Bester Song von Tori Amos

User Beitrag
Greylight
13.06.2008 - 19:59 Uhr
So, den Luxus gönne ich den anderen Fans und mir jetzt mal, auch zu ihr einen Lieblingssong-Thread zu eröffnen. :-) Und ich würde sagen, jeder darf mehr oder weniger so viele Songs nennen, wie er will. Ich muss mich sehr beherrschen, da ich sagen muss, dass es kaum Songs von ihr gibt, denen ich nichts abgewinnen kann und wenn, dann sind es tendenziell eher neuere. Und 25% ihrer Songs verehre ich absolut.

Es kann sein, dass ich das in ein paar Wochen schon wieder anders sehe und ich wahrscheinlich den ein oder anderen vergesse. Trotzdem nun meine Lieblingssongs in alphabetischer Reihenfolge und die unterstrichene Nr. 1, wenn man mich unter Gewaltanwendung zu einer Entscheidung zwingen würde:

A Sorta Fairytale
Beulah Land
Caught a lite sneeze
Cloud on my tongue
Cornflake Girl
Cooling
Garlands
Girl
Girl Disappearing
I can't see New York
In the springtime of his voodoo
Jackie's Strength
Josephine
Liquid Diamonds
Mother
Never seen blue
Northern Lad
Not the red baron
Ruby through the looking-glass
Scarlet's Walk
Siren
Sister Janet
Sugar
Tear in your hand
Upside Down
Winter
Leatherface
13.06.2008 - 20:11 Uhr
Ich muss kurz die ganzen Tracklists rauskramen. Sonst vergesse ich noch was. Momentchen.
Greylight
13.06.2008 - 20:22 Uhr
Ich hab auch ca. ne Stunde an meinem Beitrag gebastelt. ;-)
Leatherface
13.06.2008 - 20:32 Uhr
Puh, das ist wirklich schwer. Morgen sieht's schon wieder anders aus.

Silent all these years
Precious Things
Winter
Happy Phantom
Pretty Good Year
Past the Mission
Cornflake Girl
Space Dog
Professional Widow
Mr. Zebra
Caught a lite sneeze
Hey Jupiter
Putting the damage on
Spark
Northern Lad
Playboy Mommy
Concertina
1000 Oceans
A Sorta Fairytale
I can't see New York
Taxi Ride
Gold Dust
Girl Disappearing
Almost Rosey
Cooling
Sugar
Ruby through the looking glas

Mixtape
13.06.2008 - 20:41 Uhr
Puh, das war schwer und für einen absoluten Favoriten ihrer Songs kann ich mich einfach nicht entscheiden, darum auch in alphabtischer Reihenfolge:

A sorta fairytale
Blood roses
Caught a lite sneeze
Code red
Cool on your island
Cooling
Dolphin song
God
Here in my head
Hey Jupiter
Hotel
Icicle
Jamaica Inn
Martha's foolish ginger
Northern lad
Playboy mommy
Sugar
Toast
Upside down
Winter

Und hier ihre tollsten Coverversionen diesmal in meiner Favoritenreihenfolge mit dem absoluten Glanzstück ganz oben:

A case of you
Total eclipse of the heart
Suzanne
Don't look back in anger
Time
Losing my religion
All through the night
Circle game
Smells like teen spirit
I don't like mondays
Leatherface
13.06.2008 - 20:58 Uhr
Jetzt mag ich aber auch Geschichten hören. Mit welchem Song verbindet ihr welches Erlebnis (vorausgesetzt es ist nicht allzu intim). Gerade bei Tori-Fans gibt's da doch eine ganze Menge zu erzählen, ich vermute, wesentlich mehr als bei anderen Künstlern. Warum gerade Caught a lite sneeze, Greylight?
Greylight
13.06.2008 - 22:26 Uhr
@Leatherface

Hm... Geschichten...

nun ja, ich kann sagen, dass im Herbst 2004, als ich erstmals auf Tori Amos gestoßen bin, sich mir mehr und mehr eine ganz neue Dimension des gefühlsmäßigen musikalischen Erlebens erschlossen hat. Grade ihre Kompositionen aus den 90ern sprühen IMHO geradezu vor Magie. Sie selbst spart ja nun nicht grade damit, die wirrsten Geschichten zu erzählen, was für sie Songwriting bedeutet und wie sie da ran geht. Von wegen, sie würde irgendwelche "Entitäten channeln" oder so. :-) Und die Songs sind ja ihre "girls".

Na gut, ihre entfernte indianische Abstammung kommt da vielleicht durch. *g* Das geht schon in einen etwas strangen, spirituellen Bereich. *schmunzel* Würde ich auch eher als Quatsch abtun, wenn sie nicht echt schon Songs geschrieben hätte, bei denen mir erstmal der Mund offen stehen blieb und das Wort "genial" bei weitem nicht ausreicht, um zu beschreiben, was da abgeht. Aber man muss das ja auch nicht verstehen, sondern kann einfach nur zuhören.

Man muss sie ja auch nur am Klavier beobachten, um zu sehen, dass sie phantasiemäßig in einer ganz anderen Welt ist, wenn sie ihre Songs spielt. Das ist für mich eine einzigartige und wunderschöne, musikalische Dimension, die sie konsequent zelebriert (hat). Ich höre ja unterschiedlichste Sachen und bin von Vielem sehr begeistert, aber dennoch wird ihre Musik immer was ganz Besonderes und wahrscheinlich auch unerreicht für mich bleiben. Ich bin einfach froh über ihre Musik.

Manche Songstellen (also jetzt generell bei ihr) sind ja auch so emotional, dass es auf schöne Weise kaum mehr zu ertragen ist, wie z.B. dieser eine Teil bei "Mother". Wenn man da richtig dabei ist, macht es einen restlos fertig. Der ist übrigens auch immer ein heißer Anwärter auf Platz 1 bei mir.

Eigene konkrete Geschichten verbinde ich im Großen und Ganzen eher weniger mit ihrer Musik, außer, dass sie mich schon sehr aufgebaut hat. Aber, ich glaube, kaum jemand, der generell mit ihrer Musik was anfangen kann, bleibt davon unberührt.

Hm... und "Caught a lite sneeze" sehe ich halt als eine ihrer wunderbarsten, unfassbarsten und konsequentesten Kompositionen an. Der schwebt einfach nur so dahin auf seinen verschickten Cembaloriffs und windet sich in Gefilde hinauf, die mit den abstraktesten Ausläufern der Phantasie kaum zu erreichen sind und ist dennoch unglaublich emotional, wie so Vieles von ihr. Das sehr surrealistische Video passt da auch wunderbar dazu.

Texte sind übrigens generell bei Musik eher zweitrangig für mich. Ich will mir, wenns geht, eher nicht von dem, was ein Song angeblich bedeuten soll, in mein persönliches Empfinden der Musik reinquatschen lassen. Jemand meinte mal, er fände "Caught..." depressiv. Das empfinde ich absolut nicht so...
Greylight
13.06.2008 - 22:33 Uhr
Aber erzähl du doch mal, was du mit "Pretty Good Year" verbindest, wenn es denn so sein sollte. Wäre ja bei gegebenen Anlass ein Song, den man wunderbar an Sylvester hören könnte. ;-)
Leatherface
13.06.2008 - 22:45 Uhr
Ich weiß es nicht. Tori hat Songs, die rein "technisch" vielleicht besser, ausgefeilter oder intensiver sind und ich höre viele Songs auch öfter, aber "Pretty Good Year" und "Taxi Ride" z.B. haben irgendwie...ich kann es nicht erklären. Wenn es mir so richtig schlecht geht und die Sorgen mich erdrücken, dann liege ich meistens die ganze Nacht wach und wenn morgens die ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster fallen, dann scheint mich ein Song wie "Pretty Good Year" magisch anzuziehen. Danach ist alles nur noch halb so schlimm.
Greylight
13.06.2008 - 23:39 Uhr
Oh, stimmt, "Taxi Ride" ist Balsam für die Seele und vermittelt so ein Gefühl, dass irgendwie dann doch alles gut ist. Den unterschätze und vergesse ich gerne mal, dabei ist er eigentlich ein wunderbares Kleinod von Song. Unverständlich, dass er nicht aus allen Radios dieser Welt schallt.

Schon, es muss auch nicht immer Himmel und Hölle in der Musik heraufbeschworen werden. Das sind dann die Momente, in denen ich mir dann z.B. die "Long gone before daylight" oder auch die "Beekeeper" anhöre. Ha ha oder "Animal Instinct" von den Cranberries. Hör ich zehn mal hintereinander bin einfach zufrieden. *g*
Mixtape
13.06.2008 - 23:41 Uhr
"Taxi ride" ist für mich "A sorta fairytale" 2. Teil, da halte ich mich lieber an das Original.
Greylight
14.06.2008 - 01:39 Uhr
Just for fun mal die Songs, die wir alle drei drin haben:

A Sorta Fairytale
Caught a lite sneeze
Cooling
Northern Lad
Sugar
Winter

"Fairytale", "Sneeze" und "Winter" waren eher naheliegend, die anderen sind IMHO eher heimliche Perlen.

Wäre auf weitere Beteiligung gespannt. :-)


"Taxi ride" ist für mich "A sorta fairytale" 2. Teil

Hm, höre ich nicht so. Mir würden generell keine zwei Songs von ihr einfallen, die sich signifikant ähneln, was bei der Menge erstaunlich ist.
Michael
14.06.2008 - 03:33 Uhr
Für mich: "Parasol", "Space dog", "Bouncing off clouds" und "A sorta fairytale".
manuel
14.06.2008 - 11:47 Uhr
hm, eine favoritenliste...schwer sowas, ich werd drüber nachdenken... "Space dog" ist bei mir weit vorne dabei, dass kann ich schonmal sagen :)
ivica
15.06.2008 - 10:24 Uhr
wednesday
amber waves
VelvetCell
21.11.2008 - 09:17 Uhr
Winter
Concertina
georg
21.11.2008 - 09:57 Uhr
Winter
logan
21.11.2008 - 10:27 Uhr
Was Ihr hier betreibt ist natürlich Frevel.





























































'Space Dog'


;-)
Greylight
21.11.2008 - 14:57 Uhr
Was der Geschlechtsverkehr?! Wieso ist mein gestriger Beitrag mit Link verschwunden?

Aus Protest nochmal: Könnte mich bei T.A. nie auf einen Lieblingssong festlegen, aber der hier ist jedenfalls ein unbekannterer und ganz wunderbar. Hat so was Feierliches:

Beulah Land
clumsy
21.11.2008 - 14:59 Uhr
Doughnut Song
Greylight
21.11.2008 - 16:14 Uhr
Diesen Ohrwurm habe ich ab und zu schon mal in Endlosschleife gehört: Rattlesnakes (Cover)

Toll, wie der (sehr geniale) irgendwie herausgezögerte Refrain immer quasi wie aus dem Nichts hereinklatscht und schnell wieder verschwindet.
revilo
21.11.2008 - 16:23 Uhr
Ich könnte mich auch nie entscheiden für nur einen Song von TA. Was ich aber definitiv kann ist den schlechten Song von TA (zumindest das Cover) zu nennen und das ist Heart of Gold. Abscheuliche Version eines der besten Lieder überhaupt.
Greylight
21.11.2008 - 20:09 Uhr
Da muss ich beipflichten. Frage mich auch, was sie sich dabei nur gedacht hat. Toris einziges Problem ist sowieso, wie Mixtape auch neulich geschrieben hat, dass sie in letzter Zeit manchmal zu viel will. Obwohl ich ihre Experimentierfreude eigentlich schätze und dabei auch schon viele erstaunliche Stücke rausgekommen sind. Aber zu Anfang ihrer Karriere hat sie quasi vier vollkommen makellose Alben rausgebracht und alle Songs aus der Anfangszeit sind einfach nur der Hammer.

In letzter Zeit aber hat sie auch schon den ein oder anderen uninspirierteren Song von der Leine gelassen. Habe da doch neulich sowieso irgendwo entdeckt, dass Tori selbst meinte, während "American Doll Posse" eigentlich eher uninspiriert gewesen zu sein.
logan
22.11.2008 - 20:44 Uhr
@revilo: Im Wesentlich kann ich dir zustimmen, auch wenn ich die Tori-Version inzwischen nicht mehr sooo schlimm finde.
shelly
22.11.2008 - 21:22 Uhr
I can t see New York. Hat was unglaublich Großes. Ich verehre "Scarlet s walk" und ziehe diese anderen Amos-Scheiben immer vor.

Armin

Plattentests.de-Chef

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Registriert seit 08.01.2012

24.11.2018 - 14:44 Uhr


Jetzt Ihr!

MopedTobias

Postings: 14782

Registriert seit 10.09.2013

25.11.2018 - 11:06 Uhr
Hm, Precious Things? Sind eigentlich viel zu viele 10/10er, um sich auf einen festzulegen.
Die Perücke von Robert Plant
25.11.2018 - 11:41 Uhr
I Can't See New York
Wurzler
25.11.2018 - 12:20 Uhr
Lieber Tori Black als Tori Amos.

Vennart

Postings: 496

Registriert seit 24.03.2014

27.11.2018 - 22:58 Uhr
Ist nicht möglich nur einen zu nennen aber dann halt doch "Little Earthquakes".
Die Perücke von Robert Plant
28.11.2018 - 00:38 Uhr
Der Song "Little Earthquakes" kommt mir gar ein wenig unterschätzt vor. Geht fast ein wenig unter bei so vielen Reißern auf diesem ersten Album, bildet in der Tat jedoch einen Riesenabschluss.
Tori-Amos-Night
28.11.2018 - 01:29 Uhr
1. Tear In Your Hand
2. Cornflake Girl
3. Winter
4. Silent All These Years
5. Professional Widow (Remix)
6. Crucify
7. Precious Things
8. Little Earthquakes
9. Spark
10. Pretty Good Year
11. Bliss
12. Cruel
13. Cooling
14. Icicle
15. Blood Roses
Bert
28.11.2018 - 09:16 Uhr
Winter und Hey Jupiter

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