King Crimson

User Beitrag
PUMPKINSFAN
12.03.2002 - 14:04 Uhr
WAS HALTET IHR VON DER, MEINER MEINUNG NACH, GENIALLEN BAND??????????
klostein
12.03.2002 - 14:21 Uhr
crimson and clover, over and over
beckes
12.03.2002 - 14:30 Uhr
King Crimson zählt zu meinen All-Time Favourites .
Besonders ihr 1. Album , welches man heutzutage zu Spottpreisen bekommen kann , ist meiner Meinung nach genial .
Ach ja , und Red .
toolshed
12.03.2002 - 15:01 Uhr
Für Tool zum Beispiel ist das eine der wichtigsten Bands überhaupt, was Einflüsse angeht.
mani
05.04.2002 - 17:01 Uhr
habe im november 1973 king crimson in straßburg gesehen als sie das album lark'stoungues in aspic vorstellten genial.tip kauft euch collectors king crimson volume three da ist live at summit studios denver 1972 dabei gibts leider nur in japan und ist sehr teuer.
Ankh
12.05.2002 - 18:24 Uhr
King Crimson hab ich vor kurzem für mich entdeckt und halte die ersten beiden alben für genial. Red hab ich auch gekauft und war begeistert. Mein letzter Erwerb 'Starless and Bible Black' hat mich aber leicht enttäuscht. Welche Alben sind noch zu empfehlen?
beckes
13.05.2002 - 07:55 Uhr
@ Ankh
"Larks' Tongues in Aspic" ist sicher empfehlenswert , oder "The Nightwatch" ( Live ) . Ziemlich krank ist "Lizard" , sehr anstrengend zu hören , das solltest du auf jeden Fall vor dem Kauf probehören , um nicht enttäuscht zu werden .
ditsch
27.09.2002 - 14:58 Uhr
Welche Alben haltet ihr für die besten des Prog-Königs Crimson?

'In the court of the crimson king' ist sicherlich ein Überalbum und hat mit '21st century schizoid man' einen der besten Prog-Songs überhaupt.

'In the wake of poseidon' ist ebenfalls ein Überalbum, knüpft nahtlos an den Vorgänger an.

Aber was haltet ihr von den späteren Werken, wie zum Beispiel 'Islands' oder 'Red'?
beckes
27.09.2002 - 15:38 Uhr
In The Court ... ist sicherlich mein liebstes KC-Album , gefolgt von Red . 'Starless' gehört zu meinen All-Time Favs .
Nun , 'Islands' ist ein sehr ruhiges Album , für KC-Verhältnisse , und der damalige Sänger war nicht gerade der beste , den King Crimson in ihrer Laufbahn hatten . Titel 4 & 5 höre ich dennoch gerne .
'Red' gehört , wie oben erwähnt , zu meinen Lieblingen . 'One more red nightmare' und 'Starless' allein sind das Geld für die Platte wert . Unbedingt zu empfehlen .
'Lark's Tongues in Aspik' lege ich immer wieder auf , weil ich gute Instrumentalmusik zu schätzen weiß . Die Songs im Mittelteil kann man verschmerzen , das Titelstück (Part 1 & 2) ist der Höhepunkt der Platte , kombiniert mit 'The Talking Drum' . Den Rest einfach skippen , fertig .
'Lizard' dagegen ist IMHO sehr krank , das Zuhören strengt ungemein an . Ich bin mir nicht sicher , was in der Band zu der Zeit vorging , und ich würde die Platte nur eingefleischten Fans zumuten . Sehr , sehr strange .
Auf 'The Nightwatch' , einem KC-Livealbum , gefallen mir die LTIA-Stücke übrigends noch mehr , wer es noch nicht besitzt bzw. KC überhaupt nicht kennt , sollte sich die Platte zulegen . Die meisten KC-Alben sind momentan in einer überarbeiteten Edition erhältlich , z.B. bei amazon , für wenig Geld .
Ich kenne (noch) keines der neueren Werke , deshalb kann ich dazu nichts sagen .
beckes
01.10.2002 - 19:54 Uhr
Hm , hier wird man ja geradezu von KC-Fans erdrückt ;)
ditsch
02.10.2002 - 09:28 Uhr
Dacht ich mir auch... :)

Aber danke für deinen Eintrag. Habe mir inzwischen 'Red' besorgt. Und 'Lizard' auf meine Liste gesetzt.
sadcaper
02.10.2002 - 15:17 Uhr
Also muß sagen In the Court of Crimson King ist einfach weltklasse, absolut weltklasse. Wenn man bedenkt in welchen die aufgenommen wurde, schon beeindruckend.
sadcaper
02.10.2002 - 15:18 Uhr
Zwischen welchen und die muß das Wort "Jahr". Peinlich peinlich.
frippersepp
06.10.2002 - 13:18 Uhr
habe 1973 king crimson in straßburg gesehen grandios ,auch sehr gut ist die cd live at summit studios 1972
Sheriff_Lobo
06.10.2002 - 18:57 Uhr
Welche (Studio-) Alben sind denn noch empfehlenswert, von denen, die nach "Red" aufgenommen wurden?
superstooge
10.10.2002 - 20:41 Uhr
die Exposure von fripp finde ich ganz gut.
Chrija
01.07.2003 - 12:06 Uhr
Was ist das für Musik ? Und das beste Album ?
koebes
01.07.2003 - 12:21 Uhr
prog rock
pleech
01.07.2003 - 13:40 Uhr
hör dir mal Moonchild an.
Ein göttliches Lied
Stretchlimo
01.07.2003 - 14:15 Uhr
Art Rock, Postrock, Jazzcore, Math Rock, Fusion Metal, Experimental Blues - such Dir was aus. King Crimson sind noch aus jeder Schublade rausgefallen.
Sassenmann
01.07.2003 - 15:23 Uhr
Wobei ambitionierte Journalisten sich bisher für jedes Album eine neue Schublade überlegten, in die sie dann möglichst alle KC-Alben reinpackten. Das ging dann mit viel Toleranz... bis zum nächsten Album.

Ansonsten, wenn man das mag, aber auch mal (noch wieder) andere Klangregionen erforschen möchte, ist Robert Fripps String Quintet mehr als ein geliehenes Ohr wert.
ditsch
01.07.2003 - 16:47 Uhr
Die Jungs, äh, ich meine: Die doch schon etwas betagten Herren sind ja gerade auf Tour. Gibt es schon erste Eindrücke? (Schaut sie sich überhaupt jemand an?)
sepp
01.07.2003 - 17:26 Uhr
he ditsch die haben mehr drauf als die meisten gruppen eingeschlossen die hochgelobten mars volta.kannst sie ja in montreux anschauen aber da wird den meisten die kohle fehlen.
ditsch
02.07.2003 - 00:09 Uhr
Dass King Crimson live grossartig waren, glaube ich sofort. Ob sie das heute noch sind, lautet die Frage. Tickets für den Montreux-Gig habe ich bereits.
Moonlight Shadow
02.07.2003 - 10:17 Uhr
Ich glaube, die einzige Kategorie, die King Crimsons Musik zutreffend beschreibt, ist "Avantgarde".

Meißtens steckt man sie in die Progressive-Rock Ecke, aber mit Genesis, Yes und Co. haben KC spätestens seit den frühen 80ern NICHTS mehr gemein.

Das beste Album?
Ich schwanke zwischen dem heute etwas angestaubt klingenden Debüt "In The Court Of The Crimson King" und dem live Album "Absent Lovers".

Andi
sepp
02.07.2003 - 17:56 Uhr
bestes album red
neffe
03.07.2003 - 14:10 Uhr
sie treten auch in stuttgart auf ... is aber ganz schön teuer
Sassenmann
03.07.2003 - 15:40 Uhr
Neun Konzerte in Italien und eines in Deutschland. Schweinerei ist das, jawohl. Und das Konzert auch noch im Süden. Fripp ist doof. Jawohl!
Janni
11.07.2003 - 21:36 Uhr
bestes album: in the court of the crimson king!
maul
11.07.2003 - 22:23 Uhr
"night watch" ist auch ein sehr gutes live album

sepp
13.07.2003 - 12:22 Uhr
hallo ditsch hoffe auf einen concertbericht von montreux. gruß sepp
sepp
14.07.2003 - 17:24 Uhr
ditsch concertbericht
sever
14.07.2003 - 17:34 Uhr
ich will auch wissen was ich verpasst habe!
bericht bitte
ditsch
14.07.2003 - 17:51 Uhr
Achso ja. Äh, was ihr verpasst hast:
King Crimson in Spiellaune. Vieles kannte ich leider nicht, deshalb kann ich mich auch nicht speziell zu den Live-Versionen äussern. Habe aber hier eine Setlist gefunden:

Soundscapes
The Power To Believe I
Level Five
Prozakc Blues
The Construkction Of Light
Facts of Life
Elekctrik
The Power To Believe II
Dinosaur
One Time
Happy With What You Have To Be Happy With
Dangerous Curves
Larks' Tongues In Aspic Part IV
Deception of the Thrush
Elephant Talk
Red


Die Jungs hatten sichtlich Freude, in Montreux spielen zu dürfen. Ausser an den teilweise fehlenden Haaren merkte man ihnen ihr Alter auch nicht an. Etwas nervig waren die Zuschauer, welche alle am Eingang stehen blieben. So gab es da ein Riesen-Gedrängel und die andere Hälfte der Halle war fast leer.
sepp
15.07.2003 - 20:56 Uhr
hallo ditsch was für eine besetzung spielte in montreux und weißt du wo man pressekritiken lesen kann, danke sepp
ditsch
15.07.2003 - 21:49 Uhr
Besetzung:
Robert Fripp: Guitar and Soundscapes
Adrian Belew: Guitar, Voice and Words
Trey Gunn: Stick and backing Vocals
Pat Mastelotto: Acoustic & Electric Percussions


Berichte suchte ich bisher leider auch vergebens. Scheint die Presse nur wenig zu interessieren...
sever
15.07.2003 - 22:42 Uhr
ich hab heute was gelesen:
im 20min:

Volle Aufmerksamkeit für Artrock-King Robert Fripp

Nach über 30 Jahren Bandgeschichte versuchen King Crimson, musikalisch à jour zu bleiben. Zur Freude des Publikums gelingt dies nicht ganz.


Mal futuristisch, mal altbacken: Robert Fripp (2. v. r.) und King Crimson.

Die Miles Davis Hall ist das massgeschneiderte Konzertlokal für Robert Fripp, den Kopf der ehemaligen Progressiv-Rock-Vorreiter King Crimson: Runtergekühlt per Klimaanlage, rauchfrei und während des Konzertes eine geschlossene Bar - nichts soll von der gebotenen Musik ablenken. Die komplexen Riffs und Rhythmen des Quartetts fordern denn auch die volle Aufmerksamkeit des Publikums. Doch dieses freut sich auf die Reise von Pink Floyd zu Drum'n'Bass und empfängt die Band nach dem sphärischen Intro mit einem warmen Applaus.

Kultbewusst apathisch nimmt Fripp die Huldigung entgegen und vertieft sich für die restliche Konzertdauer in sein Gitarrenspiel. Publikumskontakt ist Sache von Sänger Adrian Belew, der als Sprachrohr der Band verkündet, wie sehr es sie ehrt, erstmals hier zu spielen. Er gehört wie der Rest der Band zum neuen Line-up von King Crimson, mit dem der virtuose Fripp erneut versucht, futuristische Musik zu kreieren. Doch so sehr er seine Gitarrenklänge zu den satten Beats moduliert, irgendwie klingt das altbacken. Viele seiner Anhänger scheinen jedoch mit seinem 69er-Debüt-Album gross geworden zu sein und schwelgen mit - vor allem bei den Klassikern.
Adrian
15.07.2003 - 23:00 Uhr
Berichte suchte ich bisher leider auch vergebens. Scheint die Presse nur wenig zu interessieren...

Eine Konzertkritik von Nick Joyce fand sich in der heutigen Ausgabe des Züricher Tages-Anzeigers. Den Artikel gibts nicht kostenlos online, und ihn hierhinzuposten wäre wohl ein grobes Copyrightfoul. Ahem.
Adrian
15.07.2003 - 23:01 Uhr
Das ging ja ziemlich daneben.
TITEL Ein Kollektiv, keine Band

LEAD Der exzellent gespielte Montreux-Auftritt von King Crimson mutierte zum Schaufenster für die einzelnen Bandmitglieder.

AUTORENZEILE Von Nick Joyce

Adrian Belew ist zwar ein meisterlicher Gitarrist, der schon die Platten von Frank Zappa und David Bowie geprägt hat, aber ein wenig begnadeter Sänger und ein Texter von durchschnittlicher Qualitätsklasse. Nur als der hagere Amerikaner den Song anstimmt, gehen seine Strophen an diesem Sonntagabend in Montreux über die Funktion blosser Platzhalter hinaus, kommentiert Belew damit doch den Status von King Crimson. Die 1969 vom britischen Gitarristen Robert Fripp gegründete Gruppe gehört einer längst vergangenen Ära an, als der so genannte Progressive Rock um Anerkennung als Hochkultur buhlte - oft zum Nachteil der Musik.

Handwerk mündete in Perfektionismus, Klassizismus in Bombast. Typisch für den selbstkritischen Fripp war, dass er King Crimson 1974, also in jenem Augenblick auflöste, als das damalige Trio in seinen Augen zum überholten Dinosaurier geworden war. Zwar liess Fripp den Koloss immer wieder aufleben, doch nicht als blosse Neuauflage, sondern als Forschungstrupp im Spannungsfeld zwischen Jimi Hendrix und Igor Strawinsky.

Die Brüche in der Bandgeschichte wecken unterschiedliche Erwartungen bei den Zuschauern und Zuschauerinnen in der engen Miles Davis Hall. Einige hoffen auf die sinfonischen Skizzen der Gründerjahre, als King Crimson wie die Moody Blues mit einer Free-Jazz-Sensibilität daherkamen, andere freuen sich auf die afrikanisch gespickten Grooves, die zwischen 1981 und 1984 im Austausch mit den Talking Heads entstanden. Diese Erwartungen werden grösstenteils ignoriert: Man ist halt schon einiges weiter.

UNTERTITEL Ein Muskelspiel ohne Dramatik

Nur ist die aktuelle Quartett-Besetzung mit der Rhythmusgruppe Trey Gunn/Pat Mastelotto noch auf der Suche nach einem eigenen Vokabular. Darum verlieren sich die virtuosen Instrumentalisten in melodischen Permutationen und rhythmischen Verrenkungen; das erste Drittel des 80-minütigen Sets wirkt so wie ein Muskelspiel voller Kraft, aber ohne Dramatik, ein Intermezzo mit Unterbrüchen.

Je mehr die Band von ihrem forschen Minimalismus abrückt, desto spannender wird ihr Auftritt. Fripps aufreibenden Ambient-Meditationen und Mastelottos Gamalan-Einwürfe lassen das von Off-Beats und Tempowechseln gepeinigte Publikum innerlich aufatmen, Belews von den Beatles beeinflusste Songs sorgen für Auflockerung, und «Dangerous Curves», eine Mischung aus Gustav Holst und Love-Parade-Techno, entwickelt sich sogar zum Höhepunkt.

Diese wohltuenden Ausschweifungen stellen aber gleichzeitig die Notwendigkeit der Band in Frage, mutiert das Konzert doch immer mehr zum Schaufenster für die einzelnen Mitglieder. Weil King Crimson mehr als Kollektiv denn als Band zu operieren scheinen, bahnt sich vielleicht wieder eine Ruhepause an, in der sich ihr klingendes Puzzlespiel wieder neu zusammensetzen wird. Eine Auszeit muss noch lange keine Kapitulation bedeuten, das hat Fripp mit King Crimson schon oft bewiesen.

BILDUNTERSCHRIFT Seit über dreissig Jahren setzen King Crimson ihr klingendes Puzzlespiel immer wieder neu zusammen.
Jay
20.03.2004 - 01:32 Uhr
Was ist eure beste Plate von King Crimson und wieso?
sepp
20.03.2004 - 07:14 Uhr
live at summit studios 1972,die ganze cd sehr gut besonders das stück creator has a master plan.
Alrikalrik
20.03.2004 - 07:32 Uhr
Ich mag die "Red" gerne.
sever
20.03.2004 - 12:23 Uhr
am aller liebsten hab ich in the court of the crimson king.

weils so geil und heftig anfängt und danach richtig wunderbar wird.
Raventhird
20.03.2004 - 13:25 Uhr
Larks' Tongues in Aspic, aber frag mich nicht wieso, ich hab schon seit längerer Zeit nicht mehr King Crimson gehört...
Red
24.03.2004 - 23:32 Uhr
Red ist meiner Meinung nach das beste Album
Patte
26.12.2005 - 21:39 Uhr
Wer findet die schaurige 'sowas-würde-mike-patton-auch-gerne-auf-sein-album-nehmen-'Lache am Ende von "Easy money" (Lark's tongues in aspic) noch so geil? Hab eben am Boden gelegen vor Lachen. :)
Patte
20.07.2006 - 18:51 Uhr
Da ich den Yes-Thread nicht zu sehr ins Off-Topic reißen möchte, poste ich hier einfach mal...

Obwohl mich die Seiltänzer-Rezi zu "Lizard" schon irgendwie heißmacht. Ist die denn noch kränker als "Lark's tongues..."? Was ist mit "Thrak", dem Neunizgerding?
Seiltänzer
20.07.2006 - 19:02 Uhr
@Patte
Nicht kränker, oder zumindest nicht offensiver krank. Geht halt doch noch eher in die klassische Prog-Richtung, ist also nicht ganz so dissoziativ und ungestüm. Aber der Wahnsin lauert hier trotzdem hinter jeder Ecke. Noch vor der "Court" und direkt neben der "Lark's" meine liebste King Crimson Scheibe. :)
bee
20.07.2006 - 20:00 Uhr
die Starless and Bible Black ist ebenfalls sehr gut! und mit Thrak kann man auch nix falsch machen ,-)
Third Eye Surfer
20.07.2006 - 21:09 Uhr
Lizard ist teils sehr jazzorientiert. Und eine meiner Lieblingsplatten von KC.

Seite: 1 2 3 ... 5 »
Zurück zur Übersicht

Hinterlasse uns eine Nachricht, warum du diesen Post melden möchtest.

Einmal am Tag per Mail benachrichtigt werden über neue Beiträge in diesem Thread
Dein Name:
Deine Nachricht: