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Wunderkinder und Überflieger

User Beitrag
intelligenzbolzen
06.11.2007 - 18:03 Uhr
ist euch aufgefallen, dass seit geraumer zeit auf allen deutschen online nachrichtenportalen vermehrt über irgendwelche wunderkinder oder superabiturienten berichtet wird?

auf spiegel online, aber bei leibe nicht nur dort, findet man seit ca. einem jahr jede woche einen neuen bericht über irgendjemanden, der sein abi mit 1,0 bestanden hat, über 30 sprachen spricht (aktuell), 6 klassen übersprungen hat, dauernd diverse wissenschaftswettbewerbe gewinnt etc.
außerdem sind gewisse psychische störungen, z.b. das asperger-syndrom, oder merkwürdig anmutende fähigkeiten, wie jene, musik sehen zu können und deren leichtere formen (buchstaben werden farben zugeordnet etc.) ebenfalls seit geraumer zeit in den vordergrund gerückt.
liest man diese berichte, fällt aber auf, dass sehr häufig der fokus auf den erhöhten intellekt der betroffenen gelegt wird und deren außergewöhnliche geistige fähigkeiten betont werden, die die krankheit häufig mit sich bringt. man bekommt fast den eindruck, als wärs wünschenswert, unter einer form von autismus zu leiden.

warum ich das hier schreibe:
was genau soll damit bezweckt/vermittelt werden?

ich kann mich ganz genau erinnern, dass vor 3 jahren nur wirklich außergewöhnliche fälle dieser art mal eben für nen kleinen bericht gut waren. jetzt wird man aber an jeder ecke mit diesen hochintelligenten konfrontiert.
was genau soll das?
ist das die mediale vorbereitung auf eine zeit, in der nur außergewöhnlich schlaue menschen gebraucht werden und einen arbeitsplatz bekommen, oder wie genau muss man sich das vorstellen?
wenn man mal schaut, was freiburg mit seiner ab-130-musst-du-keine-studiengebühren-mehr-zahlen-politik macht, dann drängt sich mir der eindruck doch ziemlich stark auf.
wär das aber nicht irgendwie kontraproduktiv, den menschen das schon jetzt auf die nase zu binden?

was meint ihr? mich würd das wirklich furchtbar interessieren, was das für nen hintergrund hat. zufall wirds ja wohl kaum sein, dass spiegel, stern, sueddeutsche, faz, die unis etc. alle unabhängig voneinander neuerdings beschlossen haben, verstärkte von hochintelligenten zu berichten (bzw. im falle der unis die zu fördern).
dr zoolo
06.11.2007 - 18:15 Uhr
ich würde das gar nicht mal so sehr an die große glocke hängen. meine vermutung ist, dass einfach ein recht hoher bedarf nach solchen berichten vorhanden ist. meinereiner hat sich auch die sendungen zu den sog. "inselbegabten", die vor einiger zeit im fernsehen lief, reingezogen. äusserst interessant! wenn man bedenkt, dass ein normaler mensch nur einen sehr geringen anteil seines intellekts bzw seiner eigentlichen hirnleistung benutzt, dann würde es mich schon reizen zu wissen, wie man denn und vor allem WAS man denn mit 100% leistung vollbringen kann...
tora
06.11.2007 - 18:26 Uhr
Wahrscheinlich nichts, denn ohne Filter würde man entweder Wahnsinnig werden oder hätte massive Probleme beim Geradeaus gehen.
dfg
06.11.2007 - 18:37 Uhr
30 sprachen, hsat du einen genauen link?
dr zoolo
06.11.2007 - 18:39 Uhr
@tora

ich meine MIT filter. ;) das gehirn bietet ja dieses potential.
IVIJK (p.b.j.)
06.11.2007 - 18:48 Uhr
Wenn man die Inselbegabten anschaut, dann merkt man doch, dass es gleichzeitg zu großen Einschränkungen führt. Kim Peek (Vorbild für Rain-Man) mag eine tolle Fähigkeit haben, kann sich aber allein nicht die Schuhe zubinden.
Scheint gerade im Sozialleben mit Menschen zu Problemen zu führen.
Aber ja, so ein klein wenig Asperger wäre nett gewesen im Studium. Schneller Lesen und verstehen wäre toll :-D
intelligenzbolzen
06.11.2007 - 18:55 Uhr
ich finds ja auch interessant, keine frage, aber nur, solange es um "echte" begabungen geht, nicht um "normale" hochintelligente, die ich vornehmlich mit meinem beitrag meinte. es mutet einfach komisch an, dass diese leute, von denen jeder weiß, dass es sie gibt, und dass es sie selten gibt, auf einmal auf so eine art und weise in den vordergrund gerückt werden. nicht, dass sie das nicht verdient hätten, das meine ich nicht. und neid spielt da sicherlich auch eine rolle, natürlich wäre man gerne ebenfalls in der lage, alles spielend zu meistern.

aber mal ganz objektiv betrachtet, ist es ziemlich merkwürdig, dass von seiten der medien auf einmal ein so großer fokus auf diese leute gelegt wird.
oder auch, nur als beispiel, die iq-tests, die sich mittlerweile auch gehäuft auf diesen portalen finden. bei sueddeutsche fing das ganz verstärkt innerhalb der letzten 6-8 monate an. dann natürlich diese aktionen, wie beispielsweise die der uni freiburg, dass leute mit nem iq über 130 von den studiengebühren befreit werden.
apropos 130. wie häufig fanden sich vor ca. 3-5 jahren berichte über "mensa" im fernsehen und internet? wenn man heutzutage auf spiegel online guckt, kann man sich sicher sein, jede woche einen neuen artikel oder mensa-test dort zu finden.
dann diese neuartigen gehirn-jogging-programme; berichte über frühkindliche förderung mit angeblich iq steigernder wirkung im fernsehen; die allgemeine elite-debatte etc. pp.

man müsste sich nur mal vorstellen, was das beispielsweise für reaktionen auslösen würde, wäre das thema nicht "intelligenz" sondern "schönheit". wenn jede woche im spiegel eine außergewöhnlich schöne abiturientin vorgestellt und in den himmel gelobtwürde, wenn man schönheits-tests auf sueddeutsche machen könnte, wenn universitäten einen ab 8.5 punkten auf der schönheits-skala von den studiengebühren befreien würden.
das beispiel ist zwar etwas wackelig, weil man mit schönheit, im gegensatz zu intelligenz, nicht die welt verändern kann (obwohl.. da fällt mir ein, darüber könnte man sich auch streiten, wenn man stil-ikonen oder berühmte, ältere schauspielerinnen anguckt, die allein durch ihr aussehen und auftreten eine ganze generation geprägt haben), aber im grunde passend, da beides dinge sind, die einem durch glück zuteil werden.
der normal-aussehnde kann nicht dafür und möchte, und da stimmt die welt ihm doch größtenteils zu, indem sich alle, zumindest scheinbar, gegen einen schönheitswahn aussprechen, nicht dauernd an seine mängel erinnert werden, genauso wieder normal-schlaue nichts dafür kann, dass er kein genie ist und ebenfalls ein recht darauf hat, dass die welt in zukunft nicht in die schlauen und "die anderen" unterteilt wird.
und genau das frag ich mich ja.
haben die medien diese unabwendbare entwicklung erkannt und bereiten uns langsam, wenn auch unbewusst, darauf vor?
ist das nun zufall, allgemeiner trend also, dass über die superschlauen berichtet wird, oder ist es viel eher so, dass bald nur noch über die berichtet werden kann, weil die leistungen eines normal-begabten menschen nicht mehr ausreichen werden, um in dieser hochtechnologisierten gesellschaft zu bestehen?
ich würd echt gern wissen, was andere noch darüber denken.

zu den inselbegabungen: die werden (das sind doch behinderte mit _einem_ ganz ausgeprägten talent, oder?) auch nicht als erstrebenswert dargestellt, sondern lediglich als faszinierend.
aber syndrome wie beispielsweise asperger, ne art vorstufe von autismus in verschieden starker ausprägung, wird beinahe schon als toll verkauft. auch noch irgendwie passend, da diese leute ja kalt und abweisend sind und zwischenmenschlich häufig total aufgeschmissen, aber gleichzeitig sehr bis hochintelligent. wird dieser typus bald gebraucht, oder warum wollen die zeitungen mir das als geil verkaufen?

und zu der minimal-nutzung vom hirn: das ist ein urbaner mythos, wurde schon vor langer zeit widerlegt.
intelligenzbolzen
06.11.2007 - 18:57 Uhr
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,515531,00.html

da, sind 35 sprachen.
logan
06.11.2007 - 19:47 Uhr
Wir leben in einer Zeit politisch-ideologischer wie auch wirtschaftlich-sozialer Polarisation. Gräben tun sich auf zwischen links (Kampfbegriff: "Sozialromantiker") und rechts (Kampfbegriff: "Heuschrecken"); aber auch die Kluft zwischen Menschen ohne Hauptschulabschluss/Ausbildung/Arbeitsplatz (langzeitarbeitsloser HartzIV-Empfänger, "zu alt" für den Arbeitsmarkt) und jung-dynamischen Mehrfachakademikern mit Auslands- und Berufs-Erfahrung sowie Spitzengehalt und Aufsichratsposten wird immer größer bzw. aufgrund von unsicheren Zukunftsperspektiven stärker wahrgenommen. In einer derart spannungsreichen Zeit suchen viele Menschen nach die Widersprüche überbrückenden Erklärungen, die möglichst niemandem weh tun, um nicht einen totalen gesellschaftlichen Zerfall befürchten zu müssen.

Ich glaube, es könnte tatsächlich ein wenig so sein, wie im Eingangsposting geschrieben: Da wird der Extremfall zum Modell erhoben. Sprich, eine in seltenen Fällen "natürliche" Hochbegabung dient der Einführung der Idee, dass Begabungen "an sich" in erster Linie im Erbgut liegen. So wird über diese medialen "Trojaner" ein Biologismus bei weniger kritisch denkenden Menschen installiert, denen nicht klar ist/wird, dass auch bei den Hochbegabten die Anlagen nur dann zur vollen Entfaltung kommen, wenn auch das Umfeld stimmt.

Wenn im allgemeinen Verständnis somit "nature" höher gehängt wird als "nature" braucht sich niemand mehr Sorgen zu machen, wenn...
a) ...unser Bildungssystem versagt (das läge dann ja eben nicht an einer verfehlten Politik, sondern an dem schlechten Ausgangsmaterial in Deutschland);
b) ...man selbst es zu nichts bringt (das läge dann ja weder an einer politischen Benachteiligung, unter der man leidet; noch an eigenen Fehlern, die man gemacht hat - sondern schlicht und einfach am genetischen "Schicksal").

Ich glaube nicht, dass diese "psychologischen Trojaner" gezielt gestreut werden; sondern, dass sie unbewusst einem bestimmten Bedürfnis entspringen: Dem Bedürfnis, die gravierenden gesellschaftlichen und individuellen Probleme "wegerklären" zu können, ohne zum Sozialrevolutionär gegen das System werden zu müssen. Wenn diese Intelligenz-ist-in-erster-Linie-angeboren-und-wird-sich-immer-durchsetzen-Ideologie zum allgemeinen Konsens wird, dann braucht es weder Klassenkampf noch Umverteilung der Bildungs-Güter, noch "lohnt" sich ein doppelt-und-dreifaches Anstrengen in der Bildungstretmühle seitens der von Geburt an benachteiligten.

Themen, die die Nation spalten könnten, bzw. den Einzelnen in seiner psychischen Gesundheit schädigen könnten, können somit - selbst in einer vornehmlich an Leistung orientierten Gesellschaft, und ohne sich deswegen als Leistungsversager-(Nation wie Individuum) fühlen zu müssen - ignoriert werden. Es ist die Sehnsucht, sich selbst in einer Situation großer Chancenungerechtigkeit und mit der Gefahr objektiven Versagens noch als gesellschaftlich zugehörig und subjektiv unstigmatisiert fühlen zu können.

Denn wenn wir erst in der "Brave New World" leben, in dem jede/r ohne schlechtes Gewissen und ohne (gegenwärtig besonders stark Empfundene) soziale Stigmatisierung und gegenseitige Schuldvorwürfe (HartzIV-Empfänger=Sozialschmarotzer vs. Manager=Heuschrecke) seine jeweilige Rolle als Alpha-, Beta- oder Gamma-Mensch akzeptieren kann, dann sind all diese Probleme obsolet geworden. Der Mythos von der "genetischen Gnade der sozialen Geburt" hilft uns, uns mit unserem "Schicksal" zu verwöhnen. Es ist die Abkehr vom "Gleichheitsgedanken", der soziale Unruhe stiftet, wenn er nicht verwirklicht wird.

Als mythische Lösung zur sozialen Re-Integration bietet sich somit an:

DER NEU-MODERNE BIOLOGISMUS ALS OPIUM ZUR PSYCHOLOGISCH-SOZIOLOGISCHEN LINDERUNG DER SCHMERZHAFTEN NEBENWIRKUNGEN EINER IN NEUARTIGER FORM WIEDER-ERSTEHENDEN KLASSENGESELLSCHAFT.

Das muss per se erst mal nichts Schlimmes sein. Diese neue Pseudo-Religion würde Randgruppen ja - zumindest ideell - aufwerten.

Gefährlich wird es aber, wenn dann ausgehend von diesem neuen Mythos die "Schuld" an der im europäischen Vergleich (PISA etc.) "genetischen Minderwertigkeit" Deutschlands gesucht wird: Dann sind nämlich schnell wieder "die Fremd-DNA-Träger" als vermeintliche Ursache "unseres" Absinkens ausgemacht...
logan
06.11.2007 - 19:49 Uhr
Im dritten Absatz, bitte korrigieren:

... "nature" höher gehängt wird als "nurture" ...
Hab jetzt...
06.11.2007 - 19:53 Uhr
...nicht alles gelesen, aber diese "Wunderkinder" gehen mir mit ihrer Art gehörig auf den Sack! Die sollten doch eigentlich mehr zahlen an der Uni, weil die mal mit Sicherheit einen guten Job bekommen, weil sie so schlau sind! Auch arbeiten während des Studiums sollte doch für die drinnen sein, weil die sind ja sooooo gescheit, dass das Studium auf jeden Fall zu bewältigen ist.
!!!
06.11.2007 - 19:59 Uhr
Alle in einen Sack und draufhauen! Man trifft schon den Richtigen!
Dorian
06.11.2007 - 22:56 Uhr
man bekommt fast den eindruck, als wärs wünschenswert, unter einer form von autismus zu leiden.

das gleiche habe ich mich letztens auch gefragt.

in jeder zweiten fernsehzeitschrift mit halbwissenschaftlichem anspruch stehen dauernd solche übetrieben tragische und pathetische "leidens"geschichten von autisten, oder menschen mit asperger-syndrom.

gleichzeitig wird aber immer eine mystische aura aufgebaut ("man nennt sie SAVANT!!11"...huuuuuh...*schlotter*), die wirklich lächerlich ist, denn ich kann mir gut vorstellen, dass diese menschen kein interesse daran haben, dass diverse medien ihr leben und leiden als ansporn für den bildungsnachwuchs benutzen.

naja. der wettkampf wird stärker.

Vor 10 Jahren hat man ungläubig den Kopf geschüttelt, wenn irgendjemand erzählt hat, dass "die japaner ihre schwangeren frauen schon zur pränatalen behandlung schicken, wo den ungeborenen lieder vorgespielt werden, damit sie später intelligenter sind, um dem unglaublichen konkurrenzdruck gewachsen zu sein."

mein unterstufenerdkundebuch war voll mit solchen geschichten über den leistungsdruck in asiatischen schulen. damals fand ich das ziemlich unheimlich.

wenn man sich aber anschaut, was sich hier seit ein paar jahren eingeschlichen hat, dann kommt man schon ins stutzen.

mütter betteln grundschullehrerinnen an, damit sie ihren kindern ja nicht die empfehlung fürs gymnasium versagen, als wäre man auf der realschule ein mensch zweiter klasse.

dabei wird viel versäumt, zum beispiel dem kind geistige stabilität beizubringen, oder die empfehlung, seinen eigenen wünschen naczugehen, dass ist nämlich meiner meinung nach der höchste ansporn, den ein mensch sich setzen kann und nicht diese künstlich forcierte angst gesellschaftlich zu kurz zu kommen.
logan
06.11.2007 - 23:03 Uhr
"dabei wird viel versäumt, zum beispiel dem kind geistige stabilität beizubringen, oder die empfehlung, seinen eigenen wünschen naczugehen, dass ist nämlich meiner meinung nach der höchste ansporn, den ein mensch sich setzen kann und nicht diese künstlich forcierte angst gesellschaftlich zu kurz zu kommen."

WORD!
Patte
07.11.2007 - 10:54 Uhr
Das passt ja alles zu unserer schnellebigen, oberflächlichen Welt, die für Komplexität und Individualität keinen Feinsinn mehr hat: da wird also nach nüchternen Mustern á la Schönheit oder der Höhe des IQs aussondiert, die einen Menschen erst mal nur marginal ausmachen. Da sind wir ja nicht sehr weit vom Dr***** R**ch entfernt. ;-)

Für mich steht aber auch fest, dass niemand richtig stulle und saublöd geboren wird, sondern vom undurchlässigen und viel zu früh aussiebenden Zwei(Drei)-Klassen-Schulsystem so gemacht. Die Hauptschule muss als allererstes weg. Wer was anderes behauptet, ist eine elitäre Wurst, ein antidemokratisches, sozialfeindliches Krebsgeschwür, der immer eine Klasse unter sich braucht, damit er seinen Fuß draufstellen und sich besonders geil vorkommen kann.
Flux
07.11.2007 - 11:04 Uhr
So richtig demokratisch ist deine Aussage ja aber auch nicht.
IVIJK (p.b.j.)
07.11.2007 - 11:12 Uhr
Haha.
Erstens:
Höhe eines IQs (bei Hochbegabten) ist nun nicht gleichzusetzen mit hohem Wissenstand auf allen Gebieten. IQ misst meines Wissens die Fähigkeit zu logischem Denken.

Und von den Top-DAX-Unternehmen haben scheinbar 95 % der Vorsitzenden einen Adelstitel oder einen Vater der schon Top-Manager war.
Es ist also nach wie vor eher "Who you know"- statt "who you are" was zum Erfolg führt.
Patte
07.11.2007 - 13:00 Uhr
@Flux:
Warum? Weil ich gegen dich "gehetzt" habe? ;)

@MJK:
"Es ist also nach wie vor eher "Who you know"- statt "who you are" was zum Erfolg führt."

Absolut. Höhere IQs sind kein Abo auf Forscher-/Nobelpreise, wär ja schön.
Hoher IQ
07.11.2007 - 13:03 Uhr
Absolut. Höhere IQs sind kein Abo auf Forscher-/Nobelpreise, wär ja schön.


Natürlich ist das so!
toifel
07.11.2007 - 13:11 Uhr
die hauptschule muss bleiben!

(ich wollte schon immer eine elitäre Wurst, ein antidemokratisches, sozialfeindliches Krebsgeschwür sein, der immer eine Klasse unter sich braucht, damit er seinen Fuß draufstellen und sich besonders geil vorkommen kann.^^)
Dazer Life
07.11.2007 - 13:12 Uhr
Ich kenne sogar Menschen, die nen qoutienten von über 130 haben und versnobte, jähzornige Typen sind, sogar ihre Frauen mies behandeln. :D IQ ist nun echt kein Kriterium.
Hoher IQ
07.11.2007 - 13:14 Uhr
@ Dazer Life: du suchst dir deine Freunde wohl nach dem IQ aus, oder was? Schäm dich!
Patte
07.11.2007 - 13:24 Uhr
@toifel:
"die hauptschule muss bleiben!"

Wozu? Versetz dich mal in diese armen Schweine rein, die dadurch nicht weiter aufsteigen und bildungstechnisch ghettoisiert werden, hermetisch abgeriegelt. Wie würdest du dich da fehlen? Ist das gerecht? Keinesfalls. Ist es zu ändern? Aber 'fjeden. Man, wir leben im Jahr 2007 und es gibt noch immer Hauptschulen...unglaublich. Wir brauchen da eine viel bessere Durchmischung der gesamten Schülerschaften, so dass die "Stärkeren" die "Schwächeren" gegebenenfalls mitziehen. Das funktioniert doch bspw. in Skandinavien auch nicht anders.
toifel
07.11.2007 - 13:31 Uhr
Das funktioniert doch bspw. in Skandinavien auch nicht anders.

ach. und warum laufen die da dann amok?

http://www.tagesschau.de/ausland/finnlandanschlag2.html

ok, vergiss es. ich wollte eigentlich nur einene blöden witz machen. das thema interessiert mich gar nicht. bin ich zu blöd für. :o)
@Patte
07.11.2007 - 13:31 Uhr
Ach Patte, manchmal bin ich froh, dass du kein Politker (zumindest kein Politker mit Macht) bist!
Finnlands-Schule
07.11.2007 - 13:36 Uhr
HALLO!


Ich bin auf der Suche nach einem Bericht, in dem es um die Abiturfeiern in Finnland geht!

Die Kinder dort (alle die Abitur machen) fahren jeweils wohl ein paar Wochen lang mit einem Bus durch die Gegend, besaufen sich und ficken rum! Das ganze findet unmittelbar VOR den Prüfungen statt!

Weiß jemand mehr?


Bin für jeden Ratschlag äußert dankbar!
PseudocideWorld
07.11.2007 - 13:37 Uhr
Man sollte aber auch nicht den Fehler machen und davon ausgehen, dass "Hochbegabung" für die Betroffenen immer ein Geschenk ist und automatisch zu Erfolg, Glück usw. führt. Um die Fähigkeiten "Hochbegabter" zu nutzen (auch für die Gesellschaft) müssen sie natürlich erstmal entdeckt und dann entsprechend gefördert werden.
Und dieser Wunsch, dass die "Stärkeren" die "Schwächeren" mitziehen, ist zwar sehr sympathisch und theoretisch auch nützlich, nur funktioniert er in der Realität oft leider eben eher umgekehrt. In welcher Schule waren den die "Guten" die Angesehehen und nicht die als Streber belächelten. Und die Sozialstruktur Schwedens ist mit deutschen Großstädten (wo die meisten Probleme sind) schlecht vergleichbar.
Kindereien vom Kinderkanal
26.01.2018 - 07:18 Uhr
Kritik an Kika-Sendung: Müssen Jungs lernen, wie sie einen BH öffnen?

https://www.brigitte.de/aktuell/gesellschaft/kika-skandal--kinderfernsehen-zeigt--wie-man-bh-auszieht-11047912.html

Was ist passiert?

Ein Kika-Beitrag hat arg danebengegriffen: In einem Clip sollen Kinder und Jugendliche lernen, wie sie einen BH aufbekommen. Drei Jugendliche versuchen dann vor laufender Kamera einer Schaufensterpuppe den BH auszuziehen. Die Sendung stieß auf so starke Kritik, dass sie inzwischen aus der Mediathek entfernt wurde.
Zwischenfräger
26.01.2018 - 07:24 Uhr
Die Kuppelshow mit dem 25jährigen Pierre Vogel Anhänger und der Minderjährigen ist aber bestimmt noch in der Mediathek verfügbar, stimmts?
Verfassungsschutz warnt vor islamistisch sozialisierten Kindern
06.08.2018 - 08:21 Uhr
Unter 14-Jährige aus Islamisten-Familien können laut Verfassungsschutz eine Bedrohung darstellen. Politiker von CDU und CSU wollen sie daher beobachten lassen.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-08/radikalisierung-verfassungsschutz-warnt-radikalisierung-islamismus-kinder
Linksgrüner Gutmensch
06.08.2018 - 11:34 Uhr
Das liegt alles an der mangelnden Integration - natürlich seitens der Mehrheitsgesellschaft!

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