Kommissar Schneider

User Beitrag
Kommissar Schneider
26.09.2007 - 09:17 Uhr
Der Kommissar Schneider ist gut. Welchen Fall von ihm findet ihr am besten oder bei welcher Aktion ist der alte Haudegen mal wieder total über sich hinausgewachsen?
wonko da sane
26.09.2007 - 09:32 Uhr
ich find den ersten (zieh dich aus du alte Hippe) noch immer am.. schneidereskesten..

mindestens so gut wie das Buch ist allerdings diese eine amazon-rezension, die genau einen Punkt vergibt: "Mehr als unnütz" (http://www.amazon.de/Zieh-dich-aus-alte-Hippe/dp/3462023845)


aber helges biographie "guten tach - auf wiedersehen" les ich noch lieber.
trionmag
26.09.2007 - 09:39 Uhr
...die ja nur Teil 1 ist. Ich freu mich schon auf Teil 2!
JB
26.09.2007 - 09:42 Uhr
Ich finde am besten die Stelle (müsste in seinem zweiten Fall sein), wo er das Mordopfer in Scheiben schneidet und sich mit ihm in die Badewanne legt um sich in den Fall reindenken zu können. Der Hund ist auch mit dabei. Da kommt die Frau ins Badezimmer und sieht das Gepansche und ruft: "Raus mit euch aus der Badewanne! Alle drei!"
Körschgen
26.09.2007 - 11:09 Uhr
Hier Herr Kommissar, ihre Waffe.
Kommissar Schneider
26.09.2007 - 11:10 Uhr
Ich brauche keine Waffe. Ich ermittle AUSSCHLEISSLICH mit dem Gehiiiiiean!
Demolacker
26.09.2007 - 14:27 Uhr
Die Waffen sollen der Toga weichen, der Lorbeerkranz dem politischen Ansehen.
Icarus Line
26.09.2007 - 14:55 Uhr
Mitten im Text, hat mich total auf dem falschen Fuß erwischt und zum lachen animiert:
"Der Kommissar öffnete die Tür mit seinem Schwanz."
Demolacker
26.09.2007 - 15:05 Uhr
Vom Hecht den Schwanz, vom Karpfen den Kopf.
Sheriff_Lobo
26.09.2007 - 17:02 Uhr
Ein Satz, der mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben wird, ist: "Der Kommissar tat das einzig richtige - er wurde abstrakt." Wow. Dagegen können Anfänger wie Kafka einpacken.
KS
26.09.2007 - 17:17 Uhr
Und hier ein kleines Beispiel seines unbeschreiblichen Könnens:

"Wer hat die Bilder hier hingelegt?" Kommissar Schneider steht aufrecht in seinem Büro und hält ein paar Fotos hoch, die auf seinem Schreibtisch liegen. Ein Polizist mit entsicherter Pistole lehnt in der Tür, sein Gesicht steht zu vielen Fragen offen. Zornesröte verteilt sich in des Kommissars Gesicht. Man legt keine Fotobilder ungefragt auf seinen Schreibtisch. (...) Der Polizist versucht sich zu rechtfertigen: "Herr Kommissar,,," "OBERkommissar!!!" "Oh, entschuldigen Sie bittem Herr OBER-Kommi..." Und schon ist aus dem ehemals hübschen Gesichtchen ein rohes Stück angstverzerrte Haut geworden, denn der Kommissar fühlt sich durch die Betonung der Silbe OBER total verhohnepiepelt! Klar, dass er den einfachen Polizisten in die Mangel nimmt. Mit dem blitzschnell gezückten Kugelschreiber aus seiner Jackentasche sticht er dem wehrlosen Opfer mehrmals in den Kehlkopf, dabei hüpft er aufgeregt von einem Bein auf das andere.

Was für ein starker Typ, der Kommissar oder?
KS
28.09.2007 - 00:36 Uhr
Der Kommissar Schneider ist guu-huu-huu-huut.
Kommissar 00 Schneider
21.11.2007 - 13:18 Uhr
Ich hätte gern ein viertel Pfund Melonen!
xdx
21.11.2007 - 15:12 Uhr
Ich ermittele in Sachen Mord an ihrem Sohn Bratislav Metulski
Greylight
21.11.2007 - 15:28 Uhr
Wieso habe ich mir eigentlich noch nie ein Buch von Helge Schneider geholt? Hört sich gerade danach an, als seien die noch genialer als die Filme. Mir liegt dies Medium zwar nicht so, da mir Lesen oft nicht schnell genug geht bzw. ich zu langsam bin, aber bei Schneider könnte es sich echt lohnen. Der Mann ist sowas von Gott...
lüdgenbrecht
21.11.2007 - 15:31 Uhr
Befehl: Sofort nachholen!

Tipp: Das scharlachrote Kampfhuhn!

Siehe obiges Zitat:
JB (26.09.2007 - 09:42 Uhr):
Ich finde am besten die Stelle (müsste in seinem zweiten Fall sein), wo er das Mordopfer in Scheiben schneidet und sich mit ihm in die Badewanne legt um sich in den Fall reindenken zu können. Der Hund ist auch mit dabei. Da kommt die Frau ins Badezimmer und sieht das Gepansche und ruft: "Raus mit euch aus der Badewanne! Alle drei!"
xdx
21.11.2007 - 15:45 Uhr
Das Scharlachrote Kampfhuhn...
Auszug

Es ist schon Mittag, als der Kommissar hochschreckt. Er ist doch tatsächlich vor dem Standbild des Videorekorders eingeschlafen. Das Geräusch des Wasserhahnes hat ihn aufgeweckt. Wenn im Zimmer unter ihm jemand Wasser aus der Leitung abzapft, um es zum Beispiel zu trinken in den endlos lange wirkenden Sommernächten auf Streife, wird der Kommissar regelmäßig gestört in seiner Laune. Er ist nun hellwach. Ein paar Schritte tragen ihn zur breiten Treppenanlage. Gerade wird eine unbekannte Person von zwei Beamten ins Präsidium geschleppt. \\\"Was hat er verbrochen?\\\" Ohne die Antwort abzuwarten, tritt der Kommissar dem Räuber, denn er hat ein blau-weiß geringeltes Hemd an und um die Augen schwarze Ringe aus Schuhwichse, mit äußerster Genauigkeit mit dem Absatz in die unteren Rippen. Ein kleines knackendes Geräusch deutet an, daß mehrere Rippen ab sind. Sie hängen nun schräg in der Landschaft rum. \\\"Wer wird denn weinen!? Man sieht Ihnen ja wohl an, daß Sie ein Räuber sind: Sie Verbrecher! Und hier!\\\" Mit diesem Ausruf fährt des Kommissars Handkante los, um dem Kerl die bleckenden Zähne zu zerkleinern. Ein paar schluckt der Mann runter, er blubbert etwas von Unschuld oder so.



Ein bißchen frische Luft tut dem Kommissar ganz gut. Er will noch einmal zum Tatort laufen, es sind ja nur 12 Kilometer, das schafft er in einer Stunde, wenn er sich sputet. Na ja, vielleicht geht er doch zurück und nimmt den Wagen. Er kommt an einem Lampengeschäft vorbei. In der Auslage sieht es gut aus. Dem Kommissar springt eine Ratte ins Gesicht, die unter dem Geschäft in einem muffigen Keller ihr Auskommen hat. Damit muß man in so einer Stadt, in der der Kommissar seinen Dienst tut, rechnen.
Nachdem sich die Ratte gekonnt vom Kragenende des Mantels hat abrollen lassen, springt sie noch einmal am Kommissar hoch, um zu beißen. Der Kommissar wartet geschickt der richtigen Moment ab, wo die Ratte fast in Schulterhöhe ist, und noch bevor die Ratte in die Unterlippe des Kommissars sich verbeißen kann, macht der Kommissar eine blitzschnelle Bewegung, so als wolle er einen Kopfball machen, und reißt mit einem die Luft zum Zittern bringenden Brüller den geöffneten Unterkiefer so unter der Kehle der Ratte hindurch, daß sie sich in seinem weit offenen Maul an der unteren Zahnreihe verfängt, die Ratte läßt einen schrillen Piepston los, doch da klappen blitzschnell die harten zahnbewehrten Kiefer des Kommissars ohne Gnade zusammen, und die Ratte ist in zwei Teile. Natürlich ißt der Kommissar die Ratte nicht. Denn das mag er nicht gerne. Er spuckt den Rattenkopf vor seine Schuhe und begibt sich in den Laden. \\\"Bitteschön, der Herr?\\\" Eine dünne, hohe Stimme kriecht aus dem LampensaIat. Erst sieht der Kommissar noch nicht den stolzen Besitzer solch einer tollen Fistelstimme. Er geht ein paar Schritte in das Geschäft hinein. \\\"Hallo! Ist da keiner!?\\\" Der Kommissar wundert sich. Da war doch gerade noch diese Stimme! \\\"Hallo? Was wünschen Sie?!\\\" Direkt vor dem Kommissar steht ein kleines schütteres Männchen. Mit einer sehr krauser Stirn und herabgezogenen Mundwinkeln, die Unterlippe so lang nach unten gezogen, als wolle ihr Eigner damit den Boden wischen. \\\"Guten Tag, die Dame. Warum haben Sie so eine dicke Lippe? Spielen Sie ein Instrument?\\\" Der Kommissar stellt sofort Fragen wie aus dem Lehrbuch für Kriminalisten. \\\"Ich bin ein Mann! Sie Arschloch!\\\" Beleidigt wendet sich der Lampenverkäufer ab, um in den hintersten Ecken seines beschissenen Vestibüls zu verschwinden. \\\"Hey, Hey, Hey - doo! Paß bloß auf, dooo!\\\" Der Kommissar wird ungemütlich. Hoffentlich tut er dem armen Kerlchen nichts an. Der Kommissar hechtet hinter dem Männchen her und faßt ihm von hinten an der Schulter, er dreht ihn zu sich. Da schauen ihn zwei merkwürdig triefende Augen an. Der Kommissar begreift sofort. Dieser Mann ist total bekifft. \\\"Los! Los! Wo ist die Schore, du runzeliges Männlein, du Spulwurm, du!?\\\" Das Männchen antwortet überhaupt nicht, es grinst nur, und zwar so, als wäre der Kommissar an der Lage, in der sich der Wicht nun befindet, allein schuld.
Der Kommissar bemerkt plötzlich hinter dem Männchen in der etwas zurückliegenden Wand ein Loch. Er läßt den Lampenverkäufer los. \\\"Machen Sie das nicht noch ein zweites Mal! Ja?!\\\" Zwei, drei Ohrfeigen besänftigen den kleinen Mann im Nu. \\\"Was ist das für ein Loch da?!\\\" Der Kommissar zeigt auf das Loch in der Wand. \\\"Nichts, ein Loch! Was sonst?\\\" Ängstlich wimmelt das Männchen vor der Wand herum, so als wolle es irgend etwas verheimlichen. \\\"Sie verheimlichen mir doch wohl nichts?!\\\" Der Kommissar Schneider hat keine Geduld mehr, gleich wird er bestimmt wieder um sich hauen. Er guckt sich im Raum um und findet mit den Augen so etwas wie eine Art Spitzhacke hinter einem Knäul von Drähten, die wohl zu einer Lampe gehören. Entsetzt muß das Männchen mit anschauen, wie Kommissar Schneider wie ein Berserker mit dem Werkzeug in die Wand eindringt. Jetzt fehlt nicht mehr viel, und die ganze Wand ist weggekloppt! Doch was sieht der Kommissar hinter der Wand? Es führt eine Treppe in den Keller. \\\"Warum ist hier zugemauert!? Hör mal zu, du ekelhafte Geschwulst, was ist in dem Keller!\\\", herrscht der Kommissar den Kerl an. \\\"Nein! Nein! Nein! Nein! Nicht runter!\\\" jetzt verliert der Lampenverkäufer die Fassung und bricht zusammen. Ohnmächtig. Schnell sieht der Kommissar das. Da kann man nichts machen. So muß der Kommissar selbst gucken, was da in dem Keller so geheimnisvoll versteckt gehalten wird. Ist es gar ein Mensch? Oder eine Art überdimensionales todbringendes Getier? Gleich wird der Kommissar mehr wissen.
Er fastet sich behutsam und ohne Krach zu machen die schmale Holzstiege runter. Es ist dunkel. Eine Welle von dumpfem, staubigem, altem Geruch schlägt ihm in den Hals, er muß hüsteln. Sein Mantelkragen schützt ihn vor weiteren Einwirkungen solcher Art. Noch ein paar Schritte, und der Kommissar ist unten. Da ist ein Lichtschalter, er findet ihn sofort. Er phosphorisiert im Kellerdunkel. Knips, das Licht erhellt einen quadratischen, fast sechs Meter hohen Raum, ca. 20 Quadratmeter groß. Hinten an der Wand steht ein Stuhl, darauf ist eine Person gefesselt. Die Person guckt den Kommissar höflich an. \\\"Guten Tag. Was wünschen Sie?\\\" Der Kommissar hört ungläubig diese Worte. Was soll das?! Fahrig dreht sich der Kommissar um. \\\"Was machen Sie hier?\\\" Schnell holt sich der Kommissar eine Zigarette aus der Manteltasche und will sie anzünden. \\\"NEIIINN! Nicht rauchen! Sind Sie wahnsinnig?!\\\" Der Mann auf dem Stuhl rappelt an seinen Fesseln und will nach vorne kommen, um den Kommissar am Rauchen zu hindern. \\\"Was ist denn das!\\\" Der Kommissar ärgert sich jetzt. Er sieht in letzter Sekunde gerade, bevor er sich die Zigarette anmachen will, daß aus der Wand schnippisch ein Gasrohr lugt, jedoch, weder ein Absperrhahn ist zu sehen noch daß das Rohr irgendwie verschlossen wäre. Lustig strömt Gas aus dem Rohr. Seelenruhig steckt der Kommissar seine Kippe wieder weg. Er nimmt seinen Zeigefinger und den Daumen der linken Hand und drückt das Gasrohr auf diese Weise mit den Fingerspitzen zusammen, bis kein Gas mehr rausströmen kann. \\\"Und nun erzählen Sie mir mal, wie Sie hier hereingekommen sind!\\\" Der Gefesselte guckt beschämt auf den Fußboden. Das sieht der Kommissar nicht so gerne. Er reißt dem Mann den Stuhl mit einem gewaltigen Ruck unterm Hintern weg, obwohl die Fesseln noch dran sind. Egal, der Stuhl ist auch schon Kleinholz. Um dem Gefesselten zu zeigen, wer hier der Herr im Haus ist, zerfetzt der Kommissar ihm mit ein paar gekonnten, aufeinanderfolgenden Reiß-Zieh-Bewegungen den Anzug. Übrig von dem ganzen Kladderadatsch bleibt lediglich ein staunender, eben noch auf einem Stuhl sitzender, gefesselter Zeitgenosse. Der Kommissar überlegt, ob er noch mehr tun soll. Doch da kommt das Männchen wieder, es hat sich aus seiner Ohnmacht erholt und will nun auch irgend etwas tun. Es kommt die Treppe runter und hat zwei Schlachtermesser in der Hand. Doch rutscht er auf einer Ratte aus, die zwischen den Treppenstufen einen Essensrest suchen will. Die Ratte kann den Druck, der von oben auf ihren geschundenen Rattenkörper einwirkt, nicht aushalten und wird zerquetscht. Sie lebt noch und schleppt sich, nachdem der kleine Kerl mit dem Hinterkopf auf der obersten Treppenstufe aufgeschlagen ist und sein Schädel, wie eine Kokusnuß gespalten, aufplatzt, an die Seite. Da sind ein paar andere Ratten, die sie ablecken und dann anfangen, zu zerreißen. Ein dünnes Rinnsal fließt aus dem Kopf des Lampenverkäufers. Doch auch er lebt noch. Kommissar Schneider will ihn retten, er ist ja ein guter Mensch eigentlich. Und er braucht den Wicht noch für seine Ermittlungen, außerdem hat er den Eindruck, daß dieser Mann etwas mit der Sache auf dem Bauernhof zu tun hat. Jedenfalls hat der Lampenverkäufer ein scheinheiliges Gesicht, wegen der Stirnfalten, meint der Kommissar. Er macht seine Hände ganz flach und drückt den Schädel des Männchens fest zusammen, um zu prüfen, ob es paßt. Dann klemmt er den Kopf zwischen seine Knie, er geht dafür etwas in die Hocke, und mit Nadel und Faden näht er ihn wieder so zusammen, daß der Mann, der eben noch auf dem Stuhl gefesselt war und jetzt total zerrissene Klamotten anhat, denkt, er wär auf einem Nähkurs.




Weiß sind die Gardinen, die meterhoch von den Fensterhöhlen von der Decke rinnen, im Innern des Hauses ist Ruhe. Der Ort des Entsagens, so nennt der Besitzer sein Lieblingszimmer, in dem alles besonders hell ist. Fußbodenbelag durchdringt von unten die Luft, eine lautlose Lärche winkt draußen im Innenareal den vorbeifahrenden Autos zu, die niemals dagewar.
Das Haus ist nicht verlassen. Es bewegt sich etwas zwischen der Gardine, eine Nonne gleitet mit einem weißen Papierhut durch die Flucht. Switsch macht das Radio, dessen Besitzer gerade beim Frühstück sitzt, er hat eine Fernbedienung in der Hand. Mit der anderen Hand füttert er sich selbst Gänseklein in mittleren Abstrichen durch die Federboa. Ja, er hat eine Federboa um den Hals gelegt. Leise durchdringt kleine Nachtmusik à la Jazz den Plattenspieler. Es eiert ein wenig verkehrt. \\\"Nananananaaaa\\\", der Mann singt ein bißchen, während seine Hand wieder ausfährt, um den halben Rohfisch vom Tellerrand zu ziehen. Es gelingt ihm nicht, er hat zu wenig Kraft. Da kommt die Nonne rein. \\\"Herr, draußen wartet ein Labyrinth zum Spiel auf Sie!\\\" Sie verschwindet wieder.
Gelangweilt nistet sich ein Pfau auf dem Sofa des Prysathen ein. Der Mann zieht seine Beine weg, damit er Platz hat. Am Fenster erscheint die Sonne in einem grellorangenen Hof, Kondenswasser.
Der Mann saugt an einer Wasserpfeife. Da bewegt sich der Boden direkt vor dem Sofa. Ein meterlanges Stück Fußboden senkt sich automatisch ab, und es sprudelt lauwarmes Wasser in die Öffnung. Dann erscheint ein gleißend silbernes Rohr aus der Tiefe. Der Mann auf denn Sofa beißt in ein Stück Gesottenes.
Das Rohr wird länger und länger. Dann wird aus dem Rohr mit unsichtbarer Hand ein kleiner Pudel herausgeschubst. Das Tier fällt ins Wasser und schwimmt albern mit den Vorderpfoten rudernd an \\\"Land\\\". Der Pudel springt zu dem Mann auf die Couch. Der Mann nimmt den Zettel aus der Schnauze des Hundes und liest: \\\"... Abrechnung - 23.2. 2004, 40 Tonnen Hasch / macht 380 Milliarden Mark. Herzlichen Glückwunsch! (Immanuelle)\\\"
Genüßlich zehrt der Mann aus den Zeilen seine Message, dann schlürft er aus einer breiten Schale Eierlikör.
\\\"Nonne!!\\\" Er ruft die Nonne. Sie kommt schnell an. Dann tuschelt er mit ihr irgendwas, sie geht darauf, glaub ich weg, und er ist wieder allein.



Da reißt jemand das Maul weit auf und frißt den Soundso Soundso mit einem Schmatzen. Es ist der Hund, der Kommissar Schneider, obwohl der Kommissar es ihm verbot, zu Hilfe kommt. Er ist mit Wasserskiern hinter ihm hergelaufen. Nun kann der Verbrecher keine Menschen mehr in den Tod treiben mit seiner Geisteskraft. Doch der Kommissar ist tot. Der Hund ist traurig, er sorgt dafür, daß der Kommissar noch Hause überführt wird. Die Frau sieht das nicht gerne, daß der Kommissar nun tot ist. Sie holt einen Arzt. Der erzählt der Frau, daß man heutzutage auch Tote nachträglich behandeln kann, doch das will ich hier nicht länger ausführen. Ob es dem Arzt gelingt, den Superkommissar zum Leben zu erwecken? Eins steht fest, der Kommissar ist daran gestorben, daß er schon vorher verbraucht war, nicht alleine wegen dem Kampf mit Soundso Soundso. Und jetzt kommt das Unglaubliche: Da schlägt der Kommissar die Augen auf, \\\"was guckt ihr so doof? Was meinen Sie, wen Sie vor sich haben!\\\" Der Arzt sagt geflissentlich zu der Frau: \\\"Scheintot. Er war scheintot. Ich bekomme von Ihnen 800 Mark.\\\" Und nun zum Schluß noch ein paar Bilder aus dem Verbrecher-Album von Kommissar Schneider persönlich:
Greylight
21.11.2007 - 16:06 Uhr
Befehl: Sofort nachholen!

Sehr wohl, mein Herr. (Wahrscheinlich dürfte es ein ideales Weihnachtsgeschenk sein, um ein paar besinnliche, gummihuhnvergewaltigende Stunden zu verwursten.)
sadasdasdasd
21.11.2007 - 16:48 Uhr
Schaue mir gerade den Nihil Baxter Film an. Ein der besten Szenen:

"Stopp"
"Warum haben die Stopp gesagt?"
"Och, Herr Kommissar, ich hab doch nicht Stopp gesagt"

Und die Grimasse von Nihil Baxter dabei... ich liege da jedes mal fast auf dem Boden.
sadasdasdasd
21.11.2007 - 16:51 Uhr
Drei Herren in einem Raum, da kann man schlecht Fotze lecken.
bb
24.11.2007 - 21:05 Uhr
4 DVD Box - 12 € - Media Markt
Hamster Ingeborg
30.01.2008 - 16:25 Uhr
Nur dass das hier nicht in Vergessenheit gerät: Der Kommissar Schneider ist gu-hu-huuuut!
Statist
30.01.2008 - 16:27 Uhr
KANN ICH DA DER MÖRDER SEIN??? Wohl kaum.
Kommissar Schneider
30.01.2008 - 16:28 Uhr
Aber meine Herren, Sie glauben doch wohl nicht, dass ich der... also dass ich der...
forentourist
30.01.2008 - 16:31 Uhr
Willkommen in ihrer Sendung, dung.
Statist
30.01.2008 - 16:41 Uhr
N.B.: Hey! Metulski!
B.M.: Was ist?
N.B.: Ja was ist? Ich will mein Geld wieder haben von dem Auto was du mir verkauft hast, du, ich würd am liebsten sagen, Pausenclown.
B.M.: Wohl kaum!
N.B.: Doch!
B.M.: Tus nicht Alter, du kriegst die Riesen wieder! Ahhh
N.B.: Ah, scheiße, aus der Hand gerutscht! Oh. Scheiße! Tot! Glaubt mir niemand, ääää. Das hab ich nicht gewollt, das hab ich nun auch wieder nicht gewollt. Weiß nicht.
Uhhhh, schön! Er hatte noch sein Pferdchen in der Tasche. Mmmmh, gefällt mir nicht.
OB MAN MICH DESWEGEN BELANGEN WIIIIRD? Ich weiß es nicht...
Körschgen
30.01.2008 - 16:44 Uhr
(lallend): Ich hab ja noch eine Tante in Amerika, die beerb ich mal!
forentourist
30.01.2008 - 16:44 Uhr
Guten Tag Mann, Guten Tag Frau. Hier die prall gefüllten Einkaufstaschen.
Greylight
30.01.2008 - 16:45 Uhr
Besonders die Wahl des Verbs "belangen" + Aussprache... göttlich. :-D
lüdgenbrecht
30.01.2008 - 16:48 Uhr
http://youtube.com/watch?v=HDgfePLZzEo
Kommissar Schneider
04.02.2008 - 18:38 Uhr
Der Mann ist sehr...

FADENSCHEINIG!
Statist
04.02.2008 - 18:41 Uhr
Was wissen sie? - Ich weiß.
Kommissar Schneider
04.02.2008 - 18:43 Uhr
Ich brauche keine Waffe! Ich ermittle AUSSCHLIESSLICH MIT DEM GEHIIAAN!
Nihil Baxter
04.02.2008 - 18:45 Uhr
Aber Herr Kommissar, ich hab doch nicht Stopp gesagt!
binsengeflachse
26.03.2008 - 10:09 Uhr
Ein grauer Sonntag. Der Kommissar Schneider lag im Bett und strickte. Der Polizeipräsident hatte sich zum Muttertag eine neue Lederjacke gewünscht. Die sollte er bekommen. Dieses Schwein! Der Präsident hatte den Kommissar gestern beim Polizeikaffeekränzchen einen Pillermann genannt. Kommissar Schneider kochte! Aaah, da kam ja im Radioapparat Frau Dr. Winseltraud Bügelberger, die Rundfunk-Köchin mit Schmiss! Auch sie kochte. Und zwar lecker Schnittchen mit Gemüsepaste und Hühnerkot. Hmmmm war das lecker!

(...)

Bitte fortsetzen!
perlengebimsel
26.03.2008 - 14:10 Uhr
Flugs hatte das Kommissärchen die Lederjacke fertig gehäkelt. Er steckte das sagenumwobene Textil in ein Briefkuvert und übergab selbiges seiner Frau, sie sollte es zur Post begleiten. Nie im Leben wollte er den Polizeipräsident wieder sehen. Nie! Sollen die bei der Polente doch sehen wie sie ohne ihn zurechtkommen. Das wäre doch gelacht! Hä!!! Er ließ sich ein heißes Fichtennadelbad ein und machte es sich darin an seinem Schreibtisch bequem. Hmmm wie das duftete.

(...)

Ihr seid dran!
öö
26.03.2008 - 14:29 Uhr
Der Man war sehr aufgeregt.Er wollte erpressen!!!
perlengebimsel
26.03.2008 - 14:32 Uhr
Ne jetz komm, richtig!!! :D
Greylight
26.03.2008 - 14:36 Uhr
Gedankenverloren plantschte der Kommisar im Becken herum und musterte die Quietscheente. Er drückte sie und sie gab einen quietschenden Laut von sich. Und nochmal. Und nochmal. Auf einmal wusste er, wer der Mörder war, doch er hatte grade keinen Bock. Er wollte seiner Frau zeigen, wie ansehnlich sein Pipimann im Wasser fluoreszierte, doch fand den Gedanken albern. "Kunigunde, hol mir ein Handtuch", rief er barsch nach draußen. "Ich habe noch Einiges vor" fügte er halblaut und vielsagend hinzu und drückte dabei erneut die Ente. Dabei legte er sein Gesicht in Falten, bis es einer alten Rosine glich.
Pillermann
26.03.2008 - 14:45 Uhr
Nachdem er sich das Abtrocknen besorgt hatte, ging er nackig, die Gummieente in der Hand versteckt, in sein Arbeitszimmer. Auf dem Flur versuchte er durch eine kühne Grimasse seine Frau davon abzuhalten, in anzusprechen. Endlich in seinem Büro beschäftigte er sich mit dem, was er schon den ganzen Tag machen wollte: an seinem Pillermann rumspielen! Die Ente war dabei Gast!
perlengebimsel
26.03.2008 - 14:47 Uhr
Als seine Gemahlin von den täglichen Aktivitäten heimkehrte, fand sie den alten Schweden schlafend in seiner Wanne vor. Dummdreist ließ sie das lauwarme Wasser aus dem Bottich. Der Kommissar schreckte hoch. Er hüpfte vor Wut etwa 20 Minuten durch das Arbeitszimmer. Währenddessen erzählte Frau Schneider, was ihr Frau Künzmann-Plinselheimer bein Bäckereigeschäft berichtet hatte, und zwar als sie dort zusammen in der Schlange gestanden sind, weil sie leckeres, vom Bäcker selbstgemachtes Brot kaufen wollten. Die Nachricht ging selbst Kommissar Schneider, der doch sonst hart wie Parmesan war, durch Mark und Bein.

(...)
Pillermann
26.03.2008 - 14:51 Uhr
Auf den Schreck verkrümelte sich der Kommissar erstmal wieder in sein Arbeitszimmer, um ausgiebig mit seinem Pillermann zu spielen. Er dachte, dabei fiele ihm schon die Lösung für das Problem ein. Es dauerte aber nicht lange, da klopfte es unverhohlen an Tür. Wer konnte das nur sein!? Handkantschläge ausführend sprang er durch die Glastür seines Arbeitszimmers.
perlengebimsel
26.03.2008 - 15:05 Uhr
Es war der Polizeipräsident. Er hatte ihn kaum erkannt, da dieser mit seiner neuen Lederjacke fast so ein bisschen aussah wie ein Asozialer. Weinend vor Freude fiel Schneider seinem Boss um den Hals. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, auch der Kommissar, normalerweise kalt und emotionslos wie ein Stück Seife, ja auch dieser hartgesottene Frauen-Typ ertappte sich hin un wieder bei einem sentimentalen Minütchen. Der Präsident konfrontierte den immer noch jämmerlich vor sich hin wimmernden Kriminalisten ohne Umschweife mit der bitteren Realität. Was seine Frau gesagt hatte stimmte: In der Stadt trieb ein überdimensionaler FEUERSALAMANDER sein Unwesen. Der Kommissar unterbrach sein lachhaftes Geflenne und war von einer Sekunde auf die andere wie ausgewechselt. Jetzt stand wieder das unberechenbare Enfent Terrible der cis-sibirischen Kriminalhistorie vor uns, der Mann der seine eigene Waffe war: Kommissar "Null Null" Schneider!
perlengebimsel
26.03.2008 - 15:20 Uhr
(...)

Bitte fortsetzen!
Greylight
26.03.2008 - 15:23 Uhr
"Ich werde mich des Falles annehmen" äußerte der Kommisar gegenüber dem Präsidenten ohne Umschweife und stolzierte dabei arrogant um seinen Schreibtisch herum. "Der Fall kann mir nichts anhaben" führte er weiterhin aus und drückte dabei dem Präsidenten mit dem Zeigefinger auf die Nase. "Ich werde auflösen" fügte er dem noch hinzu, während er aus dem Zimmer glitt und den Polizeipräsidenten wie einen begossenen Pudel stehen ließ. Insgeheim fragte er sich jedoch, was die Scheiße mit dem Riesensalamander eigentlich sollte. Und er musste über den Sinn des Lebens nachdenken.
Pillermann
26.03.2008 - 15:32 Uhr
Der Kommissar erkannte, dass es nun galt, nur keine Zeit zu verlieren und ÄUßERST rasch zu handeln! Er suchte seine Handtasche, in der er stets für besondere Zwecke das fünffache eines Monatsgehaltes aufbewahrte. Schon oft hatte ihm diese letzte Reserve einen guten Dienst erwiesen; lächelnd und im Flur stehend fing er an seine alten Erinnerungen in Gedanken durch zugehen, doch dann fiel im gerade noch rechtzeitig die Dringlichkeit der Lage ein (seine Hand hatte sich schon wieder in Richtung seines Zauberstabes, wie ihn die Sekräterin des Kommissars häufig im Rausch der Sinne nannte, bewegt)! Er nahm die Drei Mark Achtzehn aus der Tasche und drückte sie seiner Frau in die Hand. Barsch gab ihr den Befehl: "Fliege damit nach Libyen! Das Flugzeug geht bald! Hier ist wichtige Arbeit zu erledigen!". Natürlich hatte Schneider den Plan schon lange vorher ausklamüsert. Mit Drei Mark Achtzehn kommt man ja nicht mehr nach Libyen heutzutage! Es war geplant, seine Frau auf dem Weg zum Flughafen zu kidnappen und so in Sicherheit vor dem Feuersalamander zu bringen. Gerissen!
Pillermann
26.03.2008 - 15:32 Uhr
zu langsam...
perlengebimsel
26.03.2008 - 15:34 Uhr
Das tapfere Schneiderlein packte den Polizeipräsident beim Arsch und Kragen und schmiss ihn behutsam durch den Briefschlitz an der Tür, wo der Postbote die Post reintut. Ja auch im Zielen war der Kommissar ein Gott, ein wahrer Tausendsassa in allen Genres der Lebenskust. Dann befahl er seiner Frau, die sich zwischenzeitlich als Schnapsflasche verkleidet hatte, ihm ein schönes, gourmethaft mundendes Schnittlauchbrot mit Krabben und Rühreierlein zu zaubern, was sie natürlich unverzüglich erledigte. Was hatte sie auch für eine Wahl? Der Kommissar war schließlich ihr Mann und außerdem brauchte er Nahrung, denn hier bahnte sich der schwierigste Fall seiner von schwierigen Fällen nur so triefenden Musterkarriere an.

(...)
perlengebimsel
26.03.2008 - 16:00 Uhr
Nach dem leckeren Geesse radelte Kommissar Schneider auf seinem Dreirad in die Stadt. Er hatte sich eine knallrote Plümmelmütze aufgesetzt und einen Lolli in den Mund geschoben. Erstmal nicht auffallen! Das seit Wochen anhaltende Regenwetter hatte die City in eine Geisterstadt verwandelt, fast alle waren drinne geblieben und spielten Fang-die-Maus oder Schach oder Zauberkasten oder andere Sexspielchen, die sich der Kommissar so in seinem geistigen Auge ausbaldowerte. Nur der Eisverkäufer stand an seinem Stammplatz und bot seine Eiskreationen zum Kauf an. "Bitte einmal Pfirsichbecher Wangerooge!" Der Kommissar bekam das natürlich umsonst, da er ja jetzt als Kind in Erscheinung trat. Aber auch sonst bekam der alte Haudegen meistens alles umsonst, da die Leute kreischende Angst vor ihm hatten.

(...)
perlengebimsel
26.03.2008 - 16:07 Uhr
"Hier lass es dir schmecken, du kleiner Springinsfeld!" Der Eisverkäufer wollte freundlich sein. Aber das hätte er sich wohl besser zweimal überlegen dürfen. Der Kommissar machte kurzen Prozess. Mit einer Hand rollte er den guten Mann zu einer rundlichen Kugel zusammen und buchsierte den verdutzten Ich-Aktionär ohne zu fragen in seine eigene Eismaschine. Es machte kurt "Spratzelsprotz" und schon sprudelte aus dem Apparat ein herrlich anzusehendes rotes Feuerwerk. Kommissar Schneider dreiradelte vor Freude kieksend von dannen.

(...)

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