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Vegetarier / Veganer

User Beitrag

meyhem

Postings: 647

Registriert seit 15.06.2013

19.03.2024 - 15:00 Uhr
Naja überall anders findet man Sesam mit 10g bei 100g aber ist auch egal,
Leber, Niere, Blutwurst und andere fleischlichen Produkte haben mehr Eisen als Sesam pro 100 g und dann kommt dazu noch die wesentlich bessere Eisenaufnahme von den tierischen Produkten.
Aber egal will auch keine pro Fleisch Argumentation hier liefern.
Und Milch bekommste auch beim Bauern der seine Kälber nicht tötet. Genauso wie du vernünftige Eier usw bekommst.
Will hier auch nicht die Massentierhaltung schönreden, aber es geht auch anders. Tippe du kommst aus ner Großstadt und hast kaum Erfahrung und Ahnung.

Z4

Postings: 8859

Registriert seit 28.10.2021

19.03.2024 - 15:09 Uhr
Schon mal von Tahin gehört?

Ich hab schon überall gewohnt und viele Jahre Erfahrung mit vegetarischer Ernährung.

Einen Milchbetrieb der gleichzeitig Mutterkuhaufzucht betreibt ist mir aber noch nicht untergekommen, auch nicht in 10 Staffeln Landfrauenküche (in der auch immerhin die Bauernhöfe vorgestellt werden).

meyhem

Postings: 647

Registriert seit 15.06.2013

19.03.2024 - 16:08 Uhr
Tja gibts aber trotzdem. :)

Ausserdem ist es auch ein weiter weg von:
"(für Milch werden Kälber getötet..."
was du geschrieben hast
und Kuhgebundene Kälberaufzucht in der Milchviehhaltung.

meyhem

Postings: 647

Registriert seit 15.06.2013

19.03.2024 - 22:40 Uhr
Jo, dem kann man voll zustimmen.

jayfkay

Postings: 1219

Registriert seit 26.06.2013

20.03.2024 - 01:01 Uhr
deine Beispiele finde ich echt komisch (Dosenfutter ist generell ziemlich SUS), aber generell stimmt das wohl.

persönlich ist mein Rückgang in Fleischkonsum rein gesundheitlich motiviert. was kann ich denn schon an schlechter Tierhaltung ändern? oder daran, dass ein Großteil der Bevölkerung stumpf jeden Morgen ihre 300g WURSCHD brauchen?

Socko

Postings: 2870

Registriert seit 06.02.2022

20.03.2024 - 09:09 Uhr
Wenn Menschen und Hühner enger miteinander kooperieren würden, hätten wir weniger Probleme.

Socko

Postings: 2870

Registriert seit 06.02.2022

20.03.2024 - 09:39 Uhr
Evtl das auch

qwertz

Postings: 1201

Registriert seit 15.05.2013

18.09.2025 - 16:23 Uhr
Bislang größte Studie zu politischen und gesellschaftlichen Einstellungen vegan lebender Menschen im deutschsprachigen Raum:

Veganer:innen wählen fast ausschließlich Linkspartei (39,9 %), Grüne (32,0 %) und die Tierschutzpartei (7,0 %). CDU/CSU (1,2 %), SPD (1,7 %), FDP (0,5 %) und AfD (3,3 %) spielen praktisch keine Rolle. Wären nur Veganer:innen wahlberechtigt, würden CDU/CSU, SPD, FDP und AfD an der 5-Prozent-Hürde scheitern.

Viele weitere spannende Einblicke in die Ergebnisse: https://www.vegan.eu/so-denken-veganerinnen-ueber-politik-und-gesellschaft/

Klaus

Postings: 12780

Registriert seit 22.08.2019

18.09.2025 - 16:31 Uhr
Passend dazu: Heut morgen erstaunt beim Frühstück gelesen:

https://correctiv.org/aktuelles/kampf-um-wasser/2025/09/18/der-mordsdurst-der-schlachthoefe/

Arne L.

Postings: 2944

Registriert seit 27.09.2021

09.10.2025 - 12:44 Uhr
Hab gerade während der aktuellen Debatte gelernt, dass eigentlich ausgerechnet CDU'ler Adenauer die Soja-Wurst erfunden hat:

"Die Kölner Wurst war eine spezielle Wurst, die von Konrad Adenauer 1916 aufgrund der Fleischknappheit im Ersten Weltkrieg erfunden wurde. Sie wird auch Adenauer-Wurst genannt.[1]

Als stellvertretender Oberbürgermeister von Köln war er für die Versorgung der Bevölkerung zuständig.

Die von ihm erfundene Sojawurst, auch Friedenswurst genannt, war ein fester Belag aus Soja und Gewürzen. Mit dem hohen Proteingehalt von Soja sollte das Protein im Fleisch ersetzt werden. Das Verfahren zur Geschmacksverbesserung von eiweißreicher und fetthaltiger Pflanzenmehle und zur Herstellung von Wurst konnte in Deutschland nicht patentiert werden, sondern nur im Vereinigten Königreich, in Belgien, Dänemark, der Schweiz, den Niederlanden und Österreich. Mit den deutschen Lebensmittelvorschriften war die Sojawurst nicht vereinbar.

Adenauer war Enkel und Urenkel einer Bonner Bäckerfamilie. Gemeinsam mit der Rheinischen Brotfabrik entwickelte er schon 1915 auch ein Brot aus Mais-, Gersten- und Reismehl sowie aus Kleie."

Jens Böhnemann

Postings: 746

Registriert seit 07.10.2025

09.10.2025 - 13:17 Uhr
Wurst auch in der vegetarischen Form hochverarbeitetes Zeug und somit giftig, wie eigentlich alle "Fleischersatzprodukte". Imo kann das gesamte Produktsortiment zur Hölle fahren, inkl seinen Fleischhaltigen Alternativen.

Hülsenfruchtbratlinge inhabit the world!

Arne L.

Postings: 2944

Registriert seit 27.09.2021

09.10.2025 - 13:22 Uhr
Da es mir bei meiner Ernährung weniger um meine eigene Gesundheit als um Tierwohl geht, ist mir der Aspekt persönlich relativ egal und ohne Ersatzprodukte würde es mir wesentlich schwerer fallen, vegan zu sein, aber das soll ja jeder selbst entscheiden. Fand es nur ironisch, dass ausgerechnet ein CDU-Politiker die Soja-Wurst in Deutschland erfunden hat. Wenn auch aus völlig anderen Gründen natürlich.

Klaus

Postings: 12780

Registriert seit 22.08.2019

09.10.2025 - 13:24 Uhr
Hatte Habeck also doch Unrecht. Söders Bratwurstgefresse IST Politik.

fuzzmyass

Postings: 21118

Registriert seit 21.08.2019

09.10.2025 - 13:30 Uhr
Dämlichste Diskussion of all times

Jens Böhnemann

Postings: 746

Registriert seit 07.10.2025

09.10.2025 - 13:30 Uhr
Haha, check jetzt erst, dass es DER Adenauer ist. Das Rheinische Schwarzbrot hat er auch erfunden :D Und man könnte noch anmerken, dass er über 90 Jahre alt geworden ist und bis weit über 80 hart gearbeitet hat.

nörtz

User und News-Scout

Postings: 17697

Registriert seit 13.06.2013

09.10.2025 - 14:22 Uhr
Söder, der alte Foodie. Muss aufpassen, dass er nicht auseinandergeht.

Arne L.

Postings: 2944

Registriert seit 27.09.2021

13.01.2026 - 16:17 Uhr
Habt ihr auch das Gefühl, dass es dieses Jahr viel weniger Angebote und auch grundsätzlich Content zum Veganuary gibt?

Socko

Postings: 2870

Registriert seit 06.02.2022

13.01.2026 - 18:19 Uhr
Ich weiß nicht mal,was der veganuary ist.und bin seit 26 Jahren Vegetarier,bzw hauptsächlich sogar Veganer.

Gomes21

Postings: 6093

Registriert seit 20.06.2013

13.01.2026 - 18:32 Uhr
Ich achte nicht so darauf, meine Ernährung den Rest des Jahres unterscheidet sich davon nicht so stark, aber vom Gefühl hätte ich jetzt nicht auf weniger getippt.

jo

Postings: 7685

Registriert seit 13.06.2013

13.01.2026 - 23:30 Uhr
@Arne:

Ja, kam/kommt mir auch so vor.

Arne L.

Postings: 2944

Registriert seit 27.09.2021

19.03.2026 - 11:51 Uhr
Ich hab mal eine Frage, weil ein paar Leute hier ja länger vegan/vegetarisch leben und grundsätzlich auch mehr Lebenserfahrung haben.

Mich treibt jetzt schon seit Wochen immer wieder der Gedanke um, dass ich es so dermaßen unmoralisch finde, Tiere zu essen, dass ich mich mit Menschen eigentlich nicht umgeben will, die das machen. Das trifft allerdings auf den Großteil meiner engen Freund:innen zu. Ich habe ernsthaft darüber nachgedacht, ihnen die Situation zu erklären und einen Zeitraum (zum Beispiel bis Ende des Jahres) zu geben, um damit aufzuhören oder damit leben zu müssen, dass ich nicht mehr mit ihnen zu tun haben möchte.

Habt ihr solche Entscheidungen auch schon mal getroffen oder solche Gedanken gehabt?

Chron-o John

Postings: 489

Registriert seit 09.06.2023

19.03.2026 - 12:03 Uhr
Ist doch nicht groß anders, als den Kontakt zu Menschen abzubrechen, die beispielsweise eine andere politische Gesinnung haben, Parteien wählen, die für gegensätzliche Werte stehen, etc.
Ultimaten sind echt schwierig und werden meiner Erfahrung nach grundsätzlich mit Trotz und Unverständnis begegnet. Je nachdem wie nahe ihr euch steht, wäre es sinnvoller, ihnen die Vorzüge des Veganismus/Vegetarismus aufzuzeigen, ihnen auch die mittlerweile recht vielfältigen Alternativen anzubieten, gemeinsam kochen und essen und auf die Missstände in der Massentierhaltung und die damit verbundenen Effekte auf die Umwelt aufmerksam zu machen.
Ich esse immer noch Fleisch, aber so langsam wechseln wir auch immer mehr auf vegetarische und vegane Alternativen beim Kochen um und wählen auch vermehrt, so wie denn auswärts essen, vegetarische Speisen. So ganz habe ich es noch nicht geschafft, mich von tierischen Produkten abzuwenden, dafür liebe ich zu sehr Fisch, Käse und Eiprodukte.
Am Ende musst du es aber mit dir vereinbaren, ob du mit Menschen, die Fisch und Fleisch essen, befreundet sein möchtest. Wenn du damit beruhigter und zufriedener leben kannst, dann umgebe dich nur mit Gleichgesinnten - nachvollziehbar ist es.

Gomes21

Postings: 6093

Registriert seit 20.06.2013

19.03.2026 - 12:36 Uhr
Ich bin selbst Vegetarier, größten Teils vegan und finde es selbst schwierig dass viele Menschen so unreflektiert Fleisch essen. Ich bin deshalb aber kein besserer Mensch als irgendwer der Fleisch isst und finde es schon sehr seltsam jemanden deshalb nicht mehr um sich haben zu wollen. Das reduziert Personen auf eine Dimension und ist für mein Gesellschaftbild extrem engstirnig. Der Gedanke nicht, völlig legitim, aber wenn das jemand mit mir machen würde könnte er mir auch für immer gestohlen bleiben.

Arne L.

Postings: 2944

Registriert seit 27.09.2021

19.03.2026 - 12:53 Uhr
Danke euch und ich kann das auch nachvollziehen und bin da gedanklich noch nicht fertig. Weil genau die Reaktion, die du, Gomes21, beschreibst, kann ich mir wirklich gut vorstellen und wäre auch eine legitime Reaktion, wenn jemand sowas "fordert".

Lucas mit K

Postings: 470

Registriert seit 19.07.2024

19.03.2026 - 14:11 Uhr
Lebe seit 2014 größtenteils vegetarisch, ab und zu esse ich Fisch. In meinem Umfeld essen leider die meisten Menschen, die ich kenne, immer noch „alles“. Wenn ich das täte, was du gedanklich durchspielst – und dafür habe ich vollstes Verständnis, Arne – dann hätte ich keine Kontakte mehr und könnte meine gesamte Familie nicht mehr besuchen. Irgendwie crazy.

Kontermutter

Plattentests.de-Mitarbeiter (Gerrit Phil Abel)

Postings: 743

Registriert seit 04.03.2023

19.03.2026 - 14:36 Uhr
Bei mir ist die Sachlage (Als "funktionaler" Veganer; das heißt, ich habe nicht aus moralischen, sondern aus pragmatischen Gründen damit begonnen, will ich parallel zu meiner vegan lebenden Frau nicht dauernd irgendwelche Extras besorgen/kochen will) halt auch so, dass diese Familie ja einfach signifikant älter ist und dadurch diese Prägung ja deutlich länger vorliegt.

Der Kern ist ja, dass die Probleme am Massenkonsum von Fleisch so offensichtlich sind, dass man sie ja gar nicht mal als persönliche Vorwürfe formulieren muss. Deswegen gibt es da einfach viel Verdrängung bei diesem Thema und dagegen zu argumentieren / groß Trara zu machen ist halt eine andere Sachlage, weil das Pro und Kontra einfach so klar verteilt ist und sich Leute dann notgedrungen "klein machen" und reflektieren müssen.

Das wiederum geht meiner Ansicht nach auch ganz subversiv. Bei der Erziehung und damit Ernährung unseres Kindes beispielsweise beende ich die Diskussionen darüber gerne damit, dass ich mir "von jemandem, der sich mittags durch so eine wässrige Oberschale schon diverse Antibiotika im Wert einer halben Apotheke reinzieht, wirklich ums Verrecken keine Tipps geben lasse". Muss man aber auch der Typ für sein. ^^

(Aber, Randnotiz: Für einen Säugling gibt man diesen Standpunkt auch mal auf. Weil das unter Umständen dann auch eine medizinische Kompetente kriegt, wenn es halt diese Tropfen nicht verträgt und Omega 3 dann halt sonst nur in Drecks-Fisch ist. Dann muss man da halt durch.)

Summa summarum: Ich würde mich unwohl fühlen, Leute da zu erziehen – gerade, weil es halt sehr offenkundige Dinge sind, um die es damit geht. Da finde ich so etwas Subtiles ("Danke, ich habe mein eigenes Essen dabei") oder eben wie oben geschildert deutlich effektiver, um eine Selbstbeschäftigung anzustoßen (Das will man ja am Ende).

Arne L.

Postings: 2944

Registriert seit 27.09.2021

19.03.2026 - 14:43 Uhr
Ich verstehe das wirklich alles und nur, um das auch zu erklären: Ich würd niemals verlangen, ein Kind vegan großzuziehen oder sowas und ich finde, bis zu einem gewissen Alter ist es auch was anderes. Ich bin ja auch erst sechs Jahre vegan. Aber wir sind jetzt alle Mitte/Ende 30 und irgendwie erwarte ich da ein bisschen mehr Reflektion.

Obrac

Postings: 2821

Registriert seit 13.06.2013

19.03.2026 - 15:08 Uhr
Ich bin auch Veganer und kann zumindest Arnes Grundeinstellung verstehen in Bezug auf die Freunde. Ich würde es genauso sehen, wenn meine Freunde sich nicht respektvoll gegenüber diesem Ernährungskonzept verhalten würden. Das war mal so und führte auch zu Konfrontationen. Mittlerweile hat aber mein kompletter Freundeskreis eine wohlwollende Haltung zum Veganismus und auch als nicht-Veganer eine humanistische Einstellung zum Thema Ernährung, sofern das möglich ist. Auf irgendwelche Bratwurstkevins, die sich für die Größten halten, weil sie unfallfrei ein Billigsteak auf den Grill schmeißen können, kann ich in meinem Umfeld eh verzichten.

Lazybone1

Userin und Moderatorin

Postings: 1091

Registriert seit 07.09.2013

19.03.2026 - 17:26 Uhr
Ich werfe auch mal was in die Runde:
Seit ca. 15 Jahren lebe ich vegan. Durch verschiedene Impulse habe ich mich dazu entschlossen und fühle mich dabei viel wohler als vorher. Es war eine aktive Entscheidung, die ich nach einigem Lesen, Nachdenken und Recherchieren gefällt habe. ABER: es war (und ist) MEINE Entscheidung. Mein Mann z.B. lebte weiterhin omnivor. Zuhause aß er vegan, auswärts eben auch Fleisch.
In der Familie ist/ißt nur meine Schwiegertochter vegetarisch/vegan.
Natürlich gibt es bei Festen auch immer Diskussionen und ich erkläre gerne meine Entscheidung.
Mir wäre es jedoch nie in den Sinn gekommen, Freunde, Familie oder Ehemann irgendwie unter Druck setzen zu wollen, denn solche Entscheidungen müßen von innen kommen und nicht als Druck von außen. Außerdem habe ichmir ja einen Freundeskreis aufgebaut, mit Menschen, die ich sehr mag. Manchmal ist es vielleicht besser, den Leuten ihre Essgewohnheiten zu lassen, obwohl man sie nicht mehr nachvollziehen kann. Was ja auch zu Freundschaft zählt ist doch die Vertrautheit und Verlässlichkeit, die in vielen Jahren gewachsen ist.
Mittlerweile passiert es immer öfter, dass bei Einladungen extra vegan gekocht wird, bzw. dass manche einen Veganer Tag in der Woche einlegen. Ich find das großartig.
Ich weiß nicht, vielleicht ist es das Alter, aber ich will nicht, dass sich jemand verändern muss, damit er/sie in mein Lebensbild passt. Ich versuche eher, meinen Blickwinkel zu verändern und sehe dann vieles in einem anderen Licht. Es spart mir einerseits Nerven und andererseits hält es mich geistig am laufen.
Wenn man das eine Weile aushält und durchzieht, hat das nämlich auch Auswirkungen auf andere Menschen. Die reflektieren dann plötzlich auch viel mehr.

Enrico Palazzo

Postings: 8623

Registriert seit 22.08.2019

19.03.2026 - 17:44 Uhr
@lazybone1

Zustimmung von mir. :) Ich bin da wie dein Mann unterwegs.

Ich wollte viel schreiben, aber lazybone1 hat das größtenteils für mich übernommen. Für mich persönlich ist klar: Wenn ein Freund/eine Freundin mir so die Pistole auf die Brust setzen würde, dann wäre meine Antwort: Ich wünsche dir eine gute Reise.
So ein Verhalten ist für mich in Freundschaften und Beziehungen ein absolutes No Go.

Eine Rückfrage dazu, @ArneL, weil wir uns ja grad auch im KI-Thread ausgetauscht haben: Glaubst du, du als Mensch wärst glücklicher alleine daheim ohne wirkliche Freunde, dafür mit Standpunkt und mit noch mehr Zeit zum Filme schauen (weil du guckst ja viele Filme) und dem ganzen Weltschmerz, den du persönlich nimmst (Wink auf den KI-Thread)?

(Ich hoffe, man kann das nicht gehässig oder so lesen, denn das meine ich nicht so)

Ich würde nicht verstehen, warum man gute Freunde so verprellen sollte. Unnötig verprellen, meiner Meinung nach.

Deaf

Postings: 3777

Registriert seit 14.06.2013

19.03.2026 - 18:48 Uhr
Vegan seit etwas mehr als 18 Jahren. Sehe es auch so, dass es meine persönliche Entscheidung war und ich höchstens mit dem Vorleben andere inspirieren kann. Ausser meinem besten Freund habe ich mit keinen anderen Vegetariern/Veganern Kontakt mehr, aus Erfahrung weiss ich, dass ich mich mit solchen nicht zwingend besser verstehe. Gibt schliesslich auch noch andere Aspekte wie politische Ansichten, gemeinsame Interessen oder schlicht Sympathie, die ich mindestens gleich stark gewichte.

Telecaster

Postings: 1439

Registriert seit 14.06.2013

20.03.2026 - 15:27 Uhr
Ich lebe seit ca. 23 oder 24 Jahren vegan. War anfangs noch n ziemliches Thema und durchaus anstrengend, wenn man unterwegs oder irgendwo eingeladen war, aber das hat sich auch deutlich gebessert.
Die großen Diskussionen sind vorbei, außer man lässt sich auf die Trottel-Kommentare auf Facebook ein.

jo

Postings: 7685

Registriert seit 13.06.2013

20.03.2026 - 18:04 Uhr
Bei mir auch 24 Jahre mittlerweile... Ich bin da mittlerweile auch weitaus entspannter als am Anfang (auch hier im Thread dokumentiert :D). Allerdings die Leute um mich herum auch. Dogmatisch war ich da aber auch noch nie unterwegs. Das bringt in der Regel am wenigsten für alle Beteiligten.

Arne L.

Postings: 2944

Registriert seit 27.09.2021

03.04.2026 - 18:21 Uhr
Hab meine Idee jetzt mal bei zwei Freunden angesprochen, bei denen ich weiß, dass ein Gespräch grundsätzlich möglich ist und sie mir auch ehrlich und konstruktiv spiegeln, was sie denken und es deckt sich eher mit dem, was hier so geschrieben wurde. Danke jedenfalls noch mal fürs Feedback.

Was mich gerade nervt: McDonalds hat jetzt zusätzlich zum veganen Patty scheinbar auch noch die Plant-Based Nuggets aus dem Sortiment genommen. Damit sind wir zumindest bei denen wieder bei Pommes als gesamte Auswahl (außer Süßspeisen). Vermutlich gehen die meisten hier dort eh nicht hin, aber find ich schon dumm, wenn man abends mal mit Friends unterwegs ist nach einem späten Bier und es da einfach nichts gibt. Man man man.

Deaf

Postings: 3777

Registriert seit 14.06.2013

03.04.2026 - 18:27 Uhr
Die Lösung für vegane Patties heisst Burger King (ich weiss, auch nicht wirklich besser).

Socko

Postings: 2870

Registriert seit 06.02.2022

03.04.2026 - 20:12 Uhr
Dann iss halt ausnahmsweise vegetarisch

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