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Siouxsie - Mantaray

User Beitrag
KaMZ
15.07.2007 - 00:53 Uhr
Die Grande-Dame des Gothic ist zurückgekehrt mit einem Solo Album. "Mantaray" heißt das gute Werk und erscheint am 10. September diesen Jahres in England.
Die Vorab-Single "Into A Swan" gibt es schon bei YouTube als Musikvideo zu bewundern. Ihr respektable Alter von 50 Jahren versteht sie jedenfalls wunderbar zu kaschieren.
Freu mich schon :-)
Söze
15.07.2007 - 10:56 Uhr
cool! :-)
KaMZ
15.07.2007 - 15:14 Uhr
Hier noch die URL zum Video und dem Albumcover:

http://www.youtube.com/watch?v=T3CC0t66gd4

http://img527.imageshack.us/img527/5292/sseh2.jpg
bee
16.07.2007 - 12:18 Uhr
" Ihr respektable Alter von 50 Jahren versteht sie jedenfalls wunderbar zu kaschieren."
warum sollte sie das machen?
Armin
18.07.2007 - 19:31 Uhr
Siouxsie: Mantaray | VÖ: 14.09.07 (CD Album)









Am 14. September erscheint das erste Solo-Album von Ex-Siouxsie & The Banshees Frontfrau Siouxsie Sioux. "Mantaray" wird das Werk der "Ice Queen" betitelt sein. Enthalten wird es 10 Songs, die definitiv keinen Banshees Fan enttäuschen werden und trotzdem ein zeitgemäßes neues Kapitel in Siouxsies-Karriere einleiten werden.

"Into A Swan" heisst die erste Industrial-Pop gefärbte Single, die am 24. August erscheinen wird.

Lich†gestal† (p.b.l.)
18.07.2007 - 19:58 Uhr

Ich bin sehr gespannt.
Die Banshees, was für eine Band - in der schon Robert Smith und Sid Vicious Mitglieder waren.
Söze
18.07.2007 - 22:43 Uhr
" Ihr respektable Alter von 50 Jahren versteht sie jedenfalls wunderbar zu kaschieren."
warum sollte sie das machen?


Muss sie ja gar nicht. Die Kunstfigur Siouxsie ist eine, die auch im gehobeneren Alter noch wunderbar funktionieren kann. Da kann die ganze majestätische Seite so richtig zur Geltung kommen :-)

Stil hat die Dame jedenfalls immer noch. Song & Video sind schon mal vielversprechend.
KaMZ
19.07.2007 - 00:07 Uhr
Genau so in etwa hätte ich mein Gegenargument formulieren wollen, danke ;-)

Das Lied kriege ich nicht mehr aus dem Kopf.

"A Burst...Ouch...I'm Transformed"

Der Industrial-Einschlag erinnert mich ein wenig an "Metal Postcard".
pantalaimon
04.09.2007 - 23:08 Uhr
hm
also - alter kaschieren? hat sie nicht nötig - ist genauso gebliebén wie man sie kennt!
dann folgendes + n lacher: r.smith + sid viscious waren nie mitglieder von siouxsie (mit r.smith gibts n solo-project, wie auch mit vielen anderen sängern / s. viscious, gott hab eihn selig war sänger der sex pistols und siouxsie war damals so etwas wie ein nummerngirl....g°).
fact: siouxsie ist eine der wenigen ganz großen "lichtgestalten", die immer noch den espirit der good old school musik, sprich new wave/dark wave wie auch immer, vermittelt. freu mich aufs konzert.
Söze
05.09.2007 - 01:04 Uhr
Öh, Robert Smith und Sid Vicious waren sehr wohl Mitglieder der Banshees. Fat Bob ersetzte 1982 John McGeoch an der Gitarre, spielte u.A. auf der Hyaena-LP und dem Nocturne-Livealbum und ging 1984 dann wieder, um sich wieder voll und ganz The Cure zu widmen. Und Sid Vicious sass ganz am Anfang am Schlagzeug, so auch beim berüchtigten Lord's Prayer-Auftritt im Herbst 1976. Bei den Sex Pistols war er dann ja erst ab 1977.
Humpty Dumpty
05.09.2007 - 19:58 Uhr
So ist es.
night porter
06.09.2007 - 07:49 Uhr
So hübsch das Plattencover auch ist, nach der Single macht sich erstmal leichte Ernüchterung breit. Schäbiger 90erJahre-Rock! Rauer soll es wohl sein, aber ein Playground Twist wird da nimmer draus. Da sind The Creatures die deutlich bessere Wahl. Der hundertste Durchlauf von Hyaena, Peepshow, JuJu & Co scheint vermutlich doch die interessantere Alternative zu sein.
night porter
22.09.2007 - 10:46 Uhr
Schön das Into a swan doch der einzige Totalausfall bleibt. About to happen klingt ein bisschen hip nach The Killers, aber so langsam blüht das Album auf. Amy Whitehouse ist an mancher Stelle gar klein schlechter Vergleich. Auf den letzten 3 Songs läuft sie dann zu wahrer Klasse auf und wenn da die krachige Produktion nicht wäre, würde tatsächlich ein bisschen Peepshow-Atmosphäre aufkommen. Was Megatolles, zum ganz doll ans Herz drücken, ist es vielleicht nicht, aber Siouxsie zieht sich doch unerwartet gut aus der Affaire.

Into a swan 3/10
About to happen 7/10
Here comes that day 8/10
Loveless 7/10
If it doesn't kill you 8/10
One mile below 7/10
Drone zone 7/10
Sea of tranquility 9/10
They follow you 8-9/10
Heaven and alchemy 9/10
Armin
30.09.2007 - 20:00 Uhr
Künstler: Siouxsie
Release: \"Mantaray\" (Album)
VÖ: 14.09.07
Label: Universal Music
Tour:
30.10. München - Backstage
31.10. Berlin - SO 36
03.11. Köln - Live Music Hall

Infos: In den 1980er und 90er Jahren wurde aus Siouxsie ein alternativer Superstar, der in Europa und den USA treue Fans mit insgesamt elf Studioalben und diversen EPs, Live Mitschnitten, “Best of“ Kopplungen und „Peel Sessions“ versorgte. Nebenbei erkundete sie mit Drummer Budgie als The Creatures unerhörtes Sound-Terrain, mal auf Hawaii, dann im Big Band Sound von „Right Now“ und zuletzt („Hai!“, 2003) in Japan. Sie war Skandal, Eiskönigin, Gruftie-Göttin wider Willen.

Inzwischen sind Siouxsie und ihr Pin-Up gewordenes New Wave/Goth Image längst englisches Kulturerbe ersten Ranges, als Symbol so wichtig für das Souvenirgeschäft an Oxford Street und Co. wie Swinging Sixties, Glamrock und all die anderen Popphänomene Londons. Darum passt es, dass Siouxsie ihren Track „If It Doesn`t Kill You“ als potentielle „James Bond“-Titelmusik anpreist. Schließlich ist sie genauso utterly british wie der Geheimagent ihrer Majestät. Für das Stück hat sie die Shirley Bassey in sich herausgeholt, eine bisher noch nicht so ausgelotete Seite der Sängerin. Auf anderen Tracks von „Mantaray“ (VÖ: 14.09.) begegnet man weiteren Facetten von Siouxsie, die eben nicht in das Bild der kalt-schrillen Dunkeldiva passen: Bläsersätze, Piano, Marimba, Besenschlagzeug stehen neben Big Beats, Gitarrenwänden und synthetischen Klanglandschaften. Jedes der zehn Stücke ist eine eigene Welt, „Mantaray“ kein Konzeptalbum sondern eine eindrucksvolle Sammlung von Songs.

Vielleicht am höchsten anzurechnen ist Siouxsie ihr Verzicht auf modische Verneigungen vor der eigenen Geschichte. Dies ist schließlich die Frau, die 1978 mit ihrer Debütsingle „Hong Kong Garden“ einen Top Ten Hit hatte, zu dem gerade wieder erst „Marie Antoinette“ im gleichnamigen Hipster-Historienopus von Sofia Coppola über ein Kostümfest tanzte. Aber dass inzwischen Bands wie Franz Ferdinand, Bloc Party, Interpol oder Maximo Park ein Klangideal propagieren, das Frau Ballions Ohren noch bekannt vorkommen dürfte, interessiert sie nicht. Von Karen Elson (Yeah Yeah Yeahs) ganz zu schweigen, die gerne mit Siouxsie verglichen wird. Siouxsie ist sich selbst genug und steckt mit „Mantaray“ einen eigenen Claim. Sich nach Moden zu richten, kommt nicht in Frage. Sie selbst sieht das ganz profan: „Die Menschen sind zu sehr mit Dingen wie Erfolg und Geld beschäftigt. Das hat mich nie interessiert. Ich wollte immer nur Autonomie. ‚Leave me the fuck alone und lasst mich einfach weitermachen’. Hey, das wäre doch ein gutes Schlußwort, oder?“. Genau, das lassen wir mal so stehen.



Weblinks: http://www.myspace.com/siouxsiemantaray/ / http://www.vertigo.fm

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