Radio Moscow - Radio Moscow

User Beitrag
peppey paloma
09.07.2007 - 20:31 Uhr
jetzt erwarte ich aber, dass hier ein paar leute was reinschreiben:)

http://www.myspace.com/radiomoscow

bislang kenn ich nur die lieder auf myspace. das album ist aber schon bestellt.

was soll ich sagen... wahnsinn, dass es auf dieser welt noch 20-jährige gibt, die so eine musik machen!
hab selten so nen klasse blues rock gehört. da müssen sich selbst koryphäen aus den 70ern warm anziehen.
reena
09.07.2007 - 20:37 Uhr
wusst gar nicht, dass die noch so jung sind...fürs Album reicht das Geld zur Zeit nicht :( erhoffe aber eine ausführliche Vorstellung deinerseits :)
DÄ_mlich
09.07.2007 - 20:42 Uhr
Ich bin interessiert. Also frag ich:
Ist das eine russische Band?
Wenn ja, singen die russ. oder engl.?
Wie heißen die Sänger/Bandmitglieder?
Gibt es Bilder auf google.de?
peppey paloma
09.07.2007 - 20:54 Uhr
öh, hab was gelesen, dass der sänger 21 jahre alt ist. warte, hier stehts:

Bio : RADIO MOSCOW is a psychedelic blues rock trio from Ames, Iowa, led by guitarist/drummer/singer/songwriter PARKER GRIGGS, and this, their self-titled debut album, is produced and engineered by BLACK KEYS guitarist/singer DAN AUERBACH. Dan was given a demo by Parker after a Black Keys gig in Colorado, and he liked it so much that he offered to produce their debut album in his own studio, The Pie Co, in Akron OH. Parker Griggs (21) originally cut his teeth playing garage punk, but his sound, although heavily influenced by sixties garage music, is also channeled through the blues, with experimental breakdowns, unpredictable tempo changes, crazy rave-ups and fuzzed out psychedelic guitar work; the result is an exciting and truly distinctive sound. Parker plays all the instruments on the album except for bass, played by LUKE McDUFF (21), and slide guitar on "Deep Blue Sea" which is played by Dan.

schau dir auf youtube das video an, dann siehst du wie die aussehen
peppey paloma
09.07.2007 - 21:04 Uhr
@ reena

sobald ich ein paar durchläufe hab, schreib ich hier ne kurze rezi rein, versprochen:)

ich bin grad ziemlich hin und weg von der band. die myspace-lieder laufen zur zeit rauf und runter.
reena
17.07.2007 - 12:01 Uhr
*aufreziwart*
peppey paloma
17.07.2007 - 12:42 Uhr
*aufcdwart*

auf ner anderen musikseite hab ich aber schon ne rezi gefunden.

http://www.tinnitus-mag.de/reviewsearch.php?id=2222&mark=Black+Diamond+Heavys
reena
17.07.2007 - 18:51 Uhr
schon gelesen, aber der Herr ist auch oft leicht zu begeistern :D
peppey paloma
20.07.2007 - 22:16 Uhr
heute ist ein guter tag! nach einer gut gelaufenen prüfung und nem leckeren bier in der sonne lag dann auch noch die "radio moscow - radio moscow" im briefkasten:)

mittlerweile hab ich etwa 4-5 hördurchgänge durch und denke, dass ich jetzt schon ein paar bewertende sätze zu der platte verlieren kann.

eins mal vorab: die lieder auf dem album glänzen nicht durch ausgefeilte melodien und anspruchsvolles songwriting. kaum ein lied bleibt (zumindest jetzt noch nicht) richtig im ohr hängen. die songs sind alle sehr gleichartig. viele rezensenten, die man so im internet antrifft, würden auch wieder mit dem schönen spruch daherkommen, dass man das alles nicht brauche, weils solche musik schon viel zu oft in der vergangenheit gab.

aber scheiß doch drauf, das ding macht mächtig laune. hochgelobte und komplexe alben mit übertriebenen kunstanspruch lösen diese schwer zu beschreibenden rock'n'roll-glücksgefühle bei mir nicht aus. sie haben vielleicht andere vorzüge, rocken eben aber nicht wirklich. hier muss ich ohne darüber nachzudenken mitwippen. jedes dieser abgefahrenen solos auf dieser platte zaubert mir ein lächeln aufs gesicht. dieser dreckige und simple sound von radio moscow macht die qualität der platte aus. die stimme des noch 21 jahre jungen parker griggs (gitarrist, drummer, sänger und songwriter in einer person!!) passt vielleicht noch nicht so ganz zum dreckig bluesigen sound des albums. zu jung, zu wenig whiskey. vielleicht ist das auch der grund, warum in den liedern eher die instrumentalen parts überwiegen.

unter dem künstlerischen gesichtspunkt betrachtet ist das vielleicht nicht unbedingt ein herausragendes album, aber das ist nicht schlimm. die platte rockt dich nämlich nieder. und das ist es ja was man will:)

zur übersicht noch eine einzelbewertung:

1. introduction [6/10]

dieses intro musste nicht unbedingt sein; ist recht eintönig; aber der anklingende sound macht auf jeden fall lust auf mehr

2. frustrating sound [10/10]

recht starkes songwriting; der sound ist ne absolute wucht; die leicht psychodelisch angehauchten passagen am ende, in denen griggs mit seinen solos in den wahnsinn abtaucht, bilden einen perfekten abschluss

3. luckydutch [8/10]

die gesungenen abschnitte sind eher eintönig und träge; wilde solos, stimmige lautstärkewechsel und gut plazierte breaks machen aus dem lied trotzdem ein highlight

4. lickskillet [9/10]

die hookline am anfang mit der akkustischen gitarre ist das beste, was ich seit langem gehört habe;im mittelstück geht dem song etwas die puste aus, doch dann krazt er mittels effektgeräteinsatz, erhöhtem tempo und einigen solos nochmal gewaltig die kurve

5. mistreating queen [9/10]

gesungene und gewohnt hochkarätige instrumentalparts wechseln sich stimmig ab; songwriterisch keine große veränderung zu den vorherigen liedern, aber es rockt dir eben auch wieder den arsch weg

6. whatever happened [7/10]

so langsam hat man sich an den klasse sound gewohnt; es fehlt etwas an abwechslung und neuen ideen; gut, aber eben auch nicht mehr

7.timebomb [8/10]

das eher langsame und mysteriös anmutende timebomb wäre mit etwas mehr stimmvolumen von griggs sicher noch besser; ansonsten ein starker song, der auch wieder etwas abwechslung in das album bringt

8. deep blue sea [6/10]

noch gemächlicher und mit halbakkustischer slidegitarre gehts mit deep blue sea weiter; eher eintönig und langatmig, ohne aber ein totalausfall zu sein; neben dem intro aber bisher das schwächste lied

9. ordovician fauna [-/10]

jetzt wirds experimentell: indisch anmutende gitarrenklänge zwirbeln sich unkoordiniert durch dieses kurze zwischenstück mit hippie-atmosphäre; man vermisst mittlerweile etwas den energiegeladenen sound des albumbeginns

10. fuse [9/10]

gott sei dank! am ende lassen es radio moscow nochmal krachen; grandioser bluesrock-sound mit leichtem hang ins psychodelische; reines instrumentalstück, leider auch etwas kurz


Gesamt: [8/10]

referenzen, die ich kenne:
the black keys, the white stripes, jimi hendrix, johnny winter

reena
23.07.2007 - 00:19 Uhr
oha, das ist ja richtig ausführlich. Klingt toll. Werde mir das Album auch schnellstmöglich zulegen und dann deine Songbewertungen kritisch unter die Lupe nehmen ;) Danke
peppey paloma
23.07.2007 - 09:38 Uhr
nach mehrmaligem hören hat sich da mittlerweile eh wieder einiges geändert. frustrating sound und fuse nen punkt weniger, luckydutch nen punkt mehr. aber es hat sich jetzt schon herausgestellt, dass das ne cd ist, die ich mir auch in zukunft öfter anhöre. du kennst das ja sicher: du hast einen haufen alben im regal, findest viele davon supergut, hörst sie aber nie an, weil du grad (oder besser gesagt fast immer) keine lust darauf hast.
reena
25.07.2007 - 15:16 Uhr
und wenn man sie dann doch reinlegt, ist man begeistert und, hört sie bis es nicht mehr geht und anschließend verreckt sie wieder im Regal :D

Radio Moscow bei Saturn für 16 Euro D:
Wolffather
23.03.2008 - 03:42 Uhr
Echt coole Band, wieso wurde die eigentlich nicht hier rezensiert?... als vernarrter Black Keys Fanboy gefällt das auf MySpace gehörte sehr gut, und der gute alte Dan Auerbach hat das Ganze auch noch produziert, was ein Genuß!
bee
05.04.2009 - 14:01 Uhr
neues Album namens Brain Cycles am Start -bewährt fetter Bluesrock - neue tracks
ear: http://www.myspace.com/radiomoscow
Walenta
05.04.2009 - 15:54 Uhr
Yeah, freude! Mag das erste album auch sehr gerne.

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