The Fiery Furnaces - Widow city

User Beitrag
Armin
02.07.2007 - 22:30 Uhr
FIERY FURNACES
Thrill Jockey veröffentlicht im Oktober das neue Album von Fiery Furnaces.

monguelfino clandestino
02.07.2007 - 22:40 Uhr
jawoll, liebe sportsfreunde!
Souljacker
13.07.2007 - 13:10 Uhr
Es gibt einen Haufen neuer Infos und ein paar neue Lieder von den Furnaces im Netz. Ich trag mal alles zusammen und warte auf Dän´s Reaktion. :D


Das neue Album wir WIDOW CITY heißen und am 9.Oktober veröffentlicht werden.

Die Tracklist sieht folgendermaßen aus:

01 The Philadelphia Grand Jury
02 Duplexes of the Dead
03 Automatic Husband
04 Ex-Guru
05 Clear Signal From Cairo
06 My Egyptian Grammar
07 The Old Hag Is Sleeping
08 Japanese Slippers
09 Navy Nurse
10 Uncle Charlie
11 Right by Conquest
12 Restorative Beer
13 Wicker Whatnots
14 Cabaret of the Seven Devils
15 Pricked in the Heart
16 Widow City

Bis dann!
Daniel
Souljacker
13.07.2007 - 13:17 Uhr
Noch ein kleiner Nachtrag:

Auf der Thrill Jockey Seite gibts das Cover zu sehen (endlich ist Eleanor mal auf dem Cover!!!!) zusammen mit einem sehr nett geschrieben Text (wahrscheinlich von Matt persönlich):

http://www.thrilljockey.com/catalog/index.html?id=100843
Dän
13.07.2007 - 13:25 Uhr
Ich freue mich natürlich auch, als immerhin einer von zwei Fans, die noch geblieben sind, aber wenn das tatsächlich illegale Downloads sind, muss ich die leider löschen, Souljacker. Könnte sonst Ärger mit was weiß ich wem geben.
Souljacker
13.07.2007 - 14:24 Uhr
Ich habe alle Links aus diversen Internetblogs zusammengetragen, die mir so unter die Fuchtel gekommen sind. Das habe ich letztes Jahr auch schon mit den "Bitter Tea"-Liedern getan und da gabs von niemandem irgendwelche Beschwerden. Deswegen habe ich gedacht, es wäre legitim das auch dieses Mal wieder zu tun...und gibs zu: bevor du die Links gelöscht hast, hast du dir die Lieder angehört. ;)

Den Furnaces werde ich wahrscheinlich immer treu bleiben. So wie es bei Pavement schon der Fall ist. Ich freue mich einfach nur in der glücklichen Position zu sein eine Band von ganzem Herzen toll zu finden, die sonst kaum einer mag. :D

Zu den Songs:
Ein Blueberryboat 2 wirds auch dieses Mal nicht werden...damit sollte man sich am besten abfinden (Herr Mitchum, ich meine Sie!). Bevor ich endgültig eine Meinung haben kann, muss ich die Lieder noch ein paar mal hören. Ehrlich gesagt, muss ich aber schon gestehen, dass dieses Mal bis jetzt der "Wow-Effekt" ausgeblieben ist. Vom Klang her wirken die Songs ähnlich, wie die aus Matthew Friedbergers Solo-Debüt. Künstliche Synthie-Streicher, hermetisch abgeriegelte Drums, atonale Interludes, retromäßige 70ies Anleihen und das chronisches Ausbleiben von Refrains sind Aspekte die mir bis jetzt aufgefallen sind. Trotzdem: NAVY NURSE ist ein Hammer!

Bis dann!
Daniel
Dän
13.07.2007 - 14:48 Uhr
Bist Du denn sicher, dass das illegale Downloads sind? Vielleicht haben die vorab frei gegeben.

Ich habe sie mir übrigens wirklich nicht angehört, allerdings eher aus zeitlichen als aus moralischen Gründen. ;)
Souljacker
13.07.2007 - 15:23 Uhr
Wenn ich sicher wäre, dass diese Downloads illegal wären, dann hätte ich sie hier nicht gepostet. Die Blogs sahen eigentlich aller recht vertrauenswürdig aus...was natürlich nichts heißen muss. Du hast die Links ja sicher noch, dann kannst du dir ja mal ein Bild davon machen, wenn du die Zeit hast.

Bis dann!
Daniel
Souljacker
14.07.2007 - 01:31 Uhr
Hab lange mit mir gehadert, aber letzten Endes habe ich mir eben doch "Widow City" komplett angehört. Ich kann einfach nicht anders und muss meine Hörerlebnisse mal eben kurz schildern:

Weg sind die lieblichen Melodien von "Bitter Tea", weg sind die auflockernden Pop-Songs wie "Birdie brain". Neu im Gepäck sind dieses Mal atonales Noise-Gequietsche und bis zur unkenntlichkeit zerhackte, geloopte, haarsträubende und furchtbar anstrengende Drumbeats (sind also doch wieder mit dabei^10). Bei manchen Liedern habe ich wegen des Gitarrenlärms wirklich Sorgen gemacht, dass mein Kopfhörer nicht den Geist aufgibt.

Was mir dieses Mal (bis jetzt) noch fehlt, sind die wahren "Smashhits". Eleanor spricht dieses Mal wieder mehr, als sie singt. Matt kommt so gut wie garnicht zu Wort. Fesselnde Melodien gibt es leider kaum, oder sie sind einfach mal wieder zu gut versteckt um sie gleich zu entdecken. Persönlich empfinde ich "Widow City" schwieriger anzuhören als "Bitter Tea", weil es wirklich kaum einen Moment gibt, der vollkommen "normal" wirkt. Dabei sind die Furnaces für mich immer dann am Besten, wenn sie die Normalität mit dem Wahnsinn mischen. In der Witwenstadt hingegen scheinen sämtliche Einwohner komplett durchgeknallt zu sein. Ein Metier, in dem ich es wahrscheinlich nicht so lange aushalten werde...aber mal sehen, was die nächsten Hördurchläufe für mich bereithalten.

Gute Nacht!
Daniel
monguelfino clandestino
14.07.2007 - 07:47 Uhr
das klingt gar nicht gut
Soujacker
17.07.2007 - 23:52 Uhr
Da ich im Moment Semesterferien habe und damit viel zu viel Zeit zum Rumhängen, Musikhören und Nichtstun, habe ich mir mal vorgenommen ein Track-für-Track-Review zu "Widow City" zu schrieben. Ich habe die Platte jetzt schon 6 oder 7 Mal durchgehört und muss sagen, dass sich meine zuerst vorherrschende Enttäuschung bei jedem Durchgang mehr und mehr verflüchigt und so langsam der Begeisterung den Platz überlässt. Natürlich geben mir einige Lieder noch immer Rätsel auf, die ich bis jetzt noch nicht lösen kann...trotzdem starte ich jetzt meinen ersten Review-Versuch:

Also CD eingelegt und los gehts:


~~~ THE PHILADELPHIA GRAND JURY ~~~

Sieben Minuten und achzehn Sekunden! Fängt ja gut an. Davon ca. 2 Minuten vollkommen unnützes Gedudel, dass man sich auch hätte sparen können und das Lied eigentlich nur elendig in die Länge zieht. Eben dieses Gedudel umrahmt aber eines der schönsten Furnaces-Lieder, das ich kenne. Erst ziemlich unscheinbar wirkend, entwickelt es sich plötzlich zu einem Hit. Eine simple Basslinie gibt den Ton an, die Synthies die man bereits aus "Winter Women" kennt bilden das melodische Konstrukt. Die Drums klingen seltsam trocken und statisch. Die dezent rockigen Strophen werden hin und wieder von kurzen Pianozwischespielen unterbrochen. Der Song richtet zum Ende auf, E-Gitarren setzen ein, Matthew setzt zu einem geheimnisvoll glimmenden Solo an und ZACK...schon wird alles unterbrochen und ein überlanger, monotoner Schlussteil lädt zum Vorskippen ein.

~~~ DUPLEXES OF THE DEAD ~~~

Straighter als hier wirds auf diesem Album nicht. Ein von Eleanor extrem lässig vorgetragener Rocksong mit seltsamen Wah-Wah-Keyboards, Bongos und einem wunderbaren Instrumental statt eines handelsüblichen Refrains. Besonders angenehm fallen die grandios eingespielten Drums auf, die aber auch hier, wie auf dem gesamten Album, relativ statisch und mechanisch wirken. Insgesamt ein sehr sonnig wirkendes, angenehmes Lied, dass sich eigentlich bestens als Single-Auskopplung anbieten würde.

~~~ AUTOMATIC HUSBAND ~~~

Da haben wir es schon: Das erste Lied, dass ich noch nicht einordnen kann. Für mich stellt "Automatic Husband" ein Übergang-Song dar: Es schließt direkt an "Duplexes..." an und geleitet einen in das darauf folgende "Ex-Guru". Als eigenständiger Song will sich mir der automatische Ehemann aber noch nicht erschließen. Deswegen enthalte ich mich hier erstmal.

~~~ EX - GURU ~~~

Ein Pop-Song mit einem gemeinen, instrumentalen Widerhaken. Das erste Mal gibts hier sowas wie einen Refrain...wenn Eleanor "She means nothing to me now" singt und die durch einen Filter gejagten E-Gitarren aufblitzen jauchzt man kurz auf vor Erleichterung weil man merkt: Die Furnaces sind toll wenn sie halbwegs normal sind. Und kaum denkt man das kommt schon die nächste Noise-Synthie-Attacke um die Ecke. Kurz ist man etwas verstört, doch nach dieser Eskapade setzen uns die Friedbergers wieder behutsam am Refrain ab und man weiß: Alles wird gut. Dieses Lied ist im Gegensatz zu vielen Furnaces-Songs eine runde Sache und wirklich vonnöten um den nächsten Song halbwegs zu überleben, der da heisst...

~~~ CLEAR SIGNAL FROM CAIRO ~~~

Ein Monster-Song! Nervig, harmonisch, verstörend, unheilvoll, krank. So hört sich anscheinend die friedberger´sche Interpretation von Heavy Metal an. Die ersten eineinhalb Minuten präsentieren die Furnaces eine schöne Melodie, mit einer himmlisch singenden Eleanor. "Desert winds are strong, but they´re not strong enough". Und dann plötzlich kakophonischer Gitarrenlärm, loslgelöst von jeglichen Takten die sich ein Metronom ausdenken könnte. Gerade in dem Moment wenn der Gitarrenlärm ein einziges weißes Rauschen bildet gibts ein Break. Drums, Bass und eine nölige flanger E-Gitarre umspielen ein leicht orientalisch angehauchtes Keyboard. Wie im Fieberwahn spricht Eleanor immer wieder "Calling me, calling me back" und dann...man sieht es bereits kommen: Noch mehr kakophonischer Gitarrenlärm. Irgendwie kriegt das "Lied" dann doch noch die Kurve und landet bei der schönen Melodie, mit der das ganze Unheil begann. Das Klingeln weicht langsam aus den Ohren, die heruntergeklappte Kinnlade wird wieder nach oben gestemmt. Das Schlimmste müsste damit eigentlich überstanden sein...vielleicht.

~~~ MY EGYPTIAN GRAMMAR ~~~

Oh mein Gott...zum Glück ein halbwegs normaler Pop-Song. Noch so eine Noise-Attacke hätte ich auch nicht überstanden. "My egytptian grammar" könnte der inoffizielle Nachfolger zu "Waiting to know you" sein. Auch hier lädt der Takt zum schunkeln ein. Eine vollkommen normale (!!!) Melodie wird ohne Breaks (!!!!!!!!) vom Anfang bis zum Ende des Liedes durchgehalten. Natürlich setzts auch hier wieder seltsame Stereo-Effekte und komische gefilterte Drums, aber das muss man bei dem ganzen Wahnsinn ja sowieso nicht mehr hervorheben. Zuerst wirkt die Tatsache etwas befremdlich, dass Eleanor mindestens 5 mal soviele Worte in eine Songzeile quetscht, als es der Takt eigentlich zulässt. Aber genau darin liegt das Besondere am Lied und weil einem nach "Clear signal from Cairo" eh alles egal ist, kann man sich daran garnicht mehr stören.

~~~ THE OLD HAG IS SLEEPING ~~~

Cheesie. Das ist im Moment das einzige Wort, dass mir zu hierzu einfällt. Ein kranker Kinderlied-Refrain mit gruseligen Lachern und quietschender Flöte und Trillerpfeife wechselt sich ab mit stoisch nach vorne stampfenden Strophen. Natürlich gibts zwischendrin auch nochmal ein verfremdetes Gitarrensolo, aber am Ende hinterlässt das Lied in mir ein seltsam leeres Gefühl und keinen bleibenden Eindruck. Für mich bis jetzt das schwächste Lied des Albums. Aber meine Beharrlichkeit was Fiery Furnaces Platten betrifft wird mich hoffentlich noch eines Besseren belehren.

~~~ JAPANESE SLIPPERS ~~~

Ein Marschrhythmus. Ein klimperndes Piano. Eine Eleanor Friedberger die mehr schreit, als das sie singt. Ein einprägsamer Refrain. Das alles gemischt mit einem ganzen Haufen nerviger Effekte und schon haben wir hier sowas wie ein...äääh...sagen wir mal: Rock-Song. Auf jeden Fall muss ich dieses mal den Gesang hervorheben. Eleanors Vocals werden mit soviel Power vorgetragen, dass es einem fast aus den Socken haut. Vergleiche zum letztjährigen, auf "Bitter Tea" etwas fehlplatziert wirkenden "Police Sweater Blood Vow" drängen sich förmlich auf. Jedoch geht dem Song einiges an seiner rohen Energie ab, weil die Produktion, wie schon zuvor erwähnt, ziemlich statisch wirkt und wenig organisch daherkommt...und was ist schon ein Rock-Song der nicht rockt?

~~~ NAVY NURSE ~~~

Mit "Clear Signal From Cairo" mein persönliches Über-Lied des Albums. Hier wird wieder dieses tolle Song-im Song-im Song-Spiel betrieben, dass schon "Blueberry boat" so geprägt hat. Wie hier zwischen drei grundverschiedenen Liedern hin und hergeswitched wird kann man eigentlich garnicht beschreiben...man muss es gehört haben. Den Anfang setzt ein unglaublich rockiger Bass, das nächste Songfragment ist ein Popsong der auch aus den siebziger Jahren stammen könnte und eine leicht gospelige Atmosphäre verbreitet und mit der zitierwürdigen Zeile "If there´s anything I´ve had enough of it´s today" endet. Danach gibts einen Tempowechsel: Das Lied wird plötzlich in ein Kirmes-Gewandt eingehüllt, dem Arrangement wird eine Clownsnase aufgesetzt. Dann setzt ein triphoppiger Beat ein und verwandelt das Durcheinander zu einem spacigen Progsong. Das mag sich zwar jetzt seltsam anhören, wirkt aber in der Praxis vollkommen homogen und hat einfach unheimlich viel Klasse. Wie Eleanor die zweite Strophe des Liedes vorträgt ist an Genialität schwer zu übertreffen und hat mir kurz die Luft geraubt und mir eine Gänsehaut beschert. Ihr werdet die Stelle erkennen, wenn ihr sie hört. Mein Lied des Jahres 2007.

~~~ UNCLE CHARLIE ~~~

Stell dir vor du hast eine "Asthma Attack", dann stell dir vor, die Furnaces hätten diesen Song aufgenommen mit allen aufputschenden Drogen, die es auf dieser Welt so gibt. Und dann stell dir vor sie würden das Ergebnis mit doppelter Geschwindigkeit und Rückwärts abspielen und alle 5 Sekunden die Stopptaste drücken. Dann stelle dir vor, wie es sich anhören würde, wenn man mit einem Maschinengewehr auf die Drums schießen würde. Eventuell - aber auch nur eventuell kannst du dir dann vorstellen wie unglaublich nervenaufreibend "Uncle Charlie" ist. Ebenso wie bei "...Cairo" klappt auch hier die Kinnlade herunter, weil ein gesundes Hirn soviel Irrsinn in so kurzer Zeit einfach nicht verarbeiten kann. Anfangs fand ich dieses Lied grausam. Irgendwann habe ich mich aber nicht mehr weiter sträuben können und habe mich dazu entschieden ihn toll zu finden. Soviel Radikalität muss einfach gewürdigt werden.



....puh...so, den Rest der Lieder reiche ich später nach. Wenn ich ehrlich bin müssen die 6 restlichen Songs noch etwas nachwirken, bis ich mir darüber eine endgültige Meinung bilde. Meine Einstellung gegenüber "Widow City" hat sich aber geändert. Meine anfängliche Enttäuschung resultierte wohl daher, dass dieses Album weniger "flashy" ist als "Bitter Tea" und "Blueberry Boat" und nicht so radikal ein Konzept verfolgt wie "Rehearsing my choir". Jetzt hingegen kann ich es kaum noch erwarten im Oktober endlich die Platte kaufen zu können. Denn eigentlich hasse ich Leak-Listener...aber bei den Furnaces werde ich leider jedes mal wieder schwach.

Bis dann!
Daniel
Paul Paul
18.07.2007 - 02:37 Uhr
Fettes Posting. Mir gefällt die CD eigentlich viel besser als "Bitter Tea", das mir sehr gezwungen und berechnet vorkam. An das sagenhafte "Blueberry Boat" wird aber denke ich nichts der Band mehr heranreichen.
monguelfino clandestino
18.07.2007 - 08:49 Uhr
in der tat, fettes posting. da kommt vorfreude auf
Dän
18.07.2007 - 11:03 Uhr
Musste schon sehr grinsen, als ich eben die Beschreibung von "Clear signal from Cairo" gelesen habe. Bin spätestens jetzt eingestimmt auf die neue Platte.
Souljacker
18.07.2007 - 20:03 Uhr
Ich poste einfach nochmal einen Link von einer sehr seriös wirkenden Homepage. Dort kann man sich das Lied "Ex-Guru" Streamen. Wer mal Reinhören will ohne gegen irgendwelche Gesetze zu verstoßen sollte die Gelegenheit nutzen.

http://www.prefixmag.com/blog/track-review-the-fiery-furnaces-ex-guru/6314


Bis dann!
Daniel
Dän
20.07.2007 - 11:44 Uhr
Finde ich großartig, den Song. Ich meine, natürlich bin ich da befangen und scheinbar unfähig, irgendwas von denen nicht großartig zu finden, aber ist mir doch egal. Alleine die Wortwahl, mal ganz unabhängig vom Text, der am Ende dabei herauskommt, scheint mir hier schon klüger als bei fast allen anderen Bands. Die Texte klingen einfach gut bei den Fiery Furnaces, war schon immer so.
Souljacker
26.07.2007 - 00:46 Uhr
Hallo!

Hier noch ein Link zu einer unbedenklichen Internetseite. Darauf gibt es ein recht schönes Preview zu lesen uuuuund...man kann den Hammer-Track "Navy Nurse" hören. Eines der besten Lieder des neuen Albums:

http://www.fluxblog.org/2007/07/widow-or-widower.html



Übrigens: Das Album wächst immer weiter. Nach x-maligem Durchhören hats mir vor allem die "schwierige" zweite Hälfte angetan. Ausserdem hat der Titeltrack "Widow City" jetzt mein Herz erobert: Eine wunderbar verschrobene Ballade. Auch "Automatic Husband" ist über sich hinausgewachsen und kein bloßes Verbindungsglied zwischen zwei Liedern. Langsam formt sich ein Gesamtbild.
monguelfino clandestino
26.07.2007 - 08:07 Uhr
"navy nurse" kann einiges, ist eingängiger als erwartet und bietet eigentlich alles was ein furnaces-fan-herz begehrt. schöne melodien, mehrere wendungen und diese wunderschöne stimme. geil.
Armin
16.08.2007 - 19:02 Uhr


FIERY FURNACES
Mit „Widow City“ liefern das Geschwisterpaar Matthew und Eleanor Friedberger ihr bereits sechstes Album ab. Allerdings ist dies ihe Debut auf Thrill Jockey. Multiinstrumentalist Matt(hew) spielte wieder alle Instrumente ein...na ja.. fast alle. Robert D’Àmico, der die Beiden seit 2 Jahren auch live unterstützt, spielte die Drums ein. Über einen langen, schneereichen Winter wurde am Lake Michigan an den neuen Songs gefeilt. Produziert hat Matt selbst, aber das Mischen hat er John McEntire (Tortoise; Sea & Cake) überlassen. Ihre Maxime ist es schon immer gewesen, keine Maxime zu haben. Temposchwankungen werden celebriert; ein Song kann 10 Minuten oder auch nur eine Minute lang sein; textlich geht es von oberfächlich bis tiefschürfend....ein kreatives Verwirrspiel deluxe !

„Nebenbei“ modelt Eleanor noch ein wenig. Jason Loewenstein (Sebadoh) hat die Fiery Furnaces in letzter Zeit live am Bass begleitet. Nun ja...wer noch mehr wissen möchte, kann mit Matt & Eleanor in Berlin über das Album und ihr Leben sprechen. Interviewanfragen bitte an mich.




Tourdates:

Wed 21-Nov Köln
Thurs 22-Nov Berlin
Fri 23-Nov Hamburg





VÖ 15.10.
Mein Name
23.08.2007 - 12:07 Uhr
Habs jetzt 2-3 mal angehört und finde es ziemlich langweilig. Hört sich uninspiriert an.
monguelfino clandestino
11.09.2007 - 13:44 Uhr
das kuriositätenkarusell dreht sich weiter. :) ein album so vollgepackt mit ideen, wo es schwierig ist, einen anfang für eine beschreibung zu finden. naja, für mich präsentieren sich die furnaces auf widow city von zwei seiten. erstens die altbewährte melodische variante, zweitens äußerst nerviger Lärm, der vorerst nur kopfschütteln hervorruft. bin gespannt, wie sich das noch entwickeln wird. bisher hat das album mit jedem hördurchgang zugelegt.
Souljacker
11.09.2007 - 16:37 Uhr
Naja, der "äußerst nervige Lärm" beschränkt sich ja eigentlich nur auf drei Lieder. Zum einen das gruselige "Clear signal from Cairo", der recht lustige "Uncle Charlie" und zum anderen das abgrundtief nervige "Wicker Whatnots". Alles andere ist doch durchaus sehr melodisch. Sogar "Cairo" hat seine wunderbaren Melodien irgendwo im Krach versteckt.

Zum Album selbst: Das am wenigsten extravangante seit Gallowbirds Bark. Es gibt weniger "große" Lieder, weniger "epische" Melodien. Stattdessen mehr kleine, unscheinbare Songs, die sich plötzlich doch zu gestandenen Hits mausern ("Automatic husband", "Cabaret of the seven devils"). Vielleicht kein revolutionäres Album, aber eine nette Abrundung des Gesamtwerkes. Wenn ich den Furnaces was vorwerfen könnte, wäre es, dass sie nun schon seit vier Alben die gleiche Schiene fahren. Es ist einfach nicht mehr überraschend, dass die Fiery Furnaces abgefahren sind. Wie überraschend wäre es hingegen, wenn sie entgegen allen Erwartungen mal eine kurze Pop-Scheibe ohne Brüche veröffentlichen würden?
hey
11.09.2007 - 17:38 Uhr
Heute in einem Second-Hand Laden in Nürnberg für 10 Eur gesehen (als Digipak). Wie ist das möglich??
Souljacker
11.09.2007 - 19:54 Uhr
Ganz einfach: Illegal.
monguelfino clandestino
13.09.2007 - 17:28 Uhr
die erste hälfte des albums empfinde ich momentan als nahezu perfekt, die songs nach "navy nurse" entfalten sich auch langsam. am meisten gefällt mir bis jetzt "japanese slippers", eignet sich gut für merkwürdige tanzeinlagen :)

mit "uncle charlie", "the old hag is sleeping" und dem titeltrack kann ich noch gar nichts anfangen.

große fragezeichen bilden der beginn und der schluss vom opener und die drums zu "wicker whatnots" (die aber sehr geil sind)
Souljacker
13.09.2007 - 22:51 Uhr
Den Instrumental-Part von "The Philadelphia Grand Jury" kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Diese Stelle ist, und das ist mal Premiere in einem Furnaces Song, schlichtweg langweilig. "Wicker Whatnots" hingegen geht mir sehr auf den Keks, weswegen ich mich weigere dieses Lied nochmal anzuhören...das wird bei jedem Durchgang vorgeskippt/ für später aufgespart.

Alle anderen Lieder des Albums haben sich mir aber vollkommen erschlossen...was mich daran erinnert meine oben begonnene Liste weiterzuführen. Also, los gehts:



~~~ RIGHT BY CONQUEST ~~~

Okay, ich gebs zu. Ich habe mit der Liste nur aufgehört, weil ich nicht sagen wollte, dass ich "Right by conquest" Scheiße finde. Jetzt nehme ich mir aber ein Herz und sage aus vollster Überzeugung: "Right by conquest" ist...phantastisch! Moment? Wie passt denn das?
Naja, dieses Lied ist eines von denjenigen, die sich bei den ersten Durchgängen dezent im Hintergrund halten um dann beim zwanzigsten Versuch in den Vordergrund hüpfen und schreien "HALLO! BIN AUCH DA!". Hinzu kommt, dass sich das Lied noch nichtmal besonders nach den Fiery Furnaces anhört. Die Auswahl der Instrumente wirkt eher altbacken und proggig, es gibt keine Brüche und eine eher düster angelegte Grundmelodie. Zudem sind die Strophen zuerst extrem widerborstig, die Gesangslinie recht seltsam. Doch wenn man erstmal drinnen ist im Lied, dann wächst und wächst es.

"go back and get your basket
let’s go down to the wood
you might not pick any berries
but you’ll come back feeling good"


~~~ RESTORATIVE BEER ~~~

Pop.
Vielleicht aber auch nicht.
Dieses Lied braucht nur zweieinhalb Minuten um zum Ziel zu gelangen und hat eine schon fast klassische Band-Instrumentalisierung. Ein operettenhaftes Keyboard-Intro leitet ein in einen "normalen" Pop-Rock-Song, der immer wieder durch kleine, wunderbare und überhaupt nicht nervig-überbordernde Instrumental-Zwischenspiele aufgelockert wird. Während Eleonor in den Strophen noch relativ straight-forward sprechsingt, so bietet doch der Refrain noch einen kleinen extravaganten "Ausrutscher". Dieser Refrain hat zwar generell Ohrwurmcharakter, wirkt aber beim ersten Hör dadurch verstörend, weil sich Eleanors Stimme plötzlich um gefühlte 5 Okataven nach unten schwurbelt nur um danach wieder die Grundmelodie anzustimmen. Hat man sich daran erstmal gewöhnt, bleibt ein schönes Liedchen zurück, dass aber insgesamt nicht die ganze Genialität der Fiery Furnaces widerzuspiegeln vermag.

"she tells me ‘bout last night and her hundred and third first date
she counted her pairs of pants again
“I’ve only got 53, minus the one’s I’ve got on.”"


~~~ WICKER WHATNOTS ~~~

Drums vorwärts, rückwärts, 4/4, 8/4, 8/8, 3/8, 8/3, zerhackstückelt in 2/4 und 4/7, dann nochmal rückwärts und mit Hall und dann den Hall invertiert und nochmal zerstückelt in Delays die zwischen den Drums für Verwirrung sorgen. Dann plötzlich Bongo-Buschtrommeln, ein monotoner Bass, keine erkenntliche Melodie, nichts woran man sich halten kann. Dann wieder Drums in 6/6, 4/3, 4/4 und in irgendwelchen Taktmaßen die noch erfunden werden müssen. Nach viereinhalb Minuten ist der "Spaß" vorbei und ich sag mir: "NIE WIEDER!!!"

"How do you arrange a room around a baby grand piano in the Arabian tinted library guest room in the two table dining room art gallery?"


~~~ CABARET OF THE SEVEN DEVILS ~~~

Oh nein! Das Lied beginnt genauso wie "Wicker Whatnots" aufhört. Bitte nicht nochmal! Nach knapp 20 Sekunden Sprechgesang gibts dann aber zum Glück einen Tempowechsel, der einem nach dem harschen Einstieg schon fast in die Karibik versetzt. Wie immer mit Betonung auf dem Wörtchen "fast". Durch Synthieziser verfremdete Gitarren spielen einen flockigen Rhytmus, während sich Eleanors Leadstimme abwechselnd in Gesangs- und Erzählungs-Passagen stürzt. Ein Refrain ist hier fehlanzeige. Ein kurzes, leider nicht allzu markantes Gitarrensolo schließt den Song ab. Weil das Lied zudem noch relativ kurz ist, kommt es einem beim ersten Hören eventuell wie ein Füller vor, wie ein Stück, dass nicht so richtig auf den Punkt kommt bzw. das keinen Punkt zu haben scheint. Aber hier gilt in etwa das Selbe wie bei "Right by Conquest". Wer sich das Lied häufiger gibt, der wird dessen Schönheit entdecken und es sogar eventuell als eines der Besten auf der Platte identifizieren. Spätestens wenn man Abends in eine Bar geht und lauthals schreit "This establishment will now serve MY purposes!", der weiß, was das Lied in einem bewirkt hat.

"the evening in question was just another moonless Monday"


~~~ PRICKED IN THE HEART ~~~

Ein Maximum an Text verpackt in einem Minimum am Lied. Wiedermal kommen die Furnaces komplett ohne Brüche aus. Im Gegensatz dazu scheppern sie uns Wörter um die Ohren, dass selbst der schnellste Rapper mit dem derbsten Flow vor Neid erbleichen würde. Die Schnelligkeit in der Eleanor ihre Worte herausrotzt lässt erahnen, dass sie ein großartiger Küsser sein muss...wer so seine Zunge beherrscht. Okay, ich geißel mich selbst für diesen dummen Witz mit einer Ladung "Wicker Whatnots" sobald ich das hier fertiggeschrieben habe. :(
"Pricked in the heart" gibt musikalisch nicht besonders viel her, weil der Fokus noch mehr als sonst auf dem Text liegt. Eine Melodie bleibt kaum haften und ein Mitsingen wird aufgrund der exorbitanten Narrations-Geschwindigkeit eh vereitelt. Dennoch: Irgendwie versprüht dieser Song eine herzliche Wärme. Hört sich nun vielleicht unglaublich sämig an, aber ich kann es einfach nicht anders beschreiben. So, als würde man einen alten Verwandten wiedertreffen. "Hallo. Schön von dir zu hören. Red nicht so schnell. Äääh...ich muss dann mal wieder..."

"I gathered all the tokens of the passion people waiting for the promise of the by the way have you heard of me in the past?
John baptized with water, not with wine, but don’t weep, he’ll make sure
Pricked in the heart the Wednesday after last"


~~~ WIDOW CITY ~~~

Und zum Schluss machen es sich die Fiery Furnaces nochmal selbst schwerer als es eigentlich hätte sein müssen. Man stelle sich vor die Friedbergers haben ein wunderschönes, einfaches, eingängiges Pianostück zur Hand und müssen es einfach nur noch ganz normal in einem Studio einspielen. Dann plötlich kommt Matthew jedoch auf die Idee, das Piano durch kommische "Uauauauaua"-Vocoder Stimmen zu ersetzen und 80er-Jahre Trash-Elektrodrums wild herumknüppeln zu lassen. Plötzlich hat man eine einfache, wunderschöne Ballade in einem seltsamen, befremdlichen Gewandt. Dann denkt sich Matthew: "Moment, das ist ja noch viel zu einfach anzuhören!" Und packt an den Anfang des Liedes noch eine Minute koordiniertes Geräusche-Wirrwarr bevor es losgehen darf und am Ende koordiniertes Geräusche-Wirrwarr bevor die Platte ausklingen darf und sich der geneigte Hörer erstmal entsetzt den Kopfhörer von dem Schädel reisst. Sie hatten einen Kurzbesuch in Widow City, willkommen zurück in der Realität.

"tomorrow night when the sun sets at nine
I might detangle myself with the degenerate plan of a strange little vine"



monguelfino clandestino
13.09.2007 - 23:29 Uhr
schön zusammengefasst.
wenn du mit "clear signal from cairo" warm wirst, findest du sicher auch bald noch an "whicker whatnots" gefallen.

was mir gerade beim Hören des Titeltracks auffällt, "widow city" klingt, als würde es aus der feder eines unfreiwillig betrunkenen insekts stammen.
monguelfino clandestino
16.09.2007 - 12:11 Uhr
kürzlich hat ein kollege von mir, der die furnaces nicht mag, behauptet, sie hören sich wie eine schulklasse an. :)
stimmt wohl auch irgendwie.
Souljacker
24.09.2007 - 17:33 Uhr
Juchu! Die Fiery Furnaces kommen nach Deutschland!!!


11/18 Munich, Germany / 59to1 / Sonnenstraße 27, 80336

11/21 Cologne, Germany / Gedaube 9 / Deutz-Mülheimer Strasse 127-129, 51063

11/22 Berlin, Germany / Lido / Cuvrystr. 7

11/23 Hamburg, Germany / Molotow / Spielbudenplatz 5


Der Eintritt kostet 11,- Euro. Ich werde dann mal Hamburg besuchen. Fahrgemeinschaft, anyone? :)



Hubert von Goisern
24.09.2007 - 17:44 Uhr
So weit, weit weg...
Armin
26.09.2007 - 23:02 Uhr
Nochmal mit Text:

Seit dem Jahr 2000 macht das Chicagoer Geschwisterpaar Eleanor und Matthew Friedberger unter dem Namen THE FIERY FURNACES Musik und hat dabei wie kaum eine andere US-Band ihren eigenen Stil und Sound sehr radikal entwickelt und gleichzeitig ständig verändert. Die genialen Songstrukturen, die oftmals alle Kategorien der gängigen Popsongs sprengen, schnell wechselnde Tempi und eine schier unendliche und einfallsreiche Klangauswahl, sehr viel Humor und schlaue Texte sind die Markenzeichen des Duos, das im November kurz nach Veröffentlichung ihres neuen Albums Widow City für vier Daten nach Deutschland kommt.

THE FIERY FURNACES
18.11. München – 59 to 1
21.11. Köln – Gebäude 9
22.11. Berlin – Lido
24.11. Hamburg – Knust

http://www.thefieryfurnaces.com

monguelfino clandestino
27.09.2007 - 11:17 Uhr
ich werde sie in wien sehen. ich erwarte mal nicht zu viel, die live-clips auf youtube sind allesamt richtig schlecht.
asdasdasd
27.09.2007 - 12:06 Uhr
Ich hab gehört, die sollen live ordentlich rocken.
U.R.ban
27.09.2007 - 12:30 Uhr
Richtig gehört, sehr laut und sehr rockig, bin in köln wieder dabei.
Wer aber genau den Sound der Alben erwartet, könnte enttäuscht werden..
Dän
04.10.2007 - 14:14 Uhr
Gute Sache drüben bei Pitchfork: Die Fiery Furnaces haben einen Geheimgig gespielt, der so geheim war, dass Pitchfork ihn mitfilmen durfte. Wird dort also in den nächsten Tagen einige Livevideos geben. Momentan z.B. eine ziemlich schöne "Evergreen"-Version.
sadasdasdasd
12.10.2007 - 20:34 Uhr
Warum wird Radiohead eigentlich so abgehottet, und ist es hier so still? Die Fiery Furnaces haben auf pt.de immerhin schon 6 (in Worten: eine mehr als Radiohead) Rezensionen erhalten.

Finde das Album inzwischen richtig gut, v.a. weils wieder ein bisschen rockiger ist.
monguelfino clandestino
12.10.2007 - 23:18 Uhr
wieviele alben hier rezensiert wurden, hat überhaupt keine aussagekraft. wie sie dabei wegkamen schon eher.

2x 7/10
3x 8/10
1x 9/10

aber ein wenig mehr resonanz wäre natürlich immer erfreulich.

Leider kann ich mich mit der 2. hälfte des albums nicht so sehr anfreunden, bis zu navy nurse aber ein spitzenalbum 8/10
sadsadsadsa
12.10.2007 - 23:21 Uhr
War auch nicht ernst gemeint.
b.free
16.10.2007 - 20:32 Uhr
Alle bekannten Tugenden oder Angewohnheiten + jetzt neu: Schweinerock-infizierter, teils überschall-mathematischer Neo-Prog Rock.

Ich mag die Kraft und Gewalt, die das Album über weite Strecken ausstrahlt. Die Beiden haben es geschafft mich nochmal zu überraschen. Positiv. Für mich auf jeden Fall aufregender als die letzten beiden Alben.
skyball
02.11.2007 - 19:58 Uhr
Ich möchte meinem Vorredner zustimmen: "Widow City" besticht durch seine Hinwendung zum Rock. Mehr als alle Platten der Furnaces zuvor, regt mich dieses Album dazu an, in wilde Zuckungen zu verfallen - selbst dann, wenn ich es mir bereits mit den Kopfhörern auf dem Sofa bequem gemacht habe, um mich durch Matthews Sound-Frickeleien zu staunen. Ich höre keinen "Noise" sondern Beats - vielfach gebrochen vielleicht, aber doch stets deutlich und definitiv tanzbar (meine Mitbewohner und Unter-Nachbarn können das sicher bestätigen).

Umso wichtiger folgende Frage an's Plenum: Wer aus dem Rhein-Main-Gebiet (Ffm, MZ, WI, etc.) hätte Interesse auf dem Kölner Gig der Furnaces abzutanzen? Ich möchte sehr gerne hin, brauche aber noch Mitfahrer (in meiner unmittelbaren Umgebung sind Furnaces-Afficionados eher rar). Also meldet Euch, so Ihr denn Lust habt.

Grüße vom skyball
asdasdasdasdasd
14.12.2007 - 00:52 Uhr
Konnte die in noch keiner Jahresliste entdecken...
virginia
14.12.2007 - 00:56 Uhr
Eine der besten Platten in diesem Jahr.
monguelfino
14.12.2007 - 10:56 Uhr
das album wird in meiner jahresliste unter den top3 zu finden sein. zudem haben die furnaces im wiener flex den live-auftritt des jahres geliefert und das obwohl eleanor aus gesundheitsgründen nicht mal dabei war.


1) The Philadelphia Grand Jury 9/10
2) Duplexes of the dead 10/10
3) Automatic Husband 9/10
4) Ex-Guru 8/10
5) Clear signal from Cairo 10/10
6) My egyptian grammar 8/10
7) The old hag is sleeping 5/10
8) Japanese Slippers 8/10
9) Navy Nurse 9/10
10) Uncle Charlie 5/10
11) Right by conquest 7/10
12) Restorative beer 9/10
13) Wicker whatnots 8/10
14) Cabaret of the seven devils 7/10
15) Pricked in the heart 7/10
16) Widow City 6/10
mmhh
22.11.2010 - 22:55 Uhr
vielleicht ihr bis dato bestes Album?
Elisa
07.08.2019 - 00:03 Uhr
... Ist ja schon einiges her mit Einträgen...
Egal. Ich bin absoluter Furnaces Fan und kenne auch Eleanor persönlich, 2x getroffen und schön unterhalten... Sie ist einfach wundervoll und voller Wunder 😊 das am Rande erwähnt. Ich habe alle Alben der Furnaces 2010 legal aus dem Netz gezogen, nachdem mich eines von ihnen auf meiner Indie Playlist inspiriert hat. Erst dachte ich wie ihr, langweiliges Intro (The Philadelphia Grand Jury) und immer weggedrückt. Bis zu DEM Tag, an dem ich es mir bewusst und extra anhörte - ich nahm alles zurück und war hin und weg von den großartigen Klängen. Somit begann meine Recherche über die Band und Discographie - wie gesagt, ich zog sie mir alle 12 ganz legal. Dann ging das Ganze los. Ich beziehe mich hier lediglich auf Widow City, ein für mich sehr wichtiges und tolles Album, auch, wenn es manchen zu laut erscheint. In all ihren Liedern spricht resp. singt mir Eleanor aus der Seele. Ich liebe diese unterschiedlichen Klänge und Melodien sowie ihre wahnsinnig schöne Stimme (und Aussehen 💞!) Für mich gibt's keine andere Band mehr. Auch Eleanor soll finde ich toll. Letztes Jahr im November habe ich sie zusammen mit meinem Partner in Hamburg gesehen und gesprochen, auch einige Fotos gemacht. Ich gehöre der kleinen Fangemeinde an, die eine Band liebt, die fast kaum einer kennt. Danke! Und das schon 9 Jahre!

P.s. Mein Name ist Elisa und der meines Bruders Matthias - kein Zufall 😉
Wowwy
07.08.2019 - 20:34 Uhr
Letztes Jahr im November habe ich sie zusammen mit meinem Partner in Hamburg gesehen

Oha, wie kommt das?

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