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Kula Shaker - Strangefolk

User Beitrag
Armin
21.06.2007 - 20:20 Uhr
17.08.2007

KULA SHAKER

„Strangefolk“

Label/Vertrieb: Essential Music/Indigo



Sechs Jahre lang war es still um Kula Shaker, den besten neo-psychedelischen Export, den die britische Insel im letzten Jahrzehnt hervorgebracht hat. Jetzt melden sich die Musiker um Frontmann Crispian Mills zurück: „Wir hatten die Inspiration für eine neue Platte – die Zeit war reif“, erklärt Mills lapidar.

Zweifler hielten es für einen kurzlebigen Flirt mit indischer Mystik, als Kula Shaker Anfang 1997 mit dem auf Sanskrit gesungenen „Tattva“ weltweit Furore machten. Ihr erstes Album K entpuppte sich passend dazu als Mischung aus indischen Elementen und viel Retro-Rock, der sich bei Deep Purple genauso bediente wie bei den frühen Pink Floyd, und der jede Sekunde den Räucherstäbchenduft der späten Sechziger verströmte. Und als 1999 mit Peasants, Pigs And Astronauts die zweite Longplayer-Dosis aus Sitars, Sanskrit und Schweineorgel erschien, musste die Musikwelt erkennen: Das war keine vorübergehenden Laune, sondern genau der Sound, den die vier Briten für sich entdeckt hatten und weiter kultivieren wollten. Aber während K zu den bestverkauften Debütalben in Großbritannien gezählt hatte, startete das zweite Album eher verhalten. Und während „Tattva“ nur von den Spice Girls von Platz 1 abgehalten werden konnte und den Shakers mit „Hey Dude“ ein fast ebenso großer Hit gelungen war, blieben die Singles „Mystical Machine Gun“ und „Shower Your Love On Me“ trotz perfekter Pop-Melodien und bester Psychedelic-Power eher etwas für Insider, die der Band jedoch um so entschlossener die Treue hielten. Anschließend wurde es still um Kula Shaker, und die Welt erfuhr erst von der Auflösung des viel versprechenden Quartetts, als Mills 2003 die Nachfolgeband The Jeevas vorstellte, mit denen er weiterhin indische Sounds mit westlichen Rocktraditionen verknüpfte.

Doch 2006 war die Zeit reif für die Rückkehr. Kula Shaker fanden sich in Originalbesetzung wieder zusammen, mit Crispian Mills (Gesang, Gitarre), Alonza Bevan (Bass) und Paul Winter-Hart (Schlagzeug). Zusätzlich besorgten sie sich dauerhafte Keyboard-Unterstützung von Harry Broadbent, der vor allem dafür sorgt, dass der typische Hammond-B3-Orgelsound der Shakers wieder zum Einsatz kommt. Nach der EP „Revenge Of The King“ erscheint nun Strangefolk auf dem im letzten Jahr gegründeten eigenen Bandlabel gleichen Namens. Mit ihrem Neustart wollen Kula Shaker jetzt all ihre Möglichkeiten ausschöpfen. Als erste Single wird im Juli „Second Sight“ erscheinen, und für die zweite Oktoberhälfte sind erste Konzerte in ganz Europa geplant.

logan
03.07.2007 - 00:38 Uhr
Aha! "Peasants, Pigs & Astronauts" war ziemlich gut. Man darf gespannt sein. Hoffentlich fallen hier dann auch ein paar Worte dazu.
Kampfbrot
30.07.2007 - 17:55 Uhr
Waaah, wieso erfahr ich das jetzt erst?!
Mann, bin ich gespannt auf das Album! :D
The MACHINA of God
30.07.2007 - 18:47 Uhr
Ich auch.
Loam Galligulla
04.08.2007 - 14:04 Uhr
Bei Amazon gibt's schon 30 Sekunden Clips zu jedem Song. Schwer was dazu sagen, vielleicht macht die Platte sogar Spaß aber was originelles darf man wohl nicht erwarten.
Poposeidon
04.08.2007 - 14:10 Uhr
... ist geleaked. Ich bin gespannt.
Darny
06.08.2007 - 23:11 Uhr
Gerade "Hurricane Season" im Radio gehört. Da wurde ganz schön tief in die Dylan-Kiste gegriffen, klingt aber echt cool.
Menikmati
06.08.2007 - 23:46 Uhr
alles andere als ein weiteres meisterwerk von dieser band wäre für mich eine entäuschung. speziell peasunts, pigs & astronauts hat es mir damals sehr angetan. auch wenn sie die indischen einflüsse bis hin zum kitsch ausmerzten, gelang dieser band die ganz grossen melodien. sie sollen dort weiterfahren wo sie einst aufgehört haben...great hossanah!
ali seelenheil
07.08.2007 - 10:54 Uhr
Ziemlich "Retro" - ganz nach meinem Geschmack. Grosse Melodien sind auf jeden Fall wieder mit dabei und Spaß macht sie sowieso. Aber Achtung! Diesmal bis auf Song Of Love/ Narayana - keine indischen Einflüsse.
afromme
07.08.2007 - 20:05 Uhr
Indische Einflüsse schon, aber bei Narayana tatsächlich am stärksten. Sonst eher 60er-Psychedelic-angehaucht, das ganze. Mit den üblichen großen Melodien. Das erste Lied hat mich erst etwas enttäuscht, aber inzwischen ("Hurricane Season") bin ich fast überzeugt :-)
udw
13.08.2007 - 21:32 Uhr
Kula Shaker mit 8/10 bei popcultures.de
Rezsnion könnt ihr hier nachlesen: http://www.popcultures.de/show_review_headphones.php?review=563
Menikmati
13.08.2007 - 22:28 Uhr
das sind ja gute neuigkeiten. auch wenn ich der rezi keinen meter weit traue, dermassen tief in die klischeekiste gegriffen, dass einem schlecht wird beim lesen..
Menikmati
13.08.2007 - 22:29 Uhr
also die auf popcultures mein ich jetzt
dr. note
18.08.2007 - 10:50 Uhr
Ziemlich abgefahren dieses Album.
Kula Shaker klingen wie 'ne Band aus den späten 60ern, die man damals eingefroren und heute wieder aufgetaut hat.
Selten so eine überzeugende Retro-Mucke gehört. Macht tiereisch Spaß beim Zuhören und ist schon jetzt eines der Alben des Jahres für mich.
"Dr. Kitt" ist mein (momentaner) Favorit. Die Doors hätten's nicht besser hingekriegt.

dr. n
Hosannah
26.08.2007 - 15:03 Uhr
Großartiges Album! War auch Zeit, dass mal wieder ordentliche Musik im Plattenladen steht. Unbedingt empfehlenswert!
Susu
12.09.2007 - 20:41 Uhr
Hach, nur wegen der "K" liebe ich diese Band. Und nun ein neues Album. Es klingt echt klasse und mal wieder "typisch" nach KS. Bin begeistert und freue mich wie blöd.
JPM
08.01.2008 - 19:21 Uhr
guten tag,

kann jemand was zur aktuellen kula shaker platte sagen?
sind ja wieder auf tour. lohnt es sich?
hab sie mit der "K" gesehen. live der wahnsinn aber platte fand ich naja.


21.02.08 München / kl. Elserhalle
25.02.08 Frankfurt / Batschkapp
26.02.08 Köln / Stollwerk
01.03.08 Rees-Haldern / Rock im Saal
03.03.08 Saarbrücken / Roxy
Armin
18.01.2008 - 14:27 Uhr
PRESSEMELDUNG ;

KULA SHAKER spielen 5 Konzerte in Deutschland!


Sechs Jahre lang war es still um Kula Shaker, den besten neo-psychedelischen Export, den die britische Insel im letzten Jahrzehnt hervorgebracht hat. Jetzt melden sich die Musiker um Frontmann Crispian Mills zurück: "Wir hatten die Inspiration für eine neue Platte - die Zeit war reif", erklärt Mills lapidar.

Ihr erstes Album K, eines der bestverkauftesten Debütalbens auf der Insel. entpuppte sich als Mischung aus indischen Elementen und viel Retro-Rock, der sich bei Deep Purple genauso bediente wie bei den frühen Pink Floyd, und der jede Sekunde den Räucherstäbchenduft der späten Sechziger verströmte. Und als 1999 mit Peasants, Pigs And Astronauts die zweite Longplayer-Dosis aus Sitars, Sanskrit und Schweineorgel erschien, musste die Musikwelt erkennen:
Das war keine vorübergehenden Laune, sondern genau der Sound, den die vier Briten für sich entdeckt hatten und weiter kultivieren wollten.

Zumindest der Sixties-Touch traf damals den Nerv der Zeit, in der Oasis und Blur das Erbe der Kinks und der Beatles feierten. Aber Kula Shaker passten nicht in die leicht prollige, bierselige, fußballbegeisterte Lad-Kultur, die damals Großbritanniens Musikszene beherrschte - statt schnellen Kicks suchten sie innere Werte. Auf Peasants, Pigs And Astronauts prangerten sie den Materialismus der westlichen Welt an, den übertriebenen Glauben an die Technik und den Verlust der Spiritualität. Die indischen Sounds prägten nach wie vor den Stil der Band, aber es zeichnete sich bereits eine Hinwendung zu härterem Rock ab, den alt gediente Rockproduzenten wie George Drakoulias, Rick Rubin und Bob Ezrin glänzend umsetzten.

2006 fanden sich Kula Shaker in Originalbesetzung wieder zusammen, mit Crispian Mills (Gesang, Gitarre), Alonza Bevan (Bass) und Paul Winter-Hart (Schlagzeug). Zusätzlich besorgten sie sich dauerhafte Keyboard-Unterstützung von Harry Broadbent, der vor allem dafür sorgt, dass der typische Hammond-B3-Orgelsound der Shakers wieder zum Einsatz kommt. Mit der EP "Revenge Of The King" lieferten Kula Shaker im letzten Jahr ein erstes akustisches Lebenszeichen ab, und anschließend ging es ins Studio, um gemeinsam mit erfahrenen Produzenten wie Tchad Blake (Peter Gabriel, Crowded House), Sam Williams (Supergrass) und Chris Sheldon (The Foo Fighters, The Pixies) ihr drittes Album einzuspielen, das den Titel Strangefolk erhielt.

Strangefolk erschien auf dem im letzten Jahr gegründeten eigenen Bandlabel gleichen Namens. "In unserer jetzigen Zeit ist viel mehr musikalische Unabhängigkeit möglich", sagt Mills. "Die Künstler haben wieder viel mehr Macht. Es liegt an uns, was wir aus diesen Möglichkeiten machen."

Schön, dass sie wieder da sind.

Wizard Promotions präsentiert
KULA SHAKER

21.02.08 München / kl. Elserhalle
25.02.08 Frankfurt / Batschkapp
26.02.08 Köln / Stollwerk
1.03.08 Rees-Haldern / Rock im Saal
3.03.08 Saarbrücken / Roxy


Tickets ab 16 EUR zzgl. Gebühren sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 01805 - 57 00 00 (0,14 E/Min.) und im Internet unter www.eventim.de erhältlich.
Menikmati
21.05.2010 - 15:29 Uhr
Sträflich wie dieses Album unterbewertet wurde. Es ist ein Meisterwerk - wie fast alles von Kula Shaker. Ich hoffe auf neues Material.
The MACHINA of God
21.05.2010 - 15:36 Uhr
Ist wirklich total untergegangen.
Wolffather
21.05.2010 - 15:37 Uhr
ich fands ganz gut, aber "Meisterwerk" halte ich dann doch für übertrieben
peppey paloma
21.05.2010 - 15:43 Uhr
ich würds als klassiker bezeichnen. leg ich immer wieder gerne auf.
The MACHINA of God
01.05.2013 - 14:19 Uhr
Finde ja ihr Zweiwerk ist ihr bestes. Trotz all dem Indien-Zeug. Oder vielleivht auch bisschen gerade deshalb.
Girl
01.05.2013 - 14:56 Uhr
Finde sie mindestens genauso gut wie The Verve.
Skskakan
01.05.2013 - 15:07 Uhr
Papayas

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