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Hochwasser-Chaos in Deutschland

User Beitrag

Kai

Postings: 1035

Registriert seit 25.02.2014

18.07.2021 - 17:38 Uhr
Kannst du ja hier lesen:
https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/landtagswahl/wahlversprechen-check-100.html

Da wird auch klar, warum die SPD/Grüne Regierung damals deutlich unterlegen war.

Das hier ist auch kein "darf man die grünen noch wählen" Topic. Hier geht's um das Hochwasser, die Folgen davon und zum Teil auch um die Ursachen.

Randwer

Postings: 1739

Registriert seit 14.05.2014

18.07.2021 - 18:58 Uhr
Wenn zwischen kurzfristigen Interessen und langfristigen Interessen ein Konflikt besteht, dann würde ich doch darauf tippen, dass man eher den kurzfristigen Interessen nachgibt.

Jetzt > sofort > demnächst > bald > später > irgendwann > St. Nimmerlein

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Registriert seit 13.06.2013

18.07.2021 - 19:55 Uhr
Berühmte letzte Worte: "Wir müssen uns sputen beim Kampf gegen den Klimawandel"

captain kidd

Postings: 2590

Registriert seit 13.06.2013

18.07.2021 - 20:44 Uhr
Ernst gemeinte Frage: Wie konnten so viele Menschen sterben bei einem Starkregen-Ereignis, das zwei Tage vorher als solches bekannte war und bei dem kreisgenau die Niederschags-Mengen vorher bekannt waren? Was hat da nicht funktioniert?

Hmm

Postings: 197

Registriert seit 02.05.2018

18.07.2021 - 20:54 Uhr
"Was hat da nicht funktioniert?" Vieles.

Maßgeblich verantwortlich war wohl vor allem die Bürokratie und die vielen verschiedenen Zuständigkeiten.

Meine Stiefmutter erzählte mir vorhin dass eine Bekannte nicht von BaWü aus mit dem THW ausrücken durfte weil die Kostenfrage für die Aufwendungen noch nicht geklärt war. Sowas kostet dann halt selbst in einer Industrienation im Zweifel Menschenleben! Nur ein Beispiel von vielen.

Was ich von dem Bericht der Britin (?) halten soll, das weiß ich noch nicht so genau. Das werden hoffentlich die nächsten Tage zeigen.

captain kidd

Postings: 2590

Registriert seit 13.06.2013

18.07.2021 - 21:05 Uhr
Ja, genau, die Briten. Wie kann es sein, dass die zentimetergenaue Berechnungen haben und diese auch anscheinend den deutschen Behörden mitteilen - und nichts passiert? Wenn in einem Ort direkt an einem Fluß 200 Liter Regen pro Quadratmeter angesagt sind und alle Rechenmodelle vor einem katastrophalen Ausmaß sprechen - wie kann es dann keine Evakuierungen oder zumindest Beobachtungen der Flüsse geben? Ich meine, wie fliegen zum Mond und zum Mars - und wir schaffen es nicht, den Wasserstand unserer Flüsse zu beobachten?

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Registriert seit 13.06.2013

18.07.2021 - 21:14 Uhr
Deutschland fliegt nicht zum Mond und zum Mars.

captain kidd

Postings: 2590

Registriert seit 13.06.2013

18.07.2021 - 21:16 Uhr
Dann soll halt Amazon unsere Flüsse kontrollieren. Mir egal. Aber machen. 2021 können doch nicht 200 Menschen wegen Starkregens sterben. Das ist doch absurd.

jayfkay

Postings: 642

Registriert seit 26.06.2013

18.07.2021 - 21:24 Uhr
Du verstehst es nicht! Erst muss die Unwetterzentrale die Daten auswerten und bestätigen, dann müssen diese an die Gemeinden weitergeleitet werden. Die zuständigen Bürgermeister müssen jetzt einen Evakuierungsantrag an die örtliche Feuerwehr, Polizei und eventuelle Kasernen stellen und beim Landesgericht einen Haftungsausschluss bei Falschmeldung beantragen (so ne Evakuierung ist ja teuer!).
Das ganze sollte also mindestens 2 Wochen vor der Katastrophe geschehen, um einen reibungslosen Rettungsablauf zu gewährleisten.
Selbst Schuld!

Rote Arme Fraktion

Postings: 3507

Registriert seit 13.06.2013

18.07.2021 - 21:25 Uhr
Sehe ich genau wie der Captain. Da muss prophylaktisch viel mehr passieren.

Aber es ist teilweise absurd. Bei mir in der Tiefgarage nur ein paar Wasserpfützen. 5 km entfernt sind zig Häuser unter Wasser. Kapiert man selbst nicht so richtig. Anscheinend hatten die Pech, die in einer Senke wohnen bzw. nah an Flüssen.

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Postings: 741

Registriert seit 13.06.2013

19.07.2021 - 08:18 Uhr
"Anscheinend hatten die Pech, die in einer Senke wohnen bzw. nah an Flüssen. "

Wer in einem besonders Überschwemmungs-gefährdeten Gebiet wohnt, ist stärker von Überschwemmungen gefährdet. Quelle surprise!

Ich wohne selbst in einer betroffenen Stadt, hatte aber bei der Wohnungssuche bewusst angebotene Wohnungen in Flussnähe oder in tiefer Lage ausgeschlossen. Sonst hätte ich gewiss wesentlich schneller eine gefunden.

Klaus

Postings: 3451

Registriert seit 22.08.2019

19.07.2021 - 09:09 Uhr
" Wie konnten so viele Menschen sterben bei einem Starkregen-Ereignis, das zwei Tage vorher als solches bekannte war und bei dem kreisgenau die Niederschags-Mengen vorher bekannt waren? Was hat da nicht funktioniert? "

Die Frage ist ja auch immer, wie die Menschen reagieren. Was würdest du tun, wenn so eine Meldung kommt? Vermute, die meisten würden sich sagen: okay, bleibt ich heut mal in der Wohnung.

Die Warnapps machen übrigens recht häufig mal Alarm.

" "Anscheinend hatten die Pech, die in einer Senke wohnen bzw. nah an Flüssen. ""

Ja, aber nicht nur das. Flüsse, die Übertreten sind das eine, siehe Oderbruch. Sturzbäche, die ortsgenau herunterregnen ist was anderes - und das ist in der Tat in dieser Intensität neu und kann überall passieren.

Pivo

Postings: 825

Registriert seit 29.05.2017

19.07.2021 - 12:50 Uhr
Für die wirklichen Veränderungen müsste es schnell gehen und hart werden für alle. Gerade im Thema Umwelt und Klima fliegen und derzeit die Verfehlungen der letzten 30-40 Jahre um die Ohren.
Ein Häppchen Klimaschutz wird demnach die Welt nicht retten. Nur mit einem ganz extrem schmerzhaften Schnitt könnte man hier, und auch dann nur vielleicht, das Ruder noch herumreißen.

Dazu müsste es aber Entscheidungsträger "mit Eiern" geben. Dies habe ich schon immer wieder auch in anderen Threads thematisiert. Mit "Heidideidi" und "esjedemrechtmachenwollen" kann man nicht erreichen, da dann immer nur der faulste Kompromiss dabei herumkommt.

Die Grünen sind da nicht besser als alle anderen, da auch dort der Machtgewinn/erhalt ganz oben auf der Agenda steht. "Eier" haben die Grünen vielleicht sogar am wenigsten, da die meisten von denen vegan sind.... ;-)) (Haken an den Kasten : "Klischee bedient").....

Orph

Postings: 455

Registriert seit 13.06.2013

19.07.2021 - 13:09 Uhr
Die Öko-Diktatur (die ich angesichts der Lage durchaus positiv sehen würde)kommt leider zu spät.

Sollte es in einigen hundert Jahren noch Menschen geben, dann werden aufgrund der allgegenwärtigen Konsequenzen die gegenwärtigen Generationen die Buhmänner und -frauen der Geschichte sein, während die (anderen) schwersten Verbrechen des 20. Jahrhundert allenfalls noch einen ähnlichen Status haben werden wie für uns die Gewalt des 30.-Jährigen Krieges.

fuzzmyass

Postings: 5997

Registriert seit 21.08.2019

19.07.2021 - 13:11 Uhr
"Dazu müsste es aber Entscheidungsträger "mit Eiern" geben. Dies habe ich schon immer wieder auch in anderen Threads thematisiert. Mit "Heidideidi" und "esjedemrechtmachenwollen" kann man nicht erreichen, da dann immer nur der faulste Kompromiss dabei herumkommt."

Das Hauptproblem ist doch, dass (ähnlich wie bei Corona) kaum jemand wirklich weiß welche Maßnahmen genau welchen Impact haben und welche Teile der Welt mindestens mitmachen müssen, damit es nachhaltig hilft...
Wir wissen ja alle nur in etwa, dass wir ganz dringend sofort irgendetwas gegen den Klimawandel unternehmen müssen und dass u.a. CO2 Ausstoß sehr schlecht ist... einige wissen/vermuten auch, dass die Hauptprobleme aber u.a. bei Ernährung, Konsum, Massenviehzucht etc. liegt - vermutlich ist das das viel größere Problem (welches aber kaum wirklich diskutiert wird)... der Rest ist recht schwammig und nicht wirklich greifbar, in wirklich geeignete Maßnahmen gießen ist schwer... es gibt ja bereits diverse Klimaabkommen und -Ziele, aber ob/inwiefern diese nicht genügen, ist auch schwer zu sagen...

Wir haben eine Klimakrise und müssen sehr viel tun... wie der richtige Weg aber aussieht? Und wer kann diesen Weg ebnen? Schwierig... es ist eine richtige Scheißsituation und ich bin nicht sonderlich optimistisch...

Boston

Postings: 605

Registriert seit 14.06.2013

20.07.2021 - 19:44 Uhr
Mich wundert nicht, dass die Leute mal wieder überrascht wurden. Früher haben alle die Tagesschau gesehen und da gab es halt auch Wetter. Heute sucht sich jeder nur noch die Nachrichten, die ihn interessieren und wem es wurscht ist, was da vom Himmel kommt, der ist jetzt in den Fluten ertrunken.

Klaus

Postings: 3451

Registriert seit 22.08.2019

20.07.2021 - 20:51 Uhr
https://www.heise.de/hintergrund/Infrastruktur-im-Katastrophenfall-Im-Extremfall-sterben-Menschen-6142714.html

"Gewarnt wurden sie ja, aber eine Warnung funktioniert nur dann, wenn man so kommuniziert, dass der Empfänger sie auch wahrnimmt und versteht. Da meine Familie auch selbst betroffen war und ich in den letzten Tagen vor Ort geholfen habe, habe ich das gemerkt. Wenn man jemandem sagt: "Da kommen 160 Liter pro Quadratmeter runter", dann können viele Leute damit ohne Kontext nichts anfangen. Das sind zwar für die relevanten Entscheider oder Experten die richtigen Informationen, aber für andere Menschen ist das kryptisch."

Mann 50 Wampe

Postings: 1266

Registriert seit 28.08.2019

20.07.2021 - 21:16 Uhr
Ich glaube ein weiteres Problem war wohl, dass es in den betroffenen Gebieten auch früher schon Überflutungen gegeben hat und das eine "relative Gewöhnung" an solche Ereignisse eingesetzt hat. Aber auf diese Ausmaße war dann Niemand vorbereitet mit entsprechend schlimmen Folgen.

Boston

Postings: 605

Registriert seit 14.06.2013

21.07.2021 - 19:50 Uhr
Da kommen 160 Liter pro Quadratmeter runter, dann können viele Leute damit ohne Kontext nichts anfangen

Manchmal glaub ich echt, die Leute waren umsonst in der Schule. 160 Liter sind halt 16 Eimer Wasser in einer Küchentischgroßen Box. Und wenn die an einem Hang fallen, ist es doch klar, dass die nicht in der Box bleiben. Wir haben doch die Birne nicht nur, damit es nicht in den Hals regnet! Wir müssen sie auch mal benutzen.

Peacetrail

Postings: 2581

Registriert seit 21.07.2019

22.07.2021 - 07:45 Uhr
„160 Liter sind halt 16 Eimer Wasser in einer Küchentischgroßen Box. Und wenn die an einem Hang fallen, ist es doch klar, dass die nicht in der Box bleiben.“

Kleiner Klugschiss: es ist eine küchentischgroße Fläche und keine Box, ist ja kein Kubikmeter. Was das Problem bei Hanglage aber eher noch schlimmer macht.

Autotomate

Postings: 3394

Registriert seit 25.10.2014

22.07.2021 - 11:18 Uhr
Interview mit dem Biologen Wolfgang Büchs beim Riffreporter. Fasst die naturhaushaltlichen Grundlagen der Flut noch mal schön zusammen.

kenny23

Postings: 171

Registriert seit 07.11.2013

23.07.2021 - 09:09 Uhr
Gute Geschichte! Ob sich der FC Bayern da drauf einlässt?
https://www.focus.de/panorama/welt/millionen-spende-aus-muenster-82-jaehriger-spendet-zehnmal-so-viel-wie-fc-bayern-fuer-flutopfer-und-bietet-dem-verein-einen-deal-an_id_13520748.html

AndreasM

Plattentests.de-Mitarbeiter

Postings: 576

Registriert seit 15.05.2013

23.07.2021 - 09:57 Uhr
steht doch im Artikel, dass sie das bereits getan haben ;)

nörtz

User und News-Scout

Postings: 8647

Registriert seit 13.06.2013

23.07.2021 - 10:51 Uhr
Mir will ja einer erzählen, dass HAARP für die Flutkatastrophe verantwortlich sei.

Rote Arme Fraktion

Postings: 3507

Registriert seit 13.06.2013

23.07.2021 - 20:24 Uhr
Das Album?

Otto volle Möhre

Postings: 87

Registriert seit 21.06.2021

23.07.2021 - 21:16 Uhr
Hehe

hubschrauberpilot

Postings: 6664

Registriert seit 13.06.2013

23.07.2021 - 22:27 Uhr
Höhö

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