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Russland

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Lichtgestalt

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26.07.2015 - 17:47 Uhr
Niemand kann der Propagandaschau vorwerfen, hier würde nicht differenziert!

Man kann sie als hyperventilierenden Wutschnauber bezeichnen (Stefan Niggemeier).

Die Behauptung, Uthoff und von Wagner würden in ihrem Kabarett keine Fakten präsentieren, ist – angesichts des soeben gewonnenen Prozesses der beiden mutigen Kabarettisten wegen vollkommen richtig präsentierter Fakten

AZ: 324 O 435/14: "Das Hamburger Landgericht hat die Klage des "Zeit"-Herausgebers Josef Joffe gegen einen Beitrag der ZDF-Satiresendung "Die Anstalt" als unbegründet abgewiesen. Zwar seien die Behauptungen in einem beanstandeten Schaubild unwahr, aber der Kläger müsse dies hinnehmen, hieß es in dem Urteil nach Angaben von Gerichtssprecherin Ruth Hütteroth am Freitag."

Faktenfrei, aber den Hofnarren muss man so etwas eben zugestehen.

gleichgeschaltete Medienlandschaft

Da es die Gleichschaltungsgesetze von 1933 nicht mehr gibt, stellt sich die Frage, wieso gerade Jebsen- und Elsässer-Anhänger und sonstige rotbraune Querfrontler sich so gerne der Nazi-Terminologie bedienen. Halt, die Frage stellt sich natürlich nicht wirklich.
Interessant wäre es aber anhand von Dokumenten und weiteren Belegen zu erfahren, _wer_ denn die Medien "gleichschaltet"? SIE?
Gute Frage, aber leicht zu beantworten:
26.07.2015 - 18:11 Uhr
Interessant wäre es aber anhand von Dokumenten und weiteren Belegen zu erfahren, _wer_ denn die Medien "gleichschaltet"? SIE?

Es konkret zu beweisen ist schwer, aber die Frage ist relativ einfach zu beantworten:

Früher hat auch mal Helmut Kohl persönlich in Redaktionen angerufen, wenn ihm was nicht gepasst hat. Doch heutzutage ist es nicht mehr so, dass man die Medien so aggressiv gleichschalten muss, wie im Dritten Reich unter Goebbels oder in Nordkorea oder so. Vielleicht sind die Leute ja sensibler geworden. Denn es passiert ganz von selbst, denn jegliche Journalisten sind nicht dumm. Die wissen genau, was von ihnen erwartet wird, bzw. was sie problemlos schreiben können und womit sie mit ihrem Chefredakteur eher Probleme bekommen könnten. Die Gleichschaltung funktioniert also eher durch eine Art von vorauseilendem Gehorsam. Ich kenne Redakteure, die über solche ungeschriebenen Gesetzte Bescheid wissen.

Warum in der Redaktion seinen Hals und damit seinen Lebensunterhalt oder vielleicht gar die Möglichkeit, seine Familie ernähren zu können riskieren, wenn man doch auch einfach "systemkonform" (und Redakteure wissen was das ist, auch ohne, dass es ihnen jemand eingebläut hat) schreiben kann und damit seine Ruhe haben kann? Wer dankt es einem, den Helden zu spielen, indem man den investigativen Journalisten mimt? Von Ken Jebsen kann man halten, was man will, aber er riskiert immerhin was, das kann man nicht abstreiten.

Lichtgestalt

User und Moderator

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Registriert seit 02.07.2013

26.07.2015 - 18:35 Uhr
Warum in der Redaktion seinen Hals und damit seinen Lebensunterhalt oder vielleicht gar die Möglichkeit, seine Familie ernähren zu können riskieren, wenn man doch auch einfach "systemkonform" (und Redakteure wissen was das ist, auch ohne, dass es ihnen jemand eingebläut hat) schreiben kann und damit seine Ruhe haben kann?

Dann stimmen also z.B. Snowdens NSA-Enthüllungen, die von The Guardian, The Washington Post und Der Spiegel der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt gemacht wurden, also gar nicht?
Da steckt von diesen "Systemmedien" bestimmt ein perfider Plan dahinter, den wir nur noch nicht erkannt haben. ;)

Von Ken Jebsen kann man halten, was man will, aber er riskiert immerhin was, das kann man nicht abstreiten.

Tja, mit seiner Klage gegen die "Antilopen Gang" war es ja nichts:

"Die Elsässer, KenFM-Weltverbesserer
Nichts als Hetzer in deutscher Tradition
Die den Holocaust nicht leugnen, sie deuten ihn um"
Birne am Hyperventilieren
26.07.2015 - 19:16 Uhr
Falls du es noch nicht gemerkt hast: Deine "amerikanischen Freunde" hören dich ab. Frag sie doch mal, falls du sie persönlich kennst. Anscheinend jederzeit, in jedem Moment, so wies aussieht. Denn Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser, oder so. Du glaubst wohl, auf der "richtigen Seite" zu stehen.

Und hör mir auf mit dieser "Antilopen-Gang". Das geistige Niveau dieser Combo scheint der "Enkel-Trick" zu sein, also bitte. Da braucht man sich dann eigentlich auch nicht groß als Holocaust-Hüter aufzuspielen. ^^ So eine dämliche Scheiße, echt mal. Was soll man davon schon halten?
Roberts
26.07.2015 - 19:55 Uhr
"Die russische Regierung kann nicht den Frieden suchen während Washington den Krieg sucht." (Paul Craig Roberts, US-Ökonom und Publizist)

Die wahren Gründe für das Iran-Abkommen

Achim

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26.07.2015 - 20:04 Uhr






Die wahren Gründe für das Iran-Abkommen

also bitte. da kannst du auch bei sputnik als quelle bleiben :)

Achim.
black holes and revelations
26.07.2015 - 20:26 Uhr
also bitte. da kannst du auch bei sputnik als quelle bleiben :)

die original-quelle ist der amerikaner paul craig roberts, ehemaliger reagonomic. achim...schalt die birne ein!
Deine amerikanischen Freunde hören dich ab
26.07.2015 - 20:34 Uhr
Achim schaut auch nur auf einen Link-Namen und hat dann sein übliches beschränktes Weltbild im Kopf, statt die Inhalte auf Faktentreue zu überprüfen. Denn darum geht es ja letztendlich nur: Fakten, Fakten, Fakten.

Sollte eine Quelle mal dagegen verstoßen: aufzeigen/heraussuchen und belegen. Das gilt auch für FAZ, Niggemeier und Co.

...es nennt sich "Medienkompetenz" und "Objektivität".
@achim.
26.07.2015 - 20:36 Uhr
was ist denn so schlimm oder falsch daran, was der roberts da über russland und den iran sagt? müsstest du mal erklären...anderenfalls ist das ja sonst nur dummes gelaber von dir.
Gruß an die Krim
26.07.2015 - 23:09 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=lViL2GNWWx4
Rico
26.07.2015 - 23:11 Uhr
Meldet euch bei VK (russisches soziales Netzwerk) an, ihr müsst nur Englisch können, bin da seit 2012 und ist super, dazu fast gar keine Zensur, weder Bereich Geschichte, noch nackige Girls. Glaubt kein Wort über Putin und Zensur, in VK gibt es die Homepages von zB. Azow und Rechter Sektor und auch Anti-Putin und Navalny Homepage...soviel zu Zensur!

Benutzt mit Firefox das ADD-ON S3 Google Translator, dann könnt ihr jeden russ. Text markieren und übersetzten und umgekehrt!!
Zensur gibt es bei Facebook, wer z.B. Anti GENFRASS (GMO) postet, dessen Postings werden blockiert , wer es nicht glaubt, hier der schnelle Einstieg >
Facebook Censors GMO Labeling Articles > https://www.youtube.com/watch?v=5dC7bv18FkM
Heil Putin
26.07.2015 - 23:21 Uhr
Falls du es noch nicht gemerkt hast: Deine "amerikanischen Freunde" hören dich ab. Frag sie doch mal, falls du sie persönlich kennst. Anscheinend jederzeit, in jedem Moment, so wies aussieht. Denn Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser, oder so. Du glaubst wohl, auf der "richtigen Seite" zu stehen.

Und hör mir auf mit dieser "Antilopen-Gang". Das geistige Niveau dieser Combo scheint der "Enkel-Trick" zu sein, also bitte. Da braucht man sich dann eigentlich auch nicht groß als Holocaust-Hüter aufzuspielen. ^^ So eine dämliche Scheiße, echt mal. Was soll man davon schon halten?


Dämliche Scheiße ist vor allem dein Ablenkungsversuch. Aber das ist ja nichts neues, ja, es läuft doch immer wieder gleich ab: Sobald es argumentativ eng wird - was bei verblendeten Idioten wie dir sehr sehr schnell passiert, weil ihr es mit Logik und Argumentation eben nicht so habt, von Fachwissen ganz zu schweigen - kommt es zum Derailing. Beantworte doch einfach Lichtgestalts Frage.

Ich warte übrigens immer noch auf eine Reaktion auf meinen Hinweis zu den Krimtataren und warum die Lüge verbreitet wird, dass die bösen westlichen Massenmedien nicht über den rechten Sektor berichtet hätten.
bewohner der krim glückliche russen
26.07.2015 - 23:46 Uhr

Ich warte übrigens immer noch auf eine Reaktion auf meinen Hinweis zu den Krimtataren

danke für deinen hinweis, der war natürlich korrekt. ich meinte eigentlich die (vorrangig pro-russischen) einwohner der krim, ich hatte mich vertippt, zu den tataren wollte ich gar nichts schreiben, die sind mir bei der recherche nur so reingerutscht.

kann in der eile schon mal passieren, ich bitte um vergebung. als mensch.
Faschisten in der Ukraine
27.07.2015 - 00:04 Uhr
Odessa-Massaker: Beweise gegen das Poroschenko-Regime für Den Haag

Dieses ohne das Wissen der Polizeikräfte aufgenommene Video ist das wichtigste Beweisstück zu dem Beginn der Ereignisse in Odessa am 2. Mai 2014. Insbesondere ab 2:25 ist eine sehr entlarvende Szene, die die unheimliche Rolle des ukrainischen Staates als Scharfmacher und Provokateur in dem blutigen Geschehen beweist. Bitte mehrmals genau angucken und weiter verbreiten! Zum Verständnis: zu sehen sind Zusammenstöße zwischen pro-Maidan eingestellten rechten ukrainischen Hooligans links oben im Bild (z. T. gelb-blaue Ukraine-Fahnen) und als militante Schläger auftretenden Männern, die zum Teil gut sichtbar demonstrativ "pro-russische" Symbole und Erkennungszeichen tragen (roter Stern auf dem Schild, rote Armbänder, Sankt-Georgs-Bändchen, typische grüne Uniformen und Helme etc.). Der springende Punkt dabei: diese "pro-russisch" Verkleideten KOORDINIEREN alles mit der Polizei! Wie man auf dem Video gut sieht, arbeiten sie sowohl bei der Vorbereitung als auch in der Ausführung Hand in Hand. Zur Erinnerung: das ist dieselbe Polizei von Odessa, die wenige Stunden später, als dann wirkliche pro-russische und Maidan-kritische Demonstranten im Gewerkschaftshaus von rechtem Mob in Brand gesteckt und massakriert wurden, nicht eingriff.

Das Video dokumentiert also eine vom neuen Maidan-Regime offensichtlich im Voraus gut geplante Operation, mit der Zusammenstöße provoziert werden sollten. Das geschah, indem rechte Hooligans und Maidan-Anhänger von "pro-russisch" Verkleideten angegriffen, angestachelt und dann auf die wirklichen (zahlenmäßig weit unterlegenen und unbewaffneten) Maidan-Gegner und Regierungskritiker auf dem Kulikovo-Platz vor dem Gewerkschaftshaus "umgeleitet" wurden. Neonazis vom Rechten Sektor brauchten sich da nur noch anzuschließen. Die Schuld für den Gewaltausbruch wurde anschließend offiziell den Regierungsgegnern in die Schuhe geschoben (sie hätten angefangen!). Und die Maidan-Machthaber Poroschenko, Jazenjuk & Co. haben auf diese blutige Weise (48 Ermordete im Gewerkschaftshaus) mit den Händen Rechtsextremer und Hooligans das Problem der friedlichen Proteste in Odessa "gelöst".

Igor Gonzola

Postings: 21

Registriert seit 21.02.2015

27.07.2015 - 00:50 Uhr
RUSSISCHE FASCHISTEN
Fotos der russischen Neonazi-Organisation
Russian National Unity, die in der Ostukraine gegen die Ukrainer kämpfen.
Castorps Freunde
Igor Gorgonzola.
27.07.2015 - 14:30 Uhr
Castorp ist mein einziger Lebensinhalt.
Igor Strawinsky.
27.07.2015 - 14:32 Uhr
Castorp hat überhaupt keinen Lebensinhalt.
Igor der Schreckliche
27.07.2015 - 16:35 Uhr
Für viele ist schon das Lebensinhalt genug.
Zahn
28.07.2015 - 20:55 Uhr
Schwachkopf des Tages, Lügner und mit Zwangsgebühren durchgefütterter Kämpfer gegen die Meinungsfreiheit ist Mathias Zahn vom SWR. Der schafft es tatsächlich, sich über die Ausstrahlung von Sputnik-Radio im deutschen Digi- talradio aufzuregen – u.a. weil in dem Sender durch Willy Wimmer die mangelnde Pressefreiheit in Deutsch- land angeprangert wurde – um dann Sekunden später den transatlantischen CDU-Kriegshetzer Karl-Georg Wellmann Forderungen zur Abschaltung des Sen- ders absondern zu lassen.

Staatsfunk: ARD hat ein Problem mit der "Pressefreiheit"
obacht
28.07.2015 - 20:58 Uhr
die lichtgestalt dürfte "sputnik-radio" noch niemals gehört haben, aber darüber den mund aufmachen, das geht immer...^^
Die Seeamöbe
28.07.2015 - 21:26 Uhr
Lichtgestalt hat hier Snowden in den Raum geworfen. Es stimmt natürlich, dass das ein Beispiel dafür ist, dass da etwas medial veröffentlicht wurde, was gar nicht im Sinne der USA sein kann. Es ist vielleicht übertrieben, von einer "Gleichschaltung" der Medien zu sprechen. In der Bush jr.-Ära war es glaube ich sogar eher angesagt, kritisch gegenüber der USA zu sein und in den Medien wurde auch vielfach entsprechend berichtet.

Trotzdem gibt es in so einigen Dingen eine tendenziöse Berichterstattung. Oder warum soll ein Willy Wimmer, der als Ex-Politiker, der hautnah dabei war, als der historische Kalte Krieg mitunter kurz vor der Eskalation stand und der wahrscheinlich mehr Kalte-Kriegs-Erfahrung hat als fast jeder andere, nicht frei sprechen dürfen? Dieser Mann ist sicherlich kein typischer Verschwörungstheoretiker oder Anti-Amerikaner, sondern vor allem jemand mit viel Lebens- und Politikerfahrung. Aber so einen will man ja offenbar nicht frei sprechen lassen, wie hier grade drauf hingewiesen wurde. Wie nennt man das also? Vielleicht nicht gleich Gleichschaltung der Medien, aber Pressefreiheit in bestem Sinne sicherlich nicht.
Kassandra
28.07.2015 - 22:45 Uhr
Schon seit 1945 ist das so. Der Westen mahnte ständig die Pressefreiheit im Osten an, die ausschließlich aus Hetze gegen den Osten bestehen durfte. Sobald über den Westen ein kritisches Wort gesagt wurde, galt das als Verleumdung und Ost-Propaganda. Gegner des Westens, auch wenn es nur mündliche Kritik an faschistoiden Erscheinungen betraf, wurden hart verfolgt, als Kommunisten belangt und mundtot gemacht. Auch die westdeutschen Kabarettisten zogen unisono über die DDR her. (Siehe auch Heinrich Hannover über Kommunistenprozesse in der BRD und auch die Kommunistenjagden unter McCarthy in USA.) Und dieses Gebaren zieht sich wie ein roter Faden durch die Politik des imperialistischen Westens. Andere Staaten verhalten sich sicher nicht anders. Was mich nur stört, ist die Verlogenheit und Doppelzüngigkeit unserer Qualitätsmedien.
blauer b.
28.07.2015 - 22:58 Uhr


Lichtgestalt
26.07.2015 - 17:47 Uhr

"Niemand kann der Propagandaschau vorwerfen, hier würde nicht differenziert!"

Man kann sie als hyperventilierenden Wutschnauber bezeichnen (Stefan Niggemeier).



Das stammt aus Niggemeiers Artikel "60 Prominente gegen den Krieg sind keine Nachricht für ARD und ZDF", oder?

Ich finde das sehr schade und traurig, denn es ist natürlich ein kleiner Baustein, den Widerstand der Propagandakritiker zu brechen, auch wenn das sicher nicht Niggemeiers Absicht war (Er kritisiert ja selbst bis zu einem gewissen Grad diese Manipulationen. Ich bin allerdings nicht nur bei ihm genervt von diesen dauernden Distanzierungen zu Leuten, die anders, "unseriöser" argumentieren.). Deshalb habe ich zur Verteidigung der Propagandaschau ein paar Anmerkungen:

Ich halte es für sehr unfair, die Leute von der Propagandaschau als "hyperventilierende Wutschnauber" zu bezeichnen. Da opfern sich Menschen — unentgeltlich und in ihrer Freizeit — auf, um mit begrenzten Res.sou.rcen Propaganda aufzudecken und sehr oft waren genau sie es, die Manipulationen ans Tageslicht brachten und das ist der Dank. Im Gegensatz dazu begegnet man denen, die — professionell — manipulieren immer wieder mit einem gewissen Respekt und einer höflicheren Anrede. Warum eigentlich?

Man sieht bei der ganzen Diskussion immer wieder, dass Leute sich von denen distanzieren, die möglicherweise einen Ti.ck schärfer argumentieren, um selbst "seriös zu sein". Ich halte das für nicht in Ordnung. Man sollte sich lieber von denen distanzieren, die manipulieren, bei Lügen ertappt wurden oder ständig inkompetent berichten, als von denen, die in ihrer berechtigten Empörung mal ein hartes Wort einfließen lassen.

Von meiner Seite ein ausdrücklicher Dank an die Propagandaschau für die geleistete Arbeit. Und: Ja, ich war am Anfang auch etwas erschreckt und abgeschreckt, aber sie haben ja leider so gut wie immer recht.
Die Seeamöbe
28.07.2015 - 22:58 Uhr
Mich stört ja auch die Russland-Affinität in den sogenannten "Truther-Medien" usw. Da glauben manche die Verlogenheit der westlichen Medien erkannt zu haben, begehen aber den fatalen Fehler, zu glauben, dass es beim vermeintlichen Gegner besser wäre. Dem ist mit Sicherheit nicht so! Russland hat genau die gleiche, wenn nicht wirklich eine schlimmere, noch radikalere Propagandamaschinerie. Ändert aber halt auch nichts an den Doppelstandards der westlichen Medien. Man muss schon sich seine ganz eigene Meinung bilden.

Lichtgestalt

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28.07.2015 - 23:02 Uhr
Der Westen mahnte ständig die Pressefreiheit im Osten an, die ausschließlich aus Hetze gegen den Osten bestehen durfte. Sobald über den Westen ein kritisches Wort gesagt wurde, galt das als Verleumdung und Ost-Propaganda. Gegner des Westens, auch wenn es nur mündliche Kritik an faschistoiden Erscheinungen betraf,

Ja klar, der Arbeiter- und Mauernstaat als Verkünder der Wahrheit und der pöhse Westen als Verleumder und Hetzer. ^^

Apropos "faschistoide Erscheinungen":
Die erste deutsche Partei, die umfangreich ehemalige NSDAP- und SS-Größen aufnahm, war die SED.
maxnix
28.07.2015 - 23:04 Uhr
Ach Gott, der Niggemeier...

Ein Journalist, der glaubt, das Wort "Verschwörungstheorie" sei ein Argument, das die Beschäftigung mit einem Thema erübrigt, hat von seinem Beruf nichts begriffen. Denn gerade darum geht es im Journalismus: herauszufinden was wirklich vorgeht, hinter der glattgebügelten Oberfläche, die uns die Handelnden präsentieren, was sie verschweigen, was sie beschönigen, wo sie lügen.

Wer sich als Journalist nicht mit VT befasst, kann nur noch Etüden über Pressemeldungen verfassen. Wer wirklich glaubt, dass alles, was die Mächtigen ihm sagen, die Wahrheit ist, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit, ist ein journalistischer – um es mit dem griechischen Wort für Dilettant zu sagen – Idiot.
Die Seeamöbe
28.07.2015 - 23:08 Uhr
Die USA sollen da auch im Zweifelsfall leider wenig moralische Probleme damit gehabt haben, Sorry ...

http://www.welt.de/geschichte/article133717693/USA-sollen-1000-Na*zis-als-Spione-beschaeftigt-haben.html

(Stern beim N-Wort beim Link entfernen, wegen dem Filter.)
@Seeamöbe
28.07.2015 - 23:09 Uhr
Willy Wimmer oder auch Jürgen Todenhöfer sind zwei wirklich bemerkenswerte Beispiele für Politiker aus dem konservativen CDU-Millieu, die heute stramme Amerika-Kritiker sind. Das hätte man denen früher niemals zugetraut.

Lichtgestalt

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28.07.2015 - 23:13 Uhr
Oder warum soll ein Willy Wimmer, der als Ex-Politiker, der hautnah dabei war, als der historische Kalte Krieg mitunter kurz vor der Eskalation stand und der wahrscheinlich mehr Kalte-Kriegs-Erfahrung hat als fast jeder andere, nicht frei sprechen dürfen? Dieser Mann ist sicherlich kein typischer Verschwörungstheoretiker oder Anti-Amerikaner, sondern vor allem jemand mit viel Lebens- und Politikerfahrung. Aber so einen will man ja offenbar nicht frei sprechen lassen, wie hier grade drauf hingewiesen wurde.

Schon lustig, wenn ehemals einigermaßen prominente CDU/CSU-Leute als Kronzeuge für die eigene Meinung herhalten müssen (siehe Wimmer oder Stahlhelm Todenhöfer); dabei gilt es doch als Binsenweisheit, dass man solchen Politikern kein Wort glauben darf. ;-)
Kassandra
28.07.2015 - 23:19 Uhr

@Lichtgestalt:

Ja klar, der Arbeiter- und Mauernstaat als Verkünder der Wahrheit und der pöhse Westen als Verleumder und Hetzer. ^^

Das hat doch niemand behauptet.

Aber da sieht man es mal wieder: warum springst du auf meinen Hinweis zur Doppelmoral des Westens gleich so an, wie ein pawlowscher Hund?

Apropos "faschistoide Erscheinungen":
Die erste deutsche Partei, die umfangreich ehemalige NSDAP- und SS-Größen aufnahm, war die SED.


Hat hier irgendwer die SED verteidigt?

Und lustigerweise ist die Liste von Altna.zis, die direkt nach dem Krieg in der BRD-Politik Karriere machen durften, um einiges länger als die der DDR (darunter so prominente Wichte wie Kiesinger): https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nach_Mai_1945_politisch_t%C3%A4tig_waren#Westliche_Besatzungszonen_und_Bundesrepublik_Deutschland

Lichtgestalt

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28.07.2015 - 23:21 Uhr
Die USA sollen da auch im Zweifelsfall leider wenig moralische Probleme

Warum du reflexartig auf die USA ablenkst, wenn es um die Nazis und "rotlackieren Faschisten" (Kurt Schumacher) der sogenannten "DDR" und ihre Organe geht - geschenkt.
Aber immerhin gibst du mit deinem "auch" ja zu, dass die "DDR" nur wenig moralische Probleme hatte.

Nach parteiinternen Analysen von 1954 hatten DDR-weit 25,8 Prozent der Mitglieder eine NS-Vergangenheit. In einzelnen Parteiorganisationen stellten sie nach der SED-Statistik mehr als 85 Prozent der Mitglieder. Lokale, betriebliche und regionale SED-Leitungen waren in den frühen Jahren der DDR oft mehrheitlich mit alten Nazis besetzt.
Zeitgeschichte


Die Seeamöbe
28.07.2015 - 23:21 Uhr
Ich stimme dir zu, dass das irgendwie lustig ist, Lichtgestalt. Natürlich bin ich allgemein nicht grade Anhänger der CDU. :-)
Die Seeamöbe
28.07.2015 - 23:22 Uhr
Bezogen auf Willy Wimmer.
obacht
28.07.2015 - 23:26 Uhr
Schon lustig, wenn ehemals einigermaßen prominente CDU/CSU-Leute als Kronzeuge für die eigene Meinung herhalten müssen (siehe Wimmer

spielen parteibücher eine rolle bei der beurteilung? von sachlichkeit ist bei dir auch ganz selten etwas zu spüren, du machst dich ja komplett lächerlich, lichti.

Stahlhelm Todenhöfer

jemanden, der sich gegen kriege engagiert, als "stahlhelm" zu bezeichnen...puuh, das ist harter stoff.

Lichtgestalt

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28.07.2015 - 23:28 Uhr
Und lustigerweise ist die Liste von Altna.zis, die direkt nach dem Krieg in der BRD-Politik Karriere machen durften, um einiges länger als die der DDR (darunter so prominente Wichte wie Kiesinger):

Gewagt, gewagt.
Ein streng geheimer SED-Bericht von 1954 hielt fest, dass im Stichjahr 1951 insgesamt 106.377 SED-Mitglieder der NSDAP angehört hatten. Weitere 149.986 Genossen zählten als Jugendliche zur Hitler-Jugend oder dem Bund Deutscher Mädel und 74.223 Mitglieder zu verschiedenen sonstigen NS-Gliederungen.

Kiesinger ist übrigens längst rehabilitiert.
Der Fall Kiesinger

Lichtgestalt

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28.07.2015 - 23:35 Uhr
spielen parteibücher eine rolle bei der beurteilung?

Anscheinend schon, sonst würde eine gewisse Klientel ja nicht immer mit Genugtuung hervorheben, dass Wimmer und Todenhöfer zur CDU/CSU gehören.

emanden, der sich gegen kriege engagiert, als "stahlhelm" zu bezeichnen...puuh, das ist harter stoff.

Deine Unwissenheit kann ja nun nicht ernsthaft mein Problem sein, oder?

Ich zitiere mal Wikipedia:

Jürgen Gerhard Todenhöfer (* 12. November 1940 in Offenburg) ist ein deutscher Publizist und ehemaliger Medienmanager. Der promovierte Jurist war 1972 bis 1990 Bundestagsabgeordneter der CDU und zählte damals zur so genannten Stahlhelm-Fraktion des rechten Flügels der CDU. Er war einer der bekanntesten deutschen Unterstützer der von den USA geförderten Mudschahidin und ihres Guerillakriegs gegen die sowjetische Intervention in Afghanistan.

Stahlhelm-Fraktion
Als Stahlhelm-Fraktion bezeichnen manchmal innerparteiliche und außerparteiliche Gegner gewisse Gruppierungen innerhalb der CDU, denen sie besondere Hartnäckigkeit (Militanz) vorwerfen möchten.
obacht
29.07.2015 - 00:41 Uhr

Anscheinend schon, sonst würde eine gewisse Klientel ja nicht immer mit Genugtuung hervorheben, dass Wimmer und Todenhöfer zur CDU/CSU gehören.

das dürfte wohl daran liegen, dass diese menschen eine menge an politischer erfahrung mitbringen, weil sie - anders als linke politiker - in hohe machtämter vordringen konnten und des "anti-amerikanismus" und dergleichen absolut unverdächtig sind. und was genau soll an diesen "kronzeugen" nun so schlimm sein? (darf man einem norbert blüm dann auch bald keine kritik mehr am riester-renten-system mehr zugestehen?)

zählte damals zur so genannten Stahlhelm-Fraktion des rechten Flügels der CDU

"zählte"..."zähltE". das sind doch alte kamellen, was zählt, ist die gegenwart. schon mal was von "resozialisierung" gehört?

interview von 2014:

TAGESZEITUNG Online: Herr Todenhöfer, als Bundestagsabgeordneter galten Sie als Hardliner und Mitglied der „Stahlhelmfraktion“. Wie kam es, dass Sie vom prominenten Unterstützer der Mudschahidin in Afghanistan zum Kriegsgegner wurden?

Jürgen Todenhöfer: Ich war immer Kriegsgegner. „Stahlhelmfraktion“ wurden damals die CDU- Abgeordneten genannt, die unbeirrt für die Wiedervereinigung eintraten. Von denen, die -wie etwa Kohl und Brandt- die Wiedervereinigung leider längst abgeschrieben hatten. Die Mudschaheddin kämpften seinerzeit gegen die sowjetischen Aggressoren in Afghanistan. Ich habe damals über 10 Millionen Mark für afghanische Flüchtlinge, vor allem für Kinder, gesammelt. Und ich habe den Mudschaheddin Video-Ausrüstung geliefert, damit sie über die Kriegsverbrechen der Sowjets in Afghanistan berichten konnten. Einigen haben wir sogar in Deutschland Unterricht im Filmen erteilt. Die militärische Niederlage der Sowjetunion in Afghanistan Ende der 80er Jahre war schließlich – neben der sogenannten “Nachrüstung” des Westens – einer der Hauptgründe für den Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums. Die Mudschaheddin haben insoweit einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass die deutsche Wiedervereinigung möglich wurde. Obwohl sie natürlich nicht deshalb gekämpft haben.


http://www.tageszeitung.it/2014/01/05/ist-frieden-moeglich/


btw: todenhöfer über putin
Kampf gegen Separatisten
29.07.2015 - 21:07 Uhr
Elektroschocks, Vergewaltigungen, Verstümmelungen: In Kiew sitzen Kämpfer von Freiwilligen-Bataillonen im Gefängnis. Sie sollen von Russland unterstützte Separatisten misshandelt haben. Einer ihrer Anführer wurde vor Kurzem noch als Held gefeiert.
Wladimir
29.07.2015 - 21:20 Uhr
die moderation sollte es nicht zu weit treiben. im moment sehe ich das noch mit einer gewissen gleichgültigkeit. das könnte bei einer wiederholung aber durchaus kippen.

Wladimir Putin.
sorata
29.07.2015 - 22:14 Uhr

"Kampf gegen Separatisten"

Was ist jetzt mit den ganzen "Putin-Verstehern", die von Anfang an darauf hingewiesen haben, dass USA/NATO/EU und die ukrainische Regierung keine Hemmungen haben, Faschisten und Verbrecher zu nutzen, um ihre Ziele zu erreichen? Dabei sind das in erster Linie Ziele der USA und die sind zum Nachteil Europas.
Frank-Walter Steinmeier
29.07.2015 - 22:20 Uhr
*S O R A T A N I E D E R S C H R E I ! ! ! ! *

Achim

Postings: 6289

Registriert seit 13.06.2013

30.07.2015 - 10:04 Uhr
The kind people have a wonderful dream, Wladimir on the guillotin.
Parnoid_Android
30.07.2015 - 10:06 Uhr
Endlich einmal ein vernünftiges Post von Achim.

Lichtgestalt

User und Moderator

Postings: 4772

Registriert seit 02.07.2013

30.07.2015 - 12:09 Uhr
Etwas Bullshitbingo für "Putinversteher" gefällig? ;-)

Achim

Postings: 6289

Registriert seit 13.06.2013

30.07.2015 - 13:22 Uhr
herrlich :D
Lachim
30.07.2015 - 21:39 Uhr
The kind people have a wonderful dream, Wladimir on the guillotin.

Russland 15 Jahre nach Putin
der achimer
30.07.2015 - 21:45 Uhr

die usa sollte es nicht zu weit treiben. im moment sehe ich das noch mit einer gewissen gleichgültigkeit. das könnte bei einer wiederholung aber durchaus kippen.

der achimer.
CIA-Agent Boris Jelzin
30.07.2015 - 21:46 Uhr
Ich hatte eben andere Prioritäten.
George Friedmann
30.07.2015 - 23:02 Uhr
Schon ein bißchen zweifelhaft, sich mit keiner der Thesen aus dem "Bullshit-Bingo" ernsthaft auseinanderzusetzen. Grade das "Die USA wollen einen Keil zwischen Russland und Europa treiben" hat doch dieser Stratfor-Typ ebenso gesagt, nicht wahr? Die einzige Art, dies abzuwenden, wäre, dass dieser Stratfor-Typ ein Spinner sei und nichts zu sagen hat:

https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w
Bullshit-Bingo-Ergänzung
30.07.2015 - 23:06 Uhr
'"Die USA wollen einen Keil zwischen Russland und Europa treiben" hat doch dieser Stratfor-Typ ebenso gesagt, nicht wahr?'

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