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Tour de France

User Beitrag
...
20.07.2004 - 16:13 Uhr
oh man, freak, wenn man keine ahnung hat...

die fahrer sind als helfer dabei. mag sein, dass sie jetzt gut liegen. aber sie haben nicht das zeug, die komplette tour so zu fahren. sie verausgaben sich an 2 oder 3 berg-etappen vollkommen, um den teamchef zu ziehen. dafür kommen sie an einem anderen tag 15 minuten nach den anderen an, um sich zu erholen.
mere
20.07.2004 - 16:17 Uhr
@...

word

so sieht es doch aus. die helfer haben nicht das potential eine komplette tour konstant und ohne große einbrüche zu überstehen. totschnig ist immer noch der beste im team gerolsteiner. wieso sollte man ihn also nicht unterstützen? genauso das gleiche mit jan.
Kahuna
20.07.2004 - 17:47 Uhr
Der Ami gönnt einem aber auch gar nix:-)
Pure_Massacre
20.07.2004 - 18:07 Uhr
Ich weiß gar nicht was diese ARD/ZDF Moderatoren haben, is doch ganz klar, dass Lance Armstrong versucht die Etappe zu gewinnen und 20 Sekunden Zeitgutschrift herauszuschlagen, Basso is ja immerhin noch "in Reichweite".
767
20.07.2004 - 18:41 Uhr
basso ist ja auch ein so guter zeitfahrer. armstrong hat nichts für den sieg getan, es gibt auch gewisse regeln an die man sich hält. mr fairplay tat dies aber nicht.
maniac
20.07.2004 - 18:47 Uhr
Wie heißt doch gleich die Gruppe?
Pure_Massacre
20.07.2004 - 19:21 Uhr
"es gibt auch gewisse Regeln an die man sich hält"
Aha, welche denn?
"basso ist ja auch ein so guter zeitfahrer"
Auf Nummer Sicher gehen ist für Armstrong wohl besser, als danach dumm aus der Wäsche zu schaun.
767
20.07.2004 - 20:38 Uhr
du guckst nicht so oft radrennen pure massacre, oder?

nun gut, dann will ich dir mal gewisse fairplay regeln aufzählen, die armstrong von anderen erwartet aber sie selbst nicht einhält.


1. er sprintet zum etappensieg obwohl er NICHTS dafür getan hat.

2. er sprintet zum etappensiegt obwohl er das gelbe trikot schon längst in der tasche hat und genau weiß, dass basso kein guter zeitfahrer ist. danach noch diese jubelpose, ziemliches arschloch verhalten.

3. er verurteilt andere für dieses verhalten, obwohl er SELBST kein stück besser ist. wenn er nicht so auf mister super fairplay machen würden, könnte man ihm das noch durchgehen lassen, aber er macht es ja nicht.

4. er macht tempo als mayo gestürzt ist


ach, letztes jahr hat ullrich nach armstrongs sturz mit mayo auf ihn gewartet. armstrong schreibt aber in seinem letzten buch, ullrich habe nicht auf ihn gewartet usw. der typ mag zwar ein verdammt guter radfahrer sein, aber das macht noch lange keinen großen sportler aus.

Stefan
20.07.2004 - 20:50 Uhr
Außerdem kommen ja nicht nur noch Zeitfahren. Und wenn Armstrong bei der Etappe am Donnerstag einen schlechten Tag hat, dann muß er über jede Sekunde froh sein, die er vor Basso liegt.
Stefan
20.07.2004 - 20:51 Uhr
@767: dummes Geschwätz ....
767
20.07.2004 - 21:00 Uhr
@stefan

was ist daran dumm, lummox?
teret
20.07.2004 - 21:04 Uhr
"über jede sekunde froh sein"


soso und deswegen hält man sich nicht an eine ungeschriebene regel die über jahrzehnte im radsport funktioniert und auf die er bisher immer bestanden hat?

Pure_Massacre
20.07.2004 - 21:11 Uhr
"du guckst nicht so oft radrennen"
Ich verfolg die Tour de France schon mehrere Jahre und schau auch jetzt wieder regelmäßig zu.
Mayo war doch dieses Jahr eh weg vom Fenster, was soll er da groß warten, außerdem war die Situation nicht vergleichbar.
Und außerdem sollte es doch absolut legitim sein, ein Rennen gewinnen zu wollen. Armstrong war heut einfach wieder mal der geschickteste, ich zumindest mach ihm da keinen Vorwurf.
"er hat nichts fürs rennen getan"
...trotzdem hat seine Taktik mal wieder am besten funktioniert und die der anderen ist mal wieder nicht aufgegangen.
Übrigens: Ob Armstrong einem nun sympathisch ist oder nicht hat mit dem sportlichen absolut nichts zu tun.
Stefan
20.07.2004 - 21:20 Uhr
767 (20.07.2004 - 20:38 Uhr):
du guckst nicht so oft radrennen pure massacre, oder?

--> und du scheinst nur ARD und ZDF zu schauen, die Moderatoren labern nämlich genau den gleichen Stuss wie du. Die richtigen Experten (gölz, Wüst) vertreten zwar meist die gegenteilige Meinung, aber auf die hört komischerweise keiner ...


1. er sprintet zum etappensieg obwohl er NICHTS dafür getan hat.

--> Das ist Alltag. Wenn der Zabel um den Tagessieg sprintet hat er davor auch nichts dazu beigetragen, sondern das Team. Das Geld für den Sieg geht in die Teamkasse, falls du das noch nicht mitbekommen haben solltest. Armstrong hat schon öfters Siege "verschenkt" (Basso erst kürzlich ...), aber immer geht das nun mal nicht, es geht eben auch um Geld und Sekunden.
Die meisten Leute erwähnen immer das Geschenk von Ullrich 97 an Virenque, aber sowas ist relativ selten und außerdem hatte der Ulle damals einen viel größeren Vorsprung.


2. er sprintet zum etappensiegt obwohl er das gelbe trikot schon längst in der tasche hat und genau weiß, dass basso kein guter zeitfahrer ist. danach noch diese jubelpose, ziemliches arschloch verhalten.

--> jojo, der Ullrich hatte das Trikot 98 ja auch schon in der Tasche ... s.o.


3. er verurteilt andere für dieses verhalten, obwohl er SELBST kein stück besser ist. wenn er nicht so auf mister super fairplay machen würden, könnte man ihm das noch durchgehen lassen, aber er macht es ja nicht.

--> ok, sympathisch ist er nicht gerade, das stimmt. Andererseits hat er damit angefangen auf andere zu warten (nachdem Sturz vom Ulle), und das war damals nicht unbedingt zu erwarten (von keinem Fahrer). Ob Ullrich wiederum gewartet hat weiß ich nicht, jedenfalls hat auch der Hamilton gemeint er hätte es nicht getan.


4. er macht tempo als mayo gestürzt ist

---> Ebenfalls normal in der Situation. Wenn man die Tour nicht erst seid gestern anschaut, hat man sowas dutzende Male gesehen. Eine Flachetappe ist nun mal was anderes. Wer in der Situation nicht vorne im Feld fährt ist selber schuld, das ist anfängerhaft. Außerdem hat Telekom auch Tempo gemacht, was ja witzigerweise alle tot schweigen.

Stefan
20.07.2004 - 21:24 Uhr
seid = seit (im letzten Abschnitt, peinlich ...)
Stefan
20.07.2004 - 22:22 Uhr
Wo bleiben denn jetzt alle? Hab mich auf ne hübsche Diskussion gefreut .....

Um es nochmal klar zu stellen: Ich möchte gar nicht den Armstrong verteidigen, der ist sicherlich nicht gerade der König des Fair-Play und auch durchaus unsympathisch, aber dennoch war er nie unfair.
Als der Ullrich damals dem Virenque den Sieg geschenkt hat und nachher so hübsch ins Mikrofon gestammelt hat, das wäre eine ungeschriebene Regel im Radsport, da haben wohl ziemlich viele was falsch verstanden. Es gibt diese Situationen, keine Frage. Aber eben nur unter bestimmten Voraussetzungen, und die sind nicht jedesmal automatisch gegeben, wenn ein Fahrer selbst kein Tempo macht. Man konnte heute darüber streiten, ob Armstrong den Anderen den Sieg nich hätte lassen können. Aber was er gemacht hat war trotzdem völlig legitim, er ist bei der Tour nicht zu besonderer Großherzigkeit verpflichtet, weil letztlich ist es ein Wettkampf und kein Kindergeburtstag.
Pure_Massacre
20.07.2004 - 22:25 Uhr
@Stefan: Meinst du mich in deinem ersten Abschnitt?
Stefan
20.07.2004 - 22:31 Uhr
nö, du bist ja mehr oder weniger meiner Meinung.
Pure_Massacre
20.07.2004 - 22:34 Uhr
War nur grad etwas verwirrt, sorry ;-)
criszzz
21.07.2004 - 17:40 Uhr
Das geht ja gar nicht!!! Der Armstrong ist doch gedopt...
Pure_Massacre
21.07.2004 - 18:02 Uhr
Tja, das dacht ich mir vorhin auch ;-)
Pure_Massacre
21.07.2004 - 18:04 Uhr
Hat jemand das Interview mit Jens Vogt gesehn?
Der wollte sich gerade über die bescheidene Berichterstattung des ZDF beschweren, wurde dann aber kurzenhand einfach ausgeblendet. Kritikfähig scheinen die nun wirklich nicht zu sein. Nimmt ja fast schon amerikanische Züge an, ich erinner mich da noch dunkel an die Oskarrede von Michael Moore.
Gut, der Vergleich hinkt vielleicht etwas ;-)
Stefan
21.07.2004 - 18:11 Uhr
Die Ausblendung war ein Witz, zumal der Jens ja völlig Recht hatte. Ich habe mir schon immer gedacht, dass die meisten Leute wenig Ahnung von Radsport haben. Aber wie schlimm es wirklich ist wurde mir erst gestern offenbar. Alleine die Beschimpfungen im Eurosport-Forum über ihn waren absolut unglaublich. Und die ARD/ZDF Moderatoren kann man von der Kritik leider nicht ausnehmen.
Pure_Massacre
21.07.2004 - 18:13 Uhr
Word.
Chris
21.07.2004 - 18:16 Uhr
Was haben die denn in der ARD/ZDF über ihn gesagt.Hab mich nämlich nen bissel gewundert das dat Interview plötzlich augeblendet wurde.
Stefan
21.07.2004 - 18:18 Uhr
hab ich auch nich gehört, aber die labern IMMER scheisse
Pure_Massacre
21.07.2004 - 18:22 Uhr
Ich hab den Wortlaut auch nicht mitbekommen, aber die ARD haben dem Team CSC gestern vorgeworfen, sie würden für US Postal fahren, da das Team zusammen mit US P. den Rückstand zu Ullrich wieder zugefahren hat.
Chris
21.07.2004 - 18:33 Uhr
Is' ja mehr als peinlich.Als wenn sich die ganze Tour nur um Jan Ullrich drehen würde.Wozu gibt es denn bitteschön die ganzen Teams?Is' doch klar das die sich gegenseitig helfen müssen.Dafür werden se ja schließlich auch vo´m Team bezahlt.
cola
21.07.2004 - 19:29 Uhr
tjo, und der deutsche neuradsportfan am rande der heutigen etappe hat sich mal wieder von der besten seite gezeigt, da wurde voigt ja dann als judas beschimpft und armstrong ausgebuht und als doper bezeichnet. wären se doch mal alle im fussballstadion geblieben, die herren fans. es geht nunmal nicht um die nationale ehre, sondern ums team und dden kapitän. im falle von voigt wars nunmal wichtiger, dafür zu sorgen das ullrich seinen rückstand auf basso nicht verkleinert, aber das haben die herren spatzenhirne der ard wohl nicht verstanden. und nunja ich glaube ebenfalls, das armstrong dopt, aber das gilt wohl für die meisten der spitzenfahrer, auch fürs ach so saubere tmobileteam, fragt mal bei der spoho köln die dortigen dopingexperten.
Oliver Ding
21.07.2004 - 19:54 Uhr
Jedenfalls war es die bislang beste Leistung von deutschen Radprofis bei der Besteigung von L'Alpe d'Huez: Zweiter und Dritter. Respekt.
feLix
21.07.2004 - 20:08 Uhr
Und: T-Mobile führt die Mannschaftswertung wieder an. Vielleicht bleibt das ja bis zum Ende so.
Chris
21.07.2004 - 20:12 Uhr
Naja,

Ich bin mir eigentlich auch ziemlich sicher das Armstrong dopt.Anders kann ich mir seinen unmenschlichen Formanstieg nach seiner Krebskrankheit nich erklären.Liegt wohl aber auch an den ganzen Medikamenten die er legal zu sich nehmen darf.Er hat ja nur ein Hoden und darf deshalb auch eine Medizin einnehmen die den Testesteronspiegel steigen lässt und somit auch die Leistung.Aber was soll man machen,ausschließen sicher nich.
Stefan
21.07.2004 - 20:29 Uhr
Und der Ullrich nimmt leistungsfördernde Medikamente gegen Asthma. Dopingverdächtigungen bringen einfach nix.
Chris
21.07.2004 - 20:34 Uhr
Ok, aber dit mit dem Asthma macht ja inzwischen so gut wie jeder Radfahrer.Letzten Endes isses sicher sinnlos zu spekuliern,trotzdem glaube ich das Armstrong zwar vielleicht legal aber dennoch am meisten Medikamente zu sich nimmt die leistungsfördernd sind.Das macht ihn sicher nicht zum Dopingsünder,da er diese Medikamente wahrscheinlich einnehmen muss, aber in der Summe sicher zur jetzigen unschlagbaren Maschine.
Jim
21.07.2004 - 21:03 Uhr
Der Eklat um Jens Voigt :

Spiegel... :

Voigt im ZDF-Interview abgeschaltet

Jens Voigt ist beim Bergzeitfahren nach L'Alpe d'Huez von "Judas"-Rufen deutscher Fans begleitet worden. Als der CSC-Profi kurz darauf im ZDF die ARD-Kommentatoren Hagen Boßdorf und Herbert Watterott für die Schmähungen verantwortlich machen wollte, wurde er kurzerhand ausgeblendet.

AFP
CSC-Profi Voigt am Dienstag bei der Verfolgung von Jan Ullrich: "Unqualifizierte Berichterstattung"
Hamburg - Die Fernsehzuschauer reagierten empört auf die Entscheidung der TV-Anstalt, Voigt vom Sender zu nehmen. Im Internet-Forum des ZDF sprachen User von "Frechheit" und "unseriöser Berichterstattung". Einer empfahl sogar, "sofort eine Mail an den Intendanten" zu verfassen. Ein anderer sprach von "Stasi-Methoden".

Voigt, der während des Bergzeitfahrens nach L'Alpe d'Huez von deutschen Fans als "Judas" beschimpft worden war, hatte im Gespräch mit dem ZDF-Reporter die "unqualifizierte Berichterstattung" in den deutschen Medien für sein Spießrutenlaufen verantwortlich gemacht. Als er auf Nachfrage des Reporters die ARD-Kommentatoren nannte, blendete das ZDF das Interview aus.

Dem CSC-Profi wurde von den Anhängern an der Strecke offensichtlich übel genommen, dass er sich gestern - in Führung liegend - auf Anweisung seines Teamchefs Bjarne Riis hatte zurückfallen lassen, um mit den Teamkollegen Basso und Sastre sowie US-Postal um Lance Armstrong die Verfolgung von Jan Ullrich aufzunehmen.

DPA
Jens Voigt: "Die Judas-Bezeichnungen haben mich schwer getroffen"
"Es gab am ganzen Berg heute Buhrufe und Judas-Plakate, man hat mir Tiernamen zugerufen, die ich nicht weitergeben will. Besonders die Judas-Bezeichnungen haben mich schwer getroffen", sagte 32-Jährige. Der unermüdliche Kämpfer erinnerte auch an seinen Einsatz bei den Olympischen Spielen 2000: "Damals hat der Judas Jan Ullrich zur Goldmedaille verholfen."

Möglicherweise kommt die Maßnahme, das Voigt-Interview vom Sender zu nehmen, ARD und ZDF künftig teuer zu stehen. Ein Großteil der Forumsuser empfahl, die restlichen Etappen beim Konkurrenzsender "Eurosport" zu verfolgen
pete
21.07.2004 - 23:47 Uhr
@ Stefan

"
--> und du scheinst nur ARD und ZDF zu schauen, die Moderatoren labern nämlich genau den gleichen Stuss wie du. Die richtigen Experten (gölz, Wüst) vertreten zwar meist die gegenteilige Meinung, aber auf die hört komischerweise keiner ..."

rofl
Heiko
21.07.2004 - 23:59 Uhr
Anderes Thema: gehen eigentlich nur mir diese ganze idiotischen Fans auf den Sack, die die Fahrer behindern, neben her laufen und anderen scheiss machen? haben die aus der vergangenheit nichts gelernt? es sind doch schon öfters solche "Fans" umgefahren worden, weil sie unbedingt auf der Straße rumspringen mussten. Da bekomm ich echt en Hals...ich meine: Jubeln und so ist ja ok, aber Fahrer anfassen, behindern und aus dem Tritt bringen ist ja wohl sowas von scheisse...
Bär
22.07.2004 - 00:12 Uhr
Man muss eh nen Opfer sein sich da hinzustellen...
Chris
22.07.2004 - 13:56 Uhr
Bisher is' ja gar nischt passiert.Und das baim Dach der Tour.Aber es ist ja noch'n langer Weg.
the_freak
22.07.2004 - 14:40 Uhr
Ich hab unlängst gesehen was los war als sich Georg Totschnig in der 14.Etappe an 3.Stelle liegend dem Ziel genähert hatte. Der musste sich durch die Fans hindurch seinen Weg bahnen, weil die Volltrottel von Organisatoren nichts abgesperrt hatten. Wenn da ein Fan von Mancebo oder Azevedo die zu dieser Zeit knapp vor Totschnig lagen diesem einen Schupps gegeben hätten, wär überhaupt nicht aufgefallen welcher von den "Fans" das war. Sowas iss ja eigenlich ein Skandal. Das wär das selbe wie wenn im Fussball ein Fan den Ball abfangen würde bevor er über die Linie rollt oder bei der Formel 1 wenn ein Fan Reisnägel auf die Strecke schmeißt, kurz bevor Schumacher zu seiner letzten Runde ansetzt.
Ich traute echt meinen Augen nicht, als ich das sah...
Heiko
22.07.2004 - 15:31 Uhr
Ich fänds gut wenn neben den Fahrern immer Motorräder fahren würden, die dann halt auch mal keine Rücksicht auf diese Idioten nimmt, die sich Fans nennen. Immer druff, bei denen kann eh nicht viel kaputt gehen.
Stefan
22.07.2004 - 17:20 Uhr
also beliebt macht sich Armstrong nicht unbedingt
Radler
22.07.2004 - 17:36 Uhr
Ne, der wird nicht satt. Hoffentlich hört der nach dieser Tour auf.
leash
22.07.2004 - 17:37 Uhr
kann man so sagen, mußte eben fast kotzen
und WIE er dann noch jubelt, wirklich armselig
...
22.07.2004 - 17:46 Uhr
"oder bei der Formel 1 wenn ein Fan Reisnägel auf die Strecke schmeißt, kurz bevor Schumacher zu seiner letzten Runde ansetzt."

*lach* das dürfte die vollgummireifen wenig beeindrucken...
cola
22.07.2004 - 17:48 Uhr
war wohl die rache für die buhrufe gestern. ausserdem sahs wohl so aus, das eigentlich landis die etappe gewinnen sollte, und als das nicht klappte, hats der maestro eben selber erledigt. so wandert das geld eben in die mannschaftskasse, wird schliesslich durch alle teammitglieder geteilt. es geht hier nunmal um profisport und damit um ne menge kohle und nicht ausschliesslich um ruhm und ehre, die zeiten sind vorbei, leider.
Monsoon
22.07.2004 - 17:52 Uhr
Was ist daran bitte armselig?Er fährt für sein Team, dass in der Wertung hinter T-Mobile liegt.Ich finde es eher gut, dass er um jeden Etappensieg fightet.Kann auch gut sein, dass er die Stallorder bekam, die Zeitgtuschrift für US Postal rauszuholen.

Ausserdem sind Ulrich und Klöden in gewissem Sinne selbst schuld, wenn sie am letzten Berg angegriffen hätten oder dann, als Guerini so schön vorgefahren ist, hätte Armstrong sie wahrscheinlich ziehen lassen und einer von beiden hätte die Etappe gewonnen.

Was diesen immer wiederkehrenden Blödsinn von wegen Testosteron angeht: Armstrong substituiert Testosteron, so wie jeder Mann mit nur einem Hoden.Das heisst, dass die Dosis, die er zu sich nimmt, genau dem entspricht, was er mit 2 Hoden produzieren würde.Ausserdem ist es enorm wichtig, eine solche Substitution an den normalen Tageszyklus anzupassen, d.h. nachts weniger, tagsüber mehr.Auf gut deutsch: Ulrich mit seinen 2 Eiern produziert in keinster Weise weniger Testo als Armstrong mit seinem einen Ei plus Medizin.

Ausserdem steigert Testosteron in keinster Weise die Leistungsfähigkeit, sondern es baut Muskelmasse auf, was in einem unnatürlichen Maße (d.h. bei zuviel Testosteroneinnahme)bei der Tour eher kontraproduktiv wäre.

Ich muss echt sagen, dass das Dopinggerede um Armstrong wieder mal ein Armutsszeugnis für die deutsche Sportnation darstellt, ähnlich wie das Gemeckere über die unattraktive griechische Spielweise bei der EM.Hier kann ich mich Voigt anschliessen: was Stimmungsmache und Hetze angeht sind ARD und ZDF überragend.

Man muss ganz einfach dem Fakt ins Auge sehen, dass Ulrich zwar das Zeug zum guten Rennfahrer hat, aber nicht den Willen und die Eier ;-) zum mehrfachen Toursieger.Das hat man heute gesehen: er hätte die perfekte Gelegenheit gehabt am vorletzten Berg anzutreten und tat es aus mir unverständlichen Gründen nicht.Man baue in einen Ulrich den Kampfgeist eines Vökler ein, und man hat einen Rennfahrer, der Armstrong schlagen kann.Mit seiner jetztigen Mentalität bei der Vorbereitung (erstmal nach Malle und Winterspeck anfressen) und im Rennen hat Ulrich - trotz des in meinen Augen größten Potentials aller Fahrer - keine Chance in den nächsten Jahren nochmal eine Tour zu gewinnen, auch wenn Armstrong nicht mitfährt.
...
22.07.2004 - 17:57 Uhr
ich denke die chance hat er schon, wenn armstring nicht mitfährt. allerdings bleibt dann noch lange ein schaler nachgeschmack.
...
22.07.2004 - 17:57 Uhr
armstrong, nicht ~string. freud'scher... ;-)
Stefan
22.07.2004 - 18:14 Uhr
@Monsoon:

Armselig war das natürlich nicht. Telekom hat keine Arbeit gemacht, hat den Landis wieder eingefahren, und hat somit auch nix verschenkt. Aber Armstrong macht sich so halt nicht beliebt. Muss er aber auch nicht, eifert halt eher Merckx als Indurain nach. Ich glaube er denkt sich mittlerweile, wenn mich sowieso niemand mag, dann mach ich mich gleich richtig zum Arschloch. Eine Zeitlang hat er ja versucht netter aufzutreten, aber das hat wohl nicht die erhoffte Wirkung gehabt.
Was meintest du mit den Buhrufen? Da hab ich gar nix von mitbekommen.
Wegen dem Angriff von Ullrich: Ich glaube da hatte der Heppner recht. Klöden sah nicht gut aus am Berg, und Ullrich wollte wohl auch im Hinblick auf die Team-Wertung nicht riskieren ihn rauszufahren. Die Beine hätte er denk ich mal gehabt, sah zumindest gut aus. Ich würde Ullrich auch nicht den Kampfgeist absprechen, den hat er schon. Nur halt leider nur während der Tour und nicht im Vorfeld. Aber wie er die Prioritäten in SEINEM Leben setzt hat er ganz alleine zu entscheiden. Ihn deshalb moralisch zu rügen, wie es viele wahrscheinlich im Schnitt 100 kg schwere Medienfritzen und Bildleser etc tun, ist lächerlich. Die solln erst mal selbst ihren Arsch hochbekommen, wahrscheinlich würde es dann im Standort Deutschland auch etwas anderes aussehen :)

P.S.: Auf die Dopingspekulationen geh ich jetzt nicht ein, das ist echt müßig.

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