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David Bowie

User Beitrag

Eurodance Commando

Postings: 1365

Registriert seit 26.07.2019

16.12.2020 - 15:52 Uhr
Drei overrated Songs?
Changes, Space Oddity, Let's Dance


Exakt!

VelvetCell

Postings: 3563

Registriert seit 14.06.2013

16.12.2020 - 17:13 Uhr
Weiß gar nicht, wieso jetzt alles Space Oddity für überschätzt halten. Ich finde, das ist zurecht ein Klassiker.

Aber nun, müsst ihr ja wissen.

Affengitarre

User und News-Scout

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16.12.2020 - 17:37 Uhr
Jap, einfach ein toller Song.

The MACHINA of God

User und Moderator

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16.12.2020 - 17:37 Uhr
Von den dreien find ich auch nur "Changes" überbewertet. "Space oddity" mocht ich früher nicht, inzwischen sehr. Und "Let's dance" ist dafür, dass ich Tanzsongs sonst echt selten mag, ein Meisterwerk. :D

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

16.12.2020 - 17:42 Uhr
Nach deiner Anmerkung ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich "Jump they say" hätte nennen müssen :D Nehme dafür einen aus "Space oddity" oder "Let's dance" raus.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

16.12.2020 - 17:45 Uhr
Was ist denn an "Jump they say" überbewertet? Denn kennt ja kaum einer.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 16908

Registriert seit 10.09.2013

16.12.2020 - 18:13 Uhr
Echt? Dachte schon, dass der halbwegs "kanonisch" ist.

The MACHINA of God

User und Moderator

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16.12.2020 - 18:23 Uhr
Kanon ist, dass er wohl der beste Song des Albums ist. Das sagt aber nicht viel. :D

Analog Kid

Postings: 2050

Registriert seit 27.06.2013

16.12.2020 - 18:59 Uhr
Let's Dance ist top.

Muss zu meiner Schande gestehen, dass die einzige Bowie-Platte die ich kenne (und besitze), "Outside" ist. Hab ich mir eigentlich nur wegen "I'm deranged" mal geholt, weil ich den in Lost Highway so cool fand.
Tolles Album aber. Kenne von Bowie sonst nur einige Songs punktuell. Fand den aber vor allem als Charakter immer interessant.

Let's Dance ist einfach geiler 80ies-Scheiss.

VelvetCell

Postings: 3563

Registriert seit 14.06.2013

16.12.2020 - 19:54 Uhr
Let´s dance fand ich als Kind scheiße.
Heute ist das immer noch so.

edegeiler

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Registriert seit 02.04.2014

17.12.2020 - 16:20 Uhr
6. "Aladdin Sane" (1973)
Joa. Glam-Rock pur. Flotter und druckvoller produziert als Ziggy Stardust. Macht Laune, die Songs sind auf Ziggy aber stärker. Ein Sonderlob bekommt aber der Opener "Watch that Man", für mich einer der allerbesten Bowie-Songs - der kann mit den größten Taten der Stones mithalten. Und der Pianist ist hier grandios.
Lieblingssongs: "Watch that Man", "Cracked Actor"

7. "Pin Ups" (1973)
Schrott, die Dritte. Ein Coveralbum von irgendwelchen mir unbekannten britischen Beat- und Rhythm-and-Blues-Songs. Übel langweilig und ziemlich lustlos runtergespielt.
Lieblingssong: "Don't Bring Me Down"

8. "Diamond Dogs" (1974)
Wieder viel Glam, aber nicht so Hochglanz, sondern mit viel Schlagseite. Der Opener ist wieder mega, "1984" auch cool. Sonst gibt mir das Album nicht so viel, auch ziemlich pappig produziert.
Lieblingssong: "Diamond Dogs"

9. "Young Americans" (1975)
Bowies Take on Philly Soul ist eine ziemlich launige Geschichte. Bowie hat hörbar Bock und holt sich Leute vom Fach - allen voran tolle Backing Vocals. So gelingt eine ganz nette Imitation von "echtem" Soul. Einige der langsameren Songs sind aber auch Schnarcher.
Lieblingssong: "Fascination"

10. "Station to Station" (1976)
Sehr sexy, das Teil. Und angenehm kurz, gleichzeitig on point wie ausschweifend. Die Soul Ansätze werden weitergeführt, aber nicht mehr so offensichtlich geklaut wie auf "Young Americans". Anspruchsvoll und gut.
Lieblingssong:"Station to Station" "Stay"

kingsuede

Postings: 2145

Registriert seit 15.05.2013

17.12.2020 - 19:11 Uhr
So unbekannt sind die Songs auf PIn Ups ja nun auch nicht. The Who, Yardbirds, Kinks, Pink Floyd

Klaus

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08.01.2021 - 17:25 Uhr
Heute Release von zwei Covern. Trying to get to heaven von Dylan und mother von Lennon.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

08.01.2021 - 18:05 Uhr - Newsbeitrag
"Tryin' to get to heaven" ist ein toller Dylan-Song. Interessante Interpretation von Bowie. Mag ich.

The MACHINA of God

User und Moderator

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08.01.2021 - 18:10 Uhr
Von wann sind die? "Heaven" würde ich stimmlich/instrumental wohl Anfang 00er einordnen, so nahe "Reality".

Klaus

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Registriert seit 22.08.2019

08.01.2021 - 18:13 Uhr
Beide 98, sagt google. Hätte die jetzt auch in die Ecke des "Toy" Albums gesteckt, was bis heute nie offiziell erschien....

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25371

Registriert seit 07.06.2013

08.01.2021 - 18:16 Uhr
Boah, die gefallen mir beide richtig gut. Schon irre, wie er "Heaven" umgestaltet. Klasse.

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

13.01.2021 - 20:50 Uhr
Keiner sonst ne Meinung? Find die beide klasse, besonders das Dylan-Ding.

Klaus

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Registriert seit 22.08.2019

13.01.2021 - 22:02 Uhr
Mother ist furchtbar leider und heaven ist wohl das beste, was man aus einem Dylan Song noch machen kann (Ketzerei!)

ijb

Postings: 1104

Registriert seit 30.12.2018

24.02.2021 - 16:12 Uhr
Wo gerade Bowies Diskografie im Diskografie-Thread große Debatte war/ist: Ich habe, zur Zeit von „Nothing Has Changed“ (also vor Blackstar), mal etwas sehr interessantes gemacht – eine Kompilation namens „Last Songs“, für die ich jeweils nur das letzte Stück jedes Bowie-Studioalbums chronologisch hintereinander auf CD gebrannt habe. Das hört sich vielleicht bescheuert an, aber was wirklich erstaunlich ist: Es funktioniert hervorragend! Es ergibt einen famosen Querschnitt durch Bowies Schaffen, bietet auch total viele überraschende Bezüge zwischen Alben. Und einige der „letzten Songs“ sind großartige Juwelen („Lady Grinning Soul“ weist plötzlich Parallelen zu „Bring me the Disco King“ auf usw.)

Es ergibt sich wirklich mehr als ein Flickenteppich und ich kann nur empfehlen, das Projekt selbst einmal – vielleicht geht das auch bei Spotify? – nachzumachen.
An einzelnen Stellen habe ich ein paar Kniffe eingebaut:

1. Baby Loves That Way (B-Seite der Single "You've Got a Habit of Leaving“ von Davy Jones and The Lower Third, 1965)*
2. And I Say To Myself (letzte B-Seite der „1966 Pye Singles“ (6-Track-CD))
3. Please Mr. Gravedigger (1967)
4. Memory of a Free Festival (1969)
5. The Supermen
6. The Bewlay Brothers
7. Rock & Roll Suicide
8. Lady Grinning Soul
9. Where Have All the Good Times Gone
10. Chant of the Ever Circling Skeletal Family (hier habe ich den Anfang aufgeblendet, da der Song sonst abgeschnitten klingt)
11. Fame
12. Wild Is The Wind
13. Subterraneans
14. The Secret Life of Arabia
15. It’s No Game (Part 2)
16. Shake It
17. Dancing With The Big Boys
18. Underground (von „Labyrinth“)


_


1. Bang Bang
2. Baby Can Dance
3. Goodbye Mr. Ed
4. The Wedding Song (alternativ geht hier auch „Lucy Can’t Dance“, der letzte Track auf der CD-Ausgabe)
5. Buddha of Suburbia (feat. Lenny Kravitz)
6. Strangers When We Meet
7. Law (Earthlings On Fire)
8. Truth (Goldie feat. Bowie) (von „Saturnz Return“)
9. The Dreamers
10. Silly Boy Blue (von „Toy“)
11. Heathen (The Rays)
12. Bring Me The Disco King
13. Heat
14. Sue (Or in a Season of Crime) (Nothing Has Changed Version)



*Man könnte auch einer der beiden B-Seite der Manish Boys bzw. King Bees („Liza Jane“, „I Pity The Fool“) nehmen, aber da Bowie die nicht geschrieben hat, habe ich „You’ve gor a Habit of Leaving“ genommen, zumal er das später selbst neu aufgenommen hat.

edegeiler

Postings: 2303

Registriert seit 02.04.2014

16.04.2021 - 10:38 Uhr
11. "Low" (1977)
Auftakt zu Bowies stärkster Phase. Die erste Hälfte ist entrückter und stimmungsvoller Artrock mit interessanten Sound wie dem Synthie in "Breaking Glass". Die zweite Hälfte gehört dann mit zu Bowie Karrierehighlights. Nur Ambient, kaum Gesang und außerirdische Atmosphäre zum schneiden.
Lieblingssongs: "Breaking Glass", "Warszawa", "Subterraneans"

12. "Heroes" (1978)
Ich find's überbewertet. Es will ein härteres "Low" sein, aber es fehlen die Ideen. Der Opener ist super, der Titeltrack natürlich auch. Die zweite Hälfte dann wieder Ambient - nur in schlechter. Da bleibt dann gar nicht mehr so viel übrig außer das coole Cover.
Lieblingssongs: "Beauty and the Beast"

13. "Lodger" (1979)
Nicht perfekt, aber spaßig. Man hört Bowie und der Band an, dass sie die Lust am musizieren gefunden haben. So werden tolle Songs aus der Hüfte geschossen. "DJ" mag ich sehr und Ausfälle gibt es auch keine. Rund.
Lieblingssong: "DJ"

14. "Scary Monsters (And Super Creeps)" (1980)
Übel gut. Mal manisch und over-the-top, mal melancholisch. Produktion und Sound sitzen wie angegossen und los geht die wilde Fahrt. Der Titeltrack! Der Opener! Jesses, das ist gut.
Lieblingssongs: "It's No Game (Pt. 1)", "Ashes to Ashes", "Scary Monsters ans Super Creeps", "Teenage Wildlife"

15. "Let's Dance" (1983)
Übel gut, die zweite. Bowie nimmt den Drang von Scary Monsters und wandelt ihn in 80er-Popsongs um. Nile Rodgers veredelt alles. Es hat Stimmung, hat Hits und ist warm und druckvoll produziert.
Lieblingssongs: "Criminal World" "Cat People (Putting out Fire)"

edegeiler

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Registriert seit 02.04.2014

16.04.2021 - 10:39 Uhr
Hatte nen Bowie Strömungsabriss, also hat es ein bisschen gedauert.

fakeboy

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Registriert seit 21.08.2019

16.04.2021 - 10:54 Uhr
77 bis 83 ist ganz klar meine Lieblingsphase, auch wenn ich den Alben von Hunky Dory bis Station to Station auch einiges abgewinnen kann. Was zwischen 77 und 83 passiert ist, ist einfach der Wahnsinn. Lieblingssong auf Lodger ist übrigens Red Sails, ein gigantischer Song der eigentlich in jede Bowie Top-10 gehören würde!

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 8681

Registriert seit 23.07.2014

16.04.2021 - 11:39 Uhr
Cool, dass du weitermachst, lese ich immer gerne.

fakeboy

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Registriert seit 21.08.2019

16.04.2021 - 11:50 Uhr
Noch eine Bemerkung zu "Heroes" (dem Song, nicht dem Album). Es gibt auf Youtube ein Video, in dem Tony Visconti Details zu den Aufnahmen verrät. Da wird klar, war der Song auf Platte so überragend ist und live eher wie ein Abklatsch klingt. Die Grundstruktur (Bass/Drums) ist ja super simpel. Die ganze Magie steckt im Arrangement und in der Produktion. Wie die Stimme klingt (der Trick mit den 3 Miks, siehe Visconti-Video, saugeil). Wie die Percussion an ungewohnter Stelle reinkommt. Eines der besten Beispiele für einen Song, bei dem das Studio als gleichwertiges Instrument genutzt wurde.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25371

Registriert seit 07.06.2013

16.04.2021 - 14:32 Uhr
Hatte nen Bowie Strömungsabriss

:D

Ich find ja "Heroes" immer noch besser als "Low" (schon wegen Fripp), aber damit steh ich wohl alleine da.

edegeiler

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Registriert seit 02.04.2014

19.04.2021 - 20:34 Uhr
16. "Tonight" (1984)
Also ich sag mal so: Autsch. Beim Opener denkt man noch kurz es geht in die Richtung eines düsteren "Let's Dance" aber dann: Bowie versucht sich dilettantisch an Reggae ("Don't Look Down") und man bekommt das ungläubige Grinsen kaum aus dem Gesicht. Ansonsten? Schwammige 80er Schmodder Produktion, zwei erträgliche Songs (Opener, "I Keep Forgettin'") und ganz viel Leere.
Lieblingssong: "I Keep Forgettin'"

17. "Never Let Me Down" (1987)
Immerhin: Die Produktion haben sie in den Griff gekriegt. Nur ist dummerweise jetzt jeder Song eine Minute zu lang. Den guten "Time Will Crawl" und "Glass Spider" verzeihe ich das noch, aber Rotz wie dem mit unangenehm noch großzügig umschriebenen Lolita-Love Song "Beat of Your Drum" verzeihe ich dann gar nichts mehr. Auch wieder nah am Totalausfall, das ganze.
Lieblingssong: "Time Will Crawl"

18. "Black Tie White Noise" (1993)
Jetzt kommen wirklich die Kuriositäten. "Black Tie" ist der Soundtrack zu allen Cocktailpartys der New Yorker Oberschicht von 1993. Songs, die in die Raucherlounge des Flughafens gehören, mit viel Saxophon. Es versucht so verzweifelt, groovy und kühl zu sein, dass man ganz überrascht wird, wenn am Schluss eine herzzereißende Ballade dem Album viel vermisste Emotionalität einhaucht.
Lieblingssong: "I Know It's Gonna Happen Someday"

19. "1. Outside - The Nathan Adler Diaries: A Hyper-cycle" (1995)
Bowies erste Platte nach einer 10 jährigen kreativen Downphase, die wieder Zähne zeigt. Er hat offensichtlich eine ganze Menge Nine Inch Nails gehört und so sind die Tracks voller Industrial Beats und sägenden Gitarren. So entstehen Ballereien wie "Hallo Spaceboy" und einige stimmungsvolle Momente. Nur ein bissl lang.
Lieblingssongs: "The Hearts Filthy Lesson", "Hallo Spaceboy"

20. "Earthling" (1997)
Nach dem Industrial entdeckt Bowie Drum'n'Bass. Sein künstlerischer Anspruch ging soweit, dass er seinen Drummer die Drumsamples selber schreiben und einspielen lies. Dummerweise ging er nicht soweit, dem Album ein vernünftiges Mastering zu spendieren (vergleichbare Alben von z.B. klingen sooo viel besser) und so verlieren sich einige vielversprechende Ansätze im komprimierten Sound. Dennoch: Unterhaltsam
Lieblingssongs: "Battle for Britain"

edegeiler

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19.04.2021 - 20:34 Uhr
argh kann jemand das kursivmassaker beim letzten Album auflösen?

Jfanta

Postings: 75

Registriert seit 28.09.2020

19.04.2021 - 20:46 Uhr
Ich lese auch schon länger und sehr gerne mit :)

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 25371

Registriert seit 07.06.2013

19.04.2021 - 21:09 Uhr
Jo, ich auch. Danke dafür.

fakeboy

Postings: 1006

Registriert seit 21.08.2019

19.04.2021 - 22:39 Uhr
@edegeiler: Welche Künstler meintest du hier? "vergleichbare Alben von z.B. klingen sooo viel besser"

edegeiler

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Registriert seit 02.04.2014

19.04.2021 - 22:44 Uhr
Da ist mir wohl ein "The Prodigy" untergegangen. "The Fat of the Land" ist im gleichen Jahr rausgekommen und "Jilted Generation" war schon 3 Jahre alt...

edegeiler

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Registriert seit 02.04.2014

23.04.2021 - 17:00 Uhr
21. "Hours..." (1999)
Auch wieder so ein komisches Ding. Stimmung hat es, ich weiß nur nicht welche. Der Sound ist zwar spacey aber viele Songs sind vor allem lahmarschig. Dennoch: Schlecht ist es nicht. Einige Songs überzeugen durch Schönheit ("Seven"), andere durch Hinlangen ("The Pretty Things Are Going to Hell") und wieder andere durch die beklemmende Stimmung ("Something in the Air").
Lieblingssong: "Seven", "Something in the Air"

22. "Heathen" (2002)
Nach laaangen Warten wieder ein Album mit einer ausgewogenen Produktion, die nicht versucht, sich an aktuelle Trends anzulehnen (einzig die Streicher sind ein bisschen klebrig). Die erste Hälfte macht dann wirklich Spaß, aber dann erinnert sich Bowie daran, dass er ja jeden Song mindestens 4 Minuten lang machen muss und so versinkt das Album ein wenig im Morast.
Lieblingssong: "Cactus", "Afraid"

23. "Reality" (2003)
Vorbemerkung: Hässlichstes Bowie Albumcover, meine Güte, was ist das?! Zur Sache: "New Killer Star", was für ein geiler Song! Der Rest? Ganz gut, würde ich sagen, bis auf das schlimme Cover von George Harrison. Allerdings finde ich, dass Bowie hier sich stellenweise gut einen wegquäkt.
Lieblingssong: "New Killer Star", "Pablo Picasso"

24. "The Next Day" (2013)
Sehr starkes Comeback nach einer zehnjährigen Pause und für mich sein Bestes seit...Outside? Oder Let's Dance? An seine in die Jahre gekommene Stimme muss man sich ein wenig gewöhnen, aber dann ist das Album ein sehr geschmackvolles Erlebnis, dem am Ende etwas die Puste ausgeht. Das ist aber nicht schlimm. Und: Es wird schon abgründig. Es geht dem Ende zu.
Lieblingssong: "Valentine's Day", "Dirty Boys"

25. "Blackstar" (2016)
Ach ja. Da ist das Ende. Und was für eine Umsetzung desselben. Bowie verarbeitet seine Sterblichkeit und den bevorstehenden Tod. Er wagt dabei auch songwriterisch mehr als je zuvor. Ein Meisterwerk zum Abschied und das Alien verlässt die Erde.
Lieblingssong: "Sue", "Blackstar"

Klaus

Postings: 2972

Registriert seit 22.08.2019

23.04.2021 - 17:37 Uhr
@edegeiler

Gib dir mal bei Blackstar noch die "No Plan" EP dazu.

edegeiler

Postings: 2303

Registriert seit 02.04.2014

23.04.2021 - 22:52 Uhr
Ich glaub ich mach erst mal Bowie Pause. 25 Alben sind schon ne Menge Holz.

Watchful_Eye

User

Postings: 2344

Registriert seit 13.06.2013

24.04.2021 - 00:14 Uhr
"Nach laaangen Warten wieder ein Album mit einer ausgewogenen Produktion, die nicht versucht, sich an aktuelle Trends anzulehnen (einzig die Streicher sind ein bisschen klebrig)."

Ich höre gerade "Heathen", und ich muss sagen, dass ich da eigentlich schon recht viel Zeitgeist in der Produktion höre. Eher schon so leicht hinterher. Ich denke da an diesen elektronischen melancholischen Artrock-Sound, den Radiohead, Placebo oder R.E.M. in den späten 90ern hatten. Ist mir aber wohlgemerkt nicht Unrecht.

edegeiler

Postings: 2303

Registriert seit 02.04.2014

24.04.2021 - 00:19 Uhr
R.E.M. ist mir gar nicht aufgefallen, da hast Du schon Recht. Fand das aber dennoch auch heute noch ganz gut hörbar von der Soundästhetik her. Uns runterzubrechen: Bowie übertreibt es hier nicht mit der Trenhopperei. Aber egal, die Schwächen des Albums liegen eh eher bei den Songs.

edegeiler

Postings: 2303

Registriert seit 02.04.2014

24.04.2021 - 00:21 Uhr
*Ums und *Trendhopperei...ich sollte schlafen

fakeboy

Postings: 1006

Registriert seit 21.08.2019

24.04.2021 - 09:02 Uhr
Dass er es geschafft hat, mit einem absolut ausserordentlichen Album abzutreten, ist schon beeindruckend. Der Titelsong und Lazarus sind überragend, gehören in jede Bowie Top-10.

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