Film: Prestige

User Beitrag
Moonchild_27
28.08.2012 - 23:56 Uhr
Heute dvdrip gesaugt, nachher geschaut, klasse Film. :)

Tja
29.08.2012 - 00:01 Uhr
Mit Abstand der beste Nolan-Film!
LOL
29.08.2012 - 00:05 Uhr
FAKE-FAIL!!!
crispin
27.12.2012 - 15:43 Uhr
Meiner Meinung nach fallen bisher alle hier in dem Thread tatsächlich auf den Zaubertrick von Jackman's Figur (und somit von Nolan als Regisseur) rein.

Ich habe den Film immer so interpretiert, dass die Tesla-Maschine zu keinem Zeitpunkt funktioniert. Alles andere wäre als Auflösung viel zu billig und würde auch der Eröffnungsszene mit Caine's Stimme aus dem Off den Sinn rauben.
Nee
27.12.2012 - 16:36 Uhr
***ACHTUNG SPOILER***

Ich habe den Film immer so interpretiert, dass die Tesla-Maschine zu keinem Zeitpunkt funktioniert. Alles andere wäre als Auflösung viel zu billig und würde auch der Eröffnungsszene mit Caine's Stimme aus dem Off den Sinn rauben.

Das ist völlig falsch interpretiert. Die Eröffnnugsszene bezieht sich auf diverses in diesem Film, aber auf Jackman's Figur nun gerade nicht, von daher macht es eben gerade deshalb Sinn.

Meiner Meinung nach fallen bisher alle hier in dem Thread tatsächlich auf den Zaubertrick von Jackman's Figur (und somit von Nolan als Regisseur) rein.

Eine nette Idee, wenn man den Film nur einmal gesehen hat, ansonsten gibt es ja mehr was dagegen spricht als dafür. Die Hüte im Wald, die Katze, die Angst Angiers selbst im Tank zu sterben, der erste unverhoffte "Auftritt" eines Klons der den originalen Angier ja völlig überrascht (wozu sollte er das schauspielern, wenn er alleine ist). Deine Idee funktioniert nicht.
Neytiri
27.12.2012 - 17:32 Uhr
@crispin

LOL
crispin
28.12.2012 - 10:41 Uhr
@Nee:

Ich habe den Film zwar durchaus mehr als einmal gesehen, die letzte Sichtung ist allerdings bereits eine ganze Weile herm, das stimmt.

Daher bekomme ich jetzt gerade nicht mehr ganz alle Argumente zusammen, aber ich weiß dass ich unmittelbar nach dem Film ziemlich überzeugt von meiner Theorie war.

Zur Eröffnungsszene: Diese bezieht sich aber doch sehr wohl auf die Tesla-Maschine, mit welcher Angier dann später (scheinbar) seine großen Erfolge feiert?

Ach ja und noch was: Wird "Der transportierte Mann" von Angier nicht nur genau 100 Mal aufgeführt? Und ist er nicht wenn ich mich recht erinnere, ziemlich vermögend? Was macht er mit dem Geld? Kann das in irgendeinem Zusammenhang mit den genau 100 Auftritten stehen?


Sorry, ich weiß meine Argumentationskette ist gerade etwas dünn, aber ich schau den Film die Tage nochmal an, dann kann ich vielleicht etwas mehr untermauern.
Hotte
28.12.2012 - 10:53 Uhr
Leider völlig daneben, crispin.
crispin
28.12.2012 - 11:53 Uhr
Ich habe den Film jetzt noch mal geschaut und kenne mich nun aus. Borden ist Batman und Michael Caine ist sein Butler Alfred. Angier ist Wolverine und Tesla ist Ziggy Stardust. Alles andere wäre als Auflösung viel zu billig.
crispin
28.12.2012 - 12:43 Uhr
PS: Das Kerosin für die Stichsäge in Maniac McKracken findet man übrigens im Mondhotel in Zak Mansion. Vorher muss man jedoch die Windräder mit dem schlafenden Staubsa-Oger vom Mondstaub befreien. Passt bloss vor dem bissigen dreiköpfigen Hamster auf und steckt ihn rechtzeitig in den Elektrogrill im Hubschrauber auf dem Weg ins Bermuda Dreieck.
Spießer 2.0
28.12.2012 - 13:22 Uhr
Bezeichnend, wie hier ständig nur von "Bale" und "Jackman" gesprochen wird.
Spießer 2.0
28.12.2012 - 13:23 Uhr
(sowohl für das Forum als auch für den Film)
@Spießer 2.0
28.12.2012 - 20:37 Uhr
Schreib dich nicht ab - lern lesen!

Underground

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07.09.2019 - 09:11 Uhr
Ich habe nach mehrmaligen Sehen immer noch das gefühl, dass mir bei dem Film irgendetwas Essentielles entgeht. Allein die Szene ganz am Ende, nachdem Bale seine Tochter wieder in die Arme schließt und dann in der letzten Einstellung, nachdem aus dem Off Caine nochmals den Monolog (wie zu Beginn des Films) über die drei Phasen eines Zaubertricks hält und man ihn dabei sieht, wie er sich erst umständlich die Jacke geraderückt und dann sich entrückt umschaut hinterlässt bei mir das Gefühl, dass da genau in der Szene noch mehr steckt. Ist etwa Caines Figur der Hauptcharakter?

hideout

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07.09.2019 - 09:30 Uhr
dass mir bei dem Film irgendetwas Essentielles entgeht

Den muss ich auch mal wieder sehen, genau aus den o.g. Grund. Der wohl stimmungsvollste Nolan-Film mit einer unglaublichen Atmosphäre und auf allen Ebenen unheimlich faszinierend.

Underground

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07.09.2019 - 09:35 Uhr
MMn sogar vielleicht sein bester Film.

hideout

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07.09.2019 - 09:41 Uhr
Also mein liebster Nolan ist es auf jeden Fall! Wollte es aber nicht so an die grosse Glocke hängen, weil mir dann wohl ein anderer um die Ohren gehauen wird. :D

Underground

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07.09.2019 - 10:28 Uhr
Ja zusammen mit Memento bei mir. Nicht, dass die die danach kamen wesentlich "schlechter" sein. Nur Dunkirk fand ich dann doch etwas zu konventionell. Dennoch ein guter Film, aber im vergleich zu seinem restlichen Werken ohne großen Twist.

MopedTobias

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07.09.2019 - 10:52 Uhr
Prestige ist bei mir auch ganz weit vorne mit Memento und The Dark Knight. Dunkirk fand ich aber auch riesig, besser als die drei davor. Ist das "zu konventionell" nur darauf bezogen, dass der Film keinen Twist hat? Stimmt, aber insgesamt würde ich ihn formal als einen im höchsten Maße unkonventionellen Kriegsfilm einordnen.

Mayakhedive

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07.09.2019 - 11:01 Uhr
Bei Memento und Prestige stimme ich mit ein, was die eigenen Nolan-Lieblinge angeht.
Wenn bei Memento ein paar Jahre hingehen, bevor ich den erneut sehe und ich vorher nicht nochmal ausgiebig darüber nachdenke, hat der mich bis jetzt noch jedes Mal überrascht.
Ich bin aber auch etwas vergesslich :D

Underground

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07.09.2019 - 11:06 Uhr
MopedTobias: Ja, nur in relation zu seiner zuvorigen Erzählweise. Im Genre des Kriegsfilms gebe ich dir vollkommen recht. Formal ist Dunkirk ein toller Film!

hideout

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07.09.2019 - 11:07 Uhr
Die Darstellung eines realen Ereignisses aus einer sehr geengten Perspektive, der klare Fokus auf audiovisuellen "Eindruck" und jeglicher Verzicht auf das Drumherum, ist für einen Kriegsfil eigentlich nicht konventionell. Sicher Geschmackssache, aber beim Ende hätte ich mir eine konsequentere Unaudringlichkeit hinsichtlich Emotionalität gewünscht.

Underground

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07.09.2019 - 11:13 Uhr
Zurück zu Prestige: "Bessenheit ist eine Angelegenheit für junge Männer" sagt Caines Figur zu seinen beiden/dreien jungen Magiern. Kann es sein, dass er die Magier gegeneinander ausspielt? Vielleicht hat er die Tagebücher verfasst? Sein Antrieb könnte sein, dass er die Aufdeckung/Verkauf der Magiergeheimnisse missbilligt.

Underground

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07.09.2019 - 11:32 Uhr
Ergänzung: Caines Antrieb ist, dass Tesla der größere Erfinder ist als er selbst. Er schickt anfangs beide zu der öffentlichen Präsentation Teslas in London und später, sofern er der Urheber der Tagebücher ist, den "Großen Danton" nach Colorado, um hinter seine Erfindung(en) zu kommen. Schlußendlich will er ja auch angeblich die Erfindung zerstören, aber am Ende schlägt er seine Jacke auf, blickt sich um und... macht sich mit der Maschine aus dem Staub.

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