Film: Prestige

User Beitrag
Khanatist
07.01.2007 - 23:59 Uhr
Wie?, der neue Film des "Memento"-Regisseurs Christopher Nolan läuft seit letzter Woche im Kino und es gibt noch keinen Thread?

"Prestige" handelt von der Rivalität zweier Magier (Christian Bale & Hugh Jackman) im 19. Jahrhundert und es ist klar, dass man von Nolan keinen dürftigen Streifen mit kauzigen Spitzbart-Tricksern und Effekthascherei aus Hollywood zu tun hat. Nein, es geht um Rache und Besessenheit bishin zum Größenwahn, der Teil der Selbstverwirklichung zweier interessanter Charaktere ist (die zugegebenermaßen tiefgehender hätten sein können, aber klasse besetzt sind) - alles in grandioser Optik. Auch dank ihr wird man Teil des Szenarios und gibt sich so Mysteriösität hin und zweifelt, was vorgetäuscht ist, und was nicht. Aber, keine Sorge, "Prestige" ist bei weitem nicht so verwirrend und komplex wie das Meisterwerk "Memento", weiß jedoch trotzdem mit so manchem Twist und einem erschlagenden Ende zu überraschen. Die mehrfach chronologisch umgeworfene Erzählweise ist gelungen und effektiv, ohne zu überfordern.

Wenn festgestellt wird, dass eine Bühnenassistentin ein beachtlicher Faktor ist im Bühnenspiel, bei dem der Zuschauer eine Illusion erfahren soll, dann hat das einen doppelten Boden. Scarlett Johansson lenkt hier den Blick nicht nur einmal auf sich. Ebenfalls einer Bemerkung würdig: David Bowie als wirklich kurioser Wissenschaftsphantast seiner Zeit, Tesla, den es tatsächlich gegeben hat.

Ich schließe mich dem Urteil von filmstarts.de an:

Die Meisterhaftigkeit, mit der Nolan Story, Erzählweise und Dramaturgie zu einem perfekten Gesamtbild verschmelzen lässt, muss einfach noch mal genossen werden, um in Kenntnis aller Fakten Nolans handwerkliches Können so zu schätzen, wie er es verdient hat.

9/10 dort. Die sind für einen so stimmungsvollen, mehrschichtigen und extrem guten Film wohl angemessen.
exciter
08.01.2007 - 00:02 Uhr
ja , ganz toller film und einem in meinen augen eher unbefriedigenden ende.

aber das spiel um illusion ganz meisterhaft in szene gesetzt. :)

oha, gleich kriege ich wieder einen drauf ..
floesn
08.01.2007 - 00:02 Uhr
Au ja, den will ich auch sehen. Und auch "The Illusionist" mit Edward Norton. Irgendwie ziemlich viel Magie auf einmal.
arnold apfelstrudel
08.01.2007 - 00:28 Uhr
Nolan ist ein wirklich toller Regisseur, deswegen werde ich mir diesen Film natürlich auch anschauen. Kennst sonst noch jemand Following von Nolan? Ein interessanter wie beeindruckender Debüt-Film.
Khanatist
08.01.2007 - 02:00 Uhr
Je mehr ich über den Film nachdenke und mir besondere Szenen ins Gedächtnis rufe, um so besser finde ich ihn. Die 9 ist gerechtfertigt.

Wer einige höchstinteressante Theorien und Diskussionen lesen will, sollte sich den folgenden imdb-Thread mal durchlesen. Ich bin immer wieder begeistert von der Diskutierfreude und Kreativität der Leute dort. :) Logisch, dass dort alles verraten wird (und darüber hinaus), es wäre Blödheit, ihn sich vor dem Film anzugucken.
SPOILER
http://www.imdb.com/title/tt0482571/board/nest/58939712
SPOILER
carlitos way
08.01.2007 - 11:05 Uhr
3/10

fand ihn schon sehr sehr enttäuschend. ähnlich wie bei batman begins. nolan hat es nicht mehr drauf meisterwerke wie memento zu machen..
Khanatist
08.01.2007 - 13:14 Uhr
Eine Begründung, die überzeugt.
comeback kid
08.01.2007 - 14:52 Uhr
auflösung des films ist viel zu vorhersehbar. enttäuschend.
claudi
08.01.2007 - 14:56 Uhr
als nächstes geplant. wie spielt denn christian bale da? mag den ziemlich gerne sehen,leider zu selten im kino
carlitos way
08.01.2007 - 15:24 Uhr
er war mir einfach zu simpel gestrickt.
ausserdem sind zaubererfilme wohl das schwulste seit machwerke mit clowns.
humbert humbert
08.01.2007 - 19:50 Uhr
Schlechter Film. Das einzig gute daran war Christian Bale. Und von wegen überraschendes Ende, das einzig überraschende war, das ich nicht überrascht wurde.
JimCunningham
08.01.2007 - 20:11 Uhr
ja was jetzt? kann der film was, oder nicht?
pommesbude
08.01.2007 - 20:13 Uhr
uff jede!
floesn
08.01.2007 - 20:39 Uhr
JimCunningham (08.01.2007 - 20:11 Uhr):
ja was jetzt? kann der film was, oder nicht?


Wir hätten da zum einen die Aussage eines wirklich guten Cineasten und zum anderen Bemerkungen wie

ausserdem sind zaubererfilme wohl das schwulste seit machwerke mit clowns.

Wem glaubst Du denn?
Milo
08.01.2007 - 20:43 Uhr
@floesn

Das war nicht die einzige negative Aussage, nicht wahr? Und wenn er es für schwul hält, dann hält er es für schwul. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, nicht wahr?
floesn
08.01.2007 - 21:47 Uhr
@Milo:
ja, tut mir leid.

@Jim
Guck ihn Dir also an :-)
badly drawn jan
12.01.2007 - 02:20 Uhr
floesn (08.01.2007 - 21:47 Uhr):
@Jim
Guck ihn Dir also an :-)


Unbedingt!

Kann mich dem Eingangsbeitrag nur anschließen, mit der Einschränkung, dass Hugh Jackman seinem Kollegen Bale (besonders gegen Ende hin) schon deutlich hinterherhinkt.*

War fasziniert und gebannt wie lange nicht mehr im Kino.





*Kein gewolltes Wortspiel, er ist einfach der schlechtere Schauspieler.
comeback kid
12.01.2007 - 10:32 Uhr
ja was jetzt? kann der film was, oder nicht?

nein, leider nicht.
JimCunningham
12.01.2007 - 13:24 Uhr
mh... comeback kid...gib mal eine kurzbiographie von dir an, damit ich weiß, ob ich dir trauen kann, oder nicht^^
Khanatist
12.01.2007 - 13:59 Uhr
Unabhängig von "Prestige": Wenn ich mehrmals lese, dass ein Film grandios sein soll, und gleichzeitig, dass er schlecht sei, dann gucke ich ihn mir erst recht an. Warum immer nur Konsens-Stoff?
JimCunningham
12.01.2007 - 14:02 Uhr
ja ne ich hab wenig geld und wenig zeit und möchte unter anderem noch:

little miss sunshine
the departed
prestige

und noch ein paar ältere filme sehen.

aber das sollte wohl im laufe der nächsten wochen möglich sein.
Dän
12.01.2007 - 14:19 Uhr
Da wirst du wohl wirklich alle drei sehen müssen.
jeb
12.01.2007 - 14:21 Uhr
Seh ich das richtig - finden hier welche den Film scheiße, nur weil sie schon vorher auf den Twist gekommen sind?
Agent Cooper
17.01.2007 - 14:54 Uhr
Gestern gesehen und ich muß sagen er war echt gut. Nichts außergewöhnliches sondern einfach gut. Tolle durchdachte Story, sehr gute Schauspieler, Kamera und Musik haben ebenfalls nen tollen Job gemacht.
Alles in Allem eine sehr gute 8/10.
So nicht, mein Freund
24.01.2007 - 12:05 Uhr
10/10

Ich hab in meinem Leben vermutlich nicht ein Zehntel so viele Filme wie Khanatist gesehen, darum kann ich für mich mit Fug und Recht behaupten, dass "Prestige" es locker in die All-Time-Top 5 schafft und noch einen Punkt drauflegen.
Ich bin so geflasht aus dem Kino gekommen und hab es noch nie erlebt, dass ich mit meinen Leuten gleich nach dem Abspann so gebannt den Film bzw. das Ende diskutiert habe, so dass uns das Personal erstmal aus dem Saal rausschmeißen musste.
Grief
24.01.2007 - 12:57 Uhr
Das Geniale an dem Film ist, dass er von einer Meta-Ebene aus damit rechnet, dass man ihn aufgrund der Durchschaubarkeit des Endes schlecht finden kann und damit die These bestätigt, dass die Leute bei einem Zaubertrick die Lösung des Trickes nicht sehen wollen. Gleichzeitig werden aber auch phantastische Motive eingeführt, welche dieses Ende herbeiführen. Damit wird dem "metaphysischem Bedürfnis" des Zuschauers Rechnung getragen, so dass das Ende irgendwie doch nicht ganz rational erklärbar wird. Auch das Duellieren um Macht, bis hin zur Augabe geliebter Menschen, Selbstaufgabe und -tötung, ist gut in Szene gesetzt, wobei man auch dies wieder symbolhaft betrachten kann.
8/10
Obrac
24.01.2007 - 13:02 Uhr
Hätte ich nicht gedacht, dass er so gut bewertet werden würde, nachdem ich die Vorschau gesehen hatte. Hoffentlich komme ich noch rechtzeitig ins Kino.
humbetr humbert
24.01.2007 - 14:57 Uhr
Das beste im Film war Thom Yorke.
Souljacker
24.01.2007 - 15:20 Uhr
Ich fand "Prestige" wirklich nicht schlecht, war aber trotzdem, nach den ganzen überschwenglichen Reviews etwas enttäuscht. Zuerst hat es etwas gedauert bis der Film in Fahrt gekommen ist, nach einer Weile wurde ich dann aber von der tollen Atmosphäre und Scarlett Johannsons Dekoltee in den Bann gezogen. Bis zur Auflösung war ich dann eigentlich sehr begeistert. Aber was Nolan da als Schlusstwist präsentiert ist eher lächerlich als faszinierend.

SPOILERGEFAHR!!!

Das Problem ist es, finde ich, dass der Film ständig einen hohen Realitätsanspruch hat, alle Zaubertricks werden logisch erklärt und begründet, auch das Setting wirkt real. In diesem Zusammenhang wirkt der doch sehr phantastische Twist am Schluss recht befremdlich auf mich...ohne dabei wirklich überraschend zu sein. Schon als Tesla sein Gerät das erste mal demonstriert hat dachte ich: "Der wird doch den Film nicht so enden lassen...". Das einzige was erstaunlich war: "Er hat den Film DOCH so enden lassen."
Ebenfalls fand ich die Charakterzeichnung der Figuren recht schwach. Hugh Jackman und Herr Bale haben zwar gut gespielt, konnten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Rollen sehr zweidimensional ausgelegt waren. Scarlett Johannson durfte zwar ein paar mal ihre Lippen durchs Bild schieben, war aber ansonsten nicht wirklich der Rede wert.

Alles in allem ein solider Film, der seinen Vorschusslorbeeren nicht gerecht wird. Für einen Nolan-Film ungewöhnlich schwach...deswgen würde ich sagen:

6/10 Punkten
curtbali
25.01.2007 - 14:40 Uhr
5/10.

Magier in einem Film ohne Magie. "Prestige" geht als durchaus gefällige Unterhaltung durch, aber das vorhandene Potenzial zu einem sehr guten Film verspielt Nolan durch den großen Fehler, dem Zuschauer alles unter die Nase binden zu wollen. Was ohnehin schon früh im Film vorhersehbar ist, muss mit dem ganz schwachen Schluss unbedingt explizit erklärt werden. Ein guter Film hat es nicht nötig, seine Bilder zu erklären, wenn diese schon für sich sprechen.

Wenn wenigstens Charakterzeichnung und Schauspielerregie überzeugen würden. (Was macht Hugh Jackman hier bitte? Habt ihr in mal in "The Fountain" gesehen? Da liegen Welten dazwischen.)

Nolan liefert hier ziemlich biederes Kino ab, das dem Zuschauer leider viel zu wenig zutraut.
Der Geisha
25.01.2007 - 19:00 Uhr
Auch Christian Bale wird von Darstellung zu Darstellung immer hölzerner.
Patte
28.01.2007 - 20:49 Uhr
Die derzeitige Der-perfekte-Film-Unfrage hält folgenden Zwischenstand bereit:

Entbehrlich

Was wollen Sie auf gar keinen Fall in Ihrem Film sehen/hören?

Zauberer - 20,65%

*ggg*
Patte
28.01.2007 - 20:56 Uhr
Achso, von spiegel.de is die Umfrage.
Dazer
29.01.2007 - 11:07 Uhr
christian bale ist mal ein ganz großer, aber jackman ist bei mir noch etwas vorbelastet aufgrund der x-men reihe. ich hoffe, the fountain reisst ihn da raus.
prestige hab' ich leider noch nicht gesehen, aber das bale/nolan-gespann klingt vielversprechend...
mr.pink
30.08.2007 - 11:56 Uhr
gestern gesehen und absolut überzeugt. natürlich war das ende in dem hinblick voraussehbar, dass bale noch irgendein doppelgänger-ass im ärmel haben muss, aber die wahre auflösung hat mich dann doch ziemlich erwischt. ich frage mich dennoch, ob es sich um einen klon gehandelt hat, oder gar um einen zwillingsbruder o.ä.? wann hat er sich denn geklont? wurde nicht erwähnt, dass die maschine des anderen magiers einzigartig sei?
der film lebt hervorragennd durch die kompromisslose rivalität der beiden magier. bale hervorragend.

scarlett johansson gilt seit lost in translation so oder so zu meiner lieblingsschauspielerin und david bowie als tesla ist höchstens im ersten augenblick lustig, als er durch die blitze angelaufen kommt, ansonsten eher mager.
rainy april day
27.10.2008 - 17:55 Uhr
Die Tage noch mal gesehen: 8/10


SPOILER:
@mr.pink
Sagt nicht Angier an einer Stelle, Tesla hätte den Apparat schon mal für einen anderen Zauberer gebaut? Oder irre ich mich? Na ja, da ich dazu neige, Filmenden nur selten schon im Vorraus zu erahnen, war der Film genau das richtige :-)
Greylight
27.10.2008 - 18:22 Uhr
Ein ziemlich guter Film, dem vielleicht noch ein kleines bißchen zum Überfilm fehlt. Aber das Duell der Zauberer war schon sehr packend und der Film durchweg spannend. Die Besessenheit mit der sich die beiden beharken machts aus. 8/10 kommt hin.


SPOILER:

Ich ging ziemlich lange davon aus, es würde noch irgendwann "echte Magie" vorkommen und das Duell der Protagonisten würde dadurch noch verschärft werden. Das war aber nicht der Fall, was irgendwie wiederum konsequent ist.
Frage
23.10.2011 - 11:33 Uhr
SPOILER!!!

Bale gibt auf einem Spickzettel den Namen von Tesla doch erst Jackman.

Hat Bale die Maschine schon vorher benutzt und kommt daher sein Zwilling?
Wenn ja, warum ist Bale so überrascht, als er von dem "Trick" erfährt?

Antwort
23.10.2011 - 11:47 Uhr
SPOILER!

Der Zettel war im Grunde eine Finte für Jackman. Bale wollte ihn damit auf die flasche Fährte bringen. Er konnte ja nicht ahnen, dass Tesla tatsächlich eine entsprechende Maschine bauen würde.

Interessant finde ich, dass im Film nie geklärt wird, wer nach dem Einsatz der Maschine eigentlich das "Original" ist, und wer die "Kopie". Beim ersten Test wird die vermeintliche Kopie ja mitten im Satz erschossen - für mich klingt es immer so als würde er sagen wollen "Ich bin aber der Echte". Demnach weiß Jackman später auch nie, ob er in der Loge auftauchen wird oder ob er im Wassertank landet. Da sieht man, mit welcher Besessenheit er seinen Trick immer wieder vorführt.

8,5/10
Neytiri
23.10.2011 - 11:49 Uhr
Das Notizbuch war nur eine falsche Fährte und hat mit dem Kern des Films nichts zu tun.

Mehr noch als der asiatische Zauberkünstler, der zeitlebens eine körperliche Behinderung vortäuscht, um einen Zaubertrick realistisch erscheinen zu lassen, haben die Zwillingsbrüder (Bale) ihr beider Leben zu einem einzigen gemacht, um den Trick so glaubhaft wie möglich zu machen.

Jackman toppt diese Hingabe noch insofern, als dass er sich bei jeder Vorführung selbst ertränkt und die Kopie (wie Tesla erwähnt, ist Kopie und Original exakt das Selbe, die Bezeichnung also nur zwecks Unterscheidung angebracht) sein Leben fortführen lässt.
Klärer
23.10.2011 - 11:57 Uhr
Interessant finde ich, dass im Film nie geklärt wird, wer nach dem Einsatz der Maschine eigentlich das "Original" ist, und wer die "Kopie".

Doch.
Beim ersten Zaubertrick stirbt der echte Jackman durch Ertrinken und sein Klon wird weiter weg projeziert.
Danach ertrinken jeweils die Klone, bzw leben weiter.
Frage
23.10.2011 - 12:07 Uhr
Wieso ist der Name Teslas auf dem Spickzettel nur eine Finte?
Bale benutzt doch bei einer seiner späteren Auftritte auch diese Blitzeffekte von Tesla, muss also von den Projekten Teslas gewusst haben.
Hat er bewusst Jackman auf diese Idee gebracht und indem er die Hinrichtung seines Zwillingsbruders "wissend" in Kauf nimmt, gewinnt er ja letztlich das Duell.

Neytiri
23.10.2011 - 12:17 Uhr
Die Blitze waren nettes Beiwerk, nicht mehr und hätten von jedermann eingesetzt werden können, der sich mit den Wechselstromapparaturen von Tesla auseinandergesetzt hätte. Die Fährte hat er deshalb gelegt, um Jackman aus der Stadt und eine Konkurrenz weniger zu haben. Tesla wusste bis zum Ankommen von Jackman selber nicht, dass seine Maschine funktioniert, also kann er sie vorher nicht verkauf haben. Bale war nie bei Tesla, sonst wäre ihm sofort klar gewesen, wie der Trick von Jackman funktioniert.

23.10.2011 - 12:22 Uhr

Interessant finde ich, dass im Film nie geklärt wird, wer nach dem Einsatz der Maschine eigentlich das "Original" ist, und wer die "Kopie". Beim ersten Test wird die vermeintliche Kopie ja mitten im Satz erschossen - für mich klingt es immer so als würde er sagen wollen "Ich bin aber der Echte". Demnach weiß Jackman später auch nie, ob er in der Loge auftauchen wird oder ob er im Wassertank landet. Da sieht man, mit welcher Besessenheit er seinen Trick immer wieder vorführt.



Nene. Es gibt keine "Kopie", beide sind echt. Beide haben alle Erinnerungen, Erfahrungen, Eigenschaften, von mir aus Atome die der Jackmann Charakter in dem Moment hat in dem er in die Maschine steigt, es gibt also keinen Unterschied.
@Klärer
23.10.2011 - 12:23 Uhr
Falsch. Das ist nur EINE mögliche Variante die niemals geklärt wird und auch nicht geklärt werden kann. Woher weißt du denn, dass das Original an der gleichen Stelle bleibt? Vielleicht tauch ja auch das Original woanders auf und die Kopie steht dann an der Stelle des Originals?
@@Klärer
23.10.2011 - 12:29 Uhr
Ist doch egal wie du das drehst und wendest.

Der echte Jackman stirbt so oder so.

Beim ersten Selbstversuch erschiesst der Jackman in der Maschine seinen Klon.
Bei allen anderen ertrinkt der Jackman, der in der Maschine verbleibt.
Es muss also nur noch ein Klon weiter gelebt haben.
@@@Klärer
23.10.2011 - 12:35 Uhr
Was nichts an der Tatsache ändert, dass niemals geklärt wird, wer denn jetzt das Original und wer die Kopie ist, nachdem die Maschine eingesetzt wird. Das ist eine Tatsache.
Machix88
23.10.2011 - 13:19 Uhr
und wird Bale wirklich lebendig begraben? Die Szene kam mir nie richtig logisch rüber
Frager
23.10.2011 - 15:39 Uhr
Bale war nie bei Tesla, sonst wäre ihm sofort klar gewesen, wie der Trick von Jackman funktioniert.

Wussten denn auch beide Bales nicht, wie der Trick von Jackman funktioniert? ;)

Ich denke, dass der Hinweis von einem der Bales auf Tesla nicht ohne Bedeutung war.
Und zu der Zeit konnte nicht einfach jeder die Blitzeffekte des Tesla kopieren, die ja auch Bale eingesetzt hat.Vielleicht haben ja die Warnungen von Tesla bei Bale gefruchtet.

Ich interpretiere das Ende so, dass einer der beiden Bales es genauso wollte.
Jackman glaubte sich als absoluter Sieger, weil er den transportierten Mann spektakulärer darbot und den gehassten Gegner ohne sich die Hände schmutzig zu machen an den Galgen geliefert hat.

Das dennoch grössere Prestigo gelang aber Bale.
Beide Bales waren unglücklich mit der Situation, liebten unterschiedliche Frauen und waren offensichtlich auch vom Temperament unterschiedliche typen.
Sie verloren beide ihre Liebe, wegen eines Tricks.
Ich denke, dass der Bale am Ende das so inszeniert hat...wird dem Privatleben Bales doch viel Zeit eingeräumt.

Bitte den Film noch mal mit der These im Hinterkopf schauen.

Wie sagte Caine am Anfang?
Immer genau hinsehen ;)
Neytiri
23.10.2011 - 15:57 Uhr
Die Zwillinge wissen alles voneinanander, spielen sie doch schon fast ein Leben lang beide sowohl die Rolle des einen als auch des anderen Zwillingsbruder.

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