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Porcupine Tree - Fear of a blank planet

User Beitrag
Third Eye Surfer
23.08.2007 - 15:30 Uhr
Muss sie auch nicht.
keenan
23.08.2007 - 15:46 Uhr
da hast du auch wieder recht. finde foabp ist als ganzes zu betrachten, wobei anesthetize trotzdem hervorsticht und meiner meinung nach das non plus ultra von porcupine tree ist.

in absentia ist dann doch eher die platte welche mit einzelnen "hits" bestückt ist, welche bis auf ein paar ausnahmen, schlichtweg genial sind!
Khanatist
27.08.2007 - 01:41 Uhr
Was sich sehen lassen kann, ist die Playlist vom guten Wilson. Die für den Monat August gefällig? Bitte:


Sonic Youth - Daydream Nation
William Basinski - El Camino Real
Starving Weirdos - Shrine of the Post-Hypnotic
Fear Falls Burning - Once We All Walk Through Solid Objects
Oak - Sleep Dream Walk Enter
Greg Kowalsky - Through the Cardial Window
Shit and Shine - Jealous of Shit and Shine
Stars of the Lid - The Ballasted Orchestra
The Icicle Works - The Icicle Works
Aphex Twin - Rushup Edge
Nurse With Wound - Homotopy to Marie
Khanate - It's Cold When Birds Fall From the Sky
Birchville Cat Motel - Birds Call Home Their Dead
Costin Miereanu - Luna Cinese


Auf der Homepage findet sich daneben noch Oceansize, Boney M und Sunn O))), im Laufe des Jahres waren u.a. noch Neurosis, Elton John, Techno Animal, Nadja und Joanna Newsom dabei - krass.
Third Eye Surfer
27.08.2007 - 02:50 Uhr
Dank seiner (ziemlich regelmäßig und oft aktualisierten) Playlist hab ich auch schon einige tolle Sachen kennengelernt. Ich hab manchmal das Gefühl, der Mann kennt wirklich alles.
keenan
05.09.2007 - 15:44 Uhr
bei weltbild.de im moment für nur unglaubliche 9,99 € zu erwerben!!!
keenan
20.09.2007 - 13:19 Uhr
falls es jemanden interessiert. bei JPC ist ab dem 3. oktober die LP des albums für knappe 30 euro zu erhalten. ebenfalls auf der LP sind die 4 stücke der neuen nil recurring EP mit dabei!
Obrac
03.10.2007 - 10:04 Uhr
OK, mittlerweile, nachdem ich mich wirklich lange mit diesem Album beschäftigt habe, kann ich sagen, dass es sich um ein ziemliches Meisterwerk handelt. Wilson kriegt die Symbiose aus tollen Melodien und beeindruckenden Arrangements mal wieder spielend hin. "Anesthetize" ist wohl einer der Songs des Jahres. Ja, ich liebe diesen Mann und schäme mich nicht, es zuzugeben.
hurga
03.10.2007 - 10:24 Uhr
Puh, fear of a blank planet ist meine eindeutige Enttäuschung des Jahres. Ein ganzes Album das nach total voraussehbarem Baukastensystem funktioniert.

Da doch lieber zwei Daumen nach oben für die nil recurring EP, die doch so viel unverbrauchter und spielfreudiger klingt. Für mich der Höhepunkt der harten PT-Phase.
Dan
03.10.2007 - 12:21 Uhr

wie gut einige Songs hier zu "The Fountain" passen, dem Film... ;)

hm, insgesamt stärkere Songs als ein starkes Gesamtpacket...
weiß nicht woran es liegt...
Third Eye Surfer
03.10.2007 - 13:01 Uhr
Interessante Idee mit The Fountain... Aber möchte ich da wirklich auf die perfekte Mansell Untermalung verzichten? Eher nicht.
grusswillis
04.10.2007 - 02:30 Uhr
ich versteh diese diskussion nich so recht, dass die neue ep besser sein soll als das album!

ich will sicher nicht sagen, dass die ep schlecht ist - aber sie ist teilweise aus dem album zusammengeschnitten.
nicht nur zu hören bei "normal", sondern auch bei "what happens now?" ab minute 5. (mittelriff von "anesthetize"???)

meine frage: wie kann ein nicht mal halbstündiger zusammenschnitt besser sein als der longplayer?
keenan
04.10.2007 - 07:05 Uhr
@ grusswillis

da muss ich dir zustimmen, finde die ep auch nich besser als das album, jedoch eine wunderschöne ergänzung zum longplayer
keenan
11.10.2007 - 07:34 Uhr
so nach einem halben jahr intensiven hörens des albums und 3 wochen der ep hier mal meine benotung der einzelnen songs

fear of a blank planet 8/10
my ashes 9/10 (eine der schönsten balladen von pt)
anesthetize 10/10 (bester song seit byuing new soul und einer der top 3 tracks ever von pt)
sentimental 8/10
way out of here 6,5/10 (grauenhafte melodie beim refrain!)
sleep together 8,5/10

nil recurring 8,5/10
normal 9/10 (hätte man statt sentimental aufs album nehmen sollen)
cheating is a polygraph 8,5/10 (allerdings auch wieder grauenhafter refrain!)
what happens now 9/10 (die ersten 4 minuten sind mit das schönste was es von pt überhaupt gibt! einfach wunderschön)

insgesamt gefällt mir das gesamte album (hab nämlich seit gestern auch die DVDA) sehr gut und sogar besser als seine beiden vorgänger in absentia und deadwing.
keenan
05.11.2007 - 07:45 Uhr
hab nur ich so das gefühl oder ist die produktion von FOABP schlechter als die der vorgänger alben?

was mir auch aufgefallen ist, die songs sind bei der gleichen lautstärke alle leiser als die der vorgängeralben. egal ob im autoradio mit cd oder usb stick, am pc und selbst über die anlage daheim!!!

finde ich sehr schade
Third Eye Surfer
05.11.2007 - 19:20 Uhr
Im Gegenteil, ich find's sehr klasse. Zu lautes Mastering sorgt für den Verlust von Dynamik. FoaBP ist gemastert wie ein 70er Jahre Album. Das liebe ich. Viel mehr Klarheit im Gesamtsound als noch auf der Deadwing.

Und die Produktion find ich auch super. Alles an der richtigen Stelle und ein toller Drum- und Keyboardsound. Was Gitarren- und Basssound angeht, bleibt in der Hinsicht In Absentia aber unerreicht.
Third Eye Surfer
05.11.2007 - 19:21 Uhr
Kleiner Nachtrag:
Die EP ist leider nicht ganz so gut abgemischt wie das Album. Wobei es auch alles andere als schlecht klingt.
keenan
06.11.2007 - 07:32 Uhr
hm also das seh ich genau anders herum. die EP ist vom klang und sound her deutlich besser als das album!
keenan
19.11.2007 - 15:27 Uhr
ist euch schon mal aufgefallen das die 3. ruhige phase von anesthetize ziemlich ähnlich der 2. phase von riversides second life syndrome ist?

finde da hat der wilson gut geklaut. kommt aber an die genialität der riverside version nicht ran. wobei ich porcupine tree ansonsten doch insgesamt besser finde und immer noch meine 2. lieblingsband ist

Third Eye Surfer
19.11.2007 - 18:06 Uhr
Riverside seh ich eher als guten Soundtrack zum Schlafen.
Obrac
14.12.2007 - 15:46 Uhr
Mittlerweile finde ich sie immer besser, von Tag zu Tag. "Anesthetize" ist von vorne bis hinten so ziemlich das geilste Stück Musik, was mir dieses Jahr untergekommen ist. Ich finde es wie immer höchst beeindruckend, wie dieser Musiker sein unglaubliches Händchen für große Melodien mit ausschweifenden Arrangements kombiniert. Das beste PT-Abum gar? Man weiß es nicht.. Wenn ich sehe, dass dieses überirdische Album auf keiner Bestenliste von irgendeinem auftaucht, dann muss ich schon fast lachen, so absurd ist das.
Watchful_Eye
14.12.2007 - 16:19 Uhr
Bei mir belegt das Album Platz 1 und "Anesthetize" Platz 3 der Jahrescharts :) .

Insgesamt hast du aber schon recht - allerdings wird das auf Proglastigeren Seiten auch etwas anders gesehen.
Mendigo
14.12.2007 - 16:56 Uhr
Bei mir belegt das Album Platz 1 und "Anesthetize" Platz 3 der Jahrescharts :) .

ha! bei mir wirds wohl genauso! wobei Anesthetize vielleicht auf platz 2 sein wird.

und wenn wer geklaut hat, dann riverside bei porcupine tree und zwar an allen ecken und enden.
Obrac
14.12.2007 - 17:18 Uhr
Sorry, meinte auch "irgendeinem Magazin"..
Mendigo
14.12.2007 - 17:35 Uhr
naja, progressive rock wird sowieso meistens völlig übergangen, da hab ich mich schon lange dran gewöhnt.
und die wenigen bands die dann berühmt werden (Dream Theater, Mars Volta, Tool ...) sind meistens eher abschreckende beispiele für leute, die sich mit dieser art von musik noch nicht so auseinandergesetzt haben :(
dabei beweisen gerade Porcupine Tree dass man auch progressive musik mit viel melodiegefühl und emotionen machen kann.
hurga
14.12.2007 - 17:37 Uhr
"Das beste PT-Abum gar? Man weiß es nicht.. Wenn ich sehe, dass dieses überirdische Album auf keiner Bestenliste von irgendeinem auftaucht, dann muss ich schon fast lachen, so absurd ist das."


Lache nur, bei mir ist sie im diesjährigen Poll unter Enttäuschung des Jahres gelandet.
Marlin
14.12.2007 - 17:41 Uhr
Das Album ist vllt. nicht so gut wie z.b. In absentia, aber Enttäuschung des Jahres? Meiner Meinung nach sind da mindestens 3 verdammt gute Lieder drauf, warum also eine Enttäuschung?
Watchful_Eye
14.12.2007 - 17:50 Uhr
@Mendigo

Grundsätzlich stimme ich zu, nur "Tool" würde ich nicht als ein Beispiel für kalte Musik heranziehen.

Vor allem "Aenima" ist ja wohl ein emotionaler Brecher schlechthin. Da wirkt auch nichts aufgesetzt - Songs wie "H." oder "Jimmy" . Und auch "Lateralus" ist auf seine Weise emotional - auch wenn es nicht jedermanns Sache ist.
Bei "10000 Days" kann ich die Kritik noch am ehesten nachvollziehen, aber auch da gibt es mit "Intension" und dem Titeltrack schonmal mindestens 2 Ausnahmen.

Trotzdem ist es natürlich so, dass auch Tool für "Einsteiger" erstmal ziemlich kalt und emotionslos erscheint, gerade die "Lateralus".
Mendigo
14.12.2007 - 18:31 Uhr
genau so hab ich das gemeint, dass tool für leute die diese art von musik nicht kennen emotionslos sind. und melodielos sind sie ja tatsächlich ^^
die tiefe und auch die emotionalität offenbaren sich da eben nicht gleich am anfang. aber wenn du bei den 100 platten für die ewigkeit nachguckst ist lateralus da ziemlich weit vorn bei mir dabei, die aenima hat mir persönlich aber zu viele schwache momente, dafür aber auch etliche großartige.
aber klar, es war wohl ein fehler die band in einem atemzug mit mars volta und dream theater zu nennen, aber das sind nun mal die drei bestverkaufenden prog-bands.

und wenn jemand Tool einmal, oder auch zweimal hört und sie gefühlslos findet dann kann ich mir leicht vorstellen dass er nicht mehr musik aus diesem genre hören will, wo doch tool-alben oft als meisterwerke des progressiven metals gelobt werden.
hurga
14.12.2007 - 19:02 Uhr
"Das Album ist vllt. nicht so gut wie z.b. In absentia, aber Enttäuschung des Jahres? Meiner Meinung nach sind da mindestens 3 verdammt gute Lieder drauf, warum also eine Enttäuschung?"

Gut, Enttäuschung hängt wohl einfach mit den Erwartungen zusammen, und die sind bei PT nach wie vor enorm bei mir. Insofern finde ich das Album nicht wirklich schlecht, es ist halt nur ok.

Die Brechpassagen sind schlichtweg herzloses Gebolze, absolut öde und genau so austauschbar wie auf Deadwing (kaum zu glauben, das Wilsons Inspirationen dafür aus der Zusammenarbeit mit Opeth stammen).
Schlagzeug (abseits der Knüppelphasen) und Synthies sind brav und zahnlos. Was für großartige Musiker da ja eigentlich an den Instrumenten sind merkt man doch erst wieder bei Nil Recurring, wo sie auch mal abseits der Pflicht-Instrumentalpassage richtig die Sau rauslassen dürfen.

Das beliebte Anesthetize ist einfach zu sehr Schnipselteppich. Es ginge vielleicht als Porcupine-Tree-Medley für mich durch, als richtiger Song sind die Passagen untereinander aber einfach vollkommen willkürlich und austauschbar. Es hat sicherlich seine großartigen Momente, mit seinen knapp 18 Minuten ist es aber viel zu aufgebläht für das Gebotene.

Marlin
14.12.2007 - 19:25 Uhr
Ich weiß nicht, gerade live und an einem Stück fand ich das Album überwältigend. Besonders die 2 verschiedenen Anesthetize Versionen die ich gehört habe, einfach großartig. Für mich das Album 2007, danach kommt wohl Arcade Fire...
Mendigo
14.12.2007 - 21:58 Uhr
live hab ich sie noch nicht gesehen, aber ich find dass Anesthetize, obwohl es sehr lang ist und doch einige haken schlägt, irgendwie doch in einem stück daherkommt - und ich mag auch die art wie sich diese "zahnlosen" passagen mit den heftigen ablösen, das gibt meist viel mehr her als wenn ein lied/album entweder nur hart oder nur soft ist.
und anesthetize ist wohl eines jener lieder die es schaffen härte und "Geholze" mit schönen melodischen passagen zu verbinden - wirkt daher für mich überhaupt nicht herzlos.
Karsten
14.12.2007 - 22:21 Uhr
Diese ganzen Magazin-Listen kann man doch eh vergessen. Die schauen nicht über den Tellerand , obwohl Porcupine Tree gerade in den letzten Jahren zu eine der bekanntesten Gruppen des Prog-Rocks aufgestiegen ist. Was die Popularität anbelangt müssen sie meines Erachtens in einem Atemzug mit Dream Theater und Tool genannt werden.
"Fear of a blank planet" halte ich für das zweitbeste Album der Band nach "In Absentia". Das Werk rangiert auf Platz 3 meiner Jahreshighlights, hinter "Snakes & arrows" (Rush) und "Blackfield II" (Blackfield). Steven Wilson kann sich ohnehin nur noch selbst schlagen.
honk
14.12.2007 - 23:03 Uhr
Watchful_Eye (14.12.2007 - 17:50 Uhr):
@Mendigo

Grundsätzlich stimme ich zu, nur "Tool" würde ich nicht als ein Beispiel für kalte Musik heranziehen.

Vor allem "Aenima" ist ja wohl ein emotionaler Brecher schlechthin. Da wirkt auch nichts aufgesetzt - Songs wie "H." oder "Jimmy" . Und auch "Lateralus" ist auf seine Weise emotional - auch wenn es nicht jedermanns Sache ist.
Bei "10000 Days" kann ich die Kritik noch am ehesten nachvollziehen, aber auch da gibt es mit "Intension" und dem Titeltrack schonmal mindestens 2 Ausnahmen.

Trotzdem ist es natürlich so, dass auch Tool für "Einsteiger" erstmal ziemlich kalt und emotionslos erscheint, gerade die "Lateralus".



Tool ist doch eher ein abschreckendes Beispiel. Das liegt an der Melodielosigkeit. Tool ist eine gute Band, aber Götter sind sie nun einmal nicht, und das waren sie auch nicht.

A Perfect Circle ist dagegen schon fast schlimm, außer der eien oder andere gute Song.


Das Problem an Porcupine Tree ist doch einfach, das Steve Wilson ein dünnes Stimmchen hat. Seltsamerweise nervt dies oft beim Gesamteindruck.
Das Porcupine Tree besser sit als jeder Bloc Party, Maximo Park, Arctic Monkeys Müll, liegt aber wohl auf der Hand.

Und wieder lege ich weitere Schritte zurück um Obrac als unbeliebtesten User dieses Forums zu überholen. ;)
hurga
15.12.2007 - 02:01 Uhr
In Absentia hat bei mir seit dem release deutlich abgebaut. Es sind großartige Nummern drauf, ohne Frage, aber auch vollkommen uninspirierter Mist wie "wedding nails".

Mein Liebling bleibt stupid dream. Unkaputtbar, selbst nach Jahren.
Obrac
15.12.2007 - 10:03 Uhr
Ich finde auch PT deutlich besser als Tool. Tool sind in Ordnung, aber vor allem - und das ist natürlich die subjektivste Meinung zu Musik überhaupt - ihre Melodien bringen es für mich nicht wirklich. Ich finde sie eigentlich auch nicht wirklich so komplex wie die Tool-Fans sie gerne hinstellen.
Was Porcupine Tree anbelangt, so finde ich gerade die entspannten Zwischenpassagen auch ziemlich toll. In "Anesthetize" ist doch z.B. dieses göttliche Ende gerade genial. Diese kleine Gitarrenmelodie.. göttlich. Sowas fehlt natürlich bei Tool und Konsorten. Es ist aber auch sowieso ein ganz anderer proggressiver Ansatz. Der Vergleich Porcupine Trees mit Pink Floyd passt schon ganz gut. Tool hingegen hat eindeutig Metalwurzeln. So, das solls aber jetzt auch gewesen sein mit diesem Vergleich.
Wilsons "dünnes Stimmchen" mag ich auch. Er ist nunmal kein Shouter und das ist auch gut so. Ich finde, er ist ein großartiger Sänger. Auch hier wieder der Hinweis auf "Anesthetize": Der Mann schafft es wunderbar zu jammern, ohne auch nur ansatzweise pathetisch zu klingen. Damit kriegt er mich einfach. Ich weiß auch nicht, wie ich es anders sagen soll - bei Porcupine Tree ist einfach vieles rundum gelungen. Dass Blackfield bei mir ebenfalls so einschlägt, ist natürlich auch nur logisch, zumal ich auch Aviv Geffens hebräisches Solozeug sehr mag. Blackfield taucht ja auch in so gut wie keiner Liste auf. Keine Ahnung, was Wilson noch machen muss, um beachtet zu werden. Großartigigere Pop-Melodien als die von Blackfield gibt es kaum.
Marlin
15.12.2007 - 11:52 Uhr
@hurga: Der wirkliche Mist auf In absentia ist meiner Meinung nach "The creator has a mastertape" und "Strip the soul", einfach total einfallslose Lieder.
Oceani
15.12.2007 - 12:14 Uhr
Also Strip the Soul ist alles andere als einfallslos, für mich einer der besten PT Songs überhaupt.
hurga
15.12.2007 - 19:37 Uhr
strip the soul ist aber ein arger Tool-Verschnitt, wenn die Band gerade schon angesprochen wird. Gut das man es bei diesem einen Versuch gelassen hat, denn zumindest da bevorzuge ich dann das Original.

An und für sich ist in Absentia sicherlich eine beeindruckende Scheibe, allein wegen der herrlich vielseitigen Auswahl an Stücken. Die Qualität der Nummern schwankt aber sehr.

Richtig überzeugen können mich neben den Übernummern gravity eyelids und .3 aber dann doch eher die Pop-Nummern, wie Trains und Blackest eyes. Gerade wenn es düster und härter wird schleichen sich leider auch totlangweilige Passagen ein.
Dan
20.12.2007 - 13:26 Uhr

das Album ist in den SLAM-Top 50 drin ;)
Karsten
20.12.2007 - 14:56 Uhr
SLAM?
keenan
20.12.2007 - 15:33 Uhr
@ obrac

bei mir ist es genau umgekehrt. hauptgrund nummer 1: tool hat kein einzig mittelmäßiges geschweige denn schlechtes lied, sondern nur einzigartige genialsongs und musikepen. porupine tree haben auf ihren alben jedoch immer wieder sehr sehr schwache und langweilige songs ala way out of here, wedding nails und und und. der 2 wäre die eindeutig interessantere und facettenreichere stimme von keenan auch justin gefällt mir am bass und danny an den drums soieso um einiges besser als die jungs von pt. ganz zu schweigen vom gitarren spezialisten und ausnahmekünstlers adam jones!

porcupine tree sollten auch nicht soviel in so kurzer zeit rausbringen denn darunter leidet meiner meinung nach auch manchmal ihre qualität, was ich bei tool nicht sehe!

ich liebe beide bands wirklich sehr aber tool ist und bleibt für mich das non plus ultra!

aber bei musik ist ja eh alles subjektiv :)
Karsten
21.12.2007 - 00:51 Uhr
Sag wir mal so: Tool sind (für mich) auf einem höheren künstlerischen Level, wodurch die Musik (meiner Meinung nach) aber auch sehr abstrakt und "technisch" rüberkommt, selbst wenn sie inhaltlich emotional sein mag. Den zentralen Begriff hat Obrac bereits genannt: Melodie! Die Musik Porcupine Tree's wirkt durch die Melodien, die sie in die Songs einweben, lockerer, entspannter und auf die Dauer abwechslungsreicher. Außerdem spielen (schöne) Melodien nun mal die Hauptrolle bei der emotionalen Wirkung von Musik. Und diese Rolle ist im Drehbuch eines Tool-Albums -und/oder Songs leider kaum vorgesehen, insofern würde ich - obwohl beide Bands genial sind - jederzeit ein Porcupine Tree - Album einen Tool-Album vorziehen.
Aus demselben Grund höre ich auch lieber A perfect circle als den großen Bruder Tool, denn hier gibt es einfach göttliche Melodien. Man höre nur "Thirteenth step". Da kann jedes Tool-Album einpacken.
Watchful_Eye
21.12.2007 - 01:15 Uhr
"Way out of here" und "Wedding Nails" find ich zwar ganz und gar nicht schwach, aber im großen und ganzen Stimme ich Keenan zu..

Wobei es bei mir so ist, dass ich Tool wesentlich konzentrierter hören muss als PT, und dazu bin ich nicht immer bereit.

Das neue geht zwar schon etwas in die Toolsche Richtung, was das angeht.. aber Alben wie "Stupid Dream" oder "In Absentia" kann man auch mal mit halber Aufmerksamkeit hören - gerade weil sie etwas melodischer sind und etwas weniger "progressiv".

Gerade läuft übrigens "The Jokes on You" von der "Staircase Infinities EP". Falls ihr den Song nicht habt oder gar nicht kennt - ihr braucht den, ihr wisst es nur noch nicht.
Watchful_Eye
21.12.2007 - 01:16 Uhr
Also die EP war beim "Up the Downstair"-Reissue dabei, ich will mich jetzt nicht zum Raritäten-Sammler aufspielen ;-)
Third Eye Surfer
21.12.2007 - 01:33 Uhr
Ich mag beide Bands. Aber Tool dann doch ein ganzes Stück weniger als PT. Weniger Abwechslung, weniger Emotion, weniger Melodiegespür, etc.
Konsum
21.12.2007 - 01:59 Uhr
Tool hat mich irgendwie nie erreicht. Musik muss einfach ans Herz gehen und das tut Tool nicht. Das ist irgendwie völlig steril. Ja, noch mehr, es ist irgendwie so gewollt.

PT pflegen zwar auch einen sehr cleanen, glatten Sound (den ich nicht so mag), aber sie haben eben die tollen Melodien. Und damit erreichen sie mich.
Greylight
03.01.2008 - 01:35 Uhr
@Obrac

Tool sind in Ordnung, aber vor allem - und das ist natürlich die subjektivste Meinung zu Musik überhaupt - ihre Melodien bringen es für mich nicht wirklich. Ich finde sie eigentlich auch nicht wirklich so komplex wie die Tool-Fans sie gerne hinstellen.

Lieber Obrac - ganz genau, die Meinung zu Melodien ist natürlich immer total subjektiv. Habe da auch schon Überraschungen erlebt, wenn jemanden was total oder überhaupt nicht angesprochen hatte und ich konnte es irgendwie so gar nicht nachvollziehen.

Ich persönlich habe heute jedenfalls mal wieder die "Aenima" im Auto (mit tollen Surroundeffekten) gehört und war glatt mal wieder hingerissen, von der Klasse dieses Albums. Tool haben (oder vielleicht auch eher hatten, auf ihren zwei besten Alben) grade melodiös einen recht individuellen Stil, den ich nach wie vor sehr spannend finde. Ein wenig monoton und träge oft, aber unvergleich. Liegt natürlich auch an Maynard Keenans Stimme.

Aber egal, ulkigerweise kam mir heute beim Hören jedenfalls dein Beitrag hier in den Sinn... ^^
Greylight
03.01.2008 - 01:40 Uhr
Liegt natürlich auch an Maynard Keenans Stimme.

btw: Eigentlich ein echter Hammer, dass er auf seinem Soloalbum sowas von unter seinen Möglichkeiten bleibt. Hat eine der bemerkenswertesten Stimmen; aber nein, er kauzt die meiste Zeit lieber rum. Was für ein schräger Wicht. :-)
Demon Cleaner
03.01.2008 - 02:47 Uhr
Um mal zum Album zurückzukommen: Ich habe "Anaesthetize" unter meine Top 5 für das Jahres gewählt. Ich habe ja sonst immer gezweifelt, wenn da irgendwelche Soundsoviel-Minuten-Epen in den Listen vorkamen. Hier ist es gerechtfertigt. Hier wird große Spannung 17 Minuten gehalten und ich denke nie und bei keiner Stelle auch nur entfernt daran zu skippen. Selbst bei Random und ohne Album-Zusammenhang.
Konsum
03.01.2008 - 12:29 Uhr
Khanatist (27.08.2007 - 01:41 Uhr):
Was sich sehen lassen kann, ist die Playlist vom guten Wilson. Die für den Monat August gefällig? Bitte:


Wo lässt sich die playlist denn einsehen?

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