Regisseur: David Lynch

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The MACHINA of God

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06.05.2020 - 22:55 Uhr
@Rainer:
Auf wen beziehst du dich? Ich persönlich hab alle Lynch-Filme ausser "Dune" schon mal gesehen, "Lost Highway" und "Mullholland Dr" mehrmals.

Mulholland Drive hast du nicht gesehen?

Redest du mit mir? Leute, ihr müsst mal kenntlich machen, wen ihr ansprecht. :D Ansonsten siehe oben.
"Inland Empire" hat mir zwei der surrealsten Kinoerlebnisse meines Lebens beschwert. Der wird bald nochmal laufen. Auch wenn es hart wird. :D

@Moped:
Hmm nee, ist tatsächlich bei mir eher im unteren Mittelfeld, also "Blue Velvet". Bedeutet aber bei mir udn Lynch eben trotzdem 8,5/10. Love that guy!
Und ja, "The Art Life" wollt ich mir nach der Lektüre mal geben. Mal guggn wo ich den herbekomme.

Given To The Rising

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06.05.2020 - 22:59 Uhr
"Redest du mit mir? Leute, ihr müsst mal kenntlich machen, wen ihr ansprecht."
Och Mensch, das war doch explizit eine Antwort auf Rainers Aussage.

The MACHINA of God

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06.05.2020 - 23:00 Uhr
Ah ok, dann doch. Ich war verwirrt. Sorry.

Given To The Rising

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06.05.2020 - 23:04 Uhr
;)
Man braucht doch letztlich nur einen Kubrick-Film mit 0,000005facher Geschwindigkeit abspielen, schon hat man einen Lynch-Film.

The MACHINA of God

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06.05.2020 - 23:13 Uhr
Ich weiss, du meinst das als Spaß, aber ich konnte den Lynch/Kubrick-Vergleich nie wirklich verstehen. Außer das beide extre akribisch sind und zumindest für mich wohl die zwei besten Regisseure, verbindet die nicht soviel, wie ich finde.

Given To The Rising

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06.05.2020 - 23:19 Uhr
Mir fiel kein anderer Regisseur ein, der so ähnlich auf hohem Niveau arbeitet.

The MACHINA of God

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06.05.2020 - 23:21 Uhr
Hehe, dann sind wir ja einer Meinung.

Rainer

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06.05.2020 - 23:35 Uhr
@Given

Warum schlussfolgerst du, dass ich Mulholland Dr. nicht gesehen hab.


@MACHINA

Genauso verwirrt. Hab direkt auf Givens Beitrag reagiert.


Lel was ein verrückter Haufen.

Given To The Rising

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06.05.2020 - 23:48 Uhr
Weil du Lost Highway als Empfehlung genannt hast, obwohl ich es schon erwähnt habe, nicht aber Mulholland Drive. Fandest du ihn nicht so gut?

Rainer

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06.05.2020 - 23:55 Uhr
Achja hab ich wohl nicht richtig gelesen, Altersschwäche durch den ganzen Meddlkrams. Ja also natürlich kenn ich den. Dreimal bisher gesehen. Faszinierende Seherfahrung kurz bevor dann Lynch mir zu verkopft wurde. So viele denkwürdige Szenen
Am liebsten hab ich ja die Meta-Acting-Szene, wenn Naomi Watts (meine Fresse, diese Frau ist auch so unfassbar schön) zur Audition kommt. Und natürlich diese obercreepy Szene, die selbst den bekifftesten Dude nicht kalt lässt. Muss ich mal wieder schauen.

Nele

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07.05.2020 - 20:14 Uhr
Mir fällt ein, dass ich in der Oberstufe einen Deutschlehrer hatte, der mit uns Mulholland Drive angeschaut und besprochen hat. Kann mich leider nicht an Details erinnern. (Medulla von Björk hat er uns auch vorgespielt, in welchem Kontext auch immer.)
Da hatten Lynchs Filme mit diesem Albtraumartigen eine irgendwie trashige Faszination auf mich – wahrscheinlich auch weil ich die Filme ja erst Jahre nach Veröffentlichung gesehen habe. Äußere Realität und psychische Realität untrennbar, es gibt ja auch in der Literatur psychoanalytische Filminterpretationen zu Lynch. Das sind ja auch größtenteils „Kultfilme“. Nach Inland Empire war ich dann aber auch durch mit seinen Filmen und habe ihn nicht mehr wirklich verfolgt. Obwohl die Filme schon nachhaltig im Hirn hängenbleiben, zumindest bei mir. The Straight Story habe ich noch nie gesehen.
Patricia Arquette und Laura Dern und Naomi Watts sowieso mag ich auch sehr gerne in seinen Filmen. Und die Songs von Lynch selbst mag ich teilweise auch gerne, mit seiner eigenartigen Art zu singen :)

The MACHINA of God

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07.05.2020 - 20:37 Uhr
Nach Inland Empire war ich dann aber auch durch mit seinen Filmen und habe ihn nicht mehr wirklich verfolgt

Da kam auch nix mehr außer 8 Jahre später halt Twin Peaks Season 3.

fuzzmyass

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07.05.2020 - 20:50 Uhr
The Straight Story ist btw der untypischste Lynch Film und hat gar nichts mit dem üblichen Mindfuck zu gemein.

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07.05.2020 - 20:53 Uhr
"Straight Story" fand ich damals toll. Den will ich beim derzeitigen Run auch unbedingt mal wieder sehen. Leider ist der nirgends zu streamen und die Stadtbibliothek hat ihn auch nicht (und ist eh zu).

Nele

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07.05.2020 - 21:11 Uhr
Der Elefantenmensch tanzt ja auch aus der Reihe und ist konventioneller erzählt, aber in einem positiven Sinne, finde ich.

The MACHINA of God

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07.05.2020 - 22:02 Uhr
Grad mit dem "Twin Peaks"-Kapitel durch und hach, ich vermisse die Serie obwohl ich schon so oft gesehen habe.

The MACHINA of God

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09.05.2020 - 00:08 Uhr
Schon interessant, wie "Twin Peaks: Fire Walk With Me" damals gedisst wurde, aber über die Jahre an Reputation gewonnen hat. Aber man war wohl noch zu sehr in der Serie drin, um mit so einem LYNCH-Film zur Serie klarzukommen. Auch ich hatte ja anfangs meine Probleme, um dann letztes Jahr zu folgender Bewertung zu kommen.


Twin Peaks: Fire walk with me 9/10

Ich hatte den früher als irgendwie deutlich schwächer als die Serie abgespeichert, aber ich versteh nicht mehr so recht, warum... Es ist halt total anders, eher wie die Abschlussfolge von Season 2 (oder halt Lynchs spätere Filme), aber eigentlich echt top.
Dieses Mal ist mir besonders aufgefallen, wie sehr auf Season 3 auf dem Film basiert. Wer direkt von S02 zu S03 spingt, wird einiges nciht wiedererkennen und verstehen.
Ansonsten ist das auch in Lynchs Film-Kosmos echt gut. Klar, das ist kein "Lost Highway" oder "Mullholland Drive", aber durchweg typisch Lynch und handwerklich echt beeindruckend.
Es gibt einen Fail im Film und das ist das Casting der "neuen" Donna. Wenn ich es richtig sehe, ist das die Schauspielering, die in der Serie Donnas Schwester spielt. Leider passt das gar nicht. Weder sieht sie Lara Flynn Boyle ähnlich noch versprüht sie annähernd die Kühle von Serien-Donna. Gerade in den "sexuellen" Szenen wird das deutlich.
Das ist aber nur ein kleienr Kritikpunkt an einem ansonsten recht fehlerfreien Werk. Ist schon witzig, sich vorzstellen, wieviele Serienschauer das damals verstört haben muss nach der Serie. :)

Affengitarre

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09.05.2020 - 00:13 Uhr
Der wurde wirklich total verrissen. Ich meine, ein 28er Metascore ist schon heftig.

The MACHINA of God

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09.05.2020 - 00:59 Uhr
Wie gesagt: Fand den nach Erstsichtung der Serie auch total komisch. Aber wenn man halt in der Serie drin ist, ist der Film (trotz Finale S02) etwas total anderes und auch viel verstörender. Aber alles kommt halt zu seiner Zeit...

Underground

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09.05.2020 - 09:42 Uhr
der song aus "what did jack do" erscheint übrigens bald als 7"... :-D samt b-seite

The MACHINA of God

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10.05.2020 - 19:11 Uhr
Kennt eigentlich jemand die Bücher zu "Dune"? Als Film interessiert der mich Null und wird wohl ungesehen bleiben, aber so ein Buch-Epos interessiert mich irgendwie.

Underground

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10.05.2020 - 20:44 Uhr
habs auf dem nachtisch liegen, noch nicht angefangen. aber als ich gestern las, dass es eine neuverfilmung bald gibt, werd ich es wohl bald anfangen

The MACHINA of God

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10.05.2020 - 20:46 Uhr
Bitte mal berichten, wenn möglich. Würde mich mal interessieren, wie das so ist.


Und ich glaub ich geb mir jetzt mal "Inland Empire". Puh. Das wird Arbeit.

RZA

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10.05.2020 - 21:48 Uhr
"Kennt eigentlich jemand die Bücher zu "Dune"? Als Film interessiert der mich Null und wird wohl ungesehen bleiben, aber so ein Buch-Epos interessiert mich irgendwie."

Hab ich auch noch vor zu lesen.
Hier wurde es besprochen(ab min 25:42):
https://www.youtube.com/watch?v=heeukGHDC_A

fuzzmyass

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10.05.2020 - 21:54 Uhr
Oh ja, Inland Empire ist schweeeeere Kost... aber geil

The MACHINA of God

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11.05.2020 - 00:36 Uhr
Hui. Bin durch. Mit Film wie mit so ziemlich allem anderen. Beyond the beyond. Tour de Force und Tour de Torture in einem. UNd dann dieser Abspann. Wahnsinn.
Mal guggn, ob ich dir Tage dazu noch paar Worte finde. Bis dahin bin ich in der Klinik auf'm Sonnendeck.

fuzzmyass

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11.05.2020 - 03:02 Uhr
Hab ihn bisher 2 mal gesehen und könnte schon wieder... aber da muss man sich mal einen ganzen Tag freihalten inkl. mentaler Vorbereitung und anschließender Verarbeitung.

humbert humbert

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11.05.2020 - 06:52 Uhr
Ich war damals bei Inland Empire mit zwei Freunden im Kino. Die Armen. Der Film ist für mich eher ein schwächeres Werk von ihm. Viel zu lang und außerdem ziemlich hässlich im Look. Es gibt aber einige coole Szenen (der Locomotion-Tanz, das Ende plus Abspann)!

mIsland

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12.05.2020 - 10:48 Uhr
Dune: "Der Wüstenplanet" (also quasi Teil 1) habe ich als Hörbuch fast in Rekordzeit verschlungen. Mit dem zweiten Buch, "Der Herr des Wüstenplaneten", habe ich auch begonnen. So ca. 20% durch, doch dort gefallen mir Inhalt und Erzählstruktur längst nicht mehr so. Habe ich erstmal wieder zur Seite gelegt.

Wolleschmittjunior

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12.05.2020 - 20:24 Uhr
David Lynch ist der große Einzelgänger des US-amerikanischen Kinos: Seine Filme stehen zwar in gewisser Weise in Hollywoods Tradition, jedoch vollziehen sie zugleich einen verstörenden Bruch mit ihr. Besonders deutlich wird dies sichtbar in dem Klassiker „Blue Velvet“ von 1986 – mit Kyle MacLachlan, Laura Dern, Isabella Rossellini und Denis Hopper. Dieses zwischen Film noir und Coming-of-Age-Film angesiedelte Werk ruft zwar gängige narrative und ästhetische Hollywood-Konventionen auf, führt sie jedoch in eine gänzlich andere Richtung. David Lynch zeigt das Abseitige im Idyllischen, das Barbarische im Friedlichen, das Obsessive im Schnulzigen. Im Mittelpunkt steht ein junger Mann, der sich auf die Suche nach seinem Begehren begibt und dabei mit der eigenen dunklen Seite konfrontiert wird. Gern wird behauptet, David Lynch drehe obskure Filme, es handele sich um chaotische Psychotrips, labyrinthisch und letztendlich nicht zu entschlüsseln. Doch was, wenn genau das Gegenteil der Fall ist? „Blue Velvet“ gibt zwar einige Rätsel auf, doch diese lassen sich lösen, wenn man den richtigen Schlüssel zur Hand nimmt. Dieser Schlüssel heißt Sigmund Freud. Unterziehen wir das Werk einer Psychoanalyse, legen wir „Blue Velvet“ auf die Couch: Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!
https://www.youtube.com/watch?v=izIYympGG1A

The MACHINA of God

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24.05.2020 - 17:39 Uhr
Kristine McKenna & David Lynch - "Room to dream" 9,5/10

Die (Auto)biographie ist interessant in ihrer Sturktur. Der erste Teil eines jeden Kapitels (meinst ungefähr einen Film umfassend) ist von McKenna und im klassischen, chronologischen Biographie-Stil gehalten. Der zweite Teil ist dann jeweils von Lynch und gleichzeitig Antwort auf den ersten Teil wie Autobiographie.
Ansonsten ist das auf 500 Seiten ein wunderbares Eintauchen in die Welt Lynchs und dessen Filme. Eigentlich fast zu kurz und manchmal hätte man sich NOCH mehr gewünscht. Ausdrückliche Empfehlung für jeden, der Lynch mag.


"Inland Empire" 9/10

Kurz nach dem Abspann hätte ich einen Essay schreiben können, soviele Gedanken hatte ich im Kopf. Mit etwas Abstand will man den Film eigetlich unkommentiert, weil er einfach erlebt werden muss. Im Prinzip wohl der konsequenteste Lynch, was Struktur(losigkeit) und Bildsprache. Schon Wahnsinn, wieviele Bilder sich mir damals schon eingebrannt hatten, ohne dass ich der Story ansatzweise folgen kann. Ich find es schön, dass Lynch als letzten Film dieses "back to the roots"-Approach gebracht hat, der in gewissen Weise den Kreis zu "Eraserhead" schliesst.

dieDorit

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24.05.2020 - 18:42 Uhr
Ich liebe ja "The straight story" (ich weiß, der ist ganz untypisch für ihn) und "Twin Peaks" (Serie und Film), ich befürchte aber, dass mir seine anderen Filme zu abgedreht sind. Welcher Film würde sich denn zum Rantasten an die typischen Lynch-Filme eignen?

Underground

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24.05.2020 - 18:57 Uhr
Der Elefantenmensch

sweet nothing

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24.05.2020 - 19:00 Uhr
„The Straight Story“ ist in der Tat ziemlich underrated und wird in vielen Lynch-Charts meist nur in den unteren Rängen aufgelistet. Ich mag den aber auch sehr und er wäre in meiner Besten-Liste wohl auf Platz 3 unmittelbar vor Blue Velvet und Mulholland Drive, der wohl mein All-Time-Favourite von ihm ist. Muss an dieser Stelle jedoch gestehen „Wild at Heart“ noch nie gesehen zu haben.

The MACHINA of God

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24.05.2020 - 19:02 Uhr
Hmm. Wie kommst du mit den abgefahreneren Teilen von "Twin Peaks" (also Ende S02 oder vieles S03) klar?

Tatsächlich würde ich wohl an deiner Stelle mit "Blue Velvet" anfangen. Der ist recht stringent und toll und einfach ein guter erster Lynch-Film. Jedenfalls solltest du nicht mit "Eraserhead" oder gar "Inland Empire" einsteigen, wenn du denkst, er könnte dir zu abgedreht sein. :)

MopedTobias

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24.05.2020 - 19:05 Uhr
Kennst/liebst du denn von Twin Peaks nur die ersten zwei oder auch die dritte Staffel? Wenn letzteres der Fall ist, können dir seine Filme gar nicht zu abgedreht sein :D

Sonst würde ich auch "The Elephant Man" empfehlen, auch wenn es nicht unbedingt ein "typischer" Film für ihn ist. Für einen Einstieg in seine surrealistisch-weirden Trademarks finde ich "Mulholland Dr." eigentlich relativ zugänglich.

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

24.05.2020 - 19:06 Uhr
Ja, "Blue Velvet" wäre auch geeignet.

Felix Klaus

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24.05.2020 - 19:09 Uhr
"Inland Empire" hab ich einmal gesehen und dann nie wieder. Hat mir echt ein filmisches Frusterlebnis beschert, das Gefühl aber so mal gar nichts zu verstehen..:)^

The MACHINA of God

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24.05.2020 - 19:09 Uhr
Sonst würde ich auch "The Elephant Man" empfehlen, auch wenn es nicht unbedingt ein "typischer" Film für ihn ist.

Den hatte ich nicht genommen, weil er eben auch untypisch ist und ich dachte, sie wollte sich mal mehr an das "Typische" ranwagen.

Für einen Einstieg in seine surrealistisch-weirden Trademarks finde ich "Mulholland Dr." eigentlich relativ zugänglich.

Hehe. Der lockt einen mit Zugänglichkeit, um dann doch noch alles auf links zu drehen. Wollte ich auch nennen.

Nele

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24.05.2020 - 20:19 Uhr
Dorit, ich würde wahrscheinlich, wie Machina es schreibt, mit Blue Velvet einsteigen.

Der Elefantenmensch ist eher ein konventionell erzählter Film und nicht unbedingt mit den anderen „typischen“ Lynch Filmen zu vergleichen. Die stilistischen Merkmale, die man mit Lynch verbindet (Öffnen von Innen- Außenwelt oder linearer Erzählung) gibt es beim Elefantenmensch nicht so.
Mein erster Lynch Film war Lost Highway, den fand ich eigentlich auch gut zu verkraften. Der ist aber wie Mulholland Drive dann auch irgendwann „abgedreht“, aber Twin Peaks ja eigentlich auch.

Ich denke, wenn du Twin Peaks ganz magst, packst du auch die anderen genannten Filme (Eraserhead und Inland Empire mal außen vor) ;)

dieDorit

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Registriert seit 30.11.2015

24.05.2020 - 20:45 Uhr
Vielen Dank für die Tipps! Dann wage ich mich mal an Mulholland Drive ran.

Felix Klaus

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24.05.2020 - 20:55 Uhr
Ranwagen klingt mir zu vorsichtig, fast zu respektvoll, als müsste man Raketenwissenschaften studiert haben, um seine Filme zu verstehen. Ja gut, schaden kann's auch nicht :)

MopedTobias

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24.05.2020 - 21:07 Uhr
Ach, bei Lynch geht's auch viel um das sinnliche, ästhetische Erlebnis. Man muss da gar nicht alles "verstehen" (kann man vermutlich auch gar nicht immer bzw. tut er das selbst auch nicht), um eine faszinierende Filmerfahrung zu haben.

Felix Klaus

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24.05.2020 - 21:17 Uhr
Auf der sinnlichen Ebene ist "Mulholland Drive" meiner Meinung nach fast unschlagbar im Lynch-Kosmos. Leichter zu fassen im Sinne einer Deutungsebene ist für mich eher "Lost Highway" Da haben wir, wie du auch geschrieben hast, das Psychogramm einer kaputten Ehe und dann, ja was dann genau, ein Mann, der in der Tinte sitzt und sich in eine optimierte Version seiner Selbst hineinfantasiert, und ob das so erstrebenswert ist, ist nun wieder eine andere Frage...Müste ich jetzt eine Klausur zu "Lost Highway" schreiben ohne Vorbereitung würd's vielleich eine glatte 4 werden.

The MACHINA of God

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24.05.2020 - 21:32 Uhr
Auf der sinnlichen Ebene ist "Mulholland Drive" meiner Meinung nach fast unschlagbar im Lynch-Kosmos.

Geht mir genauso. Ist auch inzwischen wohl wirklich mein Lieblingsfilm von ihm (das war früher eher "Los Highway").

Felix Klaus

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Registriert seit 30.12.2019

24.05.2020 - 21:50 Uhr
Lieblingsfilm von ihm könte ich jetzt auf die Schnelle nicht nennen. In meiner juvenilen Sturm und Drang Phase war es mal "Wild at heart", natürlich immer noch einWahnsinnsfilm mit tollen Figuren (Bobby Peru und Perdita Durango), aber der Identifikationsfaktor (jetzt mit Cave) fehlt mittlerweile aus alterstechnischen Gründen. Rock'n Roll isthalt irgendwie vorbei :(

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