Heinz Rudolf Kunze

User Beitrag
Armin
30.11.2006 - 15:32 Uhr
Heinz Rudolf Kunze wird heute 50 Jahre alt!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!





Als Vorgeschmack auf das brandneue Studioalbum "Klare Verhältnisse" von Heinz Rudolf Kunze, das am 26.01.2007 erscheint, gibt es jetzt schon seine neue Single "Guten Tag Traurigkeit" auf MPN zu hören. Ein Lied an die Traurigkeit? Klingt nach gebündelter Melancholie. Aber nein, die Traurigkeit verträgt lakonischen Umgang besser als man meint: "Guten Tag Traurigkeit, mal wieder im Lande? Warst ja nie wirklich weit, aber das nur am Rande."

Zumal heute auch eher ein Tag der Heiterkeit ist. Denn Heinz Rudolf Kunze - intellektueller Poet, Sänger und Musiker - feiert heute seinen 50. Geburtstag.



Das Team der SONY BMG/Ariola gratuliert dazu herzlich.



TOUR 2007

26. April - Worpswede / Music Hall

27. April - Berlin / Tempodrom

28. April - Erfurt / Stadtgarten

29. April - Dresden / Alter Schlachthof

01. Mai - Leipzig / Haus Auensee

02. Mai - Hannover / Theater am Aegi

03. Mai - Hamburg / Laeiszhalle

04. Mai - Osnabrück / Rosenhof

06. Mai - Köln / Live Music Hall

07. Mai - Essen / Lichtburg

09. Mai - München / Muffathalle

10. Mai - Mainz / Frankfurter Hof





Ein guter Mann, der einen Thread verdient hat.
Beirut____*79
30.11.2006 - 15:35 Uhr
...ist das Schlimmste was deutschsprachiger Musik passieren konnte. Ich würde die Prosa & Lyrik von Klaus Lage jederzeit vorziehen.
Brille
30.11.2006 - 16:03 Uhr
@Beirut

Du bist auch stockendoof und ein Banause. Wenn du Kunze nicht magst oder nicht verstehst halt einfach die Klappe.
Beirut___*79
30.11.2006 - 16:05 Uhr
Gerade weil er scheisse ist und ich ihn nicht mag, muss ich das ständig kund tun. Ist ja logisch, mein Bester.
Brille
30.11.2006 - 16:08 Uhr
Ich bin nicht dein Bester!
Beirut__*79
30.11.2006 - 16:11 Uhr
Sicherlich nicht, aber lustig und reizbar, wie ein kleiner wilder pavlovscher Hund. Schnapp, schnapp.
Obrac
30.11.2006 - 16:13 Uhr
Heinz Rudolf Kunze hat im deutschsprachigen Raum einen der schönsten und klügsten Oberlippenbärte.
Beirut___*79
30.11.2006 - 16:15 Uhr
Hängt natürlich stark von der semantischen Belastbarkeit des Begriffs "klug" ab.
Kriss
30.11.2006 - 16:16 Uhr
Bah, den Kunze mag ich überhaupt nicht. Doofkopp.
Knarz
30.11.2006 - 16:28 Uhr
Zustimmung. Ekliger Schleimscheißer.
Armin
23.01.2007 - 13:25 Uhr
Liebe Musikfreunde!

Heute wurde Heinz Rudolf Kunze als Teilnehmer an der deutschen Vorentscheidung zum EUROVISION SONG CONTEST 2007 bekannt gegeben. Wir freuen uns sehr darüber und wünschen Heinz Rudolf Kunze viel Erfolg!

Die Welt ist Pop! Seine Welt auf jeden Fall. Heinz Rudolf Kunze ist ein Star der deutschen Musikszene. Spätestens seit "Dein ist mein ganzes Herz". Fluch und Segen: Hat ein Künstler mal einen Hit einer solchen Größenordnung gelandet, läuft man schnell Gefahr ihn darauf zu reduzieren, vor allem wenn der Hit auf allen Feten und in allen Radioprogrammen nocht heute ein präsenter ist. Man sollte nicht übersehen, wieviel Substanz in der Karriere des Deutschpop-Liedermachers Kunze steckt. Er ist ja nicht nur Sänger, sondern auch Musical-Autor und -Übersetzer und außerdem einer der filigransten Lyriker der deutschen Musikbranche. Und ganz nebenbei gesagt hatte er eine ganze Menge Hits!

Jetzt kommt das neue Album: "Klare Verhältnisse". Am 26. Januar 2007 erscheint es im Handel. Gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Heiner Lürig hat er die Songs geschrieben. 14 Tracks sind es. Alle sind sie sehr gelungen, jedes ist eigenständig, melodiös, kraftvoll, poetisch und trotzdem unangepasst. Mit einem Wort: unverwechselbar. Hervorzuheben ist die Single "Die Welt ist Pop", mit der Heinz Rudolf Kunze bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil nimmt. Mit kritisch-skeptischem Enthusiasmus beschreibt sie das, was wir alle im Moment in Deutschland erleben: Das wiedergewonnene Selbstbewusstsein nach vielen eher zaghaften Jahren. Das schreit doch nach Europa!



Ab 26.01. im Handel:

Heinz Rudolf Kunze
CD 82876860292 - VÖ am 26.01.2007



Heinz Rudolf Kunze on Tour:
10.03.2007 Braunschweig - Halle unbekannt
26.04.2007 Worpswede - Musichall
27.04.2007 Berlin - Tempodrom
28.04.2007 Erfurt - Stadtgarten
29.04.2007 Dresden - Alter Schlachthof
01.05.2007 Leipzig - Haus Auensee
02.05.2007 Hannover - Theater am Aegi
03.05.2007 Hamburg - Laeiszhalle
04.05.2007 Osnabrück - Rosenhof
06.05.2007 Köln - Live Musichall
07.05.2007 Essen - Lichtburg
09.05.2007 München - Muffathalle
10.05.2007 Mainz - Frankfurter Hof


Linktipps:
www.heinzrudolfkunze.de
www.ariola.de



Schade, dass er gegen Monrose keine Chance haben wird. Ist nämlich ein Guter, der HRK.
Baba
23.01.2007 - 21:37 Uhr
Hoffentlich wird´s der letzte Platz.
Kunze = doof.
Bonzo
23.01.2007 - 21:50 Uhr
@ obrac "Heinz Rudolf Kunze hat im deutschsprachigen Raum einen der schönsten und klügsten Oberlippenbärte"- jawoll dööööööööööööööööörte
Bonzo
23.01.2007 - 21:54 Uhr
oder auch ...but alive - " heinz rudolf kunze möchte ich einmal fragen was er sich dabei denkt
worauf er kurz überlegt
und sich zack eine fängt!"
afromme
06.02.2007 - 17:37 Uhr
Hmmmm - blenden wir mal aus, dass er sich für die Deutschquote einsetzt, dass er in Shows wie "Der große Deutschtest" auf RTL auftrtt, wo er etwas zu populistisch die alte Rechtschreibung verteidigt - und trotzdem/deswegen alles andere als fehlerfrei schreibt, und noch vieles andere.
Also die Musik.
Irgendwie scheint der Mann hoffnungslos in den 80ern zu stecken, denn die Gitarren und die Produktion kommen einem exakt von dort, aus dem großen Sack der Cocker, de Burgh und Turner-Pseudorockgitarren bekannt vor.
Die Melodien sind unverkennbar Kunze, aber irgendwie auch völlig austauschbar mit dem, was er vor 15 Jahren gemacht hat. Und die Texte... hach, die Texte. Das war alles schon einmal origineller gereimt und pointierter verfasst, tut mir leid.

Insofern würde ich persönlich mal sagen, dass es mir ziemlich gleich ist, wer denn nun den GP Vorentscheid gewinnt, es wird irgendwie der/die falsche sein und spielt außerdem eh keine Rolle.
Wobei - okay, Kunze traue ich immerhin noch eine Wunderleistung zu, ein spätes, kaum noch erwartetes Aufbäumen von Kreativität, das in einen Superhit mit klugem Text als Bonus mündet. Wie er dann beim Grand Prix selbst abschneiden würde, wäre völlig egal.
logan
13.01.2009 - 05:52 Uhr
Der Typ steht als wandelndes Symbol für die hassenswerteren Seiten am deutschen Pop: Selbstverliebtheit, gewollten aber nicht gekonnten (weil hier eben nicht vorhandenen) Humor, konservative Bräsigkeit, kreativen Stillstand, möchtegernkritische Haltung als Maske für die eigenen Vorurteile. Der grundspießige Oliba ist da noch das harmloseste, weil er eine gewisse Bodenständigkeit suggeriert, die dem ach-so-großen "Künstler" leider abgeht.

Am besten im Eingangsposting ist aber immer noch die Bezeichnung "intellektueller Poet". - Ja, klar, und Hausmeister Krause ist ein "Philosoph der kleinen Dinge".

Okay, HRK ist ein wohlfeiles Opfer für Spott. Aber als wandelndes Symbol für alles was schlecht ist im deutschen Pop eben auch eine immer wieder willkommene Zielscheibe für ebensolchen.

Wie jüngst in der Titanic:

Was ist das: »ein melancholisches Liebeslied und ein Rocksong mit Kritik am Weltpolizei-Gebaren der USA«? Na klar: Ihre neue Single, die »Protest« heißt und Ihren »schmerzhaften Protest gegen Gleichgültigkeit, Einerlei und Niveaulosigkeit« in ein Manifest gegossen hat: »was früher mal Rockmusik war / besteht jetzt aus plärrenden tätowierten Geschlechtsteilen / ich protestiere / … die Wertvorstellungen anderer Völker / werden von den durch und durch verkommenen Vorreitern / des wertlosen Westens mit Füßen getreten / die Verrotteten sind zum Ausrotten angetreten / ich protestiere … / die deutsche Sprache krepiert / die deutsche Schrift wird massakriert … / die Natur steckt im Konzentrationslager«, wogegen selbstverständlich ebenfalls Protest eingelegt wird – also dasselbe niveausatt kritische Einerlei, das man heuer an jeder Ecke bekommt und auf das man mit Gleichgültigkeit reagieren könnte, wenn Sie nicht am Ende Ihres Protestknüllers einen bemerkenswert schmerzhaften Einblick in Ihr inneres wie äußeres Hannover gewähren würden: »Ich protestiere / und manchmal habe ich / bei aller Erfolglosigkeit das Gefühl / Gott hört mir eher zu / als die Menschen« –
so schlimm steht es, Kunze, also schon um Sie? Will keiner mehr kaufen, den Schamott, außer GOtt? Aber was, wenn der jetzt auch noch die Internet-Tauschbörsen entdeckt?
Ihre plärrenden Geschlechtsteile von der

Titanic


Nichts spricht so eloquent gegen HRK wie HRK im O-Ton.
AHK
13.01.2009 - 10:29 Uhr
Olibas sind nicht spießig! Alles Vorturteile logan'scher Prägung..
Klaus Lage sel.
13.01.2009 - 11:09 Uhr
und wie logan wiedermal recht hat.

"die deutsche Sprache krepiert / die deutsche Schrift wird massakriert … / die Natur steckt im Konzentrationslager"
benötigt keinen weiteren KOmmentar

Das war aber auch mal anders.
Zu Beginn (der 80er )war der Herr durchaus bissig und auch treffsicher - "die Städte sehen aus wie schlafende Hunde" ist zB zwar ähnlich bemüht, wie der Titel befürchten lässt und atmet 80er Studenten-Diskussionsrunden-Teestuben-Luft -
Aber "Sicherheitsdienst" oder der "schwere Mut".. da war schon mal was!
Auf seiner HP schreibt er, dass es ihm vorkomme, als wüsste er immer weniger, je älter er werde -
den Eindruck hab ich auch ;)

sven kuntze
13.01.2009 - 11:22 Uhr
toll:

http://de.youtube.com/watch?v=o0QujWd5n8k
HRK-Fan
16.02.2009 - 10:02 Uhr
Für die nächste Tour von HRK "Prostest" gibt es Karten und signierte CDs zu gewinnen.

Jeder der interessiert ist kann sein Wissen in einem Quiz testen:
http://www.marketingundpartner.de/hrzquizpage.php
manassas
16.02.2009 - 12:55 Uhr
Macht schon tolle Sachen, und als Fabulierer und Sprachakrobat einmalig...
...aber das Promikochen war NICHT nötig !
calamares
16.02.2009 - 13:11 Uhr
logan
kommt schon zu einem harten, aber nicht an den haaren herbeigezogenen urteil.

so habe ich früher auch über HRK gedacht.

heute finde ich ihn auf jeden fall besser als seinen ruf.
und - ich muss es der ehrlichkeit halber so sagen - : irgendwie sympathisch. bräsigkeit, manieriertheit, "intellekt + schlager"-attitüde und auch schnauzbart hin oder her....

gewiss steht HRK auch beispielhaft für eine salonfähige art besserer mittelmäßigkeit, mit welcher man in den 80ern und damit also in der kinderstube deutschsprachiger rockmusik für die masse noch punkten konnte.
wer ihn heute noch gut findet, dürfte wohl in den seltensten fällen ein neu hinzugekommner fan sein, sondern eher einer, der mit hrk in die jahre gekommen ist.

"objektiv" ;-)) gesehen ist hrk für mich der bessere grönemeyer.
manassas
16.02.2009 - 13:20 Uhr
Die Kinderstube deutschsprachiger Rockmusik ist in den frühen 70ern. Die 80er sind die Teeniephase.
calamares
16.02.2009 - 13:36 Uhr
naja, so gesehen kann man ja als geburtsstunde sogar die späten 60er heranziehen (siehe "ihre kinder")

ich hab das auch mehr auf die emanzipation des rocks deutscher zunge als allgemein geduldete größe bezogen.
ja wir dürfen deutsch singen ohne uns zu blamieren und können davon sogar leben war doch sowas wie ein unausgesprochener tenor mit/nach dem aufkommen der ndw.

dabei gabs natürlich bereits in den frühen 70ern künstler, die sich sehr gut in ihrer muttersprache artikulierten.
aber das hatte noch wenign ernsthaften einfluss auf die szene insgesamt.
man schielte doch noch arg nach den großen, englischsprachigen vorbildern aus übersee.
manassas
16.02.2009 - 14:42 Uhr
Kann ich mit leben.
logan
22.02.2009 - 16:36 Uhr
Wenn deutschsprachiger Rock, dann lieber Achim Reichel als Kunze. Letztlich isses halt, wie alles andere auch, Geschmacksache.
senfschnittchen
31.03.2009 - 17:16 Uhr
"scharlatan" hätte auch von blumfeld sein können oder?

habt ihr noch andere hits die ihr mir auf den weg mitgeben könntet?
manassas
02.04.2009 - 15:04 Uhr
"Fetter alter Hippie".
Kein Hit, aber schön.
Krapfenkopf
02.04.2009 - 15:08 Uhr
Mit die schrecklichste Musik, die ich mir vorstellen kann. WEIT WEIT schrecklicher als Plastikpop wie der von Monrose oder den Pu55ycat Dolls.
manassas
02.04.2009 - 15:17 Uhr
Na ja, eine sehr grenzwertige Äusserung.
Krapfenkopf
02.04.2009 - 15:19 Uhr
Nein, im Gegensatz zu so manch grenzwertiger Äußerung deinerseits schlicht und einfach nur meine Meinung.
Patte
02.04.2009 - 15:53 Uhr
Was kann man denn gegen "Jeder Kilometer" haben?
Mauli Maulwurf
02.04.2009 - 18:25 Uhr
@Krapfenkopf:
Ist ja ok, Kunze sch... zu finden, aber der Vergleich war daneben.
Monrose und PCD sind so grottig, dass sie selbst als Vergleich nicht taugen.
Ganz abgesehen vom Stil her. Deutscher Gesang sollte es beim Vergleich schon sein:
Element of Crime z.B. Die Auswahl ist gross genug.
Kunze Kampfhund
02.04.2009 - 20:23 Uhr
Vielleicht könnte der Kampfhund von Kunze mal wieder ein Kleinkind zerfleischen... was ist aus der Sache eigentlich geworden?
Krapfenkopf
02.04.2009 - 20:32 Uhr
@Mauli:
Weiß zwar nicht, was das mit der Sprache zu tun haben soll, aber für dich doch gerne, alter Schwede: Kunze spielt in Sachen musikalischer Belanglosig- und Ekeligkeit ungefähr in einer Liga mit der Münchener Freiheit und BAP. Meine Meinung. Zufrieden?
Andreas Jäger
02.04.2009 - 20:57 Uhr
aller herren länder
Obrac
02.04.2009 - 21:05 Uhr
Element of Crime z.B.

Ich glaub, et hackt!
Mauli Maulwurf
03.04.2009 - 15:22 Uhr
at Krapfenkopf:

Aha. Also vergleichen wir mal Metallica in Englisch mit den Soul Brothers in Zulu.
Klar. Funktioniert.
Und MF und BAP ? Na ja. Aber egal.
Einmal daneben verglichen, immer daneben verglichen.
Sprachlich sind Monrose auch klar überlegen, ist ja logisch, auch wenn man's übersetzt.
Hogi
03.04.2009 - 20:28 Uhr
Krapfenkopf: Wie alt bist Du? Mein ich jetzt wirklich nicht herabwertend oder so... Kunzes Musik bzw. eher die Texte muss man auf jeden Fall im Kontext der damaligen Zeit sehen...Als Beispiel den Song Wunderkinder oder später auch Verraten und verkauft. In meiner Jugend haben einige, die links dachten, Kunze gehört...und New Model Army...:-)))
Eher wegend den Texten, über die Musik wurde sich schon damals heftigst gestritten...:-)Geschmackssache halt.
Seine heutige Musik ist aber auch aus meiner Sicht nicht mehr wirklich relevant.
wie getz
03.07.2012 - 23:03 Uhr
ach komm, hier, der heinz-rudolf hat auch noch ein posting verdient. hau mal rein, heinzi.

Glühfranz

Postings: 413

Registriert seit 30.11.2014

24.05.2016 - 02:06 Uhr
Hab's nur bis Minute 1:15 ausgehalten. Grauenvoll.
Gurke
24.05.2016 - 13:32 Uhr
Das Lied "Willkommen liebe Mörder" von meinem Räuberzivil- Album "Tiefenschärfe" entstand im Sommer 2014, also ein Jahr vor der Flüchtlingsdebatte. Gemeint und auf ironische Weise angesprochen sind die Mörder der NSU. Pate dazu stand das berühmte Theaterstück "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch, das vom Aufkommen der Nazis handelt. Ich verbitte mir jede dem Geist dieses Songs widersprechende Vereinnahmung und Anbiederung, zumal von rechts. Heinz

Passt zwar nicht zum liedtext, steht aber so auf der facbook-seite der band.

Klaus

Postings: 999

Registriert seit 22.08.2019

15.10.2019 - 09:29 Uhr
Kunze in seiner Paraderolle als alter Meckerrentner:

https://www.youtube.com/watch?v=PNsvVpK4_h8&feature=youtu.be

Bonzo

Postings: 1604

Registriert seit 13.06.2013

15.10.2019 - 09:48 Uhr
Wahlrecht bis 62! Jetzt!

dreckskerl

Postings: 1858

Registriert seit 09.12.2014

12.12.2019 - 17:41 Uhr
@Klaus
Hier hast du das Video verlinkt und ihn noch eher nett "den alten Meckerrentner" genannt.

Ist jetzt auch aufdringlich von mir, aber werde meinen Post von dem Hitparaden Tread mal hier rein kopieren...ich finde es durchaus interessant zu erfahren wie andere diesen Text sehen, auch wenn die Relevanz von HRK mittlerweile kaum noch messbar ist.

dreckskerl

Postings: 1858

Registriert seit 09.12.2014

12.12.2019 - 17:43 Uhr
Ich habe mir den Sprechtext von Teltow angehört und er enthält einige Watschen in Richtung "links" oder wer sich dafür hält, aber dass die Rechten jetzt diesen Text feiern, zeigt wie dumm diese Menschen sind und offenkundig kein wirkliches Textverständnis haben.
Es gibt ein paar typisch "kunzige" Statements die man komplett verkürzt sich zu eigen machen kann, es klingt schon ein gewisser Konservatismus in seinem Text mit, aber Stammtisch oder "alter weißer Sack", höre ich nicht.
Er äußert sich dazu auf seiner Facebookseite direkt nach dem der Teltower Mitschnitt zum Lieblingsvideo der deutschnationalen Dumpfpresse wurde.

"Der Sprechtext in Teltow hat ja für große Aufregung von allen Seiten gesorgt. Wer Kunze kennt und aufmerksam zugehört hat weiß, dass man diesen Text nicht für finstere Zwecke, schon gar keine rechte Gesinnung, missbrauchen kann, ohne ihn bösartig zu verstümmeln.
Hier mein Statement dazu:

Entspannt euch Leute - 16.10.2019

Niemanden beleidigen
niemanden kränken
niemandem zu nahe treten
auf die Füße
auf die Nerven
auf Ehre und Gewissen
schwierig
sehr schwierig
niemanden behutsam darauf aufmerksam machen
dass es auch andere Meinungen gibt als seine
die durchaus nicht alle verdienen auf dem Scheiterhaufen zu landen
dass es sich ab und zu lohnen könnte
die anderen ausreden zu lassen
und ihnen sogar dabei ZUZUHÖREN
ohne lediglich innerlich damit beschäftigt zu sein
sich zu überlegen wie man sie mit seinem eigenen nächsten Satz
verbal erledigen kann
final abschlachten
das ist schwierig
sehr sehr schwierig
denn egal was man sagt
sobald man überhaupt irgendetwas sagt
ist heute sofort irgendjemand beleidigt
gekränkt
auf 180
und fühlt sich diffamiert diskriminiert
unterdrückt missbraucht geschändet
in seinen kulturellen politischen religiösen Grundwerten verletzt
schlimm schlimm
alle rennen herum mit einem Überzeugungs-Dauerständer
auch die Frauen

es liegt Viagra in der Luft
Priapismus im Sternzeichen Onans
Penetrieren statt Argumentieren
Überwältigen statt Überzeugen
keine Ahnung von irgendwas
aber stark im Glauben an die Weihnachtsmännin
an Homöopathie statt Homophobie
Globuli statt Globalismus
an die Ranzigkeit der Toleranz
an das Primat der Fernstenliebe vor der Nächstenliebe
an den Regenwald vor lauter Bäumen
an den Tofundamentalismus und die Sojasagerei
entspannt euch Leute
macht euch mal locker
man kann übrigens auch mal ausatmen
man muss nicht platzen
wie all die Seifenblasen eurer Vorschnelligkeiten
der Schweizer Philosoph Ludwig Hohl hat gesagt:
„Misstraue jedem
der schon allzu lang gerettet ist“
Das sagt alles"

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