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Jóhann Jóhannsson - IBM 1401, A User\'s Manual

User Beitrag
captain kidd
28.11.2006 - 13:00 Uhr
Ich war ja nie ein großer Freund von dieser Art minimalistischer Musik. Aber so langsam komme ich wohl auf den Geschmack. Die Ausschnitte fand ich jedenfalls ganz toll. Jóhannsson ist Isländer und malt ganz ganz große Bilder. Streicher, Elektronik - der ganze Zauber. Kann man hier ein klein wenig hören. Nun ja, werde mich mal um das Album bemühen. Und um Max Richter.
smörre
28.11.2006 - 13:04 Uhr
jaja, schon im Winterthread genannt. Elegant, schwerelos, toll.
Loam Galligulla
28.11.2006 - 13:05 Uhr
Will Scarletts Waits Songs. Und auf die Gigs. Hmmm...
captain kidd
31.12.2006 - 14:18 Uhr
kann man gut nebenbei hören. aber so richtig kickt es mich leider nicht.
Khanatist
08.01.2007 - 03:48 Uhr
Beim 1. Lied dachte ich (ohne Vorwissen, was ich da anmache), dass mich hier die schönste CD erwarten würde, die ich je gehört habe. Dummerweise kann das Niveau nicht ganz gehalten werden. Trotzdem ein sehr feines Stück Musik.
stativision
08.01.2007 - 09:30 Uhr
aha. süße klassikkopien mit sprachsamples und ein wenig elektro. löst wahrscheinlich je nach stimmung entweder brechreiz oder verliebtheit hervor...
Flux
08.01.2007 - 11:38 Uhr
Kenne nur 'Englabörn'. Da hatte ich äusserst Mühe mit dem ersten Song, 'Odi et Amo', der Rest war aber ganz gut hörbar. Mehr aber auch nicht. Habe ich mir jetzt aber seit sicher gut 3 Jahren nicht mehr angehört, werd ich mal wieder tun.
gut
19.04.2007 - 18:30 Uhr
kennt jemand ähnliche musik? vllt. ohne diese sprachsamples. die nerven ein bisschen. ansonsten sehr feine musik!
porps
19.04.2007 - 23:12 Uhr
peni peni peni
ich kenne nur arschmusik
dude
20.04.2007 - 09:37 Uhr
wieso nicht gleich richtige klassische Musik hören?
korpio
30.12.2007 - 16:29 Uhr
wett is denn der unterschied zu richtiger`???
smörre
18.09.2008 - 00:04 Uhr
Neues Album steht an: Fordlandia. Klingt wie Friedhof.
Pat
20.09.2008 - 02:53 Uhr
ziemlich großartig übrigens die neue...
Pelo
23.10.2008 - 13:29 Uhr
Sehr groß sogar!

Der Opener ist einfach nur phantastisch.

Artist: Johann Johannsson
Title: Fordlandia
Label: 4AD
Genre: Electronic
Time: 01:07:03
Str Date: 2008-11-04

1. Fordlandia 13:42
2. Melodia (i) 1:56
3. The Rocket Builder (Io Pan!) 6:24
4. Melodia (ii) 1:48
5. Fordlandia - Aerial View 4:32
6. Melodia (iii) 3:12
7. Chimaerica 3:22
8. Melodia (iv) 2:45
9. The Great God Pan Is Dead 4:55
10. Melodia (Guidelines For A Propulsion Device Based 9:03
On Heim's Quantum Theory)
11. How We Left Fordlandia 15:24
smörre
23.10.2008 - 13:31 Uhr
irgendeiner muss wohl mal nen eigenen thread für das kommende album der woche aufmachen, oder? in der tat noch viel stärker als "users manual".
Pelo
23.10.2008 - 13:32 Uhr
Man könnte diese hier ja auch splitten. ;)

Und devinitiv ein Anwärter auf Adbum der/des Woche/Jahres!
smörre
23.10.2008 - 13:34 Uhr
Wenn du den hier magst, dann höre dir auch den an: Jacaszek (PL). http://myspace.com/jacaszek
NEIGHBOURDHOOD
23.10.2008 - 23:12 Uhr
Ich höre für mein Leben gern Musik, doch verstehe vermutlich nicht viel von ihr. Deswegen finde ich die Frage schon recht interessant, worin der Unterschied zwischen "wirklicher" Klassikmusik und der Musik von Jóhann Jóhannsson besteht...
morris
24.10.2008 - 00:29 Uhr
Ich höre für mein Leben gern Musik, doch verstehe vermutlich nicht viel von ihr. Deswegen finde ich die Frage schon recht interessant, worin der Unterschied zwischen "wirklicher" Klassikmusik und der Musik von Jóhann Jóhannsson besteht...

Definitionssache. Wenn man's genau nimmt, dann ist "echte" Klassikmusik Musik aus der Epoche der Wiener Klassik - Haydn, Mozart, früher Beethoven und alles, was die Musikgeschichte so vergessen hat. Wenn man die Bauerndefinition unserer Tage heranzieht, die unter "Klassik" einfach alles Orchestrale und (Pseudo-)Seriöse und, oft, Avantgardistische subsumiert, dann ist auch Johannsson "Klassik". Was der Poster wohl meinte, ist die folgende wichtige Unterscheidung: Johannssons Musik ist in keiner Weise sonderlich originell, sondern neigt dazu, spätromantische und impressionistische Klischees mit ein bisschen Elektrogefasele zu vermengen; und genau das ist wohl der entscheidende Unterschied zwischen klassiknaher U- und "echte" E-Musik: Während erstere "klassische" Muster (d.h. Instrumentierung, Harmonieführung, usw. usf. usw.) als rein stimmungsbildende Elemente übernimmt und damit völlig derivativ arbeitet, ist letztere für gewöhnlich neuartig und innovativ.

Zur Zeit Beethovens waren viersätzige Symphonien in Sonatenhauptsatzform ganz nah am Puls der Zeit und das Orchester DAS Instrument; dasselbe gilt, z.B., für das Streichquartett. Und obwohl das taube Genie sich gerade in der Frühphase immens an Mozart und Haydn orientierte, gelang es Beethoven in der Spätphase diese Stilformen tatsächlich weiterzuentwickeln (siehe die späten Streichquartette, die Schostakovitschs Modernismen in die Tasche stecken). Dasselbe gilt für Mendelssohn, Wagner, Debussy, Strawinsky, meinetwegen Glass. Johannsson, Sigur Ros und alle anderen greifen die E-Musik lediglich auf, um gewisse Effekte zu erzielen.
morris
24.10.2008 - 00:33 Uhr
Ach ja, ein wichtiger Hinweis fehlt noch: Johannssons Musik ist natürlich irrsinnig simpel, wenn man ihr die Genies der vergangenen Jahrhunderte gegenüberstellt. Schnapp dir dir "Große Fuge", die Passacaglia, die Ciaconna, Schostakovitschs Streichquartette, den "Sacre du Printemps", das Mendelssohn-Violinkonzert, die "Götterdämmerung", whatever - da liegen die sprichwörtlichen Welten dazwischen. Was Johannssons Leistung nicht im Geringsten schmälern soll; aber es ist und bleibt eben reine, technisch sehr, sehr naive Unterhaltungsmusik.
Acidhure
24.10.2008 - 00:45 Uhr
Im Gegensatz zu?

"ernster" Musik?

Die Entscheidung mag vor ein paar Jahrzehnten noch sinnvoll gewesen sein, heute ist sie schwachsinnig!
Pelo
21.11.2008 - 15:56 Uhr
7/10 hier gekriegt!
toolshed
20.02.2010 - 23:34 Uhr
Das bisherige Schaffen, dieses Herrn, wird einfach viel zu wenig gewürdigt.
Pelo
21.02.2010 - 13:17 Uhr
Amen.
Qero
21.02.2010 - 13:23 Uhr
Bmen.
N.M.
21.02.2010 - 13:41 Uhr
Sehe ich genauso. Habe ihm vor 2 Tagen in Oslo live gesehen. Atemberaubend schöne Musik.
toolshed
10.04.2010 - 04:18 Uhr
'AITEPTCTSOB' wieder ebenfalls vom Feinsten.
toolshed
28.04.2010 - 05:58 Uhr
ABER sie kommt dennoch nicht ganz an die Vorgänger ran. Sonst keiner eine Meinung?


"Englabörn" (8,5/10)
"IBM 1401, A User's Manual" (8,5/10)
"Fordlândia" (8/10)
"Dís" (7,5/10)
"And In The Endless Pause There Came The Sound Of Bees" (7/10)
Pelo
29.04.2010 - 17:03 Uhr
"Englabörn" (8/10)
"IBM 1401, A User's Manual" (9/10)
"Fordlândia" (8/10)
"Dís" (6,5/10)
"And In The Endless Pause There Came The Sound Of Bees" (7,5/10)

:)
Pelo
09.05.2011 - 15:55 Uhr
Jóhann Jóhannsson - The Miners' Hymns

Rezi: http://thesilentballet.com/dnn/Home/tabid/36/ctl/Details/mid/384/ItemID/4118/Default.aspx
Pelo
31.05.2011 - 13:54 Uhr
Jóhann Jóhannsson - The Miners’ Hymns

Tracklist
01. They Being Dead yet Speaketh (10:34)
02. An Injury To One is the Concern of All (14:26)
03. Freedom From Want and Fear (11:17)
04. There is No Safe Side but the Side of Truth (3:52)
05. Industrial and Provident, We Unite to Assist Each Other (3:33)
06. The Cause of Labour is the Hope of the World (7:40)

Quote:
Jóhann Jóhannson’s Fat Cat debut is the haunting product of a collaboration between the Icelandic composer and acclaimed American avant-garde filmmaker Bill Morrison (Decasia). The Miners’ Hymns is the score for Morrison’s film of the same name, a collection of richly evocative imagery treating the plight of coalminers in Northeast England, which will premiere at the Tribeca Film Festival in April.

Originally commissioned as a live performance for Durham, England’s gala international trade union festival celebrating the area’s mining history, the film and its score celebrate social, cultural and political aspects of the now-extinct mining industry in the region, and the corresponding tradition of colliery brass bands.

The film focuses touching on the terrible hardship of pit work, the role of Trade Unions in organizing and fighting for workers' rights, and the pitched battles with police during the 1984 strike as Thatcher's government sounded the death knell for the industry. Jóhannson’s breathtaking score, recorded live in the Durham Cathedral where the original performances were held, heralds a welcome return to brass instrumentation for the composer.

The Miners’ Hymns is performed by a 16-piece brass ensemble led by noted Icelandic conductor Gudni Franzson and features the Durham Cathedral organ and organist Robert Houssart, as well as Jóhannson’s trademark electronics. Lamenting and almost droning in moments, sweeping and almost heartstoppingly dynamic in others, The Miners’ Hymns stands alone to demonstrate how a single body of instruments can be used to create chilling, stirring, and powerfully evocative music of genuine beauty.

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