Bestes Album von Bob Dylan

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captain kidd

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15.07.2020 - 23:14 Uhr
Ja, Self Portrait ist in der Tat ganz gut, war ein guter Teil der Bootleg Series, wird total unterschätzt. Ein weiterer cooler Punkrock-Moment von Onkel Bob. Time brauchst du einfach wegen der Todes-Balladen. Die sind ja echt ergreifend... Und JWH - ja, dass ist ganz okay. Aber auch keine wirkliche Großtat...

Xavier

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15.07.2020 - 23:15 Uhr
Na ja.

Peacetrail

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15.07.2020 - 23:19 Uhr
Ich denke, die Big 3 (Bringing it all, Highway 61 und BoB) sind gesetzt. Ich bin aber auf der Linie des Käptns und packe Love and Theft lieber in den CD-Player als Bringing it all back home.

Man sieht aber, wie schwer die Einordnung ist, deswegen schrieb ich, Respekt ME.

captain kidd

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15.07.2020 - 23:19 Uhr
Was mich an "Bringing It All Back Home" immer gestört hat, war das Sequencing - diese Aufteilung in elektrische und non-elektrische Seite. Das finde ich schrecklich öde. Das Album hat überragende Songs - aber einfach keinen Fluss. Da funktioniert "Love and Theft" besser. Und da spielt einfach auch seine beste Band...

Peacetrail

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15.07.2020 - 23:21 Uhr
Alter, haargenau so ist es.

Xavier

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15.07.2020 - 23:21 Uhr
Na ja.

Takenot.tk

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15.07.2020 - 23:24 Uhr
Hm, würde da gehen sprechen. Für mich ist Bringing it all back home sein bestes, wegen dem sequencing.
Gerade auf Platte macht das fast noch mehr Sinn, weil es da wirklich eine Seite Unterteilung ist.
Einzig Blonde on Blonde hätte da für mich noch rankommen können, wenn es etwas konzentrierter gewesen wäre, so zwei oder drei Songs weniger nur...

captain kidd

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15.07.2020 - 23:24 Uhr
Aber eigentlich sollte jeder "Live 1966" gehört haben. Die elektrische Seite definiert eigentlich das Phänomen "Bob Dylan". Ein Künstler durch und durch, der nur seiner Kunst verpflichtet ist, und keinem verfickten Publikum...

captain kidd

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15.07.2020 - 23:25 Uhr
Oh, ich darf "verfickt" schreiben?

Peacetrail

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15.07.2020 - 23:29 Uhr
Captain: Cool ist, dass Du vor neun Tagen sechs Alben vorne hattest, die nicht mit denen von eben übereinstimmen. Das ist überhaupt kein Vorwurf, sondern untermauert nur, wie viel starke Alben der Mann hatte und dass man von Tag zu Tag ein anderes vorne sieht.
Beispiel: keiner hier nennt jemals New Morning, was mit Sicherheit vor Self Portrait liegt.

captain kidd

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15.07.2020 - 23:30 Uhr
Aber ich glaube, wir können uns darauf einigen, dass nur Wichtigtuer die Basement Tapes in eine Must-have-Dylan-Liste packen, oder? Die halt so einen gewollten Kontrapunkt setzen wollen, um zu zeigen, wie cool sie sind, damit aber leider nur zeigen, wie absolut uncool sie sind. In etwa so, als würde man in einer Liste der besten Alben von Neil Young bewusst nicht Harvest nehmen...

captain kidd

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15.07.2020 - 23:31 Uhr
Erklärung: das eine waren MEINE Lieblingsalben, das andere der offiziell gültige Dylan-Wertekanon. Das ist ein Unterschied!

Peacetrail

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15.07.2020 - 23:34 Uhr
Ok.

Zu NY: Ich glaube, jeder NY-Fan weiß um die Bedeutung von Harvest. Was mich etwas stört, ist auch hier der fehlende Fluss durch die Philharmonie-Nummern (Maid) und die eingeschobene Live-Nummer (Needle).

captain kidd

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15.07.2020 - 23:48 Uhr
Exakt so.

Hoschi

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16.07.2020 - 10:09 Uhr
"Blood on the tracks" und das dazugehörige Bootleg "more blood, more tracks".
Ich persönlich kann ab Modern Times, bis auf einige Songs auf Tempest, mit Herrn Zimmermann
nicht mehr wirklich was anfagen.

Oceantoolhead

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16.07.2020 - 10:24 Uhr
Wie steht die Allgemeinheit hier eigentlich zu freewheelin‘ ?

Peacetrail

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16.07.2020 - 11:42 Uhr
Super. Hat einen gewissen Fluss und vier echte Klassiker (Blowing in the wind, Girl from the North Country, Hard Rains gonna fall, Don't think twice).
Das Album zeigt, dass Dylan vielleicht nicht der beste Sänger und Mundharmonika-Spieler ist, aber zumindest ein guter Gitarrist ist. War das Debüt doch sehr schrammelig, zeigt er hier, dass er gut, äh, picken (?) kann.

Peacetrail

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16.07.2020 - 11:57 Uhr
PS: Konzert in Braunschweig 2015, Bob Dylan spielt Sinatra-Lieder, ein halbes Dutzend von Time out of Mind, Tangled up in Blue und Blowing in the Wind (in einer Piano-Version). Auf der Rückfahrt zum P+R-Parkplatz unterhalten sich im Bus ein paar Rentner über das "enttäuschende Konzert", weil er gar nix nur mit Gitarre und Mundharmonika gespielt hat. Meine Frau musste mich bremsen, damit ich mich nicht einmische. Sind alle selber keine 20 mehr und haben jegliche Dylan-Weiterentwicklung seit 1964 verschlafen.

Da bin ich echt froh, dass hier vernünftig und ausführlich über seine Alben des 21. Jahrhunderts gesprochen wird.

Oceantoolhead

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16.07.2020 - 12:30 Uhr
Sehr gut, dann hab ich ja für den Einstieg nicht daneben gegriffen 👍🏻

Hoschi

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16.07.2020 - 13:08 Uhr
@oceantoolhead

Freeweelin' hat mitunter deine besten Songs zu bieten aber sobald diese völlig übersteuerte Mundharmonika wieder in den Vordergrund tritt, platzt mir schier der Kopf (Ende von Girl from the north country).
Das ist wie das erste Tallest man on earth Album.
Grandiose Songs aber diese Abmischung :(

Oceantoolhead

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16.07.2020 - 16:14 Uhr
Naja gut, aber das Album ist von 1963. Da passiert es schonmal das die Produktion der Platten nicht 100% sitzt.
In meinen bisherigen Durchgängen ist mir die Mundharmonika aber nicht unangenehm aufgefallen.

Marküs

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17.07.2020 - 11:54 Uhr
Freeweelin' ist schon nen dickes Dingen!

Xavier

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17.07.2020 - 18:05 Uhr
"...vier echte Klassiker..."

Fünf! Und zwar: Blowing In The Wind, Girl From The North Country, Masters of War, Hard Rains Gonna Fall und Don't Think Twice...

Peacetrail

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17.07.2020 - 20:39 Uhr
Oh, vergessen. Masters of war verbinde ich irgendwie immer nur mit Eddie Vedder.

The MACHINA of God

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21.07.2020 - 13:00 Uhr
Noch zu "Bringing it all back home". Finde die von den 3 ersten "elektrischen" Alben schon deutlich am schwächsten. Die erste Seite hat zwar mit dem Opener und "Love minus zero" zwei der besten Dylan-Songs überhaupt, kann aber sonst nicht mit den beiden Nachfolgern mithalten. Die Akkustik-Songs sind allessamt toll, aber für mich auch kann er das noch besser.

Bringing it all back home 8/10
Highway 61 revisited 9/10 (Highlights: "Rolling stone", "Train" und "Queen")
Blonde on blonde 10/10

fuzzmyass

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26.07.2020 - 04:26 Uhr
Bin gerade auch bei Dylan und hier meine 2 Cents... unbedingt Must Haves sind (in chronologischer Reihenfolge):

Bringing It All Back Home
Highway 61
Blonde On Blonde
Blood On The Tracks
Oh Mercy
Time Out Of Mind
Love And Theft

Felix H

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27.07.2020 - 10:21 Uhr
(Highlights: "Rolling stone", "Train" und "Queen")

"Ballad Of A Thin Man" nicht?

kingsuede

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27.07.2020 - 13:05 Uhr
...und natürlich Desolation Row...

The MACHINA of God

User und Moderator

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27.07.2020 - 18:30 Uhr
"Ballad Of A Thin Man" nicht?

Ja, stimmt. :)

captain kidd

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27.07.2020 - 19:49 Uhr
@ MACHINA

Highway ist so dicht - das kannst Du nicht wirklich höher werten als Blonde. Eigentlich fällt da nur Buick ein wenig ab. Allein Tombstone und Tom Thumb's Blues. Die sind doch einfach Wahnsinn...

hidden

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27.07.2020 - 21:13 Uhr
"Blood On The Tracks" ganz oben. Alles davor hat für mich leider jeweils so ein bis zwei kleine Durchhänger. Daher auf der 2 "Time Out Of Mind" - die beiden sehe ich als seine beiden glatten 10/10er. Auf der 3 entweder "Desire" oder "Blonde On Blonde".

captain kidd

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27.07.2020 - 21:40 Uhr
Ach, MACHINA. Du weißt schon, was ich gemeint habe...

The MACHINA of God

User und Moderator

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Registriert seit 07.06.2013

29.07.2020 - 13:56 Uhr
Highway ist so dicht - das kannst Du nicht wirklich höher werten als Blonde.

Du meinst niedriger? Doch. Klar, "Blonde on blonde" ist einfach doppelt so lang und dadurch weniger dicht, aber ich lieb es einfach als Album nochmal ein ganzes Stück mehr.

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