Filmreihe: Star Wars (inkl. Spoiler)

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hubschrauberpilot

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08.02.2018 - 19:43 Uhr
Sind meine 3 genannten Comicverfilmungen nicht auch Superheldenfilme? Also für mich schon.

MopedTobias

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08.02.2018 - 20:07 Uhr
Versteh den Zusammenhang grade nicht, hab ich das in Frage gestellt? Geh da aber mal trotzdem drauf ein.

Ist schwierig, genau zu charakterisieren, weil "Superheldenfilm" ja kein eigenes Genre im klassischen Sinn ist. Es hat sich da aber schon eine gewisse Form etabliert, die ein Dark Knight oder auch ein Logan (Western) oder Deadpool (Parodie) sicherlich auch bewusst aufbrechen. Klar kann man auch sagen, dass einfach jeder Film, in dem es irgendwie um Superhelden geht, auch ein Superheldenfilm ist, aber da bin ich nicht so Fan von. Ich würde auch ein Alien ungern mit einem Interstellar z.B. in einen Topf werfen wollen, nur weil beides Sci-Fi ist. Und deshalb würd ich auch die formal meistens (nicht immer) recht konventionellen MCU-Filme nicht gerne mit The Dark Knight in einen Vergleich zwängen. Natürlich kann man kritisieren, dass Marvel nicht auch mal so ein Wagnis eingeht, aber da können die einzelnen Filme ja nichts für.

hubschrauberpilot

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08.02.2018 - 21:05 Uhr
The Dark Knight finde ich auch besser als alles von Marvel, ist aber kein angemessener Vergleich, nur weil es auch eine Comic-Verfilmung ist. Das ist mehr epischer und düsterer Crime-Thriller als Superheldenfilm und damit allein schon vom Ansatz her ganz anders als eigentlich alles von Marvel.

Für die Vergleichbarkeit kann ich die Filme denke ich schon heranziehen, auch wenn sie nicht aus dem MCU sind. Gute MCU-Filme hab ich ja auch genannt.

Ich würde auch ein Alien ungern mit einem Interstellar z.B. in einen Topf werfen wollen, nur weil beides Sci-Fi ist.

Alien - SciFi-Horror und Interstellar - SciFi für mich.

Ich finde Marvel ist mit Thor 3 ja zumindest ein "kleines" Wagnis eingegangen (halt noch mehr in die Richtung Humor/Meta-Ebene).

Aber klar, die Marvel-Filme sind hochwertig produziert und in der Regel auch Besuchermagneten. Wer Anspruch sucht muss sich halt anderweitig umschauen. Aber unterhaltsam sind die Filme allemal, werd die nächsten Filme trotzdem skippen, reicht mir irgendwie. Lieber sowas wie Deadpool 2.

MopedTobias

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08.02.2018 - 21:35 Uhr
Solche "Wagnisse" sind bei Marvel mehr Regel als Ausnahme, es war halt nur noch kein Dark Knight dabei. Thor 3 ist eine astreine Comedy, Logan ein Western, Winter Soldier ein geerdeter Agenten-Thriller, Civil War hat ein sehr elaboriertes Writing, Iron Man 3 hat eine subversive persönliche Geschichte, Dr. Strange ist ein psychedelischer Drogen-Trip, Spiderman Homecoming ein hübscher Teenie-Film mit tollem Dialoghumor etc... Diese Filme haben meistens einen unterschiedlichen Vibe und stilistische wie erzählerische Besonderheiten, klar muss man sie nicht mögen, klar kann man von der schieren Masse überwältigt sein, aber die Vorwürfe von nörtz in Richtung "Fließband", "Null Kreativität" usw. sind nicht haltbar.

nörtz

User und Moderator

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09.02.2018 - 07:57 Uhr
Wie viele und welche Marvel-Filme der letzten fünf Jahre hast du gesehen, nörtz?

Deadpool
Guardians of the Galaxy
Avengers: Age of Ultron
Captain America: Civil War
X-Men: Apocalypse

Kennen tue ich noch:

Iron Man
Iron Man 2
Thor
X-Men Origins: Wolverine
Marvel's The Avengers

keenan

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09.02.2018 - 08:48 Uhr
vlt. mal den thread wechseln...?

MopedTobias

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09.02.2018 - 10:24 Uhr
@nörtz: Na, fünf gesehene Filme halte ich jetzt nicht gerade für eine fundierte Grundlage für deine vernichtenden Urteile von der vorigen Seite, findest du nicht auch? Bis auf Civil War sind das alles auch eher weniger spektakuläre/schwächere Filme, gerade Apocalypse ist ziemlich furchtbar.

nörtz

User und Moderator

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09.02.2018 - 17:57 Uhr
Dann mögen die Filme, die ich nicht gesehen habe, eben andere Genres als den 08/15-Superheldenfilm bedienen. Durchkalkuliertes Popcornkino bleibt es trotzdem und ich werde das weiterhin ablehnen. Ob ich jetzt astreine Comedy oder einen hübschen Teeniefilm brauche? Sicherlich nicht mehr. Man sollte diese Zeiten irgendwann mal hinter sich lassen.

Amused

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09.02.2018 - 18:00 Uhr
Man sollte diese Zeiten irgendwann mal hinter sich lassen.

Nö, Warum sollte man?
Der Bananenschalen-Ausrutscher
09.02.2018 - 18:46 Uhr
Gute Comedy gibt es inzwischen leider viel zu wenig. Da schaue man sich wieder mal einen alten Louis de Funès-Film an und staune, wie beherzt da noch komödiiert wurde. Manchmal alberner und gleichzeitig intelligenter und geistreicher, als man es heutzutage überhaupt noch gewohnt ist.

MopedTobias

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09.02.2018 - 18:59 Uhr
@nörtz: Na da kann Marvel aber nun auch nichts für, wenn du dich einfach zu alt für unterhaltsames und leichtes Popcorn-Kino fühlst. Kannst du gerne ablehnen, aber dann bitte solche Vorwürfe wie auf der vorigen Seite lassen, für die du einfach keine Grundlage hast. Da ist wie The Cure als belanglose Pop-Band zu bezeichnen, wenn man nur The Top gehört hat.

nörtz

User und Moderator

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09.02.2018 - 21:06 Uhr
Du bezeichnest die Filme gerade selbst als unterhaltsames und leichtes Popcorn-Kino. Das bestärkt mich in meinem Urteil.

Amused

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09.02.2018 - 21:45 Uhr
Weil unterhaltsames Kino ja grundsätzlich Müll sein muss.

MopedTobias

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09.02.2018 - 23:03 Uhr
Und weil unterhaltsam und leicht ja Kreativität ausschließt ne...

Loketrourak

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19.02.2018 - 12:03 Uhr
Endlich mit reichlich Verspätung 'Die letzten Jedi' gesehen. Jetzt darf meine Umgebung endlich unverblümt drüber reden.

Urteil (wenig exponiert): gefiel mir besser als 'Das Erwachen der Macht' (der war so 7,5 - LJ ist ne 8).

Was knirscht:

--> Snokes Tod war zu einfach
--> Die 'religiösen' Manifestationen der Macht (Sith und Jedi), die zentral für die Serie waren, wurden in diesem Teil drastisch relativiert.
--> Die Casino Episode war ganz unterhaltsam, hatte aber keinen wirklichen inhaltlichen Beitrag.

Ich glaube mit Achim (weiter oben), dass Rey aus der Retorte kommt. Vielleicht aus sowas wie einem leicht windigen Jedi Klon-Experiment.

keenan

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08.03.2018 - 22:07 Uhr
https://www.starwars-union.de/nachrichten/19176/BIG-NEWS-Jon-Favreau-schreibt-und-produziert-eine-Star-Wars-Realserie/

XTRMNTR

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12.03.2018 - 08:50 Uhr
So langsam kommt eine gewisse Star Wars Müdigkeit auf.
Selbst der Solo Trailer juckt mich kaum noch.
Aber klar, Disney will jetzt auch sowas wie Marvel.

MopedTobias

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12.03.2018 - 10:59 Uhr
Disney hat Marvel.
MELK-MASCHIIIIEN
12.03.2018 - 11:08 Uhr
Disney will MELKEN, solange es noch geht.

hubschrauberpilot

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12.03.2018 - 12:11 Uhr
Das Problem ist wie XTRMNTR schon andeutet die Übersättigung. Früher gab es alle 3 Jahre einen neuen Star Wars Film. Jetzt alle 2 Jahre und dazwischen die Spin-Offs.

XTRMNTR

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12.03.2018 - 12:16 Uhr
Sorry, war falsch ausgedrückt.
Ich meinte, sie wollen mit Star Wars dasselbe machen, wie mit dem Marvel-Franchise.
Und ja, Übersättigung trifft es sehr gut.

hubschrauberpilot

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12.03.2018 - 12:53 Uhr
Zumindest aber der Han Solo Film interessiert mich dann doch etwas, Ron Howard führt Regie und Lawrence Kasdan ist für das Drehbuch verantwortlich.

MopedTobias

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12.03.2018 - 15:54 Uhr
Außerdem sind Emilia Clarke und Donald Glover dabei und laut Aussage von Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy soll der Film ein Western werden. Da das mit Logan wunderbar geklappt hat, bin ich hier auch sehr gespannt.

hubschrauberpilot

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12.03.2018 - 17:26 Uhr
Da ist jetzt das Wort Western aber von dir äußerst großzügig ausgelegt. Es fehlen die Pferde, die Duelle, die Saloons.....und der wilde Westen. ;) Aber ja, von der Grundstimmung her könnte es passen. Vielleicht ähnlich wie Firefly, ich hoffe darauf. Woody Harrelson ist auch dabei, dann schon mal bis auf den Hauptdarsteller ein paar bekannte Gesichter. Wobei er ja in den Previews Harrison Fords Mimik recht gut kopiert hat, und Han Solo der interessanteste Charakter der Star Wars Reihe ist.
Gegenwert
12.03.2018 - 18:23 Uhr
Vielleicht ähnlich wie Firefly,

Oh, das schaue ich auch grade. Tatsächlich ein Beweis, dass der Genremix Sci Fi und Western funktionieren kann. Wobei Firefly durchaus niveauvoller und erfrischender als Star Wars ist.

MopedTobias

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12.03.2018 - 18:31 Uhr
Western natürlich ohne dessen klassische Handlungsorte, -zeit und -personen, aber von Stimmung, Motivik und Stil her war Logan mehr Western als alles andere. Und das könnte auch hier klappen.
whedon
12.03.2018 - 19:46 Uhr
"firefly" ist zwar nett gemacht, aber an einigen stellen merkt man doch, wie arg alles zusammengebürstet wurde, nur damit man sci-fi mit western zusammenbringen kann. nett, aber strotzt vor dummen logiklöchern.
Bobby Peru
12.03.2018 - 20:26 Uhr
Ihr Spinner habt noch nie einen richtigen Western gesehen, sonst würdet ihr nicht solchen Käse quatschen.

keenan

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09.04.2018 - 12:20 Uhr
neuer trailer zu solo:

https://www.starwars-union.de/nachrichten/19257/BIG-NEWS-Der-Trailer-zu-Solo-A-Star-Wars-Story-ist-da/

keenan

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27.04.2018 - 14:12 Uhr
https://www.starwars-union.de/nachrichten/19318/BIG-NEWS-Neue-Star-Wars-Animationsserie-angekuendigt/
Jar Jar Binks
03.06.2018 - 00:42 Uhr
Verraffe ich hier grade irgendwas, oder gibt es tatsächlich noch keine Beiträge zum Han Solo-Film?

Ich fand ihn ganz gut. Einerseits schmerzlich wie sehr Disney die Reihe ausschlachtet und ich wüsste nicht direkt, warum man diesen Film nun unbedingt gebraucht hätte. Aber immerhin gab es einige Schauspieler zu sehen, die ich immer gerne sehe wie Woody Harrelson oder Emilia Clarke (bekannt als Daenerys aus Game Of Thrones) und Paul Bettany. Dankbare Rolle auch für Emilia Clarke, denn bisher haben mir die weiblichen Figuren in den SW-Filmen meist nicht gefallen, doch das wurde hier gut gelöst.

Viel Fan-Service, aber ein solider Film. Immerhin hat man nicht versucht, das Rad neu zu erfinden und dabei so Vieles falsch gemacht wie bei "Episode 8: Die letzten Jedi". Aspekte aus Han Solos Vergangenheit wurden hier glaubwürdig dargestellt und man sieht hier eben wie mehrere mehr oder weniger sympathische Schurken sich im Star Wars-Universum durchschlagen. Und Chewbacca war hier endlich mal wieder mehr als nur ein behaarter Slapstick-Liferant. Auch gut, dass Han Solo hier noch (so gut wie) nichts mit irgendwelchen großen Rebellionen am Hut hat. Das sollte dann erst später kommen, wenn er auf Luke trifft. Vielleicht hat er mir von den ganzen neueren SW-Filmen bisher sogar am besten gefallen, weil er für mich am besten funktioniert. Etwas weniger Action und noch mehr ruhigere Momente wären allerdings noch besser gewesen, doch immerhin war beides stimmig.

7/10
Jar Jar Binks
03.06.2018 - 01:22 Uhr
Die Liebesgeschichte zwischen Lando Calrissian und dem Roboter hätte nicht sein müssen. Das hat sich gar nicht erschlossen, ebenso wie die ganze Figur L3-37. Aber immerhin versuchte man hier nicht krampfhaft, eine etwas unglaubwürdige Heldin aufzubauen oder versuchte, die Figur Luke Skywalker zu zerstören wie bei Episode 8.
etienne
03.06.2018 - 01:26 Uhr
Alleine Emilia Clarke Breitmaulfrosch ist ein Grund sich den Film nicht anzusehen. Eine schlechte Schauspielerin. Hoffentlich bekommt sie für die letzte Staffel GOT so viel Kohle, dass sie keine Filme mehr dreht.

nörtz

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03.06.2018 - 01:29 Uhr
Ein Flop an den Kinokassen.
manchu
03.06.2018 - 01:54 Uhr
Die Liebesgeschichte zwischen Lando Calrissian und dem Roboter hätte nicht sein müssen.

dir ist wohl nicht klar, was disney mit solchen handlungssträngen bezweckt, oder? ;) die menschen sollen an liebe mit robotern gewöhnt werden.

manchu
03.06.2018 - 02:37 Uhr
https://www.reddit.com/r/MGTOW/comments/7pmpxz/disney_allowed_sjw_feminist_freaks_to_kill_star/

MopedTobias

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03.06.2018 - 10:32 Uhr
Oh Mann, ich hab kein Problem damit, wenn man Episode 8 nicht mag, da gibt es sicherlich genug berechtigte Kritikpunkte, aber jeden Versuch der Weiterentwicklung direkt als "Zerstörung" zu bezeichnen... Schwer ernstzunehmen. Zugegeben, Episode 7 hat vielleicht die falsche Erwartungshaltung suggeriert, aber ich bin sehr froh drum, dass man sich auch bei der größten Film-Franchise der Welt mal ein paar progressivere Ansätze getraut hat.
Joa
03.06.2018 - 10:55 Uhr
Stellt sich halt die Frage, ob das alles wirklich so "progressiv" ist...
Oder eher Identitätspolitik und da Leute ihre Ideologie über die Kunst stülpen wollen.
Auch witzig
03.06.2018 - 11:03 Uhr
Wenn man maximale Kommerzialisierung als Versuch der Weiterentwicklung interpretiert.

Disney gefällt das.
joa
03.06.2018 - 11:05 Uhr
Hinter jeder Kunst steckt Ideologie. Wie man das Menschen- bzw. Weltbild eines Künstlers von seiner Kunst trennen kann, ist immer schleierhaft.

Sowieso gelangt man zu diesen schizophrenen Äußerungen (u.a. dass man mit den neuen Star Wars Filmen den Menschen eine Ideologie aufzwingen möchte) primär dann, wenn man eine verstärkte Aversion gegen die besagte Ideologie hegt. Ist also ein persönliches Problem, und nur bedingt ein gesellschaftliches.
VespaMoretti
03.06.2018 - 11:07 Uhr
Schreibe gerade wieder an der x-ten ellenlangen Rezension zu einem x-ten Film aus dem beliebigen "Star Wars"-Franchise. Etwaige politische Hintergründe werden selbstverständlich wieder nicht hinterfragt, geschweige denn wenigsten angerissen. Dafür reicht mein jugendlicher Intellekt nun mal nicht aus. Schließlich habe ich Zeit meines Lebens nichts anderes kennengelernt als das Angie-Deutschland, in dem ich gut und gerne lebe. Still und leise, damit auch für mich irgendwann ein bequemer Sesselpupser-Job abfällt.
Jar Jar Binks
03.06.2018 - 13:47 Uhr
Ich habe alle neuen SW-Filme nur einmal gesehen. Doch Episode 8 habe ich in einem Satz zusammengefasst wirklich so empfunden, "man hat versucht, Vieles anders zu machen, doch nichts davon funktioniert". Man hat den vormaligen Heldencharakter der Reihe, Luke Skywalker, mehr oder weniger zerstört, was Mark Hamill selbst überhaupt nicht gefallen hat. Stattdessen hat man eine Heldin, die keine Charakterentwicklung durchläuft, weil sie sowieso von Vornherein schon alles kann (weil sie eine Frau ist?) und mit der man kaum mitfiebert. Ich habe nichts gegen eine Heldin, aber dann muss man es besser umsetzen, wie in der Tribute von Panem-Trilogie. Und am Ende dieser vollkommen zerfahrenen Episode 8 ist es einem eigentlich egal, wie es weitergeht. Aber so ist es eben, wenn Disney nur die Dollarzeichen in den Augen hat. Dann wird das Franchise eben lieblos totgeritten.

Natürlich kann man bekannten Marken einen völlig neuen Anstrich verpassen (siehe Nolan mit seiner Batman-Trilogie), aber dann eben so, dass es Hand und Fuß hat und nicht so halbherzig, verwässernd, seelenlos und man darf auch nicht nach Episode 7 eine totale Kehrtwende vollziehen. Das einzig interessante ist doch jetzt, wie man da mit Episode 9 die Kohlen wieder halbwegs aus dem Feuer zu holen gedenkt.
specht
03.06.2018 - 14:23 Uhr
ich bin sehr froh drum, dass man sich auch bei der größten Film-Franchise der Welt mal ein paar progressivere Ansätze getraut hat.

man muss kein rechter sein, um zu sehen, dass die diversity-agenda in den neuen filmen umgesetzt wird. so etwas hat in star wars nix zu suchen. starke frauen, schwache männer und ein lando, der mit allem ins bett steigt, das zwei beine hat.

star wars als gender und feminismusvehikel- super.

Kolibri
03.06.2018 - 14:38 Uhr
Passend zum Thema ein sehr intelligentes Video:

https://youtu.be/vNRZclCwTAg

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

03.06.2018 - 15:54 Uhr
Ich hätte wissen sollen, dass man beim Rumstochern in einem Scheißhaufen von den Fliegen angefallen wird. Frauen- und Minderheitenhass ist übrigens keine ~Ideologiekritik~ meine kleinen Ian Miles Cheong-Fanboys.

Auf Jar Jar Binks kann ich eingehen, da ist zumindest der Versuch der Sachlichkeit dar.

- Inwieweit wird Luke als Charakter "zerstört"? Das ist nur konsequent weiter gedacht, sein Helden-Arc ist bereits fertig erzählt. In einem jüngeren Interview hat Hamill auch selbst gesagt, dass mit der Vergangenheit abgeschlossen werden müsse und er Johnson sicher keine "Legendenschändung" oder ähnliches vorwerfe, auch wenn er selbst wohl anders mit Luke umgegangen wäre. Er war vor 40 Jahren schon der Held, warum müsse er das zwingend nochmal sein?

- "keine Charakterentwicklung bei Rey, weil sie schon alles kann"? Du weißt schon, dass Charakterentwicklung aus mehr als nur Jedi-Kräften besteht?

- Du widersprichst dir außerdem ganz schön: "Franchise totgeritten" & "totale Kehrtwende" -> Widerspruch, "halbherzig" & "totale Kehrtwende" -> auch ein Widerspruch. Wirkt so leider ganz schön inhaltsleer, alles.
SJW Moments in Star Wars: The Last Jedi
03.06.2018 - 16:29 Uhr
https://www.youtube.com/watch?v=gP1AfTxMTA4
Jar Jar Binks
03.06.2018 - 17:05 Uhr
"Franchise totgeritten" & "totale Kehrtwende" -> Widerspruch,

Episode 7 war größtenteils Wiederaufguss von Altbekanntem, aber solide. Die losen Enden daraus hat man in Episode 8 dann großteils verworfen und Episode 8 war ein ziemlicher Stilbruch, der für mich aber nicht funktioniert. Insgesamt tut so ein Zick-Zack-Kurs dem Franchise nicht gut und es wird dadurch dann quasi totgeritten. Es bleibt unklar, wohin die Reise gehen soll (abgesehen davon, dass Disney einen Haufen Kohle verdienen will).

Wie schon geschrieben, fand ich den Han Solo-Film ja spontan ganz gut, sehe aber er wird von vielen Kritikern verrissen und die Zuschauer bleiben den Kinos fern. Also insgesamt gesehen agiert Disney unglücklich.

hubschrauberpilot

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03.06.2018 - 17:52 Uhr
Der Veröffentlichungszeitpunkt war auch unglücklich gewählt, ein halbes Jahr nach Episode 8 schon und dann zwischen Blockbustern wie Infinity War und Deadpool 2.
specht
03.06.2018 - 20:40 Uhr
Frauen- und Minderheitenhass ist übrigens keine ~Ideologiekritik~ meine kleinen Ian Miles Cheong-Fanboys.

disneys star wars steht für third-wave-feminism. wer das leugnet, so wie du, der muss dann anhänger diese irren ideologie sein.

hubschrauberpilot

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03.06.2018 - 21:04 Uhr
Feminismus weil eine Frau die Hauptrolle spielt?

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