Genre: Progressive Rock / Progressive Metal / Neoprog

User Beitrag

dreckskerl

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03.10.2020 - 21:03 Uhr
Van der Graaf krautig?
Da müsste ich ja wirklich noch mal nachhören ^^

Das macht schon Spaß so unter Nerds Genres und Referenzen etc. zu finden.

kingbritt

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03.10.2020 - 21:11 Uhr

A propos Krautrock. Kraan hat gestern ein neues Album raugebracht "Sandglass", da bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen. Werde berichten.

dreckskerl

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03.10.2020 - 21:40 Uhr
Tu das.

dreckskerl

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03.10.2020 - 23:32 Uhr
Hier im Prognerdthread habe ich bisher noch nicht von Grobschnitt geschwärmt?

Mit 12 war ich infiziert von Genesis carpet Crawler aber auch von Grobschnitts Rockpommels Land und vor allem "Solar Music Live", aber im Gegensatz zu Genesis kamen Grobschnitt aus dem Sauerland und spielten für 12 Mark 1979 in Siegen in der Siegerlandhalle (nur) 35 km von meiner Heimat.
Mein erstes Konzert dank meiner Mama, die mich begleitet hat (da sind ja keine Stühle!!)
Leider haben sie zu dieser Tour ihr Herzstück Solat mUsic eingekürzt und "erneuert" zum klaren Nachteil.

Solar Music live 1978 10/10


dreckskerl

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03.10.2020 - 23:52 Uhr
52 Minuten Space/Symphonicprogrock live!
Trotz erster Plätze beim Voting wer soll zu den legendären Rockpalastnächten auftreten, bekamen sie 1978 ein Special, wo sie Solar Music in Gänze, wie auf dem Album spielen.

Das komplette Rockpalast Konzert von 1978 ist zur Zeit schwer zu finden aber hier 15 minuten Ausschnitte, wers mag hört sich das ganze Ding an.

https://www.youtube.com/watch?v=JGyFcHkFJ1E&list=RDJGyFcHkFJ1E&start_radio=1

kingbritt

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04.10.2020 - 09:22 Uhr
. . . Grobschnitt, oh ja, die habe ich schon auf dem Schirm, kenne aber so rein gar nichts von denen. Höre gerne mal in die Solar Music live rein.

Kraan ist natürlich schon lange kein klassischer Krautrock mehr, nur in den Anfängen, obwohl jetzt krautiger JazzRock mit immer noch ganz eigener Note. Mir gefällt, der Bass Hattlers und die kreative Gitarrenarbeit Peter Wolbrandt, auch ein Vorbild für Sounds.

Bei Van der Graaf Generator auch nur wenig Kraut. Was bei denen an Canterbury erinnert ist das markante Orgelspiel in Kombi mit Sax/Klarinette ähnlich wie zu den Frühzeiten von SoftMachine. Auch der Gesang Hammills ähnelt manchmal dem Robert Wyatts.
Bei VDGG denke auch an manchen Passagen an die frühen Chicago oder Blood, Sweat & Tears oder auch Colloseum.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

06.10.2020 - 14:51 Uhr
IZZ - Don't Panic

Das bisher letzte Album, kam erst letztes Jahr. Ein lose auf "Per Anhalter durch die Galaxis" basierendes Konzept, wobei die Texte aber anscheinend eher Allerweltsthemen behandeln und einzelne Themen des Buches nur als Aufhänger dienen.

Vergleichsweise kurz - klassische 44 Minuten, ein Smasher (Opener&Titelsong), ein Epos (42 - 18 Minuten), ein Instrumental (schön schräg/vertrackt), plus eine mittellange Nummer.

Auch auf diesem Album wieder kein Ausfall für mich - IZZ bieten wieder ihren melodienseligen und trotzdem zuweilen recht vertrackten Retroprog mit "nods" in Richtung der alten Heroes, aber auch zeitgemäss und modern klingend mit diesen unwiderstehlichen Hooks und Gesangsmelodien, die sich durchaus erst nach mehrmaligem Hören erschließen.

Würde sagen, mindestens 8/10 für mich wieder.

Analog Kid

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08.10.2020 - 20:58 Uhr
Schnell noch die restlichen Alben, die mir seit kurzem vorliegen (Musea sei Dank):

IZZ - Crush Of Night

Das war das Album, mit dem ich seinerzeit ausgestiegen bin, nachdem es mir nach ein paar oberflächlichen Reinhörern doch zu sehr "more of the same" war, und ich wohl auch gerade auf diese Art Musik keinen Bock mehr hatte für ne Weile.

Dabei ist das auch ein absolutes Klasse-Album. Klar im Stil der beiden Vorgänger, keine Überraschungen, aber gute Songs wieder. Gerade die ersten 4 Nummern sind melodische Kleinode, die trotz aller Komplexität heftigst ins Ohr gehen. Wunderbar das eigentlich fast immer omnipräsente, perlende Pianospiel Tom Galganos, und tolle, mehrstimmige Refrains und sonstige Gesangspassagen. Bei "Words and Miracles" heftigste Gentle-Giant-Assoziationen, im 2. Teil dann melancholisch-balladeske Töne, Klasse-Nummer.

Einzig der zweigeteilte Longtrack "This Reality/Crush Of Night" ist etwas fordernder, erschliesst sich nicht gleich, aber wenn, dann mit heftiger Langzeitwirkung.

Die Band nennt selbst übrigens folgende Einflüsse: Sergei Prokofiev, King Crimson, Thelonius Monk, Marillion, Fish, Stevie Wonder, Everything But the Girl, Steely Dan, Dave Matthews, Yes, Paul McCartney, The Police, Jon Anderson - fasst den Stil dieser Band gut zusammen.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

12.10.2020 - 18:38 Uhr
Ok, letzte Meldung zu der Band:

IZZ - Everlasting Instant

Der 2015 erschienene dritte Teil der Albumtrilogie, zusammen mit den Vorgängern "The Darkened Room" & "Crush of Night".

Ich bin seit geraumer Zeit in Laune für den Sound dieser New Yorker Band, also geht die hier grad genauso gut rein wie die anderen, aber vermutlich lässt sich für Gelegenheitshörer schon ein gewisser Gleichklang ausmachen, es ist halt schon ein charakteristischer Stil in bestimmten, abgesteckten Parametern, halt wieder so hauptsächlich Yes meets Steely Dan würd ich sagen, aber bei genauerer Betrachtung zeichnen sich aber auch hier wieder einfach tolle Melodien ab, hauptsächlich in Form der 4 Gesangsstimmen (2x männlich, 2x weiblich, ca. fiftyfifty verteilt)
Mal lyrisch zart, mal dramatisch-bombastisch, dann wieder lockerflockig jazzy mit unwiderstehlichem Pop-Appeal. Sehr bemerkenswert auch wieder diese Keith-Emerson-mässige Piano/Key-Artistik.

Ist ne tolle Band, möchte mich definitiv als Fan bezeichnen, 7 Alben und kein Ausfall bis jetzt. Mögen sie uns noch lange erhalten bleiben.

Möchte auch noch mal gesondert die letzte "Don't Panic" erwähnen, hat sich zuletzt hier als so ne Art Lieblingsalbum gemausert ("Age Of Stars" ist so ein Burner!), also finale Wertungen der für mich ja jetzt neu gehörten letzten drei Alben:

Crush of Night 8.5/10
Everlasting Instant 8/10
Don't Panic 9/10

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