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Genre: Progressive Rock / Progressive Metal / Neoprog

User Beitrag

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

03.10.2020 - 21:03 Uhr
Van der Graaf krautig?
Da müsste ich ja wirklich noch mal nachhören ^^

Das macht schon Spaß so unter Nerds Genres und Referenzen etc. zu finden.

kingbritt

Postings: 3466

Registriert seit 31.08.2016

03.10.2020 - 21:11 Uhr

A propos Krautrock. Kraan hat gestern ein neues Album raugebracht "Sandglass", da bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen. Werde berichten.

dreckskerl

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03.10.2020 - 21:40 Uhr
Tu das.

dreckskerl

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Registriert seit 09.12.2014

03.10.2020 - 23:32 Uhr
Hier im Prognerdthread habe ich bisher noch nicht von Grobschnitt geschwärmt?

Mit 12 war ich infiziert von Genesis carpet Crawler aber auch von Grobschnitts Rockpommels Land und vor allem "Solar Music Live", aber im Gegensatz zu Genesis kamen Grobschnitt aus dem Sauerland und spielten für 12 Mark 1979 in Siegen in der Siegerlandhalle (nur) 35 km von meiner Heimat.
Mein erstes Konzert dank meiner Mama, die mich begleitet hat (da sind ja keine Stühle!!)
Leider haben sie zu dieser Tour ihr Herzstück Solat mUsic eingekürzt und "erneuert" zum klaren Nachteil.

Solar Music live 1978 10/10


dreckskerl

Postings: 4925

Registriert seit 09.12.2014

03.10.2020 - 23:52 Uhr
52 Minuten Space/Symphonicprogrock live!
Trotz erster Plätze beim Voting wer soll zu den legendären Rockpalastnächten auftreten, bekamen sie 1978 ein Special, wo sie Solar Music in Gänze, wie auf dem Album spielen.

Das komplette Rockpalast Konzert von 1978 ist zur Zeit schwer zu finden aber hier 15 minuten Ausschnitte, wers mag hört sich das ganze Ding an.

https://www.youtube.com/watch?v=JGyFcHkFJ1E&list=RDJGyFcHkFJ1E&start_radio=1

kingbritt

Postings: 3466

Registriert seit 31.08.2016

04.10.2020 - 09:22 Uhr
. . . Grobschnitt, oh ja, die habe ich schon auf dem Schirm, kenne aber so rein gar nichts von denen. Höre gerne mal in die Solar Music live rein.

Kraan ist natürlich schon lange kein klassischer Krautrock mehr, nur in den Anfängen, obwohl jetzt krautiger JazzRock mit immer noch ganz eigener Note. Mir gefällt, der Bass Hattlers und die kreative Gitarrenarbeit Peter Wolbrandt, auch ein Vorbild für Sounds.

Bei Van der Graaf Generator auch nur wenig Kraut. Was bei denen an Canterbury erinnert ist das markante Orgelspiel in Kombi mit Sax/Klarinette ähnlich wie zu den Frühzeiten von SoftMachine. Auch der Gesang Hammills ähnelt manchmal dem Robert Wyatts.
Bei VDGG denke auch an manchen Passagen an die frühen Chicago oder Blood, Sweat & Tears oder auch Colloseum.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

06.10.2020 - 14:51 Uhr
IZZ - Don't Panic

Das bisher letzte Album, kam erst letztes Jahr. Ein lose auf "Per Anhalter durch die Galaxis" basierendes Konzept, wobei die Texte aber anscheinend eher Allerweltsthemen behandeln und einzelne Themen des Buches nur als Aufhänger dienen.

Vergleichsweise kurz - klassische 44 Minuten, ein Smasher (Opener&Titelsong), ein Epos (42 - 18 Minuten), ein Instrumental (schön schräg/vertrackt), plus eine mittellange Nummer.

Auch auf diesem Album wieder kein Ausfall für mich - IZZ bieten wieder ihren melodienseligen und trotzdem zuweilen recht vertrackten Retroprog mit "nods" in Richtung der alten Heroes, aber auch zeitgemäss und modern klingend mit diesen unwiderstehlichen Hooks und Gesangsmelodien, die sich durchaus erst nach mehrmaligem Hören erschließen.

Würde sagen, mindestens 8/10 für mich wieder.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

08.10.2020 - 20:58 Uhr
Schnell noch die restlichen Alben, die mir seit kurzem vorliegen (Musea sei Dank):

IZZ - Crush Of Night

Das war das Album, mit dem ich seinerzeit ausgestiegen bin, nachdem es mir nach ein paar oberflächlichen Reinhörern doch zu sehr "more of the same" war, und ich wohl auch gerade auf diese Art Musik keinen Bock mehr hatte für ne Weile.

Dabei ist das auch ein absolutes Klasse-Album. Klar im Stil der beiden Vorgänger, keine Überraschungen, aber gute Songs wieder. Gerade die ersten 4 Nummern sind melodische Kleinode, die trotz aller Komplexität heftigst ins Ohr gehen. Wunderbar das eigentlich fast immer omnipräsente, perlende Pianospiel Tom Galganos, und tolle, mehrstimmige Refrains und sonstige Gesangspassagen. Bei "Words and Miracles" heftigste Gentle-Giant-Assoziationen, im 2. Teil dann melancholisch-balladeske Töne, Klasse-Nummer.

Einzig der zweigeteilte Longtrack "This Reality/Crush Of Night" ist etwas fordernder, erschliesst sich nicht gleich, aber wenn, dann mit heftiger Langzeitwirkung.

Die Band nennt selbst übrigens folgende Einflüsse: Sergei Prokofiev, King Crimson, Thelonius Monk, Marillion, Fish, Stevie Wonder, Everything But the Girl, Steely Dan, Dave Matthews, Yes, Paul McCartney, The Police, Jon Anderson - fasst den Stil dieser Band gut zusammen.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

12.10.2020 - 18:38 Uhr
Ok, letzte Meldung zu der Band:

IZZ - Everlasting Instant

Der 2015 erschienene dritte Teil der Albumtrilogie, zusammen mit den Vorgängern "The Darkened Room" & "Crush of Night".

Ich bin seit geraumer Zeit in Laune für den Sound dieser New Yorker Band, also geht die hier grad genauso gut rein wie die anderen, aber vermutlich lässt sich für Gelegenheitshörer schon ein gewisser Gleichklang ausmachen, es ist halt schon ein charakteristischer Stil in bestimmten, abgesteckten Parametern, halt wieder so hauptsächlich Yes meets Steely Dan würd ich sagen, aber bei genauerer Betrachtung zeichnen sich aber auch hier wieder einfach tolle Melodien ab, hauptsächlich in Form der 4 Gesangsstimmen (2x männlich, 2x weiblich, ca. fiftyfifty verteilt)
Mal lyrisch zart, mal dramatisch-bombastisch, dann wieder lockerflockig jazzy mit unwiderstehlichem Pop-Appeal. Sehr bemerkenswert auch wieder diese Keith-Emerson-mässige Piano/Key-Artistik.

Ist ne tolle Band, möchte mich definitiv als Fan bezeichnen, 7 Alben und kein Ausfall bis jetzt. Mögen sie uns noch lange erhalten bleiben.

Möchte auch noch mal gesondert die letzte "Don't Panic" erwähnen, hat sich zuletzt hier als so ne Art Lieblingsalbum gemausert ("Age Of Stars" ist so ein Burner!), also finale Wertungen der für mich ja jetzt neu gehörten letzten drei Alben:

Crush of Night 8.5/10
Everlasting Instant 8/10
Don't Panic 9/10

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

26.10.2020 - 20:18 Uhr
Gerade Oldie-Tip des Monats auf den BBS:

"Todd Rundgren's Utopia - Utopia (von 1974)

Der große Todd Rundgren stellt seine Hippie-Attitüde in den Schrank und holt 1974 zu einem bis heute beeindruckenden progressiven Album aus, das vor allem durch ausufernde, komplex verschachtelte Arrangements in den Longtracks brilliert. Die Kompositionen zeichnen sich durch viel Tempo und großen Ideenreichtum aus und phasenweise wird geradezu rauschhaft und mit unfassbarer Vehemenz und Tempo musiziert. Das ist zeitloser US-Prog, oder auch: seiner Zeit um Jahrzehnte voraus!"

Kann ich so absolut unterschreiben, sensationelles Album, echter Geheimtipp heutzutage mal wieder, ne 8-9/10 ist das für mich mindestens.

Der Wanderjunge Fridolin

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Registriert seit 15.06.2013

05.12.2020 - 21:15 Uhr
Onségen Ensemble - Fear (2020)

Cineastisch-düsterer Space-Zeuhl im Soundtrackgewand. Oder so. Auf jeden Fall liefern die Finnen hier einen beachtlichen Trip ins Irgendwo ab. Bin beeindruckt. Kid, könnte dir zusagen.

VelvetCell

Postings: 3321

Registriert seit 14.06.2013

09.12.2020 - 12:55 Uhr
Onségen Ensemble gefallem mir sehr gut!
Und jetzt weiß ich auch, dass es ein Genre namens "Zeuhl" gibt. Danke für beides.

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 2544

Registriert seit 15.06.2013

09.12.2020 - 15:17 Uhr
Gerne, freut mich :)

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

14.12.2020 - 07:20 Uhr
Klingt gut, thanks, mal reinhören. Zeuhl geht ja meistens.

Ansonsten brandheisse News:

"Ein weiterer Plan, über den Palmer in Interviews spricht, ist ein Science-Fiction-Film, der auf der dystopischen Vision basiert, von der ELP in „Karn Evil 9“ (auf „Brain Salad Surgery“) erzählten. An dem Projekt von Ted Fields Firma Radar Pictures (die die neuen „Jumanji“-Filme und die „Riddick“-Filme produziert hat) arbeiten der Autor Daniel H. Wilson („Robopocalypse“, „The Andromeda Evolution“) und die Produzenten Maria Fields und Michael Napoliello. Die Filmhandlung wird laut Field in einer Welt spielen, die von einer diktatorischen Technokratie beherrscht wird. Über einen Cameo-Auftritt ELPs im Film wird derzeit nachgedacht."

Darauf hat die Welt gewartet. Verfilmungen von Progrock-Epen. Welche ich mir noch wünsche:

Close to the Edge - Regie James Cameron, können gleich die Assets aus Avatar verwendet werden.

2112 - ein verdächtig nach dem blutjungen Geddy Lee aussehender Jüngling rettet die Welt mit Hilfe einer in einer Höhle gefundenen elektrischen Guitarre.

Cygnus X 1 - wo wir schon bei Rush sind, bitte noch diesen epischen Zweiteiler, Regie natürlich Peter Jackson. Oder George Lucas.

The Electric Castle - mindestens eine Ayreon-Verfilmung von Uwe Boll oder Roland Emmerich.

Rosetta Stoned - Regie Christopher Nolan.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

02.01.2021 - 02:37 Uhr
Now Playing:

Salem Hill - The Robbery Of Murder

Ami-Progrocker mit ihrem zweiten Album von 1998. Erinnert mit der allgegenwärtigen Geige, den Piano-Einsätzen und wohldosierten Sympho-Key-Breitseiten natürlich in erster Linie an selige 70er Kansas.
Es handelt sich wohl um ein Konzeptalbum um Tod und Verlust, deswegen geht's hauptsächlich eher elegisch und getragen zur Sache, aber gelegentlich härter rockende Passagen gibts auch, wie in der längsten Nummer "Revenge" z.B.
Die Schmissigkeit der 70er Knaller des grossen Vorbilds wird nicht ganz erreicht, das verhindert u.a. schon der Konzeptcharakter des Albums, der eher so geschichtenerzählend rüberkommt.
Trotzdem eine tolle Platte, die teilweise wirklich berührt und für Freunde vor allem der alten Kansas-Sachen sicher ne Empfehlung ist.

Würd schon 8/10 sagen.

Der Wanderjunge Fridolin

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Registriert seit 15.06.2013

02.01.2021 - 20:24 Uhr
Our Oceans - While Time Disappears (2020)

Leute mit u.a. Cynic-Vergangenheit. Erinnert stellenweise sogar an The Mars Volta. Ist auf jeden Fall eine hochprofessionelle und äußerst abwechslungsreiche Angelegenheit. Kriegen auf dem Niveau nicht so arg viele hin, da wird die Luft dünn. Braucht aber Zeit und meinem Empfinden nach ist das reine Album-Musik, denn erst auf langer Distanz wird offenbar, wie viele Details in diesem Werk stecken.

Watchful_Eye

User

Postings: 2306

Registriert seit 13.06.2013

02.01.2021 - 21:29 Uhr
Oh, wusste gar nicht, dass es die noch gibt. Ich kann mich erinnern, wie die mal vor Ewigkeiten ein Crowdfunding für ihr Debütalbum gemacht hatten.

Vennart

Postings: 639

Registriert seit 24.03.2014

05.01.2021 - 23:44 Uhr
Genau dieses Debut von Our Oceans ist für mich ein Meileinstein aber das neue Album ist eher ein Brocken, der mich ratlos zurücklässt. Diese Melancholie und Emotionalität sowie die großen Melodien des Debuts habe ich mir auf "While Time Disappears" noch nicht erschließen können aber vielleicht wird das ja noch.

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 2544

Registriert seit 15.06.2013

18.01.2021 - 20:16 Uhr
The Flower Kings - Islands (2020)

Manchmal braucht's einfach diesen warmen Sound. Über gute Kopfhörer umso kuschliger, könnte man sich geradezu reinlegen.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

25.02.2021 - 16:17 Uhr
Transatlantic - Bridge across Forever

Kaum zu glauben dass das nun auch schon wieder 20 Jahre her ist :o

Bis am Wochenende hoffentlich Just For Kicks die Neue(n) geliefert hat, mal wieder die Klassiker ausschecken. Hab die hier seit Ewigkeiten nicht gehört.
Was war ich damals von diesem Joint Venture begeistert. Die erste schon so geil, und mit dem zweiten Streich dann die nächste Bombast-Riesen-Sahnetorte aus der Inside Out-Konditorei.

Aber auch drölfzig Morse- und Floki-Alben später schon noch trotzdem klasse die hier, von Vorteil ist, dass in jeder Nummer (naja bis auf die Titelballade) auch Stolts Einfluss gut zu hören ist und für Abwechslung sorgt, und Portnoy sich aufs Drumming konzentriert anstatt gesangstechnisch allzuviel rumzunerven.

Am besten m.E. die gutgelaunte Abbey-Road-B-Seiten-Verneigung "Suite Charlotte Pike", die AOR mit Beatles aufs Schönste vermählt, die beiden einrahmenden Longtracks dagegen business as usual, aber damals noch unverbraucht aber natürlich im Grunde trotzdem die Blaupause für sämtliche Morse-Soloalben. Hier allerdings noch ohne Jesus & Lord.

8.5/10

(mit kleinem Nostalgiebonus)

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