Genre: Progressive Rock / Progressive Metal / Neoprog

User Beitrag
Prog-Nose
22.10.2016 - 12:14 Uhr
Danke für den Tip. War ganz OK. Wann kommt schon mal ne echte Progrock-Doku im TV :)

Hätte mir aber auch mehr Bands gewünscht, vor allem mal mehr seltene TV- und Liveauftritte (es existiert ja sogar ne Performance von Gentle Giant bei Top Of The Pops).

Statements und Stories von alten Granden wie Bruford und Ian Anderson sind natürlich immer interessant. Schön auch, dass Magma Erwähnung fanden, hier hättense ruhig auch mal ´n paar alte Aufnahmen zeigen können.

Höhepunkt: Chris Squires Stiefel bei 29:45 :D

Randwer

Postings: 1246

Registriert seit 14.05.2014

27.07.2017 - 17:55 Uhr
Prog ist schon geile Mucke. Jedenfalls solange es instrumental bleibt. Der Singsang ist oftmals störend.

Desare Nezitic

Postings: 5406

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27.07.2017 - 22:02 Uhr
Allerdings ist der Grat zwischen Kunst und Kitsch auch ohne Gesang öfters äußerst schmal.

Bonzo

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24.10.2017 - 13:16 Uhr
Inspiriert durch den King-Crimson-Thread habe ich mich mal wieder mehr mit Prog beschäftigt und habe mir die bisher links liegengelassen "U.K." vorgenommen.
Die s/t ist grandios produziert, Bruford und Wetton rocken alles gnadenlos weg, Jobson und Holdsworth halten locker mit. Perfekte Kombination von Konzept und Songorientiertheit.

nörtz

User und News-Scout

Postings: 6164

Registriert seit 13.06.2013

24.10.2017 - 13:27 Uhr
Bedauerlich, dass so ein virtuoser und innovativer Gitarrist wie Holdsworth so ein Ende finden musste.

Bonzo

Postings: 1586

Registriert seit 13.06.2013

24.10.2017 - 16:03 Uhr
Die letzten beiden Jahre waren sowieso übel was Todesfälle von Progrockgrößen angeht.
Prog-Nose
24.10.2017 - 19:41 Uhr
Die Danger Money find ich trotz schon vermehrter Mainstream-Tendenzen aber auch noch super. Ok, "Nothing to lose" geht womöglich schon arg Richtung ASIA, aber der Titelsong und "Carrying No Cross" sind jedenfalls Perlen.

Die Besetzung mit Drums, Bass & Keyboards only find ich eh immer reizvoll.
Prog-Nose
26.11.2017 - 11:20 Uhr
Weils so gut ist, hier auch nochmal:

Deluge Grander - Oceanarium

Trotz 80 min Länge äusserst kurzweilige, komplett instrumentale Retroprog-Vollbedienung. Sehr abwechslungsreich instrumentiert, viel Holzgebläse, Saxophone, Geigen und sonstiges Gezupfe und Geplinge neben der klassischen Rock-Instrumentierung. Produktion wie bei den anderen Dan-Britton-Alben auch wieder eher von der preiswerten Sorte, aber noch im Rahmen.

Absoluter Geheimtip für Freunde spannender, abwechsungsreicher, kammermusikalischer Instrumentalklänge mit hübschem Vintage-Flair.
Progarchives Top Albums 2017
13.12.2017 - 11:26 Uhr
(mit mindestens 50 Ratings)

http://www.progarchives.com/top-prog-albums.asp?ssubgenres=&syears=2017&scountries=&sminratings=0&smaxratings=0&sminavgratings=0&smaxresults=100&x=78&y=5#list

Top 10:
Wobbler - From silence to somewhere
Jordsjø - Jord
Threshold - Legends of the shires
Monarch Trail - Sand
Mike Oldfield - Return to Ommadawn
Major Parkinson - Blackbox
Bubblemath - Edit Peptide
Big Big Train - Grimspound
Siiilk - Endless Mystery
The Tangent -The Slow Rust Of Forgotten Machinery

Se Wannendohnli
17.12.2017 - 11:10 Uhr
Näh. Wo schon mehr als 50 Menschlein ihre Lauscher drin hatten, das ist mir zu dicht bei der Hauptstömung. Ich brauche Unverbrauchtes.

Bonzo

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09.01.2018 - 19:44 Uhr
Finde gerade Thank you Scientist - Stranger Heads Prevail sehr gut.

Klingt wie Coheed and Cambria in geiler, mit mehr Jazz, besseren Hooks und Bläsern.

Hörempfehlung.
Proggie
24.01.2018 - 14:34 Uhr
Perfect Beings scheinen das neue grosse Progrock-Ding zu sein. Jubelrezis zum neuen Album "Vier" allerorten. Die beiden offiziellen Videos sowie der Teaser klingen in der Tat höchst interessant. Yes-mässige, verschwurbelte Chorpassagen, jazziges Crimson-Saxophon, dann Pink Floyd meets Kraftwerk, gradezu new-wavig, und trotzdem die ganze Zeit angenehm ins Ohr gehend. Klingen "modern" und zeitgemäss irgendwie, aber nicht im Sinne dieser ganzen "Newprogrock"-Porcupine-Tree-Epigonen. Kein Plan wie das auf Albumlänge ist. Kennt die zufällig jemand?

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

25.01.2018 - 00:49 Uhr
Wollte das Teil auch gerade empfehlen, und jetzt sehe ich, dass das schon jemand für mich gemacht hat. :)

Ich habs mir auf Spotify angehört, und es ist in der Tat stark. Wahrscheinlich sogar mehr als das, aber ich will mich noch nicht so schnell darauf festlegen, wie stark genau. Eine sehr originelle Neuverrührung grundsätzlich bekannter Bestandteile, die aber andererseits auf manche zu zerfahren wirken könnte.

Erinnert mich am ehesten an Knifeworld oder "The Death Defying Unicorn" in den ruhigsten Momenten (würde mich wundern, wenn die Band nicht so manche Platte gehört hätten, an denen Stale Storlokken beteiligt ist).
Zappy
25.01.2018 - 07:57 Uhr
Kann was die neue Perfect Beings Platte angeht nur zustimmen. Ein fantastisches Album. An dieser Stelle will ich auch meine wärmste Empfehlung für ersten beiden Platten aussprechen.
Prog-Nose
25.01.2018 - 18:49 Uhr
Boah. Volle Zustimmung. Album des Jahres mindestens auf jeden Fall schon mal. Das dürfte dieses Jahr im Bereich Prog schwer zu toppen sein.

Aber stimmt auch, leichte Kost ist das nicht. Dürfte noch einige Durchläufe dauern, bis ich das vollständig "geblickt" habe. So ein klein wenig kritisch könnte man vermutlich auch anführen, dass die "Longtracks" grösstenteils eigentlich bloss wieder eine Aneinanderreihung von Einzelsongs sind, und kein "durchkomponiertes" Ganzes. Und mit "man" meine ich natürlich Nik Brückner von den BBS :p

Aber schon geil, wie fresh und neu das rüberkommt, obwohls ja die üblichen Zutaten sind. Und trotz dieses edlen Hochglanz-Sounds erstaunlich viel Vintage-Instrumentarium.

Bonzo

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23.01.2019 - 22:18 Uhr
Falls noch nicht passiert, hört euch T.R.A.M. - Lingua Franca an. Das ist ein hervorragendes Fusion-Album mit 2/3 von Animal as Leaders.

Der Wanderjunge Fridolin

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22.12.2019 - 21:14 Uhr
Für Februar 2020 sind u.a. angekündigt:

Neue Lazuli
Neue Anubis
Neue Pendragon
Neue Psychotic Waltz

Kann ja heiter werden.

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

22.12.2019 - 22:46 Uhr
Neue Pure Reason Revolution auch (welche in Richtung des ersten Albums gehen soll)

Der Wanderjunge Fridolin

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Registriert seit 15.06.2013

10.01.2020 - 20:42 Uhr
Meine Progrockfavoriten 2019 abseits den bereits bekannten Big Playern (ohne Reihenfolge):

Infringement - Alienism

Herrlicher Retro Prog mit ausreichend Mellotron und Gentle-Giant-artigem Satzgesang. Die können's, die Norweger.

Consider the Source - You're Literally a Metaphor

Sehr eigenständiger Instrumental Prog Rock aus den USA. Schön viel Polyrhythmik. Einer der besten Albentitel des Jahres.

Herd of Instinct - Incantation

Nochmal USA und zumindest fast instrumental, nur mit sehr sparsam eingesetzten Gesangspassagen. Beinhaltet interessanterweise Hommagen an Scott Walker. Eines der schönsten Artworks des Jahres.

Außerdem:
SoundDiary - Anamnesis-Letter in a Bottle (Österreich)
Atomic Time - Out of the Loop (Brasilien)
Soulsplitter - Salutogenesis (Deutschland)
Dreaming Madmen - Ashes of a Diary (Libanon)
Vanden Plas - The Ghost Xperiment-Awakening (Deutschland)
Retrospective - Latent Avidity (Polen)
Barock Project - Seven Seas (Italien)
Shamall - Schizophrenia (Deutschland)
District 97 - Screens (USA)

Aber selbst das ist nur die Spitze des Eisberges. Das Jahr 2019 war ein ungewöhnlich starkes Progjahr, das mich noch eine ganze Weile beschäftigen wird.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 19729

Registriert seit 07.06.2013

10.01.2020 - 22:03 Uhr
Uuuh, Thread ist jetzt abonniert und U.K., Perfect Beings und Consider the Source sind gespeichert.

Analog Kid

Postings: 549

Registriert seit 27.06.2013

11.01.2020 - 00:46 Uhr
Schöne Tipps. Werd ich mal anchecken.

Die Barock Project ist leider ziemlich enttäuschend. Die gehen immer mehr Richtung langweiligen Melodic Rock, mit allzuviel offensichtlichem Schielen auf Chart-Erfolge oder sowas. Diesen reizenden, klassisch inspirierten, ELP-mässigen Sound der vorigen Alben gibt's nunmehr nur noch in homöopathischen Dosen auf dem neuen Album.

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