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Robbie Williams - Rudebox

User Beitrag
Ncky
25.07.2006 - 13:06 Uhr
Haha, ich finds witzig.


Ausschnitt von Rudebox hier:

http://mmdownload.interoutemediaservices.com/{7c23fc2c-ad3a-4385-93eb-6ea9b6ff4bce}/{5ade6029-cb19-45bb-ae6c-1af7f1ff19a2}/combine_robbie_Sly.mp3




Robbie Williams: 'Rudebox' mieseste Single aller Zeiten?

Währedn Robbie Williams derzeit in Deutschland die Früchte seiner Arbeit erntet, scheint sich die englische Presse von dem Superstar abzuwenden.


London (joga) - Bei Robbie Williams' "Close Encounters"-Tour jagt ein ausverkauftes Konzert das nächste. Der Mann scheint auf dem Höhepunkt seines Ruhms, doch wie geht es weiter? Nachdem die britische Presse dieser Tage erstmals die neue Single "Rudebox" (VÖ: 1. Sept.) hören durfte, unkt sie nun herum, die besten Tage des Superstars von der Insel seinen vorbei.
Die ständigen Stilwechsel des Sängers scheinen die Kritiker der ein wenig zu überfordernt. "Schrecklich" und "schmerzhaft" nennt der 'Musikexperte' der Sun, die Robbie bislang immer in den Himmel lobte, den neuen Track, und mindestens 90 Prozent der Fans seien der gleichen Meinung. "Rudebox" sei "die schlechteste Single der Musikgeschichte" zitiert die Sun auch gleich einen angeblich schwer enttäuschten Anhänger des Sängers.

Dabei ist bei näherem Hinhören alles gar nicht so schlimm. Zwar beschreibt selbst Robbies offizielle Webseite "Rudebox" als ein "böses, schmutziges, bassgesteuertes Electro-Funk-Monster", und man kann sich vorstellen, dass der radikale Stilwechsel manchen Freund eingängiger Refrains vergrault. Andere werden dagegen begrüßen, dass Robbie nach Boygroup-Pop, Swing-Nostalgie und Balladen-Schmalz endlich in der musikalischen Gegenwart ankommt.

Dass in den Credits des kommenden Albums "1974" Mark Ronson und William Orbit als Produzenten genannt sind, weckt überdies die Hoffnung, dass die neue musikalische Offenheit sich nicht auf die Single beschränkt. Ronson hat immerhin bereits mit Moby, Jay-Z oder Sean Paul gearbeitet, während Orbit sogar Madonna auf den Pfad der musikalischen Tugend führte

laut.de





Tihi...
Rhythm Killer
25.07.2006 - 13:18 Uhr
nur ist die Hookline geklaut von Sly + Robbie
Loam Galligulla
25.07.2006 - 13:25 Uhr
Hm, was gab's denn besonderes in 1974? Der Ryan hat auch schon so 'nen Schong..
hui
25.07.2006 - 13:29 Uhr
"da da da, ich lieb dich nich du liebst mich nich"

:D
mr.bungle
25.07.2006 - 13:33 Uhr
ach, die single ist sicher n typischer grower ;)
Obrac
25.07.2006 - 13:39 Uhr
Ausser ein paar vom ersten Album und "Advertising space" fand ich alle Robbie Williams-Singles grauenhaft. "Feel", "Undone", "Misunderstood", "Radio". Gott, waren das schlechte Songs.
Obrac
25.07.2006 - 13:39 Uhr
"Rock-DJ" ist auch eine Frechheit.
hui
25.07.2006 - 13:41 Uhr
@obrac: und "let love be your energy" ? ich fand die cool, vieleicht das einzigste lied von ihm was ich ma wirklich mochte
Obrac
25.07.2006 - 13:42 Uhr
Kann ich gerade nicht einordnen. Kenne ich aber bestimmt, wenn ich es höre.
Obrac
25.07.2006 - 13:43 Uhr
"Trippin" fand ich auch schrecklich.
hui
25.07.2006 - 13:44 Uhr
das mit dem computer animierten video
Obrac
25.07.2006 - 13:45 Uhr
Hmm, keine Ahnung. Bei seinen Videos bleibe ich nie lange hängen.
tölpel
25.07.2006 - 13:47 Uhr
ich HASSE den typen! so ein arroganter sack! und gute musik macht er auch nicht...hat mir noch nie gefallen!
Zero
25.07.2006 - 14:28 Uhr
Lukas, rette Robbies Ehre :p
Loam Galligulla
25.07.2006 - 14:42 Uhr
Hm, schon ein schlechter Song. Aber immerhin ein Tritt in die Eier für das normale Robbie Publikum.
Lennon
25.07.2006 - 14:58 Uhr
die englische presse hetzt jetzt schon daß es die schlimmste single aller zeiten sei
tölpel
25.07.2006 - 15:02 Uhr
coool, wo kann man die hören?
Toifel
25.07.2006 - 15:38 Uhr
Ist das nun Pure Francis?
depp
25.07.2006 - 16:20 Uhr
@Lennon
wo ist dein Bindestrich geblieben?
Lennon
25.07.2006 - 16:35 Uhr
keine lust mehr ihn zu schreiben
depp
25.07.2006 - 16:38 Uhr
pff Lust, ich hatte mich so dran gewöhnt
Lyxen
25.07.2006 - 16:38 Uhr
Die Emanzipation des Lennon. Glückwunsh!
Oliver Ding
25.07.2006 - 16:44 Uhr
Gut, Electroclash ist jetzt nicht so das heißeste Ding, aber angenehmer als die recht seichte Sülze von zuletzt ist das sicher.
Rhythm Killer
25.07.2006 - 19:31 Uhr
möglicherweise ist das auch nur ein Remake von "Love Gangsta" von Bootsy Collins von "Play With Bootsy" (2003). Das klingt noch ähnlicher
manuel
25.07.2006 - 20:38 Uhr
ungewohnt...aber mal schauen, wie es sich entwickelt. Ich finds nicht grauenhaft und schon gar nicht die schlechteste Single aller Zeiten*g*
Ich bin gespannt, wie das Album wird...
Frezzik
26.07.2006 - 07:34 Uhr
Hab versucht es (so) unvoreingenommen (wie möglich) zu hören und finde es relativ klasse!

Gut, die Bootsy Collins und Sly&Robbie Singles kenn ich jetzt nicht... müsste man mal vergleichen.
Rhythm Killer
26.07.2006 - 10:07 Uhr
check this:

http://bootsycollins.com/intro.html
Pop-Profi
26.07.2006 - 18:00 Uhr
Der 40 Sekunden Ausschnitt ist mir nicht aussagekräftig genug, da kann ich mir kein Urteil zu bilden. Hört sich spontan an wie ein Patchwork das diverse Electro-Stilmittel, eine Stimme die leicht an Neil Tennant erinnert und Afrika Bambaataa-Referenzen beinhaltet.
toifel
26.07.2006 - 23:00 Uhr
Ist das nun Pure Francis?
captain kidd
26.07.2006 - 23:11 Uhr
diese stimmen sind totale scheiße (muss das so sein?). ansonsten klingt es sehr nach madonna.
Loam Galligulla
27.07.2006 - 00:14 Uhr
Tihi, da ist was dran.
Patte
27.07.2006 - 08:11 Uhr
Ja, Pure Francis. Scheint so.
Loam Galligulla
10.08.2006 - 15:36 Uhr
Hier das Video

http://www.the-oasis.de/forum/rlink/rlink.php?url=http://www.youtube.com/watch?v=uDbGioF-ePY
Michi Beck
10.08.2006 - 15:51 Uhr
ein bißchen unglaubwürdig. aber ich hab das gefühl, er nimmt das auch nicht ganz ernst und macht das einfach mal, weil er es sich leisten kann. naja, ist mir eigentlich auch egal.
Stephie
10.08.2006 - 19:29 Uhr
Live und bei voller Lautstärke kam es überraschend gut. Jedenfalls für mich.
ex
10.08.2006 - 19:36 Uhr
schon wieder? hat er nicht erst vor ein paar monaten ein album rausgehauen???
ex
10.08.2006 - 19:40 Uhr
fürchterlich ist das ding natürlich trotzdem. rappender robbie. peinlich und die beats sind auch nicht "von heute", wie es ein artikel suggerieren will...
Konsum
10.08.2006 - 19:54 Uhr
Naja, seit er nicht mehr mit Guy Chambers zusammenarbeitet, kommen keine gescheiten songs mehr. War ja aber auch klar.
Loam Galligulla
10.08.2006 - 19:56 Uhr
Ob das mit Chambers gescheite Songs waren bezweifle ich aber auch. Jedenfalls nicht gescheiter als diese Schablonenhits Tanten ala Nelly Furtado oder Michelle Branch..
jo
10.08.2006 - 21:24 Uhr
fürchterlich ist das ding natürlich trotzdem. rappender robbie.

Hatte er doch schon zu "Rock DJ"-Zeiten gemacht. Schien damals allerdings gut anzukommen (warum auch immer - wegen des Videos vielleicht?). War aber auch schon peinlich...
Patte
11.08.2006 - 09:44 Uhr
Wer braucht diesen Robbie Williams, wenn es doch schon lange Mike Skinner gibt? (zumindest muss ich immer an ihn denken, wenn ich jemand auf englisch rappen höre [was ja fast nie passiert]) O_o

"Oldskool is the best..." Nee, also die Reime kann man ja auch gepflegt eintüten.
Armin
11.08.2006 - 16:01 Uhr
ROBBIE WILLIAMS: DANCE THE "RUDEBOX" - ROBBIE-WILLIAMS-FANS WERDEN BEI GROSSEM GEWINNSPIEL ZUM TANZEN AUFGEFORDERT





Köln, 11.08.2006 Nach der deutschen Videopremiere von "Rudebox", der am 1. September erscheinenden neuen Single von Robbie Williams, am vergangenen Mittwoch auf VIVA, werden nun die Fans zu den Klängen von Robbies neuem Dance-Smash-Hit zum Tanz gebeten. In den nächsten Wochen reist ein Promotionteam mit einem Robbie-Williams-Van im Rudebox-Design durch Deutschland und macht Station in verschiedenen Städten. Dort können sich Fans bei einer kurzen Tanzeinlage zu "Rudebox" filmen lassen. Die Videoclips werden im Anschluss auf Robbie Williams' deutscher Homepage hochgeladen. Jeder Teilnehmer erhält Rudebox-Buttons und exklusive Robbie-Williams-Shirts. Die beste Tanzeinlage respektive die beste Tänzerin/der beste Tänzer, ermittelt durch öffentliche Abstimmung über die Webadressen www.robbiewilliams.de und www.t-mobile.de/robbiewilliams, gewinnt ein exklusives Robbie-Williams-Geschenkpaket mit Merchandising-Artikeln, Konzert-Tickets und einigen anderen Überraschungen. Jeder, der seine Stimme zu seinem Lieblingsvideo abgibt, kann gleichzeitig an einem weiteren Gewinnspiel teilnehmen, bei dem unter allen Teilnehmern zehn SonyEriccson W300i Robbie-Handys verlost werden. Eine weitere Attraktion, für die ein Besuch am Robbie-Van lohnt: Hier gibt es via Bluetooth kostenlose Robbie-Specials aufs Handy zu laden.

Termine Robbie-Van-Städetour:

14.08. Hamburg, U-Bahn Schlump
15.08. Leipzig, Richard-Wagner Platz
16.08. Dresden, Innenstadt
17.08. Stuttgart, Kronprinz-/Ecke Bücksenstr.
18.08. Bochum, Bermuda Dreieck (abends)
01.09. Berlin, Alexanderplatz (in Koop mit Saturn)
02.09. Köln, Hohe Straße (in Koop mit Media Markt)
tba Frankfurt
tba München

Armin
21.08.2006 - 19:21 Uhr
ROBBIE WILLIAMS: DAS NEUE STUDIOALBUM "RUDEBOX" ERSCHEINT AM 20.10.2006





Am 20. Oktober wird Robbie Williams bei EMI Records sein mit Spannung erwartetes Album "Rudebox" veröffentlichen, das bereits jetzt in aller Munde ist. "Rudebox" wurde Anfang dieses Jahres mit einer ganzen Reihe von musikalischen Koryphäen aufgenommen, darunter erklärte Helden von Robbie wie die Pet Shop Boys, William Orbit, der König des Ambient, Soul Mekanik (Danny Spencer und Kelvin Andrews), die ebenfalls beide aus Stoke on Trent stammen, die Disco-House-Ikone Joey Negro sowie der in New York lebende DJ und Starproduzent Mark Ronson. Das Album enthält sowohl neue Eigenkompositionen als auch Coverversionen einiger Lieblingssongs Robbies von so diversen Künstlern wie Manu Chao, Human League, My Robot Friend, Lewis Taylor und seinem alten Freund Stephen Duffy. Mit seinen 16 Tracks ist "Rudebox" ein Zeugnis von Robbies Liebe zur und Leben für die Musik.

Den Auftakt macht das Titelstück des Albums, das zugleich erste Single ist: "Rudebox", ein dreckiges, fieses, bass-getränktes Elektro-Funk-Pop-Monster, bei dem Robbies einzigartig überkandidelter Gesangsstil perfekt zur Geltung kommt. Das verblüffende Resultat: Robbie klingt, als würde er an einer belebten Straßenecke im New York des Jahres 1983 den Electro-Boogaloo jammen. "Viva Life On Mars" ist die Country-Space-Funk-Technicolor-Pophymne schlechthin. Für "She's Madonna" hat Robbie sich mit Neil Tennant und Chris Lowe zu einer Superboygroup zusammengetan und zollt der Königin des Pop einen liebestollen Tribut. "Der Song hat überhaupt nichts Anzügliches", so Robbie. "Ich habe Madonna einfach schon immer bewundert." Außerdem gibt es eine gemeinsame Coverversion des PSB-Covers "We're The Pet Shop Boys" von My Robot Friend - welch bessere Hommage kann es geben als die Imitation einer Imitation?

Auf vier Stücken ist der für Mark Ronson typische bläsergetränkte Modern-Soul-Review-Sound zu hören. Da wäre etwa die spektakuläre Coverversion der bislang sträflich unbekannt gebliebenen Soulhymne "Lovelight" von Lewis Taylor, die nun, ihrer warmen Soulwurzeln beraubt, zu einer euphorischen Discohymne anschwillt, inklusive einer prachtvollen Falsett-Einlage wie sie dynamischer nicht sein könnte. "Good Doctor" mit seinem HipHop-Shuffle geht das Thema Medikamentenmissbrauch von einer frivolen Seite an und klingt wie eine Mischung aus Saloon-Absturz und Blockparty-Jam. "King Of The Bongo", der originelle Weltmusikklassiker von Manu Chao, erhält einen neuen Anstrich, maßgerecht für ein ausschweifendes Jahr 2006. "Keep On", ein Stück, bei dem Williams erneut mit Stephen Duffy zusammengearbeitet hat, könnte gut und gerne der bislang bombastischste Song sein, den Robbie jemals aufgenommen hat, er protzt nur so vor Percussion und Funk-Gitarrenlicks und scheint sich zum Ziel gesetzt zu haben, den Geist von '89 und seinen Baggy Trousers auszutreiben. Hier und in "King Of The Bongo" wird er übrigens von Englands neuem Wunderkind und Shooting Star Lily Allen als Backgroundsängerin begleitet.

"The Actor" ist eine mitreißende teutonische Elektropophymne, die sich ebenso gut auf Tanzflächen machen wird wie in den gediegenen Vorzimmern von Hollywood. Auch "Kiss Me", Stephen Duffys 80er-Jahre Klassiker, nimmt nun die Gestalt einer energiegeladenen Elektropophymne an. Schon sein ganzes Leben lang hatte Robbie davon geträumt, mit der Ambient-Legende William Orbit zusammenzuarbeiten. Daraus sind gleich zwei Stücke geworden: "Summertime", eine aufgedreht jubilierende Balearenhymne und zugleich eine der ersten Kompositionen von Robbie, als er vor zehn Jahren seine Solokarriere begann. Das andere Stück ist eine bewegende und originalgetreue Coverversion von "Louise" von Human League. Es ist schon lange bekannt, dass "Louise" zu seinen Lieblingssongs gehört und ihm bei den Albumaufnahmen von "Intensive Care", das inzwischen weltweit über 6,5 Millionen Einheiten verkauft hat, als große Inspirationsquelle diente.

Auf "The 80s" und "The 90s" wird Robbie von dem langjährigen Bassisten Jerry Meehan begleitet: Hier werden 15 Jahre aus Robbies Leben in zwei Lieder gepackt, die sich an den Mitchell Brothers, Ian Dury, Mike Skinner und deren kongenialen Wortspiele orientieren und die zunächst in Robbies Schlafzimmer in L.A. auf einem i-book aufgenommen wurden. "The 80s" hüpft und schwingt forsch daher und verbeugt sich tief vor den glorreichen Tagen eines LL Cool J, Eazy E und Flavor Flav, wobei Robbie in unnachahmlicher Manier einen biographisch angehauchten Monolog zum Besten rappt. "The 90s" hingegen ist ein musikalischer Befreiungsschlag und obendrein ein unbeschwerter und schwungvoller Popklassiker, der offen und ehrlich die Zeit mit Take That Revue passieren lässt. Es ist ein kraftvolles und zugleich nachdenkliches Stück, und längst nicht so bissig, wie manche es vielleicht erwartet hätten.

Neben Robbie Williams ist Stoke on Trent noch Heimat zweier weiterer Juwelen der Musikwelt, nämlich Danny Spencer und Kelvin Andrews (Soul Mekanik), mit denen Robbie bereits für "Rock DJ" zusammengearbeitet hatte. Nun wurde die Kooperation auf vier Stücke weitergeführt, nämlich "Rudebox", "Viva Life On Mars", "Never Touch That Switch", das ein ganzes Panoptikum von 80er-Jahre-Bildern heraufbeschwört, aus Elektrodance, Breakdance und vergleichbaren schwelgerischen Erinnerungen. Bleibt noch "Burslem Normals", eine unglaublich offenherzige und persönliche Elektroballade. Hier zeigt sich Robbie musikalisch und vor allem gesanglich von seiner puristischsten Seite.

Über "Rudebox" wurde bereits im Vorfeld ungemein viel spekuliert: Würde es ein Dancealbum werden, ein Rapalbum, ein christliches Rockalbum, oder was? Es ist tatsächlich eine Art musikalische Reise, eine, die Robbie enorm viel Spaß gemacht hat. Die Texte sind vielfältig: zugleich witzig, zeitgeschichtlich, ehrlich und enthüllend, wie eine Achterbahnfahrt, in der man sowohl den introvertierten als auch den extrovertierten Robbie Williams kennenlernt, der auch die ungeschminkte Wahrheit nicht scheut. Dies könnte nun, zehn Jahre nach Beginn seiner Solokarriere, das bislang authentischste Album von Robbie Williams sein, ein Album, auf dem seine persönlichen und musikalischen Ziele zusammenfließen und er mit einem ebenso intimen wie grenzüberschreitenden Sound aufwartet. Nach acht Alben ist dies nun endlich der Sound von Herrn Robert Peter Williams, geboren 1974 in Stoke On Trent, England.

Wer sich des Albums annimmt mit der vorgefertigten Meinung, Robbie sei nun beim Dance angelangt, wird von "Rudebox" überrascht werden: Dies ist ein selbstbewusstes Elektronikalbum, das mindestens ebenso stark von HipHop, Soul, P-Funk, Indie, Baggy, Acid House, frühem 80er Elektrohouse und klassischer Popmusik inspiriert ist wie von zeitgenössischem "Dance". Der Sound ist schlichtweg unverwechselbar, so frisch wie erfrischend, eben unverkennbar Robbie Williams! Es könnte niemand anderes sein. Keine Angst, es ist Pop, aber nicht so, wie wir ihn gewöhnt sind.

"Man kann das als Dance bezeichnen oder als Electro, egal, es ist das, was mir gefällt! Es fing an wie ein Urlaubstag, an dem man trotzdem arbeiten geht, aber es wurde eine Erfahrung, bei der ich mich selbst gefunden habe. Bis jetzt war ich eigentlich nur in der Grundausbildung", fügt Robbie hinzu. "Ich habe die richtige Richtung eingeschlagen, so ist das. Der Weg, den ich bisher gegangen war, kam zu einem Ende, ich konnte einfach nicht so weitermachen wie bisher. Doch dieses Album hat für mich Tausend neue Türen geöffnet. Ich freue mich jetzt richtig darauf, neue Songs zu schreiben, weiter Musik zu machen. Ich finde die neuen Songs großartig. ,Rudebox' ist eines meiner Lieblingsstücke. Ich weiß nicht, wie es nun weitergehen wird. Ich freue mich, die Songs live zu spielen, und ich freue mich darauf, wieder neue Songs zu schreiben." Rudebox ist alles andere als das Ende des Robbie Williams, den wir kannten. Es ist ein Lächeln, ein Kopfnicken in Richtung Zukunft.

Zurzeit befindet sich Robbie Williams auf seiner rekordebrechenden Close- Encounters-Tour, während der er bereits zahlreiche umjubelte Konzerte in Deutschland gegeben hat.

RUDEBOX TRACKLIST:

1. Rudebox - produziert von Soul Mekanik
2. Viva Life On Mars - produziert von Soul Mekanik
3. Lovelight (Lewis Taylor Cover) - produziert von Mark Ronson
4. King Of The Bongo (Manu Chao Cover) - produziert von Mark Ronson
5. She's Madonna - produziert von Pet Shop Boys
6. Keep On - produziert von Mark Ronson
7. Good Doctor - produziert von Mark Ronson
8. The Actor - produziert von Brandon Christy
9. Never Touch That Switch - produziert von Soul Mekanik
10. Louise (Human League Cover) - produziert von William Orbit
11. We're The Pet Shop Boys (My Robot Friend cover) - prod. von Pet Shop Boys
12. Burslem Normals - produziert von Soul Mekanik
13. Kiss Me (Stephen 'Tin Tin' Duffy Cover) - produziert von Dave 'Joey Negro' Lee
14. The 80s - produziert von Jerry Meehan
15. The 90s - produziert von Jerry Meehan
16. Summertime - produziert von William Orbit
17. Bonus track - Dickhead - produziert von Jerry Meehan

Das Album "Rudebox" wird am 20. Oktober 2006 auf EMI Records veröffentlicht. Die gleichnamige Single erscheint am 1. September 2006.

Armin
31.08.2006 - 13:54 Uhr
“Rudebox” selbst remixen? Hier ist das Tool dazu: http://online.fireplayer.com/mixer/Robbie.html



Hier das Robbie Video „Rudebox“:


High bandwidth version:



http://exodus.interoutemediaservices.com/livestreams/emi_chrysalis/robbie_williams/rudebox_playlist/rudebox_hi.asx







Low bandwidth version:



http://exodus.interoutemediaservices.com/livestreams/emi_chrysalis/robbie_williams/rudebox_playlist/rudebox_low.asx


Mehr:
www.rudebox74.com
www.robbiewilliams.com

The MACHINA of God
18.09.2006 - 01:39 Uhr
Ich find, das Lied rockt gut.
Gutmensch
18.09.2006 - 01:49 Uhr
So sehr ich ihn (musikalisch) verachte, aber "Road to Mandalay" hat mich schwer begeistert. Das ist aber auch das einzige mir bekannte Robbie-lied das was taugt.
Greylight
18.09.2006 - 03:02 Uhr
Ich war sogar auf nem Robbie-Konzert, weil meine Schwester den nun mal so toll findet. Die Fans schienen teilweise recht unfreundlich zu sein. Jede Menge robbiegeile, hyänenartige Tussen, für die dieses Konzert offenbar die Erfüllung schlechthin war. Tja, wen juckt es schon, wie man sich gegenüber den anderen Konzertbesuchern verhält, wenn auf der Bühne ROBBIIIIEEEEE!!!!1111 steht. :-/ Tokio Hotel für Postpubertierende und Pseudoerwachsene... auch für die Armen und Häßlichen, die Herr Williams wahrscheinlich nicht wirklich näher kennenlernen wollte und die noch während den Vorbands eine Miene wie eine Felswand aufsetzen, die alleine der Retter auf der Bühne aufzuheitern vermag.

Aber so schlimm wars dann ja gar nicht. Denn Entertainerqualitäten hat er auf jeden Fall und sorgt wenigstens auch für den ein oder anderen befreienden Lacher. Er kokettiert als der nette, aber niemals ganz brave, augenzwinkernde Typ, der gar nicht verstehen kann, warum um alles in der Welt vor ihm gerade wohl so viele leicht aus der Fassung gebrachte Frauen stehen, wie zur Zeit wohl vor kaum einem anderen Menschen der Welt (vielleicht mal abgesehen vom Papst, aber da ist die Entrückung anderer Natur). Souverän und doch liebenswürdig. Die Songs kommen natürlich alle sehr fett und flutschen wie Schmierseife (abgesehen von der obligatorischen Swingeinlage, die auch das Publikum wohl oder übel über sich ergehen lassen muss). Einige davon sind ja wirklich ziemlich gut. Leider hat er "Me and my monkey" nicht gespielt. Während seiner Raucherpause lässt er sich entertainen und das Publikum den unvermeidlichen Fußball-Hit der Sportfreunde gröhlen (hab dann auch mehr oder weniger verhalten mitgemacht und bei manchen Songs auch mitgesungen, schließlich ist man ja doch irgendwie am Leben). Er weiß gut, wie man das Publikum bei Laune hält.

Also man kann sich den Mann schon durchaus antun. Ich denke nicht, dass z.B. ein Justin Timberlake solche Qualitäten hat, oder sonst irgendein zeitgenössischer Popstar. Und seine kritischen Drogenphasen hat er wohl auch bereits hinter sich und bei einem Song wie "Advertising Space" wirkt er keinesfalls wie eine penetrante Ex-Boyband-Nervensäge, sondern wie jemand, der schon so manches erlebt hat.
Kim
18.09.2006 - 03:53 Uhr
Klasse Beitrag, Greylight, zumal du ja wohl eher anti eingestellt warst und dann doch unvoreingenommen an die Sache rangegangen bist.
Ich bin zwar selbst nicht unbedingt Fan, kann mir aber gut vorstellen, dass Robbie eine so gewinnende Ausstrahlung hat und als Entertainer letztlich so ziemlich jeden überzeugt.
Hut ab vor ihm und auch vor dir. Sicher hätte nicht jeder User hier sich offen dazu "bekannt". ;)))
The MACHINA of God
18.09.2006 - 12:07 Uhr
Jepp. Da geheich mit.
Kai-Ollie
18.09.2006 - 12:14 Uhr
Hat der Kerl damit echt die Spitze der Charts erklommen.
Tss. Der Kerl kann doch inzwischen echt machen, was er will, und es verkauft sich wie warme Semmeln.

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