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ICQ: Away-Textzeilen

User Beitrag
Fatman
23.11.2006 - 14:44 Uhr
The person you have called is temporarily not available.

Irgendwie mein Lieblingssatz geworden ;)
peter
01.12.2006 - 14:40 Uhr
Die Zeit heilt nicht deine Wunden...
Sie gewöhnt dich nur daran...
chris
01.12.2006 - 14:44 Uhr
100 Möglichkeiten, eine Pizza zu bestellen
Benutze ein Telefon mit Tonwahl und drücke beliebige Zahlen beim Bestellen. Bitte die Person am anderen Ende, damit sofort aufzuhören.
Denke Dir einen Namen für eine Kreditkarte aus und frage, ob sie solche Karten akzeptieren.
Benutze die im CB-Funk üblichen Abkürzungen.
Bestelle ein Maxi-BigMäc-Menü.
Beende das Gespräch mit "Und denken Sie daran: Dieses Gespräch hat nie stattgefunden!".
Erzähle dem Pizza-Telefonisten, dass Du auf der anderen Leitung einen anderen Bringdienst hast, und Du das günstigste Angebot nehmen wirst.
Gib nur Deine Adresse durch, sage dann "Ach, überraschen Sie mich einfach" und lege auf.
Beantworte alle Fragen mit Gegenfragen.
Sprich die Namen der Bestellung nicht aus, sondern buchstabiere alles.
Stottere bei jedem "p".
Erkundige Dich, Was Dein Gegenüber trägt.
Sage "Hallo!", warte fünf Sekunden und tu dann so, als ob sie Dich angerufen hätten.
Rattere Deine Bestellung in einem Zug herunter. Wenn sie nach Getränken fragen, werde panisch und orientierungslos.
Sage dem Telefonisten, dass Du depressiv bist und er Dich aufmuntern soll.
Sprich alle paar Sekunden mit einem anderen Akzent.
Bestelle 52 Peperonischeiben, die nach einer fraktalen Formel angeordnet sind, die Du nun durchgeben willst. Frage nach, ob sie Papier benötigen.
Tu so, als würdest Du den Telefonisten von irgendwoher kennen. Sage "vom Wetterau-Zeltlager, stimmts?".
Beginne mit "Ich möchte gerne ...". Ändere Deine Meinung später und sage "Nein, lieber doch nicht.".
Wenn sie die Bestellung zur Kontrolle wiederholen, dann sage "Ok, das macht 7,80 Euro. Bitte fahren Sie mit dem Wagen bis zur Ausgabe.".
Miete eine Pizza.
Gib Deine Bestellung auf, während Du neben dem Hörer einen elektrischen Rasierapparat laufen lässt.
Frage nach, ob Du den Pizzakarton behalten darfst. Wenn sie "ja" sagen, dann stoße einen Seufzer der Erleichterung aus.
Betone die letzte Silbe von "Peperoni". Sprich mit langem "i".
Bestelle Deine Pizza "geschüttelt, nicht gerührt".
Frage nach "Sind Sie sicher, dass dies (Pizza-Laden) ist?". Wenn sie es bestätigen, antworte mit "Nun, das müssen Sie mir irgendwie beweisen!". Wenn sie Dir bestätigen, dass es wirklich (Pizza-Laden) ist, fange an zu weinen und sage "Können Sie sich vorstellen, wie es ist, angelogen zu werden?"".
Frage nach, ob Deine Pizza auch wirklich tot ist.
Äffe die Stimme des Telefonisten nach.
Lasse irgendwelche Verben beim Sprechen weg.
Rufe an, um Dich über den Service zu beschweren. Rufe etwas später noch mal an und sage, dass Du betrunken warst und es nicht so gemeint hättest.
Spiele im Hintergrund auf einer Gitarre.
Überrasche den Telefonisten mit wenig bekannten Fakten über Volksmusik.
Frage nach einem kompletten Menü.
Zitiere Shakespeare.
Frage nach, welche Pizzasorte am besten zu einem guten Chardonnay passt.
Belle direkt in den Hörer, dann schimpfe mit Deinem imaginären Hund, dass er das gefälligst lassen soll.
Bestelle keine ganze Pizza, sondern nur ein Viertel.
Erstelle eine Psychoanalyse des Telefonisten.
Frage nach der Telefonnummer des Pizzaservice. Lege den Hörer auf, rufe erneut an und frage noch einmal.
Bestelle zwei verschieden Pizzabeläge, dann sage "Ach nein, sie werden anfangen gegeneinander zu kämpfen".
Frage nach dem Telefonisten, der Deine Bestellung beim letzten Mal aufgenommen hat.
Frage dich selbst laut, ob Du Deine Nasenhaare schneiden solltest.
Versuche zu bestellen, während Du etwas trinkst.
Beginne das Gespräch mit "Mein Anruf bei (Pizzaladen), Einstellung 1, Klappe und .. Action!".
Frage nach, ob die Pizza ökologisch angebaut wurde.
Frage nach Pizza-Wartung und -Reparatur.
Benutze Tonwahl und drücke während der Bestellung alle fünf Sekunden die Tastenfolge 1-1-0.
Sage während der Bestellung "Ich frag' mich, was das hier für eine Taste ist" und tu so, als ob die Leitung getrennt wird.
Beginne das Gespräch damit, das aktuelle Datum vorzulesen und zu sagen "Dies könnte der letzte Eintrag sein".
Zische "kschhhhhhhhhhhh" ins Telefon und frage, ob er das gespürt hat.
Ergründe die Psyche des Telefonisten und nutze den Befund zu Deinem Vorteil.
Nenne als Belag für Deine Pizza u.a. den Namen einer anderen Pizza.
Lerne das Mundharmonikaspielen. Unterbrich Deine Bestellung ab und zu, um auf ihr zu spielen. Lass Dich dafür feiern und loben.
Stelle das Gespräch in eine Warteschleife mit Musik.
Bringe dem Telefonisten einen Geheimcode bei. Benutze diesen Code bei allen weiteren Bestellungen.
Bestelle als ersten Belag Champignons. Zum Schluss sage noch "Aber bitte ohne Pilze" und lege auf, bevor sie etwas sagen können.
Wenn die Bestellung wiederholt wird, ändere einige Punkte ab. Beim dritten Versuch sagst Du "Sie kriegen es nicht auf die Reihe, stimmts?".
Wenn Du den Preis genannt bekommst, sagst Du "Oh, das klingt kompliziert. Ich hasse Mathematik!".
Bestelle eine 1-Zoll-Pizza.
Frage, wie viele Delphine für diese Pizza ihr Leben gelassen haben.
Vermeide das Wort "Pizza" um jeden Preis. Wenn der Telefonist das Wort sagt, sage "Bitte sprechen Sie dieses Wort nicht aus!".
Lasse im Hintergrund einen Krimi mit einer Auto-Verfolgungsjagd laufen. Schreie "Auuu!" wenn geschossen wird.
Notiere den Namen des Telefonisten. Rufe später genau zur vollen Stunde an, sage "Dies ist ihr XX-Uhr-Weckruf. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Tag!" und lege auf.
Fange an zu feilschen.
Knacke mit Deinen Fingern direkt in den Hörer.
Auf die Frage "Was möchten Sie bestellen?" sagst Du "Häh? Sie meinen jetzt?".
Nimm den Hörer immer weiter weg vom Mund. Am Ende des Gespräch brüllst Du aus voller Kraft "Tschüüüüüss!".
Sage, dass Du erst dann bezahlen kannst, wenn die Leute vom Film zurückgerufen haben.
Schlafe mitten im Gespräch ein, wache wieder auf und sage "Huch... Wo bin ich? Wer sind Sie??".
Sage mit Deiner rauchigsten Stimme "Hör auf, mir Mist über Ernährung zu erzählen, sondern sag mir lieber ob ihr etwas exotisch-sündiges habt...".
Verlange, dass diesmal der Teig oben sein soll.
Kreische mit überschlagender Stimme "Verrücktes Backofenzeug".
Frage nach einem Angebot, das es nur bei einem anderen Bringservice gibt (z.B. Pizza-Hut).
Mache eine Liste von äußerst exotischen Speisen und bestelle sie als Belag (z.B. Sushi).
Erzähle, dass es Dein Hochzeitstag sei und dass Du es schätzen würdest, wenn der Pizzabote sich hinter dem Sofa versteckt und dort als Überraschung hervorspringt, wenn Dein/e Gatte/in heimkommt.
Fordere Deinen Gegenüber auf, seinem Vorgesetzten mitzuteilen, dass dessen Chef gefeuert ist.
Gib der Person am anderen Ende ein Bagatelldelikt zu Protokoll.
Wenn er etwas vorschlägt, verkünde unnachgiebig "Ich soll nicht durch den süßen Klang Deiner Worte in Versuchung geführt werden!".
Sei ungenau bei Deiner Bestellung.
Wenn er die Bestellung wiederholt, sage "Noch mal bitte, aber diesmal mit etwas mehr "Oooooohhhhhh!".
Verkünde Deine Bestellung und sage "Weiter werde ich in der Beziehung mit Ihnen nicht gehen!".
Frage, ob ihm der Ausdruck "die Pizza versohlen" geläufig ist. Falls nicht, erkläre genau, wie man es macht und verlange, dass dies auch mit Deiner Pizza geschieht.
Frage, ob sie Deine Bestellung mit auf die Karte übernehmen wollen. Schlage einen fairen Deal vor.
Ahme die Stimme eines Stars nach und betone dann bei Deiner Bestellung, dass Du einen Dreck von einem grobschlächtigen, unfähigen, pickelgesichtigen Anfängerdeppen entgegennehmen wirst.
Bestelle bei ihm eine Lebensversicherung für die Dauer des Pizzagenusses.
Wenn er fragt "War das alles?", kichere und sage "Das werden wir schon noch rausfinden, oder etwa nicht?".
Während Du telefonierst, solltest Du das Eintreten in die Pubertät mit einem Kieksen wie im Stimmbruch nachahmen. Verhalte dich sehr aufgeregt.
Engagiere Dich in einem tiefsinnigen Gedankenaustausch.
Wenn Dein Gegenüber eine zusätzliche Bestellung vorschlägt, frage, warum er Dich dermaßen straft.
Frage, ob die Pizza bereits ihre Impfungen erhalten hat.
Bestelle eine gedünstete oder gekochte Pizza.
Verlange ausdrücklich den Auslieferer vom letzten mal, begründe dies mit "der kann am besten steppen (strippen, tanzen, jodeln, Staubsaugen o. ä.)".
Behaupte, Du seiest allergisch gegen Käse und Tomaten, welche Pizza man Dir da empfehlen könne.
Wiederhole die ganze Zeit über alles, was Dein Gegenüber sagt. Bleib hart, halte durch, bis er entnervt auflegt. Rufe noch mal an und mit einem "Oh, wir sind wohl getrennt worden" kann der Spaß erneut beginnen.
Frage nach, wie viele Kalorien die Pizza hat, heule dann verzweifelt auf und flüstere "Ich bin zu dick, ich bin zu dick", verlange nach einer Pizza mit unter 200 Kalorien.
Schimpfe, er solle mit dieser perversen Sauerei aufhören, während er mit Dir telefoniert.
Sage sage einfach einfach jedes jedes Wort Wort doppelt doppelt.
Fange mitten im Gespräch an zu Kichern und frage den Telefonisten, ob er auch diese Stimmen hört.
Betätige während des Telefonates mehrmals die Klospülung.
Sage einfach gar nichts, sondern warte, bis jemand den Hörer abnimmt und knistere dann mit einer Plastiktüte. Dazu kannst Du leise pfeifen.
Erschrecke, wenn du die Stimme deines Gegenübers hörst und behaupte, dass du einen Schatten in seiner Zukunft gesehen hast.
phil
01.12.2006 - 14:47 Uhr
Welcher Forumstyp bist Du?

Der Kampfspammer
Souverän betritt er jeden Thread und hat sofort ein Statement parat, das gerade noch mit dem Topic übereinstimmt. Nach einigen weiteren Posts haben sich weitere Kampfspammer im Thread eingenistet und die Diskussion an sich gerissen. Hin und wieder kann es passieren, dass die nun folgenden Posts nichts mehr mit dem Topic zu tun haben. Vereinzelte Kampfspammer verfügen über einen ausgeprägten Humor und sind in der Lage, bei anderen Postern Sympathien zu gewinnen. Kampfspammer sind meist Arbeitsposter oder solche, die fremde Internetzugänge für den Forumaufenthalt nutzen, aber auch Schüler und Studenten. Trotzdem postet der Kampfspammer, zu Hause angekommen, umgehend bis spät in die Nacht weiter und ist nach wenigen Stunden Schlaf wieder der erste Forenbesucher. Die erste Informationsaufnahme im Forum gilt dem Stand der Postladder, denn er ist bestrebt, unter den ersten fünf genannt zu werden.

Kampfspammern sind durchaus inhaltsschwere Beiträge zuzutrauen.

Der Krampfspammer
Sein Erzfeind ist der Kampfspammer, denn auch der Krampfspammer will zu den Top Postern zählen. Er hat auch wie sein Rivale, wenig Interesse, sinnvolle und konstruktive Beiträge zu posten und hält sich nur im offenen Bereich auf. Auch er spammt in jeden Thread rein, um ein Post zu ergattern. Die Posts des Krampfspammers verfehlen in jedem Fall das Topic und dem Spam mangelt es an Humor. Weil sich der Krampfspammer das Topic gar nicht erst durchliest (vor allem, wenn es lang ist), kann es vorkommen, dass er in einem Thread landet, wo sein Beitrag gar nicht gern gesehen wird. Häufige Statements des Krampfspammers sind "******-Thread schließen!". Postings des Krampfspammers sind selten länger als eine Zeile. Der Krampfspammer lässt sich ungern nachsagen, er hätte keine Ahnung von der Materie. Das kränkt ihn. Er betätigt sich daher auch gern in Sach- und Contentforen und sei es nur darum, dass seine fachbezogenen Posts eine kurze Zusammenfassung der bereits abgegebenen Antworten sind.

Der Krampfspammer ist ein Einzelkämpfer und hat nicht viele Freunde.

Der Zoffspammer
Der Zoffspammer ist gegen alles und jeden. Er liest die Topics und Beiträge durch und spammt mit Provokation und vehementer Aggressivität. Der Zoffspammer legt keinen Wert auf Freunde im Forum und sein Ziel ist es, möglich viel Unruhe zu stiften und sich Feinde zu machen. In seiner Verbissenheit, andere User zu provozieren, tendiert er dazu, unqualifizierte Argumente zu bringen oder die Objektivität zu verlieren. Er ist gegen alles und jeden, hält sich selbst mit seiner no-future-Mentalität allerdings auch nicht für gottgleich. Dass er mit seinem Verhalten seinen Account riskiert, ist ihm egal. Sein Ziel ist nicht eine hohe Postingzahl, sondern die Zahl seiner Kontrahenten zu steigern. Hat er sogar einen Mod aus der Reserve gelockt, gibt es doppelte Erfahrungspunke in seinem Punktesystem.

Der Zoffspammer ist laut und polternd, nicht immer scharfsinnig und respektlos.

Der Provokationsspammer (high voltage)
Wie es bei Psychopathen so ist, sind die meisten hochintelligent und haben einen scharfen Verstand. Dem Provokationsspammer liegt es fern, Konflikte zu schlichten. Er widmet sich brisanten Themen und seine Posts sind gleichermaßen herausfordernd wie konstruktiv - eine Falle, in die prompt jemand reintappt. Seine Opfer bekommen umgehend die Überlegenheit des Provokationsspammers zu spüren. Letztendlich unterliegt das Opfer dem Wortgefecht. Findet der Provokationsspammer keine Threads, in denen er auf Jagd gehen kann, eröffnet er selbst einen. Oftmals ist das Topic trivial, aber schnell gelingt es ihm, aus einer Banalität eine diffamierende Revolte zu machen. Seine Argumentation ist messerscharf und zynisch. Leider hat er oft Recht, könnte sich jedoch mehr Sympathien verschaffen, wenn er sein Überlegenheitswürgegriff etwas lockern würde.

Der Provokationsspammer ist ein exzellenter Rhetoriker und bedient sich nicht der Gossensprache. Nicht alle Mods und User sind dem High Voltage Provokationsspammer gewachsen.

Der Provokationsspammer (asozial)
Im Vergleich zum High Voltage Provokationsspammer ist die Ausdrucksweise des asozialen Provokationsspammers sekundär. Aber auch er besitzt ein hohes Maß an Intelligenz und Kreativität, jedoch ist er längst nicht so arrogant wie sein Artverwandter. Für den asozialen Provokationsspammer gibt es kein Gut oder Böse. Er stellt alle an die gleiche Wand und eröffnet sein Reihenfeuer an mit Fäkalien überladenden Wortgefechten. Dies ist genau genommen sein Köder und er triumphiert, wenn sich die Community sowie die Autoritätspersonen über seine verbalen Entgleisungen empören.

Absurderweise schart der asoziale Provokationsspammer eine nicht kleine Anhängerschaft um sich, so dass Strafmaßnahmen gegen ihn oftmals einen unangenehmen Rückstoß zur Folge haben.

Nur hartgesottene User und Mods sollten sich mit diesem Provokationsspammer auf ein asoziales Kräftemessen einlassen.

Die selbsternannte Forenpolizei (Hilfssheriffs)
Die selbsterkorenen Hüter für Recht und Ordnung in den Foren haben die Netiquette auswendig gelernt und setzen voraus, dass alle anderen sie ebenfalls detailliert kennen - vor allem natürlich neu Registrierte (Newbies, n00bs). Die Hilfssheriffs lauern da drauf, dass jemand gegen die Hausregeln verstößt und weisen sofort darauf hin, dass sie eingehalten werden muss. Sie züchtigen sofort jeden, der jemand anders flamed und merken nicht, dass sie mit ihren eigenen notorischen Maßregelungen ebenfalls hart an die Grenze des Flamens stoßen. Sie missbilligen es, wenn User abseits der Norm posten und zu Wiederholungen neigen. Sofort wird die Rüge erteilt, die Suchfunktion zu einem Thema zu nutzen. Zur Untermalung ihrer Vorhaltungen führen sie Links an, in denen das just neu eröffnete Topic bereits behandelt wurde. Mit ihren ständigen Zurechtweisen gegenüber Usern möchten sich die Hilfssheriffs beim Forenpersonal in ein gutes Licht stellen, werden aber oft von allen Beteiligten als Klugscheißer eingestuft. Erhält der selbsternannte Hilfssheriff nicht die ersehnte Anerkennung für seinen uneigennützigen Einsatz, oder sogar Ablehnung, fühlt er sich verraten und mit Unrecht überhäuft. Entweder verlässt er schmollend sein Revier oder inszeniert seinen Abgang in einem furiosen Finale, wobei er gegen sämtliche Regeln verstößt, die er zuvor jeden eingebläut hatte.

Selbsternannte Forenpolizisten sind Einzelkämpfer, selbstsüchtig und arrogant.

Die unmoralischen und bösen Spammer
Sie sind nicht daran interessiert, in der Community heimisch zu werden, verfolgen nur böse illegale Ziele und sind stark profitorientiert. Sie sind meist im offenen Bereich anzutreffen, wo sie ihre Ware feilbieten, die sämtliche Grenzen der Legalität sprengen. Sie sind schlitzohrige Schwindelhuber, die vorher genau die Lage aussondieren, bevor sie ihre Bootlegs und Ebay-Ware anbieten. Sie sind unauffällig auffällig in ihren scheinheiligen Posts und suchen immer wieder nach Schlupflöchern, Traderegeln zu umgehen, um brave User über den Tisch zu ziehen. Fliegen ihre Machenschaften auf und sie werden der Foren verwiesen, fühlen sie sich oft ungerecht behandelt oder argumentieren mit Ahnungslosigkeit.

Die Lebenserwartung dieser Spammer ist von kurzer Dauer.

Die Mods
Der hohe Rat des Forums, dessen Aufgabe darin besteht, darauf Acht zu geben, dass sich die Community über vernünftige Themen austauscht und alle nett zueinander sind. Topics, die zwar mit dem Ehrenkodex eines Vorzeige-Users eröffnet wurden, jedoch rasch vom Thema abweichen und in denen der Spam immer hemmungsloser wuchert, können von den Mods - nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller Pros und Contras - geschlossen werden. Die Spamresistenz der Mods ist hoch, aber da der Spamvirus flexibel ist und bricht er auch bei Mods mit instabilen Immunsystem ein. Das Verhalten eines spaminfizierten Mods erkennt man, wenn er ein-, zwei-, drei- auch mehrmals Spamposts abliefert. Wird er dabei vom Antispammer aufgespürt, eröffnet dieser sofort einen "Mods spammen!!" Thread.

Die Hilfssheriffs halten sich hier geflissentlich zurück, da sie es sich nicht mit denen verderben wollen, die sie umschleimen.

Der Schizophrenie Spammer
Der Schizophrenie Spammer leidet an dem typischen Jekyl und Hyde Syndrom und daher führt er mehrere Accounts im Forum. Gut und Böse ringen ständig in ihm. Der Schizophrene Spammer hat einen Hauptaccount, mit dem er das Gute verkörpert und nicht auffällig wird. Doch bald dominiert Hyde in ihm und loggt Dr. Jekyl aus. Mit einem seiner Hyde Accounts treibt er groben Unfug in den Foren, spammt und flamed mit Vorlieben ahnungslose Neulinge an, ohne ein festes Ziel zu verfolgen. Er treibt sein Unwesen gerade immer so weit, dass er nicht in die Mühlen der Forenjustiz gerät. Dann erwacht rechtzeitig wieder der Dr. Jekyl in ihm und der Accountwechsel wird vollzogen. Im Gewand des guten Accounts wirft er die moralische Verwerflichkeit sofort in den Threads vor, in dem seine böse Seite gewütet hat.

Dominiert die Hyde Persönlichkeit des Schizophrenen Spammers, kann seine Multi Existenz im Forum aufliegen und der Bann seiner gesamten Sippe ist die Folge. Dem Schizophrene Spammer liegt nichts an einer hohen Posting Zahl, da er ständig mit seinen Persönlichkeitsspaltungen beschäftigt ist.

Der Ninja Spammer
Ninja Spammer kommen eher selten vor und sind kaum zu erkennen. Sie tauchen aus dem Nichts blitzartig auf, werfen ihre exakt zugeschnittenen akzentfreien Artikulationen gezielt ins Forum und verschwinden sofort wieder. Sie sind unangreifbar und reagieren auf keine Antwort. Sie lassen sich zu keinen unüberlegten Aktionen hinreißen und wechseln die Foren und Nicknamen in einem atemberaubenden Tempo.

Der Forumstroll (Forumtrollus vulgaris)
Der gemeine Forumstroll (Forumtrollus vulgaris), manchmal auch als Foren-DAU bezeichnet.

Hierbei dürfte es sich um eine primitive Urform anderer Spammertypen handeln. Er ist nahe verwandt mit den Provokationsspammern, besitzt aber weder merkbare argumentative noch sprachliche Fähigkeiten. Ist auch nicht in der Lage, einen Thread zu verfolgen. Der gemeine Forumstroll reagiert nur auf einfache Schlüsselreize (meist in der Forengemeinde kontrovers diskutierte Themenbereiche oder -begriffe) und wirft ungeachtet des ihm unverständlichen Themenzusammenhangs einen für ihn typischen Wortschwall oder Satz in ein Post. Eine Lernfähigkeit oder Einsicht in meist selbstverschuldete Probleme ist nicht festzustellen.

Typische Phrasen sind: "Ihr seid alle blöd", "XY-Benutzer sind alle blöd", "MUUAHAHAHAHAAA".

Der Forenbildspammer
Der Forenbildspammer kommentiert Threads einzig und allein mit einem lustigen Forenbild. Sollten in den folgenden Posts keine Wayne-Bilder gepostet werden, so kommentiert er diese Posts solange mit lustigen Forenbildern, bis andere Forenbenutzer schließlich ebenfalls Wayne-Bilder posten oder der Thread geschlossen wird. Der Forenbildspammer wird von der Motivation getrieben, durch den Thread Hijack weitere Beiträge zum eigentlichen Thema zu unterbinden und gemeinsam mit anderen Forenbenutzern Wayne-Bilder zu posten.

Der Rechtschreib-Spammer
Er ist eine Unterart des Hilfssheriffs und sucht in allen Beiträgen nur nach einem: Rechtschreib-, Grammatik und Interpunktionsfehler.

Wenn er welche findet muss, berichtet er in oberlehrerhafter Art und Weise genauestens darüber, egal wie ernst das Thema des jeweiligen Threads ist und als wie unpassend eine derartige Belehrung von den anderen Diskussionsteilnehmern empfunden wird.

Oft pedigt er auch die Reinerhaltung der deutschen Sprache und zieht sich daran hoch, das andere in ihren Threads mal ein Fremdwort oder einen Anglizismus verwendet haben.

Und wenn er jemanden dabei erwischt, ein Fremdwort zu benutzen und dieses auch noch falsch zu schreiben, so ist dies für den Rechtschreib-Spammer wie Weihnachten und Ostern an einem Tag.

Rechtschreib-Spammer sind die absoluten Lieblingsziele der selbsternannten Forenpolizisten. Jeder selbernannte Forenpolizist hat ein Bookmark auf die Profile notorische Rechtschreib-Spammer und prüft regelmäßig, am liebsten jede halbe Stunde, ob bekannte Täter bereits wieder aktiv geworden sind. Für jede Verwarnung, die ein Rechtschreib-Spammer durch die Boardmoderatoren erhält, ritzt der Forenpolizist eine Kerbe in die Kante seines Schreibtisches.

Der Heise-Rechtschreib-Spammer
Eine bisher nur im deutschsprachigen Raum beobachtete Unterart des Rechtschreib-Spammers, die sich das Biotop "Heise-Forum" zur Wahlheimat auserkoren hat. Alle Angehörigen dieser Spezies zeichnen sich durch besondere Penetranz und Oberlehrerhaftigkeit aus.

Oft gehören sie gleichzeitig der oben beschriebenen Spezies der Trolle an, was sie aber heftig bestreiten.


phil
01.12.2006 - 14:47 Uhr
Welcher Forumstyp bist Du?

Der Kampfspammer
Souverän betritt er jeden Thread und hat sofort ein Statement parat, das gerade noch mit dem Topic übereinstimmt. Nach einigen weiteren Posts haben sich weitere Kampfspammer im Thread eingenistet und die Diskussion an sich gerissen. Hin und wieder kann es passieren, dass die nun folgenden Posts nichts mehr mit dem Topic zu tun haben. Vereinzelte Kampfspammer verfügen über einen ausgeprägten Humor und sind in der Lage, bei anderen Postern Sympathien zu gewinnen. Kampfspammer sind meist Arbeitsposter oder solche, die fremde Internetzugänge für den Forumaufenthalt nutzen, aber auch Schüler und Studenten. Trotzdem postet der Kampfspammer, zu Hause angekommen, umgehend bis spät in die Nacht weiter und ist nach wenigen Stunden Schlaf wieder der erste Forenbesucher. Die erste Informationsaufnahme im Forum gilt dem Stand der Postladder, denn er ist bestrebt, unter den ersten fünf genannt zu werden.

Kampfspammern sind durchaus inhaltsschwere Beiträge zuzutrauen.

Der Krampfspammer
Sein Erzfeind ist der Kampfspammer, denn auch der Krampfspammer will zu den Top Postern zählen. Er hat auch wie sein Rivale, wenig Interesse, sinnvolle und konstruktive Beiträge zu posten und hält sich nur im offenen Bereich auf. Auch er spammt in jeden Thread rein, um ein Post zu ergattern. Die Posts des Krampfspammers verfehlen in jedem Fall das Topic und dem Spam mangelt es an Humor. Weil sich der Krampfspammer das Topic gar nicht erst durchliest (vor allem, wenn es lang ist), kann es vorkommen, dass er in einem Thread landet, wo sein Beitrag gar nicht gern gesehen wird. Häufige Statements des Krampfspammers sind "******-Thread schließen!". Postings des Krampfspammers sind selten länger als eine Zeile. Der Krampfspammer lässt sich ungern nachsagen, er hätte keine Ahnung von der Materie. Das kränkt ihn. Er betätigt sich daher auch gern in Sach- und Contentforen und sei es nur darum, dass seine fachbezogenen Posts eine kurze Zusammenfassung der bereits abgegebenen Antworten sind.

Der Krampfspammer ist ein Einzelkämpfer und hat nicht viele Freunde.

Der Zoffspammer
Der Zoffspammer ist gegen alles und jeden. Er liest die Topics und Beiträge durch und spammt mit Provokation und vehementer Aggressivität. Der Zoffspammer legt keinen Wert auf Freunde im Forum und sein Ziel ist es, möglich viel Unruhe zu stiften und sich Feinde zu machen. In seiner Verbissenheit, andere User zu provozieren, tendiert er dazu, unqualifizierte Argumente zu bringen oder die Objektivität zu verlieren. Er ist gegen alles und jeden, hält sich selbst mit seiner no-future-Mentalität allerdings auch nicht für gottgleich. Dass er mit seinem Verhalten seinen Account riskiert, ist ihm egal. Sein Ziel ist nicht eine hohe Postingzahl, sondern die Zahl seiner Kontrahenten zu steigern. Hat er sogar einen Mod aus der Reserve gelockt, gibt es doppelte Erfahrungspunke in seinem Punktesystem.

Der Zoffspammer ist laut und polternd, nicht immer scharfsinnig und respektlos.

Der Provokationsspammer (high voltage)
Wie es bei Psychopathen so ist, sind die meisten hochintelligent und haben einen scharfen Verstand. Dem Provokationsspammer liegt es fern, Konflikte zu schlichten. Er widmet sich brisanten Themen und seine Posts sind gleichermaßen herausfordernd wie konstruktiv - eine Falle, in die prompt jemand reintappt. Seine Opfer bekommen umgehend die Überlegenheit des Provokationsspammers zu spüren. Letztendlich unterliegt das Opfer dem Wortgefecht. Findet der Provokationsspammer keine Threads, in denen er auf Jagd gehen kann, eröffnet er selbst einen. Oftmals ist das Topic trivial, aber schnell gelingt es ihm, aus einer Banalität eine diffamierende Revolte zu machen. Seine Argumentation ist messerscharf und zynisch. Leider hat er oft Recht, könnte sich jedoch mehr Sympathien verschaffen, wenn er sein Überlegenheitswürgegriff etwas lockern würde.

Der Provokationsspammer ist ein exzellenter Rhetoriker und bedient sich nicht der Gossensprache. Nicht alle Mods und User sind dem High Voltage Provokationsspammer gewachsen.

Der Provokationsspammer (asozial)
Im Vergleich zum High Voltage Provokationsspammer ist die Ausdrucksweise des asozialen Provokationsspammers sekundär. Aber auch er besitzt ein hohes Maß an Intelligenz und Kreativität, jedoch ist er längst nicht so arrogant wie sein Artverwandter. Für den asozialen Provokationsspammer gibt es kein Gut oder Böse. Er stellt alle an die gleiche Wand und eröffnet sein Reihenfeuer an mit Fäkalien überladenden Wortgefechten. Dies ist genau genommen sein Köder und er triumphiert, wenn sich die Community sowie die Autoritätspersonen über seine verbalen Entgleisungen empören.

Absurderweise schart der asoziale Provokationsspammer eine nicht kleine Anhängerschaft um sich, so dass Strafmaßnahmen gegen ihn oftmals einen unangenehmen Rückstoß zur Folge haben.

Nur hartgesottene User und Mods sollten sich mit diesem Provokationsspammer auf ein asoziales Kräftemessen einlassen.

Die selbsternannte Forenpolizei (Hilfssheriffs)
Die selbsterkorenen Hüter für Recht und Ordnung in den Foren haben die Netiquette auswendig gelernt und setzen voraus, dass alle anderen sie ebenfalls detailliert kennen - vor allem natürlich neu Registrierte (Newbies, n00bs). Die Hilfssheriffs lauern da drauf, dass jemand gegen die Hausregeln verstößt und weisen sofort darauf hin, dass sie eingehalten werden muss. Sie züchtigen sofort jeden, der jemand anders flamed und merken nicht, dass sie mit ihren eigenen notorischen Maßregelungen ebenfalls hart an die Grenze des Flamens stoßen. Sie missbilligen es, wenn User abseits der Norm posten und zu Wiederholungen neigen. Sofort wird die Rüge erteilt, die Suchfunktion zu einem Thema zu nutzen. Zur Untermalung ihrer Vorhaltungen führen sie Links an, in denen das just neu eröffnete Topic bereits behandelt wurde. Mit ihren ständigen Zurechtweisen gegenüber Usern möchten sich die Hilfssheriffs beim Forenpersonal in ein gutes Licht stellen, werden aber oft von allen Beteiligten als Klugscheißer eingestuft. Erhält der selbsternannte Hilfssheriff nicht die ersehnte Anerkennung für seinen uneigennützigen Einsatz, oder sogar Ablehnung, fühlt er sich verraten und mit Unrecht überhäuft. Entweder verlässt er schmollend sein Revier oder inszeniert seinen Abgang in einem furiosen Finale, wobei er gegen sämtliche Regeln verstößt, die er zuvor jeden eingebläut hatte.

Selbsternannte Forenpolizisten sind Einzelkämpfer, selbstsüchtig und arrogant.

Die unmoralischen und bösen Spammer
Sie sind nicht daran interessiert, in der Community heimisch zu werden, verfolgen nur böse illegale Ziele und sind stark profitorientiert. Sie sind meist im offenen Bereich anzutreffen, wo sie ihre Ware feilbieten, die sämtliche Grenzen der Legalität sprengen. Sie sind schlitzohrige Schwindelhuber, die vorher genau die Lage aussondieren, bevor sie ihre Bootlegs und Ebay-Ware anbieten. Sie sind unauffällig auffällig in ihren scheinheiligen Posts und suchen immer wieder nach Schlupflöchern, Traderegeln zu umgehen, um brave User über den Tisch zu ziehen. Fliegen ihre Machenschaften auf und sie werden der Foren verwiesen, fühlen sie sich oft ungerecht behandelt oder argumentieren mit Ahnungslosigkeit.

Die Lebenserwartung dieser Spammer ist von kurzer Dauer.

Die Mods
Der hohe Rat des Forums, dessen Aufgabe darin besteht, darauf Acht zu geben, dass sich die Community über vernünftige Themen austauscht und alle nett zueinander sind. Topics, die zwar mit dem Ehrenkodex eines Vorzeige-Users eröffnet wurden, jedoch rasch vom Thema abweichen und in denen der Spam immer hemmungsloser wuchert, können von den Mods - nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller Pros und Contras - geschlossen werden. Die Spamresistenz der Mods ist hoch, aber da der Spamvirus flexibel ist und bricht er auch bei Mods mit instabilen Immunsystem ein. Das Verhalten eines spaminfizierten Mods erkennt man, wenn er ein-, zwei-, drei- auch mehrmals Spamposts abliefert. Wird er dabei vom Antispammer aufgespürt, eröffnet dieser sofort einen "Mods spammen!!" Thread.

Die Hilfssheriffs halten sich hier geflissentlich zurück, da sie es sich nicht mit denen verderben wollen, die sie umschleimen.

Der Schizophrenie Spammer
Der Schizophrenie Spammer leidet an dem typischen Jekyl und Hyde Syndrom und daher führt er mehrere Accounts im Forum. Gut und Böse ringen ständig in ihm. Der Schizophrene Spammer hat einen Hauptaccount, mit dem er das Gute verkörpert und nicht auffällig wird. Doch bald dominiert Hyde in ihm und loggt Dr. Jekyl aus. Mit einem seiner Hyde Accounts treibt er groben Unfug in den Foren, spammt und flamed mit Vorlieben ahnungslose Neulinge an, ohne ein festes Ziel zu verfolgen. Er treibt sein Unwesen gerade immer so weit, dass er nicht in die Mühlen der Forenjustiz gerät. Dann erwacht rechtzeitig wieder der Dr. Jekyl in ihm und der Accountwechsel wird vollzogen. Im Gewand des guten Accounts wirft er die moralische Verwerflichkeit sofort in den Threads vor, in dem seine böse Seite gewütet hat.

Dominiert die Hyde Persönlichkeit des Schizophrenen Spammers, kann seine Multi Existenz im Forum aufliegen und der Bann seiner gesamten Sippe ist die Folge. Dem Schizophrene Spammer liegt nichts an einer hohen Posting Zahl, da er ständig mit seinen Persönlichkeitsspaltungen beschäftigt ist.

Der Ninja Spammer
Ninja Spammer kommen eher selten vor und sind kaum zu erkennen. Sie tauchen aus dem Nichts blitzartig auf, werfen ihre exakt zugeschnittenen akzentfreien Artikulationen gezielt ins Forum und verschwinden sofort wieder. Sie sind unangreifbar und reagieren auf keine Antwort. Sie lassen sich zu keinen unüberlegten Aktionen hinreißen und wechseln die Foren und Nicknamen in einem atemberaubenden Tempo.

Der Forumstroll (Forumtrollus vulgaris)
Der gemeine Forumstroll (Forumtrollus vulgaris), manchmal auch als Foren-DAU bezeichnet.

Hierbei dürfte es sich um eine primitive Urform anderer Spammertypen handeln. Er ist nahe verwandt mit den Provokationsspammern, besitzt aber weder merkbare argumentative noch sprachliche Fähigkeiten. Ist auch nicht in der Lage, einen Thread zu verfolgen. Der gemeine Forumstroll reagiert nur auf einfache Schlüsselreize (meist in der Forengemeinde kontrovers diskutierte Themenbereiche oder -begriffe) und wirft ungeachtet des ihm unverständlichen Themenzusammenhangs einen für ihn typischen Wortschwall oder Satz in ein Post. Eine Lernfähigkeit oder Einsicht in meist selbstverschuldete Probleme ist nicht festzustellen.

Typische Phrasen sind: "Ihr seid alle blöd", "XY-Benutzer sind alle blöd", "MUUAHAHAHAHAAA".

Der Forenbildspammer
Der Forenbildspammer kommentiert Threads einzig und allein mit einem lustigen Forenbild. Sollten in den folgenden Posts keine Wayne-Bilder gepostet werden, so kommentiert er diese Posts solange mit lustigen Forenbildern, bis andere Forenbenutzer schließlich ebenfalls Wayne-Bilder posten oder der Thread geschlossen wird. Der Forenbildspammer wird von der Motivation getrieben, durch den Thread Hijack weitere Beiträge zum eigentlichen Thema zu unterbinden und gemeinsam mit anderen Forenbenutzern Wayne-Bilder zu posten.

Der Rechtschreib-Spammer
Er ist eine Unterart des Hilfssheriffs und sucht in allen Beiträgen nur nach einem: Rechtschreib-, Grammatik und Interpunktionsfehler.

Wenn er welche findet muss, berichtet er in oberlehrerhafter Art und Weise genauestens darüber, egal wie ernst das Thema des jeweiligen Threads ist und als wie unpassend eine derartige Belehrung von den anderen Diskussionsteilnehmern empfunden wird.

Oft pedigt er auch die Reinerhaltung der deutschen Sprache und zieht sich daran hoch, das andere in ihren Threads mal ein Fremdwort oder einen Anglizismus verwendet haben.

Und wenn er jemanden dabei erwischt, ein Fremdwort zu benutzen und dieses auch noch falsch zu schreiben, so ist dies für den Rechtschreib-Spammer wie Weihnachten und Ostern an einem Tag.

Rechtschreib-Spammer sind die absoluten Lieblingsziele der selbsternannten Forenpolizisten. Jeder selbernannte Forenpolizist hat ein Bookmark auf die Profile notorische Rechtschreib-Spammer und prüft regelmäßig, am liebsten jede halbe Stunde, ob bekannte Täter bereits wieder aktiv geworden sind. Für jede Verwarnung, die ein Rechtschreib-Spammer durch die Boardmoderatoren erhält, ritzt der Forenpolizist eine Kerbe in die Kante seines Schreibtisches.

Der Heise-Rechtschreib-Spammer
Eine bisher nur im deutschsprachigen Raum beobachtete Unterart des Rechtschreib-Spammers, die sich das Biotop "Heise-Forum" zur Wahlheimat auserkoren hat. Alle Angehörigen dieser Spezies zeichnen sich durch besondere Penetranz und Oberlehrerhaftigkeit aus.

Oft gehören sie gleichzeitig der oben beschriebenen Spezies der Trolle an, was sie aber heftig bestreiten.

kent.
01.12.2006 - 14:48 Uhr
GOD'S AWAY ON BUSINESS!
philWelcher Forumstyp bist Du?
01.12.2006 - 14:48 Uhr
Welcher Forumstyp bist Du?

Der Kampfspammer
Souverän betritt er jeden Thread und hat sofort ein Statement parat, das gerade noch mit dem Topic übereinstimmt. Nach einigen weiteren Posts haben sich weitere Kampfspammer im Thread eingenistet und die Diskussion an sich gerissen. Hin und wieder kann es passieren, dass die nun folgenden Posts nichts mehr mit dem Topic zu tun haben. Vereinzelte Kampfspammer verfügen über einen ausgeprägten Humor und sind in der Lage, bei anderen Postern Sympathien zu gewinnen. Kampfspammer sind meist Arbeitsposter oder solche, die fremde Internetzugänge für den Forumaufenthalt nutzen, aber auch Schüler und Studenten. Trotzdem postet der Kampfspammer, zu Hause angekommen, umgehend bis spät in die Nacht weiter und ist nach wenigen Stunden Schlaf wieder der erste Forenbesucher. Die erste Informationsaufnahme im Forum gilt dem Stand der Postladder, denn er ist bestrebt, unter den ersten fünf genannt zu werden.

Kampfspammern sind durchaus inhaltsschwere Beiträge zuzutrauen.

Der Krampfspammer
Sein Erzfeind ist der Kampfspammer, denn auch der Krampfspammer will zu den Top Postern zählen. Er hat auch wie sein Rivale, wenig Interesse, sinnvolle und konstruktive Beiträge zu posten und hält sich nur im offenen Bereich auf. Auch er spammt in jeden Thread rein, um ein Post zu ergattern. Die Posts des Krampfspammers verfehlen in jedem Fall das Topic und dem Spam mangelt es an Humor. Weil sich der Krampfspammer das Topic gar nicht erst durchliest (vor allem, wenn es lang ist), kann es vorkommen, dass er in einem Thread landet, wo sein Beitrag gar nicht gern gesehen wird. Häufige Statements des Krampfspammers sind "******-Thread schließen!". Postings des Krampfspammers sind selten länger als eine Zeile. Der Krampfspammer lässt sich ungern nachsagen, er hätte keine Ahnung von der Materie. Das kränkt ihn. Er betätigt sich daher auch gern in Sach- und Contentforen und sei es nur darum, dass seine fachbezogenen Posts eine kurze Zusammenfassung der bereits abgegebenen Antworten sind.

Der Krampfspammer ist ein Einzelkämpfer und hat nicht viele Freunde.

Der Zoffspammer
Der Zoffspammer ist gegen alles und jeden. Er liest die Topics und Beiträge durch und spammt mit Provokation und vehementer Aggressivität. Der Zoffspammer legt keinen Wert auf Freunde im Forum und sein Ziel ist es, möglich viel Unruhe zu stiften und sich Feinde zu machen. In seiner Verbissenheit, andere User zu provozieren, tendiert er dazu, unqualifizierte Argumente zu bringen oder die Objektivität zu verlieren. Er ist gegen alles und jeden, hält sich selbst mit seiner no-future-Mentalität allerdings auch nicht für gottgleich. Dass er mit seinem Verhalten seinen Account riskiert, ist ihm egal. Sein Ziel ist nicht eine hohe Postingzahl, sondern die Zahl seiner Kontrahenten zu steigern. Hat er sogar einen Mod aus der Reserve gelockt, gibt es doppelte Erfahrungspunke in seinem Punktesystem.

Der Zoffspammer ist laut und polternd, nicht immer scharfsinnig und respektlos.

Der Provokationsspammer (high voltage)
Wie es bei Psychopathen so ist, sind die meisten hochintelligent und haben einen scharfen Verstand. Dem Provokationsspammer liegt es fern, Konflikte zu schlichten. Er widmet sich brisanten Themen und seine Posts sind gleichermaßen herausfordernd wie konstruktiv - eine Falle, in die prompt jemand reintappt. Seine Opfer bekommen umgehend die Überlegenheit des Provokationsspammers zu spüren. Letztendlich unterliegt das Opfer dem Wortgefecht. Findet der Provokationsspammer keine Threads, in denen er auf Jagd gehen kann, eröffnet er selbst einen. Oftmals ist das Topic trivial, aber schnell gelingt es ihm, aus einer Banalität eine diffamierende Revolte zu machen. Seine Argumentation ist messerscharf und zynisch. Leider hat er oft Recht, könnte sich jedoch mehr Sympathien verschaffen, wenn er sein Überlegenheitswürgegriff etwas lockern würde.

Der Provokationsspammer ist ein exzellenter Rhetoriker und bedient sich nicht der Gossensprache. Nicht alle Mods und User sind dem High Voltage Provokationsspammer gewachsen.

Der Provokationsspammer (asozial)
Im Vergleich zum High Voltage Provokationsspammer ist die Ausdrucksweise des asozialen Provokationsspammers sekundär. Aber auch er besitzt ein hohes Maß an Intelligenz und Kreativität, jedoch ist er längst nicht so arrogant wie sein Artverwandter. Für den asozialen Provokationsspammer gibt es kein Gut oder Böse. Er stellt alle an die gleiche Wand und eröffnet sein Reihenfeuer an mit Fäkalien überladenden Wortgefechten. Dies ist genau genommen sein Köder und er triumphiert, wenn sich die Community sowie die Autoritätspersonen über seine verbalen Entgleisungen empören.

Absurderweise schart der asoziale Provokationsspammer eine nicht kleine Anhängerschaft um sich, so dass Strafmaßnahmen gegen ihn oftmals einen unangenehmen Rückstoß zur Folge haben.

Nur hartgesottene User und Mods sollten sich mit diesem Provokationsspammer auf ein asoziales Kräftemessen einlassen.

Die selbsternannte Forenpolizei (Hilfssheriffs)
Die selbsterkorenen Hüter für Recht und Ordnung in den Foren haben die Netiquette auswendig gelernt und setzen voraus, dass alle anderen sie ebenfalls detailliert kennen - vor allem natürlich neu Registrierte (Newbies, n00bs). Die Hilfssheriffs lauern da drauf, dass jemand gegen die Hausregeln verstößt und weisen sofort darauf hin, dass sie eingehalten werden muss. Sie züchtigen sofort jeden, der jemand anders flamed und merken nicht, dass sie mit ihren eigenen notorischen Maßregelungen ebenfalls hart an die Grenze des Flamens stoßen. Sie missbilligen es, wenn User abseits der Norm posten und zu Wiederholungen neigen. Sofort wird die Rüge erteilt, die Suchfunktion zu einem Thema zu nutzen. Zur Untermalung ihrer Vorhaltungen führen sie Links an, in denen das just neu eröffnete Topic bereits behandelt wurde. Mit ihren ständigen Zurechtweisen gegenüber Usern möchten sich die Hilfssheriffs beim Forenpersonal in ein gutes Licht stellen, werden aber oft von allen Beteiligten als Klugscheißer eingestuft. Erhält der selbsternannte Hilfssheriff nicht die ersehnte Anerkennung für seinen uneigennützigen Einsatz, oder sogar Ablehnung, fühlt er sich verraten und mit Unrecht überhäuft. Entweder verlässt er schmollend sein Revier oder inszeniert seinen Abgang in einem furiosen Finale, wobei er gegen sämtliche Regeln verstößt, die er zuvor jeden eingebläut hatte.

Selbsternannte Forenpolizisten sind Einzelkämpfer, selbstsüchtig und arrogant.

Die unmoralischen und bösen Spammer
Sie sind nicht daran interessiert, in der Community heimisch zu werden, verfolgen nur böse illegale Ziele und sind stark profitorientiert. Sie sind meist im offenen Bereich anzutreffen, wo sie ihre Ware feilbieten, die sämtliche Grenzen der Legalität sprengen. Sie sind schlitzohrige Schwindelhuber, die vorher genau die Lage aussondieren, bevor sie ihre Bootlegs und Ebay-Ware anbieten. Sie sind unauffällig auffällig in ihren scheinheiligen Posts und suchen immer wieder nach Schlupflöchern, Traderegeln zu umgehen, um brave User über den Tisch zu ziehen. Fliegen ihre Machenschaften auf und sie werden der Foren verwiesen, fühlen sie sich oft ungerecht behandelt oder argumentieren mit Ahnungslosigkeit.

Die Lebenserwartung dieser Spammer ist von kurzer Dauer.

Die Mods
Der hohe Rat des Forums, dessen Aufgabe darin besteht, darauf Acht zu geben, dass sich die Community über vernünftige Themen austauscht und alle nett zueinander sind. Topics, die zwar mit dem Ehrenkodex eines Vorzeige-Users eröffnet wurden, jedoch rasch vom Thema abweichen und in denen der Spam immer hemmungsloser wuchert, können von den Mods - nach reiflicher Überlegung und Abwägung aller Pros und Contras - geschlossen werden. Die Spamresistenz der Mods ist hoch, aber da der Spamvirus flexibel ist und bricht er auch bei Mods mit instabilen Immunsystem ein. Das Verhalten eines spaminfizierten Mods erkennt man, wenn er ein-, zwei-, drei- auch mehrmals Spamposts abliefert. Wird er dabei vom Antispammer aufgespürt, eröffnet dieser sofort einen "Mods spammen!!" Thread.

Die Hilfssheriffs halten sich hier geflissentlich zurück, da sie es sich nicht mit denen verderben wollen, die sie umschleimen.

Der Schizophrenie Spammer
Der Schizophrenie Spammer leidet an dem typischen Jekyl und Hyde Syndrom und daher führt er mehrere Accounts im Forum. Gut und Böse ringen ständig in ihm. Der Schizophrene Spammer hat einen Hauptaccount, mit dem er das Gute verkörpert und nicht auffällig wird. Doch bald dominiert Hyde in ihm und loggt Dr. Jekyl aus. Mit einem seiner Hyde Accounts treibt er groben Unfug in den Foren, spammt und flamed mit Vorlieben ahnungslose Neulinge an, ohne ein festes Ziel zu verfolgen. Er treibt sein Unwesen gerade immer so weit, dass er nicht in die Mühlen der Forenjustiz gerät. Dann erwacht rechtzeitig wieder der Dr. Jekyl in ihm und der Accountwechsel wird vollzogen. Im Gewand des guten Accounts wirft er die moralische Verwerflichkeit sofort in den Threads vor, in dem seine böse Seite gewütet hat.

Dominiert die Hyde Persönlichkeit des Schizophrenen Spammers, kann seine Multi Existenz im Forum aufliegen und der Bann seiner gesamten Sippe ist die Folge. Dem Schizophrene Spammer liegt nichts an einer hohen Posting Zahl, da er ständig mit seinen Persönlichkeitsspaltungen beschäftigt ist.

Der Ninja Spammer
Ninja Spammer kommen eher selten vor und sind kaum zu erkennen. Sie tauchen aus dem Nichts blitzartig auf, werfen ihre exakt zugeschnittenen akzentfreien Artikulationen gezielt ins Forum und verschwinden sofort wieder. Sie sind unangreifbar und reagieren auf keine Antwort. Sie lassen sich zu keinen unüberlegten Aktionen hinreißen und wechseln die Foren und Nicknamen in einem atemberaubenden Tempo.

Der Forumstroll (Forumtrollus vulgaris)
Der gemeine Forumstroll (Forumtrollus vulgaris), manchmal auch als Foren-DAU bezeichnet.

Hierbei dürfte es sich um eine primitive Urform anderer Spammertypen handeln. Er ist nahe verwandt mit den Provokationsspammern, besitzt aber weder merkbare argumentative noch sprachliche Fähigkeiten. Ist auch nicht in der Lage, einen Thread zu verfolgen. Der gemeine Forumstroll reagiert nur auf einfache Schlüsselreize (meist in der Forengemeinde kontrovers diskutierte Themenbereiche oder -begriffe) und wirft ungeachtet des ihm unverständlichen Themenzusammenhangs einen für ihn typischen Wortschwall oder Satz in ein Post. Eine Lernfähigkeit oder Einsicht in meist selbstverschuldete Probleme ist nicht festzustellen.

Typische Phrasen sind: "Ihr seid alle blöd", "XY-Benutzer sind alle blöd", "MUUAHAHAHAHAAA".

Der Forenbildspammer
Der Forenbildspammer kommentiert Threads einzig und allein mit einem lustigen Forenbild. Sollten in den folgenden Posts keine Wayne-Bilder gepostet werden, so kommentiert er diese Posts solange mit lustigen Forenbildern, bis andere Forenbenutzer schließlich ebenfalls Wayne-Bilder posten oder der Thread geschlossen wird. Der Forenbildspammer wird von der Motivation getrieben, durch den Thread Hijack weitere Beiträge zum eigentlichen Thema zu unterbinden und gemeinsam mit anderen Forenbenutzern Wayne-Bilder zu posten.

Der Rechtschreib-Spammer
Er ist eine Unterart des Hilfssheriffs und sucht in allen Beiträgen nur nach einem: Rechtschreib-, Grammatik und Interpunktionsfehler.

Wenn er welche findet muss, berichtet er in oberlehrerhafter Art und Weise genauestens darüber, egal wie ernst das Thema des jeweiligen Threads ist und als wie unpassend eine derartige Belehrung von den anderen Diskussionsteilnehmern empfunden wird.

Oft pedigt er auch die Reinerhaltung der deutschen Sprache und zieht sich daran hoch, das andere in ihren Threads mal ein Fremdwort oder einen Anglizismus verwendet haben.

Und wenn er jemanden dabei erwischt, ein Fremdwort zu benutzen und dieses auch noch falsch zu schreiben, so ist dies für den Rechtschreib-Spammer wie Weihnachten und Ostern an einem Tag.

Rechtschreib-Spammer sind die absoluten Lieblingsziele der selbsternannten Forenpolizisten. Jeder selbernannte Forenpolizist hat ein Bookmark auf die Profile notorische Rechtschreib-Spammer und prüft regelmäßig, am liebsten jede halbe Stunde, ob bekannte Täter bereits wieder aktiv geworden sind. Für jede Verwarnung, die ein Rechtschreib-Spammer durch die Boardmoderatoren erhält, ritzt der Forenpolizist eine Kerbe in die Kante seines Schreibtisches.

Der Heise-Rechtschreib-Spammer
Eine bisher nur im deutschsprachigen Raum beobachtete Unterart des Rechtschreib-Spammers, die sich das Biotop "Heise-Forum" zur Wahlheimat auserkoren hat. Alle Angehörigen dieser Spezies zeichnen sich durch besondere Penetranz und Oberlehrerhaftigkeit aus.

Oft gehören sie gleichzeitig der oben beschriebenen Spezies der Trolle an, was sie aber heftig bestreiten.


phil
01.12.2006 - 14:50 Uhr
kent. (01.12.2006 - 14:48 Uhr):
GOD'S AWAY ON BUSINESS!

DU SPASST
wolfgang
01.12.2006 - 14:51 Uhr
ihr seit doch alle homo sexuel ihr spassten des forum hier is so ziehmlich des schlechtest des ich je gesehn ha nur scheise auf der 2 ten seite
meike die dicke
01.12.2006 - 14:53 Uhr
phil (15.07.2006 - 21:56 Uhr):
eure textzeilen die ihr in die away schreibt?!

flo (15.07.2006 - 22:01 Uhr):
nicht da oder
bin weg

oder seit xx:xx

bademeister (15.07.2006 - 22:04 Uhr):
zur hölle mit euch
leckt mich
etc.

toifel (15.07.2006 - 22:06 Uhr):
"sie müssen sich irren - ich habe gar kein icq"

Pelo (15.07.2006 - 22:09 Uhr):
jaja, es gibt schön lustige away messages ;)

ist Abwesend: ähm...nein? xD
ist Nicht verfügbar: Atomkraft ist euer freund





jojo (15.07.2006 - 22:12 Uhr):
jonas ist Abwesend:Alice In Chains - Grind

(ich habe immer irgednwelche lieder in meiner away, die ich grade höre.

hui (15.07.2006 - 22:32 Uhr):
naja meißt das was ich dann mach, "bin essen" oder so, also ganz brav ;)

desaparecido (15.07.2006 - 22:45 Uhr):
hm und ich bin scheinbar nicht der einzige dem langweilig ist ;)

Dehydriert (15.07.2006 - 23:39 Uhr):
Das war aus irgendeinem Grunde voreingestellt:

Bin nach Hause gegangen.
Musste Essen für meine Kinder kochen.


JimCunningham (15.07.2006 - 23:51 Uhr):
Bin nach Hause gegangen.
Musste meine Kinder kochen.

der witz ist so alt wie icq =)

dude (15.07.2006 - 23:54 Uhr):
Cop Shoot Cop

artbruht (16.07.2006 - 02:03 Uhr):
wie wäre es hieBin mal ebend zur organspende was abliefern...
Na? Na?

benny (16.07.2006 - 03:23 Uhr):
höhö höhö *hüstel* ^^

Mr. Electric Ocean (16.07.2006 - 21:35 Uhr):
"Bin wichsen -
Mutti"

devilcametome (17.07.2006 - 11:01 Uhr):
"hier steht was ich gerade mache"

automatic_kid (17.07.2006 - 11:04 Uhr):
meist zitier ich irgendeine Textzeile in meiner away-massage.
kann dann zwar kein schwein was mit anfangen, und niemand hat eine ahnung, wann ich wieder am pc sein könnte..aber ist ja auch wurscht! wozu gibbet telefone!

jacob (17.07.2006 - 22:33 Uhr):
gone for good

avail (26.07.2006 - 19:49 Uhr):
tze.. für die meisten sind die away nachrichten doch einlass in die gefühlswelt der person, die gerade nicht anwesend ist ^^

komischer satz. egal.


**** was here, 07-**-2006.
Answering I simply wrote back: Hope was here... and quickly left, 07-**-2006


das steht bei mir gerade drin :D

Jenny (26.07.2006 - 23:27 Uhr):
Ich befinde mich gerade im Planquadrat 7 im Sektor F mit 51°02'55'' nördlicher Breite im Gitterfeld Alpha der Zone 33-Nord.
Wenn's was wichtiges gibt, findest du mich dort - aber achte auf die Minenfelder.

den findsch toll
hab oft langeweile also 289-271-971 kontaktiert mich =)

Daharka (27.07.2006 - 01:08 Uhr):
gettin drunk tonight, wont be able to write even if you try...

(warum ich immer ab und an den englisch tick hab, und ja ist net grammatikalisch perfekt korrekt ;) )

Piepi (27.07.2006 - 09:34 Uhr):
Ich habe diese braune Einkaufstüte mit ihrem Schatten und dann

"Unauffällige, braune Papiertüten klonen"

anny (03.08.2006 - 23:08 Uhr):
Wie wärs damit:

anny ist nicht verfügbar:

Osram (03.08.2006 - 23:13 Uhr):
ganz großes Tennis, muss man schon sagen

MAR (04.08.2006 - 06:44 Uhr):
ich machs wie "automatic_kid". liedtext aber gaaanz oben noch was sinnvolles. im moment bei "abwesend"


*fruehstueckess*

"Though your whole world has gone up into flames
And isn’t it great to find that you’re really worth nothing
And how safe it is to feel safe..."

Slochy (05.08.2006 - 01:52 Uhr):
Bei mir sind's immer irgendwelche Fragmente aus Liedern, auch wenn sie mit dem eigentlichen "Ich bin weg aufgrund von XYZ"-Sinn nicht viel zu tun haben. Aktuell isses Kettcars "Landungsbrücken raus" mit

"Aufstehen, atmen, anziehen und hingehen. Zurückkommen, essen und einsehen zum Schluss: Dass man weiter machen muss."

Mülch Miller (06.08.2006 - 01:23 Uhr):
von nem freund: der benutzer onaniert momentan

7th Seeker (15.08.2006 - 21:35 Uhr):
Es gibt einen Thread über ICQ away-zeilen, jetz kann man auch einen über die besten ICQ-Kettenbriefe machen.
Mein Favorit:


-ACHTUNG KETTENBRIEF-BITTE LESEN-ACHTUNG KETTENBRIEF-
Du konntest es nicht verhindern, du hast ihn bekommen. Irgendwo zwischen Ougadougou und Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch befindet sich der kleine Willy, der seine Eltern nicht kennt und weder Freunde noch Geschwister noch Haare noch Handy hat und sich nur von Kartoffelpüree ernährt. Da ihm der Kartoffelpüree ausgeht und er lebendig bleiben soll, müssen wir ihn helfen. Für jede Person, an der du bemitleidenswerter Mensch diesen Kettenbrief schickst, gelangen 3 Cent an das ausschließlich für Willi eingerichtete Spendenkonto, das nur dazu dient ihm Kartoffelpüree zu verschaffen.
Wenn du diesen Kettenbrief ignorierst, werden dir in nächster Zeit ganz schlimme Sachen passieren. Du könntest an Brustwarzenkrebs, Tokio-Hotel-Tinnitus, Fingernagelausfall oder Bauchnabelkrätze erkranken. Es sind auch Fälle bekannt, wo ignorante Menschen
von Willis unbekannter Mutter im Schlaf gefesselt, paniert, in Jauche getaucht und nach Dnjepropetrovsk verschleppt wurden, wo sie 3 Jahre am Müllplatz Erdbeer- und Minzkaugummi trennen mussten.
Also schick diesen Brief an alle deine Kontakte, um dem Geschwister-, Freunde-, Eltern-, Haar- und Handylosen Willi zu helfen oder sei es, um deine Kontakte zu belustigen.
Und vielleicht kommt dieser Kettenbrief irgendwann zum niederträchtigen Schreiber dieses Kettenbriefes zurück, dem diese ständig wiederkommenden billigen Kettenbriefe, die dafür sorgen, dass du heute Nacht deine wahre Liebe kennenlernst, genauso nerven wie dich. Vielleicht wird er sich dann auch für ne Woche nur von Kartoffelpüree ernähren.
Vielleicht.
-ACHTUNG ENDE KETTENBRIEF - ACHTUNG ENDE KETTENBRIEF-


Zum weiterschicken empfohlen!!
;-)

7th Seeker

er muss es wissen (15.08.2006 - 21:39 Uhr):
du gehörst verprügelt

LostInACity (15.08.2006 - 21:41 Uhr):
großartig. hahaha.;-D

Loam Galligulla (15.08.2006 - 21:43 Uhr):
Ist aber zu lang :o

7th Seeker (15.08.2006 - 21:48 Uhr):
Wer on is kann den problemlos kriegn sons muss man den teilen mit der bitte ihn zusammenzusetzen

rainy april day (16.08.2006 - 15:44 Uhr):
Ich zitiere immer Textzeilen und sage, was ich mache. Meistens versuche ich, eine Textzeile zu finden, die was damit zu tun hat, was ich mache. Beispielsweise:
Fernsehen - Hey boys and girls here`s BBC see corpses, rapes and amputees!

nanana (16.08.2006 - 17:39 Uhr):
textzeilen!
grad von den arctic monkeys
*in his way or no way totalitarian*
*argumentative*
weil der des so schön sagt!
kling blöd ich weiß!!

görk (16.08.2006 - 18:09 Uhr):
ich bin angeln mit -namen einsetzten-

timeory bulltet (20.08.2006 - 03:31 Uhr):
tschööö, ihr pissersz

möwenmilch (24.08.2006 - 15:26 Uhr):
@Jenny,

Dein Satz würde ganich gehn, der is zu lang...

chucky (24.08.2006 - 17:31 Uhr):
Ich hab heute drin:

Hab mich gestern vorn Zug geworfen.
Ist gar nicht so schlimm, wie immer alle erzählen.
Mir gehts auch schon wieder ganz gut.

Der Witz daran ist, dass sich bei uns im Dorf ungefähr jedes halbe Jahr jemand am Bahnhof umbringt und es gestern mal wieder so weit war^^

7th Seeker (24.08.2006 - 20:53 Uhr):
Ob das jetzt so witzig ist....


keksdose (25.08.2006 - 16:46 Uhr):
@Chucky: GANZ GRO?ES TENNIS, diese Geschichte, was ist daran bitte witzig, da ist die geschichte um den kleinen Willy mit seinem Püree doch wesentlich amüsanter. Endlich mal was anderes als dieser "wenn du diesen Brief an x Leute sendest, wirst du deine große liebe finden"-Scheiß, wer glaubt denn überhaupt so einen Schwachsinn? Scheinbar gibt es da genug Idioten,.....Armes Deutschland

knaTTerton (25.08.2006 - 16:51 Uhr):
arme keksdose

chucky (25.08.2006 - 16:58 Uhr):
Tut mir leid, aber ich finds lustig. Wenn dann noch so Gerüchte am nächsten Tag rumgehen, dass sie auf dem Restaurant nebenan nen Arm gefunden haben...
Ist doch cool :D

mantra (25.08.2006 - 17:02 Uhr):
ohh bitte...
slipknot fan? wie alt?

bademeisterPro (25.08.2006 - 17:02 Uhr):
Jedem das seine, vielleicht würdest du das ja anders sehen, wenn es mal einen bekannten von dir erwischt, ob du das dann noch immer "cool" findest?

chucky (25.08.2006 - 17:04 Uhr):
nee, dann nicht. Aber das ist nunmal das einziege wofür unser Dorf Bekannt ist^^



Und wie kommst du auf Slipknot-Fan???

jojo (25.08.2006 - 18:24 Uhr):
wie arm ist das denn....also ich finds nicht witzig.

chucky (25.08.2006 - 19:41 Uhr):
euer Pech...

Polly (25.08.2006 - 19:42 Uhr):
Hey Leute, ist doch aaaaalles subjektiv... =D

M裏 MµrÐêrꧧ (17.11.2006 - 23:10 Uhr):
naja... soll doch jeder schreiben was spaß macht... ich hab oft: "mi andante sui i nervi. siete tutti cosi scemi!" versteht keiner und grad des find ich lustig dran, weil des nämlich bedeuter das alle doof sind und mir auf die nerven gehn *lol* ... ach und so schreib ich meistens irgendwas rein was mir halt so einfällt oda a ned wie: "so sachen machen halt..." ^^

uczen (22.11.2006 - 12:48 Uhr):
hehe, der nick...

ICQ SUCKS (22.11.2006 - 19:22 Uhr):
"Hab gerade Süssigkeiten von einem Fremden erhalten. Bin gleich wieder da."

scheise
01.12.2006 - 14:54 Uhr
phil (15.07.2006 - 21:56 Uhr):
eure textzeilen die ihr in die away schreibt?!

flo (15.07.2006 - 22:01 Uhr):
nicht da oder
bin weg

oder seit xx:xx

bademeister (15.07.2006 - 22:04 Uhr):
zur hölle mit euch
leckt mich
etc.

toifel (15.07.2006 - 22:06 Uhr):
"sie müssen sich irren - ich habe gar kein icq"

Pelo (15.07.2006 - 22:09 Uhr):
jaja, es gibt schön lustige away messages ;)

ist Abwesend: ähm...nein? xD
ist Nicht verfügbar: Atomkraft ist euer freund





jojo (15.07.2006 - 22:12 Uhr):
jonas ist Abwesend:Alice In Chains - Grind

(ich habe immer irgednwelche lieder in meiner away, die ich grade höre.

hui (15.07.2006 - 22:32 Uhr):
naja meißt das was ich dann mach, "bin essen" oder so, also ganz brav ;)

desaparecido (15.07.2006 - 22:45 Uhr):
hm und ich bin scheinbar nicht der einzige dem langweilig ist ;)

Dehydriert (15.07.2006 - 23:39 Uhr):
Das war aus irgendeinem Grunde voreingestellt:

Bin nach Hause gegangen.
Musste Essen für meine Kinder kochen.


JimCunningham (15.07.2006 - 23:51 Uhr):
Bin nach Hause gegangen.
Musste meine Kinder kochen.

der witz ist so alt wie icq =)

dude (15.07.2006 - 23:54 Uhr):
Cop Shoot Cop

artbruht (16.07.2006 - 02:03 Uhr):
wie wäre es hieBin mal ebend zur organspende was abliefern...
Na? Na?

benny (16.07.2006 - 03:23 Uhr):
höhö höhö *hüstel* ^^

Mr. Electric Ocean (16.07.2006 - 21:35 Uhr):
"Bin wichsen -
Mutti"

devilcametome (17.07.2006 - 11:01 Uhr):
"hier steht was ich gerade mache"

automatic_kid (17.07.2006 - 11:04 Uhr):
meist zitier ich irgendeine Textzeile in meiner away-massage.
kann dann zwar kein schwein was mit anfangen, und niemand hat eine ahnung, wann ich wieder am pc sein könnte..aber ist ja auch wurscht! wozu gibbet telefone!

jacob (17.07.2006 - 22:33 Uhr):
gone for good

avail (26.07.2006 - 19:49 Uhr):
tze.. für die meisten sind die away nachrichten doch einlass in die gefühlswelt der person, die gerade nicht anwesend ist ^^

komischer satz. egal.


**** was here, 07-**-2006.
Answering I simply wrote back: Hope was here... and quickly left, 07-**-2006


das steht bei mir gerade drin :D

Jenny (26.07.2006 - 23:27 Uhr):
Ich befinde mich gerade im Planquadrat 7 im Sektor F mit 51°02'55'' nördlicher Breite im Gitterfeld Alpha der Zone 33-Nord.
Wenn's was wichtiges gibt, findest du mich dort - aber achte auf die Minenfelder.

den findsch toll
hab oft langeweile also 289-271-971 kontaktiert mich =)

Daharka (27.07.2006 - 01:08 Uhr):
gettin drunk tonight, wont be able to write even if you try...

(warum ich immer ab und an den englisch tick hab, und ja ist net grammatikalisch perfekt korrekt ;) )

Piepi (27.07.2006 - 09:34 Uhr):
Ich habe diese braune Einkaufstüte mit ihrem Schatten und dann

"Unauffällige, braune Papiertüten klonen"

anny (03.08.2006 - 23:08 Uhr):
Wie wärs damit:

anny ist nicht verfügbar:

Osram (03.08.2006 - 23:13 Uhr):
ganz großes Tennis, muss man schon sagen

MAR (04.08.2006 - 06:44 Uhr):
ich machs wie "automatic_kid". liedtext aber gaaanz oben noch was sinnvolles. im moment bei "abwesend"


*fruehstueckess*

"Though your whole world has gone up into flames
And isn’t it great to find that you’re really worth nothing
And how safe it is to feel safe..."

Slochy (05.08.2006 - 01:52 Uhr):
Bei mir sind's immer irgendwelche Fragmente aus Liedern, auch wenn sie mit dem eigentlichen "Ich bin weg aufgrund von XYZ"-Sinn nicht viel zu tun haben. Aktuell isses Kettcars "Landungsbrücken raus" mit

"Aufstehen, atmen, anziehen und hingehen. Zurückkommen, essen und einsehen zum Schluss: Dass man weiter machen muss."

Mülch Miller (06.08.2006 - 01:23 Uhr):
von nem freund: der benutzer onaniert momentan

7th Seeker (15.08.2006 - 21:35 Uhr):
Es gibt einen Thread über ICQ away-zeilen, jetz kann man auch einen über die besten ICQ-Kettenbriefe machen.
Mein Favorit:


-ACHTUNG KETTENBRIEF-BITTE LESEN-ACHTUNG KETTENBRIEF-
Du konntest es nicht verhindern, du hast ihn bekommen. Irgendwo zwischen Ougadougou und Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch befindet sich der kleine Willy, der seine Eltern nicht kennt und weder Freunde noch Geschwister noch Haare noch Handy hat und sich nur von Kartoffelpüree ernährt. Da ihm der Kartoffelpüree ausgeht und er lebendig bleiben soll, müssen wir ihn helfen. Für jede Person, an der du bemitleidenswerter Mensch diesen Kettenbrief schickst, gelangen 3 Cent an das ausschließlich für Willi eingerichtete Spendenkonto, das nur dazu dient ihm Kartoffelpüree zu verschaffen.
Wenn du diesen Kettenbrief ignorierst, werden dir in nächster Zeit ganz schlimme Sachen passieren. Du könntest an Brustwarzenkrebs, Tokio-Hotel-Tinnitus, Fingernagelausfall oder Bauchnabelkrätze erkranken. Es sind auch Fälle bekannt, wo ignorante Menschen
von Willis unbekannter Mutter im Schlaf gefesselt, paniert, in Jauche getaucht und nach Dnjepropetrovsk verschleppt wurden, wo sie 3 Jahre am Müllplatz Erdbeer- und Minzkaugummi trennen mussten.
Also schick diesen Brief an alle deine Kontakte, um dem Geschwister-, Freunde-, Eltern-, Haar- und Handylosen Willi zu helfen oder sei es, um deine Kontakte zu belustigen.
Und vielleicht kommt dieser Kettenbrief irgendwann zum niederträchtigen Schreiber dieses Kettenbriefes zurück, dem diese ständig wiederkommenden billigen Kettenbriefe, die dafür sorgen, dass du heute Nacht deine wahre Liebe kennenlernst, genauso nerven wie dich. Vielleicht wird er sich dann auch für ne Woche nur von Kartoffelpüree ernähren.
Vielleicht.
-ACHTUNG ENDE KETTENBRIEF - ACHTUNG ENDE KETTENBRIEF-


Zum weiterschicken empfohlen!!
;-)

7th Seeker

er muss es wissen (15.08.2006 - 21:39 Uhr):
du gehörst verprügelt

LostInACity (15.08.2006 - 21:41 Uhr):
großartig. hahaha.;-D

Loam Galligulla (15.08.2006 - 21:43 Uhr):
Ist aber zu lang :o

7th Seeker (15.08.2006 - 21:48 Uhr):
Wer on is kann den problemlos kriegn sons muss man den teilen mit der bitte ihn zusammenzusetzen

rainy april day (16.08.2006 - 15:44 Uhr):
Ich zitiere immer Textzeilen und sage, was ich mache. Meistens versuche ich, eine Textzeile zu finden, die was damit zu tun hat, was ich mache. Beispielsweise:
Fernsehen - Hey boys and girls here`s BBC see corpses, rapes and amputees!

nanana (16.08.2006 - 17:39 Uhr):
textzeilen!
grad von den arctic monkeys
*in his way or no way totalitarian*
*argumentative*
weil der des so schön sagt!
kling blöd ich weiß!!

görk (16.08.2006 - 18:09 Uhr):
ich bin angeln mit -namen einsetzten-

timeory bulltet (20.08.2006 - 03:31 Uhr):
tschööö, ihr pissersz

möwenmilch (24.08.2006 - 15:26 Uhr):
@Jenny,

Dein Satz würde ganich gehn, der is zu lang...

chucky (24.08.2006 - 17:31 Uhr):
Ich hab heute drin:

Hab mich gestern vorn Zug geworfen.
Ist gar nicht so schlimm, wie immer alle erzählen.
Mir gehts auch schon wieder ganz gut.

Der Witz daran ist, dass sich bei uns im Dorf ungefähr jedes halbe Jahr jemand am Bahnhof umbringt und es gestern mal wieder so weit war^^

7th Seeker (24.08.2006 - 20:53 Uhr):
Ob das jetzt so witzig ist....


keksdose (25.08.2006 - 16:46 Uhr):
@Chucky: GANZ GRO?ES TENNIS, diese Geschichte, was ist daran bitte witzig, da ist die geschichte um den kleinen Willy mit seinem Püree doch wesentlich amüsanter. Endlich mal was anderes als dieser "wenn du diesen Brief an x Leute sendest, wirst du deine große liebe finden"-Scheiß, wer glaubt denn überhaupt so einen Schwachsinn? Scheinbar gibt es da genug Idioten,.....Armes Deutschland

knaTTerton (25.08.2006 - 16:51 Uhr):
arme keksdose

chucky (25.08.2006 - 16:58 Uhr):
Tut mir leid, aber ich finds lustig. Wenn dann noch so Gerüchte am nächsten Tag rumgehen, dass sie auf dem Restaurant nebenan nen Arm gefunden haben...
Ist doch cool :D

mantra (25.08.2006 - 17:02 Uhr):
ohh bitte...
slipknot fan? wie alt?

bademeisterPro (25.08.2006 - 17:02 Uhr):
Jedem das seine, vielleicht würdest du das ja anders sehen, wenn es mal einen bekannten von dir erwischt, ob du das dann noch immer "cool" findest?

chucky (25.08.2006 - 17:04 Uhr):
nee, dann nicht. Aber das ist nunmal das einziege wofür unser Dorf Bekannt ist^^



Und wie kommst du auf Slipknot-Fan???

jojo (25.08.2006 - 18:24 Uhr):
wie arm ist das denn....also ich finds nicht witzig.

chucky (25.08.2006 - 19:41 Uhr):
euer Pech...

Polly (25.08.2006 - 19:42 Uhr):
Hey Leute, ist doch aaaaalles subjektiv... =D

M裏 MµrÐêrꧧ (17.11.2006 - 23:10 Uhr):
naja... soll doch jeder schreiben was spaß macht... ich hab oft: "mi andante sui i nervi. siete tutti cosi scemi!" versteht keiner und grad des find ich lustig dran, weil des nämlich bedeuter das alle doof sind und mir auf die nerven gehn *lol* ... ach und so schreib ich meistens irgendwas rein was mir halt so einfällt oda a ned wie: "so sachen machen halt..." ^^

uczen (22.11.2006 - 12:48 Uhr):
hehe, der nick...

ICQ SUCKS (22.11.2006 - 19:22 Uhr):
"Hab gerade Süssigkeiten von einem Fremden erhalten. Bin gleich wieder da."

-----------
01.12.2006 - 14:55 Uhr
phil (15.07.2006 - 21:56 Uhr):
eure textzeilen die ihr in die away schreibt?!

flo (15.07.2006 - 22:01 Uhr):
nicht da oder
bin weg

oder seit xx:xx

bademeister (15.07.2006 - 22:04 Uhr):
zur hölle mit euch
leckt mich
etc.

toifel (15.07.2006 - 22:06 Uhr):
"sie müssen sich irren - ich habe gar kein icq"

Pelo (15.07.2006 - 22:09 Uhr):
jaja, es gibt schön lustige away messages ;)

ist Abwesend: ähm...nein? xD
ist Nicht verfügbar: Atomkraft ist euer freund





jojo (15.07.2006 - 22:12 Uhr):
jonas ist Abwesend:Alice In Chains - Grind

(ich habe immer irgednwelche lieder in meiner away, die ich grade höre.

hui (15.07.2006 - 22:32 Uhr):
naja meißt das was ich dann mach, "bin essen" oder so, also ganz brav ;)

desaparecido (15.07.2006 - 22:45 Uhr):
hm und ich bin scheinbar nicht der einzige dem langweilig ist ;)

Dehydriert (15.07.2006 - 23:39 Uhr):
Das war aus irgendeinem Grunde voreingestellt:

Bin nach Hause gegangen.
Musste Essen für meine Kinder kochen.


JimCunningham (15.07.2006 - 23:51 Uhr):
Bin nach Hause gegangen.
Musste meine Kinder kochen.

der witz ist so alt wie icq =)

dude (15.07.2006 - 23:54 Uhr):
Cop Shoot Cop

artbruht (16.07.2006 - 02:03 Uhr):
wie wäre es hieBin mal ebend zur organspende was abliefern...
Na? Na?

benny (16.07.2006 - 03:23 Uhr):
höhö höhö *hüstel* ^^

Mr. Electric Ocean (16.07.2006 - 21:35 Uhr):
"Bin wichsen -
Mutti"

devilcametome (17.07.2006 - 11:01 Uhr):
"hier steht was ich gerade mache"

automatic_kid (17.07.2006 - 11:04 Uhr):
meist zitier ich irgendeine Textzeile in meiner away-massage.
kann dann zwar kein schwein was mit anfangen, und niemand hat eine ahnung, wann ich wieder am pc sein könnte..aber ist ja auch wurscht! wozu gibbet telefone!

jacob (17.07.2006 - 22:33 Uhr):
gone for good

avail (26.07.2006 - 19:49 Uhr):
tze.. für die meisten sind die away nachrichten doch einlass in die gefühlswelt der person, die gerade nicht anwesend ist ^^

komischer satz. egal.


**** was here, 07-**-2006.
Answering I simply wrote back: Hope was here... and quickly left, 07-**-2006


das steht bei mir gerade drin :D

Jenny (26.07.2006 - 23:27 Uhr):
Ich befinde mich gerade im Planquadrat 7 im Sektor F mit 51°02'55'' nördlicher Breite im Gitterfeld Alpha der Zone 33-Nord.
Wenn's was wichtiges gibt, findest du mich dort - aber achte auf die Minenfelder.

den findsch toll
hab oft langeweile also 289-271-971 kontaktiert mich =)

Daharka (27.07.2006 - 01:08 Uhr):
gettin drunk tonight, wont be able to write even if you try...

(warum ich immer ab und an den englisch tick hab, und ja ist net grammatikalisch perfekt korrekt ;) )

Piepi (27.07.2006 - 09:34 Uhr):
Ich habe diese braune Einkaufstüte mit ihrem Schatten und dann

"Unauffällige, braune Papiertüten klonen"

anny (03.08.2006 - 23:08 Uhr):
Wie wärs damit:

anny ist nicht verfügbar:

Osram (03.08.2006 - 23:13 Uhr):
ganz großes Tennis, muss man schon sagen

MAR (04.08.2006 - 06:44 Uhr):
ich machs wie "automatic_kid". liedtext aber gaaanz oben noch was sinnvolles. im moment bei "abwesend"


*fruehstueckess*

"Though your whole world has gone up into flames
And isn’t it great to find that you’re really worth nothing
And how safe it is to feel safe..."

Slochy (05.08.2006 - 01:52 Uhr):
Bei mir sind's immer irgendwelche Fragmente aus Liedern, auch wenn sie mit dem eigentlichen "Ich bin weg aufgrund von XYZ"-Sinn nicht viel zu tun haben. Aktuell isses Kettcars "Landungsbrücken raus" mit

"Aufstehen, atmen, anziehen und hingehen. Zurückkommen, essen und einsehen zum Schluss: Dass man weiter machen muss."

Mülch Miller (06.08.2006 - 01:23 Uhr):
von nem freund: der benutzer onaniert momentan

7th Seeker (15.08.2006 - 21:35 Uhr):
Es gibt einen Thread über ICQ away-zeilen, jetz kann man auch einen über die besten ICQ-Kettenbriefe machen.
Mein Favorit:


-ACHTUNG KETTENBRIEF-BITTE LESEN-ACHTUNG KETTENBRIEF-
Du konntest es nicht verhindern, du hast ihn bekommen. Irgendwo zwischen Ougadougou und Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch befindet sich der kleine Willy, der seine Eltern nicht kennt und weder Freunde noch Geschwister noch Haare noch Handy hat und sich nur von Kartoffelpüree ernährt. Da ihm der Kartoffelpüree ausgeht und er lebendig bleiben soll, müssen wir ihn helfen. Für jede Person, an der du bemitleidenswerter Mensch diesen Kettenbrief schickst, gelangen 3 Cent an das ausschließlich für Willi eingerichtete Spendenkonto, das nur dazu dient ihm Kartoffelpüree zu verschaffen.
Wenn du diesen Kettenbrief ignorierst, werden dir in nächster Zeit ganz schlimme Sachen passieren. Du könntest an Brustwarzenkrebs, Tokio-Hotel-Tinnitus, Fingernagelausfall oder Bauchnabelkrätze erkranken. Es sind auch Fälle bekannt, wo ignorante Menschen
von Willis unbekannter Mutter im Schlaf gefesselt, paniert, in Jauche getaucht und nach Dnjepropetrovsk verschleppt wurden, wo sie 3 Jahre am Müllplatz Erdbeer- und Minzkaugummi trennen mussten.
Also schick diesen Brief an alle deine Kontakte, um dem Geschwister-, Freunde-, Eltern-, Haar- und Handylosen Willi zu helfen oder sei es, um deine Kontakte zu belustigen.
Und vielleicht kommt dieser Kettenbrief irgendwann zum niederträchtigen Schreiber dieses Kettenbriefes zurück, dem diese ständig wiederkommenden billigen Kettenbriefe, die dafür sorgen, dass du heute Nacht deine wahre Liebe kennenlernst, genauso nerven wie dich. Vielleicht wird er sich dann auch für ne Woche nur von Kartoffelpüree ernähren.
Vielleicht.
-ACHTUNG ENDE KETTENBRIEF - ACHTUNG ENDE KETTENBRIEF-


Zum weiterschicken empfohlen!!
;-)

7th Seeker

er muss es wissen (15.08.2006 - 21:39 Uhr):
du gehörst verprügelt

LostInACity (15.08.2006 - 21:41 Uhr):
großartig. hahaha.;-D

Loam Galligulla (15.08.2006 - 21:43 Uhr):
Ist aber zu lang :o

7th Seeker (15.08.2006 - 21:48 Uhr):
Wer on is kann den problemlos kriegn sons muss man den teilen mit der bitte ihn zusammenzusetzen

rainy april day (16.08.2006 - 15:44 Uhr):
Ich zitiere immer Textzeilen und sage, was ich mache. Meistens versuche ich, eine Textzeile zu finden, die was damit zu tun hat, was ich mache. Beispielsweise:
Fernsehen - Hey boys and girls here`s BBC see corpses, rapes and amputees!

nanana (16.08.2006 - 17:39 Uhr):
textzeilen!
grad von den arctic monkeys
*in his way or no way totalitarian*
*argumentative*
weil der des so schön sagt!
kling blöd ich weiß!!

görk (16.08.2006 - 18:09 Uhr):
ich bin angeln mit -namen einsetzten-

timeory bulltet (20.08.2006 - 03:31 Uhr):
tschööö, ihr pissersz

möwenmilch (24.08.2006 - 15:26 Uhr):
@Jenny,

Dein Satz würde ganich gehn, der is zu lang...

chucky (24.08.2006 - 17:31 Uhr):
Ich hab heute drin:

Hab mich gestern vorn Zug geworfen.
Ist gar nicht so schlimm, wie immer alle erzählen.
Mir gehts auch schon wieder ganz gut.

Der Witz daran ist, dass sich bei uns im Dorf ungefähr jedes halbe Jahr jemand am Bahnhof umbringt und es gestern mal wieder so weit war^^

7th Seeker (24.08.2006 - 20:53 Uhr):
Ob das jetzt so witzig ist....


keksdose (25.08.2006 - 16:46 Uhr):
@Chucky: GANZ GRO?ES TENNIS, diese Geschichte, was ist daran bitte witzig, da ist die geschichte um den kleinen Willy mit seinem Püree doch wesentlich amüsanter. Endlich mal was anderes als dieser "wenn du diesen Brief an x Leute sendest, wirst du deine große liebe finden"-Scheiß, wer glaubt denn überhaupt so einen Schwachsinn? Scheinbar gibt es da genug Idioten,.....Armes Deutschland

knaTTerton (25.08.2006 - 16:51 Uhr):
arme keksdose

chucky (25.08.2006 - 16:58 Uhr):
Tut mir leid, aber ich finds lustig. Wenn dann noch so Gerüchte am nächsten Tag rumgehen, dass sie auf dem Restaurant nebenan nen Arm gefunden haben...
Ist doch cool :D

mantra (25.08.2006 - 17:02 Uhr):
ohh bitte...
slipknot fan? wie alt?

bademeisterPro (25.08.2006 - 17:02 Uhr):
Jedem das seine, vielleicht würdest du das ja anders sehen, wenn es mal einen bekannten von dir erwischt, ob du das dann noch immer "cool" findest?

chucky (25.08.2006 - 17:04 Uhr):
nee, dann nicht. Aber das ist nunmal das einziege wofür unser Dorf Bekannt ist^^



Und wie kommst du auf Slipknot-Fan???

jojo (25.08.2006 - 18:24 Uhr):
wie arm ist das denn....also ich finds nicht witzig.

chucky (25.08.2006 - 19:41 Uhr):
euer Pech...

Polly (25.08.2006 - 19:42 Uhr):
Hey Leute, ist doch aaaaalles subjektiv... =D

M裏 MµrÐêrꧧ (17.11.2006 - 23:10 Uhr):
naja... soll doch jeder schreiben was spaß macht... ich hab oft: "mi andante sui i nervi. siete tutti cosi scemi!" versteht keiner und grad des find ich lustig dran, weil des nämlich bedeuter das alle doof sind und mir auf die nerven gehn *lol* ... ach und so schreib ich meistens irgendwas rein was mir halt so einfällt oda a ned wie: "so sachen machen halt..." ^^

uczen (22.11.2006 - 12:48 Uhr):
hehe, der nick...

ICQ SUCKS (22.11.2006 - 19:22 Uhr):
"Hab gerade Süssigkeiten von einem Fremden erhalten. Bin gleich wieder da."

gunter
01.12.2006 - 14:58 Uhr
new filmkritik für lange texte

Danièle Huillet – Erinnerungen, Begegnungen



NICHT VERSÖHNT (1965)


***
Jean-Marie Straub – Danièle und ich sind uns im November 1954 in Paris begegnet – wir erinnern uns gut daran, weil das der Beginn der algerischen Revolution war. Ich war mehrmals per Autostop nach Paris gekommen, um Filme zu sehen, die es bei uns nicht gab, LOS OLVIDADOS von Buñuel, THE QUIET MAN von Ford, THE RIVER von Renoir, LE JOURNAL D'UN CURÉ DE CAMPAGNE von Bresson. [ ... ] In Strasbourg und in Nancy habe ich je ein Jahr Literatur studiert. Aber in Paris habe ich gar nichts gemacht, ich bin ein wenig an die Sorbonne und ins Lycée Voltaire gegangen, in die Vorbereitungsklasse für das IDHEC, wo ich Danièle begegnet bin. Ich kam vom Filmfestival in Venedig zurück und berichtete darüber für Zeitungen, die es damals gab.

Wie haben Sie die Leute der Cahiers du cinéma kennengelernt?

In der Cinémathèque, Avenue de Messine. Ich habe sie in meinen Filmclub in Metz eingeladen: Truffaut, Doniol und Bazin, der zweimal gekommen ist, um FARREBIQUE und LE JOURNAL D'UN CURÉ DE CAMPAGNE vorzustellen. Ich habe Godard, Rohmer und vor allem Rivette kennengelernt. Bei dessen erstem Kurzfilm, LE COUP DU BERGER, habe ich ein wenig mitgearbeitet – ich habe einen Dolly die Treppen in Chabrols Haus hochgetragen, und mich im Abspann als „Regieassistent“ wiedergefunden. Mit Chabrol habe ich mich über Witzeleien gut verstanden. Einmal habe ich spaßeshalber so dahingesagt: „Die Zeit und der Raum – das ist dasselbe für jemanden, der Filme macht“ – und Chabrol hat geantwortet: „Voilà, da ist einer, der eine große Zukunft hat!“ [Lachen] ... Bevor ich mich zum Weggehen entschlossen habe, 1958, hatte ich einen Brief von Rivette in der Tasche, in dem er mich freundlich aufforderte, ihm bei PARIS NOUS APPARTIENT zu assistieren. Ich habe ihm geantwortet: „Ich bin in Deutschland, wenn ich wiederkäme, würde ich im Gefängnis landen. Ich werde nicht da sein.“ Ich bin weggegangen, weil ich algerische Freunde hatte, und als die erste Granate explodiert ist in Algerien 1954, dachte ich, daß die Algerier recht hätten. Und dann hatte ich französische Bekannte, die von dort mit hängenden Köpfen wiederkehrten und schwiegen, und über die man sechs Monate später erfuhr, daß sie bei Folterungen mitmachen mußten – oder auch nicht mitmachten ... Außerdem, wenn ich nicht aus Frankreich weggegangen wäre, hätte Danièle sich von mir abgewandt. Ich hatte keine Wahl – erstmal der Überzeugung wegen, dann der Liebe wegen.

Und für Sie, wann ist für Sie der Wunsch entstanden, Filme zu machen?

Danièle Huillet – Ich, ich wollte Dokumentarfilme in Afrika machen. Ich hätte also nicht ihm begegnen sollen, sondern Jean Rouch [Lachen] ... Also habe ich mich am IDHEC eingeschrieben, weil ich wußte, daß man, wenn man nicht zu einer gewissen Kaste von Filmleuten gehörte, beim IDHEC Zeit gewinnen konnte. Die Periode, wo man einfach so beim Kinofilm einsteigen konnte, war vorbei. Aber bei der Bewerbung mußte man einen Film von Yves Allégret, MANÈGES, analysieren: ich habe ein Blatt abgegeben, auf das ich ganz einfach geschrieben habe, ob man uns veräppeln wolle – zu verlangen, über einen solchen Film zu schreiben. Ich liebte Filme wie LOS OLVIDADOS oder DAS LEBEN DER FRAU OHARU. Das war doch etwas ganz anderes.

Hat Danièle Sie zum Filmemachen bewogen – wer war der Motor bei Ihnen als Paar?

Jean-Marie Straub – Ohne Danièle hätte ich nie einen Film gemacht, ich bin zu faul dazu. Ich wäre auf der Strecke geblieben, weil man ganz allein einem derartigen System nicht widerstehen kann. Wie Leterrier in UN CONDAMNÉ À MORT S'EST ÉCHAPPÉ sagt: „Zu zweit ist es leichter.“ [ ... ]

Aus einem Interview mit Frédéric Bonnaud, Serge Kaganski und Dominique Marchais.
Les Inrockuptibles, No 91, Paris, 12.-18.2.1997



Dreharbeiten zu UMILIATI (2003)
(c) Marion Befve



Dreharbeiten zu QUEI LORO INCONTRI (2005)
(c) Giulio Bursi


***



Libération, 18. Oktober 2006




***
Eine sonnenhafte Utopie

FILMFESTIVAL BERLIN, 1987

Der Saal ist voll. Die Mehrzahl der Leute, die sich da drängen, haben den TOD DES EMPEDOKLES gar nicht bis zu seinem tragischen Ende verfolgt, sind aber dennoch gekommen - gewiß deshalb, um ihre Ablehnung kundzutun: So ein Film wie dieser, ein „Anti-Film“, ein „Feind des Kinos“, hatte im offiziellen Wettbewerb nichts zu suchen; wir befinden uns in Berlin, und die Mauer trennt die Stadt noch in zwei Teile.

In Wahrheit ist man gekommen, um zu schauen, wie die beiden so sind. Jean-Marie redet. Die wenigen Fragen, manchmal disqualifiziert durch ein nicht anzufechtendes „Uninteressant“, werden zur Abflugpiste für seine Rede, die ebenso durchdringend ist. An seiner Seite, unglaublich schön, majestätisch, ist Danièle, die all diese neugierigen und gespannten, manchmal feindseligen Gesichter ohne Verachtung ins Auge faßt.

Lange habe ich gedacht, daß die Kunst, das Kino, eine Angelegenheit der Einsamkeit seien. Lange habe ich von den Filmen von Straub gesprochen. Aber mit der Zeit, mit den Jahren der Arbeit, habe ich gesehen, daß sie zu zweit waren und daß das ihre Stärke war. Sie taten sich zusammen, um der Welt zu widerstehen. Diese absolute Autonomie, die mit jedem Film dichter und kompromißloser wurde, erschien mir allein unlebbar, ich beneidete sie darum, obschon ich wußte, welchen Preis sie dafür zahlten. Aber es trug mich, das Kino DER Straubs.

Sie weiß, daß er im Begriff ist, zu weit zu gehen, genau dorthin geht, wo er hin will. Er denkt, also übertreibt er, sie heißt es gut, ohne etwas anderes beizufügen als da und dort einen fehlenden Eigennamen, ein genaues Datum, einen Teil eines Zitats. Um die beiden herum die Darsteller, sich ihrer Sache sicher, überzeugt (zu Recht), an einem flammenden, erdhaften Werk teilgenommen zu haben, das sie alle übersteigt. Das ist der Krieg. Das massive Schweigen von D ist die conditio sine qua non für das Abheben des Gedankens, die Entfaltung des Vortrags.

Er redet immer, eröffnet, überbordet in seinem untadeligen Deutsch mit Pariser Akzent. Und auch wenn sie kein Wort sagt, so ist sie doch ganz da, hörbar, wie wenn sie mit ihrer Stummheit die notwendigen Exzesse des vorwärtsdrängenden Wortes schützte. Dieses gesättigte Wissen über den Film, das gesagt und nochmal gesagt werden muß, das ist in ihr, das unterstützt und ermutigt sie mit ihrem sanften und ein wenig müden Blick – müde deswegen, weil man sich immer noch herumschlagen muß (es ist so lang her, daß ...).

Oft lieben sich Künstler, stehen Seite an Seite, bewundern und stimulieren sich; was aber einzigartig bleibt, ist das tolle Projekt, gemeinsame Sache zu machen. Das Kino, das doch ein so günstiges Klima schafft für die Aufreizung des Ego, für die Beziehungen von Unterwerfung und Domination, liefert uns wohl Beispiele für schöpferische Bruderschaften, welche die Konflikte und Rivalitäten im Geheimnis der Blutsbande verdünnen - die Straubs aber eröffneten eine mehr sonnenhafte Utopie. Das Risiko, der Eigensinn, immer neu gesetzt und fester gebunden, wurden für uns ein Rückhalt; und wir wußten, wie es sich mit der duellierenden Wesensart dieses Sterns verhielt.

Jetzt berührt er das Wesentliche, er greift an, er will an gewisse Lösungen erinnern, die man ein bißchen zu schnell weggelegt hat: die Natur, die um Gnade bittet, die Utopie, die Diktatur des Proletariats. Und obschon jedermann weiß, daß das wunderbare Projekt, das er beschwört, nicht das ist, was man, für einige Monate noch, auf der anderen Seite der Mauer verrotten sieht, so empört man sich doch; alles ist recht, um nicht zu denken.

D weiß, was die Leute so furchtbar aufbringt: es ist die Hypothese einer die Welt betreffenden Änderung. Diejenige, die der Film uns, einen Augenblick lang, notwendig und wünschenswert hat erscheinen lassen. Sie schaut sich die erstarrten Professionellen an, die vom Geschehen, in dem sich Denken und Kino vereinigen, überfordert sind. Ihn blickt sie kaum an, das ist nicht nötig: sie sind ein Leib.

Nicht um Komplizenschaft ging es, nicht um Solidarität. Nie werden die Jahre der Zusammenarbeit, des Kampfes in Gesten und Äußerungen von Gefühlen öffentlich inszeniert. Nein, die stetige Zwiesprache wird genährt von gegenseitigem Respekt, auch von gewahrter Distanz. Man siezt sich. Fühlbar existent ist die Verschmelzung nur in den Filmen, den Werken, die sich aneinanderreihen; sie ist die Urmaterie der Arbeit und hat nur mit dem Sozialen, dem Beweis zu tun.

LE FRESNOY, 2001

Viel später, Jahre später, etliche Filme später. Keine Mauer mehr in Berlin, kein real existierender Sozialismus. Die beiden haben in Le Fresnoy Zuflucht gefunden. Sie beenden den Schnitt ihres Films OPERAI, CONTADINI. Kleine Gruppen von verängstigt schweigenden Studenten sind gekommen, um die Arbeit zu beobachten, als wäre das ein Zeremoniell. Der Film ist fast beendet, und die beiden Künstler überprüfen ein letztes Mal das Ganze in seiner Kontinuität, Rolle nach Rolle, auf einem schönen 35mm-Schneidetisch. Die Schüler haben noch nie Objekte dieser Art gesehen. Sie – so wie er – will mit der AVID-Digitalapparatur nichts zu tun haben. Sie verweigert sich dem. Die Gewalt des Virtuellen wird weder auf sie noch auf ihr Kino Zugriff erhalten. Sie brauchen die Materie, das Gewicht der Dinge, den Filmstreifen, die Erde.

Er spricht nicht mehr. Jetzt ist sie der Mittelpunkt. Sie ist es, die handhabt, befühlt, berührt; im Halbdunkel nimmt man ihre weißen, tätigen Handschuhe und sein Profil wahr, das sich vom sanften Licht des Films, von den vorbeiziehenden Bildern abhebt. Das Publikum hält respektvolle Distanz und würde aufhören zu atmen, wenn das möglich wäre. Es ist noch nötig zu schleifen, zu feilen, das weiß er; aber wenn ein Schnitt sich aufdrängt, wenn ein Bild noch im schwarzen Samtkorb des Galgens hängen sollte, zieht er vor, das nicht zu sehen. Sie ist es, die sich damit befaßt, wie eine Parze es täte, ohne Unsicherheit, während er rausgeht, um auf dem sonnenbeschienenen Gang eine Zigarette zu rauchen. „Denken Sie wirklich, daß ...“ Ja, sie glaubt es, sie weiß es in der Dunkelheit: der Film muß gewetzt und geschärft werden wie ein Messer.

Wind. Fabrik. Kamera. Furche. Bewegung. Körper. Proletariat. Pflug. Landschaft. Widerstand. Schnitt. Strecke. Schwenk. Felsen. Wolken. Feld. Sonne. Akkord. Straße. Kader. Zwei. Pflugschar. Bewegung 2. Trauer. Erde. Film.

Ist die Rolle überprüft und perfekt, verschwindet sie für einen Moment, verläßt die dunkle Fabrik. Auf dem Gang begegnen sie sich, sie beruhigt ihn. Dann kommt sie zurück, trägt schwer am Gewicht der neuen Rolle und an den Jahren des Anspruchs, dem Gewicht der Kunst. Sie ist die Achse. Sie installiert sich wieder am Tisch, ordnet die Haare (die schon etwas grau sind), entschuldigt sich wegen der Langsamkeit des Vorgangs, obschon niemand etwas gesagt hat. Man würde es nie wagen.

Einige sind verschwunden. „Sie können zurückkommen.“ Er kommt rein, kehrt in die Fabrik und zum Geruch der Arbeit zurück, setzt sich, bis zur nächsten Zigarette, an ihre Seite, gerade so lange, daß einen Augenblick lang ein flüchtiges, aber sehr konkretes Bild des amour fou sich über OPERAI, CONTADINI legt, und sich auf ewig all jenen einprägt, die anwesend waren, dort, ganz im Hintergrund, im Finstern.

Vincent Dieutre – Libération, 18. Oktober 2006



***
Eure Worte, schöne Worte







Danièle, Jean-Marie,
Unsere Begegnungen werden unser Leben für die nächsten dreißig Jahre verschönern. Was uns betrifft, so nehmen wir einen großen Schluck Jugend und kräftigen uns, um Euch wiederzubegegnen. Wir hören hier nicht auf mit der Arbeit. Das ganze Viertel beteiligt sich daran, trotz der Schwierigkeiten, trotz des Zuviels an Polizei und Sozialarbeitern und des Zuwenigs an Geld. Tagtäglich, jede Minute lernen wir neue Worte, Eure Worte, schöne Worte, nur für uns, sie passen uns wie ein Pyjama aus feiner Seide. Wir hätten Euch gerne hunderttausend Filme und ein Blumenbankett für drei Groschen offeriert. Aber vor allem trinken wir ein kleines Glas Grog und denken an Euch.
Pedro, Vanda
P.S.: Schnall Deine Gurte an, Danièle !

Pedro Costa – Libération, 18. Oktober 2006









Pedro Costa: OÙ GÎT VOTRE SOURIRE ENFOUI? (2001)


Nha cretcheu, my love,
being together again will make our lives beautiful
for another thirty years.
As for me, I will come back full of love and strength.
I wish I could give you a hundred thousand cigarettes,
a dozen of those fancy dresses,
a car, the little lava house you've always dreamed of,
a three-penny bouquet.
But above all else,
drink a good bottle of wine,
and think of me.
Here it's all work.
We're over a hundred now.
Did my letter arrive safely?
I still don't have anything from your hand.
Maybe I will soon ...
I’m waiting.
Every day, every minute,
I learn beautiful new words for you and me alone,
made to fit us both, like fine silk pajamas.
Wouldn’t you like that?
I can only send you one letter a month.
Still nothing from you.
Maybe some other time ...
Sometimes I'm afraid of building these walls.
Me, with a pick and cement,
and you, with your silence ...
A pit so deep, it swallows you up.
It hurts to see these horrors
that I don’t want to see.
Your lovely hair skips through my fingers
like dry grass.
Often, I feel weak and think
I’m going to forget you.
[ ... ]

Venturas Brief, gedacht für Lento. Fünfte Fassung


Pedro Costa: JUVENTUDE EM MARCHA / COLOSSAL YOUTH (2006)



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Mail from a friend (Jean-Pierre Gorin)

-------- Original-Nachricht --------
Datum: Tue, 17 Oct 2006 23:34:06 -0700 (PDT)
Von: ***
An: discussion list regarding jean-luc godard's work
Betreff: [Godard] Danielle Huillet's Funeral...

Dear all,

I got a striking e-mail today, which i read with tears in my eyes, from a friend of mine who had the opportunity to attend Huillet's funeral. It so aptly and delicately depicts the funeral (and Straub/Huillet) that i think you will be interested.

[ ... ]

The first film she directed with Jean Marie Straub made me a filmmaker. This was 1965, I was twenty-two. I walked into a theater that played Nicht versöhnt oder Es hilft nur Gewalt wo Gewalt herrscht. (Not Reconciled or Only Violence Helps Where Violence Reigns). How could i resist then a title that encompassed so absolutely my music? I went through the film not understanding anything about it, but by the end of it something strange had happened: I who did not know a word of German was persuaded that somehow I now understood it with absolute clarity. I came out the theater wanting to be involved in a medium that could perform such close up magic. And still to this day what happened to me as I watched Nicht Versöhnt is the best definition I know of what a political film is or should be. There are a few people in my life whose existence alone protects me somehow. Danielle was one of them.
The fact that such a raging love for craft, such a raging love for life was alive protected me ...
She made an extraordinary couple with Jean Marie, cantankerous, obsessed with work, opened every day more to the simplest beauties of the world because they never could stop being enraged at what fouled it ... you took one look at the way they moved in relation to each other and understood their choreography;you heard one of their exchange and caught the music of it: never two people spelled the word love with more clarity; never two people gave me more the sense that exigency could be joy ...
And now I am left fearing for Jean-Marie's life ... I could imagine her surviving him, but not him surviving her ...
Like all funerals It had of course this Proustian devastating feeling of Le Temps Retrouve. A hundred folks were there with "la gueule de circonstance." JLG and Anne Marie ... others you don't know that punctuated Danielle's life. A smattering of young faces pushed the day away from despair and into hope. It is the graceful duty of youth. Jean Marie was there (there had been rumors he wouldn't be) with his eternal cigar, dressed as non funeral as one could be. Her face was left visible, its stern, tender beauty framed by a small vista cut in the closed casket. A Byzantine icon. The wind and the sound of the traffic outside of the cemetery ate away at the words that were quoted before she got carried to the grave. I heard a text in German and the words "I will not name the name of the one whose name is stronger than love itself ..." We file by the grave, dropped roses in this shaft so deep and so dark that we measured for the first time how irremediably gone she was. Jean Marie seated on the next tombstone looked on. A funeral attendant handed him a bouquet of roses. He walked to the grave, threw it in. An amazing yell of rage at death and its works came out of him and he ran, ran away amidst the graves, howling in pain with friends in pursuit. They brought him back. He witnessed the closing of the grave, his body half bent as if he had been hit in the stomach by the force of a blow, and he raised his left fist in the proud hopeful salute of the Popular Front strikers of France, the Republican fighters of Spain and the Communists of Germany when the stone finally slided tight.
JLG, Anne Marie and I walked arms in arms in the shaded alley for awhile. I was left alone finally, walking for the rest of the afternoon and the night that followed before I grabbed a flight back to the States.

[ ... ]



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„Hör auf zu husten!“

1982/1983 wohnten die Straubs mehrfach für ein paar Wochen bei mir in Berlin, West-Berlin, als sie ihren Film KLASSENVERHÄLTNISSE vorbereiteten. Ich hatte gefragt, ob ich nicht auch mitspielen könnte und durfte die Rolle des Delamarche übernehmen. Der Film sollte zunächst in Berlin gedreht werden und ich sah mir mit den beiden ein paar Motive an, später wurden die Dreharbeiten nach Hamburg und Umgebung verlegt, in Berlin wurde aber geprobt. Viel auch in meiner Wohnung, und ich bekam einen Einblick in die Arbeitsweise der Straubs.

Bei den Proben saß Danièle fast immer auf dem Boden. Sie sah und hörte sehr aufmerksam zu und machte sich in ihrem Skript Notizen. Sie merkte sich und notierte Sprechpausen und Betonungen, Gesten und Blicke. Abends schrieb sie auf einer Reiseschreibmaschine die Seiten des Skripts ab und fügte hinzu, was bei der Probe festgehalten worden war.

Danièle leitete die gesamte Produktion, sie war für die Drehplanung ebenso zuständig wie für die Requisiten. Der Film kostete etwa eine Million Mark, aber es gab kein Büro, alles war in den Papieren von Danièle festgehalten. Später schrieb sie mir, ich solle die Pudelmütze nicht vergessen, wir hatten festgelegt, ich werde die bei einer bestimmten Szene tragen. Zweimal schrieb sie mir von dieser Mütze.

Es lag offensichtlich beiden nicht viel daran, eine Wahl zu treffen. Die Darsteller wurden nicht aufwendig ausgesucht und auch die Schauplätze und Requisiten nicht.

Es kam ihnen nicht darauf an, die besonders geeigneten Darsteller zu finden, eher der Eignung der Darsteller zu entsprechen. Auch der Eignung eines Schauplatzes oder Gegenstandes. Das lange und sorgfältige Proben diente wohl dazu, diese Eignungen festzustellen.

Bei dieser Arbeit wurde mir nochmals deutlich, daß die Straubs stets einiges sehr genau festlegen und anderes überhaupt nicht. Einiges überlassen sie ganz dem Selbstlauf. Was aber beschlossen ist, das muss genau so durchgeführt werden.

Es fällt schon deshalb schwer, etwas über die Straubs zu schreiben, weil beide die Genauigkeit so sehr liebten. Ein Zitat aus einem Film oder auch nur einem Zeitungs-Artikel vor 30 Jahren wurde immer bis aufs Wort wiedergegeben. Und Straub erzählte von einer Reise Anfang der Sechziger Jahre, die er ohne Danièle machen mußte, weil es nicht genügend Geld gab. Dieses Unglück lag 20 Jahre zurück, aber er wußte die Daten und auch die Reiseziele noch ganz genau.

Ich habe erlebt, daß Danièle Jean-Marie korrigiert hat, aber kaum je umgekehrt. Einmal hat sie „auch“ statt „Hauch“ gesagt, und Jean-Marie hat sie darauf hingewiesen.

Wenn wir abends Musik hörten, setzte sich Danièle oft dazu, hatte aber dabei immer etwas zu tun. Sie machte eine Handarbeit, stopfte Socken oder ein Hemd. Ein paar Jahre zuvor, in Rom, hatte ich bemerkt daß die Straubs nie außer Haus aßen und auch große Strecken zu Fuß gingen um das Fahrgeld zu sparen. Jetzt aßen wir oft abends in der Pizzeria und Danièle bezahlte.

Sie erlaubte Jean-Marie zehn Zigaretten am Tag, sie sagte, sie habe nichts dagegen, daß er vom Rauchen sterbe. Daß er aber im Kino huste, das störe sie.

Wir sahen uns Godards PASSION an, in dem Michel Piccoli ständig hüstelt, einen Lutscher im Mund, er hat wohl gerade das Rauchen aufgegeben. In diesem Film ist „Polen“ ein neues Jerusalem. An dem Film hatte Danièle allerhand auszusetzen, meinte aber, es sei vielleicht doch Godards bester. Später, als wieder in der Wohnung waren, hustete Jean-Marie und Danièle schrie: „Hör auf zu husten“. Das hatte sie schon oft gesagt. Jetzt fügte sie hinzu: „Sonst gehe ich nach Polen.“

Harun Farocki – Der Standard, 17. Oktober 2006

Notiz

Am Dienstag bekam ich ein kurzes Mail, Danièle Huillet sei gestorben. Vor etwa einem Jahr hatte ich mit Jean-Marie telefoniert, er sagte mir, Danièle sei kürzlich, ganz gegen ihre Grundsätze, beim Arzt gewesen, der habe eine Herzschwäche bei ihr festgestellt.
Jetzt, nach der Todesnachricht, rief ich gemeinsame Freunde an und erfuhr, daß Danièle in den letzten Monaten oft Schmerzen gehabt und wohl auch mit ihrem Tod gerechnet habe.
In der Libération stand gestern, sie sei an Krebs gestorben, weil sie selbst aber offensichtlich ihre Krankengeschichte für sich behalten wollte, will ich dem nicht nachgehen.
Es war Lara die mich darauf brachte, nach Paris zur Beerdigung zu fliegen. Sie sagte, ihr habe es viel bedeutet, dass auch entfernte Bekannte zur Beerdigung von Ursula gekommen seien, selbst wenn sie kein Wort mit denen habe sprechen können.
Claus Philipp von der Zeitung Der Standard bat mich um ein paar Zeilen. Und ich sagte zu, in der vagen Empfindung, ich müßte mich zur Freundschaft mit Danièle öffentlich bekennen. In meinem kleinen Erinnerungstext schrieb ich, Danièle habe mir, als ich eine Rolle in dem Film KLASSENVERHÄLTNISSE spielte, zweimal geschrieben, ich solle zum Drehtermin die Pudelmütze, die ich in einer Szene tragen sollte, nicht vergessen.
In St. Ouen, einem Vorort von Paris, führt eine kleine Straße von der Hauptstraße zum Friedhof. Darauf sind Autowerkstätten und Grabsteinläden, ich kaufte eine Rose. Damit ging ich in ein Café um die Ecke. Eine tief dekolletierte Frau fragte, ob die Blume für sie sei. Ich sagte nein, für die Toten. Ich benutzte wohl den Plural um zu sagen: nicht für das Diesseits, Toten-Blume.
Als ich auf die Toilette ging, fiel mir meine Pudelmütze – die allerdings keine Bommel hat, im Gegensatz zu der damaligen Kostümmütze – ins Waschbecken. Danièle hatte damals geschrieben „Puddelmütze“, beide Male, und ich kann mich an sonst keinen Fehler erinnern, den sie je gemacht hätte. Das hätte ich schreiben können in dem Nachruftext und wohl auch wollen.
Am Eingang zum Friedhof sammelten wir uns, kleine Gruppen bildeten sich, viele, die einander lange nicht gesehen hatten, trafen sich nun wieder. Viele hatten ein verweintes Gesicht. Schließlich waren wir etwa 200, die da warteten und sich in kleinen Grüppchen unterhielten.
Jean-Marie war auf einmal da, er sah abwesend aus. Er trug eine Kordhose, ein Hemd, das nicht in die Hose gesteckt war und ein Sakko. Er hatte ein kaltes Zigarillo im Mundwinkel. Er benahm sich so, wie ich ihn oft auf Podien gesehen habe, er ging auf und ab, für sich, benutzte den sozusagen öffentlichen Raum, als sei er dort für sich. Er grüßte gelegentlich abwesend.
Wir folgten über eine Platanenallee dem Bestattungswagen. Der hielt, und der Sarg wurde herausgeholt und auf zwei Böcke gestellt. Der Mann vom Bestattungs-Unternehmen bat uns, näher zu treten, Familien-Mitglieder würden jetzt Texte verlesen.
Zunächst kamen zwei Frauen, eine las französisch aus einem Buch einen schönen Text über die Flüchtigkeit des Ich. Von meinen Bekannten wußte keiner, um welchen Text es sich handelt, es scheint eine Tagebuch-Aufzeichnung aus dem Zweiten Weltkrieg zu sein.
Danach las Peter Kammerer ein Stück aus Hölderlins Hyperion. Und Adriano Aprà hielt eine kleine Stegreifrede, in der er sagte, Italien habe sich den Straubs gegenüber schlecht benommen, anders die vielen Freunde.
Eine Klappe im Sarg wurde geöffnet, wir wurden aufgefordert am Sarg vorbei zu gehen. Danièle sah sehr fremd für mich aus. Wächsern. Es war erschütternd, jetzt wieder etwas von der wirklichen Person zu sehen und von ihrem Sterben.
Der Sarg wurde über das steinerne Gräberfeld zu der Gruft getragen, in der Danièles Mutter liegt. Der Sarg wurde hinab gelassen, die Trauergäste gingen vorbei und warfen Blumen darauf. Jean-Marie saß dabei auf einem Nebengrab, immer noch das Zigarillo im Mund. Der Bestatter gab schließlich ihm einen Strauß. Jean-Marie stand auf und ließ die Blumen fallen. Er stieß einen Klagelaut aus, ein lang gezogenes A. Dabei lief er fort. Ein paar Freunde folgten ihm. Später sah ich ihn wieder auf dem Grab sitzen, Godard saß neben ihm und redete tröstend auf ihn ein.
Wir fragten herum, niemand wußte, ob eine gemeinsame Feier irgendwo vorgesehen war.
Ich selbst habe Jean-Marie nicht angesprochen und auch nicht förmlich begrüßt. Es schien ihm nicht daran gelegen zu sein. Einmal haben wir uns stumm mit Blicken gegrüßt.
In dem Café mit der Frau, die Danièles Blumen haben wollte, nahmen viele ein Glas zu sich, etwa 30, 40 saßen und standen auf dem Bürgersteig. Es war ein warmer trockener 13. Oktober. In Gesprächen hörte ich die verschiedensten Versionen. Danièle habe Straub die eigene Krankheit verschwiegen, um ihn nicht zu belasten. Oder, wenn man sie gefragt habe, warum sie sich nicht behandeln lassen wolle, habe sie gesagt: Dazu habe ich keine Zeit, ich habe Wichtigeres zu tun.
Jean-Marie kam auch in dieses Café. Eine Freundin erzählte mir, er habe auf die Frage, ob er überhaupt kochen könne, gesagt: sehr gut sogar, er habe als Pfadfinder sogar eine Koch-Auszeichnung gewonnen.

Harun Farocki – 14.10.06



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Wiener Erinnerungen

Bei der Viennale (wo QUEI LORO INCONTRI gezeigt wurde, und als „Überraschungsfilm“ SICILIA!) hingen in den Festivalkinos Plakate mit diesen beiden Texten –

Reif sind, in Feuer getaucht, gekochet
Die Frücht und auf der Erde geprüfet und ein Gesetz ist,
Daß alles hineingeht, Schlangen gleich,
Prophetisch, träumend auf
Den Hügeln des Himmels. Und vieles
Wie auf den Schultern eine
Last von Scheitern ist
Zu behalten. Aber bös sind
Die Pfade. Nämlich unrecht
Wie Rosse, gehn die gefangenen
Element und alten
Gesetze der Erd. Und immer
Ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht. Vieles aber ist
Zu behalten. Und Not die Treue.
Vorwärts aber und rückwärts wollen wir
Nicht sehn. Uns wiegen lassen, wie
Auf schwankem Kahne der See.

Friedrich Hölderlin
Mnemosyne. Dritte Fassung, erste Strophe (1806)



CHRONIK DER ANNA MAGDALENA BACH (1967)

Gesetzt, wir hätten als Menschen produziert: Jeder von uns hätte in seiner Produktion sich selbst und den andren doppelt bejaht. Ich hätte 1) in meiner Produktion meine Individualität, ihre Eigentümlichkeit vergegenständlicht und daher sowohl während der Tätigkeit eine individuelle Lebensäußerung genossen, als im Anschauen des Gegenstandes die individuelle Freude, meine Persönlichkeit als gegenständliche, sinnlich anschaubare und darum über allen Zweifel erhabene Macht zu wissen. 2) In deinem Genuß oder deinem Gebrauch meines Produkts hätte ich unmittelbar den Genuß, sowohl des Bewußtseins, in meiner Arbeit ein menschliches Bedürfnis befriedigt, als das menschliche Wesen vergegenständlicht und daher dem Bedürfnis eines andren menschlichen Wesens seinen entsprechenden Gegenstand verschafft zu haben, 3) für dich der Mittler zwischen dir und der Gattung gewesen zu sein, also von dir selbst als eine Ergänzung deines eignen Wesens und als ein notwendiger Teil deiner selbst gewußt und empfunden zu werden, also sowohl in deinem Denken wie in deiner Liebe mich bestätigt zu wissen, 4) in meiner individuellen Lebensäußerung unmittelbar deine Lebensäußerung geschaffen zu haben, also in meiner individuellen Tätigkeit unmittelbar mein wahres, mein menschliches, mein Gemeinwesen bestätigt und verwirklicht zu haben.
Unsere Produktionen wären ebensoviele Spiegel, woraus unser Wesen sich entgegen leuchtete.

Karl Marx
Aus den Kommentaren zu James Mills „Elements of Political Economy“ [1821] (1844, MEW EB I, S. 462)



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Kunst im Freien

Danièle Huillet ist am 9. Oktober 2006 gestorben.

Ein Freund in der Schweiz hat die Empfindung zu beschreiben versucht, die diese Nachricht in ihm ausgelöst hat: es sei, sagt er, eine Stelle in ihm berührt worden, die ihm unbekannt gewesen sei. Ein Ernst und eine Feierlichkeit hätten sich, unmittelbar und im Nachhinein, mit dieser Nachricht verbunden, wie wenn es gelte, sich zu erheben und eine Präsenz, ein Vorübergehen zu grüßen und zu ehren – jetzt oder nie, jetzt für immer. Etwas, das tiefer gehe als Anerkennung, Sympathie oder Bewunderung sei angesprochen worden – fast ein Instinkt. Er frage sich, welcher Ausdruck dieser seltsamen, weil seltenen und dennoch intimen Wahrnehmung angemessen sein könnte.

Vielleicht war es so, daß es zu Danièle Huillet eine „familiäre Nähe“ im engeren Sinne kaum geben konnte. Es kam ja auf etwas anderes an – auf einen anderen Zusammenhang, die größere, sich erst bildende Familie ... Durch ihre lebenslange, symbiotische Zusammenarbeit mit Jean-Marie Straub war jede Kontaktnahme oder Begegnung auf das Werk, die Filme, oder vielmehr: auf die Auseinandersetzung, das Politisch-Sensuelle hingelenkt.

Das „Politisch-Sensuelle“ – das war für sie doch der Alltag, das Leben selbst; vielleicht am schönsten festgehalten in der letzten und längsten „Bagatelle“ in Pedro Costas 6 BAGATELAS (2001), die draußen, im Freien, in häuslicher Umgebung spielt ... Während Jean-Marie Straub redet und argumentiert, hängt Danièle Huillet Wäsche auf und macht Näharbeiten – hört aber äußerst aufmerksam zu, kommentiert und ergänzt Straubs Rede, initiiert auch mal einen Disput. Reales Donnergrollen ist unter Straubs Ausführungen zu hören und leitet über zum wie leichthin nachgesetzten Wortegrollen, ob denn die Wäsche nicht schon trocken sei und von der Leine genommen werden könnte ... Doch die Wäsche bleibt hängen, Wind und Wetter, also der Welt ausgesetzt.







Dazu möchte ich eine Stelle aus einem Frieda Grafe-Text von 1997 in Beziehung setzen, in dem es um eigene Widerstände, dann jedoch vor allem um das „subtile Spiel“ von Wort und Licht, die Kunst im Freien, das Huillet-Straubsche Naturtheater geht. „Die Sprache löst sich vom Bedeuteten, vom Informieren, sie erhebt sich in die Lüfte, sagt Gilles Deleuze von Hölderlins Versen im EMPEDOKLES der Straubs, während, wovon sie redet, unter der Erde verschwindet. In ihrem Licht scheint die Landschaft, die Natur Verborgenes preiszugeben und was die Vergangenheit in ihr abgelagert hat. Dabei ist nicht die Metrik entscheidend, sondern was in dem Klopfen und Hämmern der Sprache sich ausdrückt. Es vereint sich mit den Elementen, mit den Göttern Hölderlins und denen Paveses, die besänftigt werden wollen, und sie halten Einzug in die Bilder.“ („Patrioten im Niemandsland“, in: Frieda Grafe, Geraffte Zeit, Berlin 2005, S. 88/9.)

Die Sprache, die Arbeit mit ihr: das ist zweifellos Jean-Marie Straubs Zuständigkeit; der Ton, die Töne aber die von Danièle Huillet. Wie wäre denn – in diesem Naturtheater – das eine vom andern zu trennen?

Johannes Beringer


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Nicht versöhnt – Eine Befreiung

Danièle Huillets Tod ist für mich ein sehr großer Verlust. Auch wenn wir uns seit Ende der sechziger Jahre nur selten trafen, fand ich immer Kraft in der Gewißheit, daß sie und Jean-Marie da waren, daß beide unermüdlich, unbeirrbar, unbestechlich ihre einzigartigen Filme machten.

Danièle hat mit Jean-Marie zusammengearbeitet, und das so schöpferisch, daß man beim Zusehen glücklich wurde. Harmonisch war die Zusammenarbeit nicht, Gott sei Dank, weil der Streit beim Schaffen die Sache viel weiter treibt. Sie waren sich einig, worauf sie hinauswollten. Ich traf Danièle und Jean-Marie zum ersten Mal, als die beiden in München-Bogenhausen auf der Motivsuche für NICHT VERSÖHNT sich den Raum ansahen, in dem später beim Drehen Danièle als die junge Johanna Fähmel sagt: „Der kaiserliche Narr.“





Damals haben wir über das Filmemachen gesprochen und endlich waren da zwei, die verstanden was ich wollte und ich verstand was sie wollten. Eine Befreiung, 1964.

Peter Nestler – 03.11.06



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NICHT VERSÖHNT (1965)

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Links zu weiteren Texten

Wolfram Schütte – Straubs Alter Ego (Titel-Magazin, 11. Oktober 2006)

Peter Kammerer – Entschieden unzeitgemäß (Freitag, 20. Oktober 2006)

Danièle Huillet 1936-2006. A Tribute – Dossier des Fipresci-Online-Magazins Undercurrent mit Texten von Jonathan Rosenbaum, den Herausgebern der Cahiers du cinéma, Adrian Martin, Chris Fujiwara und John Gianvito (3. November 2006)


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Die Würde des vergänglichen Augenblicks

Als der neue Film von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub vor einigen Wochen im Wettbewerb von Venedig lief, schrieb die FAZ: „Das Kino verdankt den Straubs und ihrer Widerborstigkeit eine Menge, aber in einem Wettbewerb verflüchtigt sich jede Provokation ins Stühleklappen derer, die das Kino vor der Zeit verlassen.“ Das ist ein Satz aus der Kulturbetriebshölle, einer Welt, in der keine mehr Zeit ist, sich auf irgendetwas wirklich einzulassen. Hinzu kommt, daß rund um das Kino ein seliges Vergessen seiner Geschichte herrscht. JENE IHRE BEGEGNUNGEN ist eine wunderbare Gelegenheit, Regisseure kennen zu lernen, die, tief verwurzelt in der Filmgeschichte, richtungweisende Konsequenzen aus ihr ziehen.

JENE IHRE BEGEGNUNGEN blickt weit zurück, vor die Zeitrechnung, zu Ungeheuern, Dämonen, Göttern, von denen die Welt erfüllt war. Es liegt dem Film ein Buch über Mythologie zugrunde: Cesare Paveses Gespräche mit Leuko aus dem Jahr 1947. Buch wie Film handeln von der Ablösung einer Göttergeneration durch eine andere. Soeben sind die archaischen, blutdürstigen Titanen von Zeus und seinen Olympiern besiegt worden, denen anthropomorphe Züge eigen sind. So kommt im Mythos Zeitgeschichte zum Ausdruck, zivilisatorischer Fortschritt: Im antiken Griechenland wird der Mensch, wird die von ihm errichtete Ordnung mächtiger gegenüber den Kräften des Chaos und der Natur.

Der Verlauf von JENE IHRE BEGEGNUNGEN macht deutlich, daß schon in der Antike die große Zeit der Götter vorüber ist. Daß diese erfunden sind, Darstellungen, haben Menschen längst erkannt. Daß sie trotzdem nicht vom Mythos lassen wollen, ist keine Glaubensfrage. Mythen sind Erzählungen, Bilder, in denen Götter äußere und innere Naturkräfte verkörpern; so erscheint Alltägliches als außerordentlich, als verbunden mit dem Unsterblichen, Ewigen. Mit Aufklärung und Moderne ist eine Gefahr verbunden: Wo Wissenschaftssprache bestimmend wird, die aus hochgetürmten Gedankengebäuden kommt, verliert sich das menschliche Bewußtsein womöglich in logisch verallgemeinernden Formeln. Der Blick für die Fülle und den Wert der Einzelheiten kommt abhanden. Alle in JENE IHRE BEGEGNUNGEN auftretenden Figuren sind Götter, bis auf Hesiod, den Dichter. Er erzählt von seinen Verletzungen und Zweifeln: Die tägliche Plackerei fresse einen auf, und alles sei dem Sterben und dem Vergessen ausgeliefert – wie könne ein Leben wertvoll sein, wenn nichts von ihm bleibt? Das ist eine Frage des Blickwinkels. Die Götter neiden den Menschen den Tod, weil durch ihn alles ein anderes Gesicht bekommt. Ewiges Leben ist eine endlose Wiederholung, Sterblichkeit macht jeden gelebten Augenblick einzigartig, unwiederholbar, kostbar. Der verzagende Hesiod trägt Jean-Marie Straubs Hut, der Regisseur ist im Bild. Der Filmemacher als Jedermann, der dringend der Erinnerung bedarf: Ist es nicht die eigentümliche Kraft der Kunst, Alltagsdingen jene Ernsthaftigkeit zu widmen, die ihnen angemessen ist, aber im täglichen Umgang fast schon verboten?







Was der Schriftsteller Pavese in der Poetik des Mythos suchte, das ist für die Straubs der Film: eine Form, die es in der Moderne ermöglicht, das Außerordentliche des angeblich Profanen, das Eigengewicht der Dinge sichtbar zu machen. Ohne Metaphysik, ohne Erhabenheit, ohne Trost die Würde jedes vergänglichen Augenblicks.

AUS DER GESCHICHTE DES HÖRENS

Paveses Gespräche mit Leuko war, als das Buch 1947 erschien, eine literarische Innovation. Es erzählt nicht Handlung, sondern ist ausschließlich in Dialogform gefaßt. Das kommt den Straubs entgegen; für sie sind Dialoge geschriebenes Kino, aus dem sie gesprochenes Kino machen.

Wo es bei Pavese einen wunderschönen Fließtext zu lesen gibt, da machen die Straubs Zäsuren, veranlassen die Darsteller ihres Films, an „seltsamen“ Satzstellen innezuhalten, Pausen zu machen. Dies steht im Kontext der Ästhetik Brechts, die ein Protest ist gegen die Falschheit der bürgerlichen Kultur. Wo Kino bis heute mittels theatralischer Gesten dem Zuschauer suggeriert, er könne ins Innere der Filmfiguren hineinsehen und sei mit ihrem Seelenleben vertraut, durchkreuzen die Straubs diese Illusion. Die Sprache fließt nicht, damit deutlich bleibt, daß sie aus weiter Ferne kommt, daß sie weder den Sprecher noch die Regisseure direkt ausdrückt. Die Straubs geben alten Stoffen und Texten etwas zurück, was ihnen der Unterhaltungsbetrieb mit barbarischer Selbstverständlichkeit enteignet: ihre Fremdheit. Diese ist das Normalste von der Welt. Begegnet man einem anderen Menschen und will mit ihm wirklich ins Gespräch kommen, muß dessen Sprache erst gesucht und durchdacht werden.

War das Sprechen in ihren ersten Filmen knochentrocken, so haben die Straubs durch die Arbeit an musikalischen Werken von Bach und Schönberg dem Kino inzwischen einen neuen poetischen Ausdruck erschlossen. Durch die eingefügten Pausen wird Sprache rhythmisiert; Sätze bestehen nicht mehr aus Haupt- und Nebensachen, jedes Wort, jeder Sprachbaustein ist gleichermaßen bedeutend. Zeilen sind choreografisch verknüpft, verhalten sich kontrapunktisch zueinander, so daß man einen Straub-Film hören kann, wie man einen Song hört oder eine Symphonie. Durch diese Art des Zuhörens ist der Zuschauer umfassend in den Film einbezogen: eigene Erfahrungen, Konflikte, auch Lebenslügen sind angesprochen, in Aufruhr versetzt, sitzen deutend mit im Kino. Ganz anders als sonst, wenn keine Filmminute vergeht, ohne daß Soundtrack und Effektdonner einem anordnen, wie man gefälligst zu verstehen hat.

Mit der Kamera gehen die Straubs zu den Quellen unserer Kultur, der Sprache auf ihren Grund. Bevor sie zu reiner Information und zu Wissenschaft wurde, war Geschichte gesprochene Erzählung, die den Eigenheiten und Umständen von Erzählern und Hörern angemessen weitergegeben werden konnte. Auch die Bibel wurde mündlich überliefert, bevor man den Inhalt durch Schrift festlegte, ihm ihre Autorität verlieh. Den Kampf der Straubs gegen die Macht des Geschriebenen, ihre Hinwendung zum mündlichen Erzählen sollte man nicht als medientechnische Nostalgie mißverstehen. Er entspringt ihrer Auffassung von Öffentlichkeit. Sie begreifen Film als Mittel der persönlichen Begegnung, des öffentlichen Mitredens, statt, wie die herrschende Kultur es will, als Privatangelegenheit, die für die Verhältnisse folgenlos bleibt.

Woraus das Kino seine Sensationswerte gewinnt, Action, Gewalt, das passiert bei den Straubs außerhalb des Bildes. In ihren Filmen sieht und hört man, wie über alles fortwährend geredet wird. Dieses Vorgehen entspringt einem zärtlichen, optimistischen Glauben an die Menschen: Nicht die großen Ideen, Ideale, sozialen Systementwürfe als solche sind wichtig; es zählt vielmehr, wie etwas durch Menschen hindurchgeht, wie sie ihm in kleinsten, unfertigen Handlungen und Worten physische Wirklichkeit verleihen. Wer hat behauptet, daß endloses Sprechen unfilmisch sei? Es ist Action! Wie wenn man mit Freunden zusammensitzt und Erfahrungen zusammenträgt, enthalten Dialoge im Straub-Kino die ganze Welt.

AUS DER GESCHICHTE DES SEHENS

Es war einmal. Als bei Dreharbeiten in den 1940er-Jahren ein Kameramann einen ihm unpassend scheinenden Stein beseitigen wollte, widersprach ihm der Regisseur des Films und fragte, mit welchem Recht der Mitarbeiter glaube, die Natur verbessern zu können. Das Feld sei hundert, vielleicht tausend Jahre alt; solange hat die Natur gebraucht, es so zu gestalten, wie es jetzt ist, die Felsen zu verteilen und zu färben. Der Regisseur war Roberto Rossellini. Etwas von dessen hoher Achtung gegenüber der vorhandenen Wirklichkeit findet sich bei den Straubs bewahrt.






JENE IHRE BEGEGNUNGEN wurde in einem Waldstück nahe dem norditalienischen Ort Buti gedreht. Während in der zweiten Episode Demeter mit Dionysos spricht, fallen Licht und Schatten von Ästen und Bäumen auf die Figuren, Wind streicht durch das Blattwerk. Ein Schauspiel, dessen langsame und leise Intensität seinesgleichen im Kino sucht. Solche Bilder verdanken sich dem Materialismus der Straubs, der es nicht erlaubt, Hilfsmittel, künstliches Licht, Blenden und Spiegel einzusetzen, um Wirkungen zu verstärken; auch wird ausschließlich Direktton verwendet.

So ist der Wald, Natur, nicht als beliebig verfügbares Objekt, nicht als austauschbare Hintergrundkulisse, schon gar nicht als Symbol im Bild, sondern als er selbst. Die kaum bewegte Kamera macht empfänglich für Winzigkeiten, für langsame und lange Prozesse, die sich zwischen Mensch und Natur, Mensch und Mensch entspinnen. Die eigentümliche Schönheit von JENE IHRE BEGEGNUNGEN entsteht dadurch, daß die Dinge zu sprechen beginnen. Ein Wald, ein Sonnenstrahl, ein Feld. Was das menschliche Auge als unwesentlich ansieht, sieht die Filmkamera als etwas, das als Stoff des Wirklichen so wesentlich ist wie Menschen. Die Direktheit der Straub-Filme koexistiert mit äußerst kunstvollen Kameraeinstellungen, in die der Blick der Filmemacher eingeht sowie ihre Auseinandersetzungen mit Filmern und Malern. Während des Demeter-Dionysos-Dialogs sind das Oben (der himmlische Bereich, das traditionelle Jenseits) und das Unten (der irdische Bereich, das traditionelle Diesseits) durch Stämme und dichtestes Blattwerk miteinander verbunden: die göttliche Sphäre als durch und durch irdisches Gelände. Wie Bilder großer Stummfilmkünstler dürfte es möglich sein, die der Straubs ohne Text in vielen Sprachen der Welt sehend zu verstehen.

Das Denken zum Film, von Sprachtheorie geprägt, ist immer auf dem Sprung in die Abstraktion. Von dort aus läßt sich schlecht hören und sehen, wie die Straubs Kinoelemente anders zusammensetzen. Auch ihre kunstvollsten Bilder sind keine Zeichen, keine Fiktionen, sondern Dokumente. JENE IHRE BEGEGNUNGEN macht nur im Wald von Buti einzufangendes Licht, nur dort zu sehende Farben, nur dort zu hörende Geräusche physisch erfahrbar. Die Straubs nutzen die einzigartige Möglichkeit des Kinematografen, physische Gegenwart, vergehende Zeit aufzuzeichnen und zu bewahren. Film ist die Kunst, Wirklichkeit durch sich selbst auszudrücken.

Wie wenig die neuesten Bildwelten sich der konkreten Realität zuwenden, wie sehr sie eine Rückkehr zum Metaphysischen und Mythischen betreiben, kann man sich ganz einfach klar machen: JENE IHRE BEGEGNUNGEN erlaubt es, in eine Welt hineinzusehen, in der man wirklich leben kann, während es ein immer dominanterer Zug heutiger Bilder ist, in Welten hinein sehen zu lassen, die es allein im Virtuellen, im PC, in Fantasien gibt, wo niemand leben kann.

Kleines Nachwort: Paveses Mythologie-Buch ist gegen die Idealisierung der Antike und gegen Herrschaftssprache gerichtet. In Alltagsitalienisch erzählt, arbeitet es realistisch den Anteil von Bauern, „einfachen“ Menschen an der Geschichte heraus, der in offiziellen Darstellungen immer unter den Tisch fällt. Jean-Marie Straub sagt über die Gründe seiner Verfilmung, ihn interessiere nicht so sehr der Mythos; sein Film sei eine Erinnerung an das utopische Potenzial, daß im Vergangenen stecke, an das nicht-zerstörerische Naturverhältnis antiker Bauern. Von diesen Bauern heißt es in VON DER WOLKE ZUM WIDERSTAND (1978), dem Film, den JENE IHRE BEGEGNUNGEN fortsetzt, daß sie ungeheuer grausam waren, Menschenopfer dargebracht haben. Die Straubs machen Filme, die realistischer sind als ihre Regisseure. Es gibt wirklich viele Gründe, ihr Kino zu schätzen.

Michael Girke – film-dienst 21/2006, 9. Oktober 2006

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Zusammenstellung: Klaus Volkmer
Übersetzungen aus dem Französischen: Johannes Beringer
Photos aus den Filmkopien: Gerhard Ullmann

Dank an: Johannes Beringer, Madeleine Bernstorff, Robert Bramkamp, Giulio Bursi, Pedro Costa, Vincent Dieutre, Helmut Färber, Harun Farocki, Jörg Frieß, Enrico Ghezzi, Michael Girke, Hans Hurch, Peter Kammerer, Horst Peter Koll, Markus Nechleba, Astrid Johanna Ofner, Jean-Claude Rousseau, Wolfram Schütte, Antonia Weisse –

– und an J.-M. Straub






















































pburg, Samstag, 4. November 2006, 13:17

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Abendstern
(anläßlich der Demy-Retrospektive der Viennale und des Österreichischen Filmmuseum)

von Olaf Möller


"L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" (1973) ist die bête noir im Oeuvre Jacques Demys: der Film, den selbst eifrige Jünger des Meisters wild aus dem Gesamtwerk 'raus und weg zu ignorieren versuchen, man beschäftigt sich einfach nicht wirklich mit ihm, obwohl/gerade weil er Demys Totalfiasko war: fünf Jahre lang bekam er kein Projekt mehr ins Gleis gestellt, erst ein Angebot aus Japan, die Adaption eines shojo manga, gab ihm erneut die Gelegenheit, Regie bei einem Film zu führen, doch wenig nur, was weiters kam, reicht an die Gewaltigkeit, den Reichtum früherer Zeiten, Filme heran. So sagt man, mal explizit und mal zwischen den Zeilen. Daß "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" nun etwa in der Mitte des Demy-Oeuvres steht - sieben Langfilme entstanden davor; es folgten sechs weitere, incl. des Fernsehspiels "La Naissance du jour" sowie der Kollaboration mit seinem Lehrmeister Paul Grimault, "La Table tournante" (auch so eine Rezeptionsleerstelle) -, verleiht dem Ganzen eine zusatzliche Dramatik: der Nadir als Riß, der den Traum beendet, die Realität beginnt, und damit der Niedergang, so zumindest geht das ja in der gewöhnlichen Vorstellung von Realismus.
Wobei man sich dann doch irgendwann fragt, warum dieser Film denn nun so derartig extreme Reaktionen hervorruft - selbst der wenig geliebte "Parking" wird selten nur ähnlich fies angefeindet wie "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" -, vor allem, wo sich, was ja auch oft vermerkt wird, der Film in seltener Konkretheit mit einem Kernthema Demys beschaftigt: der Vaterschaft -- als Mutterschaft. Bei Demy sind die Grenzen fließend, alle. Was wohl das Problem war wie ist: wenn sich Traum und Wirklichkeit so unbedingt, inniglich tief durchdringen wie hier, und die Sehnsucht, Lust Zwänge sprengen, droht der Ordnung höchste Gefahr.

In der wunderschönen, großformatigen wie pop-bunten (von Joao Botelho mitgestalteten) Publikation der Cinemateca Portuguesa, entstanden anläßlich einer Demy-Retrospektive im Dezember '83, wird "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" exakt einmal erwähnt: als Ausnahme, mit Untertönen des Monströsen; das ist die übliche Beschaftigungsweise mit diesem Werk.
Jean-Pierre Berthome, der erste Sänger des Demy'schen Genies, in "Jacques Demy. Les Racines du rêve", beschäftigt sich grad pflichtbewußt mit "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune", dabei mehr mit dem, was der Film - per Drehbuch, Erzählungen Demys - hatte werden sollen, als mit dem, was er ist, um ihn am Ende achselzuckend als verzeihlichen Fehlschlag mit wahrscheinlich weitreichenden Folgen abzuhaken. Camille Taboulay, in ihrem weniger rigoros werkeabarbeitenden, mehr Themen-, Bilder-, wie Esprit-getriebenen "Le Cinema enchanté de Jacques Demy", erwähnt den Film kursorisch, ohne ihn genauer, interessierter zu bedenken; alldieweil ihre Demy-Chronologie klar darlegt, daß die lange Pause zwischen "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" und "Lady Oscar" bloß bedingt mit ersterens Fehlschlag zusammenhangt: 1975 etwa blies Demy die geplanten Dreharbeiten zu "Une chambre en ville" ab wegen unüberbrückbarer Differenzen mit seinen Darstellern, 1977, scheint's, bot sich eine Möglichkeit, das unrealisiert gebliebene Projekt "Kobi" produziert zu bekommen, doch da waren wohl schon die Arbeiten zu "Lady Oscar" im Gange.
Die, scheint's, einzige monographische Veröffentlichung, die "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" gleichberechtigt-solidarisch innerhalb des Demy-Oeuvres präsentiert, ist die liebevolle Hommage-Broschüre "Demy 2000", die anläßlich einer Deutschland-weit präsentierten Retrospektive im Herbst/Winter 2000 erschien: Jedem Werk des Programms, ob lang ob kurz, haupt- oder nebensächlich, ward eine Doppelseite zugeteilt, links Text, rechts ein signifikantes Photo -- so gibt's nichts Unwichtiges im Wesenhaften, allein Grade des Widersprüchlichen, Eigensinnigen; es ist auch die einzige Demy gewidmete Publikation, die sich liebevoll-freundlich dieses Films annimmt, seine Besonderheiten andeutet.

Die Abwatschung von "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" basiert im allgemeinen auf der Annahme, daß der Film anders sein sollte: man behandelt ihn wie einen Aussätzigen, weil seine Gestalt nicht dem entspricht, was man sich erwartet: man beckmessert also, wie's gewerbeüblich ist, wenn sich wer in's Reich des Genres begibt und es nicht ganz offensichtlich auf den Kopf stellt.
Im Gegensatz zu Demys designierten Hauptwerken ist - per Berthome, der die Genese des Films skizziert - "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" weder ein langgehegtes Projekt noch ist er in irgendeiner Weise direkt, etwa durch eine Figur, mit seinem Kosmos verbunden: er steht gänzlich allein da -- es war halt eine Augenblicks-Geschichte, eine Eingebung, inspiriert durch Vardas Schwangerschaft 1972 (15.10.: * Mathieu Demy); zudem war es ein designiert kommerzielles Unterfangen: der Film sollte - auch - Demys Befähigung zum de Brocka'en demonstrieren, im langen Lauf, um Demys Schaffen zu deklischeisieren; und schließlich: es war, in all dem, eine Gefälligkeit für Marcello Mastroianni (und damit Catherine Deneuve), der zu jener Zeit versuchte, seine Karriere nach Frankreich auszuweiten und deshalb nach einem Projekt für ein weiteres Publikum suchte. Der Film konnte denn auch ungewohnt rasch realisiert werden: Ob der Kombination Deneuve-Mastroianni fand sich gleich ein Produzent, der schnell einen italienischen Co-Produzenten 'ranschaffte, gedreht wurde im Frühjahr '73, im September des Jahres startete der Film in Frankreich.
(Dabei sollte man vielleicht noch folgendes Bedenken: "The Pied Piper" war damals in Frankreich noch nicht gestartet, dort war also "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" Demys erster Film post "Peau d'ane". Das verschob wahrscheinlich die Rezeption: ohne die Erfahrung von "The Pied Piper" - der Alb nach dem Traum; Dämonen, wo Feen flatterten - Dunkelheit und Gottesferne, Menschen Angst, Hybris und Bestrafung - wirkt "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" anders, weniger demütig, bedächtig, beseelt, sehnend).
Berthome spekuliert schließlich darüber, fast entschuldigend, daß der Film Demy wohl auch nicht allzu nahe, wirklich wichtig, wesentlich gewesen sei, da er sehr viele Kompromisse einging, auf die er sich ansonsten sicher nie eingelassen hätte: Das ursprüngliche Drehbuch wurde wohl in vielen Teilen entschärft, zeit-, sozialkritische Spitzen wurden stumpf-, oft gänzlich abgeschliffenen, so daß aus einer rasanten Satire, einer Screwball Comedy a la francaise etwas...: anderes wurde, mittenmang Mireille Mathieu an der Quetschkommode. Daß ihre Gegenwart aus dem Film herausfällt, sie, gefühlt, nicht in das Konzept, den Kosmos paßt, der angeblich für sie passender gemacht worden war - incl. gewisser Umdichtungen des Lieds 'Mon Paris' -, ist bezeichnend. Will sagen, fragen: Waren die Änderungen im Drehbuch wirklich Kompromisse?

Vielleicht sollte man "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" gar nicht als Farce, Satire, was auch immer für eine Unterkategorie von forcierter Komödie betrachten, sondern als ein klassisches Kleinbürgermelodram - ein shomingeki -, dessen Personage mit ungewöhnlicheren Umständen zu Rande kommen muß. Oder auch: Wie immer bei Demy geht es um die Wirklichkeit der Sehnsucht im innersten Selbst der Realität.
"L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" ist - bei aller Spinnertheit, allen Volkstheatersurrealispelchen - vor allem: gemütlich, gemütsvoll, gemächlich, entspricht damit, wenn auch idealisiert - in einem Film der Ideale und Wünsche - der kleinen Welt, in der er spielt, die der Kleinbürger des Montparnasse, der Sträßchen und Ecken zwischen der avenue du Maine und der rue de la Gaite, wo Demy den Film drehte, wo sich das Hürchen und die Gemüsehändlerin im Frisiersalon treffen und tratschen: der Welt zwischen dem Modischen, nach dem man sich sehnt, und all den kleinen Kompromissen und Klimmzügen, die man in Kauf nimmt und macht, um dieses ferne fremde Jetzt mit dem eigenen Grad(-So) irgendwie zusammenzukriegen, da sind dann die Stoffe etwas gröber und die Muster etwas steiler und die Farbpaletten etwas greller und die eigene aufgetüllerte Gegenwart wirkt ab und an etwas befremdlich neben dem schraddeligen Küchentisch. Und alle Ecken sind überhaupt auch, ja, ein bißchen voller, man hängt an den Dingen, daran, wie sie sind, wie's ist: und am Ende ist's eigentlich auch gut, daß man sich immer ein wenig strecken muß, so bleibt man bedächtig. Demy liebt diese Welt - wie so viele andere: denn er liebt die Welt, das Leben -, und er gibt ihr all den Raum zum Werden, den's braucht: so wird wenig verdichtet und viel gedehnt.
Und so bekommt der double take bei Demy eine ganz wirr brechtianische cum krypto-cicero'ide Drehung: Es geht, ganz materiell, um den Zeitraum zwischen dem Erkennen des Witzes durch den Zuschauer und der Erkenntnis ihrer Lage durch die Filmfigur.
Es bricht keine (nun gut, nur ganz kurz...) laute Hysterie aus, als Marco, der Fahrlehrer, erfährt, daß er im vierten Monat schwanger ist, ob von Irene, der Besitzerin des Frisiersalons, seiner Gattin, weiß man nicht: man staunt viel mehr und bestaunt ihn, und wundert sich, und macht sich bei all dem eher mal nützlich als daß man dumm rumsteht. Sein Gynäkologe meint, daß waren eben die Umwelteinflüsse, da sind die Hormone gekippt, da passiert so was dann halt, was irgendwie auch nach Unbefleckter Empfangis durch Umweltverschmutzung klingt. Marco wird zur Sensation gemacht, da draußen in der modernen Welt, da sorgt der Onkel Gynäkologe für, während man sich daheim mehr damit beschäftigt, wie's weiter gehen soll, worauf es eigentlich immer nur eine Antwort gibt, nämlich, So halt.
Marco ist auch nicht allein mit seinem Kinderwunsch, alle möglichen Manner, darunter kräftig-derbe Burschen, finden sich plötzlich schwanger wieder: ein Bauarbeiter greift sich ahnungserfüllt an den Bauch und laßt sich selig lächelnd langsam nieder.
Am Ende erweist sich Marcos Schwangerschaft, wirklichkeitsgemäß wie melancholisch, als Illusion: Hat er von Kindern aus seinem Leib geträumt, sich nach der konkreten Erfahrung des Gebarens gesehnt, warum glaubt ein Mann, er sei schwanger, und das nicht nur einer, sondern viele? Demy hatte angeblich ein anderes Ende gedreht, in dem Marco das Kind kriegt, Babygeschrei war zu hören, doch das fand man bei der Produktion angeblich zu radikal. Aber: Ist das Ende jetzt nicht ungleich radikaler, da der Film nicht von einer verschrobenen Begebenheit erzahlt, sondern von einem möglichen konkreten Sehnsucht wie deren Scheitern?
In Demys Kino geht es immer wieder um Fragen von Geschlechterrollen und sexuellen Identitäten: darum, wie sie die Menschen einzwangen, in Entweder-Oder-Konstellationen zwingen, in Ketten des Verzichts, der Ablehnung, wo doch alles anders sein könnte, summt's immer wieder im Subtext. (Es war denn im übrigen auch kein Zufall, daß man von japanischer Seite Demy die Regie von "Lady Oscar" anbot: da hatte man dieses Moment in seinem Schaffen namlich sehr genau erkannt.) Sexuelle Transgressionen, Perversionen, bis hin zum Inzest - allein, was da in "Peau d'ane" passiert! -, spielen immer wieder entscheidende Rollen in seinen Fabeln: thematisiert wird darin das Perverse der Ordnung, die sich auf eine Natur beruft, die doch bloß menschendefiniert ist, zelebriert wird die Vielgestaltigkeit, daß eine/r Verschiedenes sein kann zu verschiedenen Zeiten für verschiedene Menschen, daß sich Rollen tauschen lassen für eine gewisse Zeit und dann wieder zurück- oder mit wem anderes getauscht werden können, oder daß man zwei drei vier Rollen gleichzeitig spielt: daß die Grenzen fließen, und daß noch nicht einmal mehr manichäisch-drückend standig das eine und das andere gegenwärtig sein müssen, daß es manchmal auch gut ist, wenn es nur von einem viele/s gibt.
In "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" wird es also Demy-Ernst, ernster als je zuvor, denn nie war Demy dem Realismus näher als hier: für einige Zeit siegt das Sehnen und das Wünschen und die Vernunft, der Möglichkeitssinn, gerade weil die Situation wie ihre Welt nicht der Lächerlichkeit preisgegeben, sondern dem Lacheln überantwortet werden. Die Subversion feiert Ausstände im Zusammenbrechen der Konventionen, des Genres: denn "L'Événement le plus important depuis que l'homme a marché sur la lune" ist nicht das Kind eines Genres, sondern vieler, ein Zwitter, wie sein Macher, so seine Gattin, die ihn in "Demy 2000" zum Geleit als Zypresse und Mimose beschrieb.



filmkritik, Freitag, 6. Oktober 2006, 15:00

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Straub / Huillet / Pavese (II)







Allegro moderato

Text im Presseheft des französischen Verleihs Pierre Grise Distribution –

Warum ? Weil :
Der Mythos ist nicht etwas Willkürliches, sondern eine Pflanzstätte der Symbole, ihm ist ein eigener Kern an Bedeutungen vorbehalten, der durch nichts anderes wiedergegeben werden könnte. Wenn wir einen Eigennamen, eine Geste, ein mythisches Wunder wiederholen, drücken wir in einer halben Zeile, in wenigen Silben, einen zusammengesetzten und komprimierten Sachverhalt aus, das Mark der Realität, das einen ganzen Organismus der Leidenschaft, der menschlichen Befindlichkeit belebt und nährt – einen ganzen begrifflichen Zusammenhang.
Und wenn dieser Name, diese Geste uns seit der Kindheit, seit der Schule, vertraut sind – umso besser. Die Unruhe ist wahrhaftiger und schärfer, wenn sie eine vertraute Sache zersetzt. Wir wissen, daß die sicherste – und die schnellste – Art sich in Erstaunen zu versetzen ist, einen selben Gegenstand starr anzuschauen. Eines schönen Tages – o Wunder – wird uns dieser Gegenstand erscheinen, als hätten wir ihn noch nie zuvor gesehen.

„Du sahest den Olivenbaum an, den Olivenbaum auf dem Weg, den du seit Jahren jeden Tag gegangen bist, und dann kommt der Tag,
Wo der Verdruß dich verläßt,
Und du siehst den alten Stamm zärtlich an,
So als ob er ein wiedergefundener Freund wäre und dir ganz genau das einzige Wort sagte,
Das dein Herz erwartete.“

Wie ? Mit :
– Darstellern (4 Frauen und 6 Männer), die ein Jahr lang mit ihrem Text gelebt haben, ihn gezähmt haben, ihn fühlbar und sinnlich gemacht haben.
– Renato Berta an der Kamera – eine alte Freundschaft, seit OTHON in Rom, 1969.
– Jean-Pierre Duret, ein guter Komplize, der für uns beim Ton die Nachfolge von Louis Hochet übernommen hat, seit SICILIA!

Wo ?
An einem Ort, dem Monte Pisano, einsam gelegen zwischen dem Meer, Pisa und den Apuanischen Alpen, noch derart, daß:

„Ein Nichts genügt, und das Gelände wird wieder das gleiche wie damals, als diese Dinge geschahen.“

„Es genügt ein Hügel, ein Gipfel, ein Abhang.
Daß es ein einsamer Ort ist und daß deine Augen hinaufsteigend im Himmel anhalten werden.
Das unglaubliche Hervorstechen der Dinge in der Luft
rührt heute noch ans Herz. Ich für mich glaube,
daß ein Baum, ein Fels, die sich gegen den Himmel abzeichnen,
Götter waren von Anbeginn an.“

Danièle Huillet & Jean-Marie Straub


***







Furioso con fuoco

Text der Erklärung, die Jean-Marie Straub am 6. September 2006 bei der Pressekonferenz in Venedig von der Schauspielerin Giovanna Daddi verlesen ließ. (Wegen gesundheitlicher Probleme, so hatte Festivalleiter Marco Müller vorher erklärt, waren Jean-Marie Straub & Danièle Huillet nicht nach Venedig gekommen.). Während der Lesung wurde die Abfolge des Textes der in Kopien auch in die Pressefächer gelegten zwei Briefe (drei Seiten / Faksimiles ) geändert. Die Übersetzung folgt der Reihenfolge der Lesung –

Das ist zu früh gekommen für unseren Tod, aber zu spät für unser Leben.
Auf jeden Fall danke ich Marco Müller für seinen Mut. Aber was erwarte ich mir davon? Nichts. Wirklich nichts? Doch, eine kleine Rache. Eine Rache „gegen die Intrigen des Hofes“, wie es in La Carrozza d’oro heißt. Gegen all dieses Gesindel.
Warum Pavese? Weil Pavese geschrieben hat:
„Kommunist ist nicht, wer will. Wir sind zu unwissend in diesem Land. Man bräuchte Kommunisten, die nicht unwissend wären, die den Namen nicht verdürben.“
Und auch:
„Wenn einstmals ein Feuer genügte, um Regen zu machen, darauf einen Landstreicher zu verbrennen, um eine Ernte zu retten – wieviele Häuser von Herren muß man in Brand stecken, wieviele umbringen auf Straßen und Plätzen, bevor die Welt sich zum Gerechten wendet und wir das Unsere sagen können?“
Pavese läßt den Bastard sagen: „Vorgestern bin ich unterhalb der Mora vorbeigekommen. Die Pinie am Zaun ist nicht mehr da ...“ Nuto antwortet: „Der Verwalter hat sie fällen lassen, Nicoletto. Der Unwissende ... Er hat sie fällen lassen, weil die Zerlumpten im Schatten stehen blieben und bettelten. Verstehst du?“
Nochmals Nuto, an einer anderen Stelle:
„Bei dem Leben, das er führt ... ich kann ihn nicht Trottel heißen ... Wenn es nützte ...
Erst muß die Regierung das Geld verbrennen und den, der es verteidigt ...“
Alles Gute !
Jean-Marie Straub

VIERTER DRITTER AKT
Ich war
1. 1954 als Journalist bei der Mostra di Venezia und habe mich entschieden, über drei Filme zu schreiben: SANSHO DAYU, EL RIO Y LA MUERTE und REAR WINDOW. Keine Preise!
2. 1963 bei der Mostra (im Kurzfilm-Wettbewerb) mit meinem ersten Film MACHORKA-MUFF (1962). Kein Preis.
3. 1966 bei der Mostra mit NICHT VERSÖHNT (1965). Die Vorführung wurde von Godard bezahlt.
4. [1967] bei der Mostra mit der CHRONIK DER ANNA MAGDALENA BACH.
5. in Venedig für eine Retrospektive (1975 ??) (gewollt von Gambetti) aller unserer Filme bis einschließlich MOSES UND ARON (1974).
6. bei der MOSTRA D’ARTE CINEMATOGRAFICA mit Quei loro incontri – für einen BRÜLLENDEN Löwen.

Außerdem könnte ich nicht auf einem Festival feiern, wo es so viele staatliche und private Polizei auf der Suche nach Terroristen gibt – der Terrorist bin ich, und mit einem Satz von Franco Fortini will ich Euch sagen: Solange es den amerikanischen, imperialistischen Kapitalismus gibt, wird es nie genug Terroristen auf der Welt geben.
Jean-Marie Straub


***







Cadenza

„Reuters“-Meldung, hunderttausend- oder millionenmal im Netz verbreitet und auf Papier gedruckt –

Cryptic film baffles Venice festival

VENICE (Reuters) – The Venice film festival has a reputation for screening obscure auteur movies. But Daniele Huillet and Jean-Marie Straub's QUEI LORO INCONTRI, or THE MEETING, must rank among the most baffling films ever shown in the prestigious festival's main competition.
The picture is divided in five parts, each featuring two people delivering philosophical dialogues between classic Greek characters. The conversations about humanity are those of the „Dialogues with Leuco“ by Italian writer Cesare Pavese, and in the film they are interspersed with long silences. Nothing happens. The characters stand still in a wood or on a hill and in the opening chapter are mostly seen from the back. Apart from their voices, the only other noise is that of birds singing and water streams trickling.
At a media screening this week, film critics started walking out barely 10 minutes into the one-hour movie, although it did win applause by a group of fans.
The French-born filmmakers directed another movie on the same work by Pavese 27 years ago. Now both in their 70s, they could not come to Venice because of health problems. Strau
ich schaff noch die3te seite^^
01.12.2006 - 15:01 Uhr

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Forum
ICQ: Away-Textzeilen

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Pfirsichjoghurt
10.12.2006 - 20:53 Uhr
ihr habt schon irgendwie alle was am kopp oda??? das is sowas von verarmt dieses "Forum" ^^
ich schreib übrigenz imma als away nachricht: "bin an der Badewanne angeln"
Hansjörg Penis
10.12.2006 - 21:10 Uhr
"Bin grad abkoten"
Smash
12.12.2006 - 15:50 Uhr
ICQ is einfach scheiße.
Das hat mir fast die ganze
Festplatte gelöscht.
Peter
12.12.2006 - 16:15 Uhr
Genau, ICQ hat deine Festplatte gelöscht.
ICQ oder deine DUmmheit
CHaz
17.12.2006 - 17:11 Uhr
meine away zur Zeit:

liebe kinder,
würdet ihr bitte den "ich liebe dich schatz für immer und ewig kack" aus euren aways entfernen? Seid ihr Angeber, die nicht merken, wie lächerlich das ist? Seid ihr einfach nur blöd, seid ihr naiv oder könnt ihr das eurem Schatz nicht persönlich sagen? Es ist langweilig, mitlerweile macht es jeder und gerade deswegen macht es euch zu pubertierenden Mitläufern. Kurz: Zu nichts besserem als einen Tokiohotel-Fan. Zu kleinen Kindern macht es euch. Ich will nicht abschrecken, aber ich bin sowas wie der Lautsprecher der Gesellschaft, was nichts mit meinem Single-Dasein zu tun hat. Wisst ihr, es regen sich alle drüber auf, auch solche, die einen Schatz haben, also ist es doch nur legitim über eine Away zu antworten, oder? Und mal ehrlich, was maßt ihr euch an in einer Zeit wo jede Dritte Ehe geschieden wird, nach wenigen Monaten so einen Mist zu schreiben? Offenbar mangelt es hier an Erfahrung, spätestens, wenn mit Schatzi Schluss ist, komme ich bei jedem Einzelnen von euch drauf zurück!
In diesem Sinne
ich liebe euch, für immer und ewig
chris

peter
17.12.2006 - 17:17 Uhr
die von chaz find ich scheiße. was soll der dreck?
CHaz
17.12.2006 - 17:19 Uhr
begründung?
CHaz
17.12.2006 - 17:21 Uhr
hä, was meinst du?
CHaz
17.12.2006 - 17:24 Uhr
wtf.... was ist mit dem "tian" irgendeine beschimpfung oder so? ich hab gerade ein brett vor dem kopf, also erklär es mir
CHaz
17.12.2006 - 17:26 Uhr
also, worauf willst du hinaus, dass es davon kommt, ist klar, nur warum erwähnst du das?
peter
17.12.2006 - 17:28 Uhr
begründung?! es ist nonsens, irgendwo in der mitte hab ich aufgehört zu lesen, was spamst du überhaupt andere leute mit deinen predigten die niemanden interessieren, du machst dich selber zu einem tokiohotel-fan, soo krampfhaft bemüht zu betonen, wie individuell du doch bist. die sache mit chris für christian war allerdings ne geile idee. sehr großes tennis, was kommt als nächstes? stef für stefan?
CHaz
17.12.2006 - 17:29 Uhr
lol, also ich fass zusammen:

du erkennst, dass Chris in meinem fall von Christian kommt. aber was ist daran geil?? :D das hat steht doch mit nichts im Kontext.
pete
17.12.2006 - 17:33 Uhr
das is sau geil. ich nenn mich ab jetzt nur noch pete als hommage an dich!
CHaz
17.12.2006 - 17:34 Uhr
alle meine freunde nennen mich chris, nicht christian, also chris. außerdem interessiert die away ne menge leute, innerhalb von 10 minuten hatten viele in ihrer drin: dito, chris und sowas. vllt hast du auch selber so nen mist drin und regst dich deshalb auf...
CHaz
17.12.2006 - 17:35 Uhr
auf die nerven...
CHaz
17.12.2006 - 17:39 Uhr
weiß doch eh jeder...

außerdem will ich nicht individuell sein, ich will nur freunde davon abhalten, sich lächerlich zu machen
pete
17.12.2006 - 17:41 Uhr
indem du dich lächerlich machst? auf die gleiche art die du bei ihnen scheiße findest?
CHaz
17.12.2006 - 17:41 Uhr
nein kenn ich nicht
pete
17.12.2006 - 17:42 Uhr
2 schwule und ne pizza? wenn das was mit extra-käse zu tun hat, pfui teufel.
CHaz
17.12.2006 - 17:43 Uhr
nicht auf die gleiche Art.
Und: Wenn ich Peter heißen würde, würde ich mich auch Pete nennen lassen.
Im Übrigen machst du jetzt auch das selbe:
Ich reg mich über was auf und du regst dich drüber auf, dass ich mich drüber aufreg. Zu dumm...
CHaz
17.12.2006 - 17:45 Uhr
okay, ich habe gelacht
pete
17.12.2006 - 17:46 Uhr
was stimmt, ich hab gehofft, dass du es nicht checkst. aber ja, es ist auch das gleiche. fürn arsch, genau wie deine away message.
Und: wenn ich christian heißen würde, würde ich mich verdammt nochmal chris nennen lassen. das ist geil.
CHaz
17.12.2006 - 17:47 Uhr
doch, habe ich
pete
17.12.2006 - 17:47 Uhr
DAS stimmt* ...
CHaz
17.12.2006 - 17:49 Uhr
Ich finde meine Away vollkommen gerechtfertigt. Das hat doch nichts mit dem Zwang zu tun individuell zu sein. Ich versteh da den Zusammenhang nicht.
pete
17.12.2006 - 17:50 Uhr
das macht nix, du verstehst ja auch nicht den zusammenhang zwischen chris und christian.
CHaz
17.12.2006 - 17:52 Uhr
doch, verstehe ich... du weißt den zusammenhang vllt selbst nicht, kann das?
floesn
17.12.2006 - 17:53 Uhr
Ich krieg die away-Zeilen nicht mal übermittelt, ich hab ja selber noch nicht mal eine. Aber wer liest denn sowas bitte???
nicht allwissender
17.12.2006 - 17:54 Uhr
ja ich hätte da eine, der chaz traut sich nicht: wie war genau nochmal der zusammenhang? also zwischen chris und christian.
CHaz
17.12.2006 - 17:55 Uhr
...langweilig
pete
17.12.2006 - 17:57 Uhr
chris ist die ableitung zu christian, das ist der zusammenhang, ist doch völlig klar... ohne christian keinen chris.
CHaz
17.12.2006 - 17:57 Uhr
falsch, es gibt Leute die heißen Christoph, oder sogar direkt Chris.
pete
17.12.2006 - 17:58 Uhr
aber christoph ist doch schon die ableitung von christopher. und der zu christopherus.
CHris-tian
17.12.2006 - 17:59 Uhr
oder von Jesus Christus?
pete
17.12.2006 - 17:59 Uhr
das wäre dann jeez.

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