Discographie-Thread mit Bewertung

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The MACHINA of God

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23.04.2017 - 02:57 Uhr
@Huhn vom Hof:
"Yield" nur 7/10? :(

@humdert:
Magst du Pavement?

humbert humbert

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23.04.2017 - 04:57 Uhr
Tatsächlich nur paar Lieder. Lohnt sich das reinhören wenn man Parquet Courts mag & wenn ja, welches Album?

Felix H

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23.04.2017 - 11:58 Uhr
Auf jeden Fall lohnt das!

Im Prinzip ist jedes Album ein Einstieg, am ehesten vielleicht "Crooked Rain, Crooked Rain", ist zum einen sehr eingängig, zum anderen aufgrund des tollen Songwritings meine liebste.

humbert humbert

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23.04.2017 - 21:05 Uhr
Dann werde ich mal in 'Crooked Rain, Crooked Rain' reinhören.

Huhn vom Hof

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23.04.2017 - 21:44 Uhr
@Machina
“No Code“ und “Vitalogy“ hätte ich anfangs auch nur 7/10 gegeben. Aber diese zwei Alben sind über die Jahre gewachsen, sie enthalten viele der besten Songs von Pearl Jam. Von “Yield“ kann ich das leider nicht sagen. Zwar hat es ein paar tolle Einzelsongs (z.B. “In Hiding“ oder “Push Me, Pull Me“), aber auch Skip-Kandidaten wie “Faithfull“ und “All Those Yesterdays“.
HERR ROSSl
23.04.2017 - 22:13 Uhr
Kommt doch ins Rolling Stone-Forum! Dort findest du zu jeder Band ganz viele Sterne und kompetente(re) Menschen, die Dir sehr gerne weiterhelfen.
NochEinTobi
24.04.2017 - 21:14 Uhr
@edegeiler

Schöne Bewertung der SOAD-Alben, SOB sehr treffend! Wie so oft bei Zwei-Starke-Songwriter-Bands merkt man Solo wer von wem profitierte. Bin gespannt was die beiden zusammen wieder zustande bringen. Oder ob dann doch eher aneinander vorbei geschrieben wird, wären leider auch nicht die ersten wo das so läuft.

SOAD - 9
Toxicity - 10
Steal this Album - 7,5
Mezmerize - 9
Hypnotize - 8,5

Elect the Dead - 6
Imperfect Harmonies - 5
Harakiri - 7
(alle ohne Wiederauflegenwolleneffekt)

Scars On Broadway - 8,5

edegeiler

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24.04.2017 - 23:45 Uhr
Danke für die Blumen :)

Ja ich weiß auch noch nicht so richtig, was uns da erwartet bei dem neuen Album. Ich hoffe auf Großes aber erwarten tu ich es nicht unbedingt. Übrigens: Weiß irgendwer warum Daron nur so wenig releaset? Drogen? Golf? Kein Bock? Es war vor einer Ewigkeit ja mal ein zweites SOB Album angekündigt...

edegeiler

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25.04.2017 - 00:27 Uhr
Ach ja, Deutschrap!

Favorite

Harlekin 6/10

Talentiert bis zum Anschlag, hungrig wie Sau, unfassbar witzig und ein großzügige Portion "Fuck-You-All". Auf Albumlänge aber eintönig und die Beats wirken teilweise echt billig. Dennoch ein formidabler Einstieg.

Lieblingsline: "Ich bin ein Rapper und kein Philosoph - Killer Flow -
Beretta und ein Kilo Koks"


Anarcho 8/10
21 Titel. Klingt viel und ist es auch; 1,2 Titel sind überflüssig. Sonst aber ein deutlich runderes Produkt als das Debüt. Edlere Beats (auch wenn immernoch ziemlich holzhammerig an manchen Stellen), besser gerappt, gute Features (Hollywood Hank zersägt). Und wie schon "Harlekin": Totwitzig, aber mit ernsterem Einschlag ("Im Dreck" (großartig), "Auszeit"). Unterschätztes Album.

Lieblingsline: "1 on 1? Du stirbst zuerst wie das scheiß Gegenteil von Hoffnung"


Christoph Alex 6,5/10
Beats sind absolut eintönig und auch die Raps klingen sehr routiniert und lassen leider ein wenig den Biss vermissen. "Nirvana" aber ohne Umschweife naiv/fantastisch.

Lieblingsline: "Was ich dir jetzt sag ist top secret - Gott liebt dich -
Während in meinem Kopf Krieg ist"


Neues Von Gott 3/10
Kinder, lasst die Finger von Drogen. Abschreckendes Werk, von einem Typen der auf einer leichten bis mittelschweren Psychose hängen geblieben ist. Trauriges Kapitel des ehemals großen Talentes.

Lieblingsline: "Ich nehme gerne Heroin, aber nicht oft
Nur mal auf Partys und nur, wenn was da ist" (Mike 257)


BONUS:

Schläge für Hiphop (mit Hollywood Hank) 7/10

Kompromissloses Untergrundalbum mit dem Clown. Harter Battlerap, dreckig bis gar nicht produziert, aber die Zeilen sitzen.
Und wie die sitzen. Die sitzen verdammt nochmal richtig.

Lieblingsline: "Ich bin aus der Hölle geflogen, ich wohne jetzt in Detroit"

edegeiler

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25.04.2017 - 00:29 Uhr
Dreifachpost juchei:

Es heißt todwitzig, Anarcho hat 23 Titel und denkt euch ein paar Absätze dazu.

Gomes21

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25.04.2017 - 10:36 Uhr
Talk Talk

It's my Life 8/10
The Colour of Spring 7,5/10
Spirit of Eden 10/10
Laughing Stock 10/10

Mark Hollis - Mark Hollis 9,5/10

Huhn vom Hof

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29.04.2017 - 21:51 Uhr
Queens Of The Stone Age
mit bestem Song:
s/t 8/10 (Mexicola)
Rated R 9/10 (In The Fade)
Songs For The Deaf 9/10 (A Song For The Dead)
Lullabies To Paralyze 7/10 (Tangled Up In Plaid)
Era Vulgaris 7/10 (Suture Up Your Future)
...Like Clockwork 9/10 (I Appear Missing)

The Colour of Spring 7,5/10
Ich würde 9/10 geben. Da sind richtig tolle Sachen drauf, z.B. das todtraurige "April 5th" und "Happiness Is Easy".

Gomes21

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29.04.2017 - 22:00 Uhr
@Huhn vom Hof

Ja kann man auf jeen Fall geben.

Deine QOTSA Bewertungen kommen meinen recht nahe

MopedTobias

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29.04.2017 - 23:00 Uhr
QOTSA bei mir mit bestem Song:

S/t 7,5/10 (You Can't Quit Me, Baby)
Rated R 9/10 (Auto Pilot)
Songs For The Deaf 9,5/10 (The Sky is Fallin')
Lullabies To Paralyze 7,5/10 (Someone's in the Wolf)
Era Vulgaris 7/10 (Make it wit Chu)
...Like Clockwork 8,5/10 (I Appear Missing)

edegeiler

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30.04.2017 - 01:25 Uhr
Rollerralle du weißt ich hab dich lieb aber Era Vulgaris ist die beste Platte von denen. Und sicher nicht die schlechteste. Aber schwör ich hab dich lieb!

noise

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30.04.2017 - 09:38 Uhr
Sehe es auch so wie edegeiler (nicht mit dem lieb haben ;-), aber "Era Vulgaris" ist ein außergewöhnliches Album. Vielleicht ihr bestes. Das schwächste ist für mich die "Lullabies...", obwohl ich auch diese nicht missen möchte.

Gomes21

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30.04.2017 - 10:16 Uhr
ich mag Lullabies persönlich sehr gerne, eigentlich fast lieber als s/t (und oft auch lieber als Era Vulgaris)
Era Vulgaris würde ich persönnlich ganz sicher hinter SFTD, LC und RR einordnen, aber in welcher Reihenfolge variiert.

Felix H

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02.05.2017 - 09:24 Uhr
Sun Kil Moon

Ghosts Of The Great Highway (2003)

Im Prinzip war die Taufe von Sun Kil Moon nichts anderes als ein reines Rebranding. Soundtechnisch und qualitativ schließt das Debüt von Kozeleks damalig neuen Namen direkt an das letzte Red-House-Painters-Album "Old Ramon" an. Soll heißen: Hier finden sich auch noch öfters mal tatsächlich härtere/verzerrtere Gitarren, auch wenn das Feeling immer im Bereich der schwelgenden Melancholie bleibt.

8.3

Tiny Cities (2005)

Das Modest-Mouse-Tribute-Album. Es ist nicht die erste Sammlung von Coverversionen eines Künstlers, die Kozelek veröffentlicht, aber sonst geschah das unter seinem eigenen Namen. Innerhalb der SKM-Diskographie ist das Ding dann auch ein eher seltsamer Außenseiter, auch wenn ich mittlerweile mehr damit anfangen kann als früher. Obwohl das Ding ohnehin mit 30 Minuten das mit Abstand kürzeste Album ist, fehlt mir ein wenig die Abwechslung der eigentlich sehr unterschiedlich klingenden Originale. Bemerkenswert aber, was er aus dem Mini-Song "Space Travel Is Boring" gemacht hat.

6.2

April (2008)

Für mich die Perfektion des "ursprünglichen" Stils. Songs, die sich Zeit nehmen, sich wenig entwickeln, und dich stattdessen mit Repetition in ihren Bann ziehen. Eine sehnsuchtsvolle Atmosphäre, die sich durch das ganze Album zieht und es dichter wirken lässt als "Ghosts". "Moorestown" ist vielleicht mein Lieblingsstück von SKM, zumindest gibt es wenige, die dort in die Nähe kommen.

8.6

Admiral Fell Promises (2010)

Hierfür muss man in Stimmung sein oder man lässt es ganz. Mit Abstand das reduzierteste Album, nur Kozelek und die Nylon-String-Gitarre. Über eine Stunde gibt es nicht mehr als das, was die Platte zum einen sehr, sehr intim macht, zum anderen aber auch schnell etwas öde wirken kann. Gegen die Songs lässt sich aber nichts sagen, im Gegenteil.

7.3

Among The Leaves (2012)

Nachdem schon "Admiral" eine Abkehr war, kommt mit "Among The Leaves" wohl der größte Umbruch: in Form der Einführung des markanten, notorischen Singsang-Stils und der detailversessenen tagebuchförmigen Lyrik. Mit 17 Songs in 73 Minuten, die von ganz intim bis voll instrumentiert reichen, ist das Ding ziemlich zerfahren, hat aber einige echte Perlen darunter. Den Titeltrack muss man gehört haben, so wunderschön ist das!

7.2

Benji (2014)

Was fehlt, ist die Variabilität der Instrumentierung von "Leaves", dafür ist "Benji" lyrisch wohl das stärkste, was Kozelek je zu Papier gebracht hat. Nichts wird zurückgehalten, Familiendramen, Unglücke, Selbstzweifel. "Benji" ist eines dieser Alben, die ich eher selten höre, aber wenn, dann ist es ein intensives Erlebnis.

8.1

Universal Themes (2015)

Was bleibt übrig, wenn man von "Benji" die Intimität der Lyrics subtrahiert und sie durch belangloses Stream-of-Consciousness-Gelaber ersetzt? Willkommen bei "Universal Themes"! Der Punkt, an dem Kozeleks Marschrichtung kippt und seine Songgebilde zur Selbstparodie verkommen. Zugute halten kann man, dass die Instrumentals wieder vielfältiger sind. Leider teilweise auch innerhalb eines Songs durch sinnlose Umbrüche.

3.8

Common As Light And Love Are Red Valleys Of Blood (2017)

Das Gute zuerst: Die "And the sadness rises"-Stelle im Opener ist sehr schön. Und Kozelek gibt sich wieder etwas freundlicher als auf dem verbitterten Vorgänger. Aber mit über 2 Stunden ist der Bogen einfach mehr als überspannt. Rhythmuslastiger als auf "Universal Themes" kommen die Songs daher, die jedoch genauso an Strukturlosigkeit und Banalität der Texte kranken. Dass ganz hinten mit "Vague Rock Song" und dem "Seventies TV Show Theme Song" noch zwei seiner unlustigsten Jokes warten (natürlich dauern beide über 7 Minuten), fällt kaum noch ins Gewicht. Ich schaffe es eh kaum so weit, wenn ich es mal wieder mit der Platte versuche.

2.9

Gomes21

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02.05.2017 - 09:51 Uhr
Sun Kil Moon

Ghosts Of The Great Highway 8,5/10
Tiny Cities 7/10
April 9/10
Admiral Fell Promises 8/10
Among The Leaves
Benji 9,5/10
Universal Themes 7,5/10
Common As Light And Love Are Red Valleys Of Blood (noch nicht gehört)

The Album Leaf / Sun Kil Moon -Perils from the Sea 5/10

Red House Painters
Down Colorful Hill - /
Red House Painters aka Rollercoaster - 9,5/10
Red House Painters aka Bridge - 7,5/10
Ocean Beach - /
Songs for a Blue Guitar 9/10
Old Ramon 8/10

Banana Co.

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27.07.2017 - 22:12 Uhr
Slowdive

Alben:

Just For A Day (10/10)
Souvlaki (9/10)
Pygmalion (8/10) mit Demo-Disc (9/10)
Slowdive (9/10)

EPs:

Slowdive (8,5/10)
Morningrise (8/10)
Holding Our Breath (9,5/10)
Outside Your Room (8/10)
5 (9/10)

Gomes21

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27.07.2017 - 22:26 Uhr
schöne Sammlung Banana

Felix H

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27.07.2017 - 23:24 Uhr
@Gomes21:

Ocean Beach - /

Fällt mir jetzt gerade auf - empfehle das Nachholen. Für mich die zweitbeste nach "Rollercoaster".

Gomes21

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27.07.2017 - 23:25 Uhr
Ja, danke für den Tipp! Die fehlt mir leider immer noch...

Felix H

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29.08.2017 - 10:40 Uhr
Queens Of The Stone Age

Eine krasse Progression, wenn man die Alben mal chronologisch hört...was ich seit langem mal wieder gemacht habe.

Queens Of The Stone Age (1998) 8.2

Sehr nah noch am Kyuss-Sound, Homme kommt stimmlich noch nicht so durch, aber sonst ist alles da - vor allem die Songs. Hätte ich vorher schwächer eingeschätzt, hat die Zeit aber gut überstanden.
Highlights: Regular John | Mexicola | You Can't Quit Me Baby

Rated R (2000) 8.7

Stilistisch ein Risenschritt nach vorn und in die Breite. Ernsthaft, bis einschließlich "In The Fade" ist das ihre beste Platte. Da stimmt einfach alles. Leider packen mich die letzten drei Songs nie so ganz, auch wenn es schade ist, dass sie auf solche crazy Ideen wie das Closer-Outro nicht mehr kommen.
Highlights: Feel Good Hit Of The Summer | The Lost Art Of Keeping A Secret | Better Living Through Chemistry | In The Fade

Songs For The Deaf (2002) 8.9

Immer noch ihre beste insgesamt. Gerade in der zweiten Hälfte reihen sich dann zwar ein paar behäbige Standards ein ("Gonna Leave You" bis "Another Love Song", nur der Höhepunkt bei "God Is In The Radio" sticht raus), aber drumrum ist das noch abartig gut. Ich wünsche mir außerdem mehr Kram wie "Mosquito Song", gern in einem Sideprojekt.
Highlights: No One Knows | First It Giveth | A Song For The Dead | Go With The Flow | Mosquito Song

Lullabies To Paralyze (2005) 8.0

Der größte Bruch mit neuem Lineup, anderer Produktion, quasi der Beginn des Weges zur heutigen Band. Weg vom Kollektiv, hin zu Hommes "Alleinherrschaft". Der Mittelteil der Platte ist grandios, leider gibt's vor allem davor ein paar Standards.
Highlights: I Never Came | Someone's In The Wolf | The Blood Is Love

Era Vulgaris (2007) 7.4

Die Abkehr von Hits wird fortgeführt auf der wohl sperrigsten Platte bislang. Strengt nebenher am meisten an, muss man eintauchen oder es lassen. Im ersten Fall wird man entlohnt, vor allem vom wohl coolsten Opener. Hat ansonsten bei mir nachgelassen mit der Zeit.
Highlights: Turnin On The Screw | Misfit Love | The Fun Machine Took A Shit & Died

...Like Clockwork (2013) 8.1

Viel ruhiger und zurückhaltend, ohne die konstante Schräglage des Vorgängers. Geht es besser als die letzten beiden Songs? Bis dahin ist die Platte schon gut. Mit "Smooth Sailing" kommt schon noch mal ein Kracher, aber "I Appear Missing" und der Titeltrack sind für mich beide wohl Band-Top-5.
Highlights: My God Is The Sun | I Appear Missing | Like Clockwork

Villains (2017) 7.3

Knappes Schlusslicht, traue der Platte aber auch zu, sich langfristig mehr zu entfalten. Auch wenn mir die erste Hälfte nach wie vor etwas zu lahm ist. Sonst siehe Rezension. ;-)
Highlights: Feet Don't Fail Me | Un-Reborn Again | The Evil Has Landed

Interessant, wie sich die Band vom Kyuss-Nachfolger, über das Alles-geht-Personenkarussell bis hin zur professionellen Institution gewandelt hat.

Gomes21

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29.08.2017 - 11:58 Uhr
Schöne Sammlung Felix, ist von meinen individualbewertungen auf jeden Fall nicht sehr weit entfernt.
Das Ranking wäre zumindest ähnlich, nur 'Like Clockwork' wäre bei mir über dem Debüt angesiedelt und Rated R ein bisschen schwächer bewertet.
Rabendrittel Recordzzz
29.08.2017 - 12:03 Uhr
"I Think I Lost My Headache" ist aber auch geil. Nicht vergessen.

Felix H

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29.08.2017 - 13:14 Uhr
nur 'Like Clockwork' wäre bei mir über dem Debüt angesiedelt

Hätte ich vor dem Durchgang auch so gesagt. Habe das Debüt aber diesmal als besser wahrgenommen - weit entfernt voneinander sind sie eh nicht.

"I Think I Lost My Headache" ist aber auch geil. Nicht vergessen.

Auf jeden Fall besser als die Tracks davor, mit dem Lauf zu Beginn kann er für mich aber nicht mithalten.

MopedTobias

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29.08.2017 - 15:20 Uhr
Sehe Era Vulgaris mittlerweile recht deutlich vor Lullabies. Bei Lullabies stört es mich sehr, dass die beiden Hälften so wenig zueinander passen und somit kein wirklicher Albumfluss zustandekommt.

Gomes21

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29.08.2017 - 16:13 Uhr
Bei Lullabies sehe ich nur ne etwas schwächere Mitte vor allem mit 'In My Head' (leider ein echten langweiler) und Little Sister (totgedudelt).

Insgesamt ist es aber knapp nach 'Songs For the Deaf' mein zweitmeist gehörtes QOTSA Album.

The MACHINA of God

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31.08.2017 - 12:15 Uhr
Lullabies Tracks 9-13 10/10

Gomes21

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31.08.2017 - 12:25 Uhr
Ja, das Finale ist ziemlich großartig, 'Someone's In The Wolf' hat mich damals gleich weggehauen.

Affengitarre

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01.09.2017 - 09:36 Uhr
Deftones

Adrenaline (-/10)

Kann ich leider nur wenig zu sagen, bisher nur kaum gehört und es ist auch das einzige Deftonesalbum, das ich nicht besitze. Wollte mir das vor ein paar Jahren mal kaufen, aber an der Kasse haben die gemerkt, dass die CD im Lager verschwunden ist und ich kam doch nicht dazu. Vielleicht ja beim nächsten Mal.

Around the Fur (8,5/10)

Das Album strotzt nur so vor Energie und ist angenehm hart. Man merkt auf jeden Fall schnell, dass das hier alles andere als ein typisches Nu-Metal-Album ist. Stimmig von vorne bis hinten und das hohe Niveau wird bis zum Schluss gehalten. "My Own Summer" ist ein extrem geiler Einstieg und "Dai The Flu" finde ich auch fantastisch. Das sonst immer gefeierte "Be Quiet And Drive" halte ich jedoch für ein klein wenig überbewertet.

White Pony (9,5/10)

Definitiv ihr Meisterwerk. Die Atmosphäre ist unglaublich und zieht einen durch das Album in einen immer tiefer werdenden Sog. Viel besser als "Digital Bath", "Change" oder "Knife Party" kann es gar nicht mehr werden, Gänsehaut pur. Da kann man es auch verzeihen, dass "Street Carp" und vor allem "Elite" etwas abfallen. Hier sind es vor allem die drückende Atmosphäre, die das Album für mich fast zu einer 10 macht.

Deftones (7/10)

Steckt für mich genau zwischen ihren besten Alben und hat es dadurch noch etwas schwerer als sowieso schon. Aber auch sonst schwächelt das Album teilweise leider ein wenig. Sachen wie beispielsweise das experimentelle "Lucky You" packen mich nicht wirklich und auch sonst wird es für mich auf die Laufzeit etwas dröge. Die Brecher funktionieren hier jedoch ausgezeichnet und es ist herrlich, wie der Opener oder "When Girls Telephone Boys" alles niederreißen. Insgesamt natürlich immer noch ein tolles Album und absolut wert gehört zu werden, trotzdem sehe ich die Band hier nicht auf Höchstniveau.

Sasturday Night Wrist (9/10)

Geht zwar vom Gefühl her in eine andere Richtung, aber qualitativ sehe ich das hier schon nah an "White Pony". Der Ansatz ist etwas experimenteller als sonst und das geht voll auf. Das sphärisch-melodische "Cherry Waves", das hypnotische Instrumental "U,U,D,D,L,R,L,R,A,B,Select,Start", das brutale "Rats!Rats!Rats!", alles großartige Stücke. Die Heterogenität des Ganzen macht es sehr spannend und abwechslungsreich, dennoch wirkt es nicht wahllos zusammengewürfelt sondern in sich schlüssig. Ich mag sogar "Pink Cellphone" ganz gern. Hier verstehe ich nicht, dass Chino selber das Album zusammen mit der selbstbetitelten als die Schwächsten sieht.

Diamond Eyes (7,5/10)

Nach dem experimentellerem Vorgänger geht hier alles wieder etwas konservativer zur Sache. Wie gewohnt verbindet die Gruppe träumerische Melodien mit der typischen Härte. Das ist zwar alles nicht sonderlich mutig, aber die Songs stimmen schon. Hier mag ich vor allem die härteren "Royal", "CMND/CNTRL" und "Rocket Skates".

Koi No Yokan (8,5/10)

Erinnert mich wieder ein wenig mehr an "Saturday Night Wrist". Hier finde ich beeindruckend, wie konstant die sehr hohe Qualität über die gesamte Spielzeit gehalten wird. Da höre ich keinen einzigen Ausreißer nach unten raus. Hier gefallen mir vor allem die epischeren, langsameren Songs "Tempest" und besonders "Rosemary". Sehr groß.

Gore (7,5/10)

Was zuerst auffällt ist die etwas merkwürdige Produktion. Leise Drums, etwas matschiger Sound, da muss man sich erstmal dran gewöhnen. Ist das erstmal gelungen, hat man hier ein gutes Deftones Album mit einem tollen Fluss, schöner Atmosphäre und ein paar Highlights. Manche Sachen plätschern aber planlos vor sich hin und schaffen es nicht zu packen ("Acid Hologram", "Pittura Infamante"), wohingegen vor allem am Ende des Albums mit "Phantom Bride" und "Rubicon" zwei Karrierehighlights dabei sind. Nicht das ultimative Deftonesalbum, aber missen würde ich es dennoch nur ungern.

The MACHINA of God

User und Moderator

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01.09.2017 - 15:18 Uhr
Die selbstbeitelte ist das "Lullabies to paralyze" der Deftones. Düster. unterbewertet.

Felix H

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01.09.2017 - 15:19 Uhr
Die finde ich auch besser als "Diamnd Eyes" und "Gore". "Around The Fur" noch nen Tick runter, dann bin ich dabei.

The MACHINA of God

User und Moderator

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01.09.2017 - 15:30 Uhr
"Gore" vergesse ich regelrecht in deren Diskografie, so wenig hat mich das gepackt. Der Sound macht für mich schon alles kaputt. Ein dünnes Häufchen.

Rote Arme Fraktion

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01.09.2017 - 21:19 Uhr
Schöne Aufstellung von Affengitarre und ziemlich nah an meiner Bewertung der einzelnen Alben.

Affengitarre

User und News-Scout

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01.09.2017 - 21:20 Uhr
Der Selbstbetitelten habe ich unter anderem aufgrund des Wissens, dass es Machina ärgert, eine 7 gegeben. :D
Harry Knödel
01.09.2017 - 21:24 Uhr
Death Cab For Cutie:

Transatlanticism 8/10

Plans 8.5/10

Narrow Stairs 7.5/10

Codes and Keys 7/10

Kintsugi 7.5/10

The MACHINA of God

User und Moderator

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02.09.2017 - 13:51 Uhr
@Affengitarre:
Haha. Nee, ich kann das schon verstehen. Aber ich mag die Grundstimmung der Platte. Für mcih wie gesagt der schwere Nachfolger des allgemein angesehenen Meisterwerks wie bei QOTSA. Und so ne Wuchtbrumme.

Affengitarre

User und News-Scout

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Registriert seit 23.07.2014

02.09.2017 - 16:12 Uhr
Die Grundstimmung und die Wuchtigkeit sind definitiv super, dafür schätze ich das Album genauso wie du. Aber leider packt mich das auf gesamter Spielzeit nicht so sehr wie der Rest der Diskographie. Meistens zumindest.

Gomes21

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02.09.2017 - 16:51 Uhr
Die meisten Deftones Sachen sind für mich persönlich extrem schlecht gealtert, packt mich nicht mehr ansatztweise wie früher.

edegeiler

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02.09.2017 - 22:59 Uhr
Diamond Eyes ist unterbewertet. Fast mein Lieblingsalbum von denen mit einer Monsterproduktion.

carpi

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08.09.2017 - 17:15 Uhr
The Radio Dept.
Lesser Matters 9/10: immer noch mein Favorit mit "Keen on boys","Against the tide" und dem Schlusstrack "Lost and found", keine Ausfälle

"Pet Grief" 8/10, schöner Auftakt mit "It's personal" und "Pet Grief", mehr Elektronik und etwas ruhiger, mit 37 Minuten etwas kurz, aber schön durchzuhören.

EPs:
"Freddie and the Trojan Horse" 7/10
"David" 8/10, einer meiner
Lieblingssongs von ihnen, auch "Messy enough" ist sehr gut geraten, Remix und Schlusstrack fallen dann etwas ab.

"Clinging to a scheme" wegen "David" noch eine 8, auf gewohnt hohem Niveau, aber für mich von "David" abgesehen keine grandiosen Tracks, fällt im Vergleich zum Debüt etwas ab, gerade mal 35 Min.

"Running out of love" 7/10, vor knapp einem Jahr erschienen, "Swedish guns" und "Teach me to forget" gefallen mir gut, keine ganz großen Highlights, aber vielleicht noch nicht oft genug gehört, wird nun im Herbst nachgeholt.











Donti
09.09.2017 - 09:57 Uhr
Mogwai - Every Countrys Sun
The War on Drugs - A deeper Understanding
Steven Wilson - To be bone
Brand New - Science Fiction
The National - Sleep well Beast
Daughter - Music from before the Strom

Wow, soviel gute Alben innerhalb so kurzer Zeit gabs glaub ich noch nie! Da is eine besser wie die andere. Mag mich bei noch keiner auf eine Bewertung festlegen, aber ich sag mal alle 8,5 aufwärts.
Jetzt freu ich mich noch auf die neue Godspeed und Myrkur, dann ist vorgesorgt für den Herbst!
Yodo
09.09.2017 - 10:01 Uhr
Du weißt aber schon, was "Diskographie" bedeutet, oder?
Donti
09.09.2017 - 10:13 Uhr
Yodo, ich habs schon richtig gepostet, da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen. Das sollte sich einer von den Plattentests Herren mal anschauen.
Donti
09.09.2017 - 10:14 Uhr
Oder doch nicht? Mh, dann bitte löschen

Gomes21

Postings: 2905

Registriert seit 20.06.2013

09.09.2017 - 10:35 Uhr
Sollte wahrscheinlich in den "Welches ALbum hörst du gerade...". Nichtsdestotrotz;

"Mogwai - Every Countrys Sun
The War on Drugs - A deeper Understanding
Steven Wilson - To be bone
Brand New - Science Fiction
The National - Sleep well Beast
Daughter - Music from before the Strom"

Wow gute Liste, wirst hoffentlich viel Spaß haben! Bis auf Daughter (nicht gehört) finde ich die Alben schon alle ausgezeichnet!

maxlivno

Postings: 1863

Registriert seit 25.05.2017

17.09.2017 - 22:48 Uhr
Blur

Leisure 6,5/10
Mit Bang, Sing und There's No Other Way drei sehr gute Lieder im Debüt, der Rest langweilt eher.

Modern Life Is Rubbish 5/10
Lieder 7-11 sind gut, vor allem Oily Water und Miss America, davor und danach viel langweiliges/schlechtes und mit Colin Zeal das mMn schlechteste, was Blur gemacht haben.

Parklife 8/10
Bestes Album der Britpop-Phase. Nur Jubilee nervt etwas. Sonst alles auf einem guten Niveau bis sehr guten Niveau.

The Great Escape 7,5/10
The Universal ist ein richtiges Brett, Best Days und Yuko And Hiro auch sehr stark. Manche Stücke sind aber eher durchschnittlich.

Blur 8,5/10
Nur Look Inside America merkt man, finde ich, den Britpop noch an, der Rest zeigt einen klaren Stilwechsel.
Song 2 macht immer noch Bock, Beetlebum beschreibt Albarns Verhältnis zu Heroin zu der Zeit ziemlich gut ist der stärkste Song.

13 10/10
Bestes Album der Band. Tender mit dem Gospelchor, Bugman packt nach zwei Minuten die Kreissägentöne aus und Coxon und singt im Anschluss einen Britpopsong. Allein die ersten drei Lieder zeigen die Vielfalt von 13. Anfangs hab ich keinen roten Faden im Album gefunden, aber mittlerweile finde ich trotz der großen Unterschiede, dass das Album sehr geschlossen ist. Trimm Trabb ist eine Hommage an Can. Nicht Distance Left To Run ist einfach nur traurig schön.
Coxon beweist spätestens hier, was für ein begnadeter Gitarrist er ist. Unglaublich, was der da teilweise rausfeuert.

Think Tank 10/10
Weltmusik trifft auf Blur trifft auf Gorillaz. Verstehe, warum Coxon kein Bock drauf hatte, funktionieren tut es, aber wunderbar. Out Of Time ist mein Lieblingslied der Band, Good Song und Sweet Song sind richtige "Feelgood" Lieder. Die letzten zwei Minuten von Caravan sind stark. Jets ist einfach nur verrückt. Battery In Your Leg ist ein würdiger Abschluss für Coxon.

The Magic Whip 9/10
Habe selbst damals nicht mit gerechnet, dass das Comeback so stark wird, aber Blur hat mich eines besseren belehrt. Ice Cream Man und My Terracotta Heart überragen den sehr guten Rest. Pyongyang erzählt von Albarns "Urlaub" in Nordkorea, There Are Too Many Of Us ist textlich sehr stark.

aus gegebenen anlass
27.09.2017 - 16:33 Uhr
cut copy:

bright like neon love 7.3
in ghost colours 9.5
zonoscope 8.3
free your mind 9.0
haiku to zero 9.0

the killers:

hot fuss 8.8
sams town 8.7
day & age 5.5
battle born 3.8
wonderful wonderful 6.7

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