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Discographie-Thread mit Bewertung

User Beitrag

Demon Cleaner

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12.07.2016 - 10:38 Uhr
Konzert-Vorfreude für Mother Tongue.

Mother Tongue (1994) 10.0

Eines der besten Alben einfach. Wahnsinnige Dynamik und Intensität, die aus einem im Grunde simplen Bluesrock gezogen wird. Ein besseres Schlagzeug als in "Burn Baby" gibt es nicht. Punkt.

Streetlight (2002) 8.5

Deutlich rockiger, Elemente von Funk mit drin. Dazu sehr kompakte Songs. Reicht nicht an das allmächtige Debüt heran, aber sonst ein tolles Energiebündel.

Ghost Note (2003) 9.0

Wieder mehr in Richtung Blues und Debüt, kein Ausfall und die Abfolge "Coming Home" - "Alien" - "The Void" deckt in sagenhafter Qualität die Bandbreite der Band ab.

Now Or Never (EP, 2004) 7.5

"I'm Leaving" und "Lines Drawn" muss man gehört haben, tolle Songs. Die anderen beiden sind auch gut, aber nicht die gleiche Klasse. "Believing" wurde fürs Nachfolgealbum eh noch mal aufgenommen.

Follow The Trail (2008) 7.5

Für sich natürlich ein sehr gutes Album, aber es bleibt hinter den anderen dreien zurück. Zum einen gibt es nicht ganz so viele Ausnahmesongs, zum anderen stört die vom Loudness War geprägte Produktion über die Spielzeit immens.

The MACHINA of God

User und Moderator

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12.07.2016 - 21:10 Uhr
Hmm, von denen kannte ich immer nur den Namen.

Demon Cleaner

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13.07.2016 - 00:12 Uhr
Solltest du dringend reinhören.
Auch wenn es live noch viel besser ist, komme gerade vom Konzert.

Rote Arme Fraktion

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13.07.2016 - 17:19 Uhr
Hab so ein Best of aus der Visions. Die haben die Band immer abgefeiert.

boneless

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13.07.2016 - 23:36 Uhr
Zu Recht.

Glühfranz

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16.07.2016 - 18:04 Uhr
Talk Talk

The Party's Over 6/10
It's My Life 7/10
The Colour of Spring 9/10
Spirit of Eden 10/10
Laughing Stock 9/10

Demon Cleaner

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16.07.2016 - 19:07 Uhr
I like the Bewertungen of Glühfranz.

edegeiler

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18.07.2016 - 20:12 Uhr
John Frusciante

Niandra Lades and Usually Just a T-Shirt (1994) 5-6/10

Ganz nett, habs nicht so oft gehört. Die zweite Hälfte ist schon ein bisschen kaputt, hat aber mit Untitled #11 und einigen anderen auch Highlights zu bieten. Niandra Lades ist ein bisschen konventioneller aber mit einem guten Schuss Frusciante-kifft-zuviel-Weirdness


Smile from the Streets You Hold (1997) 1-5/10

Vollkommen verdrogtes Suchtiwerk, an manchen Stellen ziemlich ekelhaft zu hören (zum Beispiel beim Opener "Enter a Uh"). John röhrt, kreischt und weint sich durch die Akkustiksongs und man spürt, wie sehr ihn das Heroin und seine "Spirits", mit denen er so gerne redet im Griff haben. Dennoch finden sich auch auf diesem Horrortrip ein paar gute Songs oder wenigstens Songskizzen.

To Record Only Water for Ten Days (2001 6/10

Deutlich aufgeräumter, clean, aber viel zu lang. Ein paar Songs sind kurz, nichtssagend und überflüssig.

Shadows Collide with People (2004) 6-7/10

Auch zu lang, außerdem furchtbar mit Effekten und so Krams vollgestopft. Die drei elektronischen Interludes ziehen sich und wollen nicht enden. Die meisten Songs sind aber stark, wenn auch sehr einfach gehalten.

The Will to Death (2004) 8/10

Kein Bock mehr zu jedem was zu schreiben.

Inside of Emptiness (2004) 8/10
A Sphere In The Heart Of Silence (mit Josh Klinghoffer) (2004) 7/10
Curtains (2005) 7/10
The Empyrean (2009) 7/10
PBX Funicular Intaglio Zone (2012) 6/10
Enclosure (2014) nicht gehört/10

Felix H

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13.09.2016 - 10:16 Uhr
M.I.A.

Arular (2005)
Das war damals schon ein ziemlich neuer Sound, auch wenn er mit bekannten Versatzstücken hantierte. Und ich würde auch so weit gehen, zu sagen, dass "Arular" einiges im kommenden Jahrzehnt beeinflusst hat.
Ein paar Tracks hängen durch, dafür scheinen die Highlights umso heller.
7.8

Kala (2007)
Das zweite Album nimmt das Template des ersten und setzt es auf eine neue Stufe. Weniger Ausfälle, mehr Treffer, ein paar Songs für die Ewigkeit. Viele Tracks schaffen mühelos den Spagat zwischen anstrengender Repetition und perfider Eingängigkeit.
8.4

Maya (2010)
Das "schwierige" Album. Wobei das Problem eben genau nicht die schwierigen Tracks sind - gerade die größten Noiseorgien wie "Teqkilla" oder "Meds And Feds" machen am meisten Spaß. Nein, es sind die ruhigen Füllstücke wie "Story To Be Told" oder "It Iz What It Iz", die einfach nur gähnend langweilig sind und das Album runterziehen.
5.2

Matangi (2013)
Ihr mit Abstand längstes Album (selbst noch länger als jegliche Deluxe-Editionen) und das ist auch das Problem. M.I.A. macht keine Musik, die ich mir eine Stunde lang gut anhören kann. Natürlich gibt es aber auch genailes Zeug wie "Bad Girls" und "Bring The Noize".
6.3

AIM (2016)
Ist noch sehr neu, macht aber durch die Kompaktheit auf jeden Fall etwas mehr Spaß. Besonders Anfang und Ende sind äußerst gelungen, nur Belanglosigkeiten wie "Foreign Friend" oder "Ali R U OK?" hätte sie sich dringend sparen sollen. Dafür gibt es einige nette Flashbacks zu den ersten Alben.
6.6

Felix H

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13.09.2016 - 10:29 Uhr
Ach und die hier...

The Black Eyed Peas

Behind The Front (1998) 7.6
Bridging The Gap (2000) 7.1
Elephunk (2003) 5.5
Monkey Business (2005) 3.9
The E.N.D. (2009) 4.7
The Beginning (2010) 2.5

Wenn der Engländer von "dumbing down for the audience" spricht. Und Coldplay sind da nicht mal das beste Beispiel, das sind definitiv die Black Eyed Peas, die das ganze konsequenter und unerbittlicher durchgezogen haben.

Das Lustige: Man kann die bisherige Discographie (möge dies das Endstadium bleiben) gut in Pärchen zusammenfassen. Jeweils das erste Album stellt eine Neuorientierung vor. Das folgende Album ist dann der seichte Aufguss, die Verwässerung des ersten.

"Bridging The Gap" kommt als solcher "Zweitling" noch am besten weg, überhaupt muss man beim Hören der ersten beiden Alben wirklich dringend alles folgende ausblenden, dann erhält man zwei sehr unterhaltsame HipHop-Alben - keine Geniestreiche, aber mit einigen Highlights.

Doof nur, dass man dafür die Black Eyed Peas nicht kennt. Mit dem Einstieg von Fergie kam "Elephunk" und der erste Schwung Belanglosigkeit. Mehr auf Hit und Party getrimmt, war das ein ordentlicher Schritt nach unten. An Fergie allein kann es aber nicht liegen - die konnte immerhin später ein brauchbares Soloalbum vorweisen, eher war es wohl will.i.am, dessen Alleingänge wirklich alles in der BEP-Discographie noch unterbieten. "Monkey Business" hechelte da nur noch hinterher, aufgeblasen auf 70 Minuten nichts, mit Kulturgütern wie "My Humps" im Gepäck. Zugegeben, 2-3 gute Songs waren dabei, "Elephunk" hatte aber mehr zu bieten.

Mit "The E.N.D." kam dann die Mallorcawerdung der Band. Eins muss man dem Album lassen: Es zieht die Nummer konsequent durch und funktioniert dadruch etwas besser als "Monkey Business" noch. Man muss halt Bock haben auf so richtig lobotomisierten Spaß. "The Beginning" würde nicht mal nach so einer Operation wirklich Laune machen, ist es das schlechte Abziehbild eines ohnehin nur schwer auf voller Länge erträglichen Albums.

Ich hoffe, da kommt nichts mehr, kann mir kaum vorstellen, dass die noch mal zur Qualität der Anfangstage zurückfinden.
Hullahupp
13.09.2016 - 13:36 Uhr
@Felix:

Du hast dir alle deren Alben angehört? o.O
Die ersten beiden sind echt ok. Danach kenn ich nur noch die Singles und da war fast alles 1/10.

Affengitarre

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13.09.2016 - 16:16 Uhr
Wollte auch gerade sagen: Als ob du alle Alben gehört hast. :D

Felix H

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13.09.2016 - 16:40 Uhr
Habe ich tatsächlich, aus einer Mischung von Autounfall-Effekt und Komplettismus heraus. :-)

The MACHINA of God

User und Moderator

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13.09.2016 - 19:10 Uhr
Hehe.

edegeiler

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13.09.2016 - 22:25 Uhr
Aaaaach so schlimm ist My Humps gar nicht. Da gabs von denen wesentlich schlimmeres.
@Felix H.
13.09.2016 - 23:08 Uhr
Deine Bewertungen sind so lächerlich! Geh halt zu Pitchie... Und übrigens: Befass dich leiber mit interesanterer Musik, Reviews zu Schrottmucke wie Black-Eyed Peas braucht niemand.

Felix H

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13.09.2016 - 23:15 Uhr
Befass dich doch lieber mit für dich interessanten Reviews. ;-)
@Felix H.
13.09.2016 - 23:24 Uhr
Was kommt als nächstes? One Direction? *vollgespanntsei*

Felix H

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13.09.2016 - 23:34 Uhr
Schaumamal. :-)

Banana Co.

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04.10.2016 - 10:37 Uhr
Monster Movie

Last Night Something Happened (9/10)
To The Moon (7/10)
All Lost (8/10)
Everyone Is A Ghost (7,5/10)

Banana Co.

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09.10.2016 - 01:54 Uhr
Die Nerven

Fluidum (7/10)
Fun (9/10)
Out (9/10)

MopedTobias

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09.10.2016 - 18:12 Uhr
Im Zuge des neuen Albums hab ich mich mal wieder durch die Nick Cave & the Bad Seeds-Diskographie gehört. Dabei bin ich auf einige für mich interessante Erkenntnisse gestoßen, z.B. dass mir The Boatman's Call und Push the Sky Away doch mehr geben als No More Shall We Part, welches ich immer für sein bestes Album hielt.

From Her to Eternity 7/10
The Firstborn is Dead 6,5/10
Your Funeral, My Trial 8/10
Tender Prey 7,5/10
The Good Son 8/10
Henry's Dream 8,5/10
Let Love In 8/10
Murder Ballads 6/10
The Boatman's Call 9,5/10
No More Shall We Part 9/10
Nocturama 6/10
Abattoir Blues/The Lyre of Orpheus 8,5/10
Dig, Lazarus, Dig!!! 8/10
Push the Sky Away 9,5/10
Skeleton Tree 8,5/10

Felix H

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09.10.2016 - 23:02 Uhr
Ich finde die 8/10 für "Nocturama" und im Gegensatz 6/10 für "Abbatoir Blues / The Lyre Of Orpheus" auf dieser Seite auch immer noch krass. :-)

Mister X

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09.10.2016 - 23:25 Uhr
Liest sich das hier wirklich jemand durch ?

poser

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10.10.2016 - 03:37 Uhr
Sieht bei mir ganz anders aus. The Good Son ist für mich ein absoluter all-time favorite und seine späteren Sachen finde ich jetzt auch nicht so super toll. Andererseits ist mein Lieblings-Cavesong auch Tupelo.

From Her to Eternity 9/10
The Firstborn is Dead 8/10
Your Funeral, My Trial 7.5/10
Tender Prey 8.5/10
The Good Son 10/10
Henry's Dream 8/10
Let Love In 8.5/10
Murder Ballads 6/10
The Boatman's Call 7/10
No More Shall We Part 7/10
Nocturama 6/10
Abattoir Blues/The Lyre of Orpheus 6.5/10
Dig, Lazarus, Dig!!! 7/10
Push the Sky Away 6/10
Skeleton Tree 7/10

MopedTobias

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10.10.2016 - 11:03 Uhr
@Felix: Ähnlich schlimm wie das Hours/Heathen-Debakel bei Bowie :p Halte Abattoir Blues auch generell für eines seiner am meisten unterschätzten Alben, ist ein kleines Meisterwerk für mich.

@poser: Die Good Son find ich auch ziemlich super, hat mit Foi Na Cruz aber den vielleicht schwächsten Cave-Song überhaupt für mich.
@mrx
10.10.2016 - 12:43 Uhr
lesen ginge ja noch, aber sich durch die cave-disco zu quälen und dabei fast nur schrott zu entdecken, DASS is harder than life!

edegeiler

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10.10.2016 - 19:21 Uhr
Auf der Good Son finde ich außer dem Hammer und dem Witness Song wenig spannendes.

MopedTobias

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10.10.2016 - 19:36 Uhr
"Spannend" wäre hier wohl auch das falsche Wort, ist ja eher ein ruhiges, subtil arrangiertes Album. Der Titeltrack, The Weeping Song und The Ship Song gehören aber in jede Cave-Best Of und auch sonst gibt es bis auf den Opener eigentlich keinen Ausfall. Gibt aber auch genug Alben von ihm, die ich besser finde.

poser

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10.10.2016 - 19:55 Uhr
Foi Na Cruz ist in meiner Cave-Top 10. Ein absolutes Highlight für mich. Als würde Cave sich von jemandem in die Arme nehmen lassen. Einfach ein zumindest damals ungewöhnlich "weicher" Song von Cave und dann noch die tollen Streicher.

Dazu harmoniert auch das ganze Album so gut miteinander und erfährt dann seine Katharsis in Witness Song und Lucy. Gerade das Ende von Lucy ist wunderbar.

Der schwächste Song ist wohl Lament oder Sorrow's Child, aber beide finde ich immer noch besser als z.B. alles auf der guten neuen.

Das Album ist allerdings ein "Grower". Anfangs eine 7/10 , aber inzwischen für mich sein mit Abstand bestes Album.

MopedTobias

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10.10.2016 - 20:55 Uhr
Uff ne, diesen schlagerhaften Schunkelrefrain von Foi Na Cruz find ich ziemlich schlimm. "Schwächster" Song nehm ich aber zurück, hab so manchen Schund auf Nocturama verdrängt :p

Felix H

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10.10.2016 - 21:10 Uhr
Da würde sich nämlich "Rock Of Gibraltar" anbieten, der in seiner Schlechtigkeit eigentlich schon legendär ist. :-)

edegeiler

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10.10.2016 - 22:07 Uhr
oder manches auf der murder ballads. oder die zweite hälfte der no more shall we part *duck*

MopedTobias

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10.10.2016 - 22:21 Uhr
Einspruch, Rock of Gibraltar hat so einen naiven Charme, das mag ich irgendwie. Hätte da jetzt eher an so kitschigen Mist wie Still in Love gedacht.

Lichtgestalt

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11.10.2016 - 08:39 Uhr
Ich oute mich mal als "Foi Na Cruz"-Fan.
Schwachpunkt ist für mich "The Witness Song", welcher mit seiner RocknRoll-Haftigkeit wie ein Fremdkörper auf der "The Good Son" wirkt.

MopedTobias

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11.10.2016 - 11:44 Uhr
Fremdkörper stimmt schon irgendwie, ist aber trotzdem ein sehr geiler Song. Elvis Cave :p

MopedTobias

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04.11.2016 - 16:30 Uhr
The National

The National 6/10
Sad Songs for Dirty Lovers 8/10
Alligator 9/10
Boxer 9,5/10
High Violet 7,5/10
Trouble Will Find Me 9/10

boneless

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06.11.2016 - 21:22 Uhr
Mal ein paar ausgewählte Projekte von Stéphane "Neige" Paut.
In den letzten Tagen liefen mal wieder verstärkt Alcest auf Dauerrotation und in diesem Zuge auch gleich die meiner Meinung nach stark unterschätzte Agape von Lantlos, auf der Neige ja die Vocals beisteuerte. Ebenfalls über jeden Zweifel erhaben: Amesoeurs, die es leider nur auf 2 Tonträger brachten (wenn man die Split mit Valfunde mal außen vor lässt).

Alcest:

Tristesse hivernale (5/10)
Le Secret (8/10)
Souvenirs d’un autre monde (9/10)
Écailles de Lune (9/10)
Les Voyages de l’Âme (7/10)
Shelter (8/10)
Kodama (7,5/10)

Amesoeurs:

Ruines Humaines (7,5/10)
Amesoeurs (9/10)

Lantlôs:

.neon (8/10)
Agape (8,5/10)

Christopher

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14.11.2016 - 22:51 Uhr
Metallica (updated)

Kill 'em all (7/10)
Master of puppets (8/10)
Ride the lightning (8/10)
...And justice for all (7/10)
Black album (6/10)
Load (7/10)
Reload (4/10)
St. Anger (6/10)
Death magnetic (5/10)
Hard wired... to self destruct (6/10)
Aha
14.11.2016 - 23:03 Uhr
Load besser als das Schwarze? Man merkt wir sind hier in nem Indieforum...

Affengitarre

User und News-Scout

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14.11.2016 - 23:16 Uhr
Zwar nicht direkt Metallica, aber wie bewertest du "Lulu"?

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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15.11.2016 - 04:45 Uhr
Mit Abscheu. (2/10)
I AM THE TABLE.
Vielleicht bin ich aber auch einfach noch nicht soweit.

Felix H

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15.11.2016 - 09:19 Uhr
Bei mir eher so:

Kill 'Em All 7.7
Ride The Lightning 8.8
Master Of Puppets 9.1
...And Justice For All 8.3
Metallica 8.2
Load 7.8
Reload 6.4
St. Anger 6.1
Death Magnetic 7.4 (Guitar Hero: 8.4)
Hardwired...To Self-Destruct schau mamal

Garage Inc. 7.8
S&M 3.0
Lulu 6.5
je suis la table
15.11.2016 - 10:47 Uhr
Mit Abscheu. (2/10)
I AM THE TABLE.
Vielleicht bin ich aber auch einfach noch nicht soweit.


die reed-metallica-kollabo ist halt sehr dicht an den frühen spoken-word-großtaten von the velvet underground (the gift, sister ray) dran - nur ne ecke härter -, die sollte man schon kennen, sonst findet man es einfach nur "komisch"...

Christopher

Plattentests.de-Mitarbeiter

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16.11.2016 - 02:25 Uhr
Ich schätze The Velvet Underground sehr. "Lulu" hat mit den früheren Großtaten aller Beteiligten aber wenig zu tun. Reeds Texte sind mMn völlig überambitioniert und bestehen zu 90% aus "provokativem" Geblubber. Dass er absichtlich immer neben dem Takt spricht, machts nicht angenehmer. Wobei dies erst wirklich dadurch problematisch wird, dass die Musik so unfassbar dröge, monoton und stumpf klingt. Eines muss man "Lulu" aber lassen: Es wirkt. Ich kenne niemanden, den dieses Album kalt gelassen hätte. Die meisten hassen es, als Kunstwerk / Statement respektiere ich es aber durchaus. Wenn man einen derartigen Brocken veröffentlicht, ist einem offenkundig wirklich alles egal.
Just sayin...
16.11.2016 - 15:51 Uhr
Reeds Texte sind mMn völlig überambitioniert und bestehen zu 90% aus "provokativem" Geblubber.

"Too busy su.cking on my ding-dong / I c-c-c-couldn't hit it sideways" (absichtlich neben dem Takt gesprochen) :-)

Ach, Christopher, ist das dein Ernst? Lou Reed hat sich doch nie wirklich verändert...

Vorwürfe wie "Dröge, monoton und stumpf" sind auch damals zu Zeiten von VU aufgekommen, lustigerweise.

dogs on tape

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23.11.2016 - 21:53 Uhr
Anna Ternheim

Somebody Outside 9/10
Separation Road 8,5/10
Leaving On A Mayday 7/10
The Night Visitor 7/10
For The Young 8/10

Banana Co.

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28.12.2016 - 13:36 Uhr
The Divine Comedy

Fanfare For The Comic Muse (7/10)
Liberation (7,5/10)
Promenade (8/10)
Casanova (8/10)
A Short Album About Love (8/10)
Fin De Siecle (8,5/10)
Regeneration (9/10)
Absent Friends (8,5-9/10)
Victory For The Comic Muse (6,5/10)
Bang Goes The Knighthood (6,5-7/10)
Foreverland (5,5/10)

Felix H

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05.01.2017 - 13:26 Uhr
Elbow

Asleep In The Back (2001)
Mit Sicherheit ihr schwierigstes Album, obwohl ja eigentlich mit "Red", "Powder Blue" und dem Titeltrack (Versionen ohne den sind nicht akzeptabel) sehr zugängliche Tracks dabei sind. Aber mehr als je danach tauchen Elbow in abseitige Tiefen ab, was sie - leider - auf keinem Nachfolger in dieser Form wiederholen werden. Ihr Debüt ist deshalb bis heute ein faszinierendes, eigenwilliges Stück Musik, zwischen Harmonie und Bitterkeit, ohne wirklich Vergleichbares.
8.6
Highlights: Red | Powder Blue | Asleep In The Back | Coming Second

Cast Of Thousands (2003)
Kann durchaus als Prototyp der Elbow-Alben generell gesehen werden, weil hier nicht wirklich eine griffige Charakterisierung möglich ist. Es gibt den nach vorne gehenden Hit ("Fallen Angel"), die melancholische Schlagseite ("Fugitive Motel", "Switching Off"), die leicht psychedelischen Mäanderer ("I've Got Your Number", "Crawling With Idiot"), die Rhythmusübung ("Snooks (Progress Report)"). Was das Album stark macht, sind einfach seine Songs, die keinerlei Ausfall beinhalten.
8.1
Highlights: Ribcage | Fugitive Motel | Switching Off | Grace Under Pressure

Leaders of The Free World (2005)
Der Opener macht es spätestens mit der rumpelnden Rock-Wand klar, die ungefähr zur Hälfte einfällt: Das hier soll größer, höher, breiter sein als alles, was Elbow zuvor gemacht haben. Und besser? Sagen wir es so: Hier sind absolute Karrierehighlights drauf: Eben dieses "Station Approach" und "Great Expectations" beispielsweise. Auch der Titeltrack hat eine tolle Spannungskurve, auch wenn er thematisch/textlich gerade aus heutiger Sicht etwas plump daher kommt. Nur warum mit "Forget Myself" ein eher uninspirierter Abklatsch als erste Single herhalten musste, weiß der Geier.
7.8
Highlights: Station Approach | Leaders Of The Free World | My Very Best | Great Expectations

The Seldom Seen Kid (2008)
Das ist der Moment, wenn die Band, die du bisher ziemlich knorke fandest, plötzlich über sich hinaus wächst. Eine Art "Konzeptalbum" (mit sehr dicken Anführungszeichen), welches sich um den Verlust eines guten Freundes der Band dreht, bringt so viel Emotionen auf den Tisch, dass es stellenweise kaum auszuhalten ist. Sei es "Grounds For Divorce" als lärmende, bittere Selbstzerstörung oder "Some Riot" als klangender ruhiger Counterpart. Da werden dann schon mal zwei ungewohnt schwache Tracks komplett mitgezogen, wenn sich drumherum fast nur Ausnahmesongs befinden.
9.2
Highlights: Mirrorball | Grounds For Divorce | The Loneliness Of A Tower Crane Driver | Some Riot

Build A Rocket Boys! (2011)
Was ist das für ein Album? Kein sonderlich gutes, klar. Da ist "Open Arms", dieser Hymnenversuch, der beim Aufpusten leider komplett platzt. Da sind ein paar unspektakuläre ruhige Songs in der Mitte, die nicht viel anders machen als andere Kandidaten von Elbow, aber irgendwie nicht so richtig zünden wollen. Und da sind diese Kindermelodien überall. "With Love", "Neat Little Rows", "High Ideals". Bei letzterem fehlt darüber hinaus auch komplett die Klimax. Aber: "Build A Rocket Boys!" hat diese beiden ersten Songs. "The Birds", den wohl besten Elbow-Song überhaupt. Und "Lippy Kids", ebenfalls in der Band-Top-10. Ein Album mit diesen Songs kann kein schlechtes sein. Es ist nur ein ziemlich merkwürdiges.
6.8
Highlights: The Birds | Lippy Kids | Neat Little Rows | Dear Friends

Dead In The Boot (2012)
Chapeau, wenn die B-Seiten-Kollektion als Ganzes besser harmoniert als die letzte richtige Studioplatte. Dass britische Bands allgemein für gute B-Seiten zu haben sind, ist keine Neuigkeit und Elbow keine Ausnahme. Die etwas abseitigere Facette der Band kommt zum Vorschein, ebenso wie die Vielfalt. Trotzdem merkt man kaum, dass die Songs hier teilweise mit 10 Jahren Abstand veröffentlicht wurden. Es gibt keine großen Hymnen, aber viele kleine Perlen. Kann man getrost als vollwertiges Album zählen.
7.7
Highlights: Whisper Grass | Lay Down Your Cross | Every Bit The Little Girl | Buffalo Ghosts

The Take Off And Landing Of Everything (2014)
Es hat ziemlich erleichtert, dass die "Rocket" wohl doch nur ein Ausrutscher war. Aber "Take Off" ist mehr als eine Wiedergutmachung, es ist ein tolles Werk, welches vor allem die epische Seite der Band ausreichend beleuchtet. Knapp sechs Minuten dauern die Songs hier durchschnittlich, der Titeltrack ist unter all den massiven Songs wohl der massivste. Und dieser traumhafte Opener! Und das ans Debüt gemahnende "Fly Boy Blue / Lunette". Selbst das etwas zu sehr am Bandstandard operierende "New York Morning" funktioniert.
8.3
Highlights: This Blue World | Charge | Fly Boy Blue / Lunette | The Take Off And Landing Of Everything

Lost Worker Bee EP (2015)
Lustig: Die vier Songs zeigen jeweils genau eine Facette von Elbow. Der Titeltrack ist euphorisch, hat nur leider auch eine dieser aufdringlichen "Rocket"-Melodien. "And It Snowed" ist rhythmusbetont und hat ansonsten eine tolle Piano-Linie. "Roll Call" episch und walzend. Und "Usually Bright" ein ganz reduzierter Closer. Wäre für einen Einstieg eigentlich super geeignet.
7.5
Highlights: And It Snowed | Roll Call

MopedTobias

Postings: 14013

Registriert seit 10.09.2013

05.01.2017 - 14:15 Uhr
Würde jedem Album so im Schnitt 0,5 Punkte mehr geben, aber dir in den Tendenzen zustimmen. Abgesehen von der Leaders, die für mich ne fette 9 und mein zweitliebstes Album der Band ist. Riesengroße Songs, die ihre Ambitionen mühelos schultern können und kein einziger Ausfall (auch Forget Myself nicht, liebe den Song).

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