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Audioslave - Revelations

User Beitrag
alfred
25.03.2006 - 18:21 Uhr
Laut www.rollingstone.com wird das neue und dritte Studioalbum von Audioslave 'Revelations' heißen und bereits im Juni erscheinen. Wie Chris Cornell veriet!
Patte
25.03.2006 - 18:23 Uhr
Hoffentlich mutiger als der lahme Vorgänger! (Die können's doch eigentlich, mann!!) :-(
Pelo
25.03.2006 - 18:25 Uhr
Richtig. Man kann nur hoffen. Obwohl der gleichnamige Song zum letzten Album ein ganz schöner Ohrwurm ist und schön abgeht.
alfred
25.03.2006 - 18:28 Uhr
"Audioslave go R & B?"

http://www.mtv.de/rock/news_long.php?id=21844
alfred
25.03.2006 - 18:29 Uhr
"Be Yourself" ist "auf Out Of Exile" mein Favorit!
bebbo
26.03.2006 - 15:25 Uhr
hmm so schnell schon wieder ein neues album? hoffentlich geht das gut und es ist kein schnellschuss
alfred
26.03.2006 - 20:29 Uhr
Wieso? Ist doch auch schon fast ein Jahr her (glaub ich zumindest^^). Warten wir mal ab. :)
Felle
26.03.2006 - 23:21 Uhr
Sie müssen einfach schnell auf "out of exile" antworten, weil das einfach lahm war. Sie haben sozusagen etwas gutzumachen. Bin mal gespannt, kann mir aber irgendwie nicht vorstellen ,dass die sich noch wirklich weiterentwickeln können. Mal sehen...
ray fanning
27.03.2006 - 16:48 Uhr
es hat nichts mit "out of exile" zu tun. chris cornell hat vor etwa einem jahr in einem interview gesagt, dass in zukunft die wartezeit von einem album zum anderen höchstens 18 monate betragen soll.
mr.bungle
27.03.2006 - 17:09 Uhr
ich mag chris cornells stimme nicht...wenn ich sowas hören will geh ich in den stall und murks n paar hühner ab.

musikalich habens sies doch drauf, also versteh ich nicht wieso die vogängeralben nichtmehr als solide rocknummern mit hammer-solos waren.


da muss was passieren
junior
11.04.2006 - 11:47 Uhr
@ mr.bungle: dann geh in de stall und bleib da.
versteh nicht was an out of exile lahm sein soll. man darf nicht immer denken., audioslave = ratm mit neuem sänger. das ist totaler quatsch. es ist ne neue band, nur dass man die mitglieder schon von früher kennt, aber die band is was total neues. und entweder man mag den sound oder man bleibt bei den alten rage-platten, die ich sehr geil finde, nicht dass man mich falsch versteht, aber audioslave ist nicht rage2.
Gregor Samsa
11.04.2006 - 11:52 Uhr
Ei geil, wenn Tom auf der neuen Platte genauso abgeht wie auf der alten dann is die cd ach schon mein!!!! Unn Chris Cornell is jawohl pervers gudd!!
so greetz gregro Samsa
mr.bungle
11.04.2006 - 13:25 Uhr
trotzdem tatsache, dass sie mit ihrem potential weitaus bessere und abwechslugnsreichere musik machen könnten!

gefehlt hat an der out of exile die wirklich guten songs und hymnenhafte refrains, die bei dem vorgängeralbum noch vorhanden waren.

vieles hörte sich so dahergeplätschert an
mandeln diao
11.04.2006 - 13:36 Uhr
Audioslave sind zumindest besser, als RATM und Soundgarden. Soll jetzt aber nicht heißen, dass ich die oben genannten nicht mag.
dfg
11.04.2006 - 14:12 Uhr
Sehe ich nicht so, Audioslave fehlen meiner Meinung
nach die großen Songs, welche die anderen beiden
Bands hatten.



mandeln diao
11.04.2006 - 14:17 Uhr
Audioslave haben schon einige gute Songs auf den beiden Alben, jedoch sind sie nicht so eingänig. Von RATM war doch nur das Debüt stark.
bebbo
11.04.2006 - 14:53 Uhr
soundgarden war auf den letzten drei alben defintiv stärker weil abwechslungsreicher
mr.bungle
11.04.2006 - 15:08 Uhr
ratm nur auf dem debut stark?
lol?

die evil empire und die battle of l.a. können meiner meinung nach auch sehr viel, auch wenn sie nicht ans debut rankommen.

die EE ist viel hiphoplastiger und wird deswegen bei vielen wohl auf taube ohren gestoßen sein
floesn
11.04.2006 - 17:08 Uhr
Audioslave haben schon einige gute Songs auf den beiden Alben, jedoch sind sie nicht so eingänig. Von RATM war doch nur das Debüt stark.

MEIN GOTT!!!!
junior
12.04.2006 - 18:11 Uhr
ist ja alles geschmacksache, also haben wir uns doch alle lieb...
für mich ist genug abwechslung zwischen brechern wie show me how to live oder your time has come und songs wie beispielsweise doesnt remind me oder #1 zero. bin mal auf das dritte album gespannt, in welche richtung es geht. ich mag brads groovige rhythmen, tims bassspiel, toms "kranken" sound und chris' stimme, also werden sie mich auch mit dem neuen album nicht enttäuschen, egal in welche richtung es geht.
ich fand soundgarden cool und war riesiger ragefan, aber audioslave gefällt mir persönlich fast nich besser als rage, obwohl man diese band meiner meinung nach echt nicht vergleichen kann. die songs von rage waren hymnen für die unterdrückten etc, agressiv, wütend, verzweifelt. diese komponente feht bei audioslave, was ich gut finde, schliesslich will ich keinen rage-abklatsch hören sondern wirklich mal was neues, ohne dabei auf toms bekannten sound oder chris' bekannte stimme verzichten zu müssen.

wenn ich allerdings höre, dass bei rage nur das debüt gut war, dann hört das mit dem "haben wir uns alle lieb" aber ganz schnell wieder auf ...:-)
also echt...
die waren vom anfang bis zum schluss geil, entweder man mag alles oder nichts - zumindest gehts mir so. mein favorit ist die EE.
mandeln diao
12.04.2006 - 18:34 Uhr
floesn (11.04.2006 - 17:08 Uhr):
Audioslave haben schon einige gute Songs auf den beiden Alben, jedoch sind sie nicht so eingänig. Von RATM war doch nur das Debüt stark.

MEIN GOTT!!!!

Was willst du?
Loam Galligulla
02.06.2006 - 21:13 Uhr
Wie jetzt, Juni? Schuss in den Ofen.
alfred
02.06.2006 - 23:47 Uhr
tja war wohl nichts mit juni :(
Loam Galligulla
03.06.2006 - 10:28 Uhr
Produzieren wird wenigstens Brendan O`Brien. Geilo.
Loam Galligulla
03.06.2006 - 10:30 Uhr
Haha, das hier ist lustig. Earth wind & fire.


von der off. HP:

"Tom Morello Swings His Hammer

Working with producer Brendan O'Brien (Bob Dylan, Stone Temple Pilots), Morello says he went beyond his usual electric guitar setup, picking up vintage axes and amplifiers to meld the band's rock with what Cornell called his new "Seventies funk and R&B-flavor vocals." "Chris has never sung better then on this record," Morello assures. "It's got a bit of the blue-eyed soul singer going on. It's basically like Led Zeppelin meets Earth, Wind and Fire."

Along with "Wide Awake," some of the twelve songs in the can for Revelations include the title track, the "jammy" "Original Fire" and "Moth," which Morello describes as an "anthemic, Wagnerian, heavy opus."

Ist n bissl älter, nen guten Monat.
mtk
03.06.2006 - 23:26 Uhr
Mein schlimmstes Erlebnis aus der Ecke: Chris Cornell singt "Killing in the Name of".

Soundgarden, RATM sind super, Audioslave kann ich mir auch anhören, aber das hätte er lassen sollen.
Confusius
04.06.2006 - 02:07 Uhr
Halten wir doch mal fest:
1. Das RATM-Debüt war das Beste, was RATM jemals fabriziert haben, beide Nachfolger waren aber nicht unbedingt schlecht (allerdings: Wo lassen sich auf "Evil empire" die hier angesprochenen HipHop-Einflüsse finden, die dann - falls wirklich vorhanden - auf den anderen Alben nicht vorhanden waren?)
2. Soundgarden haben mit "Badmotorfinger" und "Superunkown" Klassiker erschaffen
3. Das Audioslave-Debüt ist nett, so lange man sein Augenmerk auf das technische Können der Musiker lenkt, aber sonst?
4. Der Nachfolger ist einfach nur noch die Definition von "Standard-Rock-Boredom"
5. Wenn das Drittwerk tatsächlich erdiger und mehr aus dem Bauch heraus eingespielt werden soll, könnte diese Band wirklich noch einmal interessant werden. Falls nicht: gute Nacht.
Matze
06.06.2006 - 17:47 Uhr
Is doch alles Geschmackssache. Ich hab Audioslave letztes Jahr aufm Southside gesehn und live waren die der absolute Hammer, da gingen alle 30.000 Menschen ab wie ein Schnitzel. Aber ich persönlich finde die Songs auf CD etwas überproduziert, aber on stage rocken die Lieder alle wie Sau. Bin gespannt, bei cdstarts.de steht der 23.Juni als VÖ drin.
alfred
15.06.2006 - 17:45 Uhr
Von MTV News:
Audioslave feuern erste Single raus
Donnerstag, 15.06.2006

Das neue Audioslave Album naht mit großen Schritten. Die erste Single daraus steht...

'Original Fire' wird die erste Single aus dem kommenden Audioslave Album heißen und vorraussichtlich im Juli erscheinen. Das Album 'Revelations' soll im September folgen.

Wie Tom Morello erst kürzlich mtv.com verriet kommt mit 'Revelations' die geballte Ladung 70er auf uns zu: 'Das neue Album kligt wie eine Mischung aus Led Zeppelin und Earth, Wind & Fire', erzählte er den US Kollegen. Wir sind gespannt.
bebbo
15.06.2006 - 20:43 Uhr
oh, naja die referenzen hörn sich doch gut an
Armin
16.06.2006 - 17:02 Uhr
Die Plattenfirma kündigt an:

01.09.

Audioslave - "Revelations"

Karl
18.06.2006 - 11:36 Uhr
wie? die hatten doch erst letztes Jahr n Album rausgebracht!? mann sind die fleißig!
Loam Galligulla
18.06.2006 - 11:49 Uhr
Lobenswert, ja.
Blackend
19.06.2006 - 12:56 Uhr
Haben die Angst, dass denen nach "Out Of Exile" die Fans weglaufen? Naja, schlechter als das Durchnittsschlecht (caused by Ideenlosigkeit) war die Platte ja nun auch nicht *grübel*
Aber OK, vielleicht wir die ja wieder besser. Ich denke aber nicht..
Armin
21.06.2006 - 17:23 Uhr
Audioslave

"Revelations"

VÖ: 01.09.2006

Am 1. September veröffentlicht die US-Band Audioslave mit "Revelations" ihr drittes Studioalbum. Das Quartett Chris Cornell (Gesang, ehem. Soundgarden) Tom Morello (Gitarre), Tim Commerford (Bass) und Brad Wilk (Drums, alle Ex-Rage Against The Machine) hatten vor vier Jahren mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum gleich die Top 40 der deutschen Charts erreicht, mit dem Follow-Up "Out Of Exile" gelang im vergangenen Jahr bereits der Sprung in die Top Ten (Platz sechs). In den USA peakte der Erstling auf Position sieben, "Out Of Exile" enterte die Billboard Charts sensationell auf Platz eins.

Das neue Album, das von Brendan O'Brien (Bruce Spingsteen, Pearl Jam u.a.) produziert wurde, soll nach Aussagen der Band musikalisch von Oldschool-R&B und -Soul beeinflusst sein. Laut Gitarrist Tom Morella enthält der Longplayer einige "funky Grooves", die gleichsam Erinnernung an Led Zepellin und Earth, Wind & Fire wecken. Das Tracklisting soll in etwa so aussehen: "Revelations", "One and the Same", "Sound of a Gun", "Until We Fall", "Original Fire", "Broken City", "Somedays", "Shape of Things To Come", "Jewel of the Summertime", "Wide Awake", "Nothing Left to Say But Goodbye", "Moth".

norbert
06.07.2006 - 10:40 Uhr
ohoh heut is tom morello in München und stellt das neue Album vor. hab zwar karten gehabt, aber konnte net hin, also musste ich sie weitergeben..
Guitar Joe
06.07.2006 - 12:05 Uhr
Wie? Kein Rick Rubin mehr? Uiuiui...wenn das mal gut geht.
floesn
06.07.2006 - 12:07 Uhr
Naja, ein Versuch isses wert. Mehr als in die Hose gehen kann es nicht. Und die beiden Alben find ich eh nicht sooo toll. Dto = 5/10, OOE = 4/10. Find ich mal so.
Guitar Joe
06.07.2006 - 12:21 Uhr
Nö, ihr Debut-Album hat imo mind. eine 8/10 verdient. "Out of Exile" hingegen war wirklich nicht so der Burner...
alfred
08.07.2006 - 18:29 Uhr
Audioslave: Prelistening mit Tom Morello

Gestern stellte das Label SonyBMG in einem Münchner Tonstudio den dritten Audioslave-Longplayer erstmals deutschen Medien vor. "Revelations" erscheint am 1. September. Gitarrist Tom Morello drückte höchstpersönlich die Play-Taste.

München (ebi) - "Big hard rock record with a funky bottom", beschrieb Gitarrist Tom Morello das dritte Studioalbum "Revelations" im Vorfeld. Audioslave können und wollen nicht aus ihrer Haut heraus. Dennoch funktioniert die Fusion der beiden großen Rock-Acts Rage Against The Machine und Soundgarden immer zwingender, wie die ersten Frequenzen der exklusiven Listening-Session, die der Presse gestern um die Ohren geblasen wurden, beweisen. Diese Band ist noch lange nicht fertig.
Zuvor lotste die Plattenfirma die Journaille und einige geladene Fans in einen fast schon verträumt gelegenen Hinterhof im Münchner Süd-Osten. In einem umgebauten Ex-Gemüselager untergebracht, bot das Tonstudio Plan 1 ein wahrlich stilechtes und angesichts der Hitze draußen angenehm kühles Ambiente: Regiekabinen, jede Menge Hi-Tech, Marshall-Boxen, gedimmtes Licht, Perserteppich – so sieht ein Tonstudio aus, in dem Leute wie Mike Oldfield, Bananafishbones oder die Sortfreunde Stiller ihre Tracks einspielen.

Als Stargast Tom Morello, leicht verspätet aus Mailand eingetroffen, den Raum betritt, macht erwartungsfroher Applaus der zuvor fast andächtigen Stille Platz. Das Audioslave-Sprachrohr gibt sich wie immer sympathisch und professionell, dennoch wirkt Morello leicht aufgekratzt. Der Grund ist offensichtlich: Der Stolz auf das neueste Werk spiegelt sich in seinen Augen mehr als deutlich wider. Die Band sei nach der Tour im vergangenen Herbst so eingespielt wie nie gewesen, berichtet er, und deshalb sei man direkt ins Studio gegangen, um die Live-Chemie aufs Album hinüber zu retten.

Mit Produzent Brendan O'Brien, den Morello schon aus Rage Against The Machine-Zeiten her kennt, verpasst sich die Band wieder einen raueren Vibe. Natürlich schepperte auch der Vorgänger. Doch die erste Auskopplung "Original Fire" setzt mit ihrer dreckigen 70er-R’n’R-Attitüde ein deutlich anderes Zeichen als "Be Yourself" vom Album "Out Of Exile". Das Riff, so Morello, geistere ihm schon seit zehn Jahren durch den Kopf, mit Hilfe der anderen habe er es jetzt endlich in einen Song umsetzen können. "Wide Awake" zeigt die Band erstmals von einer explizit politischen Seite: Sänger Chris Cornell beschäftigt sich darin mit dem Versagen der Bush-Administration angesichts der Hurrikans Katrina.

Weite Teile von "Revelations" klingen ausdifferenzierter und weniger am Lehrbuch des Stadionrocks orientiert. Dennoch gelingt es Morello und Co. hitverdächtige Vocal-Passagen mit einem ungemein aggressiven, funk-infizierten Rhythmus-Fundament auf erstaunlich geschmeidige Art zu verbinden. "Revelations" beginnt mit schnellen, tanzbaren Tracks ("One And The Same" oder "Sound Of A Gun") und pendelt sich immer mehr im schwer groovenden Midtempo-Bereich ein. Besonders beim geshuffelten, mit exzellenter Basslinie bestückten "Broken City" und dem gefährlich röhrenden "Jewel Of The Summertime" möchte man am liebsten vom Stuhl aufspringen, und sich vor allen Medienkollegen zum Kasper machen.

Wie auf jeder Audioslave-Platte finden sich zudem einige langsamere Stücke in traditioneller US-Rock-Manier ein. Tom Morello ließ die Journalisten während der Session mit seiner Musik zwar alleine. Eines weiß er aber ganz genau: Auf der nächsten Tour werfen Audioslave dank "Revelations" noch mehr Hits in den Moshpit als sonst.

Quelle: laut.de
Link: http://www.laut.de/vorlaut/news/2006/07/07/02505/index.htm
Khanatist
08.07.2006 - 18:34 Uhr
Audioslave sind für mich der Inbegriff langweiliger Rockmusik.
mr.bungle
08.07.2006 - 18:43 Uhr
ich bin gespannt, wo ihre wege noch hinführen.

würd ihnen mal ein richtig gutes album gönnen..dass muss bei diesen weltklassemusikern doch möglich sein
Lyxen
10.07.2006 - 11:28 Uhr
Wenn die mal ihr Potenzial ausschöpfen würden...
laut.de
10.07.2006 - 11:28 Uhr
Audioslave: Prelistening mit Tom Morello

Gestern stellte das Label SonyBMG in einem Münchner Tonstudio den dritten Audioslave-Longplayer erstmals deutschen Medien vor. "Revelations" erscheint am 1. September. Gitarrist Tom Morello drückte höchstpersönlich die Play-Taste.


Lautstärke hoch: Tom Morello in München.
München (ebi) - "Big hard rock record with a funky bottom", beschrieb Gitarrist Tom Morello das dritte Studioalbum "Revelations" im Vorfeld. Audioslave können und wollen nicht aus ihrer Haut heraus. Dennoch funktioniert die Fusion der beiden großen Rock-Acts Rage Against The Machine und Soundgarden immer zwingender, wie die ersten Frequenzen der exklusiven Listening-Session, die der Presse gestern um die Ohren geblasen wurden, beweisen. Diese Band ist noch lange nicht fertig.

Zuvor lotste die Plattenfirma die Journaille und einige geladene Fans in einen fast schon verträumt gelegenen Hinterhof im Münchner Süd-Osten. In einem umgebauten Ex-Gemüselager untergebracht, bot das Tonstudio Plan 1 ein wahrlich stilechtes und angesichts der Hitze draußen angenehm kühles Ambiente: Regiekabinen, jede Menge Hi-Tech, Marshall-Boxen, gedimmtes Licht, Perserteppich – so sieht ein Tonstudio aus, in dem Leute wie Mike Oldfield, Bananafishbones oder die Sortfreunde Stiller ihre Tracks einspielen.

Als Stargast Tom Morello, leicht verspätet aus Mailand eingetroffen, den Raum betritt, macht erwartungsfroher Applaus der zuvor fast andächtigen Stille Platz. Das Audioslave-Sprachrohr gibt sich wie immer sympathisch und professionell, dennoch wirkt Morello leicht aufgekratzt. Der Grund ist offensichtlich: Der Stolz auf das neueste Werk spiegelt sich in seinen Augen mehr als deutlich wider. Die Band sei nach der Tour im vergangenen Herbst so eingespielt wie nie gewesen, berichtet er, und deshalb sei man direkt ins Studio gegangen, um die Live-Chemie aufs Album hinüber zu retten.

Mit Produzent Brendan O'Brien, den Morello schon aus Rage Against The Machine-Zeiten her kennt, verpasst sich die Band wieder einen raueren Vibe. Natürlich schepperte auch der Vorgänger. Doch die erste Auskopplung "Original Fire" setzt mit ihrer dreckigen 70er-R’n’R-Attitüde ein deutlich anderes Zeichen als "Be Yourself" vom Album "Out Of Exile". Das Riff, so Morello, geistere ihm schon seit zehn Jahren durch den Kopf, mit Hilfe der anderen habe er es jetzt endlich in einen Song umsetzen können. "Wide Awake" zeigt die Band erstmals von einer explizit politischen Seite: Sänger Chris Cornell beschäftigt sich darin mit dem Versagen der Bush-Administration angesichts der Hurrikans Katrina.

Weite Teile von "Revelations" klingen ausdifferenzierter und weniger am Lehrbuch des Stadionrocks orientiert. Dennoch gelingt es Morello und Co. hitverdächtige Vocal-Passagen mit einem ungemein aggressiven, funk-infizierten Rhythmus-Fundament auf erstaunlich geschmeidige Art zu verbinden. "Revelations" beginnt mit schnellen, tanzbaren Tracks ("One And The Same" oder "Sound Of A Gun") und pendelt sich immer mehr im schwer groovenden Midtempo-Bereich ein. Besonders beim geshuffelten, mit exzellenter Basslinie bestückten "Broken City" und dem gefährlich röhrenden "Jewel Of The Summertime" möchte man am liebsten vom Stuhl aufspringen, und sich vor allen Medienkollegen zum Kasper machen.

Wie auf jeder Audioslave-Platte finden sich zudem einige langsamere Stücke in traditioneller US-Rock-Manier ein. Tom Morello ließ die Journalisten während der Session mit seiner Musik zwar alleine. Eines weiß er aber ganz genau: Auf der nächsten Tour werfen Audioslave dank "Revelations" noch mehr Hits in den Moshpit als sonst.
mr.bungle
10.07.2006 - 11:35 Uhr
hm, klingt ja vielversprechend.
aber mal schaun, out of exile wurd auch gehypet ohne ende
Lyxen
10.07.2006 - 11:42 Uhr
Ich hab die Hoffnung schon aufgegeben, Tom Morello sagt eh jedesmals dass die Platte Funky und Härter als zuvor sein sollte und dann ist es doch wieder dasselbe.
Loam Galligulla
10.07.2006 - 17:13 Uhr
Die Aussagen des Berichtes stammen ja größtenteils vom Reporter und nicht Morello selbst.
Lyxen
11.07.2006 - 12:24 Uhr
Ja das ist schon richtig aber Morello hat das mit
dem Funky etc. gesagt, das sagt er immer.
alfred
11.07.2006 - 18:14 Uhr
lass ihn doch, glauben müßen wirs doch nicht ;) ... bin trotzdem gespannt wie die neue CD so ist.
fid78
12.07.2006 - 14:52 Uhr
1.single auf audioslave.com

Seite: 1 2 3 ... 5 »
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