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Pain Of Salvation - Scarsick

User Beitrag
Third Eye Surfer
25.01.2007 - 22:59 Uhr
"Um sich umgehend an eine neue Facette in Daniel Gildenlöws Vokalakrobatik gewöhnen zu dürfen: Sprechgesang."

Das ist aber nun nichts neues im PoS Kosmos. Sprechgesang kam auch vorher schon ab und zu vor.

Ansonsten geht das Review aber in Ordnung. Mir persönlich sind Texte primär nicht wichtig, deswegen wäre bei mir die Wertung anders ausgefallen (8/10), aber gegen das Review an sich hab ich nichts.
JD
25.01.2007 - 23:50 Uhr
Ich würd 7 bis 8/10 geben. Mit 6/10 ist die Platte zu abgestraft.
Kino
26.01.2007 - 05:22 Uhr
So, hab der Redaktion gerade eine E-Mail geschrieben. Die Kritik kann man so einfach nicht gelten lassen.

Hier die Mail:


Hallo,

Ich muss an dieser Stelle einfach meinen Unmut über die Kritik zum neuen "Pain
of Salvation" - Album Luft machen. Sie ist meiner Auffassung nach ein einziges
Ärgernis. Und zwar aus folgenden Gründen (meinen Kritikpunkte orientieren sich
dabei nicht unbedingt an der Reihenfolge der in der Kritik genannten
"Argumente"):

1. 3 Lieder werden im Text lobend erwähnt, hinzu kommen 3 weitere als
Anspieltipps. Das macht 6 von 10 Liedern die nach Meinung des Autors als
Highlights gelten müssen. Im Gegenzug wird kein einziges Lied negativ erwähnt.
Auch die allgemeine musikalische Klasse wird bis auf zwei Ausnahmen (siehe
Punkt) nicht in Frage gestellt. Im Gegenteil: es wird so gar indirekt
eingestanden, dass "Scarsick" im Vergleich zu "Be" (welches mit 8 Punkten
bewertet wurde) musikalisch das bessere Album ist. Und zwar durch folgende
Passage: "Viel wichtiger jedoch ist, dass die zehn Tracks wieder Songs im
Wortsinn sind, statt durch Intros, Outros und Pregap-Spielereien künstlich
aufgebläht zu werden."

2. Es wird (auch eher indirekt als direkt) der Sprechgesang moniert. Dabei ist
gerade dieser Gesangsstil einer der wesentlichen Elemente der Musik der Band.
Auch auf früheren Alben wie "Remedy Lane" gab es das. Außerdem wird der Autor
wohl nicht behaupten wollen, Sänger Gildenlöw beherrsche diesen Stil nicht.
Des Weiteren wird im ersten Abschnitt die Zusammenhanglosigkeit kritisiert.
Diesbezüglich wäre eine weitergehende Auseinandersetzung mit dem Album
erforderlich gewesen. Dieses gliedert sich nämlich in zwei Teile (Seite A und B
- steht sowohl im Booklet als auch auf dem Backcover), wobei Teil B mit Teil A
nichts zu tun hat, da es sich bei Teil B um die Fortsetzung von "The perfect
element, Part II" handelt, wie dem Autor ein Blicks ins Booklet und eine
genauere Auseinandersetzung mit dem Teil B einleitenden Lied "Kingdom of loss"
verraten hätte. Zudem ist Teil A offensichtlich mit einer gehörigen Portion
Augenzwinkern zu verstehen. Hier präsentiert sich die Band gewollt
experimentell. Ein verbindendes Konzept gibt es hier bewusst nicht. Von daher
ist der Kritikpunkt der Zusammenhanglosigkeit absolut unhaltbar.

3. Das führt mich dazu, dass die Abwertung von 4 Punkten (im Vergleich zur
Höchstwertung, womit ich allerdings nicht sagen will, dass "Scarsick" ein
10-Punkte-Album ist, wobei das die Kritik im Bezug auf die musikalische Klasse
durchaus impliziert...) lediglich aufgrund etwaiger lyrischer Defizite erfolgt
ist (was übrigens der einzige handfeste Kritikpunkt ist, der der Kritik zu
entnehmen ist). Dazu folgendes:
a.) haben die Liedtexte bei der Bewertung einer Platte auf eurer Seite (zu
Recht, denn was primär zählt ist die Musik bei einer Musik-CD) noch nie einer
dermaßen wichtige Rolle eingenommen, als dass die Qualität des Albums damit
steht und fällt. Im Grunde genommen ist mir überhaupt kein Fall bekannt, in dem
eine sehr gute Platte viel schlechter bewertet wurde, nur weil dem Rezensenten
die Liedtexte nicht intelligent genug sind.
b.) sind die Texte keinesfalls so schlecht, als dass man der Platte lediglich
eine Durchschnittlichkeit attestieren müsste
c.) wäre es angebracht gewesen, die vermeintlich schlechten Texte wenigstens
mit Beispielen zu belegen

Fazit: Es handelt sich aufgrund der vollständigen Abwesenheit zwingender
Argumente um die wahrscheinlich misslungenste Kritik, die auf eurer Seite zu
finden ist. Es geht mir nicht darum, dass ein meiner Meinung nach brillantes
(eventuell so gar das beste) Album einer meiner Lieblingsbands nicht angemessen
gewürdigt wurde, aber eine faire Behandlung hätte man schon erwarten dürfen.

Beste Grüße,

Ich
Strombuli
26.01.2007 - 09:38 Uhr
Haha, wie geil! Großes KINO!
Crim
26.01.2007 - 14:59 Uhr
Sehr guter Text, den du da verfasst hast!
Wahrscheinlich wurde er auch gekonnt vom zuständigen Rezensenten ignoriert, nicht wahr?

Ich finde das Review auch komplett abstrus und unverständlich, und in Relation zu anderen auf dieser Seite verfassten Kritiken total daneben.

POS werden wohl für alle Zeit Opfer der in Schubladen denkenden Kritiker dieser Welt sein, und somit die wohl unterbewertetste Band dieses Planeten bleiben...

so long

Crim
henk
26.01.2007 - 15:30 Uhr
immer wieder lustig wie hier, und überhaupt quer durch die ganze musikpresse, dauernd irgendwelche fans um jeden bewertungspunkt kämpfen müssen und seitenlange briefe schreiben weil die arme lieblingsband ja sooo schlecht bewertet wurde...

um es gleich vorwegzunehmen: ich hab nichts gegen die band und meine lieblingsbands werden auch dauernd falsch bewertet, aber: wen interessierts?

das wichtigste ist sowieso zu erfahren dass ein neues album erscheint und ob es klingt wie alle davor oder mal was neues versucht wurde; wie gut es dann wirklich ist entscheide ich dann doch lieber selbst...
einfan
26.01.2007 - 16:22 Uhr
finde das review auch ein wenig... un-argumentativ, und ein fehler, wie der, den sprechgesang als neu zu bezeichnen (siehe remedy lane) zeigt einfach von fehlender recherche.

aber man sollte nicht vergessen: gildenlöw selbst sagte ja in einem interview mal, so gut wie alle reviews, welche direkt nach dem erscheinen des albums erstellt und veröffentlicht werden, sind zum vergessen, da einfach die zeit nicht genug ist, sich intensiv mit dem album zu beschäftigen. gerade bei BE braucht es eben mehr als eine woche, um es zu verstehen, bzw. genug zu durchschauen, um ein vernünftiges review abgeben zu können, sei es positiv oder negativ.

ist zwar eine furchtbar arrogante einstellung, aber eine, an die man sich nach so einem review klammern kann ;)
Crim
26.01.2007 - 16:50 Uhr
Die Tatsache das Boris Kaiser (Redakteur der Rock Hard) die Band für Amerikaner hält spricht ja schon für sich selbst...lol

(siehe Review Von The "Perfect Element Part I" auf Amazon.de)

Klar sind Geschmäcker verschieden, aber ein offensichtlich gutes Album grundlos schlecht zu machen regt einen einfach auf.

so long
Crim
chucky
26.01.2007 - 17:25 Uhr
Ich finds aber auch schlecht...
Armin
26.01.2007 - 17:26 Uhr
Wahrscheinlich wurde er auch gekonnt vom zuständigen Rezensenten ignoriert, nicht wahr?

Ja, der ist nämlich übers Wochenende auf Reisen.
Uzo
26.01.2007 - 17:40 Uhr
Nach Diktat verreist ?? Sehr ulkig.
Kino
26.01.2007 - 18:42 Uhr
Du hast nicht kapiert, um was es (mir) geht. Ich habe überhaupt kein Problem damit, dass der Rezensent das Album nicht so toll findet. Jede Kritik ist immmer subjektiv und spiegelt in erster Linie die Meinung des Verfassers wieder.
Aber: es ist wie bei einem Essay, der nicht unbedingt wissenschaftlichen Ansprüchen genügen muss. Wichtig ist dennoch, dass die innere Logik/Stringenz erkennbar ist und das sinnvolle(!) Argumente schlüssig begründet werden, so dass es für den Leser zumindest nachvollziehbar ist, wie die Endwertung (oder Kernthesen) zustande kommt. Das ist hier nicht der Fall, deswegen ist die Rezension missraten.
Es ist überhaupt nicht meine Absicht eine Aufwertung zu fordern (wird eh nicht passieren), als viel mehr den Autor zum Nachdenken über sein sinnentleertes Geschreibsel zu anzuregen.
Kino
26.01.2007 - 18:43 Uhr
Der Beitrag ist übrigens an "henk" adressiert. Baut doch endlich mal eine Editierfunktion ein! ;)
Crim
26.01.2007 - 18:58 Uhr
Definiere "schlecht".

Du meinst wohl es entspricht nicht deinem persönlichen Geschmack, das wäre verständlich.

Aber ein Album als schlecht zu betiteln, nur weil es nicht den gängigen Weg der Genre-Vorgaben einschlägt ist ziemlich vermessen.

Wer sich die nötige Zeit für die Scheibe nimmt, wird nicht enttäuscht werden, es sei denn er konnte noch nie etwas mit der Band anfangen.

Jemand der sich z.B. das Album herunterlädt, 2 mal anhört, und danach behauptet, dass es schlecht sei, ist ein sehr fragwürdiger Kritiker. Und davon gab es ja im Vorfeld genug.

Frag mich, wie ein Album bewertet wird:
Nach persönlichem Geschmack (wie z.B. der Refrain von "Disco Queen" vielen nicht zusagt, Kritik am Rap-Gesang verübt wird...), oder nach Kreativität, Anspruch, Melodie, Gefühl, liebe zum Detail, Facettenreichtum, Gesang, Produktion, usw...

Letztere Dinge wird man dem Album kaum absprechen können, auch wenn es einem stilistisch nicht gefällt.

Eine 6 Bedeutet, das Album ist durchschnittlicher Einheitsbrei, was Leute, die mit der Band nicht vertraut sind, schon im Vorfeld davon abhält, in das Album reinzuhören.

Da ich der Band den durchbruch wünsche (und das schon seit den Anfangstagen), ist es manchmal echt enttäuschend sowas zu lesen, während andere Bands, die wirklich dem biederen Einheitsbrei entsprechen, in den Himmel gelobt werden.

Nichts für Ungut.

so long

Crim
Schweizerlaender
26.01.2007 - 19:15 Uhr
Hoffentlich nimmt die Redaktion Stellung (hey hey hey). Danke Kino, du sprichst mir aus dem Herzen und aus dem Magen, momentan. Datt geht ja jetzt ma gar nisch.
Pat
27.01.2007 - 16:02 Uhr
wenn schon ein verriss, dann doch bitte so:

http://www.metal-observer.com/articles.php?lid=2&sid=1&id=11687

dennoch mag ich das album, ist nicht ihr bestes, aber es rockt gut...
Kino
27.01.2007 - 21:29 Uhr
Dem Review kann ich zwar auch nicht zustimmen. Insbesondere der letzte Absatz ist sehr anmaßend. Ich denke eher, dass das Gegenteil der Fall ist. Aber immerhin untermauert der Autor seine Meinung mit Argumenten und Beispielen, die im Kontext der schlechten Bewertung durchaus schlüssig sind. Ob man dem dann allerdings zustimmt ist, wie gesagt, eine ganz andere Frage.
Ich persönlich kann's nicht. Schlechter Gesang??? Schlechte Texte??? Schlechtes Songwriting? Mmh, der Rezensent muss wohl ein anderes Album als ich haben. Die Kritik scheint mir nicht von einem "riesigen Fan" geschrieben worden zu sein.
Wenn an diesem Album etwas wirklich schlecht ist, dann das Cover.
Kino
29.01.2007 - 12:50 Uhr
Darf ich denn noch mit einer Antwort auf meine E-Mail rechnen?
Markus Bellmann
29.01.2007 - 14:40 Uhr
Darfst Du. Aber frühestens ab Donnerstag, wenn ich mal wieder länger als eine Stunde zu Hause bin.
me
29.01.2007 - 14:49 Uhr
Wer erwartet schon, dass ein Prog-Album auf einer Indie-Seite wie dieser eine gute Wertung bekommt.
Genauso wenig kann man von www.babyblaue-seiten.de erwarten, dass eine Band wie Artic Monkeys gut oder überhaupt bewertet wird.

Deswegen lese ich lieber auf anderen Webseiten, wenn es um progressive Musik geht, denn dafür fehlt hier eindeutig die nötige Kompetenz.
tim
29.01.2007 - 14:52 Uhr
Rofl. Hier haben schon sehr, sehr viele Prog-Alben 7/10 und 8/10 bekommen.
Kino
29.01.2007 - 15:55 Uhr
Ich würde so gar behaupten, dass sich die Seite zu etwa gleichen Teilen mit Indie, Prog und Alternative beschäftigt. Wäre interessant, das mal statistisch aufzuarbeiten.
Aber selbst wenn nicht, Prog hat hier auf jeden Fall einen hohen Stellenwert, selbst wenn Indie überwiegt. Und das sollte auch so bleiben, sonst würde Plattentests mit Sicherheit einige Leser verlieren. Andersrum wäre es allerdings genauso, denn ich höre ebenso gerne Indiemusik.
Etwas das allerdings besser werden muss ist der leicht vorurteilbehaftete Umgang mit Prog-Platten. Wenn ich dagegen sehe, wie öfters ein Indie-Hype nach dem anderen unkritisch abgefeiert wird, kommen mir die Tränen.
Markus Bellmann
04.02.2007 - 15:08 Uhr
"Sinnentleertes Geschreibsel" (Kino)
"Dafür fehlt hier eindeutig die nötige Kompetenz" (me)
"Vorurteilbehafteter Umgang mit Prog" (nochmal Kino)

Eigentlich sehe ich nicht ein, mich auf dieser Basis zu unterhalten, aber ein paar Sachen sollten wohl mal klar gestellt werden.

1. 6/10 heißt "gut". "Scarsick" ist eine gute Platte. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Insbesondere gegenüber "Remedy lane" geht "Scarsick" meiner bescheidenen inkompetenten Meinung nach unter. Wenn für "Scarsick" schon 8/10 gefordert werden, was soll dann "Remedy lane" bekommen? 12/10?

2. Die Informationen auf dem Backcover und im Booklet, auf die Kino sich beruft, lagen und liegen mir nicht vor. Üblicherweise bekommen wir die Promos als lose CD im Pappschuber ohne Liner-Notes o.ä. Die Vorabinformationen, die wir zur Zeit der Rezi bekommen haben, kann man übrigens
Markus Bellmann
04.02.2007 - 15:10 Uhr
...bei InsideOut nachlesen (Wieso war ich jetzt zu blöd, den Link zu kopierpasten?). Und wenn das Label solche Information mitzuliefern verpennt, kann ich auch nicht drauf eingehen. Nicht dass das die Note verbessert hätte, denn die erste Albumhälfte halte ich nach wie vor für Stückwerk.

3. Ich habe den Sprechgesang nicht "moniert", sondern in dieser Form als überraschend festgestellt. Natürlich weiß ich, dass Gildenlöw nicht nur trällert, aber das hier ist eher rappen. Und das ist in dieser Deutlichkeit mindestens ungewöhnlich. Und die Experimentierfreude insbesondere bei "Disco queen" habe ich durchaus positiv zur Kenntnis genommen. Zu den Texten: Ich halte einen gewissen Teil der Songs für ein Vehikel für die Texte bei deutlich schlechterer musikalischer Substanz. Und das fließt selbstverständlich in mein Urteil ein; wenn andere Kollegen dies nicht so handhaben, ist dies ihre Sache. BTW: Anti-USA-Protest kam schon vor fünf Jahren von The Nightwatchman erheblich intelligenter.

4. Nuff said :-)
Kino
04.02.2007 - 17:59 Uhr
1. Meine Kritik zielte nicht auf die Bewertungsskala ab, sondern auf die im Hinblick auf die Bewertung nichtssagende Besprechung deinerseits. Du hast es einfach verpasst a.) deutlich Stellung zu beziehen und b.) argumentativ stichhaltig die Wertung zu begründen. Mal abgesehen davon, dass im Vergleich mit "Remedy lane" auch "Be" niemals nicht 8 Punkte hätte bekommen dürfen. Insofern widersprichst du dir schon wieder selbst.

2. Unwissenheit schützt vor Torheit nicht. Schade, dass du nicht auf die von mir vorgebrachten Einwände bzgl. der vermeintlichen Zusammenhanglosikgeit eingehst, stattdessen beharrst du lieber auf deiner unzutreffenden Meinung.

3. In dem Punkt hab ich mich ja schon ausführlich geäußert. Kann deinen Standpunkt nicht nachvollziehen.

"Blackfield II" hat übrigens ziemlich plakative Texte. Die Musik ist zwar noch besser als auf Teil 1, aber du darfst dem Album wegen der Texte auf keinen Fall mehr als 6 Punkte geben. Versprich es!

einfan
05.02.2007 - 01:24 Uhr
ich finde es gut, wenn markus hier mit uns in den diskurs tritt. viele reviewer tun sich das bekanntlich nicht an.

steinigt ihn nicht gleich dafür.
Kino
05.02.2007 - 10:48 Uhr
Ein paar Kieselsteinchen wird man wohl noch werfen dürfen, ohne dass sich jemand gleich angegriffen fühlt.
schweizerlander
24.02.2007 - 19:14 Uhr
wieso kommt mir die Melodie von Enter Rain so vertraut vor?

starke scheibe
menschmaier
04.05.2007 - 17:50 Uhr
www.babyblaue-seiten.de ist auch nicht gerade das gelbe von Ei. Zumindest meinen Geschmack trifft da plattentest.de oft besser, siehe Bewertung von Tool oder eben Radiohead.
Außerdem gibt sich hier ein Redakteur immerhin noch Mühe zu antowrten. Tuen nicht überall welche.
Schweizerländer
08.12.2008 - 19:34 Uhr
so, the rumors are true?
yes - i’m no longer the bassplayer in pain of salvation.

i’ve been a part of this band for almost 2 years and i’m honoured i was the chosen one. getting to know these wonderful musicians is even more of an honour… but i’ve reached the point where i just have to stop and walk my own way. exhaustion, yearning and frustration are the 3 main issues.

exhaustion: having a “normal day job”, being a rockstar and having a lot of other (heavy) personal stuff became too much. i wanted everything so bad i ended up being sick with no energy what so ever.

yearning: being on tour means waiting. waiting and waiting… i asked myself one day: is the life back home, the people i love, worth risking just being somewhere in the world waiting? my answer is no.

frustration: i wanna focus on my own music when i have the time for it. don’t wanna be a wheel in motion in someone else’s machinery… i have way too much inspiration and there is no space for this in pain of salvation. lack of dedication? no. lack of creative outbursts within the band? yes.

i can’t give pain of salvation 100% at this point, and the guys deserve better… the best thing to do is to go separate ways. we made this decision together and we part as friends. i wish them the best of luck!

huge thanx to johan, leo, fredrik, daniel and johan no2 for being my 2nd family and for giving me the taste of being the rockstar i’ve always dreamt about, since i was a little kid… (ironic, huh?).

thanx a bunch to all the people who have supported me! see you another day, in another shape.

this is simon, signing off.

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