Welches Buch liest Du gerade? / Welches Buch hast Du zuletzt gelesen? Wie war/ist es?

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Peacetrail

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05.06.2020 - 20:29 Uhr
Tschuldigung, muss hier sein, ist ein innerer Zwang, wenn es um Bücher geht.
*umblätter*

Given To The Rising

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05.06.2020 - 20:31 Uhr
Aber bitte ohne Lecken.

Peacetrail

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05.06.2020 - 20:32 Uhr
Manche nennen mich „die schnellste Zunge zwischen Harz und Heide“.

Marküs

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06.06.2020 - 11:45 Uhr
Colm Toibin - The blackwater lightship (9/10): Magnificent masterpiece

Xavier

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08.06.2020 - 17:42 Uhr
Wolfram von Eschenbach - Parzifal (10/10)

kingsuede

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12.06.2020 - 23:09 Uhr
Cormac McCarthy - Child of God (9/10)

The MACHINA of God

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13.06.2020 - 13:28 Uhr
Ah, McCarthy wollt ich auch mal lesen. Danke für das Erinnern.

kingsuede

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13.06.2020 - 13:52 Uhr
The road taugt als Einstieg wohl am ehesten, Child of God funktioniert aber auch, da recht kurz und prägnant.

The MACHINA of God

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15.06.2020 - 13:54 Uhr
Ich will was langes. :D

Given To The Rising

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15.06.2020 - 13:59 Uhr
Was Langes, Hartes?












Dann probier es mit der Border-Trilogie in gebundener Form. ;)

The MACHINA of God

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15.06.2020 - 14:04 Uhr
Ja, genau die hatte ich mir auch auserwählt.

Aber erstmal wird das Gesamtwerk von H.G. Wells verputzt. :)

Given To The Rising

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15.06.2020 - 14:13 Uhr
Die Zeitmaschine habe ich damals als Film gesehen. Sehr gelungen. Die Neuadaption von Krieg der Welten nicht, soll ja nicht so gut bei den Kritikern angekommen sein. ;)

The MACHINA of God

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15.06.2020 - 14:15 Uhr
Fand die eigentlich recht gut. Kompromissloser als man sich das bei einem Holywood-Film vorgestellt hätte.

The MACHINA of God

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15.06.2020 - 14:16 Uhr
"Time Machine" gestern in einem Zug durchgelesen. Hat ja nur 90 Seiten.

Given To The Rising

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15.06.2020 - 14:17 Uhr
Tom Cruise wirkt halt mit seinem Laufstil generell sehr albern. Hätte gut zu Forrest Gump gepasst.

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15.06.2020 - 15:13 Uhr
Knausgards "Lieben" zu Ende gelesen. Hat mich nicht ganz so gepackt wie der erste Band. Insgesamt aber natürlich eine sehr genau beobachtende Studie über (junge) Erwachsene, Familiengründung und all die Probleme, die in Beziehungen so auftauchen.

Danach zur Auflockerung 3 Krimis/ Thriller gelesen.
Kind 44 von Tom Smith,
Seelen im Eis von Yrsa Sigurdardottir
Auris von Vincent Kliesch

Absteigend geordnet. Kind 44 hat den Vorteil mit dem stalinistischem Russland einen sehr interessanten Hintergrund für einen Krimi zu liefern, Seelen im Eis ist gute isländische Kost mit etwas Grusel und Auris ist der typische Fitzek-Krimi (er steht auch als Ideengeber auf dem Cover) mit einem Cliffhanger alle 3 Seiten - dementsprechend schnell wegzulesen, aber das Prinzip nutzt sich auch schnell ab.

Affengitarre

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15.06.2020 - 15:18 Uhr
"Lieben" hat mich von den sechs Bänden auch am wenigsten gepackt, Band 4 und 5 wohl am meisten. Kann dir also herzlich empfehlen, da dranzubleiben.

Voyage 34

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15.06.2020 - 15:41 Uhr
Kind 44 hab ich auch ziemlich weggelesen, fands im nachhinein aber maximal mittelprächtig. Die Nachfolger waren nix.

Hab schon lange keinen wirklich guten Krimi mehr gefunden, immer die üblichen Zutaten und erzwungenen Wendungen.

myx

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15.06.2020 - 16:42 Uhr
"Lieben" hat mich von den sechs Bänden auch am wenigsten gepackt

Lustig, ich fand gerade "Lieben" (neben "Spielen") am besten. Jeder habe ja seinen eigenen liebsten Knausgard-Band, habe ich mal irgendwo gelesen. Da ist wohl schon was dran.

Dranbleiben lohnt sich aber allemal. ;-)

The MACHINA of God

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15.06.2020 - 16:54 Uhr
Fand auch "Lieben" am wenigsten packend. Liegt vieleicht auch an meiner Kinderlosigkeit. :) Hast du Kinder, myx? Dann würde das vielleicht Sinn ergeben.

Affengitarre

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15.06.2020 - 16:56 Uhr
Jap, ich denke auch dass es bei mir vielleicht an der fehlenden Identifikation mit Knausgard in Band 2 etwas scheitert. Sonst kann ich ja im Grunde mit allen seinen Lebensphasen anfangen, aber ich kenne dieses Familienleben schlichtweg nicht.

Affengitarre

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15.06.2020 - 16:57 Uhr
War natürlich trotzdem ein tolles Buch, die ganze Reihe ist wunderbar, und Band 6 schließt ja mit der Beziehung zu Linda auch ein wenig den Kreis.

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15.06.2020 - 17:24 Uhr
@Voyage: Was Krimis angeht, würde ich die Harry Hole-Reihe von Jo Nesbö empfehlen. Den neuesten kenne ich noch nicht, aber mindestens die ersten 9 sind sehr zu empfehlen, finde ich. Einziger Kritikpunkt für mich ist das generelle Problem längerer Krimireihen: Das alles passiert einem Ermittler? Es ist aber gut gemacht, wie auch die Nebenfiguren im Laufe der Serie aufgebaut werden.

Voyage 34

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15.06.2020 - 17:35 Uhr
Danke für den Tip, ich hab schon ewig keine Krimi mehr gelesen aus genannten Gründen. Werde es damit vielleicht mal weider versuchen! :-)

myx

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15.06.2020 - 17:47 Uhr
@Machina: Ja, eine Tochter, um die ich mich damals gemeinsam mit meiner ebenfalls berufstätigen Frau nach einem ausgeklügelten 50-%-Betreuungsschema gekümmert habe. ;)

Es ist also tatsächlich die Identifikation mit Knausgards Doppelrolle und den Schwierigkeiten, die sich bei gemeinsamer Kinderbetreuung in einer Partnerschaft unweigerlich ergeben, die Band 2 für mich so wertvoll macht. Wie Knausgard das mit drei Kindern hingekriegt hat, ist mir übrigens ein Rätsel. :D

Given To The Rising

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15.06.2020 - 17:54 Uhr
Einer kümmert sich um die rechte Wange, der andere um die linke.
Wird bestimmt nen Shitstorm geben.

The MACHINA of God

User und Moderator

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15.06.2020 - 18:09 Uhr
@myx:
Siehste. Es ist halt immer davon abhängig, wie sehr man sich damit identifizieren kann. Ich bin halt selbst jetzt noch der versoffene Knausgard aus Band 4 und 5. :D

Wie Knausgard das mit drei Kindern hingekriegt hat, ist mir übrigens ein Rätsel. :D

Ich glaube, er ist viel geflüchtet. :)

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15.06.2020 - 18:51 Uhr
Na, dann pack ich die Tage mal Band 3 an :)

Harry Hole aus den oben erwähnten Krimis ist übrigens auch ein mal mehr, mal weniger sympathischer Vertreter der Gattung "versoffener Norweger" ;)

myx

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15.06.2020 - 20:18 Uhr
Ich glaube, er ist viel geflüchtet. :)

Wohl wahr. ;)

Luc

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15.06.2020 - 20:38 Uhr
Trevor Noah - Born A Crime: Stories from a South African Childhood 9/10

Nein, keine wie-ich-wurde-was-ich-bin-Selbstbeweihräucherungs-Auotbiografie, sondern einfach nur die Geschichte eine Kindheit als "Farbiger" (weder Weißer noch Schwarzer) in Südafrika.

Trevor Noah ist clever, ein gnadenlos guter Beobachter und dabei auch noch unglaublich unterhaltsam.
(Was er übrigens auch hier https://www.youtube.com/watch?v=v4amCfVbA_c eindrucksvoll unter Beweis stellt).

Ein tolles Buch, es sei jedem ans Herz gelegt.

(Hinweis: wenn möglich im Original lesen. Es ist leicht zu lesen)

Felix Klaus

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17.06.2020 - 21:27 Uhr
@Hier stand ihre Werbung

Ich durchlaufe aktuell auch sowas wie eine Krimiphase, endlich mal unkompliziertes Lesen ohne sich Notizen machen zu müssen wie bei Melandris "Alle, ausser mir", mit diesem komplizierten Wust aus realen und fiktiven Figuren

Harlan Coben "Suche mich nicht" (7/10)
Brad Parks "Nicht ein Wort" (um die 8/10, kurz vor Ende)

myx

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18.06.2020 - 13:23 Uhr
Colson Whitehead - Underground Railroad (7/10)

Kaum hatte ich den Roman beendet, da wurde durch den brutalen, tödlichen Polizeieinsatz gegen George Floyd wieder einmal deutlich, dass auch mehr als 150 Jahre nach der offiziellen Abschaffung der Sklaverei in den USA die tiefen Wunden noch nicht verheilen konnten und es noch immer strukturellen bzw. institutionellen Rassismus gibt. Auch deshalb ist "Underground Railroad" ein gutes und wichtiges Buch.

Leider hat mir für eine bessere Bewertung die sprachliche Brillanz gefehlt, jedenfalls in der nach meinem Empfinden seltsam uninspirierten, glanzlosen deutschen Übersetzung. Hätte ich mal lieber zum Original gegriffen.

Per Olov Enquist - Ein anderes Leben (8,5/10)

Überaus beeindruckende, in ungewöhnlicher Er-Form geschriebene Autobiografie des vor Kurzem verstorbenen schwedischen Schriftstellers von Weltruhm, die unter der Frage "Wenn alles so gut ging, wie konnte es dann so schlimm kommen?" steht. Schonungslos offen berichtet Enquist von seinem allmählichen Abgleiten in die Alkoholsucht, die ihn beinahe das Leben gekostet hätte. Seit "Unendlicher Spass" habe ich keine so wahrhaftige Schilderung von Alkoholkrankeit und Entzugsversuchen in Suchtkliniken mehr gelesen.

Eine wichtige Rolle im Leben Enquists spielt sein Roman "Kapitän Nemos Bibliothek", den ich mir gleich bestellt habe. Es geht darin um zwei Kinder, die am Tag der Geburt miteinander vertauscht wurden. Als sie sechs Jahre alt sind, soll der Irrtum beseitigt werden. Sie werden auf richterlichen Beschluss "zurückgetauscht". Dieser scheinbar gerechte Akt endet, so heisst es auf dem Buchrücken, in Unglück, Gewalt und Wahnsinn. - Bin gespannt auf die Lektüre.

Knut Hamsun - Pan (6/10)

Leider kaum mehr etwas vorhanden von der fesselnden Spannung eines "Hunger" oder von der überbordenden Genialität eines "Mysterien", jedenfalls konnte ich es nicht erkennen. Wäre der Schlussteil, die letzten 20 Seiten, nicht doch noch ein wenig überzeugender ausgefallen, hätte es sogar nur für eine 5/10 gereicht. "Eine der schönsten Liebesgeschichten der Weltliteratur" (Klappentext) kann ich in "Pan" leider nicht finden, sorry. Mögen andere Leserinnen und Leser mehr Glück haben.

Gomes21

Postings: 2929

Registriert seit 20.06.2013

18.06.2020 - 13:37 Uhr
Colson Whitehead - Underground Railroad (7/10)

Mag wohl wirklich an der Übersetzung liegen, im Original hat es mir sprachlich sehr gut gefallen!

Mir gefiel die Verknüpfung da ich mich zu dem Zeitpunkt gerade historisch mit der tatsächlichen Underground Railroad auseinander gesetzt habe. Ein gutes und wichtiges Buch, da stimme ich absolut zu!

Jennifer

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 2653

Registriert seit 14.05.2013

18.06.2020 - 14:40 Uhr
Colson Whitehead - Underground Railroad (7/10)

Mag wohl wirklich an der Übersetzung liegen, im Original hat es mir sprachlich sehr gut gefallen!


Kann ich so unterschreiben. Vielleicht irgendwann noch mal im Original lesen?

Deaf

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Registriert seit 14.06.2013

18.06.2020 - 14:59 Uhr
Ich bin froh, weil das eines der wenigen Romane ist, die ich im Original gekauft habe.

myx

Postings: 1021

Registriert seit 16.10.2016

18.06.2020 - 19:00 Uhr
@Jennifer: Sollte ich wohl wirklich machen, um den negativen Spracheindruck zu korrigieren. Dass es auch Pulitzerpreis-würdig geht, zeigt die deutsche Fassung von "Oscar Wao".

@Deaf: Habe übrigens, anderes Thema, mal in deine letztjährige 10/10, "Astragalus", hineingelesen, bin aber mit der doch recht eigenwilligen Sprache nicht ganz klargekommen. Hebe ich mir aber für einen zweiten Versuch auf, die Rezensionen sind allesamt vielversprechend.

Kevin

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 815

Registriert seit 14.05.2013

24.06.2020 - 22:57 Uhr
Norman Ohler - Der totale Rausch

#8: Sachbuch über den systemstützenden und -immanenten Drogenmissbrauch im Dritten Reich, der sich vom einfachen Soldaten bis in die Führungsriege durchzieht. Aufschlussreich und interessant. 7/10

Deaf

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Registriert seit 14.06.2013

25.06.2020 - 12:01 Uhr
@myx
Sehr gut, mach das! An die "eigenwillige" Sprache erinnere ich mich gerade nicht mehr. Und vielleicht ist es auch eher eine 9 als eine 10, aber auf jeden Fall war es mein Highlight letztes Jahr.

Deaf

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29.06.2020 - 18:12 Uhr
2. Quartal 2019:

Ulrich Alexander Boschwitz - Der Reisende (1939) 8/10
Leonard Cohen - Das Lieblingsspiel (1963) 7/10
Jonas Karlsson - Das Zimmer (2009) 6-7/10
Klaus Modick - Sunset (2011) 8/10
Junot Diaz - Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao (2007) 8-9/10
Markus Werner - Der ägyptische Heinrich (1999) 8/10
Sylvia Plath - Die Glasglocke (1963) 9-10/10
Han Kang - Die Vegetarierin (2007) 5-6/10
Steve Tesich - Abspann (1998) 8-9/10
Uwe Timm - Johannisnacht (1996) 8/10

Deaf

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Registriert seit 14.06.2013

29.06.2020 - 18:13 Uhr
2020 natürlich, aber man möge es mir nachsehen, dass ich das Jahr am liebsten ausradieren möchte.

Xavier

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Registriert seit 25.04.2020

29.06.2020 - 18:21 Uhr
Cervantes - Don Quixote (10/10)

Autotomate

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Registriert seit 25.10.2014

29.06.2020 - 18:50 Uhr
"Die Glasglocke" hab ich auch gerade gelesen und würde wohl einer 9/10 zustimmen.

ExplodingHead

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01.07.2020 - 16:47 Uhr
@ Voyage34:
"Hab schon lange keinen wirklich guten Krimi mehr gefunden, immer die üblichen Zutaten und erzwungenen Wendungen. "

Fred Vargas kennst Du? Aussergewöhnliche Krimikost; ich bin seinerzeit mit "Die schöne Diva von St. Jacques" eingestiegen und war sofort geflashed. Die Reihe um Kommissar Adamsberg ist auch sehr zu empfehlen.

Gerade lese ich das erste Mal einen Roman von Michel Bussi, auf den ich durch die Comic-Adaption "Schwarze Seerosen" (gibt es auf deutsch nur in dieser Form) gestossen bin. Auch keine gewöhnlichen Krimis nach altbekanntem Strickmuster. "Das Mädchen mit den blauen Augen" hab ich jetzt halb durch und werde sicher mehr von ihm lesen...

Enrico Palazzo

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Registriert seit 22.08.2019

01.07.2020 - 17:34 Uhr
Fred Vargas - Kann ich nur zustimmen. Ganz tolle, literarische Krimis. Mein Einstieg war das famose "Die Nacht des Zorns".

ExplodingHead

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Registriert seit 18.09.2018

01.07.2020 - 19:22 Uhr
@ Voyage34:

Einen weiteren sehr ungewöhnlichen (literarischen) Krimi hatte ich oben vergessen, kommt aus Israel: "Drei" von Dror Mishani. Völlig ungewöhnlich angelegt - mehr zu schreiben würde fast schon spoilern.

Felix Klaus

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Registriert seit 30.12.2019

01.07.2020 - 22:10 Uhr
Wenn es um starke Krimis geht, dann darf man auch eine Patricia Highsmith nicht vergessen. Vor einigen Stunden ihren Roman "Lösegeld für einen Hund" (1972) zu Ende gelesen, war bis jetzt mein vierter von ihr und wohl auch der, der mir bis jetzt das schönste Leseerlebnis beschert hat. Liegt wohl auch daran, dass ich einige Bücher brauchte, um mich an ihren Erzählstil zu gewöhnen...Auch für Biographen interessant, lassen sich doch einige interessante Aspekte bezüglich ihrer Einstellung zur "Gegenkultur" herausarbeiten. Zudem gibt es noch wohl eine der ersten literarischen Darstellungen eines "Drive by-Shootings", gab aber keine Toten, nur ein paar zerbrochene Fenster und zwei Streifschüsse.

Felix Klaus

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Registriert seit 30.12.2019

01.07.2020 - 22:20 Uhr
Okay, der letzte Satz stimmt so vielleicht nicht, da gingen wohl die Gäule mit mir durch, werden sich wohl genug Gegenbeispiele finden lassen, aber aus der Feder dieser Autorin kam das nun doch sehr überraschend, insgesamt überhaupt wie sie die gesellschaftlichen Ereignisse jener Zeit in ihre psycholigischen Kammerspiele eingebaut hat, inklusive relativ unverblümter Kritik an der Polizeiarbeit jener Zeit. Toller Roman.

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