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Welches Buch liest Du gerade? / Welches Buch hast Du zuletzt gelesen? Wie war/ist es?

User Beitrag

AliBlaBla

Postings: 11774

Registriert seit 28.06.2020

06.04.2026 - 09:15 Uhr
*beim Lesen - sorry, abgerutscht, ...Aber dann lernt man ja was, auch nicht verkehrt.

Für Filme gilt das Gleiche, ich kenne einige, die immer schauen, ob sie die englische Übersetzung bekommen.

Deutsch ist schon eine spezielle Sprache, Englisch eine universelle, ständig wachsende.
Übersetzungen ins Deutsche können super sein; die Regel ist das aber nicht.

Deaf

Postings: 3810

Registriert seit 14.06.2013

06.04.2026 - 09:18 Uhr
Das kann jeder halten wie er will. Ob englische Übersetzungen deshalb grundsätzlich besser sind als deutsche, würde ich jetzt mal anzweifeln.

Deaf

Postings: 3810

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06.04.2026 - 09:25 Uhr
Was für ein unnötig arroganter Kommentar.

AliBlaBla

Postings: 11774

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06.04.2026 - 09:29 Uhr
@Deaf
Sorry, das wollte ich nicht, so rüberkommen.

In der Sache allerdings richtig.

AliBlaBla

Postings: 11774

Registriert seit 28.06.2020

06.04.2026 - 09:33 Uhr
Englische Übersetzungen sind in der Tat einfach präziser, da einem viel (!) mehr Worte zur Verfügung stehen.
Und die Misere der dt. Übersetzerinnen, also ihre Unterbezahlung, ...Ich dachte, das wäre bekannt.
Filmuntertitel auf deutsch= ganz gruselig.


Ich habe um Löschung des obigen Kommentars gebeten.

Deaf

Postings: 3810

Registriert seit 14.06.2013

06.04.2026 - 09:40 Uhr
Mag alles sein, ich lese aber auch nicht die aktuellen Bestseller oder schaue den ganzen Netflix-Trash.

Von mir aus könnt ihr natürlich auch den Zauberberg auf Englisch lesen, ist dann sicher viel präziser und deeper. :-D

AliBlaBla

Postings: 11774

Registriert seit 28.06.2020

06.04.2026 - 09:50 Uhr
@Deaf
Naja, gerade, wenn e ms dir um Qualität geht, ruhig mal auf Englsich probieren.
Bei Klassikern schaut man ja auch mal nach einer überarbeiteten Übersetzung, und liest besser nicht die aus dem Mittelalter. ;)
Nix für ungut.

Enrico Palazzo

Postings: 8945

Registriert seit 22.08.2019

06.04.2026 - 10:10 Uhr
Ich verstehe die Frge von Deaf immer noch nicht. Unabhängig davon könnte ich aber auch englischer Muttersprachler sein, könnte man ja auch mal nach fragen zB.

Naja. Egal. Zurück zu Büchern...

Deaf

Postings: 3810

Registriert seit 14.06.2013

06.04.2026 - 10:31 Uhr
Und ich verstehe deine recht harsche Reaktion ehrlich gesagt nicht. Wenn dem so wäre, hättest du dies ja ganz einfach in deine Antwort auf meine offen gestellte Frage einbauen können.

Enrico Palazzo

Postings: 8945

Registriert seit 22.08.2019

06.04.2026 - 11:09 Uhr
Die ist nicht harsch gemeint :) Ich sage nur: ich verstehe die Frage nicht.

AliBlaBla

Postings: 11774

Registriert seit 28.06.2020

06.04.2026 - 11:14 Uhr
Wir haben es ja jetzt geklärt (wenn auch bei weiter unterschiedlichen Auffassungen vielleicht).
Hauptsache, Lesen, viele, die das hier sähen, würden eventuell sagen: "Was Bücher? Was meinst du, Junge?"

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Postings: 2401

Registriert seit 25.09.2014

06.04.2026 - 13:14 Uhr
Hä? In einem deutschsprachigen Forum würde ich doch erwarten, dass der Großteil der Leute Bücher auf deutsch liest oder in der Originalsprache, wenn diese beherrscht wird (häufig englisch). Wenn jemand davon abweicht (nicht Originalsprache, aber auch nicht deutsch) kann man doch mal nachfragen, warum das der Fall ist. Und ihr beide habt ja gute Erklärungen abgegeben, aber ohne Hintergrundwissen ist das nicht sofort ersichtlich...

Zuletzt 2 japanische Bücher auf englisch gelesen. Die deutsche Übersetzung gibts hier nicht.

Hierkannmanparken

Postings: 3075

Registriert seit 22.10.2021

06.04.2026 - 13:23 Uhr
Ich gebe mir gerade echt Mühe, in Infinite Jest reinzukommen. Ich kann mich aber streckenweise echt nicht konzentrieren, z.B. bei der Beschreibung des Akademiegebäudes. Hab die ersten 60 Seiten gelesen, einzelne Momente sind echt genial, insgesamt ist es aber anstrengend.

Entwickelt das irgendwann einen Sog?

Enrico Palazzo

Postings: 8945

Registriert seit 22.08.2019

06.04.2026 - 13:33 Uhr
Ich finde schon. Aber man muss sich ja auch nicht selbst geisseln: vielleicht muss man gar nicht alle Einzelheiten genau lesen, sondern eher ein Gefühl für die Art des Schreibstils und die Geschichte bekommen? Mut zur Lücke!

Enrico Palazzo

Postings: 8945

Registriert seit 22.08.2019

06.04.2026 - 13:56 Uhr
@Hier stand ihre Werbung

Die Frage war
Hmm, warum einen schwedischen Roman auf Englisch lesen?

Und darauf gibt es mehrere Antworten bzw. Intentionen der Frage:

a) Warum liest du es nicht im schwedischen Original?
b) Warum sollte man es auf Englisch lesen und nicht auf deutsch?

Zu a) habe ich geschrieben, dass mein Schwedisch nicht gut genug ist. Ich arbeite mich aktuell an Pippi Langstrump ab ;)

Zu b) war meine Nachfrage, warum es einen Unterschied macht, ob ich ein aus dem Schwedischen übersetztes Buch auf Englisch oder auf Deutsch lese? Ich verstehe diese Frage nicht. Es ist doch egal, in welcher übersetzten Sprache ich das lese. Übersetzt ist es doch eh. Oder verstehe ich die Frage nicht? Ich kann auf die Frage zB antworten: weil ich es auf Englisch lesen kann.

Deaf

Postings: 3810

Registriert seit 14.06.2013

06.04.2026 - 14:02 Uhr
Ich werde mich künftig hüten, nochmals so eine einfache und harmlose Frage zu stellen.

Enrico Palazzo

Postings: 8945

Registriert seit 22.08.2019

06.04.2026 - 14:04 Uhr
:D Wollen wir es nicht einfach unter "Missverständnis" ablegen?

Ich dachte, du wolltest mir ans Bein pupen, dem war offenbar nicht so. Und ich kam offensichtlich aggressiver rüber als ich es überhaupt wollte.

Deaf

Postings: 3810

Registriert seit 14.06.2013

06.04.2026 - 14:19 Uhr
Gerne, auch wenn ich nicht sehe, wie man das als Angriff interpretieren kann. Wie gesagt, du hast ja dann eine plausible Antwort geliefert, warum man den Roman möglichst auf Englisch lesen sollte. Dass der Autor auch der Übersetzer ist, wusste ich ja nicht - und wüsste ich auch jetzt noch nicht, wenn ich nicht nachgefragt hätte. ;-)

Enrico Palazzo

Postings: 8945

Registriert seit 22.08.2019

06.04.2026 - 14:25 Uhr
Ich wusste das auch nicht, bevor du danach gefragt hast :) Ich hätte es also theoretisch genausogut auf Deutsch lesen können. Ich bin aber in einer englischen Rezi drüber gestolpert und habe es wohl deswegen auf Englisch.

Arne L.

Postings: 3122

Registriert seit 27.09.2021

06.04.2026 - 14:31 Uhr
Jetzt, wo die Wogen geglättet sind, kann ich für mich sagen: Ich bin über den Umweg Filmuntertitel auch da angekommen, dass ich Bücher, die nicht im Original auf Englisch oder Deutsch geschrieben sind, auf Englisch kaufe. Gibt sicher Ausnahmen und tolle Übersetzer*innen in Deutschland, aber ich finde Englisch meistens besser (aus den teilweise oben genannten Gründen).

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 36848

Registriert seit 07.06.2013

06.04.2026 - 16:06 Uhr
Hatten wir das Thema nicht letztens erst? Ich lese inzwischen auch manche Nicht-Englisch-Originale in englischer statt deutscher Übersetzung, weil ich mit denen weniger Probleme habe. Bei Französisch mach ich es inzwischen so seit "Vernon Subutex", wo ich das Deutsch einfach unangenehm fand. Außerdem finde ich vom Fluss und Grammatik her Französisch oft näher an Englisch als Deutsch. Bei Russen zum Beispiel bleibe ich bei Deutsch, passt für mich besser. Derzeit frage ich mich auch, ob ich Murakami mal in Deutsch oder Englisch probiere... Japanisch ist halt komplett entkoppelt von beidem, von daher keine Tendenz.

Hierkannmanparken

Postings: 3075

Registriert seit 22.10.2021

06.04.2026 - 20:10 Uhr
vielleicht muss man gar nicht alle Einzelheiten genau lesen, sondern eher ein Gefühl für die Art des Schreibstils und die Geschichte bekommen (es geht um Infinite Jest)

Absolut, so würde ich meine Herangehensweise auch beschreiben. Sobald ich versuche, jeden Nebensatz, jede Anspielung verstehen zu wollen, hab ich verloren. Lustigerweise kam nach meinem Post die sehr unterhaltsame Passage über den Drogenabhängigen/Profi-Einbrecher und sein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Staatsanwalt. Ich glaube, hätte ich mir keine groben Zusammenfassungen vorher durchgelesen, hätte ich bisher immer noch kein Gefühl dafür, wo der Roman eigentlich hin will.

myx

Postings: 6407

Registriert seit 16.10.2016

06.04.2026 - 21:51 Uhr
@Hierkannmanparken:

Für mich ist "Unendlicher Spass" vor allem dann absolut grossartig, wenn der Roman den Leser ganz in den Bewusstseinsstrom seiner Figuren eintauchen lässt. Man kann quasi in Echtzeit miterleben, wie sich eine Suchterkrankung oder auch die ausweglose Situation einer klinischen Depression anfühlt. Gerade diese immer wiederkehrenden, sehr authentisch wirkenden Einblicke haben bei mir schon eine Art Sog erzeugt, weniger als die Ebene der einzelnen Handlungsstränge selber, die ich am Ende eher als nebensächlich empfunden habe.

Ich weiss nicht, ob du den Lesezirkel zum Roman schon gesehen hast, sonst hier gerne noch der Link:

https://www.plattentests.de/mobile/forum.php?action=showThread&id=90782

myx

Postings: 6407

Registriert seit 16.10.2016

07.04.2026 - 07:08 Uhr
Ich war in Sachen Literatur folgendermassen unterwegs im 1. Quartal 2026:

Dorothee Elmiger – Die Holländerinnen (6/10)
Zora del Buono – Seinetwegen (8/10)
Herbert Clyde Lewis – Gentleman über Bord (8/10)
David Foster Wallace – Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur Üblen Sache (7,5/10)
José Eduardo Agualusa – Das Lachen des Geckos (6,5/10)
Simone de Beauvoir – Alle Menschen sind sterblich (7/10)
Ray Bradbury – Fahrenheit 451 (8,5/10)
Ödon von Horváth – Jugend ohne Gott (9/10)
Franz Kafka – Der Verschollene (6/10)
Thomas Pynchon – Die Enden der Parabel * (8/10)
Lew Tolstoi – Auferstehung (7,5/10)
Stephen King – Friedhof der Kuscheltiere (7/10)
Agota Kristof – Der Beweis (8/10)

* Schlusslektüre / letztes Viertel

Hierkannmanparken

Postings: 3075

Registriert seit 22.10.2021

07.04.2026 - 09:25 Uhr
@myx danke für die Einordnung und den Link, vom Lesezirkel wusste ich noch nichts

Lucas mit K

Postings: 537

Registriert seit 19.07.2024

07.04.2026 - 09:30 Uhr
Zora del Buono – Seinetwegen

Fand ich auch sehr gut. Interessante Mischung aus Biografie, Krimi, Recherche und literarischer Erzählung. Sehr reflektierte Ich-Erzählerin auch. Voll mit Details und Szenen, die nachwirken. Müsste ich eigentlich noch ein zweites Mal lesen.

Enrico Palazzo

Postings: 8945

Registriert seit 22.08.2019

07.04.2026 - 10:04 Uhr
@Machina

Witzig, dass du da Murakami ansprichst. Den habe ich bisher nur auf deutsch gelesen. Aber auch, weil ich mich bisher gar nicht gefragt habe, ob ich den auf englisch lesen sollte. Das ist mir erst klar geworden, als du das schrubst.

myx

Postings: 6407

Registriert seit 16.10.2016

07.04.2026 - 11:42 Uhr
@Lucas mit K:
Treffende Charakterisierung. Das Buch ist wirklich auf mehreren Ebenen sehr interessant und packend zu lesen bis zum Schluss. Die Autorin strahlt eine grosse erzählerische Souveränität aus und weiss auch stets genau, wo sie gesellschaftliche Kritik anzubringen hat. Der Schweizer Buchpreis ist absolut verdient.

dieDorit

Postings: 3003

Registriert seit 30.11.2015

07.04.2026 - 13:07 Uhr
@myx:

Interessant, gerade die beiden von die am besten bewerteten Bücher deiner Quartalsliste, Fahrenheit 451 und Jugend ohne Gott, habe ich auch noch auf meiner Leseliste - dann kann ich mich ja auf ein Lesevergnügen freuen :)

myx

Postings: 6407

Registriert seit 16.10.2016

07.04.2026 - 13:29 Uhr
@Dorit:
Schön! Dann bin ich gespannt auf deine Einschätzung. :-)

Deaf

Postings: 3810

Registriert seit 14.06.2013

07.04.2026 - 14:37 Uhr
Das sind genau die beiden Titel, die ich von der Liste bereits kenne. Und "Gentleman über Bord" wäre wohl mein nächster Vorschlag für den Buchclub geworden. ;-)

myx

Postings: 6407

Registriert seit 16.10.2016

07.04.2026 - 17:36 Uhr
@Deaf:
Tolles Buch, das ich vor einigen Monaten in einer schmucken Ausgabe zu meinem Sechzigsten bekommen habe. ;-)

Enrico Palazzo

Postings: 8945

Registriert seit 22.08.2019

13.04.2026 - 14:06 Uhr
Baumgartner von Paul Auster 8/10

Auster und ich, das ist eine unvollendete Beziehung. Grundsätzlich mag ich Auster lieber, wenn das Buch kurz ist - der trockene Stil ist für mich immer eine Herausforderung bis mitunter zähe Angelegenheit. "4321" war deswegen für mich auch eine Qual und ich habe es nach 250 Seiten abgebrochen.

Bei Baumgartner ist es wie immer mit mir und Auster: intellektuell und stilistisch erreicht es mich bzw verstehe ich Auster. Aber emotional passiert da nix mit mir. Daher ist auch nichts, was ich von ihm bisher gelesen habe, besser als 8/10.

ijb

Postings: 8405

Registriert seit 30.12.2018

16.04.2026 - 20:31 Uhr
Kein Buch, aber...: Ich war gestern bei einem Podiums-/Publikumsgespräch mit Colson Whitehead, und die Aufzeichnung ist auch schon online:
https://www.americanacademy.de/videoaudio/on-becoming-a-writer-an-evening-with-colson-whitehead/

Fand ich sehr, sehr unterhaltsam und auch sehr interessant. Er ist humorvoll und weiß das Publikum zu unterhalten; es wurde jedenfalls sehr viel gelacht, und das macht Lust, noch einiges mehr von ihm zu lesen.

Ganz witzig fand ich, wie er am Anfang sagte, dass er zuerst ein sehr wortreiches, ambitioniertes Buch geschrieben hatte, das er an 25 Verlage geschickt hat, und niemand wollte es rausbringen... also entschied er sich fürs zweite Buch, „something with a plot“ zu schreiben, denn „people seem to like plots“...
Inspiriert hat ihn dann ein Fernsehbericht über „escalator inspectors“.. und er schrieb dann einen sehr plot-intensiven Krimi über eine Rolltreppeninspektorin. Das Buch wurde auch veröffentlicht und scheint wohl auch ganz witzig zu sein.

Gomes21

Postings: 6140

Registriert seit 20.06.2013

21.04.2026 - 09:38 Uhr
@Enrico Palazzo

Was hast du denn von ihm gelesen? Beine Erfahrungen sind gemisch. Baumgartner hat mich emotional auch nicht über das ganze Buch erreicht, war aber kurzweilig. Es gab auch einige Romane die mir eher wenig gegeben haben (Timbuktu; Mr. Vertigo).

Wirklich erreicht und geprägt oder begeistert haben mich aber mindestens Sunset Park, Moon Palace und Brooklyn Follies und die New York Trilogy, mit ein paar Abstrichen auch The Book of Illusions.

Arne L.

Postings: 3122

Registriert seit 27.09.2021

21.04.2026 - 14:42 Uhr
Lerne ja gerade erst wieder, Raum und Zeit fürs Lesen zu finden, bin jetzt nach einem guten Monat aber endlich durch mit "Die Verteidigung" von Fridolin Schley.

Ich hab das Buch bewusst ausgesucht, weil das Thema (Nazi-Zeit, Prozessbericht) mich grundsätzlich sehr interessiert. Hab immer wieder gerne weitergelesen, ohne komplett neugierig zu sein und mich zum Weglegen nötigen zu müssen. War ansprechend geschrieben, mit einem besonders eindrücklichen Bild hier und da und einer Menge Respekt und offensichtlich guter Recherche zum Thema. 7,5/10 würde ich sagen, aber ich weiß nicht viel über Literatur.

maxlivno

Postings: 3086

Registriert seit 25.05.2017

22.04.2026 - 11:05 Uhr
2026 bisher:

Thomas Bernhard - Der Untergeher 8/10
Thomas Bernhard - Claus Peyman kauft sich eine Hose und geht mit mir essen 6/10
Cemlie Sahin - Kommando Ajax 7/10
W.G. Sebald - Die Ausgewanderten 7/10
Alexander Schnickmann - Gestirne 9/10
Deniz Ohde - Ich stelle mich schlafend 7/10
Chantal Akerman - Eine Familie in Brüssel 7/10
Dorothee Elmiger - Die Holländerinnen 10/10
Dorothee Elmiger - Schlafgänger 7/10
Marius Goldhorn - Die Prozesse 9/10

kingsuede

Postings: 5412

Registriert seit 15.05.2013

02.05.2026 - 14:11 Uhr
Wladimir Sorokin - Der Tag des Opritschniks

Sorokin wurde hier schon mit seinem Schneesturm</> gefeiert, u.a. auch von mir.
Dieser Roman aus 2008 spielt im fiktiven Russland des Jahres 2027 und lässt Game of Thrones zu einem biederen Kindergeburtstag mutieren. Explizite Gewalt in allen Formen mit einer recht konventionellen Erzählweise gehen sehr schwer zusammen.
Eine Bewertung erspare ich mir lieber.

regger

Postings: 538

Registriert seit 31.03.2021

03.05.2026 - 18:21 Uhr
Susanna Clarke - Jonathan Strange & Mr. Norrell 6,5/10

Starker Beginn und ein interessantes Setting hätten auf eine höhere Wertung hoffen lassen. So war es dann für mich etwas zermürbend dass die Handlung sich dann kaum weiterentwickelt hat. Hätte mir mehr Zauberei und das konkretere Weiterführen von gewissen Plotsträngen gewünscht (z.b. die Thematik um den neuen König)

Enrico Palazzo

Postings: 8945

Registriert seit 22.08.2019

03.05.2026 - 19:03 Uhr
Interessant, es ist zwar schon ein paar Jahre her, deswegen mag mich meine Erinnerung trügen, aber ich wäre bei einer 9/10.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 36848

Registriert seit 07.06.2013

04.05.2026 - 11:42 Uhr
Komme langsam ans Ende von Band 3 der "Three-Body Problem"-Trilogy (Thread gibt es hier) und hab das Gefühl, ich werde es dann vermissen. Hat jemand was ähnliches oder ein anderes Epos? "Dune" hab ich während Band 1 abgebrochen, das war mir zuviel Einzelkampf und zuwenig Gesellschaft. Wird das besser? Oder sonst etwas in der Richtung?

Loketrourak

Postings: 3820

Registriert seit 26.06.2013

04.05.2026 - 11:53 Uhr
Jonathan Strange & Mr Norrell hatte ich am Wickel, nachdem Piranesi mich weggeblasen hatte. Ich glaube, ich würde eine 8 oder mindestens eine gute 7 geben.

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Postings: 2401

Registriert seit 25.09.2014

04.05.2026 - 12:10 Uhr
@Machina: wenn es SciFi bleiben soll, kann ich die Children of Time-Reihe durchaus empfehlen. Da sind auch einige interessante Ansätze für das Miteinander dabei.

regger

Postings: 538

Registriert seit 31.03.2021

04.05.2026 - 12:28 Uhr
@Loketrourak: Mich hatte Piranesi auch komplett überzeugt und hätte sogar länger sein können.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 36848

Registriert seit 07.06.2013

04.05.2026 - 13:21 Uhr
@Machina: wenn es SciFi bleiben soll, kann ich die Children of Time-Reihe durchaus empfehlen. Da sind auch einige interessante Ansätze für das Miteinander dabei.

Ok, aber basiert auf unserer Welt? Ich brauche Bezüge zu unserer Welt, sonst bin ihc verloren. :D

Unangemeldeter

Postings: 2574

Registriert seit 15.06.2014

04.05.2026 - 13:30 Uhr
@Machina: The Expanse schon gelesen? Da ging's hier irgendwo kürzlich auch drum. Kann ich sehr empfehlen. Spielt im 24. Jahrhundert (ca. 2350+), Grundsetting ist dass die Menschheit das Sonnensystem kolonisiert hat. Schon recht viel Gesellschaft und Politik drin rund um die Spannungen zwischen Erde, Mars und Asteroidengürtel. Und in die Gemengelage kommt dann natürlich die ominöse Bedrohung von außen.

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Postings: 2401

Registriert seit 25.09.2014

04.05.2026 - 21:41 Uhr
@Machina: "basiert auf unserer Welt" auf jeden Fall, aber anders als du vielleicht denkst ;) Das erste Buch ist auch gut abgeschlossen. Falls es dir also nicht zusagt, hast du trotzdem eine Geschichte mit Ende.

regger

Postings: 538

Registriert seit 31.03.2021

10.05.2026 - 07:35 Uhr
Haruki Murakami - Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt 9/10

Ein wahrer Pageturner für mich in der wundersam schrägen Welt des Hr. Murakami.

Sneedlewoods

Postings: 1781

Registriert seit 07.05.2023

12.05.2026 - 11:53 Uhr
Steven King-Der Outsider
Noch kein Urteil oder eine Bewertung. Generell sind die Reaktionen auf dieses Buch im Internet gemischt.

Arne L.

Postings: 3122

Registriert seit 27.09.2021

12.05.2026 - 12:04 Uhr
@Sneedlewoods Falls es dich danach interessiert: Da gibt es eine ganz gute HBO-Verfilmung mit Jason Bateman und Ben Mendelsohn, die sehr stark anfängt und dann hintenraus etwas abnimmt, aber sich insgesamt gut wegguckt.

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