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Welches Buch liest Du gerade? / Welches Buch hast Du zuletzt gelesen? Wie war/ist es?

User Beitrag

maxlivno

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Registriert seit 25.05.2017

05.04.2021 - 21:16 Uhr
Die Autorin heißt natürlich Deniz Ohde und nicht ohne

Deaf

Postings: 1313

Registriert seit 14.06.2013

05.04.2021 - 21:49 Uhr
Möchtest du nicht auch noch "vermeidlichen" durch "vermeintlichen" ersetzen? ;-)

Robert G. Blume

Postings: 754

Registriert seit 07.06.2015

06.04.2021 - 01:58 Uhr
Habe in wenigen Tagen "Arbeit" von Thorsten Nagelschmidt (Nagel) durchgelesen und möchte eine dringende Empfehlung hierlassen.

Bay

Postings: 79

Registriert seit 12.07.2019

06.04.2021 - 07:46 Uhr
Ich möchte von "Der Besen im System" von David Foster Wallace dagegen abraten. Was für ein wirrer, deprimierender 600 Seiten-Brocken. So sehr ich "Unendlicher Spaß" auch geschätzt habe...

Vraet

Postings: 24

Registriert seit 22.03.2021

06.04.2021 - 13:21 Uhr
Arbeit von Nagel war wirklich ganz toll! Der hat einfach ne tolle Art zu schreiben. Ich fand, am anfang zog es sich etwas, aber als man erstmal drinne war konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 26854

Registriert seit 07.06.2013

06.04.2021 - 22:45 Uhr
Hat jemand hier die "Dune"-Reihe von Frank Herbert gelesen? Wollte vielleicht mal anfangen. Wieviel Seiten hat die Reihe? Also die 6 Hauptbände? Und lohnen die anderen Bücher seines Sohns?

Gomes21

Postings: 3704

Registriert seit 20.06.2013

06.04.2021 - 23:07 Uhr
Hab vor ca. 3 Jahren das erste gelesen und mich sehr schwer getan. Hatte dann auch nicht so Lust weiter zu lesen. Der ganze Kosmos und die Story haben mich schon interessiert, aber sprachlich fand ich es eher müßig und manchmal auch etwas repetativ.

dieDorit

Postings: 1963

Registriert seit 30.11.2015

11.04.2021 - 10:53 Uhr
Pierce Brown - Red Rising

Ich habe ein neu erschienenes Brettspiel, das auf dieser Buchreihe basiert, zum Anlass genommen den ersten Teil dieser Trilogie zu lesen. Es gibt wohl Parallelen zu The Hunger Games und Game of Thrones (habe ich aber beide nicht gelesen bzw. gesehen), allerdings hat mich diesmal die Prämisse und das Sci-Fi-Setting auf dem Mars deutlich mehr angesprochen. Die Sprache ist ein bisschen Slang-lastig, muss man sich erst dran gewöhnen, aber die meisten Begriffe sind dann doch recht schnell selbsterklärend. Wer auf Sci-Fi steht und die genannten Buchreihen mag, dem könnte diese hier auch gefallen. Von mir gibt es zumindest eine Empfehlung und ich werde definitiv demnächst auch noch die anderen beiden Teile der Trilogie lesen.

dieDorit

Postings: 1963

Registriert seit 30.11.2015

11.04.2021 - 11:02 Uhr
@Machina

Wir haben hier nur die ersten beiden Teile der Dune-Reihe auf deutsch bzw. den ersten Teil auch nochmal auf englisch rumliegen. Die Seitenzahlen belaufen sich für den ersten Teil bei der deutschen Version auf ca. 650 (ohne Anhang) und bei der englischen auf 490 + Appendixes. Der zweite Teil kommt dann aber nur noch mit etwa 250 Seiten (auf deutsch) daher. Der zweite Teil soll wohl deutlich politischer sein als der erste - habe ich mir sagen lassen.

Kevin

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 14.05.2013

11.04.2021 - 11:46 Uhr
Haruki Murakami - Erste Person Singular

#9: Diese Kurzgeschichtensammlung des japanischen Kultautors hat mir wieder besser gefallen als "Von Männern, die keine Frauen haben", auch wenn die Qualität der Short Stories natürlich auch hier ein wenig schwankt. "Carnaval", "With The Beatles", "Charlie Parker Plays Bossa Nova" und die Titelgeschichte waren echt super. Die anderen etwas schwächer. Es gibt sprechende Tiere, Jazz und Klassik, seltsame Frauenbegegnungen und die stete Unsicherheit darüber, was Fakt und was Fiktion ist. Gute 7/10.

Gomes21

Postings: 3704

Registriert seit 20.06.2013

11.04.2021 - 12:03 Uhr
Ich beginne gerade


A Most Remarkable Creature: The Hidden Life and Epic Journey of the World's Smartest Birds of Prey von Jonathan Meiburg (Sänger und Schreiber der Band Shearwater
non-fiction, das folgende Zitat trifft es bisher ganz gut: "To call this a bird book would be like calling Moby-Dick a whaling manual [...]"

Telecaster

Postings: 1108

Registriert seit 14.06.2013

13.04.2021 - 10:38 Uhr
Christian Kracht - Eurotrash

Der autobiographische Ansatz kommt schon etwas überraschend, ob er damit eine Gegenthese zu "Faserland" aufbauen wollte? Vieles darin wirkt auf mich ein bißchen, als ob er mit seiner Person und seinem Background versöhnlich stimmen will, dass er ja im Grunde ein Linker oder so was sei. Dass er dann (absichtlich falsch zitierend?) mit einem längst widerlegten Adorno-Zitat daherkommt, hat mich etwas irritiert. Aber die Schonungslosigkeit seiner Familiengeschichte gegenüber fand ich beeindruckend. Hier und da auch wieder zum Lachen, gerade das Forellenessen mit seiner Mutter fand ich zum Brüllen komisch. Im Großen und Ganzen kein Geniestreich, aber unterhaltsam allemal.

Autotomate

Postings: 3735

Registriert seit 25.10.2014

13.04.2021 - 11:06 Uhr
Den hatten sie neulich mit gemischter Zuneigung im literarischen Quartett am Wickel, ich fands ganz interessant. Guckst du sowas?

https://www.zdf.de/kultur/das-literarische-quartett/von-uslar-zu-kracht-ltq-100.html

Telecaster

Postings: 1108

Registriert seit 14.06.2013

13.04.2021 - 23:01 Uhr
Danke, das fand ich jetzt sehr interessant!
Natürlich haben diese Kritiker eine etwas fundiertere Herangehensweise an Literatur als ich - wie gesagt, mich hat das Buch in jedem Fall unterhalten, das ist mir meistens auch der wichtigste Aspekt.
Der Herr mit der Brille hat hat natürlich einige kritische Punkte in die Runde geworfen, mit denen er recht hat; aber, ich glaube, das hat jemand anders in der Runde dann auch angemerkt, dass ist halt Kracht: Provozieren, protzen, den Leser aufs Glatteis führen.
Tatsächlich fand ich die Erklärung des Buchtitels (das mit dem Regie-Theater wusste ich nicht) sehr aufschlussreich. Das hätte ich tatsächlich gerne vor dem Lesen schon gewusst.
Wo ich tatsächlich auch zustimmen muss: Momente in dem Buch sind tatsächlich etwas unglücklich, aber so ging es mir bei der Lektüre von "Die Toten" auch schon.
Siehe oben: Das Adorno-Zitat. Oder, was der Typ mit der Brille auch sagt, wie der Holocaust immer mal wieder beinahe am Rande erwähnt wird, ohne allzu großen Tiefgang, ein paar Sätze später aber wieder über die Beschaffenheit von Luxusgütern geplaudert wird.

Neuer

Postings: 743

Registriert seit 10.05.2019

14.04.2021 - 07:51 Uhr
Walter Moers - Ensel und Krete

Nicht das beste Zamonien-Buch und auch nichts, was ich einem Einsteiger empfehlen würde. Aber wer Moers und Zamonien schon mag, der macht hier definitiv nichts falsch. Die mythenmetzschen Abschweifungen erscheinen erstmal willkürlich - wobei sie sich auch Mühe geben, so zu wirken -, aber letztlich dienen sie doch der Erzählung. Sehr schönes, kleines Ding, hatte eine Menge Freude damit.

Telecaster

Postings: 1108

Registriert seit 14.06.2013

14.04.2021 - 09:06 Uhr
Hab ich vor langer Zeit mal gelesen, aber irgendwie dann auch nicht Lust auf mehr bekommen. War trotzdem ganz unterhaltsam.

Neuer

Postings: 743

Registriert seit 10.05.2019

14.04.2021 - 09:37 Uhr
Ja, diese Verwurstung von Hänsel und Gretel hat einfach nicht die Anziehungskraft, die Bücher wie "Rumo und die Wunder im Dunkeln", "Der Schrecksenmeister" oder "Die Stadt der träumenden Bücher" haben. Ist aber an sich ein niedliches, kleines Buch.

Telecaster

Postings: 1108

Registriert seit 14.06.2013

14.04.2021 - 10:35 Uhr
Joachim Bessing - Tristesse Royale

Das popkulturelle Quintett mit Joachim Bessing, Christian Kracht, Eckhart Nickel, Alexander von Schönburg, Benjamin von Stuckrad-Barre.

Eine verkrampfte Herrenrunde im Jahre 1999 analysiert, in einem Luxushotel in Berlin, die damalige popkulturelle Beschaffenheit der Dinge. Vieles ist aus heutiger Sicht völlig überholt, etwa die Frage, ob man im Internet Musik kaufen soll oder weiterhin in den Plattenladen gehen.
Kracht ist mir von allen noch der Sympathischste, von Schönburg liefert natürlich etliche Aussetzer wie die rassistisch gefärbte Prince-Story, die er völlig zusammenhanglos in den Raum wirft. Auch von Stuckrad-Barre entpuppt sich ein weiteres Mal als schnöseliger Dampfplauderer (ich mochte sein Geschreibsel nie). Bin gespannt, wie das zu Ende geht.

derdiedas

Postings: 674

Registriert seit 07.01.2016

14.04.2021 - 11:16 Uhr
Bei Moers bin ich etwas gespalten, er ist ungeheuer kreativ, Zamonien an sich und Figuren wie Hildegunst von Mythenmetz sind toll. Aber die eigentlichen Geschichten sind dann oft doch relativ dünn, oder nur eine Abfolge eher willkürlicher Episoden.

In ähnlicher Richtung finde ich da Terry Pratchett und die Scheibenwelt einfach viel stärker

Enrico Palazzo

Postings: 2172

Registriert seit 22.08.2019

14.04.2021 - 11:18 Uhr
Ich habe ein ähnliches Problem mit Moers - ich mag die Zamonien-Romane grundsätzlich erstmal gerne und lese eigentlich auch alle. Aber letztendlich sind das selten wirklich gute, runde Geschichten. Und oft dann halt auch sehr ähnlich in der Struktur.

Da fand ich "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" am allerstärksten, weil es mein Erstkontakt war, denke ich.

Neuer

Postings: 743

Registriert seit 10.05.2019

14.04.2021 - 14:45 Uhr
Mhm, ich kann die Kritik durchaus nachvollziehen, denke ich, auch wenn ich sie nicht vollends teile. Das mit der Struktur merkt man Prinzessin Insomnia reczt deutlich an, finde ich. Da hat man die Reise und eine ähnliche Charakterdynamik, wie beim Schrecksenmeister.
Ob es nun runde Geschichten sind oder nicht, da würde ich schon eher streiten. Käpt'n Blaubär ist eine recht willkürliche Sammlung von Episoden, stimmt. Da gehe ich völlig mit. Das sehe ich bei den anderen Romanen aber nicht so sehr. Rumo ist eigentlich ziemlich rund, in einem klassischen Sinne. Auch in der Stadt der träumenden Bücher folgen die Episoden ziemlich logisch aufeinander und sind mMn eben nicht willkürlich. Der Schrecksenmeister (letztes Jahr erst erneut gelesen) finden die Fäden mMn eigentlich ziemlich logisch und befriedigend zueinander. Grundsätzlich habe ich aber auch nichts gegen das Episodenhafte, wobei ich verstehen kann, warum einem das nicht so liegen mag. :)

Die Vergleiche mit Pratchett finde ich immer recht interessant. Oberflächlich betrachtet ergeben die ja schon Sinn, weil die Scheibenwelt und Zamonien zwei absurde Universen sind und man beides ungefähr in der Humoristik einordnet. Aber irgendwie hinken die auch immer, wenn man etwas näher hinschaut, finde ich. Während Pratchett meist wirklich witzig ist, ist Moers eher skurril als direkt witzig. Moers hat irgendwie auch merklich mehr einen grotesken Gothic-Einschlag (und nennt beispielsweise Mary Shelley und Poe als Einflüsse), während man Pratchett die Nähe zum Sci-Fi sehr anmerkt. Irgendwie schlagen sie in völlig andere Kerben, obwohl die Leute sie gerne zusammenwerfen.

Ja, Moers muss man nicht mögen, aber ich tu es wohl einfach.

Neuer

Postings: 743

Registriert seit 10.05.2019

14.04.2021 - 15:07 Uhr
Nachtrag, weil ich meinen eigentlich Punkt im Post vergessen habe: Eigentlich wollte ich nur sagen, dass die Scheibenwelt und Zamonien zwei recht unterschiedliche Dinge machen und versuchen. Was die Witzigkeit angeht, gewinnt sicherlich die Scheibenwelt. Aber ich würde beispielsweise nie auf die Idee kommen, dass ein Pratchett einen Moers ersetzen könnte oder andersrum.

myx

Postings: 2586

Registriert seit 16.10.2016

10.05.2021 - 14:07 Uhr
Hier noch nachgereicht meine Bücher im April:

Zsuzsa Bánk - Der Schwimmer (-/10)
Marilynne Robinson - Gilead (7/10)
Olga Tokarczuk - Gesang der Fledermäuse (7,5/10)
Christian Kracht - 1979 (6/10)

"Der Schwimmer" habe ich nach gut 80 Seiten wieder weggelegt. Der melancholische Ton hat mir gut gefallen. Leider aber konnte ich mich nicht auf die (Mikro-)Handlungen konzentrieren, bin immer wieder abgeschweift. Wird für einen zweiten Leseversuch aufgehoben.

Der 76-jährige Presbyterianer-Pfarrer John Ames ist herzkrank und weiss, dass er bald sterben wird. Deshalb schreibt er seinem 7-jährigen Sohn einen langen Brief, in dem er ihm alles erklärt: Seine Familiengeschichte, seine lebenslange Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift und das, worauf es seiner Meinung nach im Leben ankommt. "Gilead" ist ein schöner, in ruhigem Erzählton geschriebener Brief-Roman, der mich aber doch etwas weniger begeistert hat als erwartet.

Nur der Schluss von "1979" hat mich wirklich beeindruckt, ansonsten hat mich die Geschichte – ganz anders als das Debüt "Faserland" – eher kalt gelassen, schade. Lege jetzt mal für ein paar Monate eine Kracht-Pause ein, bleibe aber bei meinem Projekt, alle seine Romane zu lesen.

Loketrourak

Postings: 1459

Registriert seit 26.06.2013

10.05.2021 - 15:52 Uhr
Wollte nur mal kurz was zu Moers loswerden (der bei mir jeden Kredit hat). Bin weitestgehend bei User Neuer. Rumo ist ein runder Roman (vielleicht sein bester), ebenso wie die Stadt der träumenden Bücher.
Schwach war wirklich nur "das Labyrinth d. T . B." (ist ja auch nur ein halber). Blaubär ist weitestgehend episodisch (aber unterhaltsam), die anderen mindestens solide. Ich lese sonst kein Fantasy (manch zählen ihn ja dazu), mochte aber immer das Groteske, bisweilen ironische und die Sprachlust von Moers. So eine Erfindung wie die Mythenmetzsche Abweichung (und deren folgerichtige Nutzung) ist schon großartig.

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Registriert seit 25.09.2014

10.05.2021 - 16:35 Uhr
Ich hab mich mal wieder an den Anhalter gewagt. Vor einigen Jahren bekam ich die 5 Romane in einem Band geschenkt - bis zum Ende bin ich nie gekommen. Mal gucken, ob das dieses Mal anders wird.
Die ersten 100 Seiten gehen wieder locker flockig runter, auch wenn das Universum mitunter zu groß ist (jeden abgefahrenen Planetennamen mit seinen Eigenheiten kann man sich unmöglich merken). Der eigentlichen Handlung folgt man aber noch relativ entspannt.
Und zum Glück steht in großen Buchstaben "Keine Panik" auf der Rückseite, das ist in diesen Zeiten auch ein echter Vorteil!

derdiedas

Postings: 674

Registriert seit 07.01.2016

10.05.2021 - 16:50 Uhr
Mit dem ersten Teil vom Anhalter hatte ich mal viel Spaß, weiter habe ich auch nie gelesen. Muss ich mir aber mal vornehmen

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Postings: 1521

Registriert seit 25.09.2014

10.05.2021 - 17:04 Uhr
In meiner Erinnerung wirds ab der Mitte vom 3. Band zu wirr. Aber da ich schon über 130 Seiten innerhalb von 3 oder 4 Tagen (nur abends im Bett) gelesen habe, schaff ich vielleicht dieses Mal mehr ;)

Luc

Postings: 1381

Registriert seit 28.05.2015

10.05.2021 - 17:07 Uhr
Die ersten zwei in jedem Fall!

Drei und vier gehen auch noch, natürlich nicht mehr mit der Dichte an schrägen Ideen und Gags, den fünften hätte es nicht mehr gebraucht.

Aber immer wieder schön z.B. den Worten und Beweisführungen von Majikthise und Vroomfondel zu folgen.
Oder dem Duell zwischen Marvin und der ultimativen Kampfmaschine (uuuh, das macht mich wütend, ich glaube ich schieße auch noch den Boden weg!)
:-)

Loketrourak

Postings: 1459

Registriert seit 26.06.2013

10.05.2021 - 18:19 Uhr
Oh, den Anhalter hab ich geliebt. Der 5te war allerdings wirklich far out (und dunkel, wenn mich recht entsinne).

dieDorit

Postings: 1963

Registriert seit 30.11.2015

11.05.2021 - 07:35 Uhr
Die erste Teil der Anhalter-Reihe ist unter den Top 3 meiner liebsten Bücher. Als ich mein Physikstudium begonnen habe, habe ich des Buch von einem Maschinenbaustudenten in die Hand gedrückt bekommen mit den Worten "Pflichtlektüre für alle angehenden Physiker".
Ich muss die anderen Teile auch endlich mal lesen (wusste lange Zeit gar nicht, dass es da noch weitere Teile gibt).

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Postings: 1521

Registriert seit 25.09.2014

11.05.2021 - 11:03 Uhr
@dieDorit: Achte darauf, dass in großen, freundlichen Lettern "Keine Panik" auf der Rückseite steht, das ist wirklich wichtig :)

Bay

Postings: 79

Registriert seit 12.07.2019

11.05.2021 - 11:07 Uhr
Bin ja wirklich großer John Irving-Fan, aber "Laßt die Bären los" mußte ich nach dem 1.Teil und somit immerhin 150 Seiten abbrechen. Die Gattung der "Schnurre" ist nicht für mich geschaffen und die Penetranz der Anrede im Dialog mit dem Nachnamen in jedem zweiten Satz nervt. Es bleibt vom Meister ja immer noch "Garp" und "Owen Meany".
Derzeit was Klassisches von Graham Greene und danach "Das Teemännchen" vom Strunk.

Enrico Palazzo

Postings: 2172

Registriert seit 22.08.2019

11.05.2021 - 11:53 Uhr
Son Of A Circus von Irving finde ich auch noch super! :)

Der hat leider auch einiges an Egalem produziert, das stimmt schon.

Kevin

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 913

Registriert seit 14.05.2013

11.05.2021 - 12:26 Uhr
Margaret Atwood - Der Report der Magd

#10: Zunächst hatte ich Probleme reinzukommen. Sprachlich ist der Roman recht ungeschmeidig, wenn man das so sagen kann, aber das soll vermutlich so. Außerdem dauert es nach meinem Geschmack etwas lang, bis die wirklich interessanten Momente kommen, die aber haben es in sich. Letztlich ist "Der Report der Magd" für mich ein weiterer Beweis, dass es sich oft lohnt, einen Roman doch zu beenden, auch wenn man sich zu Beginn schwertut. 7/10

Luc

Postings: 1381

Registriert seit 28.05.2015

11.05.2021 - 13:10 Uhr
Bei Son Of A Circus hab ich drei Anläufe gebraucht, bis es ab ~ Seite 200 endlich mal losging.

Bei Irving "Cider House Rules" (Gottes Werk und Teufels Beitrag) nicht vergessen!

Gehört bei mir mit Owen Meany und Garp zu seinen - mit Abstand - besten drei.

Wer übrigens diese Art "großer" amerikanischer Erzählung mag, dem lege ich World's End von T. C. Boyle ans Herz.

dieDorit

Postings: 1963

Registriert seit 30.11.2015

11.05.2021 - 13:11 Uhr
@Hier stand Ihre Werbung
Danke für den Tipp. Ich habe hier bereits "The Ultimate Hitchhiker’s Guide" mit allen Teilen in einem Band rumliegen (von “Don’t panic” steht da leider nichts). Allerdings hat die Größe des Buches mich bisher davon abgeschreckt es in die Hand zu nehmen. Ich weiß ja, dass es mehrere Teile von normaler Länge sind, aber als Bettlektüre hätte ich halt lieber was handlicheres :)

derdiedas

Postings: 674

Registriert seit 07.01.2016

11.05.2021 - 13:28 Uhr
Hab's bisher noch nicht gelesen, aber wer hatte bitte die Idee, "The Handmaid’s Tale" als "Der Report der Magd" zu übersetzen?
Steifer geht's ja nicht

Luc

Postings: 1381

Registriert seit 28.05.2015

11.05.2021 - 13:30 Uhr
Das war der wo für die Eindeutschung der Titel verantwortlich sein tut.

Kevin

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 913

Registriert seit 14.05.2013

11.05.2021 - 13:31 Uhr
Naja, die Schlöndorff-Verfilmung aus dem Jahr 1990 heißt "Die Geschichte der Dienerin" und das finde ich auch nicht weniger steif.

Deaf

Postings: 1313

Registriert seit 14.06.2013

11.05.2021 - 13:34 Uhr
Die 5 Anhalter-Romane habe ich damals auch gelesen, so Ende Teenager-Zeit. Heute würde mir das wohl nicht mehr besonders gefallen, ist dann doch zu albern das Ganze.

Luc

Postings: 1381

Registriert seit 28.05.2015

11.05.2021 - 13:41 Uhr
Einspruch!
Das ist alles andere als albern!

Das ist sehr gut beobachtet und dann ironisch verzerrt wiedergegeben.
Und imme rnoch aktuell.
Bei den Querdenkern muss ich z.B. immer sofort an Telefondesinfizierer denken.

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Postings: 1521

Registriert seit 25.09.2014

12.05.2021 - 14:15 Uhr
So, den ersten Band "Per Anhalter durch die Galaxis" hab ich durch. Hat in meiner Ausgabe schlappe 200 Seiten, ist also fix weggelesen. Das Ende ist natürlich komplett offen und eigentlich ist das alles nur eine lange Einleitung für das Universum (und das Leben und den ganzen Rest).
Aber erstmal geht es in das Restaurant am Ende des Universums!

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 26854

Registriert seit 07.06.2013

12.05.2021 - 15:11 Uhr
Charles Dickens - "Our Mutual Friend" 9/10

Ich liebe Dickens einfach.
___

Sarah Jensen & Maynard James Keenan - "A Perfect Union of Contrary Things" 8-8,5/10

Die ersten 230 Seiten fand ich auch beim ersten mal fantastisch, danach wird es leider etwas sprunghaft. Dieses Mal bin ich aber deutlich besser damit zurechtgekommen. Trotzdem wäre es schön, wenn man die letzten 30-40 Seiten nochmal ausführlicher auf 100 Seiten schreiben würde. Gerade jetzt nach dem Release von je einem APC-, Tool- und Puscifer-Album wäre das eine schöne Komplettierung dieses Buches.

kingsuede

Postings: 2466

Registriert seit 15.05.2013

13.05.2021 - 13:24 Uhr
Max Frisch - Biedermann und die Brandstifter (Theaterstück) Reizendes und amüsantes Theaterstück, das bitterböse endet.

9/10

kingsuede

Postings: 2466

Registriert seit 15.05.2013

13.05.2021 - 13:25 Uhr
...und nun JG Ballard - High-Rise

dieDorit

Postings: 1963

Registriert seit 30.11.2015

14.05.2021 - 14:36 Uhr
Ich habe jetzt auch "Faserland" gelesen und es hat mir sehr gefallen. Die ziellose Fahrt durch Deutschland und die ständig abschweifenden Gedanken des Ich-Erzählers haben mich manchmal an "Netzkarte" von Sten Nadolny erinnert. Kann ich ebenfalls empfehlen.

dieDorit

Postings: 1963

Registriert seit 30.11.2015

14.05.2021 - 14:38 Uhr
@Machina
Ich habe auf meinem Tablet die "Collected Novels" von Charles Dickens rumliegen, mit welchem soll ich anfangen?

Luc

Postings: 1381

Registriert seit 28.05.2015

14.05.2021 - 14:57 Uhr
Miene empfehlung: David Copperfield, das war immer meine liebstes Buch von Dickens.
Und außerdem begegnet man da Uriah Heep ;-)

Netzkarte: Witzig, den Roman hatte ich vollkommen vergessen, das ist ja dreißig Jahre her, wenn ich den jetzt nochmal lese ist es ja wieder wie eine Premiere.

Allerdings fand ich von Nadolny die "Entdeckung der Langsamkeit" noch besser.
Fand ich (damals!) sensationell gut.
(Und obendrein war da ja auch noch "The Fighting Temeraire" von Turner als Titelbild drauf, da steh ich auch drauf)

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 26854

Registriert seit 07.06.2013

14.05.2021 - 15:25 Uhr
Ja, "David Copperfield" ist echt toll. Mein Liebling ist wohl "Great expectations". Als Einstieg würde ich aber wohl "Oliver Twist" empfehlen, da etwas weniger lang und komplex.

dieDorit

Postings: 1963

Registriert seit 30.11.2015

14.05.2021 - 16:21 Uhr
Vielen Dank, Machina und Luc, für die Vorschläge. "Oliver Twist" scheint mir geeignet, da ich mit der Handlung aufgrund diverser Verfilmungen schon einigermaßen vertraut bin. "David Copperfield" habe ich mal als Kinderbuchversion von meiner Oma geschenkt bekommen, kann mich aber nicht mehr gut daran erinnern, werde ich mir daher auch vormerken. Außerdem spricht mich irgendwie "Little Dorrit" an, ich weiß auch nicht warum :)

Zu Nadolny, "Die Entdeckung der Langsamkeit" steht auch schon länger auf meiner Wunschliste (das hatte ich auch mal für den Buchclub vorgeschlagen). Freut mich daher zu lesen, dass dir das noch besser gefallen hat. Das macht mich doch gleich noch mehr neugierig darauf.

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