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Welches Buch liest Du gerade? / Welches Buch hast Du zuletzt gelesen? Wie war/ist es?

User Beitrag

Hoschi

Postings: 497

Registriert seit 16.01.2017

06.02.2021 - 17:13 Uhr
Genau das, Machina.
Der Autokorrekt hat zur Abwechslung mal nicht zugeschlagen ;)
Auuu ja, fast ganz vergessen die Illustrationen und Kochrezepte zu erwähnen.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 24755

Registriert seit 07.06.2013

07.02.2021 - 20:43 Uhr
Die Illustration ist mega. Echt ein gutes Buch, nur zm Ende hin wurde es mir etwas zu sprunghaft. Aber das haben solche Musikbiographien leider ab und zu mal.

Hoschi

Postings: 497

Registriert seit 16.01.2017

07.02.2021 - 20:55 Uhr
Ja, das hat mich bei Keith Richards Autobiographie auch etwas genervt.
Soll wohl etwas Dynamik rein bringen, ist aber anstrengend zu lesen.

Neuer

Postings: 619

Registriert seit 10.05.2019

08.02.2021 - 16:13 Uhr
Gabriel Garcia Marquez - Hundert Jahre Einsamkeit
Angeblich soll ja Günter Grass' frühes Schaffen einen großen Eindruck auf Marquez gemacht haben. Diesen Magischen Realismus spürt man jedenfalls sofort. Schon cool. Außerdem ist das hier eine Familiensaga, in der einige Jahre durchaus mal in wenigen Sätzen zusammengefasst werden können - was mich sehr an die Materniaden aus Grass' Hundejahren erinnert. Durch den Auktorialen Erzähler kann Marquez hier auch flüssig zwischen den Figuren wechseln, wie es ihm passt. Allerdings werden die Figuren durch diese Distanz zu ihnen auch schnell etwas wie Spielfiguren. Wenn es nicht um Charakternähe geht, dann muss der Punkt wohl in der Handlung liegen. Bin gespannt. Bisher alles ganz cool. So ne richtige Einschätzung geht ja erst, wenn man durch ist.

Enrico Palazzo

Postings: 1278

Registriert seit 22.08.2019

16.02.2021 - 17:01 Uhr
Tor Bomann-Larsen - "Amundsen" 8/10

Ein sehr interessante Biographie des norwegischen Polforschers. Manchmal mir etwas zu privat und zu wenig auf die Expeditionen fokussiert, aber dafür gibt's sicherlich andere Bücher. Im März lese ich dann die Biographie von Scott dagegen und bin gespannt, was für ein Bild der Erkundung des Südpols sich mir davon ergibt.

Kevin

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 878

Registriert seit 14.05.2013

17.02.2021 - 01:32 Uhr
Dave Eggers - Bis an die Grenze

#3: Ein Roman, der in mir nichts bewirkt hat. Wir folgen der Geschichte der alleinerziehenden Zahnärztin Josie und ihrer beiden Kinder Paul und Ana, die in einem alten Wohnmobil die Flucht antreten. Wovor genau? Nun, das wird angedeutet, ohne die reale Gefahr wirklich präzise herauszuarbeiten. Josie spinnt sich jedenfalls ein Angstgebäude zusammen und beschließt aus diesem Grund mit ihren Kindern nach Alaska zu fahren und dort genau an jenen Orten zu campieren, die äußerst gefährlich sind (Waldbrände, Lawinen, Unwetter). Wie durch Zauberhand passiert der liebenswürdigen Kleinfamilie jedoch nichts, am Ende essen sie gemeinsam Kuchen und trinken Saft. 5/10

Gomes21

Postings: 3263

Registriert seit 20.06.2013

17.02.2021 - 08:14 Uhr
Mit Dave Eggers hab ich auch schon schwache Erfahrung (Circle; 3-4/10)

Super plakativ, vorhersehbar und langweilig. Klingt bei deiner Beschreibung nach ähnlichen Qualitäten

Kevin

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 878

Registriert seit 14.05.2013

17.02.2021 - 11:11 Uhr
"Der Circle" mochte ich, auch wenn das natürlich ein komplett plakativer Roman ist.

Wer aber schon "Der Circle" nicht mochte, der wird "Bis an die Grenze" noch viel weniger mögen, würde ich behaupten.

Jennifer

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 4170

Registriert seit 14.05.2013

27.02.2021 - 15:06 Uhr
Heute den neuen Benedict Wells in meiner Buchhandlung abgeholt und in der Sonne gleich mal die ersten paar Seiten gelesen. Bisher ganz gut, bin gespannt. Danach gehts dann weiter mit unserer Buchclub-Wahl.

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 8368

Registriert seit 23.07.2014

27.02.2021 - 15:09 Uhr
Oh, gar nicht mitbekommen dass er was neues hat! Muss ich mir auch direkt besorgen.

myx

Postings: 1737

Registriert seit 16.10.2016

27.02.2021 - 17:03 Uhr
Viel Spass bei der Lektüre, Jenny, und Danke für die Erinnerung. Dann werde ich mir den Roman auch bald mal besorgen.

Neuer

Postings: 619

Registriert seit 10.05.2019

27.02.2021 - 21:49 Uhr
Hundert Jahre Einsamkeit war mal ein Erlebnis! Wirklich wirklich gut, wunderschön geschrieben, mit einem fluiden Zeitkonzept, wo es im Fließtext zeitlich im Zickzack immer vor und zurück geht, weil man immer von Figur zu Figur springt. Sowas mag ich irgendwie. Dieser Magische Realismus hatte hier etwas von Traumlogik und die Geschichte hatte am Ende mit diesem biblischen Gefühl etwas Monumentales. Keine Ahnung, mich hat das wirklich beeindruckt und die Bezüge echten Ereignissen in Kolumbien haben mich das ein oder andere über Südamerika gelehrt.

myx

Postings: 1737

Registriert seit 16.10.2016

02.03.2021 - 10:14 Uhr
Bücher im Februar (neben "Der Schneesturm" und "Die Glasglocke", beide so bei einer 8,5 von 10):

W. G. Sebald - Schwindel. Gefühle. (7-8/10)

Das Debüt beinhaltet bereits alles, was Sebald für mich so faszinierend macht: Die weit ausholdenden, präzise formulierten Sätze, der behutsame, nie bösartige, aber doch kritische Blick auf die Vergangenheit. Am besten gefallen hat mir die letzte der vier Geschichten, in welcher er die Rückkehr in seinen Allgäuer Heimatort beschreibt. Nicht ganz so glücklich war ich mit der Erzählung zu Franz Kafka.

Jules Verne - 20 000 Meilen unter den Meeren (8,5/10)

Eine tolle Ausgabe in der Neuübersetzung von Volker Dehs, mit sämtlichen Illustrationen der französischen Originalausgabe. Hat mir noch einen Tick besser gefallen als die "Reise zum Mittelpunkt der Erde", wegen der noch grösseren wissenschaftlichen Plausibilität und visionären Kraft der Geschichte. Für alle Freunde von Expeditionsberichten und der faszinierenden Vielfalt der Meeresbiologie eine lohnenswerte Lektüre.

myx

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Registriert seit 16.10.2016

02.03.2021 - 19:07 Uhr
*ausholdenden ist auch gut, aber es muss natürlich ausholenden heissen ;)

Hier noch ein kurzer Lesehinweis von mir, den Thomas-Bernhard-Liebhabern hier im Forum wird die Info wahrscheinlich schon bekannt sein:

Es gibt nun schon seit ein paar Monaten ein Buch von Peter Fabjan über seinen berühmten Halbbruder ("Ein Leben an der Seite von Thomas Bernhard. Ein Rapport"). Es soll ein sehr zartes und einfühlsames Werk geworden sein, nicht ganz selbstverständlich bei einem Bruder, der nicht nur mit seiner literarischen Stimme, sondern auch als Privatperson kein ganz einfacher Mensch gewesen sein muss.

Ich habe es noch nicht gelesen, werde es mir aber ziemlich sicher noch anschaffen.

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