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Welches Buch liest Du gerade? / Welches Buch hast Du zuletzt gelesen? Wie war/ist es?

User Beitrag
Gutmensch
13.01.2007 - 12:51 Uhr
Die Schatzinsel von Robert Lois Stevenson.
Norman Bates
13.01.2007 - 15:07 Uhr
Sun Tzu - The Art Of War
draziel
13.01.2007 - 15:13 Uhr
Jean Ziegler - Das Imperium der Schande

mitreißend. tragisch. kritisch. toll. 10/10

mein buch der jahres 2006!

JimCunningham
13.01.2007 - 15:27 Uhr
thomas mann ist mir irgendwie unsymphatisch.
TschakkaKhan
14.01.2007 - 09:36 Uhr
Hairy Potter - Orden des Phönix
3/4 des Buches passiert irgendwie nix und dann ist es sehr schnell am End. Den sechten Teil hab ich mir dann lieber als Zusammenfassung bei Tante Wiki angetan. Ich kenn wirklich bessere Methoden seine Zeit zu vergeuden.
Nick
14.01.2007 - 09:38 Uhr
Immer wenn ich etwas Zeit finde, lese ich den Zauberberg von Thomas Mann. Bis jetzt (ungefähr Seite 500 von 1000) auf jeden Fall sehr zu empfehlen

Aber nur wenn man unter Schlafstörungen leidet ..
floro
14.01.2007 - 09:54 Uhr
horvath - kasimir und karoline

ausgesprochen lesenswert und sehr knapp gehalten. optimal fuer leute, die ansonsten eher ungern lesen, da man das buch in 2 Stunden durch hat
simon
14.01.2007 - 10:38 Uhr
Uwe Johnson - Jahrestage (ich habs tatsächlich geschafft seinen mit meinem Kalender in Einklang zu bringen - und selbst die Wochentage stimmen)
Goethe - Faust I
Nabokov - Ada
Piepi
14.01.2007 - 14:49 Uhr
Fleur Jaeggy - Die seligen Jahre der Züchtigung

mike
14.01.2007 - 16:57 Uhr
soeben von ford madox ford "die allertraurigste geschichte" beendet. aufmerksames lesen wird vorausgesetzt. sonst ist es schwierig den überblick zu behalten. aber es lohnt sich
everlasting
15.01.2007 - 13:54 Uhr
Gerade lese und lache ich mich durch "Wachen! Wachen!" von Terry Pratchett. Erreicht zwar nicht die klasse der ganz großen Scheibenweltromane, aber ist wie immer sehr schräg und dabei äußerst unterhaltsam!
Hanna
18.01.2007 - 17:18 Uhr
als letztes 'das andere blut' von andree hesse (so lala), und grade 'ein engel im winter' von ??? (soo schööön)
Frequentantin
18.01.2007 - 17:55 Uhr
Henry Miller "Nexus"
Mr. Serious
18.01.2007 - 18:02 Uhr
Hab letztens Wolfgang Hohlbeins Zweiteiler "Die Töchter des Drachen" und "Der Thron der Libellen" gelesen.
Einfach großartig!! Hab zwar schon einiges von Hohlbein gelesen, aber die beiden Romane sind bisher defenitiv das Beste von ihm. Allein schon der Plot...Wahnsinn!
nowhereman
23.01.2007 - 18:16 Uhr
zuletzt hab ich "amerika" von kafka gelesen. muss sagen dass es einigen willen abverlangt um durchzukommen. am ende ist man froh durchgekommen zu sein, und dann zwei wochen spaeter faellt einem immer noch etwas auf, was man nicht beachtet oder fuer wichtig gehalten hatte. einfach genial.
Bonzo
23.01.2007 - 21:17 Uhr
Helge Schneider - Die Memoiren des Rodriguez Fazsanatas

Wenn man sein Hirn ausstellt, lacht man sehr laut
ManaMana
27.01.2007 - 15:16 Uhr
Mann und Frau von Zeruya Shalev.

Müssen ja nicht imer die ganz großen Klassiker sein, auf die sich manch einer dann einen runterholt, weil er endlich mal was Anspruchvolles gelesen hat.
fitzcarraldo
27.01.2007 - 15:29 Uhr
Na, aber das tut hier doch keiner.
Gutmensch
29.01.2007 - 09:52 Uhr
"Napalm am Morgen-Vietnam und der kritische Kriegsfilm aus Hollywood" von Peter Bürger.

Liest sich für den Anfang recht unterhaltsam und interessant.
JimCunningham
23.02.2007 - 12:07 Uhr
Habe letztens von Dürenmatt "der richter und sein henker" (ganz nett) und "Die Physiker" (ziemlich gut) gelesen.

außerdem bin ich gerade mit Hermann Hesse's '"Unterm Rad" fertig geworden und bin absolut überwältigt. Da stehen Passagen drin, die man einfach nur unterstreichen kann und bei denen es geradezu eine sünde ist, sie zu vergessen.

Ist schon ewig her, dass mich ein Buch schon von der ersten Seite (Die Einleitung !!!) bis zum Schluss so fesselt wie es Unterm Rad getan hat.

Warum bieten "solche" Bücher eigentlich nie Lösungen an? Das mach mich so langsam unruhig...
ThE NigHtmAre
23.02.2007 - 12:09 Uhr
dus olltest mal dürrenmatts besuch der alten dame versuchen....dann hast du das problem mit dem fesseln nicht x)...das ist nämlich megalangweilig..zumindest wenn mans in der schule liest.
JimCunningham
23.02.2007 - 12:12 Uhr
och "besuch der alten dame" fand ich genauso nett, wie "der richter und sein henker", hat aber zu wenig tiefe, um richtig gut zu sein.

mit unserer schullektüre bin ich übrigens, dank unseres sensationell guten Deutsch-Lehrers im großen und ganzen ziemlich zufrieden.
ThE NigHtmAre
23.02.2007 - 12:16 Uhr
hast dus schon mal mit der pazival-lektüre von auguste lächner (oder so!) probiert...das buch hab ich bis heute noch nich fertig x)
bomtex
23.02.2007 - 13:50 Uhr
Als Listenhannes hier mal alle gelesenen Bücher der letzten 12 Monate - mit 12er wertung. Fazit: Wenig Fehlgriffe, viele Entdeckungen.

Ingvar Ambjörnsen - Die mechanische Frau --> 9
Mario Delgado Aparain - Die Ballade von Johnny Sosa --> 10
Ernst Augustin - Badehaus 2 --> 4
Paul Auster - Die Brooklyn Revue --> 11
Nicholson Baker - Eine Schachtel Streichhölzer --> 10
Peter Biskind - Sex, Lies & Pulp Fiction --> 7 (Inhalt 10, Stil 7, Lektorat 2)
Jörg Böckem - Danach war alles anders --> 9 (Inhalt 12, Stil 10, Lektorat 1)
TC Boyle - Der Samurai von Savannah --> 8
TC Boyle - Talk Talk --> 11
Ruy Castro - Bossa Nova --> 9
Mark Childress - Abgebrannt in Mississippi --> 9
Andrea de Carlo - Wenn der Wind dreht --> 9
Leon de Winter - Hoffmans Hunger --> 11
Leon de Winter - Place de la Bastille --> 9
John Dickie - Cosa Nostra --> 11
Jonathan Safran Foer - Extrem laut & unglaublich nah --> 11
Chrigel Fisch - Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonnenblume --> 7
Stephen Fry - Der Lügner --> 8
Joey Goebel - Vincent --> 12
Joey Goebel - Freaks --> 10
Michael Heatley - John Peel - ein Leben für die Musik --> 2 (Inhalt 6, Stil 1, Übersetzung + Lekorat 0)
Nick Hornby - Mein Leben als Leser --> 6
Nick Hornby - A Long Way Down --> 8
Michel Houellebecq - Festung der Einsamkeit --> 11
John Irving - Bis ich dich finde --> 12
Kazuo Ishiguro - Alles, was wir geben mussten --> 10
Denis Johnson - Jesus' Sohn --> 7
Wladimir Kaminer - Reise nach Trulala --> 7
Chuck Klosterman - Eine zu 85 % wahre Geschichte --> 7
Jonatham Lethem - Der kurze Schlaf -->8
Stefan Maelk - Pop essen Mauer auf --> 10
Stefan Maelk - Ost Highway --> 8
Heike Makatsch - Keine Lieder über Liebe --> 3
Frank McCourt - Tag und Nacht und auch im Sommer --> 8
Ian McEwan - Saturday --> 11
Legs McNeal - Please Kill Me! --> 7 (Inhalt 11, Stil 2)
Haruki Murakami - Als ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah --> 11
Haruki Murakami - Blinde Weide, schalfende Frau --> 10
Ryu Murakami - In der Misosuppe --> 10
Hans Nieswandt - Disco Ramallah --> 11
Stewart O'Nan - Helloween --> 9
Sven Regener - Neue Vahr Süd --> 9
Alexander Rodin - Ich habe Lermontow getötet --> 8
Phillip Roth - Jedermann --> 11
Matt Ruff - Ich und die anderen --> 12
Alexander Solschenizyn - Krebsstation --> 10
Gay Talese - Frank Sinatra ist erkältet --> 12
David Foster Wallace - Der Besen im System --> 10
Markus Werner - Am Hang -->9
Piepi
23.02.2007 - 13:52 Uhr
Zur Zeit

Martin Suter - Lila, Lila

Danach wohl

Max Frisch - Erzählungen

Davor

Peter Bichsel - Die Jahreszeiten

Das Buch ist eine solide 7/10 ;)
JimCunningham
23.02.2007 - 14:00 Uhr
ah genau. a long way down von nick hornby habe ich auch gelese. gewohnt solide. hat mir viel plaisir beim lesen bereitet. zieht sich allerdings auch manchmal etwas uninspiriert dahin.

trotzdem ganz lustig.

frage: kennt jemand von euch bücher mit lebenslösungen für unglückliche, erdrückte jugendliche?

das endet ja unbefriedigenderweise oftmals in der gosse.

und angepasst-erwachsen möchte man ja dann eigentlich auch nicht werden.
oliver
23.02.2007 - 15:42 Uhr
der Schwarm: etwas langatmig aber nachdem ich ietzt zwei Drittel geschafft habe wirds interessant.
oliver
23.02.2007 - 15:48 Uhr
@bomtex
hat das buch Alexander Rodin - Ich habe Lermontow getötet , im entferntesten was mit Lermontow zu tun und wenn ja was.
bomtex
23.02.2007 - 19:09 Uhr
@oliver

ja, es erzählt die (vermutlich semi-authentische) geschichte des duellanten nikolai martynow, der lermontow am ende zu fall brachte - wie sie sich kennen lernten, warum er lermontow erst beneidete und später hasste, und wie es zum duell kam. wenn man auf große alte sprache steht mit einem halbdokumentarischen story-hintergrund, findet man hierin ein ziemlich gutes buch. mich störten nur die gelegentlich etwas anstrengenden gedanken-abschweifungen; aber die sind bei russen ja fast immer da...
.h
23.02.2007 - 21:13 Uhr
Michael Heatley - John Peel - ein Leben für die Musik--> 2 (Inhalt 6, Stil 1, Übersetzung + Lekorat 0)

das will ich mir seit einiger zeit auch vornehmen. was gibt's denn am inhalt auszusetzen?
aljoscha
23.02.2007 - 23:33 Uhr
john banville - die see

grossartig dieser mann. kenne sonst kaum jemanden, der fast aus dem nichts (d.h. aus sehr minimalistischer handlung) derartige panoramen erschaffen kann. wird leider etwas wenig wahrgenommen hierzulande
bomtex
24.02.2007 - 13:45 Uhr
@ .h

ach, der inhalt ist schon okay, aber auch nicht wirklich erhellend. es ist halt ein etwas wahllos wirkendes aneinanderreihen von anekdoten und geschichtchen, die heatley in gesprächen mit leuten aus dem peel-umfeld gesammelt hat und dann versucht, sie irgendwie in eine einigermaßen chronologische reihenfolge zu bringen. da er dann aber auch immer noch die quelle seiner infos sowie zahlreiche o-töne der gesprächspartner angeben muss, liest sich das ganze recht beliebig und holprig.

absolut unlesbar wird's aber eben durch die übersetzung. du kannst bei fast jedem satz sagen, wie er im englischen original klang - einfach deshalb, weil die deutsche syntax und solche dinge wie präpositionen komplett ignoriert werden. das wirkt, als sei einfach wort für wort übersetzt worden. ganz schlimm. getoppt wird das nur noch durch wirklich unfassbare interpunktions-fehler - ich habe das beispielhaft mal an einer seite durchgezählt: da sind im schnitt 3-4 kommafehler - pro satz!

wenn du's also lesen willst, dann bitte nur das original. für so eine lieblose leichenfledderei sollte sich der deutsche verlag echt schämen (was ich denen in einer mail auch schrieb...) - und man sollte sowas nicht auch noch unterstützen. das ist im höchtsten maße john peel gegenüber respektlos.
.h
24.02.2007 - 19:05 Uhr
oh, danke, gut zu wissen, sowas ist echt ärgerlich. dann seh ich mal zu, daß ich die englische ausgabe bekomme.
Lars Vegas
07.06.2007 - 20:49 Uhr
paul coelho - der alchimist

hübsch
TTT
07.06.2007 - 21:41 Uhr
heitz - schattenjäger

ziemlicher klischeehafter SF-Endzeit kram,
hoher trashfaktor mit einem gewissen unterhaltungswert ich bleibe dran...
rainy april day
07.06.2007 - 21:50 Uhr
Mir ist eher nach lustigem zu Mute, momentan:
Douglas Adams - Das Restaurant am anderen Ende des Unniversums
Gerade gelesen, mein erstes Adams-Buch. Na ja, es gibt nicht viel dazu zu sagen, die meiste Zeit ist man damit beschäftigt sich wegzuschmeissen vor Lachen :-) 9/10

Douglas Adams und Mark Carwadine - Die letzten ihrer Art
Lese ich gerade. Auch super, selten so was leichtfüßig geschriebenes gelesen. Auch die ernsteren, ironischen Zwischentöne im Bezug auf Kritik an mangelnden Tierschutz gelingen sehr gut :-)
Dexter
09.06.2007 - 01:09 Uhr
Letzens gelesen:

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt (8,5/10)
-----------------------------------------
Faust I + II (I wegen Schule)
I (9/10)
II (4/10)
------------------------------------------
Kafka: Die Verwandlung (10/10)

In dem Bereich der Erzählung sicherlich eine der Besten.
___________________________________________

Gerade am lesen

Georg Orwell: 1984

Ist bei mir im Moment an der Schwelle zur 10. Aber naja, mal schaun.
Janne
09.06.2007 - 11:30 Uhr
Peter Hernon: Das Beben

Ein Wälzer von 576 Seiten und ein interessant klingender Klappentext versprechen einiges: „Ein Jahrhundertbeben wirft seine Schatten voraus.“, heißt es da. Wichtig auch positive Kritik von „Publishers Weekly“: „Eine Verbindung aus Wissenschaft und Spannung, die man nur mit Michael Crichton vergleichen kann".
Die Geschichte dreht sich um ein gigantisches Beben, dass sich im Tal des Mississippi zusammenbraut. Doch wie das so ist, glaubt niemand den Forschern Atkins, Jacobs und der jungen Forscherin Holleran. Und wie das auch immer so ist, kommt es zu dem Beben der Stärke 7 komma Schnickschnack. Doch das soll noch nicht alles gewesen sein, schließlich gab es schon des öfteren Dreierserien. Es folgen: Ein Beben mit 8,4 und eine Atombombenzündung um ein weiteres Beben zu verhindern. Der Beginn ist gut, möchte verschlungen werden, doch nach 150 Seiten ist das gnadenlos vorbei. Was folgt, sind 300 Seiten voller unverständlichen, wissenschaftlichen Erklärungen und eine Menge Klischees und zertrümmerte Städte sowie die Bösen, wie immer. Lediglich die letzten Seiten sind wieder spannend, wenn auch hollywood-mäßig klischeelastig.
Insgesamt nur etwas für Wissenschaftsfanatiker und Amerikaner, die ihre Städte in und auswendig kennen, um den Beschreibungen folgen zu können.

Bewertung: 4/10
.h
09.06.2007 - 15:27 Uhr
James D. Watson: Die Doppel-Helix

Spannender Bericht aus erster Hand über die Entdeckung der Struktur des DNS-Moleküls während der Nachkriegsära des letzten Jahrhunderts.
Lohnenswert für Naturwissenschaftler, solche die es werden wollen oder auch nur für Interessierte (wie meinereiner).
Man bekommt mit wie Biologen, Physiker und (Bio-)Chemiker (zusammen-)arbeiten, den Wettstreit um den Nobelpreis, Tiefschläge und Höhenflüge wissenschaftlichen Arbeitens, aber auch wie sich der schnöde Alltag der Superhirne (Watson war 25 Jahre alt, als er die Struktur der DNS zusammen mit Francis Crick herausfand und 34, als beide den Nobelpreis erhielten!) zusammensetzt.
Wer in Bio und Chemie ein wenig aufgepasst hat (kein tieferes Fachwissen erforderlich!), wird auch keine Probleme haben, dem Inhalt zu folgen.
Einzig durch die Erwähnung der zahlreichen Forschernamen wird der Lesefluss etwas gemindert.

8/10
Lars Vegas
01.07.2007 - 00:32 Uhr
auf dringende empfehlung von pluspunkt 'demian' von hesse gelesen.
an drei, vier stellen konnte ich nur sagen: jaup, genauso isses.

ansonsten ganz nette geschichte, sowohl literarisch und historisch wie auch literaturhistorisch.

fazinierend, als wie reif und erwachsen unter achtzehnjährige anfang des letzten jahrhunderts betrachtet wurden und vermutlich auch waren.
heute bekommt jeder zweite mitzwanziger noch eine jugendstrafe, weil man ihn für vermindert schuldfähig erachtet aufgrund fehlender geistiger reife

(7/10)

und dann war da noch

'der schatten der winde' von zafron auf empfehlung von groce, pluspunkt und alice, die ich hiermit grüße und mich für den wirklich guten tip herzlich bedanke.

ein tolles buch. gute geschichte, gut ge- und beschrieben. der charakter des frdt (für wissende) ist astrein. und was für sprüche der typ klopft; blitzgescheit und immer auf den punkt.

(9/10)

tzz
01.07.2007 - 02:15 Uhr
bin mometan aufm fantasy trip und lese gerade den dritten teil der rhapsody-saga von elizabeth haydon. 9/10
Raventhird
01.07.2007 - 02:41 Uhr
Ich lese gerade 'Zettels Traum' und es ist tatsächlich das beste Buch aller Zeiten, glaub' ich.
dermil
01.07.2007 - 05:37 Uhr
Ich lese gerade "Siddartha" und es gefällt mir sehr gut.
Als nächstes ist dann die "Traumnovelle" von Arthur Schnitzler dran.
@JimCunningham
01.07.2007 - 09:58 Uhr
vielleicht lieber morgen von Stephen Chbosky
großartiges Buch, habs selber leider erst viel später gelesen, perfektes aufbauendes Teeniebuch
Janne
01.07.2007 - 11:08 Uhr
Den berühmten Felix Krull von Thomas Mann.

Die Sätze sind so lang, dass ich nur ca. 10 pro Tag geschafft habe und dann eingeschlafen bin. Wenn man sich aber richtig einliest in den Text, dann ist es aber spannender als man denken könnte.

Es geht um Felix Krull, der nach dem Tod seines Vaters mit seiner Mutter nach Frankfurt geht. Sein Pate Schimmelpreester hat aber eine andere Zukunft für ihn vorgesehen als ewig bei seiner Mutter zu bleiben, die eine Pension führt: Er wird als Liftjunge in ein Hotel nach Paris gehen. Felix ist ein Schlitzohr, immer auf seinen Vorteil bedacht, was er schon in seiner Kindheit gelernt hat: Er täuschte Krankheiten vor um nicht zur Schule gehen zu müssen, er hatte als 16-jähriger eine Affäre mit einer 30-jährigen und er ist fasziniert davon, Unterschriften zu fälschen. Diese Prägungen tauchen immer wieder auf und bringen ihm Vorteile: Er bestiehlt eine reiche Schriftstellerin und verbringt auch mit ihr eine Nacht, er schleimt sich durch die Gesellschaftsschichten und geht schließlich für einen Marquis auf Reisen, während dieser bei seiner Freundin, die die adligen Eltern nicht leiden können, in Paris bleibt. Als Marquis de Venosta reist Felix nach Lissabon, trifft dort auf einen Professor für Naturwissenschaften und seine Familie. Er verliebt sich in die Tochter, die aber sehr frech und kratzbürstig ist. Mit ihr stößt er an seine Grenzen, bekommt sie aber am Ende doch noch fast - und die Mutter des Mädchens dazu...

Wenn man bedenkt, dass das Buch nicht einmal komplett ist sondern nur ein Fragment, dann frage ich mich, wie das geworden wäre wenn zu den 400 Seiten noch 100% dazu gekommen wären. Es ist sicher gut geschrieben und man versteht, warum Thomas Mann seinen Nobelpreis bekommen hat, aber es ist ziemlich einschläfernd zu lesen und die Geschichte als Ganzes hat keinen richtigen Höhepunkt, es läuft auf Nichts hinaus und das ist langweilig.
Trotzdem, weil es Weltliteratur ist:
6,5/10 Punkten.
Thomas Frau
01.07.2007 - 13:54 Uhr
Ich weiß bislang immer noch nicht, was ich von Thomas Mann halten soll. Den "Zauberberg" fand ich so mittelgut bis zur Seite 700 (danach wurde er im Urlaub von einem Orkan weggeschwemmt), einige seiner kurzen Erzählungen ziemlich gut und vor kurzem habe ich dann doch mal den "Tod in Venedig" gelesen. Irgendwann kam da tatsächlich eine Stelle, die ich so grottenschlecht, maßlos überladen und gefühlsduselig fand, dass ich kurzzeitig aufhören musste, das zu lesen. Am Ende war ich dann doch wieder einigermaßen versöhnt. Zum "Felix Krull" scheints ja mehrere Meinungen zu geben. Mal sehe, ob ich mich nochmal an Thomas Mann heranwage.
womenwilch
01.07.2007 - 17:27 Uhr
Fix und foxi
woemenwilch
01.07.2007 - 18:00 Uhr
telefonbuch - laaangweilig
Aishe Hardcore
02.07.2007 - 10:34 Uhr
Pynchon - Against the day
Flanders
02.07.2007 - 10:38 Uhr
T.C. Boyle - Grün ist die Hoffnung
zum anpissen lustig!!

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