Blackmail - Bliss, please

User Beitrag
trippair Listender-Vielfalter
20.01.2006 - 18:39 Uhr
Ich habe die "Bliss, please" seit 4 Tagen auf Dauerrotation laufen. Schon eine sehr gute Platte,in der man sich schnell wohlfühlt, obwohl ich mir Ende der 90er "solchen" Alternative-Pop/Rock eigentlich kaputtgehört hatte (deshalb habe ich Blackmail auch komplett verpasst). Die Power-Pop Balladen mit Oasis Reminiszensen (v.a. a reptile for the saint; Oasis ist nämlich nicht unbedingt mein Fall) haben einige Durchläufe gebraucht, um auch sie ins Herz zu schliessen.

Highlights: Amelia (imho bester Song), by any method, Ken I die, permanently temporary

Wer "Bliss, please", aber auch die Smashing Pumpkins/Placebo/Muse mag, sollte mal in die "Skunk Anansie - Post Orgasmic chill" reinhören, auch wenn die Stimme nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Diese Platte ist eine der wenigen 90er Alternative-Pop/Rock Platten, die ich mir auch heute noch ab und zu(!) anhöre.
besser_wisser
20.01.2006 - 18:41 Uhr
thread gibt's schon!
shrink
20.01.2006 - 19:17 Uhr
"Post Orgasmic chill" ist wahrlich nicht schlecht, kommt aber an "Bliss, please" bei weitem nicht ran.
Diese war früher eine meiner Lieblingsplatten, habe sie aber vor kurzem mal wieder angehört und war etwas enttäuscht. Nur gut.
...und Amelia ist nicht der beste Song, finde ich.
post blue
20.01.2006 - 19:19 Uhr
ein monster, beste blackmail.
shrink
20.01.2006 - 19:23 Uhr
Der 2te Absatz bezieht sich auf "Post Orgasmic chill". "Bliss please" ist mein Lieblingsalbum
cds23
20.01.2006 - 19:27 Uhr

Same sane ist imho der beste Song auf der Platte, gefiel auch auf Anhieb verdammt gut, insgesamt gesehen kann ich mit der Platte aber nur bedingt was anfangen, ist dann doch nicht ganz meine Richtung. Wenn's hochkommt vielleicht noch ne 7/10.

Aber ich gönne ihr noch ein paar Rotationen im Player, habe sie ja auch erst seit einer knappen Woche.
The MACHINA of God
20.01.2006 - 19:34 Uhr
"The day the earth stood still" sage ich nur.
shrink
20.01.2006 - 19:41 Uhr
Du (machina) findest wirklich dieses Lied am besten?
Kyoto
20.01.2006 - 19:45 Uhr
Die Band schockt sowas von überhaupt nicht.
Kritiker
20.01.2006 - 20:18 Uhr
Großartige Platte, besteht quasi nur aus Höhepunkten. Habe gerade nochmal überlegt welches Lied am besten ist: Irgendwie jedes auf seine Art.

Auch wenn dieses Album recht zugänglich ist, es braucht Zeit um sich voll zu entfalten.
trippair Listender-Vielfalter
20.01.2006 - 20:28 Uhr
@ shrink

Na ja, mal schauen wie sich in den nächsten Wochen entwickelt. 4 Tage sind natürlich viel zu kurz!-)
Strombuli
20.01.2006 - 20:39 Uhr
Reptile for the saint, For sure und club 45 (hat dich schon nach 5 sekunden) sind die Highlights. Emetic, Ken I die und Sad Sauce sind aber auch genauso großartig. Bei genauerem Überlegen tu ich noch mehr Liedern unrecht. Auch wenn das Wort bei der Platte dann seine Bedeutung verliert, muss man bis auf das Interlude(8) und die Tracks 14, 15 und 16 alle Lieder als Highlights nicht nur dieses Albums, sondern der ganzen Musikgeschichte angeben! Und wer jetzt sagt ich übertreibe, der hat Bliss, Please noch nicht gehört
visonik
20.01.2006 - 20:48 Uhr
ich möchte euch ja nicht entmutigen, aber bei mir
hat es ungefähr ein halbes Jahr gedauert
arnold apfelstrudel
29.05.2006 - 13:33 Uhr
hab grad gesehn, dass leave on der einzige song von bliss, please ist in den man bei amazon reinhörn kann. wahnsinns brüler!
hat oliver ding den song absichtlich bei der rezession in der tracklist weggelassen?
ich
29.05.2006 - 13:44 Uhr
definitiv eine der besten deutschen Platten aller Zeiten. Kratzt an der 10. Allerdings kenn ich das Blackmail-Debüt nicht, das soll ja noch besser sein.
ZH
29.05.2006 - 13:50 Uhr
Das Debüt rockt mehr, aber besser ist es imho auf keinen Fall.
8hor0
29.05.2006 - 13:51 Uhr
Also bei Blackmail kann man nichts falsch machen, finde ich ...
ZH
29.05.2006 - 13:53 Uhr
Kann ich so unterschreiben.
Oliver Ding
29.05.2006 - 14:56 Uhr
@arnold apfelstrudel: Mehr Schnipsel gibt's unter http://www.blackmail-music.com/, und für Rezessionen sind übrigens andere zuständig.

Daß in meiner Rezension "Leave on" fehlte, kann IIRC daran gelegen haben, daß der Song auf meiner CD damals unbetitelt war. Ich kann das aber derzeit nicht reproduzieren, weil das Album bei meiner Freundin liegt, die seit dem Drum-Inside-Festival Geschmack an Blackmail gefunden hat.
arnold apfelstrudel
29.05.2006 - 15:26 Uhr
hab das album schon länger, ist der hammer.
ich wollt nur auf amazon hinweisen, da leave on ja nur ein stummtrack ist, ich fands halt lustig.
und danke für die anmerkung(rezeNsion, ich glaub jetz hab ichs). wollte mir eigentlich solche peinlichkeiten ersparen:)
arnold apfelstrudel
09.06.2006 - 02:37 Uhr
wusstet ihr eigentlich schon, dass bob sinclair trompete bei amelia spielt. jaja, steht im booklet. ganz ganz merkwürdig, vorallem wegen love generation.
The MACHINA of God
09.06.2006 - 12:20 Uhr
Ja, "The day the earth stood still" ist für mich absolutes Highlight.
Mein Name
27.08.2006 - 10:36 Uhr
Kann mal jemand erklären, wie sich Blackmail die 9/10 erschlichen haben? Ich finde das Album bis jetzt total langweilig und die Texte sind auch seltsam.
dein name
27.08.2006 - 10:38 Uhr
deine meinung
nullnummer
27.08.2006 - 13:20 Uhr
die ersten 6 songs sind doof, dann entfaltet sich die platte.
bitteanklopfen
27.08.2006 - 16:48 Uhr
Das ist eines der wenigen Alben, bei denen WIRKLICH jedes Lied genial ist, hab es vorgestern mitten in der Nacht in die Anlage geschoben, volle Lautstärke und ich bin richtig ausgeflippt
bebbo
16.12.2009 - 09:13 Uhr
wollte mir grade mal über rapidshare das album anhören, weiß jemand das passwort?
frägende Ente
16.12.2009 - 09:20 Uhr
vor kurzem gekooft, ein paar songs angehört, wieder weggelegt für später, weil ich wieder ne deftones-phase hab.

ein track (ich glaub der 15.) enthält nur stille. hab ich eine bonustracks-edition erwischt? die cd hat 16 tracks.
frägende Ente
16.12.2009 - 09:27 Uhr
oh, wurde hier ja schon erwähnt, das mit dem stumm-track. aber ein paar songtexte fehlen im booklet auch.
Wer nichts wird, wird weird
12.02.2012 - 11:31 Uhr
Mordsplatte.
Herr
12.02.2012 - 14:41 Uhr
Danke für den Hinweis auf die Super Platte!
Daraufhin viel mir der Song der Band "Kante" mit ähnlichem Sound, wenn auch mit deutschen Texten, wieder auf: "Die Summer der einzelnen Teile".

Haben diese Bands was miteinander zu tun?
meetzz
12.02.2012 - 15:43 Uhr
war irgendjemand gestern bei ihrer show im LCB Wuppertal? wollte hin konnte aber net, wüsste gern wie's war
ummagumma
12.02.2012 - 16:14 Uhr
jau,war noch Platz
War natürlich nicht wie früher aber die ältere Mucke ist immer noch geil

Setlist:
Santa Rosalia
resonant wave
Evon
Mentalist
Away with the fairies
Deborah
Telescope
The whys of the ways
It could be yours
Monographic doll
It's always a fuse
Feel it day by day
-----
Night school
Same sane
Friend


hinterher noch ein kurzes Pläuschchen mit Carlos;-)
meetzz
12.02.2012 - 16:20 Uhr
und was sagt der so?
Watchful_Eye
12.02.2012 - 21:40 Uhr
Ich war in Bielefeld, war aber auch sehr angetan - besser als erwartet.

Die Playlist dürfte in etwa die selbe gewesen sein. Schön auch, dass es immer noch diese Jam-artigen instrumentalen Passagen gibt, die auf den letzten beiden Alben ja nicht mehr aufgetaucht sind.


Das abschließende "Friend" inklusive anschließendem Instrumentalpart ("The Day the Earth stood still" wurde auch angespielt) ging sicher locker eine Viertelstunde. Sollte man wirklich hingehen.
The MACHINA of God
17.03.2013 - 18:49 Uhr
Schon ihr bestes Album. Merk ich nach langer Hörpause. Wie "Amelia" nach dem Trompeter-Teil losmetert ist unfassbar. Dazu das irre Gitarren-Effekt-Gefiedel. Herrlich. Auhc sonst überall klasse Songs und ordentlich Druck.

8,5/10
Demon Cleaner
21.03.2013 - 00:06 Uhr
Abgesehen von der dämlichen Idee, die 2,5 Minuten Stille als vorletzten Track draufzupacken, schließe ich mich der Meinung an...

Dr. Reineke

Postings: 30

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27.07.2017 - 09:44 Uhr
Suche die Platte auf Vinyl. Kann mir jemand weiterhelfen? Will jemand verkaufen?

Auf discogs gibt's nichts...

The MACHINA of God

User und Moderator

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02.04.2019 - 22:01 Uhr
"The day the earth stood still" ist so ein Brett. Wischt mit den meisten Groove-Monstern den Boden auf. Eh ihre beste Platte.

The MACHINA of God

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07.04.2019 - 20:34 Uhr
Und "Permanently temporarily"!

Armin

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25.01.2020 - 16:41 Uhr - Newsbeitrag
Blackmail - 1997 - 2013 (Best of + Rare Tracks)



Blackmail war eine der - wenn nicht DIE - konsistenteste deutsche Rockband.



Neben den zwei Meilensteinen und Reissues „Friend or Foe“ und „Bliss, please“ kommt das nagelneues Album „1997 – 2013“. Auf dem Werk sind die größten Hits der Schaffensphase versammelt, sowie einige Raritäten und B-Seiten. Insgesamt 23 Songs die ab 24.04. als Doppel-LP oder Doppel-CD erhältlich sind. Da sollte das Herz für alle Alternative- und Indierockfans höher schlagen.



Das Kompetenzzentrum in Sachen Rockmusik, das ebenso Kurts Liebe zu Beatles'ken Melodien offenbart, wie es mit grugelnden Orgeln im Psychedelic Rock der 70er verankert ist, vor dem Indie und Grunge der 90er kurz den Hut zieht und damit am Ende selbst internationalen Top-Bands der Neuzeit wie etwa den Queens of the Stone Age das Wasser der Brachialität und Unmittelbarkeit abgräbt.



Gatefold, 2LP (+CD Beilage) und 2CD



(...) „Was für eine - erneute - Wiedergeburt einer Band, ohne die Deutschlands Musikszene um einen sehr entscheidenden Baustein ärmer wäre.“ (Sascha Krüger 2013)



(...) "Die schiere Wucht der Gitarren ist bombastisch. So fett klangen die Koblenzer noch nie... BLACKMAIL sind besser denn je." 10/10 Punkten (SLAM)



(…) "Blackmail sind inzwischen eine Institution in der deutschen Musikszene. Gut, das sind Die Ärzte oder Die Toten Hosen auch. Doch, was die beiden genannten Truppen nie geschafft haben, haben Blackmail gleich mehrfach hingekriegt. Sie haben sich neu erfunden. Gitarrenmusik mit viel Melodie, Enthusiasmus und Knalleffekt." 5/6 Punkten (Westzeit)



Tracklisting:

CD 1/LP1 1. When I start today 2. Gone too soon too far 3. Ken I Die 4. Same sane 5. Airdrop 6. It could be yours 7. Moonpigs 8. Everyone safe 9. (Feel it) Day by Day 10. It´s always a fuse (to) live at full blast 11. Deborah 12. Nightschool 13. Impact CD 2/LP 2 1. Today 2.The light of the son is the son of the light 3. Booth Baby 4. Euthanasia 5. Foe 6. Slow Summer 7. Love Like Blood 8. Mad World 9. Carmine 10. Dare Defender



Video “Moonpigs”





Video “Same sane”







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Blackmail – Friend or Foe (Reissue)



"Wären Blackmail Amerikaner, würden sie Millionen Platten verkaufen, zusammenmit den Queens Of The Stone Age auf Tour gehen und sich die Billboard-Charts von

ziemlich weit oben anschauen". Das Album wurde ursprünglich nur in einer sehr kleinen Auflage produziert und war etliche Jahre nicht erhältlich.



(Gatefold, 180 Gramm, weisses Vinyl, Inkl. CD Beilage, remastered, limitiert auf 500 Stück)



Platz # 73 (2003) der deutschen Charts,

Platz # 72 der japanischen Charts,

Platz # 141 der „150 Platten für die Ewigkeit“ (Visions, 2005),

4,6/5 Punkten bei discogs.de



(…) „Das ist mächtig. Zerbrechlich. Großes Kino.“ PLATTE DES MONATS. 10/12 Punkten (VISIONS 2003)



(…) „Mit Bliss, Please ist Blackmail vor zwei Jahren ein kleiner Durchbruch gelungen, der ihnen zu gönnen war für ihre unnötig oft als beatlesk beschriebene Mischung aus klassischem Indie-Rock in der Nähe der frühen The Notwist, gekonntem Pop-Songwriting und einigen Seventies-Anleihen. Friend Or Foe? ist das bisher beste Blackmail-Album geworden und jenes mit dem strahlendsten Song-Moment. PLATTE DER WOCHE (Spiegel.de)



(…) „Wären Blackmail Amerikaner, würden sie Millionen Platten verkaufen, zusammen mit den Queens Of The Stone Age auf Tour gehen und sich die Billboard-Charts von ziemlich weit oben anschauen… ein großer Song jagt den nächsten. “ 5/5 Punkten (Laut.de)



(…) „Friend or foe? tanzt auf vielen Hochzeiten. Der Star ist das Album. Elf Freunde müßt ihr sein. "Friend or foe?" Blackmail stellen die Vertrauensfrage, und es kann nur eine Antwort geben. Ein Album mit der Kraft der Naturgewalten. “ 8/10 Punkten (plattentests.de)



(…) „BLACKMAIL sind eine herausragende Indierock-Institution hierzulande, und dieses Album wird ihren Status gewiss untermauern.“ (OX)





Tracklisting:

1. Airdrop 2. Evon 3. It could be yours 4. On the tightrope 5. Sunday Sister 6. Fast Summer 7. Leave 8. Nobody's Home (In My Home I'm Alone) 9. Dive 10. All mine 11. Friend





Video “It coul be yours”





Video “Ken I die”







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Blackmail – Bliss Please (Reissue)



Blackmail sind längst ihre eigene Kategorie. Den Fuß irgendwo im Noiserock, den Kopf im Pophimmel und durch absolut nichts mehr zu stoppen. Das Album wurde ursprünglich nur in einer sehr kleinen Auflage produziert und war etliche Jahre nicht erhältlich.



Gatefold, 180 Gramm 2xPink Vinyl, Inkl. CD Beilage, remastered, limitiert auf 500 Stück



# 56 (2001) der deutschen Charts

# 421 der „Die 500 besten Alben aller Zeiten“ (Rolling Stone, 2004)



(…) „Bliss, Please“ ist ein solcher Wahnsinn von einem Album, dass mir eben nichts anderes einfällt als: Oh Mann! Blackmails „Bliss, Please“ ist das White Album des neuen Jahrtausends. Und damit schon genug mit den Vergleichen, denn die hat diese Platte absolut nicht nötig. Blackmail sind längst ihre eigene Kategorie. Den Fuß irgendwo im Noiserock, den Kopf im Pophimmel und mittlerweile durch absolut nichts mehr zu stoppen.“ 10,5/12 Punkten (VISIONS 2001)



(…) „Rasiermesserscharfe Songs, denen sich keiner entziehen kann. Blackmail mit ihrem dritten Werk auf den Olymp des Musikhimmels zu hieven wäre nicht korrekt, sie bewohnen nämlich schon quasi den Aussichtsturm dort oben!“ 5/5 Punkten (Laut.de)



(…) „Vibraphone, Trompeten und Streicher verwandeln die erdige Soundbasis in einen faszinierenden, intensiven Abenteuerurlaub fernab klinischer Maschinensounds und aalglatter Trallala-Melodien. BLACKMAIL haben Charakter und Seele, und welch größeres Kompliment kann man Musikern schon machen?“ 8/10 Punkten (Rock Hard)



(…) „Die Augen halb geschlossen wiegt man sich in den Sounds und vergißt dabei Raum und Zeit. Eindrücke lösen sich in Wohlgefallen auf. Wer jetzt nicht abhebt, um endgültig mit den Fliegen davon zu schwirren, ist selber schuld. Bliss, please ist keine Bitte, sondern ein Befehl an Herz und Hirn: Wohlgefühl jetzt!“ 9/10 Punkten (plattentests.de)





Tracklisting:

Side A 1. Data Buzz 2. Same Sane 3. By Any Method 4. Dee 5. The Small Saving Tar Pit Side B 1. Amelia 2. Ken I Die 3. Club 45 4. Euthanasia 5. Booth Baby Side C 1. Frop 2. A Reptile For The Saint 3. For Sure

4. Emetic 5. Sad Sauce Side D 1. Permanently Temporary 2. Wedding Present 3. The Day The Earth Stood Still





Video “Same sane”





Video “Amelia”




Huhn vom Hof

Postings: 2385

Registriert seit 14.06.2013

26.01.2020 - 14:23 Uhr
"Amelia" und "Ken I Die" sind zeitlose Klassiker. Dieses Album wäre auch mal eine Listening-Session wert.

boneless

Postings: 3071

Registriert seit 13.05.2014

19.07.2020 - 18:37 Uhr
Im Zuge des Re-Releases mal wieder gehört. Das pinke Vinyl passt perfekt zum Artwork und es klingt sehr gut. Schön ist auch, dass die Tracklist verändert bzw. erweitert wurde und man mit Euthanasia bspw. eine B-Seite draufgepackt hat, die dem ursprünglichen Album wirklich fehlte. War damals sogar der Grund, warum ich mir extra die Same Sane Single kaufte, denn das ist schlicht ein Monstersong.

Ansonsten ist und bleibt dieses Album eine Schatzkiste alternativer Pop- und Rockmusik. Ein großartiges Sammelsurium mit einigen der besten Stücke, die die Koblenzer je geschrieben haben. Die musikalische Vielfalt ist enorm und trotzdem wirkt Bliss, Please nie zerrissen, sondern stets wie ein untrennbares Ganzes. Auch die gehörige Länge fällt nicht negativ ins Gewicht, denn einen schlechten Song sucht man hier in der Tat vergeblich. Zwar sind nicht alle so unantastbar wie Same Sane, A Reptile for the Saint, Amelia oder Ken I Die, aber qualitativ fällt da im Grunde nichts ab. Der dramatische Instrumentalbrocken The Day The Earth Stood Still rundet ein Album ab, auf das die deutsche Musikszene auch in 50 Jahren noch stolz sein kann und wird.

Und jetzt heißt es warten auf einen Re-Release des Debüts, von Science Fiction und Aerial View.

The MACHINA of God

User und Moderator

Postings: 22003

Registriert seit 07.06.2013

21.07.2020 - 13:01 Uhr
Schön beschrieben. Stimmt ich zu.

Lieblingsstelle: Wenn "Amelia" nach dem Trompeten-Solo auf einmal heftiger denn je zurückkommt und die Gitarre gleich noch mit querschießt.

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