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Björk live

User Beitrag
€€
28.02.2002 - 20:05 Uhr
Björk wird am kommenden Montag abend im Hamburger Grünspan einige Songs für die TV-Sendung "Arte 2nite" aufzeichnen,wie auch schon kürzlich die britische Rockgruppe Oasis. Es handelt sich zwar um kein reguläres Konzert, wer aber trotzdem dabei sein möchte - und Glück hat - kann über uns Einlass finden. Mehr Infos unter www.polydor.de oder www.bjork-germany.de.
Achim
01.03.2002 - 00:59 Uhr
Ich will da rein! (naja, Hamburg ist doch ziemlich weit.)

übrigens. Björk beim Schmidt am 06.03.. Hat da evtl. jemand Karten für die Show und kann nicht? ;-)
Achim
03.03.2002 - 18:16 Uhr
Verdammt!

Björk mit Herbert! Und es soll sogar (für einige Minuten) ganz offiziell Karten bei bjork.com gegeben haben. grrr....

Naja, im Fernsehen bestimmt auch totaaal super.
tztz
03.03.2002 - 19:42 Uhr
HARALD Schmidt !
Achim
06.03.2002 - 01:49 Uhr
Matthew HERBERT !

Joe
11.04.2003 - 19:15 Uhr
Wer nicht auf das 3Tage - Hurricane Festival 2003 möchte oder kann , aber auf jeden Fall BJÖRK live erleben möchte:

am 23. Juni 2003 gibt sie ein Konzert in der Arena-Berlin!

http://www.arena-berlin.de/start_ie.html

lemon
11.04.2003 - 21:55 Uhr
Gibts die Tickets schon im Vorverkauf?
Joe
24.06.2003 - 19:52 Uhr
uff - nach einem heftigen Platzregen (klitschnass bis auffe Haut) und kräftigem Gedränge in der proppenvollen Halle fing es endlich an.

Als erstes wurden wir eingeheizt von einem provokativen Rotzgör namens "PEACHES" - Elektropunkpop, so würd ich die Musik umschreiben. Die Musik kam vom Band, wirkte ziemlich eintönig. Sie hopste wild über die Bühne, schrie ab und an mal ins Mikro, stopfte sich das Mikro mal in den Ausschnitt ihres Bikinioberteils oder auch in den Schritt. Na ja - wems gefällt ... ca. 20 - 30 Minuten dauerte es.

Nach weiteren 30 Minuten kam um ca. 21:00 Uhr BJÖRK auf die Bühne - begeleitet von ihrer herkömmlichen Band und von einem Streicherensemble.
1 1/2 Stunden bot sie eine sehr, sehr gute Show. Anfangs kam nur zögerlich Stimmung auf. Sie spielte 3 neuere Songs, wobei im Hintergrund auf einer Videoleinwand sehr schöne Videos gezeigt wurden. Überraschungen gabs es weiterhin mit Feurwerk en Masse. Whouw!
Beben tat die Halle, und somit brach das Eis & die Halle tobte, als die ersten Takte von "Hyperballad" erklangen.
Sie gab dann noch zwei Zugaben, wobei die Harfe eine nicht gestimmte Saite hatte - datt plingte schräg ... hehe - war aber nicht übel aufgenommen worden vom Publikum.
Ein sehr gutes Konzert, wobei ich noch mehr erwartet habe. 1 1/2 Std für 46,00 EUR war schon etwas wenig. Stimmlich hat Björk nun halt was drauf, sie leistete sich keinerlei Patzer.
Alles in Allem: gerne wieder und länger!

Unangemeldeter

Postings: 1178

Registriert seit 15.06.2014

29.02.2020 - 16:48 Uhr
Guckt sich denn noch jemand eins der Orchester-Konzerte im Sommer an? Ich freu mich mega, hab die Cornucopia-Show letztes Jahr in London gesehen und hätte nie geglaubt, dass sich so bald schon die Möglichkeit ergibt, sie nochmal live zu sehen... Bin gespannt auf die Songauswahl, tendenziell eher bisschen schade, dass auf das ganze Elektro-Klimbim und (vermutlich) die abgefahrenen Instrumente verzichtet wird - aber ich hab da volles Vertrauen, dass das spannend und toll umgesetzt wird.

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 25616

Registriert seit 08.01.2012

07.10.2021 - 18:28 Uhr - Newsbeitrag
Björk – "Orkestral Global Live Stream" Konzerte
im Oktober und November 2021

Im Oktober und November diesen Jahres finden vier BJÖRK-Konzerte der ganz besonderen Art statt: Live aus der Harpa Concert Hall in Reykjavik, ausgestrahlt per Stream weltweit, wird die Künstlerin mit über 100 isländischen Musiker:innen auftreten, die bei der Entstehung ihrer Diskographie eine wichtige Rolle gespielt haben. Mit den Auftritten wird zudem Geld und Aufmerksamkeit für Kvennaathvarfid gesammelt - eine Wohltätigkeitsorganisation, die Frauen und Immigrant:innen unterschiedlicher Herkunft in Island unterstützt.

Die Konzerte finden am 11., 24. und 31. Oktober sowie am 15. November statt. Bei jedem Konzert gibt Björk unterschiedliche Songs mit Unterstützung jeweils verschiedener Ensembles zum Besten. Björks Instrumentalarrangements werden von Musiker:innen des isländischen Symphonieorchesters, des Flötenseptetts Viibra und des Hamrahlíð-Chores ohne Elektronik oder Beats vorgetragen. So kann man die besonderen Stücke von Björk nochmal ganz neu erleben.

Tickets gibt es hier: https://bjork.lnk.to/orkestralger

A note from Björk:

dear friends

i would like to invite you to some concerts
to honour folks who got hit hardest in the coronavirus
and the black lives matter movement
and to honour how many icelandic musicians i have worked with through the years

i recorded almost all of my albums with local musicians :
homogenic with an icelandic string octet
medulla with schola cantorum ( an icelandic mixed choir )
volta with 10 brass girls i found all over the island and then later they formed wonderbrass
biophilia with langholt´s church girl choir graduale nobili
vulnicura with a 15 piece string ensemble
utopia with 12 female fluteplayers who later formed the flute septet viibra
cornucopia with hamrahlíð´s choir conducted by þorgerður ingólfsdóttir

all these albums where then performed all around the planet with these musicians
together they are over hundred people !!

and we are going to celebrate that we are all healthily exiting quarantine together by playing concerts in harpa music hall for 4 weekends

my input into the feminist fight is to brag about that almost all of those arrangements are by me
unfortunately this is something that is almost always ignored when women are arrangers

the concerts will be in the afternoons and will also be streamed live online, where there will be an option to donate to the icelandic women's shelter - which supports women of all origin in iceland

for those attending in person, after the concert we will be offering food to raise money in support of this charity

the concerts will be "unplugged" or acoustic and performed without beats and electronics
the concerts will be performed with the icelandic symphony orchestra and guests

i feel we are going through extraordinary times
horrifying but also an opportunity to truly change
it is demanded of us that we finally confront all racism
that we learn that lives are more important that profit
and look inside us and finecomb out all our hidden prejudices and privileges

let´s all humbly learn together
transform

humongous love

– björk

Unangemeldeter

Postings: 1178

Registriert seit 15.06.2014

17.06.2022 - 12:07 Uhr
Heute Abend ist es endlich soweit! Noch jemand in der Waldbühne dabei?

ichreitepferd

Postings: 698

Registriert seit 22.04.2021

17.06.2022 - 12:37 Uhr
boah viel Spaß, vor allem mit Manu Delago!

Klaus

Postings: 8170

Registriert seit 22.08.2019

17.06.2022 - 12:40 Uhr
Würde gern, aber das liegt leider etwas außerhalb meines Konzertbudgets.

matixcs

Postings: 31

Registriert seit 17.07.2021

17.06.2022 - 14:32 Uhr
Ja, 1. Rang ticket für 62 Euro gesichert und gestern noch die Doku über sie von Arte gesehen. Jetzt voller Vorfreude! :)

matixcs

Postings: 31

Registriert seit 17.07.2021

18.06.2022 - 00:22 Uhr
Leider enttäuschend für mich. Ein paar Gänehautmomente wie bei Jogi oder Black Lake aber insgesamt viel zu leise und zu wenig Bass, um wirklich in Verbindung zu kommen. Ich saß schon ganz vorne im 1. Rang aber hatte das Gefühl, durch einen Spiegel aus Distanz das Konzert zu hören. Da war ich viel emotionaler dabei, als ich mir die Vulnicura live Strings mit meinen Kopfhörern die Tage davor angehört hatte. Sehr schhade, da sie viele tolle Lieder gespielt hat und ich die Orchesterversionen sehr sehr gerne mag.

Ist das immer so in der Waldbühne? Hatte da echt zu große Erwartungen glaub ich als "so tolle Location".

Hatte vorher überlegt bei günstigen Tickets zu Pearl Jam oder Nick Cave dort zu gehen aber jetzt hat mich das echt abgeturnt.
Bin gespannt die Erfahrung von Unangemeldeter zu hören zu dem Konzert und allgemein von euch zum Sound der Waldbühne.

Unangemeldeter

Postings: 1178

Registriert seit 15.06.2014

18.06.2022 - 11:08 Uhr
Auf hohem Niveau enttäuschend, da geh ich mit.

Wir saßen vermutlich recht nah beieinander, und meine Erfahrung deckt sich nahezu komplett mit deiner.

Hauptenttäuschung für mich war zunächst dass es nicht Björk + Orchester war, sondern Björk + Streicher. Das war für mich die Wurzel allen Übels, so schön das an vielen Stellen auch war, so war es auf Konzertlänge dann doch einfach etwas dröge. Ich hätte mindestens mit einem Chor gerechnet, gerne Bläsern oder wenigstens Pauken, irgendeine Percussion. Oder wie bei Agnes Obel die Cellos durch den Verzerrer jagen, um da bisschen Punch reinzukriegen. Aber so hatte man irgendwie nur die Melodien, aber nichts von dem, was Björks Songs sonst so interessant macht. Habe dieses strikte "nur Streichinstrumente"-Korsett nicht verstanden. Mein Lowlight war da tatsächlich Black Lake, bei dem das Beatgefeuer einfach mit lang gehaltenen Noten und Pausen ausgetauscht wurde. Und wenn man den Song so hört, sind das halt 10 Minuten mit genau einer Melodie und Idee. Nervigerweise hat da auch das Publikum die Geduld verloren und in 4 der Songpausen reingeklatscht - aber ganz ehrlich, so ätzend ich das fand, ich konnte es sogar ein bisschen verstehen.

Trotzdem gab's wie gesagt tolle Momente, Aurora im Pizzicato-Dauerfeuer war wohl mein frühes Highlight, aber auch die Greatest-Hits-Strecke gegen Ende war super.

Wenn das mein erstes Björkkonzert gewesen wäre, wäre ich wohl versöhnlicher (sie live singen hören ist natürlich trotzdem ein Genuss!), aber grade im Kontrast zu ihren unfassbaren 'regulären' Shows, wo sie ja einfach mal alles auffährt und abreißt, fragte man sich hier schon, warum das Ticket eigentlich genauso teuer war.

Fazit: Budget-Björk.

matixcs

Postings: 31

Registriert seit 17.07.2021

18.06.2022 - 12:45 Uhr
Gut zu hören, dass es dir etwas ähnlich ging.
Wenn man an die Elektro Björk gewöhnt ist und sie deswegen so mag, kann ich gut verstehen, dass einem die String Versionen nicht so gefallen und man zu sehr die Elektronik etc. in den Songs vermisst.
Da hatte ich das "Glück", dass ich Björks Musik vorher fast garnicht kannte und dann bewusst für das Konzert die Strings Versionen angehört hatte, um mich auf das Konzert einzustimmen und nicht die Elektronik zu vermissen. Gab ja bis vor kurzem auch noch einige Songs davon auf Youtube von dem Konzertstream von letztem Jahr. Dadurch habe ich die Stringsversionen sehr lieben gelernt, da ich sie ansich wunderschön und sehr emotional finde. Dadurch wusste ich auch, was auf mich zukommt hinsichtlich "orchestra".
Nur dadurch, dass das Konzert so leise war, war es für mich einfach ein Krampf, diese tolle Songs zu hören aber gleichzeitig sie nicht ganz zu fühlen, da sie gefühlt "dort" auf der Bühne gespielt wurden und nicht bis zu mir durchdrangen. Der zu leise Sound wurde übrigens auch z.B. in der Kritik des RBB angesprochen.
Bei mir was es zwar mein erstes Björk Konzert, aber ich habe dieses Jahr schon ganz viele tolle Konzerte erlebt mit starken, druckvollen Sound (als ähnliche Größe z.b. Tempelhof Sounds mit z.B. Florence and the Machine), daher war das als mein teuerstes Konzert des Jahres und mit so hohen Erwartungen an Björk und die Waldbühne leider eine Enttäuschung

Armin

Plattentests.de-Chef

Postings: 25616

Registriert seit 08.01.2012

30.01.2023 - 19:09 Uhr - Newsbeitrag
Björk bringt ihre Cornucopia-Show für zwei Termine nach Deutschland


Cornucopia wurde nach Björks letztem Album "Utopia" als Residency-Show im New Yorker The Shed konzipiert und erhielt hervorragende Kritiken. Der Rolling Stone kommentierte, es sei ein "Spektakel aus innovativem Sound und Bild". Bei der neuen Cornucopia-Show handelt es sich um die ursprüngliche Bühnenshow mit ihrem Musikkatalog, die um die Musik ihres aktuellen, für einen Grammy nominierten Albums "Fossora" ergänzt wurde.

"Cornucopia war immer als Welt für Utopia und das darauffolgende Album gedacht, dass jetzt unter dem Namen "Fossora" erschienen ist. Ich freue mich also sehr darauf, dass diese beiden Welten in diesem Herbst in Europa aufeinandertreffen." - Björk

Cornucopia umfasst digitale Visuals des Medienkünstlers Tobias Gremmler, Andy Huang, Nick Knight, M/M, ein Bühnenbild von Chiara Stephenson, das Flötenseptett Viibra, Klarinettisten, einen Harfenspieler, Percussions, Elektronik und eine Reihe von maßgeschneiderten Instrumenten, die in das innovative Surround-Sound-Bühnendesign integriert sind, einschließlich einer speziellen Hallkammer.

Musikexpress, Kulturnews und Pitchfork präsentieren:
21.11.2023 Hamburg - Barclays Arena
24.11.2023 Leipzig - QUARTERBACK Immobilien ARENA

Tickets sind ab dem 03. Februar, um 09:00 Uhr, zum Preis von 63,00€ - 93,00€ zzgl. Gebühren exklusiv auf eventim.de erhältlich.

Mehr Infos und Musik gibt es unter:
www.bjorktour.com
www.instagram.com/bjork
www.facebook.com/bjork
www.youtube.com/@Bjork

Die Tickets für Björk werden ausschließlich personalisiert verkauft. Personalisiert bedeutet, dass jedes Ticket an nur eine Person gebunden ist, die namentlich auf diesem erwähnt ist. Diese Person ist Inhaber des Besuchsrechts und nur diese erhält Zutritt zur Veranstaltung.

Es besteht eine Limitierung auf maximal 6 Tickets pro Kunde.

Die Personalisierung der Tickets sowie die beschränkte Ticketanzahl geschieht aus Gründen der Fairness und zur Vermeidung eines Zweitmarkts, auf dem die Tickets oftmals zu überhöhten Preisen angeboten werden. Durch diese spezielle und bewusste Regulierung des Vorverkaufs, soll möglichst vielen Fans die Möglichkeit gegeben werden, Tickets zu fairen Preisen zu erwerben.

Der offizielle Onlinevorverkauf wird ausschließlich über eventim.de abgewickelt, bei allen anderen Ticketanbietern, die Tickets zum Kauf anbieten, handelt es sich um NICHT AUTORISIERTE Anbieter.

Unangemeldeter

Postings: 1178

Registriert seit 15.06.2014

31.01.2023 - 08:58 Uhr
Hui! Das wird dieses Jahr bei mir wohl leider nicht klappen, ich kann aber nur allerwärmstens empfehlen sich das anzuschauen wenn man die Gelegenheit hat. Cornucopia war definitiv ein Top 5-Konzert meines Lebens.

peter73

Postings: 2394

Registriert seit 14.09.2020

31.01.2023 - 09:18 Uhr
noch eine option:

19. 9. 2023
Wien, Stadthalle

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 26.02.2016

22.11.2023 - 08:54 Uhr
Aus dem Konzerte-Thread:

Beginn war Punkt 20 Uhr, was ich unter der Woche vorbildlich finde. Die riesige Schlange vor der Halle schien sich aber noch nicht ganz abgebaut zu haben, es kamen nach Beginn immer noch sehr viele Leute rein. (Ein großes Problem scheint auch zu sein, den richtigen Block zu finden, obwohl das dort sehr gut ausgeschildert ist.)

Visuell war das ganze wirklich absolut top. Also oberste Kategorie. Es gab zwei durchsichtige Vorhänge, die immer wieder auf und zu gingen und auf die die Visuals projiziert wurden. Björk war in einem Kleid da, das ich schwer beschreiben kann... vielleicht wie eine plüschige Glocke? Keine Ahnung. Jedenfalls ging es viel um die Pilzoptik vom letzten Album.
Sie wurde gestern außerdem 58, was die Band in der Zugabe mit einem kurzen Ständchen für sie honoriert hat. Sie wirkte tatsächlich überrascht, das war echt süß.

Das Set bestand zu über der Hälfte (11 Songs) aus "Utopia" plus 5 Songs von "Fossora" und 5 ältere Songs. Ich mag erstere sehr gern, in "Fossora" bin ich noch nicht reingekommen. Grundsätzlich strengen mich aber alle Björk-Alben an, wenn ich nicht in der Stimmung dafür bin und vielleicht war gestern dann einfach ein Tag, wo das halt so war.
In der geballten Form waren diese doch recht hooklosen, sehr freidrehenden Songs wirklich anstrengend. "Venus as a Boy" kam als erster alter Song und wurde so dermaßen "Utopia"-isiert, dass ich ihn nur am Text erkannt habe. Die anderen Rückgriffe waren weniger radikal und haben dadurch deutlich besser funktioniert. Absolutes Highlight am Ende war "Notget". Der funktionierte so gut, dass es ein bisschen geschmerzt hat, zu wissen, dass das hier mit einer Crowdpleaser-Setlist wohl locker das Konzert des Jahres wäre.
So war es beeindruckend, aber halt auch immer wieder aufreibend, gerade zum Ende des regulären Sets hin. Ich war daher auch nicht so undankbar, dass es nur etwas mehr als 90 Minuten waren.

Unangemeldeter

Postings: 1178

Registriert seit 15.06.2014

22.11.2023 - 11:19 Uhr
Schade dass es dich nicht so gepackt hat wie mich damals! Wie war denn die Intrumentierung, waren die Flöten am Start und haben die die Fossora-Songs dann auch begleitet? Oder gab's dafür extra Musiker*innen ((Bass-)Klarinetten)?

Alleine dem Perkussionisten hätte ich damals die ganze Zeit zuschauen können, ich fand auch diese Schallkammer fantastisch. Die neue Version von Venus as a boy (mag sich aber natürlich auch nochmal weiterentwickelt haben) fand ich damals ein klares Highlight. Alleine vom Schauwert war die Show das irrste was ich je gesehen hab.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 9053

Registriert seit 26.02.2016

22.11.2023 - 11:48 Uhr
Ich hab das Gefühl, es hätte mich an einem anderen Tag mehr gepackt. Ich war gestern einfach etwas platt vom Tag und da kam mir diese "anstrengende" Musik nicht so gelegen. Empfang "Isobel", "Pagan Poetry" und "Notget" da schon als regelrecht angenehme Stücke.

Die Flötengruppe hat bei den anderen Stücken auch die Bassklarinetten gespielt. Und die Echokammer gab es auch, beeindruckend vor allem auch beim A cappella von "Show Me Forgiveness".

Aber noch mal betont: Visuals, Bühnenbild und Show wirklich ganz groß. Mit das beste, was ich gesehen habe.

boneless

Postings: 5042

Registriert seit 13.05.2014

22.11.2023 - 17:02 Uhr
Danke für den Bericht. Sehe sie am Freitag in Leipzig und bin schon ziemlich gespannt. Werde auf jeden Fall rechtzeitig da sein, ich ahne auch da lange Schlangen und bei dem Eintrittspreis will ich keine Minute verpassen. Wieviel hast du bezahlt und wurden die Tickets mit den Persos abgeglichen?

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

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Registriert seit 26.02.2016

22.11.2023 - 18:02 Uhr
Ich hatte irgendwas Richtung 90€ bezahlt, Persos wurden kontrolliert an dem Eingang, an dem ich rein bin. (War aber der Extra-Eingang für Barclays-Kunden, keine Ahnung, wie es bei den großen Eingängen war.)

boneless

Postings: 5042

Registriert seit 13.05.2014

25.11.2023 - 23:10 Uhr
Gestern: Björk in der Arena Leipzig

Joa, also im Grunde gibts zu dem, was Felix aus Hamburg berichtet hat, nicht viel hinzuzufügen. Wenn ich das Konzert kurz und knapp zusammenfassen müsste, würde ich wohl schreiben: so anstrengend wie faszinierend.

Bei uns lief der Einlass problemlos, die große Halle war angenehm beheizt und die Stimmung schon vorher prächtig. Kurz nach 8 gings los und ich würde eine kleine Enttäuschung meinerseits direkt zu Anfang loswerden, denn Björks Outift war an diesem Abend vor allem im Zusammenhang mit ihrer Show schon nahezu konventionell. Kurzes weißes Kleid und dann eine Art halbes Holzfass übergestülpt. Natürlich schön frisiert, die Gute. Dennoch waren die Kostüme der anderen Shows deutlich imposanter und beeindruckender. Seis drum, ansonsten konnte man optisch wenig aussetzen. Das war wirklich gigantisch und über weite Strecken unglaublich atemberaubend, was da an Visuals aufgefahren wurde. Auch das ganze Treiben auf der Bühne hat einen direkt gefangen genommen, dazu eine von vorne bis hinten perfekt durchinszenierte Show. Musikalisch aber wie gesagt wars schon hin und wieder grenzwertig, ich zitiere mal Felix, weil ich das besser nicht formulieren könnte: "In der geballten Form waren diese doch recht hooklosen, sehr freidrehenden Songs wirklich anstrengend." Man könnte auch Fragen: Wie viele Dissonanzen gespielt von Flöten passen in eine Show? Nach ca. 4-5 Songs ist aber etwas Seltsames passiert, denn mein Gehirn hat aufgehört, nach nicht vorhandenen Songstrukturen zu suchen und sich ergeben. Was folgte war eine warmer Soundmatsch zwischen den Synapsen, man ließ die Klänge einfach auf sich wirken, ohne sie konkret aufzunehmen oder gar zu analysieren. Das führte wiederum dazu, dass sich das Ganze noch surrealer anfühlte, als es ohnehin schon war. Wie ein fremde Spezies, die auf unserem Planeten gelandet ist und zeigt, wie Musik in ihrer Welt klingt. Highlights konnte man da schwer bis gar nicht ausmachen, allerdings fand ich Features Creatures schon gespentisch schön, dessen Darbietung hatte definitiv Herausragendes. Im Anbetracht des audiovisuellen wunderbaren Overloads war ich allerdings auch nicht traurig, dass die Show alles in allem ziemlich kompakt ausfiel, auch wenn der Schluss des regulären Sets etwas abrupt kam.

Nach der Videoansage von Greta Thunberg (die vereinzelt Pfiffe und Buhrufe erntete...) kam ein Zugabenblock, der losgelöst von der eigentlichen Show ziemlich befreiend wirkte. Future Forever war auch wundervoll und ein wenig lachen musste ich, als Björk die Zuschauer beim abschließenden Notget dazu aufforderte, aufzustehen und nach vorne zu kommen und zu tanzen. Ähm, zu welchem Rhythmus? :D Trotzdem fingen ein paar an, völlig auszurasten und zu diesem Song fiel dann auch das Video- und Fotoverbot, an das sich erstaunlicher- und erfreulicherweise 98% des Publikums gehalten hat. Fand ich super, denn dieses Event hätte mit zig Smartphones vor der Nase sicher deutlich an Atmosphäre verloren. Sowas könnte es gerade bei solchen Konzerten öfters geben.

Fazit: die 100 Euro waren es mir auf jeden Fall wert, das sollte man gesehen haben. Damit ist mein Konzertjahr offiziell beendet, was jetzt noch kommen sollte, ist lediglich Zugabe.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 9053

Registriert seit 26.02.2016

26.11.2023 - 00:04 Uhr
Nach der Videoansage von Greta Thunberg (die vereinzelt Pfiffe und Buhrufe erntete...)

Ach ja, die hatte ich ganz vergessen. In Hamburg hatte ich nichts dergleichen vernommen, es gab danach eher verhaltenen Applaus.

Felix H

Mitglied der Plattentests.de-Chefredaktion

Postings: 9053

Registriert seit 26.02.2016

26.11.2023 - 00:05 Uhr
Und bei "Notget" auch keine "Lockerung"... gut, dafür gab es das Geburtstagsständchen zuvor.

boneless

Postings: 5042

Registriert seit 13.05.2014

26.11.2023 - 00:17 Uhr
Ach ja, die hatte ich ganz vergessen. In Hamburg hatte ich nichts dergleichen vernommen, es gab danach eher verhaltenen Applaus.

In Leipzig wird mit solchen Sachen noch ein wenig kritischer umgegangen, vermute ich mal. Der Applaus war auch bei uns eher verhalten.

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