Jack Rose - Kensington Blues
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Swedish Reggae |
05.01.2006 - 14:50 Uhr
Jack Rose Musik erinnert mit fast jeder Faser an das Gesamtschaffen von Sologitarren-Held John Fahey. Sein neues Album "Kensington Blues" (Ende 2005; insgesamt wohl sein 4.) beinhaltet sogar eine Coverversion seines größten Einflusses."Kensington Blues" ist durchsetzt mit Minimalismus. Geschaffen auf einer einzelnen Gitarre. 10 Minuten langes ekstatisches und schnelles Fingerpicking, das in tiefe Melancholie getränkt sind, wechseln sich ab mit kurzen Steel-Guitar-Phasen, Blues-Anleihen, etc. - die aber nie so konsequent in die einzelnen Sparten, Genres rutschen, sondern die ständige Wiederholung der Akkordfolgen mit kurzen langsamen, melodiösen Phasen zum Thema haben und das bringt einen davon ab, Jack Rose in eine bestimmte Ecke zu stecken. Rose hält sich nicht an ein stringentes Konzept, sondern spielt sich in aller Schnelligkeit selbst ans Ende seiner Stücke, ohne sich an festgeschriebene Noten zu halten. Die Faszination dieses Albums das Verlorengehen in diesem Gitarrenspiel, von Künstler und von mir als Hörer. Die Übergänge von anscheinend improvisierten Phasen, in denen einzelne Töne im Vordergrund stehen, zu schnellen, monotonen Ausbrüchen sind mir am liebsten (+ das daraus folgende Abklingen). |
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leoconvoy |
10.07.2011 - 02:35 Uhr
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