Element Of Crime

User Beitrag
Castorp
21.08.2010 - 23:06 Uhr
Ich glaube, sie haben Regener am Ende schlichtweg nicht erraten können. Und vielleicht haben sich die Macher dann gedacht, dass sie lieber noch ein bisschen Interview-Material mit Regener in die kurzen 30 Minuten reinnehmen, anstatt das ziellose Rätseln. (war zumindest meine Theorie)

Tim Renner macht einen sehr kompetenten Eindruck in den bisherigen Sendungen.
qwertz
29.01.2011 - 12:27 Uhr
Ab nächster Woche wieder live zu sehen. Obwohl seit der letzten Albumveröffentlichung fast zwei Jahre rum sind, trägt die Tour immer noch den Albumnamen. Irgendwie seltsam...
Jemand dabei?
Wird mein erstes EoC-Konzert und ich bin sehr gespannt. Was kann darf man erwarten?
Mikael Pernfors
29.01.2011 - 12:47 Uhr
Du solltest ein ödes und schnarchiges Konzert erwarten mit einem mundfaulen Sven Regener, der so gut wie keine Ansagen macht. Nach ungefähr 45 Minuten wirst Du auch noch feststellen, dass sie kaum Songs von den beiden besten Platten spielen und zum Ende wirst Du das Konzert schon wieder vergessen haben, weil sie fast durchgehend im gleichen stoischen Takt spielen. EOC sind eine tolle Band auf Cd , aber live ist das nichts weiter als ein großes Rentner treffen. Hab sie mal geshen und war nach den Konzerten einfach nur müde.
Der Bohrer Müller
29.01.2011 - 12:49 Uhr
Das kann ja nun auch deine Tagesform gewesen sein.
stativision
29.01.2011 - 14:53 Uhr
ich hab den auftritt beim haldern pop vor fünf jahren (?) gesehen, den fand ich überraschend gut. lustig röhrende stimme von regener, ziemlich viel von den schnelleren sachen.
Bobdoc
06.02.2011 - 12:40 Uhr
gestern in ulm gesehen. positiv überrascht. also lahm war da nix. tolle band, die gut zusammenspielt und die spass dabei hat.
qwertz
06.02.2011 - 13:02 Uhr
War in Rostock dabei und kann dem zustimmen. War unterhaltsam und keinesfalls langweilig. Regener hat viel mehr Ansagen gemacht, als ich gedacht hätte, dazu knapp zwei Stunden Spielzeit. Bevor sie die Bühne betraten, lief übrigens "Pyramid Song".
Greg
06.02.2011 - 13:57 Uhr
Die haben einfach keinen Pepp mehr. Regener ist schon ein skuriler Typ, aber auch schon zu satt, zu reich, zu erfolgreich. Der hängt sich nicht mehr rein, sondern macht alles irgendwie als wärs nebenbei. Früher waren se viel besser - live und auf Pladde!
naur
20.10.2012 - 13:13 Uhr
Für alle die es noch nicht wissen: :)

ELEMENT OF CRIME spielen im nächsten Frühjahr Clubkonzerte in Köln, Hamburg, Berlin, München und Frankfurt.

Das Motto:

"Wir hängen tagsüber ab und spielen abends im Club".

Die Termine:

18. März 2013, Frankfurt - Batschkapp
19. März 2013, Frankfurt - Batschkapp
20. März 2013, Frankfurt - Batschkapp

03. April 2013, Köln - Gloria
04. April 2013, Köln - Gloria
05. April 2013, Köln - Gloria

10. April 2013, München - Freiheiz
11. April 2013, München - Freiheiz
12. April 2013, München - Freiheiz

16. April 2013, Hamburg - Fabrik
17. April 2013, Hamburg - Fabrik
18. April 2013, Hamburg - Fabrik

22. April 2013, Berlin - Lido
23. April 2013, Berlin - Lido
24. April 2013, Berlin - Lido
25. April 2013, Berlin - Lido
26. April 2013, Berlin - Lido
Achim
20.10.2012 - 14:59 Uhr
interessantes konzept, nach regeners ausfall bzgl. urheberrecht ist mir aber sämtliche lust auf die band vergangen.

Achim.
dollvepp
20.10.2012 - 15:11 Uhr
Hätte schon bock, die mal live zu sehen. Aber ich gucks mir lieber hinterher bei youtube an.
eitler pfau, der herr regener
24.10.2012 - 12:56 Uhr
muss dieser unsympathische regener jetzt auch noch in bucks kehlmann-verfilmung mitspielen? grauenvoll.

Lichtgestalt

User und Moderator

Postings: 4751

Registriert seit 02.07.2013

01.05.2016 - 07:50 Uhr
Kluger Kopf!

WZ: Ich möchte mit Ihnen über das Flüchtlingsthema sprechen. Könnte daraus ein Element of Crime-Song entstehen?

Regener: Vor jedem Lied steht eine gute Idee. Man sollte nicht meinen, man müsste bestimmte Themen abarbeiten, nur weil die aktuell sind oder so, das wäre auch Quatsch. Man würde der Kunst eine kleinere Rolle zuweisen, als sie sie eigentlich hat.

WZ: Äußern Sie sich zu politischen Entwicklungen?

Regener: Ich glaube nicht, dass ich da sehr neue, noch nie ausgesprochene Erkenntnisse einbringen kann. Als Musiker muss ich nicht unbedingt auch Politiker sein. Ich habe eine politische Meinung, aber ich bin nicht der Meinung, dass man die unbedingt in die Öffentlichkeit bringen muss, weil man eben Sänger in einer Band ist. Das ergibt für mich irgendwie keinen Sinn.

WZ: Manch einer würde sich von Ihnen vielleicht ein wenig Halt erwarten.

Regener: Es gibt keinen Grund, dass jemand, der einen guten Song schreiben, schön singen und Trompete spielen kann, dass der politisch klüger ist als andere. Die Meinung von so einem ist genauso interessant wie die eines jeden anderen. Aber nicht mehr. Nur weil ich jeden Tag Trompete übe, habe ich nicht plötzlich das Patentrezept in Sachen Flüchtlingspolitik. Es ist etwas Antiaufklärerisches, dass einer anderen die Gedanken vorfertigt. Selber denken macht klug. Auch in der Politik.

WZ: Hat Politik nichts mit Kunst zu tun?

Regener: Ich bin sehr dafür, die Dinge nicht zu sehr zu vermischen. In der Kunst nehmen wir die Leute ja eher beim Gefühl. Das Gefühl ist immer problematisch in der Politik. Gefühle plus Politik sind eigentlich das Rezept für Populismus. Man nimmt die Leute bei ihren Ängsten und nutzt das. Das gibt es oft eben auch, wenn diese kulturellen Dinge mit ins Spiel kommen. Wir sollten uns im Sinne von Vernunft und Aufklärung darum bemühen, das möglichst zu trennen. Vernunft ist in der Kunst eigentlich völlig uninteressant.

WZ: Es gibt aber Künstler wie Herbert Grönemeyer zum Beispiel, die sich oft auch politisch zu Wort melden.

Regener: Herbert Grönemeyers Stimme ist so legitim, wie die jedes anderen Menschen. Wenn er meint, er muss sich melden, weil es sonst keiner tut, dann ist das völlig in Ordnung. Das hat aber nicht viel mit seiner Musik zu tun. Ich könnte ja richtig finden, was er da sagt, aber seine Musik nicht mögen. Und ich könnte seine Musik mögen und falsch finden, was er da sagt. Und beides ist in Ordnung. Also gibt es da keinen zwingenden Zusammenhang. Kunst ist Geschmacksache, Politik nicht.Und das ist auch bei dem Thema Flüchtlinge wichtig: Dass man pragmatischer und vernünftiger denkt. Weniger entweder nur mit Angst hantiert oder sich zwanghaft die Lage schön trinkt. Damit hilft man nämlich niemandem, vor allem den Flüchtlingen nicht.

„Gefühl ist problematisch in der Politik“
Richter Gnadenlos & Dr.Phigg
02.05.2016 - 00:01 Uhr
zwischen den Zeilen, die Ostler kennen dieses, versteckt der Regener seine eigene Meinung.

Anders ist es zur Zeit in der K-Fuzzyszene überhaupt nicht möglich, wenn der Künstler nicht vorbehaltlos der Märkl-Politik auf den Leim gegangen ist, sich vorsichtig opponent zu positionieren.
Mich wundert sowieso das wie in Adi's Zeiten, sich überhaupt einige Bekannte Größen ohne nachzudenken dem hochimperialistischen Gestus der Regierung anzuschließen.

Das hatten unsere Großeltern schon einmal.

hideout

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Registriert seit 07.06.2019

05.08.2019 - 22:07 Uhr
DAMALS HINTERM MOND (1991)

1.Blaulicht und Zwielicht 7/10
2.Geh doch hin 10/10
3.Damals hinterm Mond 7/10
4.Mach das Licht aus wenn du gehst 9/10
5.Rein gar nichts 9/10
6.Ofen aus Glas 6/10
7.Wahr und gut und schön 9/10
8.Wieder ein Tag 7/10
9.Kein Schwein auf dem Tisch 8/10
10.Vier Stunden vor Elbe 1 5/10
11.Carla 7/10


Ich trinke zu hastig? Was geht dich das an!?
8,0/10


Edit: Gibts denn nun nächstes Jahr nach dem Dekadenvoting endlich mal ein EoC-Song-Voting? :)

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