Travis - The boy with no name
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Konsum |
30.03.2007 - 15:49 Uhr
Naja, wenn songs oder Platten nach Söhnen aus der Band benannt werden, ist das im allgemeinen kein gutes Zeichen. |
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ronderero |
30.03.2007 - 16:16 Uhr
immer noch um längen besser als modest mouse, bloc party, maximo park, clap your hands und konsorten - musik mit gefühl |
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Francois |
03.04.2007 - 08:35 Uhr
wahnsinnben stiller hat ne kuhglocke geschwungen. das muss das album des jahres werden! scherz beiseite ich freue mich sehr auf das album... travis sind bekannt für songs, die für die ewigkeit sein können...für ein ganzes album hats noch nicht gereicht...12 memories hat seine stärken, aber eben auch schwächen... mein gefühl sagt mir aber, dass das neue album, ihr bestes wird...keine ahnung wieso... closer ist für mich sowieso ein heißer tipp für den persönlichen "hit des jahres"... |
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Scoundrel |
03.04.2007 - 09:01 Uhr
Ich hab damals sowohl "The Man who", wie auch "The Invisible Band" sehr gemocht,aber ich find die neue Single bislang leider ziemlich fade!! |
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jo |
03.04.2007 - 10:20 Uhr
'Closer' schleicht sich langsam in die Gehörgänge. Entweder man mag solch unscheinbare Songs oder eben nicht.Mir gefällt er ;). |
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leKeks |
04.04.2007 - 14:27 Uhr
Ich hoffe inständig, daß es besser wird, als die letzte. Die hats mir als doch eingefleischten Travis-Fan sehr sehr schwer gemacht. |
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chrishide |
17.04.2007 - 02:05 Uhr
ich hab schonmal das ganze album hören konnen!find es total geil |
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jo |
17.04.2007 - 11:36 Uhr
Ich kenne bisher nur die Songs, die es bei MySpace und/oder über die Homepage zu hören gab. Die fand ich allerdings fast alle sehr gut. Healy scheint noch etwas an seiner sowieso schon tollen Stimme gefeilt zu haben. Holt unglaublich viel aus den Songs 'raus. |
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Menikmati |
17.04.2007 - 15:08 Uhr
closer hat für mich einen biederen anstrich von altherrenpop. mir fehlt der schmiss von sing bzw. der schmalz von flowers in the window. zum kuscheln allerdings ganz geeignet...mehr wohl nicht |
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musie |
17.04.2007 - 15:58 Uhr
@menikmati:genau das stört mich auch bei den restlichen liedern. es ist alles sehr schön, wunderbar gesungen, in höchsten lagen, aber mir ist das zu bieder. z.b. auch im vergleich zu element of crime, die trotz einem man verzeihe mir anstrich von altherrenpop nie bieder wirken. es ist hier ein bisschen gar viel brave schönwetterblümchenbanjomusik. doch das cover ist sehr schön... |
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jo |
17.04.2007 - 17:53 Uhr
Ich weiß nicht, wieso das der Band erst jetzt vorgeworfen wird. Nur weil die Mitglieder nun selbst älter sind? ;) Die Musik ist für mich nicht wirklich "älter" geworden... |
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Menikmati |
17.04.2007 - 18:01 Uhr
ich kenne erst das lied closer und werde mir das album erst anhören bevor ich urteile.. doch closer kommt ein bisschen gar unaufgeregt daher. ein unauffälliger refrain indem der sänger unentwegt die worte "closer, lean on me now" ins mikrophon wimmert ist ein bisschen wenig für eine band, die mit songs wie writing to reach you oder sing einst für aufruhre sorgten..aber eben, wir wartens ab.. |
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Katsche |
17.04.2007 - 18:02 Uhr
Natürlich sind sie älter geworden, das allein wär' auch nicht so schlimm. Aber leider ist es für meinen Geschmack auch sehr viel seichter geworden. Guter Durchschnitt, aber die Erwartungen sind halt bei Travis ziemlich hoch! |
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jo |
17.04.2007 - 18:29 Uhr
@Menikmati:die mit songs wie writing to reach you oder sing einst für aufruhre sorgten Wobei ich das bei 'Sing' sowieso nicht verstehen konnte. Da war das Essen-Werf-Video, aber der Song an sich war schon sehr unspektakulär. Oder wie ist ein Refrain, in dem es vor allem nur "Sing, Sing, Sing" heißt, dann im Vergleich zu dem ja geradezu wortgefüllten von 'Closer' zu werten? ;) |
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Menikmati |
17.04.2007 - 18:37 Uhr
@jobei sing war es eher die instrumentierung die mich begeisterte, dieses geile banjo ging mir lange nicht aus den ohren. zusammen mit dem text ergab dies einen genialen "mitschunkler"..vielleicht wollten sie bei closer in die selbe kerbe schlagen. meiner meinung nach ist ihnen dieser versuch jedoch missglückt.. |
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jo |
17.04.2007 - 20:12 Uhr
Das Banjo war bei 'Sing' eher das, was mich störte. Nach einer Zeit hörte ich es zum Glück kaum noch 'raus.'Closer' ist für mich jedenfalls der stärkere Song. Wahrscheinlich mag ich, dass er "unscheinbarer" ist... |
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Ne0n |
17.04.2007 - 21:31 Uhr
Das Album ist gut geworden, leidet für meinen Geschmack aber an Innovationsmangel... wer die drei Alben zuvor kennt, kann sich bereits denken, wie das neueste Werk klingt. Sicherlich eignet sich die Musik sehr, um sie nebenbei zu hören oder um zu kuscheln oder sonst was ^^, aber einschlagen tut es (noch) nicht wirklich |
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john |
17.04.2007 - 21:41 Uhr
höre grad das neue album. definitiv schlechter erwartet. selfish jean find ich hammermässig. der rest sehr weich, wie von travis gewohnt. |
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Armin |
18.04.2007 - 22:44 Uhr
Hallo zusammen, sie ist zurück: die Band, ohne die es - wie selbst Chris Martin jüngst zugeben musste - "Coldplay möglicherweise nie gegeben hätte". Eine Band, die bereits zweimal den Brit Award als "beste britische Band" gewann und deren zweites Album "The Man Who" in jedem achten britischen Haushalt zu finden ist. Drei Jahre ist es her, dass das schottische Quartett mit "12 Memories" sein bis dato letztes Album veröffentlichte. Am 27.04. erscheint nun endlich mit "Closer" die erste Single aus dem langerwarteten neuen Album "The Boy With No Name", welches am 04.05. in den Läden stehen wird. Travis-Sänger und -Songwriter Fran Healy betrachtet den Song "Closer" als "Keimzelle für das komplette restliche Album". Die Gänsehaut-Zeitlupen-Stadion-Pophymne "Closer", die vom Travis-Label "Independiente" ebenso zutreffend wie weitgehend unübersetzbar als "a widescreen sweep of emotive and melodic indie rock" bezeichnet wird, erscheint bereits am 20.04.. Das Video zum Song wurde jüngst in Los Angeles gedreht. Es zeigt Fran im Bären-Kostüm eines Supermarkt-Maskottchens, enthält Tanzchoreographien mit Einkaufswägen und featured Travis-Fan und Hollywood-A-Lister Ben Stiller in der Rolle eines Filialleiters, der als Spielverderber dem Treiben in seinem Supermarkt ein Ende zu setzen versucht. Stiller war darüber hinaus auch an den Albumaufnahmen zu "The Boy With No Name" beteiligt: Bei einem Song ist eine Kuhglocke zu hören, die der Hollywoodstar einspielte. Ab dem 27.04. im Handel: Travis - "Closer" Ab dem 27.04. im Handel |
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Karsten |
18.04.2007 - 22:47 Uhr
Das Cover ist sehr gelungen. |
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Sebastian |
20.04.2007 - 13:38 Uhr
mir gefällts gut...wenn man die anderen alben betrachtet erinnert es mich am meisten an the man who |
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ano |
20.04.2007 - 19:08 Uhr
Der Refrain der Woche bei "Closer". |
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black star |
24.04.2007 - 17:21 Uhr
"the boy with no name" wird wohl wieder in richtung "the man who" gehen. mich wundert es, wie man es schafft, trotz extrem schnulzigen songs nicht kitschig zu wirken. travis bleibt ein unikat |
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Doug Heffernan |
25.04.2007 - 01:03 Uhr
also ich mag das neue album...in solchen schnulz-aber-nicht-kitschig-alben muss man sich immer reinhören...da gibts zwar die schönen einfachen nummern wie closer...aber dieses album bietet wundervolle melodien und wirklich schöne songs...tolles album |
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Humpty Dumpty |
25.04.2007 - 03:45 Uhr
Eine Band, die - obgleich viele ihrer Songs balanglos waren - das Potential zu unerreichten Pop-Perlen wie Driftwood oder Sing hat, darf man nie abschreiben. |
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qwertz |
25.04.2007 - 15:42 Uhr
die single ist super und das dazugehörige video schön! |
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Deaf |
25.04.2007 - 16:06 Uhr
Apropos neue Single: Die ist wirklich sehr lahm und langweilig geworden. Travis sind eh schon seit längerer Zeit tot. Oder waren sie überhaupt mal lebendig? |
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michi |
25.04.2007 - 16:16 Uhr
Obwohl ich's auch öfter mal kitschig mag- "Closer" ist mir leider in jedem Fall zu lahm |
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miguelle |
25.04.2007 - 17:04 Uhr
travis sind die schottischen Pur . keine frage |
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Target |
25.04.2007 - 19:42 Uhr
@deaf: du bist taub, har har. Closer ist ein sehr schönes Lied, keine Frage. Die ersten 6, 7 Lieder auf dem Album sind die besten von Travis seit "The Invisible Band". Danach wirds ein bisschen langweilig. Einiges davon könnte auch in die ZDF-Hitparade passen. |
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Ne0n |
25.04.2007 - 21:44 Uhr
Merkwürdigerweise tragen Travis mit ihrem neuen Album Einiges dazu bei, dass sie in meiner Skala um viele Punkte abfallen. Dass Travis nach ihren drei vorherigen untereinander recht ähnlichen klingenden Alben nicht allzu viele Innovationen einbrächten, hatte man ja noch erahnen können, aber diesen Inspirationsmangel hätte ich selbst ihnen nicht zugetraut. Die Songs wirken ähnlich wie beim letzten Coldplay Album zu geschliffen und man wird das Gefühl nicht los, jeden Song bereits irgendwoher zu kennen. In Anbetracht der Zeit, die sie sich seit dem letzten Album gegönnt haben, wohl eine der größten Enttäuschungen des Jahres für mich. Bleibt höchstens zu sagen, dass jeder, der Travis mag, auch das Album mögen wird. |
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Lebende Legende |
26.04.2007 - 00:10 Uhr
So und jetzt geh weiter Skalen malen und Punkte sortieren... |
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kasorp |
28.04.2007 - 11:28 Uhr
Na, das Album mit dem perfektionistisch-kommerziellen letzen Coldplay-Album zu vergleichen, halte ich doch für sehr weit hergeholt - meiner Meinung nach klingen Travis hier leicht und ehrlich wie lang nicht mehr, auch wenn durchaus der eine oder andere belanglose Song dazwischen ist. Beim ersten Hören dachte ich noch: mein Gott, wie banal und langweilig...aber mittlerweile hat sich das völlig gewandeltpersönliche Highlights: 3 times and you lose !! big chair eyes wide open my eyes !! (out in space könnte original so auf the man who gewesen sein) colder !! und das doppelpack zum schluss ist ja mal schräg-gute-laune pur... |
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jo |
28.04.2007 - 11:53 Uhr
Den Vergleich zum "geschliffenen-Coldplay-Sound" finde ich auch sehr unpassend.Ebenso sehe ich '12 Memories' weiterhin als relativ untypisches Album im Bandkontext an. |
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Ne0n |
29.04.2007 - 16:46 Uhr
Es geht mir auch nicht um die Musik von Coldplay selbst, sondern einfach nur um diese vollkommen abgeschliffene Produktion des Albums. Da fiel mir eben Coldplay ein, weil ich es bei denen damals ebenso empfunden hatte... @Lebende Legende.... traurig, wie stupide du reagierst, bloß weil jemand "deine" Musik nicht vergöttert... |
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jo |
29.04.2007 - 18:28 Uhr
Es geht mir auch nicht um die Musik von Coldplay selbst, sondern einfach nur um diese vollkommen abgeschliffene Produktion des Albums. Da fiel mir eben Coldplay ein, weil ich es bei denen damals ebenso empfunden hatte... Das war mir schon klar (falls das anders angekommen sein sollte, liegt das daran, dass mein längerer Beitrag wegen "eines - natürlich unbenannten - Wortes" mal wieder nicht abgeschickt werden konnte und ich es nach dem dritten Mal umtexten dann aufgegeben hatte ;) ), aber für mich ist die Produktion kein Stück abgeschliffener als sie es bei 'The Man Who' oder 'The Invisible Band' war. Und das ist mir nicht zu "abgeschliffen", sondern kommt mir passend vor. Ich denke, dass das generell am wieder gleichen Produzenten liegt, der den Bandsound wohl auf diese Weise interpretiert. Und das, obwohl Godrich auch schon diverse Male bewiesen hat, dass er "rohere" Produktionen an den Tag legen kann. Und Hedges und Eno haben wohl auch nicht allzu viel daran verändert. Allerdings fand ich '12 Memories' (was ja von der Band selbst produziert wurde) durchaus "roher". Und auch diverse Stücke darauf (die Albumversion von 'The Beautiful Occupation', 'Peace the F*ck out', 'Walking Down the Hill') hätten auf kein anderes Album gepasst. |
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floesn |
03.05.2007 - 16:06 Uhr
Beim Anfang von "Selfish Jean" dachte ich spontan an "Lust for Life". |
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musie |
03.05.2007 - 16:15 Uhr
stimmt, floesn, das hat was! danach wirds dann aber schnell harmonischer.. ;-)hab jetzt auch ein aktuelles live konzert gehört, sie sind halt grundsympathisch, die herren von travis. da passt wohl auch diese art von musik. für mich persönlich ists aber nicht mehr so erträglich (hier wurde der zucker klebrig) und ich würde ihnen für diese cd mit einem gehörigen sympathiebonus knappe 5/10 punkte geben... |
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jo |
04.05.2007 - 12:04 Uhr
@floesn:Ja, das war auch meine erste Assoziation. Von mir gibt's übrigens, ohne Sympathiebonus, 'ne verdiente 8/10. |
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Armin |
04.05.2007 - 21:00 Uhr
Hallo zusammen, drei Jahre ist es her, dass Travis mit "12 Memories" ihr bis dato letztes Album veröffentlichten. Nun erscheint mit "The Boy With No Name" das fünfte Studioalbum der aus Glasgow stammenden Band. Die erste Single-Auskopplung mit dem Titel "Closer", die Travis-Sänger und -Songwriter Fran Healy als "Keimzelle für das komplette restliche Album" bezeichnet, wurde bereits am 27.04.2007 veröffentlicht. Der Titel des Albums geht auf die vor kurzem erfolgte Familiengründung Healys zurück: Wochenlang konnten er und seine Frau Nora sich nicht auf einen Namen für ihren neugeborenen Sohn Clay einigen - der Nachwuchs firmierte daher in den ersten Lebenswochen als "the boy with no name" ("Der Junge ohne Namen"). "Ich werde mich ganz bestimmt nicht hinstellen und sagen, dass das hier das beste Album der vergangenen zwanzig Jahre ist", sagt Fran Healy. "Aber ich bin der Meinung, dass wir ein wirklich gutes Album gemacht haben. Man hat das Gefühl, wir sind wieder da." In der Tat: Das fünfte Travis-Album ist eine Platte, die die Menschen daran erinnern wird, wie vier Freunde aus Glasgow zu einer der größten und beliebtesten Bands des Vereinten Königreichs wurden. Eine Band, ohne die es - wie Chris Martin jüngst zugeben musste - "Coldplay möglicherweise nie gegeben hätte". Eine Band, die Millionen von Platten verkaufte und als Headliner bei den größten Festivals auftrat. Eine Band, die bereits zweimal den Brit Award als "beste britische Band" gewann und deren zweites Album "The Man Who" in jedem achten britischen Haushalt zu finden ist. Oder einfacher ausgedrückt: "The Boy With No Name" ist eine großartige Ansammlung bittersüßer Popsongs, erschaffen von einer Band, die bittersüße Popmusik besser macht als jeder andere. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass jeder Song - inklusive dem supercatchy Bonustrack - ohne Einschränkung locker die Tauglichkeit zur potenziellen Hitsingle erbringt. Ganz offensichtlich hat Healy sein Talent für das Schreiben brillanter Songs über die Höhen und Tiefen des Lebens nicht verloren. Dreieinhalb Jahre sind seit dem letzten Studioalbum der Band vergangen, das den Titel "12 Memories" trug und das Healy heute als "eine Art Therapiesitzung" beschreibt. Payne ergänzt: "Ich mag das Album wirklich sehr, aber ich denke, wir mussten uns damals noch vom Wahnsinn der vorangegangenen Jahre erholen." Beispielsweise von dem Wahnsinn, nach einem Debütalbum, das sich 40.000 Mal verkaufte ("Good Feeling", 1997) mit den beiden folgenden jeweils Multi-Platinstatus ("The Man Who" 1999 und "The Invisible Band" 2001) zu erreichen. Oder von dem Wahnsinn, wenn dein Schlagzeuger (Neil Primrose) kopfüber ins flache Ende eines Swimmingpools springt (2002), sich dabei die oberen Halswirbel zertrümmert und um ein Haar ums Leben kommt. Oder, nicht zu vergessen, vom Wahnsinn, wenn sich das Land, in dem du aufgewachsen bist, an einem Krieg beteiligt, mit dem man nicht einverstanden ist. Als die Promotion für das letzte Album "12 Memories" beendet war, beschloss die Band, ihre erste richtige Pause einzulegen. "Ich dachte nur: 'Ich muss dringend leben'", sagt Healy heute. "Meine besten Songs entstammen persönlichen Erfahrungen aus meinem eigenen Leben. Also beschloss ich, einige Zeit Pause zu machen, um mit den Menschen zusammen zu sein, die mir wichtig sind, Urlaub zu machen, rumzuhängen und wegzukommen von der Intensität des Musikbusiness." Im Herbst 2004 war die Band schließlich erholt genug für einen Neuanfang. Um die ganze Sache ins Rollen zu bringen, gingen Travis zusammen mit Brian Eno ins Studio, um an einigen Ideen zu arbeiten. Das brachte die Kreativität innerhalb der Band in Gang und schon bald war man mitten in einem Prozess, bei dem Healy einige Songs schrieb, die Band sie aufnahm und die Produzenten Nigel Godrich und Mike Hedges ab und zu vorbei schauten, um ihre Meinung kund zu tun. Einer intensiven Phase der Aktivität folgten einige Wochen bzw. Monate Verschnaufpause. Die Auszeit nutzte Healy dazu, zum ersten Mal Vater zu werden, mit "Save The Children" den Sudan zu besuchen und das eine oder andere Konzert zu geben (das Live-Highlight des Jahres 2005 war entweder der Auftritt bei "Live 8", als Headliner beim "Isle Of Wight"-Festival oder das alljährliche Crouch End Weihnachtskonzert). Und dann, als die Band das Gefühl hatte, der richtige Zeitpunkt sei gekommen, fanden sich Travis wieder im Studio ein. "Wir gingen die ganze Sache sehr, sehr relaxed an", sagt Healy. Die Aufnahmen waren so entspannt, dass sie sogar einige Freunde einluden, daran teilzunehmen, darunter Hollywood-Star (und Travis-Fan) Ben Stiller, der bei einer Session Kuhglocke spielte. "Mir machte es diesmal großen Spaß, im Studio zu sein", sagt Payne. "Ich denke, das ging uns allen so. Es klingt saudumm, aber es passierten einige unglaubliche Sachen, einfach beim miteinander Musizieren. Es schweißte uns als Band wirklich zusammen." Es dauerte nicht lange und es wurde augenscheinlich, dass sie jede Menge Songs beieinander hatten. Jede Menge gute Songs. "Die schiere Quantität an Stücken, die wir aufnahmen, war einfach unglaublich", erinnert sich Payne. "Letzten Endes hatten wir dreißig oder vierzig Tracks. Die Tatsache, dass sich der Prozess, diese Zahl auf elf zu reduzieren, so dermaßen schwierig gestaltete, sagt eigentlich alles über die Qualität des Songmaterials. Wir waren noch nie in der Situation gewesen, dass wir zu viele Songs gehabt hätten. Sogar bei 'The Man Who' hatten wir kurz vor Schluss gerade mal acht oder neun Stück." "The Boy With No Name" wurde schließlich im Dezember 2006 fertig gestellt. "Zu diesem Zeitpunkt verstummten auch die Stimmen in meinem Kopf, die mir jede Nacht einflüsterten, dass es noch nicht soweit sei", grinst Healy. "Jetzt bin ich aber sehr zufrieden und denke, dass wir da etwas Großartiges erschaffen haben und dass es nun an der Zeit ist, es unter die Leute zu bringen." Ab dem 04.05.2007 im Handel: |
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Gemini |
05.05.2007 - 00:15 Uhr
Nach zwei, drei Hördurchgängen würde ich jetzt sagen, ich find's so lala. Einige nette Songs, einige weniger umwerfende - mein vorläufiger Eindruck unterm Strich somit insgesamt eher etwas durchwachsen, und auch irgendwas richtig Einschlagendes vermisse ich mometan vielleicht (noch) ein bisschen. Aber okay, Travis-Songs besaßen ja eigentlich bisher zumeist die Eigenschaft, sich langsam doch recht gemächlich bei einem einzuschleichen, und für ein abschließendes Urteil gar wäre es jetzt ohnehin noch zu früh, mal sehen also. |
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Sponge |
05.05.2007 - 02:08 Uhr
Die ersten paar Songs sind schon mal ganz ok, aber verglichen mit einem "Writing To Reach You"... naja vielleicht wächst es noch |
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Lebende Legende |
07.05.2007 - 09:43 Uhr
@ Ne0nIch kann mich richtig vorstellen, wie du abends zuhause hockst und Bands, Alben, Lieder auf irgendwelchen Skalen rumschiebst. Ich mag das Album, warm, etwas kitschig, das was man von Travis erwartet. Von vergöttern kann keine Rede sein. Jemand, der mindestens 2 weitere Travis-Alben kennt und befähigt ist einen halbwegs klaren Gedanken zu fassen, sollte durchaus in der Lage sein, von Travis etwas anderes als Innovation zu erwarten. Ist das schlimm? Nö! Hör doch hin: wunderschöne kleine Popperlen! |
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musie |
07.05.2007 - 12:17 Uhr
dringend gesucht: meinen zugang zu travis. der war immer da. plötzlich ist er nun weg. |
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jo |
07.05.2007 - 12:40 Uhr
Das ist in der Tat seltsam... |
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Gemini |
07.05.2007 - 14:04 Uhr
dringend gesucht: meinen zugang zu travis. der war immer da. plötzlich ist er nun weg.Sowas in der Richtung dachte ich ganz zu Anfang auch. Aber ich glaube, bei mir wird's allmählich doch noch was... |
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jo |
07.05.2007 - 14:17 Uhr
Waren wohl zu lange weg ;)... |
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Ne0n |
07.05.2007 - 17:55 Uhr
@Lebende Legende ...dass dein Vorstellungsvermögen ein wenig begrenzt ist, habe ich mir bereits gedacht... |
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jo |
07.05.2007 - 19:39 Uhr
Fand ich auch seltsam. Ist doch alles (juhuuu!) Geschmackssache... |
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Lebende Legende |
07.05.2007 - 21:25 Uhr
@Ne0nblabla.. sinnvolles statt scheiße schreiben. Ich hab immerhin versucht den ein oder anderen Gedanken einzubringen. Na, was solls? Immerhin bist du mir so lieber als mit diesem lächerlich gestochenen Schreibstil von oben. |
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