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The Strokes - Is this it

User Beitrag
captain kidd
02.01.2006 - 13:10 Uhr
was hat kunst mit leistung zu tun? muss alles immer neu sein? nimm zum beispiel das album time out of mind von dylan. im song "love sick" singt er die zeile "i'm sick of love". das haben vor ihm vielleicht schon 3000 sänger gesungen. aber mit diesem sound, mit dieser verzweifelt trotzigen stimme klingt es, als würde er die zeile erstmals der welt präsentieren und damit eine nie gekannte wahrheit offenbaren. und das album ist voll von solchen allgemeinen zeilen, die im besonderen kontext eine unheimliche kraft entfalten.
Ursus
02.01.2006 - 13:11 Uhr
@captain
"du sagtest, mir fehle der durchblick bei indierock und könne deswegen mit den strokes nichts anfangen"

Nirvana waren da gemeint, aber egal.


"letztlich hast du aber unrecht. denn wenn einer eine bestimmte art von musik nicht mag, sagt das nichts über die musik aus, sondern nur über den jeweiligen hörer. nämlich, dass er diese betreffende musik nicht mag. nichts weiter."

Ähm, ja dem stimme ich zu. Aber wo habe ich da unrecht? Hab ich was gegenteiliges behauptet?

Das mit dem Free Jazz kann ich nachvollziehen. Bei verschiedenen anderen Sachen kenn ich das auch. Nur nicht bei Free Jazz. Den mag ich immer noch nicht. Dafür die eine oder andere HipHop oder Rap-Platte oder Sachen von Kraftwerk.
captain kidd
02.01.2006 - 13:12 Uhr
@ Drops
solche texte bewirken GAR NICHTS. beruhigen nur das gewissen des hörers, der glaubt, nur weil er diese art von musik hört, würde er sich schon abgrenzen von den kriegstreibern. und künstler mit solchen texten, die denen kein politischen aktionen folgen lassen, kann ich auch nicht ernst nehmen. gerade punkbands müssen doch wissen, dass sie nur von leuten gehört werden, die eh schon der in den songs verbreiteten meinung sind.
Obrac
02.01.2006 - 13:12 Uhr
Nö , so lange Regierungen immer noch lustige Angrifskriege anzetteln, Hunderte Millionen Menschen hungrig ins Bett müssen, während einige wenige in Kavier und Champagner schwelgen, so lange sind solche Texte nicht einfallslos .. wie abgestumpft kann man eigentlich sein ?

Es gibt auch andere Möglichkeiten, seine Meinung über sowas kundzutun. Mein Gott, Lyrik ist ein Makrokosmos.. es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

@kidd: Dann mag der Song im Gesamtkontext gut sein , aber der Text ist es nicht. Eine andere, eingene Zeile hätte eine größere Wirkung entfaltet.. es ist doch nur die Musik, die bei dir den Text aufwertet.
Ursus
02.01.2006 - 13:13 Uhr
"was hat kunst mit leistung zu tun? muss alles immer neu sein?"

Hmm, da kann ich nur sagen: Stimmt genau.
captain kidd
02.01.2006 - 13:23 Uhr
@ Ursus

1) strokes, nirvana - das ist doch egal. du müsstest mehr auf meine argumente eingehen. das würde mich mehr interessieren.

2)wo du unrecht hast? du hast mir "vorgeworfen", ich könne die musik von nirvana nicht wirklich beurteilen, da ich keine ahnung von indierock hätte. das ist aber nichts weiter als eine überinterpreatation deinerseits. du findest nirvana gut, ich finde nirvana schlecht. du versuchts nun, deinen geschmack zu objektivieren, ums agen zu können, dass ich unrecht habe. also sprichst du mir ein bestimmtes wissen über diese musik ab. das ist auf mehreren ebenen nicht tragbar.

so kannst du gar nicht beurteilen, ob ich ahnung von dieser art von musik habe. zweitens ist es eben nicht nötig, ahnung von dieser art von musik zu haben, um sie nicht leiden zu können. man mag sie einfach nicht. positiv wird da eher ein schuh draus: man mag vielleicht eher musik, wenn man sich eingehender mit ihr beschäftig. hier tritt jedoch das huhn-ei-problem auf. was war zuerst da: die liebe zu diesem bestimmten stück oder die liebe zu diesem genre, die einem dieses eine stück besonders schmackhaft macht.

kommen wir auf das beispiel norah jones zurück. du hast gesagt, norah jones wäre DEFINITIV langweilig. ich könnte jetzt sagen, dass das nicht stimme, du das aber nicht erkennen kannst, weil du keine ahnung von country-folk-blues-pop hast. mache ich aber nicht*. es ist einfach dein geschmack, der jedoch nicht objektivierbar ist.

* ich sage einfach, du hast gar keine ahnung. hahaha
captain kidd
02.01.2006 - 13:26 Uhr
@ Obrac
und genau deswegen höre ich ja musik und lese kein buch. weil musik halt die verbindung aus allem ist. aus dieser melodie, dem sound und dem text. und die zeile "i'm sick of love" haut einfach so tief rein in dem songkontext... wahnsinn. der alte bob schleicht durch die straßen und hat liebeskummer. und er fühlt sich so scheiße, dass ihm die ganze doofe lieb gestohlen bleiben kann. großartig.
Drops
02.01.2006 - 13:26 Uhr
"solche texte bewirken GAR NICHTS"
Seh ich anders. Alles was dazu führt mehr als zwei Leute aus einem bestimmten Grund zusammenzuführen bewirkt etwas. Wenn ein vierter sogar noch veranlasst wird über etwas wenigstens einmal für eine Sekunde aus einem anderen Blickwinkel nachzudenken, bewirkt es schon eine ganze Menge.
Das ist eben diese schlimme Einstellung , die Dinge nur im groben Ganze zu sehen und zu meinen es bewirkt ja nichts. Das führt nur dazu, dass Leute fatalistisch werden.
captain kidd
02.01.2006 - 13:32 Uhr
nein nein, Drops. lies doch,w as ich oben geschrieben habe. punkbands erreichen doch nur leute, die bereits genau so denken wie die band. die preachen doch nur zu den bereits converteden. und erreichen damit NICHTS. etwa anderes ist da coldplay. oder u2. man mag die aktionen albern finden - aber die erreichen etwas. da sie zu menschen sprechen, die sich darüber sonst keine gedanken machen.
DerZensor
02.01.2006 - 13:33 Uhr
Ich sags nochmal in leicht veränderter Form: Jemand der nur Lo-Fi (Kings Of Convenience, Bright Eyes usw.) hört, sollte nicht sagen ob denn die neuste Dream Theater oder Opeth-Platte gut ist... Er kann von mir aus sagen "Gefällt mir" od. "Gefällt mir nicht" aber ob sie denn nun gut ist, das kann nur ein "Experte" (Einer der oft Musik dieser bestimmten Stilrichtung hat und Vergleiche anstellen kann) bestimmen - Aber hey, meine Meinung
captain kidd
02.01.2006 - 13:36 Uhr
nein, DerZensor. ob sie (OBJEKTIV) gut ist, kann niemand bestimmen. nur jeder für sich. ein kritiker kann sie in einen kontext stellen oder kann geschichten über den aufnahmeprozess erzählen oder was er fühlte, als er die platte hörte. und wenn du den geschmack des kritikers kennst, kannst du dadurch einen schluss für dich ziehen. aber es sagt NICHTS über die platte ALS SOLCHE aus.
Obrac
02.01.2006 - 13:39 Uhr
Naja, die Diskussion wird immer mal wieder auftreten, denke ich. Ich habe allein deswegen schon unrecht, weil die Entscheidungsfindung, ob etwas objektiv oder subjektiv zu bewerten ist, schon subjektiv ist.
Drops
02.01.2006 - 13:39 Uhr
Nein es kommen ja nicht immer wieder neue junge Leute über die Musik zu anderen Ideen, andere werden ja nicht durch die Texte bestärkt, dass man nicht soo alleine ist mit seiner Meinung. Es ist so unheimlich beschränkt zu glauben, dass bringt ja alles nichts. Der einzelnen bewirkt ja nichts, also füge ich mich. Die Einstellung ist eigentlich ne gute Voraussetzung für die Karriere als KZ-Wächter ..
DerZensor
02.01.2006 - 13:40 Uhr
Aber wenn dann auf 20 Review-Seiten "Tokio Hotel" immer mit der Minimalbewertung bewertet wird, dann steckt nix dahinter - Purer Zufall, dass gerade diese 20 Rezensoren die Platte halt nicht so mögen...
captain kidd
02.01.2006 - 13:42 Uhr
@ Obrac
ja, genau. das ist ein guter punkt.

@ Drops
du verstehst einfach nicht (oder willst du es nicht?). was ich sagen will. es geht letztlich darum, dass wenn diese musik keine politische aktion auslöst, sie völlig SINNLOS im politsichen sinne ist. sie ist dann nur was für das gewissen des hörers: seht her, ich bin gegen bush. das kann für den einzelnen wichtig sein, gesamtgesellschaftlich hat es jedoch weniger wirkung.
captain kidd
02.01.2006 - 13:46 Uhr
@ DerZensor
ich wäre immer vorsichtig, auf andere zu hören, wären sich auch in der überzahl. oder auch gerade, wenn sie in der überzahl sind. demnach müsstest du ja eigentlich bon jovi kaufen. denn die muss ja gut sein, weil so viele die kaufen. das sind aber keine experten sagst du? gut, anderes beispiel. 20 experten sagen mir, das die white stripes, radiohead und nirvana ganz tolle bands seien. ich finde sie öde. wer hat nun recht? die experten oder ich?
Drops
02.01.2006 - 13:47 Uhr
Wie sind gesamtgesellschaftliche Auswirkung bitte messbar. wie kannst du dir so ein Urteil rausnehmen ? Im Endeffekt waren alle deutschen Widerstandsgruppen gegen Hitler wirkungslos, was lernen wir draus ?
So eine Einstellung regt mich echt auf !
captain kidd
02.01.2006 - 13:53 Uhr
was redest du, Drops? waren die leute in den widerstandsgruppen punkfans? haben sie erst durch ein anti-flag-konzert erfahren, dass die welt ein scheißhaufen ist? also wenn ein besucher eines green-day-konzerts durch deren musik seine politischen ansichten ändern würde, hätte ich vor diesem menschen ein wenig angst. der wäre mir dann doch etwas zu naiv. verdammt, das ist eine popband. das hat mit politik nichts zu tun. punk hat mit politik nie was zu tun gehabt.
Ursus
02.01.2006 - 13:54 Uhr
Ich hab mehr recht.
Die White Stripes und Nirvana sind Top. Radiohead sind Öde. Finde ICH.
Das ist schon schwierig, aber zurück zu deinem Free Jazz Beispiel. Du sagst selbst du konntest es nicht ausstehen, hast dich damit beschäftigt, bist "Experte" geworden (oh mann, ich hasse diese Ausdrucksweise) und jetzt hörst du den Krempel.
Du kannst jetzt mehr zu dem Them sagen als vorher.
Oder nicht?
Ursus
02.01.2006 - 13:54 Uhr
@captain:
Ich hab mehr recht.
Die White Stripes und Nirvana sind Top. Radiohead sind Öde. Finde ICH.
Das ist schon schwierig, aber zurück zu deinem Free Jazz Beispiel. Du sagst selbst du konntest es nicht ausstehen, hast dich damit beschäftigt, bist "Experte" geworden (oh mann, ich hasse diese Ausdrucksweise) und jetzt hörst du den Krempel.
Du kannst jetzt mehr zu dem Them sagen als vorher.
Oder nicht?
Ursus
02.01.2006 - 13:55 Uhr
Ups...
Drops
02.01.2006 - 13:58 Uhr
Natürlich hat Musik in solchen Dingen schon viel bewegt. Ende der 60' ein wichtiges mit Leuten wie B. Dylan CCR usw (die eigentlich auch Punks waren) Transportmittel für Ideen der Jugendbewegung gegen den Vietnamkrieg. Mitte - Ende der 80 in Russland/Moskau gegen Sowjet herrschaft.
DerZensor
02.01.2006 - 13:59 Uhr
Hier geht es im Grunde genommen nicht um "recht" oder nicht - Und auch wenn die miesen Wertungen in der Überzahl sind, schlussendlich entscheidet ja immer noch der individuelle Hörer selber, ob diese Platte denn gefällt oder nicht (Ich meine ich persönlich finde "It Doesn't Make Sense" von Readymade immer noch eine der besten Platten, die je von einer deutschen Band gemacht wurden - Aber vor allem auch weil da viel Subjektives mitspielt - Ja haut mich ruhig) - aber trotzdem muss ja irgendwas dahinter sein, wenn sich so viele Meinungen der "Fachpresse" decken oder nicht?

Schlussendlich gibt es eine Liste mit zig Anforderungen, die eine Platte haben sollte - Ebenfalls sind diese Anforderungen von Person zu Person unterschiedlich - Und wenn viele dieser Anforderungen erfüllt werden, dann kommts halt gut heraus (Modest Mouse) - oder umgekehrt... Aber trotzdem decken sich doch diese Anforderung über die Stilrichtung weg, im grossen und Ganzen sind doch diese Anforderung beim jeweiligen Stil dann in etwa die gleichen (Keiner erwartet die Gittarenwände bei Bright Eyes)
captain kidd
02.01.2006 - 14:04 Uhr
ja, Ursus. so stimmt es ja auch. habe ich doch oben gesagt. aber ich weiß nicht, ob man es wirklich umdrehen kann. und was halt zuerst da ist. erarbeite ich mir free jazz oder fand ich den eigentlich schon (irgendwie) gut und habe es jetzt einfach erst "rausgelassen".

aber eigentlich ist das beispiel mit einem ganzen genre nicht glücklich gewählt und führt vom eigentlichen thema weg. die frage ist doch: kannst du behaupten, dass norah jones OBJEKTIV langweilig ist?* kannst du behaupten, ich fände nirvana nur doof, weil ich keine ahnung von indierock habe? ich sage zu beiden aussagen von dir: nein, kannst du nicht. beide aussagen widersprechen sich sogar.

* ich weiß, du kannst es behaupten, im sinne von der allgemeinen fähigkeit der artikulation. die ist jedoch nicht gemeint.
captain kidd
02.01.2006 - 14:09 Uhr
frag mal MACHINA, was er von modest mouse hält, DerZensor. letztlich ist kunst immer geschmack. auch wenn es grenzwertiges gibt, das eigentlich nach objektiver bewunderung schreit. aber so mag Oliver zum beispiel a love supreme nicht. kann ich nicht verstehen. ist aber so. und wer rat nun recht? was stimmt nun? ist die platte nun gut (wie 80% der leute sagen, die sie kennen)? ist sie schlecht, wie einige meinen? und welche rolle spielen eigentlich die leute, die die platte überhaupt nicht kennen?

so, ich kann nicht mehr. draußen.



The MACHINA of God
02.01.2006 - 14:12 Uhr
Genau, modest mouse sind nämlich langweiliger als hitler und schlimmer als ähmmm.... norah jones oder so.
eric
02.01.2006 - 14:16 Uhr
Zu Modest Mouse: Ich hab' die 'Good News...' heute morgen nach dem Aufstehen gehört. Okaye Platte, aber da kommt immer noch nicht mehr bei mir. Langsam hab' ich's aufgegeben.
The MACHINA of God
02.01.2006 - 14:21 Uhr
Meine Meinung.
Ursus
02.01.2006 - 14:29 Uhr
@captain:

Ich habe nie OBJEKTIV behaubtet Norah Jones ist langweilig. Ich behaubte einfach Norah Jones ist langweilig. Das kann ICH einwandfrei hören.

Tja, du kannst Nirvana selbstverständlich doof finden und ich kann über diese Abneigung mutmaßen.
Ich sehe da keinen Widerspruch.
Es ist nicht nötig ein Genre oder eine Art Musik zu kennen um zu sagen: Dös mag i net.
Beispiel: Heino-Guru hört Antony And The Johnsons. Aussage: Was is´n das für´n schwules Zeugs? Können die denn heute nicht mehr singen? (Mein Nachbar ist sonst ganz nett...)
Das kann er sagen.
Jeder der sich aber mit der Musik (oder einer anderen Musik) eingehender beschäftigt, wird wissen was er von der Aussage von dieser Person zu halten hat.

captain kidd
02.01.2006 - 14:37 Uhr
ja ja, Ursus. aber du hast halt geschrieben: "Norah Jones IST definitiv langweilig." um diese aussage ging es. natürlich kannst du norah jones langweilig finden, aber zu sagen, sie sei DEFINITIV langweilig ist einfach doof.

in einem anderen thread wollte mir auch jemand erklären, dass pearl jam (quasi objektv) besser wären als norah. wahrscheinlich sogar, weil pearl jam total indie sind und norah total kommerz. kindisch sag ich.
Obrac
02.01.2006 - 14:40 Uhr
Können die denn heute nicht mehr singen? (Mein Nachbar ist sonst ganz nett...)
Das kann er sagen.
Jeder der sich aber mit der Musik (oder einer anderen Musik) eingehender beschäftigt, wird wissen was er von der Aussage von dieser Person zu halten hat.


Nee, da liegt genau der Fehler. Ich habe mich auch mit Aatj beschäftigt und finde ihn gruselig, so wie auch nicht wenige andere hier im Forum. Und wir hören sicherlich nicht ausschließlich Heino.
captain kidd
02.01.2006 - 14:42 Uhr
eigentlich hat Obrac recht. aber antony ist für mich persönlich wieder so ein grenzfall wie highway 61 oder kind of blue: ich denke immer, dass eigentlich jeder diese emotionale tiefe der musik erfassen müsste.
Obrac
02.01.2006 - 14:45 Uhr
Es gibt keine Grenzfälle.. Andernfalls wäre auch deine eigene Argumentation hinfällig.
captain kidd
02.01.2006 - 14:47 Uhr
habe ich doch gesagt, dass ich bei einigen sachen meine schwierigkeiten habe. was sollte man zum beispiel an kind of blue nicht mögen können? das geht gar nicht...
Obrac
02.01.2006 - 14:48 Uhr
Da könnte ich dir auch einiges aufzählen.. allerdings habe ich bei einigen Bands, wo ich es so sehen würde, auch noch nie gehört, dass sie jemand nicht mochte.
Jo
02.01.2006 - 14:48 Uhr
Stimmt

Highway 61 Revisited ist für mich ein schlimmes Rumpelalbum mit genau einem guten Song, der aber von Dylans unerträglichen Gesang auch noch zerstört wird.
Hab ich objektiv unrecht , captain ?
Ursus
02.01.2006 - 14:49 Uhr
@Obrac:

:-) Du kannst da einsetzten was du willst. An besagtem Tag lief in meinem Auto ein selbst erstellter Sampler...
P.S.: Gruselig? Ganz große Platte hat uns (auf jeden Fall mir) der Antony da beschert.


@captain:

Pearl Jam ist ganz klar besser als die gute Norah.
Darüber gibt es gar nix, aber auch wirklich überhaubt nicht zu diskutieren. Du weißt ja: Uns Norah ist einfach langweilig. Obwohl, bei Schlafstörungen ist sie ganz gut zu hören...
Das Wort definitiv" hab ich einfach mal ganz provokant verwendet. Von Zeit zu Zeit begegnet mir in dem einen oder andern Thread ein bestimmter Schreiber der solche Wörter (auch sehr beliebt ist die Phrase "das ist Fakt") gerne benutzt. ;-)
captain kidd
02.01.2006 - 14:53 Uhr
im ernst, Ursus. ich benutze solche worte nicht. wie du in diesem thread erkennen konntest, bin ich mir der objektivitäts-problematik wohl bewusst. natürlich denke ich, dass ich den besten geschmack hier habe - aber das tut wohl jeder*.

und was bitte soll an pearl jam ÜBERHAUPT gut sein? da haben wir wohl unterschiedliche ansichten. die spielen doch nur neil young nach...


* ich bin mir der doppeldeutigkeit der aussage (auch) bewusst. sie war jedoch ursprünglich nicht intendiert.
Obrac
02.01.2006 - 14:53 Uhr
:-) Du kannst da einsetzten was du willst. An besagtem Tag lief in meinem Auto ein selbst erstellter Sampler...
P.S.: Gruselig? Ganz große Platte hat uns (auf jeden Fall mir) der Antony da beschert.


Sowas kann natürlich oftmals an den Nerven zehren, wenn jemand, der sonst Musik hört, die man nicht einmal mit dem Arsch ankucken würde, über vermeintlich gute Musik urteilt.. ich kann dich da voll und ganz verstehen.
Aber der Antony geht garnicht.. hört Aqualung oder Hederos & Hellberg.
DerZensor
02.01.2006 - 15:01 Uhr
Ach ja, Norah Jones IST definitiv langweiig, nur mal so zum klarstellen
captain kidd
02.01.2006 - 15:02 Uhr
hahaha. macht's gut, ihr bekloppten. luv u all.
Ursus
02.01.2006 - 15:04 Uhr
@captain:

"ich benutze solche worte nicht."

Hmm, dann muß jemand deinen Nick im Thread "Bestes Album von Neil Young" geklaut haben oder irgendjemand hat das Wörtchen "Fakt" irgendwie in dein Postings platziert.
captain kidd
02.01.2006 - 15:49 Uhr
ich habe extra mal rausgesucht, in welchem zusammenhang ich die worte beutzt habe. und ich sehe da keinen fehler:


captain kidd (05.08.2005 - 16:02 Uhr):
nee, ehrlich. das war damals punk. das ist allerdings kein fakt. sondern meine mienung. aber, dass highway 61 damals etwas völlig neues darstellte, ist ein fakt. und dass freedom zusammengeschustert ist (ich wiederhole: liveaufnahmen neben triostücken neben soulschlagern), ist ebenso ein fakt. beides führt jedoch nicht dazu, dass irgendwer diese alben nicht mögen darf oder sollte oder könnte oder müsste.



du sagtests damals (und denkst es heute wohl auch noch), dass freedom ein homogen klingendes album wäre. das ist es jedoch OBJEKTIV nicht. live stücke, neben soul-schlagern, neben noise-ausbrüchen, neben folk-balladen machen kein homogenes album. damit ist natürlich nichts über die qualität des albums oder der einzelnen stücke gesagt. dass das album keine homogenität besitzt sagt lediglich aus, dass das album keine homogenität besitzt. danke und aus.
Baron von Hühnerhose
02.01.2006 - 16:01 Uhr
die am meisten überschätzte band seit den red hot schily peppers



Schwede
02.01.2006 - 16:06 Uhr
Hehe Frage, wie man Homogenität in Sachen MusikaLben definiert. Wenn der kidd meint homogen = gleichförmig = alle Songs plätschern ununterscheidbar vor sich hin. Dann hat er sicher recht. Wenn`s eher heissen soll, dass die Lieder, die das Album bilden in ihrer Variabilität sich gut zu einem großen Ganzen zusammenfügen, imho nicht.
Fabi
02.01.2006 - 16:06 Uhr
@Baron: So ein Schwachsinn! Die haben doch 3 solide Platten abgeliefert. Ob man den Hype, der um die Band gemacht wird, nun mag oder nicht, sei mal dahingestellt. Ob die Strokes ihre Musik irgendwo "gaklaut" haben, sei mal dahingestellt. Aber die Platten sind gut. Oder findest du die jetzt soo schlecht?
likelyLad
02.01.2006 - 16:07 Uhr
überschätzt, aber deshalb nicht minder gut... ;)
captain kidd
02.01.2006 - 16:14 Uhr
es geht nicht um gleichförmigkeit, Schwede. aber ein album, das mit einem livetrack anfängt um dann über einen soulschlager bei einer folkballade ist für mich nun mal ein zusammengeschustertes album.
Schwede
02.01.2006 - 16:22 Uhr
Hehe sag ich doch, Frage was man unter Homogenität versteht. Das Wort homogen heisst nunmal übersetzt einfach nur gleichförmig, gleichartig. Was für dich da zusammengeschustert sein mag, muss das doch nicht für mich bedeuten. Ich seh in dem Album schon einen Fluss. Die Songs sind nicht wahllos aneinander geklatscht, sondern ergeben so in der Reihenfolge einen Spanunngsbogen und einen Sinn. H
captain kidd
02.01.2006 - 16:27 Uhr
ich gebe auf.

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