Emo / Emocore / Screamo / Metalcore / Hardcore

User Beitrag
H1ghfiv3
12.05.2010 - 00:07 Uhr
Dies ist eine ernstgemeinte Bitte und keinesfalls als Provokation zu verstehen:
Bitte schickt mir einen Song, der brutaler und gleichzeitig origineller ist als dieser hier:
http://www.youtube.com/watch?v=Go8KMq_WjLI

Leider in unzureichender Quali
Zwiebel
12.05.2010 - 00:09 Uhr
Geht nicht. Quali ist aber übelst scheisse.
@H1ghfiv3
12.05.2010 - 02:28 Uhr
Wie wär's hiermit?
toolshed
12.05.2010 - 06:10 Uhr
Ja, Converge werden wohl auch noch ein Weilchen unerreicht bleiben, was dieses Dingsda betrifft. :)

Und "Blame The Architects" (WOW!) lässt wahrlich auf ein verdammt großes Album hoffen.
Mendigo
14.06.2010 - 08:56 Uhr
extrem geil: das Debut "Regressions" von Cleric. so was wie ein Doom/Noise/Grind/Mathcore/genereller Wahnsinn-Verschnitt, und äußerst nervenzerfetzend.

Probelied gibts auf ihrer Myspace Homepage zu hören.
novemberfliehen
23.06.2010 - 00:38 Uhr
Suche Weltuntergangskreischsongs mit ambientösen Passagen für einen (Auto)Sampler.

Referenzen:

The Saddest Landscape - The Sixth Golden Ticket
Envy - A Warm Room
Indian Summer - Angry Son

Von Funeral Diner, Belle Epoque und Daitro sicherlich auch noch was.

Sonst wer 'ne Idee?
chucky
23.06.2010 - 09:55 Uhr
Isaïah - Des chiens de garde et des cerbères
er muss es wissen
23.06.2010 - 10:39 Uhr
gerade auf tour:
dolcim und merkit.

sehr gutes emo/power-violence geballer.
Zwiebel
15.07.2010 - 18:29 Uhr
Tolle Post-Hardcore Band: Letlive mit ihrem Album "Fake History".

Klingt wie ne Mischung aus Glassjaw, Clarity Process, alte The Used und einem Schuss neue Underoath (was manche Riffs angeht). Dazu noch ein bisschen jazzige Einlagen hin und wieder. Ganz tolle Platte.
Emo
15.07.2010 - 21:32 Uhr
Ich fühl mich hier richtig wohl!
Ich könnt jetz wieder heuln!
Boneless
15.07.2010 - 23:22 Uhr
wurde schon genannt, sollte aber auf jedenfall hervorgehoben werden: dolcim.

nach dem schon hervorragenden guillotine ride laufen die 3 jetzt zu absoluter höchstform auf. we carry the fire ist nichts weniger als das screamo "album" des jahres.

beste aktuelle screamo-band sind sie wohl so oder so.
Dragula
04.08.2010 - 03:46 Uhr
@H1ghfiv3

Gridlink - Amber Grey

Brutaler und origineller will ich jetzt nicht sagen, aber auf jeden Fall hörenswert.
toolshed
05.08.2010 - 05:27 Uhr
Du musst es ja wissen. :)



Im Übrigen, die neue End Of A Year ist so wunderbar und sollte deshalb auch hier berücksichtigt werden.
Zwiebel
05.10.2010 - 19:44 Uhr


Counterparts - Prophets


Verdammt gute Metalcoreband mit einem wirklich beeindruckenden Debüt. Wer den Erstling von Misery Signals kennt und mag, der sollte sich das unbedingt anhören. Noch eine von Prise Ghost Insides letzter Platte dazu, und schon hat man Prophets. Super.
er muss es wissen
05.10.2010 - 19:52 Uhr
wenn man ghost inside und misery signals mal aussen vor lässt, erschien das letzte wirklich gute metalcore album 2005. und das war killing with a smile.
conorocko
25.02.2011 - 12:38 Uhr
Arroyo
http://www.youtube.com/watch?v=UE5lXt1Taa8
will
12.07.2011 - 20:26 Uhr
was ist der unterschied zwischen hardcore und post-hardcore?
Art Vandelay
12.07.2011 - 20:58 Uhr
was ist der unterschied zwischen hardcore und post-hardcore?

ungefähr 12 minuten
und:
13.07.2011 - 07:14 Uhr
v-neck shirts
Shellac
13.07.2011 - 09:33 Uhr
Hardcore ist Kotelett, Post-Hardcore Döner.

22.07.2012 - 17:21 Uhr

22.07.2012 - 17:21 Uhr
Person mit Unmenschlichkeitshintergrund
23.01.2013 - 14:17 Uhr
CODE ORANGE KIDS - Love is Love // Return to Dust

Hölle...

https://soundcloud.com/deathwishinc/sets/code-orange-kids-love-is-love/s-5sW37

23.01.2013 - 16:13 Uhr
Das meiste, was hier genannt wird, rocken Kiss gnadenlos weg.

captain kidd

Postings: 1750

Registriert seit 13.06.2013

15.03.2014 - 23:27 Uhr
irgendwie irgendwie:

http://www.metalsucks.net/2014/02/28/exclusive-full-album-stream-destrage-kidding/

Soup

Postings: 406

Registriert seit 13.06.2013

16.03.2014 - 18:33 Uhr
irgendwie tatsächlich ganz geil, wenn man sich auf das nu metal-gedöns einlassen kann.
Homocore
16.03.2014 - 18:35 Uhr
HOMOCORE

Herder

Postings: 1809

Registriert seit 13.06.2013

09.01.2017 - 21:24 Uhr
Pettersson - Rift and Seam

Tolles Album des Wiener Trios. Sonst ist Screamo nicht unbedingt meine Baustelle, hier passt das aber einfach wunderbar (vielleicht auch wegen des starken Post-Rock-Einschlags). Wunderbar brachial-zerbrechliche Songs.

1. Ben 03:06
2. Infirm 05:30
3. White Birch 04:30
4. Interlude 02:17
5. Spiro, Spero 03:46
6. Helicobacter 03:50
7. All Is Lost 04:15
8. Kalk 06:01

https://pettersson.bandcamp.com/album/rift-and-seam
Harder
10.01.2017 - 04:47 Uhr
kennt der herr herder auch musik ausserhalb von post-rock?

boneless

Postings: 2518

Registriert seit 13.05.2014

21.02.2017 - 11:58 Uhr
Is This Hardcore?

Eine Frage, die ich mir gestern gestellt habe. Meine Antwort fällt seltsam schwammig aus und ich frage mich, ob dass, was gestern beim Togetherfest in Leipzig zu sehen war, stellvertretend für das steht, was Hardcore im Jahre 2017 bieten kann.

Das Line-Up ließ mich schon im Vorfeld frohlocken: Vanishing Life, Trash Talk, Youth of Today und fuckin' American Nightmare. Wie geil. Da verkraftet man dann auch sowas wie Wolf Down, die ich dann zugunsten eines Burgers am Kreuz hab links liegen lassen.
Zunächst hoffe ich, dass man es auf den Montag schieben kann, dass das Conne Island meilenweit von ausverkauft entfernt war. Allenfalls gut gefüllt und das in der (von den Bands immer wieder propagierten) Oase des Hardcore. War auch mal anders...

Vanishing Life dann die erste Band, die mir zu Augen kam. Walter ist super drauf, er lacht, er springt, tanzt, versucht immer wieder, dass Publikum zu animieren. Die Reaktionen: gleich dem Gefrierpunkt. Eine Handvoll Leute bewegt sich zaghaft, der Rest kann sich nicht mal dazu durchringen, den Kopf zum nicken zu bringen. Auch wenn Vanishing Life nicht zu Schreifels besten Projekten gehört, das hat er wahrlich nicht verdient, denn die Songs des allenfalls durchschnittlichen Debuts bekommen gerade durch seine Energie einen regelrechten Schub nach vorn.
Dann Trash Talk. Und plötzlich ist ein anderes Publikum im Conne. Sänger Lee Spielman ist schon vor dem ersten Ton geladen wie ein Hochspannungsmast und als die Band ihr Set beginnt, gibt es plötzlich kein Halten mehr. Der Pit kocht, es fliegen kiloweise Papierschnipsel durch die Luft und Lee lässt keinen Moment aus, um das Publikum an seine Grenzen zu bringen. Ein Knüppel nach dem anderen wird aus dem Sack gelassen und es entstehen so herrliche Szenen wie ein Circle Pit um Lee, während der seine Hasstiraden ins Publikum brüllt. Na also, geht doch.
Die Ernüchterung des Abends folgt dann aber auf dem Fuß. Um ehrlich zu sein, American Nightmare waren für mich der Hauptgrund, 31 Euro für das Ticket zu löhnen und extra Urlaub zu nehmen, um dem ganzen Spaß jegliche Energie widmen zu können. Und was bekam man dafür? Das gleiche Publikum wie bei Vanishing Life. Keinerlei Bewegung, nur starres Glotzen und vllt. 5 beherzte Jungs, die am Bühnenrand jedes Wort mitbrüllten. Diese Stimmung übertrug sich irgendwie auf die Band, denn American Nightmare knüppelten ihr Set einfach durch. Da war keinerlei Spirit zu spüren, nichts von der großartigen Wut des legendären Debuts. Keine Ansage, keine Pause. Am Ende ein kurzes "Thank You" und das wars. Ich hätte kotzen können. So demontiert man seine Helden. :/
Obwohl der Abend an diesem Punkt für mich eigentlich schon gelaufen war, gab es zum Glück noch Youth of Today. Obwohl die Band nie zu meinen Favoriten gehörte, hatte ich das Gefühl, Teil des Spirits zu sein. Together. Gemeinsam. Gegen den Scheiß, der gerade abläuft. Obwohl die Mitglieder ordentlich in die Jahre gekommen sind, haben sie alles gegeben und das Trash Talk Publikum war plötzlich zurück. Stage Diver ohne Ende und ein kompromissloses Miteinander, welches auch den letzten zumindest emotional mitgerissen haben dürfte. Walter Schreifels am Bass, der spielt auch überall mit. Jedenfalls dürfte das eher nach seinem Geschmack gewesen sein. Und Ray Cappo hörte man einfach gern zu, wenn er zwischen den Songs seine durchweg positiven Messages unters Publikum brachte. Am besten: "Wisst ihr, was der Unterschied zwischen Hardcore und Punk ist? Punk bemerkt die Probleme und zeigt mit dem Finger auf andere. Hardcore bemerkt die Probleme und fängt bei sich selber. Willst du was verändern, bringe erstmal deine eigenen Fehler in Ordnung." Sicher klischeehaft, aber man nahm es ihm ab. Denn dieser Typ lebt die Musik, die er macht. Ich bin auch nach diesem Gig kein YoT-Fan, aber beeindruckt war ich doch.

Fazit: wie schon geschrieben, schwammig. Man hat den Eindruck, das Hardcorepublikum von heute braucht viel mehr Arschtritte um in Schwung zu kommen als jenes von früher. Da reichte schon ein wenig Aggression von der Bühne und die Leute sind ausgeflippt. Vllt. auch eine Szene, die etwas selbstzufrieden geworden ist. Aber das Feuer ist durchaus noch da. Man braucht als Band halt mittlerweile mehr, um es zu entfachen.

HELVETE II

Postings: 2430

Registriert seit 14.05.2015

03.11.2019 - 07:56 Uhr
Nicht mehr ganz neue (2012), aber gute und kurz-knackige Übersicht über einige Posthardcore-Must-Haves:

https://www.treblezine.com/10-essential-90s-post-hardcore-albums/

Affengitarre

User und News-Scout

Postings: 5793

Registriert seit 23.07.2014

03.11.2019 - 15:12 Uhr
Danke für den Link, schöne Auflistung. Da lege ich doch gleich die "Red Medicine" auf. :)

Plattenbeau

Postings: 750

Registriert seit 10.02.2014

03.11.2019 - 18:05 Uhr
Eine 90er Post Hardcore-Liste ohne Slint? Seltsam.

boneless

Postings: 2518

Registriert seit 13.05.2014

03.11.2019 - 22:37 Uhr
Sehr gute Liste, ein paar Sachen davon könnte man in der Tat mal wieder hören.

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