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Kopierschutz von Sonymusic soll spionieren

User Beitrag
Mixtape
02.11.2005 - 16:36 Uhr
Kopierschutz: Label installiert Spionage-Software

Ein neuer Kopierschutz des Majorlabels Sonymusic installiert auf dem Rechner des Anwenders ein so genanntes 'Rootkit' und öffnet damit Hackern Tür und Tor.

Austin/Texas (joga) - Ein vom Majorlabel Sonymusic verwendeter Kopierschutz spioniert laut einer am Montag veröffentlichten Studie des Software-Experten Mark Russinovich unbemerkt die Rechner von CD-Käufern aus. Der ahnungslose Musikfreund bekommt davon gar nichts mit, denn mit dem Einlegen der CD in seinen Rechner installiert sich die Spionage-Software XCP unbemerkt. Fortan beansprucht sie dauerhaft einen Teil der Prozessor-Leistung, in dem sie etwa im Sekundentakt alle Prozesse auf "verdächtige Tätigkeiten" hin überprüft. Zudem tarnt sich die Spionage-Software perfekt und öffnet somit auch weiteren Hackern und weiterem Missbrauch Tür und Tor.
Mark Russinovich ist Chief Software Architect und Mitbegründer von Winternals Software und veröffentlicht regelmäßig Kolumnen zu sicherheitsrelevanten Themen. Doch selbst diesem versierten Profi gelang es nicht ohne weiteres, die zufällig entdeckte Spionage-Software von dem infizierten Rechner wieder zu entfernen. Zudem sei die von First 4 Internet entwickelte Software derart unsauber programmiert, dass es zu Systemabstürzen und massiven Datenverlusten kommen könne.

Sollte dies in größerem Umfang passieren, drohen Sony nach Ansicht von Russinovich massive Schadensersatzforderungen. Denn in den Lizenzbestimmungen der beanstandeten CD befinde sich keinerlei Hinweis auf die Kopierschutzinstallation und die mit ihr verbundenen Risiken. Auf wie vielen Rechnern das beanstandete Kopierschutz-System bereits im Einsatz ist, lässt sich derzeit nur vermuten. Russinovich verwendete für seine Tests das Album "Get Right With The Man" der amerikanischen Countryrocker Van Zant. Ob auch weitere Sony-CDs mit XCP ausgestattet sind, ist nicht bekannt.

Quelle: www.laut.de
Lennon
02.11.2005 - 16:40 Uhr
ich bin schockiert
Lavelle
02.11.2005 - 16:49 Uhr
ich find's gut. diese trottel, die sich cds noch kaufen, hams echt nicht besser verdient. genauso wie die idioten, die geld für dvds ausgeben und sich die nicht skipbaren antiraubkopierbelehrungen anschauen müssen.

;(
Stefan
02.11.2005 - 16:52 Uhr
Das würde mich aber jetzt auch interessieren. Hab ja kaum was von Sony, aber die aktuelle Fiona Apple CD hatte ich auch in meinem PC. Zwar wohl nicht die Musikseite, aber sehr wohl das DVD Bonusmaterial..
bitteanklopfen
02.11.2005 - 20:12 Uhr
he, das wollte ich auch grade sagen, hatte sogar auch den text von laut kopiert

:(
Guitar Joe
02.11.2005 - 20:19 Uhr
Frechheit!

George Orwells Befürchtung scheint Realität zu werden...
JoeWanni
02.11.2005 - 21:44 Uhr
Jo, bei dir haben sie angefangen.
General Hartkeks
02.11.2005 - 21:46 Uhr

Ach, das ist ja blöd

bla blub
02.11.2005 - 21:48 Uhr
yeah, wollte mir eh ein tori amos album kaufen. zwar nicht das neue, aber nun vielleicht doch? 17 euro, ab in den rechner damit und 100.000 euro zurück ;)
rocknroll
02.11.2005 - 22:26 Uhr
Tja,allerdings hat Sony was wichtiges übersehen: Das Kopieren von CDs ist ja nicht verboten.
sskm
02.11.2005 - 23:29 Uhr
eingriff in die privatsphäre würde ich mal dazu sagen.
Ursus
04.11.2005 - 07:57 Uhr
Schöner Artikel über das Thema: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,383051,00.html
Lavelle
04.11.2005 - 08:38 Uhr
Acht Monate lang habe man den Kunden die Software unbemerkt aufinstalliert, und nie habe es Beschwerden gegeben.

*lol*
Lavelle
04.11.2005 - 09:06 Uhr
485 of 539 people found the following review helpful:

1 out of 5 stars How many copies should I buy ???, August 7, 2005

Reviewer: ea-pty (MA, US) - See all my reviews
So I just bought the new FF CD. There is a sticker on the package that says:

This CD is protected against unauthorized duplication.

Whatever. So I pop the CD in the computer so that I can rip it and put it on my iPod. The CD starts playing some auto play stuff and then an embedded Windows Media Player comes up in a web page and allows you to play the songs. Exit. I went into iTunes and hit Import to rip the tracks. When it finished I went to play the tracks and they were all garbled. What's going on?

The CD is protected. It will only allow you to play it on a computer with its technology. You cannot rip tracks from the CD. It specifically states that you cannot move the songs to an iPod because they (in so many words) don't like Apple and Apple isn't working with them so screw Apple. Huh? No, screw you. I like Apple and I just bought your music. But by the way, this album is available at the iTunes Music Store.

After doing some research, it turns out that this company is putting their copy protection on more and more CDs. This one happens to be the first one that I have bought. So now what? How does this work? Turns out that when Windows starts to auto-run the CD, it quickly installs a hidden driver on your machine that is used to garble the sound of CDs protected by this technology. So now my computer is "infected" with this driver. Some grad school student figured this out a while back and let the world know if you just hold down the shift key, Window's auto-run does not run and you have ready access to the CD. They threatened to sue him.

That solution is too late for me, I already have this installed. More research and system scans pointed me to a hidden driver on my machine called SbcpHid. You will find it in your Windows\System32\Drivers directory. So all you have to do is go into the Windows device manager, find it, stop it. Now you can rip. If you want it off your machine, you can uninstall it from there too.

While there was a sticker on the front of the CD, I found this to be very sneaky. I mean installing hidden drivers on your computer. The driver is not marked with any company name or details so you don't know what it is. The timestamp of the driver was manually adjusted so you couldn't tell that this was installed today. This sounds like most of the spyware that we are all trying to rid our computers of.

So where does that leave us? If you buy the music in a store, you can only play on these certain devices? If I would have bought this music at the iTunes music store, I am limited to what Apple wants me to do. So in this case, if I wanted a good old CD case and disc plus the music on my iPod, I would have to buy the same music 2 times according to the record company. That isn't right. Fair use law dictates it. If the industry doesn't get this figured out, we are going to be in trouble. For now, I guess you and I need to be selective about how we buy our music.


Quelle

das dürfte genau das sein, oder?
Ursus
04.11.2005 - 09:40 Uhr
Eigentlich schon, aber ich habe in mind. einem Artikel gelesen das im Falle des Sony-Kopierschutzes das einmalige ABSPIELEN eine CD auf dem Rechner genügt hat um diese Software zu installieren. Also genau wie es Viren machen. Das wäre dann wirklich die Härte.
Tobi
04.11.2005 - 10:19 Uhr
Tja, man wollte es nicht glauben und trotzdem führt kein Weg daran vorbei.. Aber was passiert denn nun? Kann man nicht jetzt eine Sammelklage gegen Sony anstreben? Das wird doch sicher wieder so laufen: In den USA werden horrende Summen als Schadensersatz gezahlt und wir können uns auf höhere Preise einstellen, irgendjemand muss das ja bezahlen. Nicht mit mir kann ich da nur sagen. Niemand sollte mehr CD´s dieser Firma kaufen, alle Künstler sollten sich ne andere Firma suchen. Leider wird es die allermeisten Verbraucher nicht jucken und sie werden weiter ihren Kram kaufen. Sorry Sony - so nicht. Was mich noch mehr ärgern würde als diese Aktion von Sony wäre, wenn sie damit ohne richtig auf die Nase zu fallen durchkommen!!!
Mixtape
04.11.2005 - 12:25 Uhr
Schließe mich Tobis Anregung an, auch wenn dann die neue Strokes im Laden bleiben muss. Mache mir schon genug Sorgen wegen den letzten Alben von Tori Amos, Ben Folds und Oasis, die ich alle im CD-Rom-Laufwerk hatte, um sie uf meinen iPod zu ziehen.
Mixtape
04.11.2005 - 19:14 Uhr
Wieder von laut.de:

Kopierschutz: Vorsicht vor US-Importen!

Nach wie vor verweigert Sony BMG jede Auskunft darüber, auf welchen ihrer CDs eine gefährliche Spionage-Software enthalten ist.

Berlin (joga) - Ein umstrittener Kopierschutz vom Majorlabel Sony BMG, der die Computer ahnungsloser CD-Käufer ausspioniert und mittels eines sogenannten 'Rootkits' auch Hackern den widerrechtlichen Zugriff erleichtert, hat offenbar bereits einigen Schaden angerichtet. Medienberichten zufolge sollen bereits mehrere Rechner irreparable Abstürze erlitten haben. Auch zu unberechtigten Eingriffen in fremde Rechner soll es bereits gekommen sein.
Dass Sony BMG seit gestern einen Uninstaller zum Download anbietet, der angeblich die beanstandeten Teile der Spyware vom befallenen Rechner entfernt, kommt einem Schuldeingeständnis gleich. Das Label versicherte zwar auf Anfrage gegenüber laut.de, dass der Kopierschutz nur auf US-Produkten zum Einsatz gekommen sei. Das bedeutet allerdings auch, dass US-Importe von Sony BMG derzeit eher mit Vorsicht behandeln zu sind. Außerdem stimmt misstrauisch, dass auf dem Kontaktformular für den Uninstaller neben den USA noch weitere Länder als Einkaufsort der befallenen CDs angegeben werden können.

Ohnehin sind die Voraussetzungen zum Erhalt des Uninstallers eine einzige Zumutung. Sie fordern nämlich unter anderem genaue Angaben darüber, auf welcher CD welches Interpreten man die beanstandete Spyware gefunden haben will. Da ist es natürlich hilfreich, dass das Label sich vorher die größte Mühe gab, die Software gut zu verstecken, und außerdem jede Auskunft über Namen und Zahl der betroffenen Interpeten verweigert.

Auf diese Weise werden wohl nicht viele Deinstallationen zustande kommen. Allerdings ist ja auch der Uninstaller eine Software. Und möglicherweise haben die meisten Musikfans von Software aus dem Hause Sony ohnehin die Nase voll ...
narf
04.11.2005 - 19:21 Uhr
War ja klar das die Musikindustrie zurückschlägt. Nur hiermit haben sie bewiesen das sie keinen Deut besser sind.
hans gerhardt
04.11.2005 - 19:30 Uhr
wayne
floro
04.11.2005 - 19:39 Uhr
so was hirnrissiges. zum glück habe ich nie keine us-importe im regal stehen. und hoffentlich haben andere plattenfirmen nicht bereits ähnlich gehandelt. sicher kann man sich nicht sein, die geschichte ist doch auch eher zufällig ans tageslicht gelangt.
floro
04.11.2005 - 21:11 Uhr
"nie keine us-importe im regal stehen"
oh mann, was schreib ich fürn dünnen pfiff!
Tobi
04.11.2005 - 22:11 Uhr
@mixtape:
Die einzige Möglichkeit die bleibt: Nur noch Schallplatten kaufen, auch wenn man das natürlich nicht so einfach unterwegs hören kann.
Auf die neue Strokes möchte ich auch sicher nicht verzichten, aber CD´s von Sony kommen mir nicht mehr ins Haus, da bleib ich konsequent.

Obwohl floro wohl wahrscheinlich auch nicht so ganz falsch liegt mit seiner Vermutung, es könnnte sich nicht um einen Einzelfall handeln. Habe ich auch gleich gedacht, aber vielleicht war sonst wirklich niemand so dreist.
Was die sich wohl dabei gedacht haben?!? Müssen die doch gewusst haben, irgendwann musste das ja auffliegen und die kennen doch auch das geltende Recht. Wobei in diesem Fall auf jeden Fall eine Klage auch in Deutschland anzuraten wäre, hier steht immerhin Knast auf diesem Straftatbestand und sie kommen nicht mit lächerlichen 1000$ pro infiziertem Computer davon, wie es wohl in den USA der Fall sein wird, wenn nicht jemand einen höheren Schaden geltend machen kann. Bitte, bitte. Sony soll richtig bluten für diese Sauerei. Vielleicht kann man ja die ganze Sony Bande mal zwei Jahre hinter Gitter schicken, damit se mal Nachdenken können.
Tobi
04.11.2005 - 22:22 Uhr
Vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen online-gamer?!?

World of Warcraft hackers using Sony BMG rootkit
Published: 2005-11-03




Want to cheat in your online game and not get caught? Just buy a Sony BMG copy protected CD.

World of Warcraft hackers have confirmed that the hiding capabilities of Sony BMG's content protection software can make tools made for cheating in the online world impossible to detect. The software--deemed a "rootkit" by many security experts--is shipped with tens of thousands of the record company's music titles.

Blizzard Entertainment, the maker of World of Warcraft, has created a controversial program that detects cheaters by scanning the processes that are running at the time the game is played. Called the Warden, the anti-cheating program cannot detect any files that are hidden with Sony BMG's content protection, which only requires that the hacker add the prefix "$sys$" to file names.

Despite making a patch available on Wednesday to consumers to amend its copy protection software's behavior, Sony BMG and First 4 Internet, the maker of the content protection technology, have both disputed claims that their system could harm the security of a Windows system. Yet, other software makers that rely on the integrity of the operating system are finding that hidden code makes security impossible.


Posted by: Robert Lemos
Mixtape
08.11.2005 - 20:07 Uhr
Schöner Kommentar dazu von laut.de:

Spyware-Skandal: Kopierschützer sind Verbrecher?

Die großen Plattenfirmen sehen im Kunden nur noch den Räuber. Und gebärden sich wie Raubtier-Kapitalisten.

Düsseldorf (joga) - "Noch viermal singen!". Happy Birthday vor der Gefängnismauer. Noch vier lange Jahre muss der Papa sitzen, denn er ist ein böser Raubkopierer. Und Raubkopierer sind Verbrecher. Die klare Rollenverteilung zwischen Gut und Böse suggeriert ein Werbefilm der großen Medienkonzerne mit drei kleinen, naiven, bemitleidenswerten Kindern an der Hand einer vom Leben gezeichneten Mutter, den fast jeder Kinogänger kennt. Die Wirklichkeit sieht anders aus.
Mit einer Spyware fremde Rechner unerkannt zu infizieren, zu vom Besitzer nicht gewollten Aktionen veranlassen und möglicherweise zu beschädigen, ist kein Kavaliersdelikt. Sondern eine ernste Sache, die den Ruf jeder seriösen Firma ruinieren kann. Doch das Label Sonymusic, das das unerwünschte Programm auf Musik-CDs an ahnungslose Käufer ausgab, denkt nicht etwa an eine Entschuldigung. Die Konzernzentrale beharrt auf ihrem Recht, mit allen Mitteln gegen Raubkopierer vorzugehen, und führt die Politik der Kriminalisierung der eigenen Kunden fort.

Auch eine Woche nach der zufälligen Entdeckung des spionierenden Kopierschutzes, der nicht nur Rechner beschädigen kann und Missbrauch durch Hacker begünstigt, sondern auch regelmäßig Nutzerdaten an das Label sendet, verweigert Sonymusic jede Auskunft über die Anzahl der betroffenen CDs und Interpreten. Statt dessen bietet man einen Uninstaller an, der nach Medienberichten seinerseits sehr unzuverlässig funktioniert. Den Schaden hat außer den Kunden die einzige bisher bekannte betroffene Band und die gesamte Branche. Die Bewertungen des 'kopiergeschützten' Van Zant-Albums "Get Right With The Man" bei Amazon sacken ins Bodenlose, und Emimusic sah sich bereits genötigt, sich vom Verhalten des Major-Konkurrenten zu distanzieren und zu erklären, dass man derartige Software selbst nicht verwende.

Dabei ist es ja nicht so, dass die Labels keine Schuld an der Beliebtheit von Filesharing und Raubkopiererei trügen. Seit bald zehn Jahren bleiben sie nicht nur ein schlüssiges Download-Konzept schuldig. Mit ihrer völlig realitätsfernen Preispolitik machen sie auch jedem unabhängigen Anbieter vernünftiges Wirtschaften unmöglich. Selbst Apple, der Shootingstar unter den Download-Shops, verdient sein Geld nicht mit Songs, sondern mit dem Abspielgerät dafür.

Doch zu Selbstkritik scheinen die Branchenriesen nicht fähig. Lieber investieren die großen Konzerne ihre ganze Energie in den angeblich so bedrohten Schutz ihres Eigentums. Zu diesem Zweck entwerfen sie fragwürdige Kopierschutz-Systeme, lancieren Kampagnen wie "Copy Kills Music", schicken ihre Künstler zu Aufklärungszwecken auf Schulhöfe, schalten Webseiten wie www.hartabergerecht.de und betreiben massive Lobby-Arbeit. Mit Erfolg, wie das Einknicken des Gesetzgebers vor den Forderungen der Industrie beweist: Seit der letzten Reform des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) ist sogar das Recht auf die Privatkopie stark eingeschränkt, das bisher auch deshalb als sakrosankt galt, weil der Staat nicht in jeden einzelnen Haushalt spähen wollte. Das übernehmen nun die Labels gleich selbst, mit Spionage-Software wie der von Sonymusic, oder indem sie Provider auf die Zuordnung von IP-Adressen verklagen.

Wie willkürlich die Labels bei ihrem Feldzug vorgehen und wie wenig Mühe sie sich geben, zwischen echten Straftätern, Trittbrettfahrern und naiven Musikliebhabern zu unterscheiden, zeigen allein schon die nackten Zahlen. Seit September 2003 hat die Labelvereinigung RIAA nach einem Bericht des Tonspion gegen mehr als 14.800 Tauschbörsennutzer wegen Urheberrechtsverletzung Klage eingereicht. Von den Beklagten wurde bislang noch niemand verurteilt, nur ein knappes Drittel soll einem außergerichtlichen Vergleich zugestimmt haben. Die Zahl der Musikfans, die sich juristisch erfolgreich zur Wehr setzen, steigt dagegen ständig.

Die in den USA gängigen Verfahren mit drastischen Strafandrohungen gegen willkürlich ausgewählte Filesharer sind in Europa noch Einzelfälle. Sie mögen eine abschreckende Wirkung erzielen. Doch sie zeigen die Verkäufer der Musik als unbarmherzige Verfolger des eigenen Vorteils, die es nicht schert, wenn sie eine Spur des Elends hinterlassen. Oder wahlweise, im aktuellen Fall, der illegalen Beschädigung fremden Eigentums. Ohne jedes Zeichen von Reue. Sicher, Geld regiert die Welt. Aber bettelt die Ware Musik mit ihrer einenden Kraft nicht geradezu darum, mit einem Lächeln verkauft zu werden? Anstatt mit gefletschten Zähnen?

Französische Musiker gingen gegen diese Labelpolitik auf die Straße, wie es eben in unserem Nachbarland so üblich ist. Die italienische Bürgerrechtsorganisation ALCEI hat bereits eine Klage gegen Sonymusic wegen der Verbreitung eines Virus angekündigt, und auch amerikanische Bürger werden sich wohl bald vor Gericht gegen immer neue Label-Zumutungen wehren. Kein Wunder also, wenn sich die Krise bei den großen Plattenfirmen ständig weiter verschärft, während viele kleine mit immer größerem Erfolg stabile Interessen- und sogar Fan-Gemeinschaften um sich scharen. Die Marktanteile der kleinen Labels wachsen stetig, und wenn alle Beteiligten so weiter machen, gibt es bald nur noch kleine.

Kommt, Kinder, wir singen jetzt dem bösen, alten Labelonkel ein Lied. Der muss nämlich bald sterben. Hoffentlich kommt der Papa vorher noch raus, damit er das erleben kann.
Sidekick
08.11.2005 - 20:13 Uhr
Wer Musik bei Labels kauft, die mehr als 1000 Platten im Jahr verkaufen und sich so einen Kopierschutz leisten können, ist sowieso unindie.
juiop
08.11.2005 - 21:01 Uhr
Dann kopiere ich mir halt Cds analog.
leftwinger
08.11.2005 - 23:58 Uhr
Na ja eigentlich würden noch so einige CD's von SonyBMG auf meiner Liste stehen, die da von Fiona Apple, The Dead 60s und von The Coral wären.

Aber solange SonyBMG meint sich trotzig gebärden und sich hinter einer Mauer des Schweigens verstecken zu müssen, dann eben nicht...

Und vielleicht auch dann erst, wenn SonyBMG sich auf die Knie wirft, reumütig um Entschuldigung winselt, ansagt um welche CD's es sich handelt und ob auch nur die USA-Releases davon betroffen sind oder nicht...
Rudi
09.11.2005 - 07:41 Uhr
"Wer Musik bei Labels kauft, die mehr als 1000 Platten im Jahr verkaufen und sich so einen Kopierschutz leisten können, ist sowieso unindie."

Ich liebe es unindie zu sein, indie ist ja mittlerweile fast jeder...
Lavelle
09.11.2005 - 08:58 Uhr
ob auch nur die USA-Releases davon betroffen sind oder nicht...

das stand doch irgendwo... also afaik sind tatsächlich nur die amerikanischen pressungen betroffen.
MaynardJK
09.11.2005 - 10:18 Uhr
Jetzt mal ehrlich: Ist die Erfindung des Kopierschutzes nicht die Folge der MASSENHAFTEN Kopiererei? Ein Glück dass Ihr als Bäcker keine Angst vor kostenlosen kopierten Brötchen haben müsst. Die Form des derzeitigen Schutzes von SonyBMG mag nicht in Ordnung sein, das ganze Geheule verstehe ich aber wirklich nicht. Wenn es nur darum ginge, dass man seine gekauften CDs für das Autoradio kopiert oder MP3s für den eigenen Ipod macht, dann gäbs heute noch keinen Kopierschutz. Also bitte nicht Ursache und Wirkung ausser Acht lassen!
Lavelle
09.11.2005 - 10:27 Uhr
doof halt, dass immer die leiden müssen, die sich das zeug legal besorgen. was interessiert mich der kopierschutz, wenn ich mir das album irgendwo runterlad (irgendjemand hat den schutz sowieso geknackt / umgangen und das ding verfügbar gemacht)?
Ursus
09.11.2005 - 10:31 Uhr
@MaynardJK:
Mag sein.
Aber wenn es soweit geht das Original-CDs sich nicht mehr überall abspielen lassen oder im Klang beeinträchtigt sind oder mein Rechner von mir unbekannter Software infilitriert wird und dann auch noch Daten ohne mein Wissen übertragen werden, dann geht das eindeutig zu weit.
Ich will Standard-Audio-CDs die überall ohne Einschränkungen laufen, ich will mir eine MP3-Kopie fürs Auto machen und mir nicht mit solch einem Firlefanz den Spaß an der Musik verderben lassen.
Es geht nicht an, das mittels nicht funktionierender Techniken ehrliche Käufer Probleme mit dem Abspielen ihrer erworbenen CDs haben, nur weil irgendwelche Typen massenweise CDs kopieren.
Man fesselt auch nicht den Kunden eines Kaufhauses die Hände beim Einkaufen nur weil ein paar Diebe dort rumgeistern.
Deshalb: Finger weg von "abspielgeschützen" CDs und Kritik üben immer wenn sich die Gelegenheit bietet. So halt ich es...
Lustig
09.11.2005 - 10:34 Uhr
Ursache und Wirkung ? Die Ursache liegt in der Profitgier der Industrie, die immer mehr und mehr verkaufen will und uns suggeriert, dass wir den ganzen Quatsch brauchen, Filme, Musik, Videospiele und und und. Dieser ganz Unterhaltungsmist.
Informier dich doch einmal über die Menchanismen der Werbung. Dummerweise wird das Geld für diese ganzen Produkte (ich spreche hier bewußt von Produkten und nicht von Kunst!) nicht proportional zu den künstlich geschaffenen Bedürfnissen mehr. Und da wundert sich die Industrie das ihre, von ihnen selbstentwerteten, Erzeugnisse dann kopiert werden und verdammt dann noch die armen Opfer der Konsumgesellschaft. Klassischer Fall von Verwechselung von Ursache und Wirkung.
Lustig
09.11.2005 - 10:38 Uhr
Ich finde der hier diskutierte Kopierschutz geht nicht nur eindeutig zu weit, sondern ist nach deutschem Recht selbst juristisch höchst bedenklich, um nicht zu sagen strafbar.
Hätte schon nicht übel Lust Sony/BMG anzuzeigen, wenn sie das hier bei uns auch auf den Markt bringen würden.
Lavelle
09.11.2005 - 11:15 Uhr
Lavelle (09.11.2005 - 08:58 Uhr):
ob auch nur die USA-Releases davon betroffen sind oder nicht...

das stand doch irgendwo... also afaik sind tatsächlich nur die amerikanischen pressungen betroffen.


dafür noch ne quelle:
In Deutschland wurden Sony BMG zufolge mit XCP bestückte Musik-CDs noch nicht verkauft.

http://www.sueddeutsche.de/,cm2/computer/artikel/937/63874/
MaynardJK
09.11.2005 - 12:45 Uhr
noch mal ganz generell: Ich sage nicht, dass mir ein Kopierschutz gefällt! Ich sage auch, dass für den Fall, dass die genannte Software bei den fraglichen CDs so arbeitet wie beschrieben, in Deutschland ein Verfahren erfolgversprechend ist (bin noch nicht ganz durch damit - klingt aber gut).

und @Lustig:
das ist ja totaler Quatsch.
Werbung schafft sicher Bedürfnisse, vielleicht auch solche die evtl ohne nicht da wären, aber gibt dir das das Recht, dann in den Laden zu gehen und zu klauen? Und wenn es nur ne Tafel Schokolade ist, dann ist der Schaden sooo klein und "Nestle" hat ja keinen großen Verlust?? Ausserdem war es ja nur eine Umkehrung von Ursache und Wirkung, weil ich die Schokolade gar nicht gebraucht hab, denn zum Überleben hab ich ne Scheibe Brot zu Hause und hätte die ja essen können.
Für mich zählt nur eine Sache: Wer Britney Spears zuhause hören will, der soll dafür bezahlen oder MTV schauen. Ich muss das alles nicht gut finden, aber wenn ich das Produkt will, dann kostet das was, ist das so unlogisch?

Und deshalb kann ich es verstehen, wenn man da was macht, um es einzudämmen. Wer kopieren will wird das ja bekanntlich immer hinkriegen...
Aber wenn einem in einem kapitalistischen System etwas nicht gefällt, dann bleibt ja immernoch die Konsumverweigerung und es dürfte klar sein, dass das am schnellsten dazu führt, dass bei den Herren im Hause der MI die Köpfe rauchen!

Also Möglichkeiten bestehen ja immer, jedoch meine Ausgangsthese : Bei massenhaften Kopien versuchen diese einzudämmen - nicht nachvollziehen zu können ist schlichtweg unglaubwürdig.
Ursus
09.11.2005 - 13:03 Uhr
"Bei massenhaften Kopien versuchen diese einzudämmen - nicht nachvollziehen zu können ist schlichtweg unglaubwürdig."
Stimmt schon. Nur die Art und Weise der Eindämmungsversuche sind nicht akzeptabel.
Unlustig
09.11.2005 - 13:29 Uhr
Die Gleichsetzung zwischen Kopieren und Klauen, die uns auf perfideste Weise vermittelt werden soll, ist nicht nur juristisch haltlos, sondern auch recht unlogisch.
Wenn ich in einen Plattenladen gehe und etwas klaue entsteht reeller Schaden. Der Händler hat die Platte schließlich selbst kaufen müssen und muss den Schaden irgendwie umlegen. Dieses verhalten ist moralisch höchst verwerflich und asozial.
Kopiere ich mir aber die Platte zu privaten Zwecken, die ich mir, aus Gründen wie gerade beschrieben, eh hätte nicht leisten können, entsteht hier in dieser Kette kein Schaden. Die moralische Frage, die sich mir in dem Zusammenhang stellt ist, ob Musik für mich eine Art Kunstwerk darstellt, für das ich gerne mein Geld ausgeben will , oder ob sie schlicht ein austauschbares Produkt der Unterhaltungsindustrie ist. Diese Frage ist in dem Zusammenhang "massenhaften Kopien" vielleicht viel interessanter, als die nervende Einführung unnützer Kopierschutzsysteme.
Übrigens die 4 oder 5 neuen Platten, die mich dieses Jahr interessiert haben, habe ich legal im Laden gekauft und sind auch ohne kopierschutzsstem ausgekommen.
Mixtape
09.11.2005 - 13:40 Uhr
@ MaynardJK: "Wer kopieren will wird das ja bekanntlich immer hinkriegen..." Warum also die ehrlichen Kunden bestrafen?
MaynardJK
09.11.2005 - 15:26 Uhr
@lustig
Stimme da gerne zu, dass Kopie nicht zwangsweise Diebstahl ist, solange (wie lange?) die Privatkopie noch verankert ist. Ausgangspunkt für die Idee des Kopierschutzes ist aber sicher nicht diese Privatkopie, die gabs nämlich schon immer. (Auch ich habe mal mit Kassette von LP aufgenommen.) Aber es wird wohl keiner mehr bestreiten können, dass weitaus mehr Kopien existieren, die rechtswidrig sind, als Privatkopien, die ja auch einen seltsamen Status im Urhebergesetz haben.
PS: Oceansize haben an mir verdient und können trotzdem nicht von der Musik leben (Quelle: Visions)-Auch diese CD gabs ohne Schutz. Frau Spears ginge oder vielmehr könnte es ihr am Arsch vorbeigehen, wie viele Kopien es von ihren Machwerken gibt. Die einzelne unerlaubte Kopie einer CD trifft also kleine Künstler viel mehr als die MTV-Stars. Und was Kunst ist und was ein Produkt ist für diese Frage aus meiner Sicht völlig egal, weil es als CD im Laden beides ein Produkt ist. Der inhaltliche Anspruch ist ja betrachtungssache. Millionenkäufer von Modern Talking und Differenzen zu CDs in diesem Forum sprechen eine deutliche Sprache.

@Mixtape
Und der Schwanz wedelt mit dem Hund. Gegenfrage: Wie sollte der Schutz aussehen, der zumindest die kleine Schwester vom KOpieren abhält und gleichzeitig den Red-Book-Standard einhält? Richtig, es gibt keinen! Das Ergebnis ist Schrott, keine Frage, aber die Tendenz zum Schutz und zur Sicherung der Verwertung (jaja, auch Tool und *setze deinen Lieblingskünstler hier ein* will und muss mit seinem Produkt was verdienen sonst werden ausser Britney und Co. alle aufhören Musik zu machen und bei Wallmart an der Kasse sitzen...
Ganz unlustig
09.11.2005 - 16:58 Uhr
Was wären denn rechtswidrige Kopien, die in irgendeiner Form durch einen Kopierschutz behindert werden ? Also bitte, daran glaubt doch selbst die Plattenindustrie nicht, dass jemand mit krimineller Absicht behindert wird. Man könnte sich ja auch schlicht in Tauschbörsen bedienen.
Das vordergründige Ziel solcher Kopierschutzmechanismen ist doch ganz klar: der technisch unbedarfte CD-Besitzer soll gefälligst seiner Freundin oder seinem Nachbarn mit dem schlimmen Musikgeschmack seine teuer erstandene, neue CD nicht brennen ! Dummerweise dürfte der Effekt auf die Plattenverkäufe eher negative sein, der Nachbar und die Freundin hätten die Platte eh nicht gekauft, jedoch nimmt man sich die Chance bei Gefallen die folgende Platte der Band zu verkaufen. Man selbst ist vielleicht genervt, weil die Platte sich nicht im Auto spielen läßt und beschließt so ein Quatsch nicht mehr zu kaufen. Sehr sinnvoll.
Ich fürchte das tiefere Ziel auf das die Industrie uns vorbereiten will, läuft unter der harmlos wirkenden Kürzel "DRM" (digitales rechte Management) und wenn sich dies erst hardwaremäßig einbürgert hat, kann man nur noch "Gute Nacht" sagen.

Übrigens würd ich auch die Aussage "es trifft ja immer die Kleinen und nicht die großen Stars" ins Reich der Legenden der Plattenindustrie rücken. Denn die Albumcharts der letzten Jahre sagen eigentlich etwas anderes aus, wenn man sie denn richtig interpretiert.
Mixtape
10.11.2005 - 08:34 Uhr
Leider ist der Schaden auch für uns nicht gering, wenn die CDs von Britney, Madonna und Co gebrannt werden, denn ca. 10-20% aller Acts bringen überhaupt Gewinn ein und müssen damit die restlichen 80-90% mitfinanzieren. Ergo werden die kleinen Bands gefeuert, wenn die großen Acts wegen der Brennerei nicht mehr soviel einbringen.
Lustig
10.11.2005 - 08:59 Uhr
Die kleineren Plattenfirmen müßten sich nur endlich eine clevere Strategie zum Vertrieb ihrer Musik ausdenken und man könnte sich entspannd zurücklehnen und sich auf den baldigen Tod der Majors freuen.
MaynardJK
10.11.2005 - 10:54 Uhr
@lustig
klingt ja spannend, allein mir fehlt der Glaube. Das billigste wäre ja wohl Internet-Vertrieb über Download. Da arbeitet (anscheinend) heute noch keiner so wirklich im positive Einkommensbereich, und das wo CDs dabei dann mindestens 10 Euro kosten, ohne Datenträger, ohne Artwork, ohne den ganzen Vertrieb. Jetzt erkläre mir mal, wie ein Indielabel ohne die Vertriebswege eines Majors finanziell ordentlich und strategisch sinnvoll arbeiten soll.
Wie gesagt, bin dabei, aber die CD will ich dann schon zügig nach VÖ in den Händen halten und deswegen -auch bei Unterstüzung kleiner Labels- keine 30 Euro für ne CD ausgeben.
Lustig
10.11.2005 - 12:28 Uhr
Ich wär froh, wenn ich für die Sache eine total durchdachte, funktionierende Lösung parat hätte. Hab ich dummerweise nicht.
Aber ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass es technisch möglich ist, wenn der Plattenladen der Zukunft nicht mehr aus Regalen mit CDs besteht, sondern aus einem Raum von alten Rechnern mit hochwertigen Brennern und Druckern.
Die Materialkosten für die CD und Booklett wären so sicher etwas höher und die Zeit der ultra hochglanz Bookletts wäre auch wahrscheinlich vorbei. Allerdings würden sich der Vertriebsaufwand (theoretisch) auf einen großen Server und eine benutzerfreundliche Software beschränken und es wäre praktisch alles überall verfügbar. Nie wieder nervige Importe und Sätze wie "Müssen wir erst bestellen" Die kleinen müßten sich eben nur zusammentun und eine überzeugende Idee ausarbeiten.
Ich finde Idee vieler kleiner, wirklich unabhängiger Labels, denen es wirklich um Musik und nicht um Business geht, die so einen und vielleicht noch besseren Vertriebsweg entwickeln, ausgesprochen reizvoll.
MaynardJK
10.11.2005 - 13:03 Uhr
Für mich ist jedenfalls das Produkt das ich haben will auch Kunst (Der Begriff fiel oben schon mal von "Unlustig"). Und das stört mich halt schon enorm beim Download-Portal, dass nur ein Rohling mit Filzstift beschrieben wird. Für mich gehört das Artwork im Idealfall mit der CD zusammen. Schöne Artworks, exemplarisch vielleicht mal Tool, Pearl Jam oder andere die sich damit Mühe geben, sind damit weg. Finde ich schade.
Vielleicht ist der Ansatz aber gar nicht so dumm, evtl. könnte man da noch nen Drucker in den Laden setzten und halt kleine Booklets on demand im Laden drucken. Auch wenn natürlich der Digipack oder andere originelle Verpackung nicht drin wäre.

Bin überrascht, kommt ja doch was zustande hier :-)
Kurt
10.11.2005 - 13:27 Uhr
Also bitte was ein Quatsch ... natürlich ist Kopieren gleich Klauen. Jaja immer die böse Industrie und man selber immer schön Indie sein. Ihr seid Verbrecher und Kopierschutz ist völlig legitim.
Kurt said
Rudi
10.11.2005 - 13:31 Uhr
@Kurt:
Kopierschutz ist nur legitim wenn er einwandfrei funktioniert (hab noch nie solch einen Kopierschutz gesehen) und mich nicht am abspielen der gekauften CDs hindert. Das ist einfach nicht der Fall.
"Abspielschutz" sucks!
knaTTerton
10.11.2005 - 14:06 Uhr
kopieren gleich klauen. aha.
soweit ich weiß, sind meine songs noch da, wenn sie sich jemand bei mir lädt.

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