Welches Album hörst Du jetzt gerade und wie ist Deine Bewertung?

User Beitrag

Der Wanderjunge Fridolin

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Registriert seit 15.06.2013

02.01.2020 - 20:27 Uhr
Wenn wir schon beim Korinthenkacken sind:

Altın Gün

Der Wanderjunge Fridolin

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02.01.2020 - 20:27 Uhr
Ok, jetzt reicht's. Bitte löscht mich :(

Mayakhedive

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03.01.2020 - 06:57 Uhr
Breach - It's me god 11/10

Nach wie vor eines meiner liebsten Alben aller Zeiten, im Hardcore-Bereich sowieso.
Bis heute vermisse ich keine aufgelöste Lieblingsband mehr als Breach.

kingbritt

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03.01.2020 - 10:22 Uhr

Italo light-Dark-Sacral-Metal Richtung Within Temptation

Gut und Böse geben reichen sich die Hände.

Lacuna Coil - Delirium - 2016 (8/10)

Lacuna Coil - Black Anima - 2019 (8,5/10)

So gesehen könnte es auch ein Doppel-Album sein.

Analog Kid

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03.01.2020 - 11:02 Uhr
Über die Feiertage und dazwischen mal wieder die Stereolab-Discographie rauf und runter gehört. War irgendwie genau die passende Mood dafür.

Könnten also noch ein paar Wertungen folgen :)

Als erstes natürlich "Emperor Tomato Ketchup". (9/10) Dieses Album war meine erste Begegnung mit der Band und schon sowas wie Liebe auf den ersten Blick. Wird nicht ohne Grund überall als deren Bestes gepriesen, markiert in der Albumhistorie auch so eine Art Meilenstein, auf dem dem krautrock-beeinflussten, noch etwas rumpligen Indie Rock der ersten paar Alben gesellen sich nun dauerhaft die geschmackvollen Streicher- und Bläserarrangements von High Llamas-Mastermind Sean O Hagan sowie psychedelische Elektronik. Im Gegensatz zu dem etwas gleichförmigen easy-listening-Wohlklang späterer Alben (obwohl ich die aber auch sehr mag) gibt's hier auch schön Abwechslung stimmungs- und tempomässig, ideal zum Einstieg in die Band.

Analog Kid

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03.01.2020 - 11:20 Uhr
Stereolab - Dots and Loops

8.5/10

Auf diesem Album gibt's dann die Vollbedienung in Sachen 60ies-mässiger Retrofuturismus/Space-Age-Seligkeit, zu Calypso-Beats gibt's Elektronik-Geblubber (of Mouse on Mars- Fame), frankophiles Gesäusel von Ms. Sadier lullt den Hörer so richtig schön ein. Vielleicht manchen allzusehr unaufgeregt in Ambient-Regionen abdriftend und im Vergleich zu den ersten Alben zu wenig "Rock" - mir gefällt's. Das ist alles sehr geschmackvoll und ziemlich aufwendig produziert. Auf den nachfolgenden Alben wurde dieser Sound ja dann mehr oder weniger beibehalten, aber wenn ich in Stimmung dafür bin, könnte ich mich da reinlegen (wieder mal)

Voyage 34

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03.01.2020 - 12:10 Uhr
Jóhann Jóhannsson - The Miners' Hymns 9/10

wunderschöne Ambient Platte an so einem grauen Tag

Analog Kid

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03.01.2020 - 12:17 Uhr
Stereolab - Cobra and Phase Group play voyage in the milky night 7.5/10

Im Grunde more of the same des Vorgängeralbums, allerdings mit noch deutlicherer Hinwendung zu geradezu Prog-mässiger Opulenz in Sound und Albumlänge, wobei gerade die längeren Nummern hier imo weniger zünden. Kam wohl damals bei der seriösen Musikkritik auch weniger an, gab ja kein schlimmeres Schimpfwort als "Progrock" in den 90ern :) und auf "Caleidoscopic Gaze" wird ja 1zu1 mal eben Starship Trooper von Yes zitiert, sehr fein.

Stereolab - Sound-Dust 8/10

Auch hier gibt's nichts wesentlich neues, das Album wirkt aber auf mich ein bisschen runder als "Cobra...", ziemlich viel ruhige Nummern, die ganze Platte hat so einen irgendwie psychedelisch-"weihnachtlich" wirkenden Zauber- wohl mit der Grund weshalb ich die Tage Bock hatte, die mal wieder zu hören. "Captain Easychord" ist der Hit, war auch Single. Überhaupt haben Stereolab neben den Flaming Lips m.E. die besten Songtitel überhaupt.

Stereolab - First of the microbe hunters 8/10

Ebenfalls 2001 erschienenes Minialbum (immerhin 40 min lang), auf jeden Fall einer ihrer besten 90er Releases find ich, der instrumentale Opener ist eine schön nach vorn gehende Krautrocknummer in bester Can-Tradition mit ordentlich Elektro-Noise on Top. Die anderen Nummern überraschen mit schönen, angenehm zwischen Wohlklang und Psychedelia pendelnden Melodien, ein feines kleines Album.

boneless

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04.01.2020 - 17:45 Uhr
Panda Bear - Panda Bear Meets the Grim Reaper (5/10)
Portrayal of Guilt - Let Pain Be Your Guide (7/10)
Pink Milk - Purple (7,5/10)

Die Panda Bear ist leider nicht so großartig wie ihre Singles, Let Pain Be Your Guide gehört zu den brutalsten Screamoplatten, die ich in letzter Zeit gehört habe und Purple ist definitiv eine großartige Entdeckung. Knackig, kalter Post-Punk für dunkle, verregnete (Sommer)Nächte.

boneless

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04.01.2020 - 21:04 Uhr
Kayo Dot - Choirs Of The Eye (9/10)

Während ich mich nicht traue, die Vinylversion auf meinen allenfalls mittelmäßigen Plattenspieler zu packen, frage ich mich, was man für eine 10 besser machen könnte und die Antwort mag mir nicht einfallen. Gut, vielleicht liegt es daran, dass ich den Nachfolger noch einen Zacken gelungener finde, aber so oder so ist das ein überwältigendes Meisterwerk.

Vive

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04.01.2020 - 23:09 Uhr
Slow Crush - Ease
Sehr geil.

Eliminator Jr.

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Registriert seit 14.06.2013

04.01.2020 - 23:34 Uhr
@boneless

Ich habe mir kürzlich ein zweites, recht bescheidenes System zum Platten hören im Wohnzimmer eingerichtet, nachdem ich jahrelang sehr viel Zeit, Energie und auch Geld in mein primäres HiFi-Equipment investiert habe, und ich kann mich nicht erinnern, wann mir Platten hören zuletzt derart Freude bereitet hat. Das Wohnzimmersysterm besteht aus meinem allerersten Plattenspieler und zusammengesuchten, uralten Komponenten, die mich allesamt nichts gekostet haben. Ich find's geil und bin damit gerade glücklicher, als ich es mit meinem 'guten' Equipment je war. Also rauf mit der Platte, freuen und die Quacksalberei über gut und schlecht den audiophilen Apologeten überlassen.

On Topic:

Close Lobsters - Foxheads Stalk This Land (7/10)

Grundsolider Twee-Pop in perfekter C86-Manier. Auf Albumlänge streckenweise etwas beliebig, mit 'A Prophecy' aber ein zeitloses Genrehighlight abgeliefert.

wilson

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05.01.2020 - 10:10 Uhr
@boneless:
portrayal of guilt sind geil!....danke für den tip.

kingbritt

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05.01.2020 - 12:01 Uhr

Sonntags-Matinee: Isländischer Klassiker des Shimmer Postrocks


Sigur Ros - Ágætis byrjun - 1999 (9,5/10)

Etwas vom Zauber ist zwischenzeitlich schon verflogen, aber die Sonderstellung ist unangefochten . . . so schöööönnn!

Voyage 34

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05.01.2020 - 12:55 Uhr
da stimme ich ein!

kingbritt

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05.01.2020 - 18:05 Uhr

Yo, Steven Wilsons PT Voyage 34 (so um die 1992 rum) ist schon ne abgefahrene Nummer. Spacey Pink Floyd auf Psychedelica hoch 3, dafür gibt's ne (8/10)

VelvetCell

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05.01.2020 - 19:34 Uhr
Conrad Keely – Original Machines

Was für ein Füllhorn! 24 Songs, die meisten so knackig-kurz, dass das Album ziemlich skizzenhaft wirkt. Das hat mich anfangs ganz schön erschlagen, weil immer, wenn man sich in einen Song reingehört hat, schon der nächste beginnt. Aber immer wieder mal findet die Platte den Weg auch meinen Spieler und jedes Mal gefällt sie mir ein bisschen besser.

8/10

boneless

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05.01.2020 - 20:10 Uhr
Also rauf mit der Platte, freuen und die Quacksalberei über gut und schlecht den audiophilen Apologeten überlassen.

Nee, mir gehts da schon um den Hörgenuss. Ich bin sowieso am überlegen, mir mal einen neuen Spieler zu kaufen. Bisher war ich mit dem Dual zwar ganz zufrieden, aber irgendwie fällt mir in letzter Zeit doch auf, dass der Klang besser sein könnte. Habe den Eindruck, der holt nur einen Bruchteil an Sound raus, der möglich ist. Kann aber auch an meiner alten Anlage liegen, wer weiß...

Kayo Dot - Dowsing Anemone With Copper Tongue (10/10)

Nach reichlicher Überlegung. Irgendwie sind sie magisch, die Soundwelten, die sich hier vor den Ohren des Hörers ausbreiten, so unglaublich weit und so reichhaltig, dass man auch beim x-ten Durchgang noch unbekannte Klänge entdeckt. Es fehlt eventuell der verrückte Wahnsinn von Choirs of the Eye, aber der wird mit Leichtigkeit kompensiert, weil jeder dieser 5 "Kreaturen" trotz dutzender Ecken und Kanten bzw. 100 verschiedener Richtungen bis ins letzte Detail durchdacht wurde. Ein Album, welches die Bezeichnung "musikalische Reise" mehr als verdient.

kingbritt

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05.01.2020 - 20:57 Uhr

. . . die Dual 122x-Reihe vom Opa, sehr gut, noch mit echtem Holz! Gleich einen Rauchmelder oben drüber, besser so - aus Erfahrung!

Voyage 34

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05.01.2020 - 21:57 Uhr
@kingbritt

und auch da stimme ich ein! :-D

humbert humbert

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07.01.2020 - 04:02 Uhr
Planet Battagon - Battagon Symphony EP 8/10

Bisschen Cosmic-Jazz oder wie sie es nennen: Droid Jazz.

Vive

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07.01.2020 - 15:03 Uhr
Talk Talk - Laughing Stock
Anstrengend. Aber natürlich bereichernd.
Wie eine Nacht im Dschungel.

No Filler

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07.01.2020 - 16:47 Uhr
Bilderbuch

Mayakhedive

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07.01.2020 - 17:17 Uhr
Kenzari's Middle Kata - Black Box Consciousness -/10

So auf's erste Hören mussten die Jungs schon mit ihrem Debut in Sachen Post-Hardcore-Krawall den internationalen Vergleich nicht scheuen.
Gefällt mir gut, dass der Sänger auch mal etwas energischer Auftritt als auf dem Nachfolger - der natürlich trotzdem über jeden Zweifel erhaben ist.

Marküs

Postings: 471

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08.01.2020 - 09:27 Uhr
Aerosmith - Pump (9/10): Hach ist das herrlich, insbesondere dieser Gitarrensound. Die Drums haben auch Punch ohne Ende. Und dann sind dann noch DIESE Wahnsinnssongs. Hätte ich mir schon viel viel früher kaufen MÜSSEN. Hard Rock Klassiker und tausend millionen mal besser als alles was von dieser Band jemals danach aufgenommen bzw. verbrochen wurde.

Mayakhedive

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08.01.2020 - 18:06 Uhr
Brutalist - Brutalist -/10

Kennt noch jemand die schweizerischen Radaubrüder Knut?
Einige davon sind hier instrumental am Werk und entsprechend vertrackt, lärmend und bollerig tönt diese knappe halbe Stunde.
Bei bandcamp übrigens Name-your-price...

Huhn vom Hof

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08.01.2020 - 20:33 Uhr
Sigur Rós - Takk... 8/10

kingbritt

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08.01.2020 - 21:22 Uhr

. . . warum auch immer, irgendwie ist Sigur Ros Woche.

Valtari erblickte im Sommer 2012 das Licht der Welt und war gänzlich der falsche Sommer-Soundtrack! Jetzt aber paßt er ganz gut.

teils drollig bis himmlich hoch glatte 9/10

Der Untergeher

User und News-Scout

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08.01.2020 - 22:53 Uhr
Nina Simone - Pastel Blues (9/10)

fitzkrawallo

Postings: 1018

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09.01.2020 - 09:26 Uhr
The Necks - Chemist (8/10)

Weil wir's im Jazz-Thread kürzlich von der Band hatten, wollte ich mit "Chemist" eine weitere Lücke in der mir bekannten Diskographie schließen. Und gleich wieder auf eine Perle gestoßen! Das Album ist im Vergleich zu vielen anderen der Band recht zugänglich, da es statt nur eines einzelnen Longtracks drei Stücke à ca. 20 Minuten enthält. Das ist natürlich immer noch genug Zeit, um jeweils die der Band typische Spannung aufzubauen, die Songs an- und abschwellen zu lassen und den Hörer unter verzückte Hypnose zu setzen. Immer wieder bewundernswert ist die Chemie (hö!) zwischen den Musikern, die in ihren Jazz/Minimal-Kompositionen zum Ausdruck kommt.

Stern - Sunder Hawk (-/10)

Diesmal wieder solo (auf dem letzten Album hat unter anderem Toby Driver mitgespielt) veröffentlicht Chuck Stern (früher: Time of Orchids) dieser Tage ein weiteres Exemplar seines merkwürdigen experimentellen Dream Pop (?). Wie sich hier die Stücke mit ihrer schaurigen Atmosphäre konventionellen Melodien und Sounds annähern aber schließlich immer verweigern, ist schon einmalig.

Der Wanderjunge Fridolin

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09.01.2020 - 11:45 Uhr
Themenschwerpunkt Frankreich:

Lazuli - Saison 8 (2018) 9/10

Hatte ich 2018 schon ganz oben in meiner Liste stehen und der starke Eindruck hat sich mittlerweile verfestigt. Der Ethnoprog der Franzosen braucht eine Weile, um seine volle Wirkung zu entfalten, dann wird man aber reich belohnt. Im Februar steht ein neues Album an.

PinioL - Bran Coucou (2018) 8/10
Ni - Pantophobie (2019) 8/10

In Lyon ist um ein paar Leute eine hochklassige und innovative Avantprogszene entstanden. PinioL ist dabei der Zusammenschluss aus den beiden Bands Ni und PoiL. Logisch. Genauso schräg wie diese Namensspiele ist auch die Musik. Mit Polyphonie darf man eher nicht auf Kriegsfuß stehen, sollte man vorhaben, sich diesem Kosmos zu nähern, und auch inhaltlich werden keine kleinen Brötchen gebacken. So setzt sich das Ni-Album mit verschiedenen Ängsten auseinander, wobei es auch dabei gerne mal skurril zugehen darf (Angst vor Gemüse oder Hühnern).

kingbritt

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09.01.2020 - 11:48 Uhr


oh ja, the Necks - Chemist, sehr schönes Album
der erfahrenen Australier, klassische Piano Trio mit soundtechnischen Spielereinen in Richtung e.s.t., Rusconi, Nick Bärtsch's Ronin.

Mayakhedive

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Registriert seit 16.08.2017

09.01.2020 - 11:56 Uhr
@Fridolin

Ist das PinioL-Album grob mit der "Pantophobie" zu vergleichen? Ni sind nämlich ziemlich super.

Der Wanderjunge Fridolin

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09.01.2020 - 12:18 Uhr
PinioL haben eine etwas mehr dem Metal zugewandte Schlagseite, aber insgesamt lässt sich die gleiche Geisteshaltung natürlich nicht verbergen. Lohnt sich! Und nicht missverstehen: das ist kein Metal sondern immer noch astreiner Avantprog.

Mayakhedive

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09.01.2020 - 12:27 Uhr
Okay, danke. Dann werd' ich mir zum Feierabend mal einen Testlauf gönnen.
Scheint zum Teil ja auch ausufernder zu sein und dafür bin ich ja immer gern zu haben.

Der Wanderjunge Fridolin

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09.01.2020 - 12:35 Uhr
Beim Thema "Ausufernd" bist du bei PinioL in den besten Händen.

Voyage 34

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09.01.2020 - 13:37 Uhr
Bersarin Quartett - Methoden und Maschinen (2019)

wow, eine meiner vergessenen Perlen 2019, weiß gar nciht wie ich die übersehen konnte. Stand jetzt 9/10

MopedTobias

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Registriert seit 10.09.2013

09.01.2020 - 18:28 Uhr
J. Cole - KOD 7/10

Find ihn eher überbewertet, aber auf ne kompakte Länge von 40 Minuten geht das schon klar, ohne zu langweilen. Entspannter, moderner Conscious-Rap.

Mayakhedive

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09.01.2020 - 18:46 Uhr
@Fridolin

Der Testlauf mit Piniol wird als Erfolg verbucht, Platte ist bestellt.
Schön stranges Covermotiv auch wieder.

kingbritt

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Registriert seit 31.08.2016

09.01.2020 - 19:01 Uhr

@Piniol, hör ich auch mal rein

a. wegen Lyon, b. wegen der Polyphonie c. wegen der grandiosen CoverArt d. wegen King Crimson, wer, und Zappa, nie gehört! Franzosen hat, Kupfernation . . .

Mayakhedive

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09.01.2020 - 19:56 Uhr
Heiliger Judas, was allein der Opener "Pilon Bran Coucou" abbrennt ist kaum zu glauben.
Völlig irrsinnig und irrsinnig geil.

Mayakhedive

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10.01.2020 - 05:27 Uhr
Le Grand Sbam - Vaisseau Monde -/10

Ist da in der Nähe von Lyon ein Atommeiler explodiert oder ist dem örtlichen Drogenbaron eine gemischte Ladung Allerlei ins Trinkwasser gefallen?!
Irgendwas spezielles muss da jedenfalls im Gange sein, wenn es solche musikalischen Auswüchse treibt.

Wer "normaler" Musik gerade einmal wieder etwas überdrüssig ist, versuche sich gern an diesem abgefahrenen Konglomerat aus Bass, Tasten, diversem Schlagwerk und zwei - im positivsten Sinne - völlig freidrehenden Sängerinnen.

kingbritt

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10.01.2020 - 07:37 Uhr

. . . aus dem Weg in den Süden fahre ich öfters mal durch Lyon. Vielleicht sind es die Abgase in den vielen Auto-Tunnels, besonders im Stau erhöhte Gefahr! Nein, Lylon hat Paris schön länger im Bezug auch Musik überholt. Früher HipHop/Rap, NuJazz daraus jetzt Hipster und Avantgarde.

@n.n. Aber Danke für die Lyon-Tipps!

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 1205

Registriert seit 15.06.2013

10.01.2020 - 08:38 Uhr
@Mayakhedive:

Die Grand Sbam muss ich mir die Tage unbedingt auch mal geben. Klingt sehr vielversprechend!

Mayakhedive

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Registriert seit 16.08.2017

10.01.2020 - 08:55 Uhr
@Fridolin

Mach das mal und berichte dann. Du kannst das sicher noch kunstvoller in Worte fassen.
Aber sei gewarnt, das ist echt speziell ;)

kingbritt

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Registriert seit 31.08.2016

10.01.2020 - 09:39 Uhr

. . . Lyon, nichts für subtile Geister, BlackHardcoreMetal direkt aus dem Valeur de l'énergie nucléaire de l'eau de refroidissement.

Celeste - Infidèle - 2017 (8/10)

fitzkrawallo

Postings: 1018

Registriert seit 13.06.2013

10.01.2020 - 09:43 Uhr
À propos "echt speziell", was ist das denn:

i o - The Fortunes Told (-/10)

Frei improvisierter Emo wohl. Also echt. Keine Ahnung, was ich davon halten soll bisher, aber interessant ist es allemal. Ist ein ulkiges Phänomen, dass ich anfang des Jahres immer etwas mehr willens bin, mir krudes Zeug anzuhören auf der Suche nach neuer Musik. Vielleicht sollte ich die Zeit besser nutzen, um historisches aufzuarbeiten. E.g.:

Talking Heads - Fear of Music (7/10)

kingbritt

Postings: 492

Registriert seit 31.08.2016

10.01.2020 - 10:01 Uhr
Talking Heads

. . . bitte dann auch gleich die "Remain in Light" obendrauf. Gehören für mich irgendwie zusammen!

Mayakhedive

Postings: 1624

Registriert seit 16.08.2017

10.01.2020 - 17:33 Uhr
L'Effondras - Les Flavescences -/10

Einmal mehr Franzosen aus dem Lyon-Umfeld.
Viel nachvollziehbarer und leichter bekömmlich als der andere bereits genannte Wahnwitz.
Ausufernder Instrumentalrock bei dem auf's erste Hören gar nicht so viel passiert.
Aber die Gitarren füllen irgenwann jeden freien Raum aus, wachsen einem über den Kopf und man ist drin. Das hat keine Ohrwürmer, macht aufgrund des tollen Sounds aber dennoch Spaß.
Nur das ewige Vogelgezwitscher im abschließenden 30+Minüter hätte man sich sparen können, sowas finde ich immer eher öde und gekünstelt.

kingbritt

Postings: 492

Registriert seit 31.08.2016

10.01.2020 - 18:14 Uhr

Hightlight meiner FranzCollection ! ! !

. . . nicht aus Lyon, südlicher aus Toulon, Cavalaire sur mer kommt eine unglaubliche hypnotisch fesselnde Indie-Band die nur lokal agierte. Habe sie 2015 einmal live open air gesehen und war schier weg begeistert.

Mein liebstes französisches Album bis dato:

Leider nur als YT Stream:

https://www.youtube.com/watch?v=QLAG7siHJTA&list=PLgVnvaw5kObBzgktvIyCowcqamNqDno-L


ALIFIB - ALIFIB - 2014 (10/10)

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