Autechre

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The MACHINA of God

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11.12.2015 - 15:29 Uhr
Hmm nee, also "Amber" langweilt mich auch Dauer. Das ist mir zu EasyListening-Elektro ohne große Umschwünge oder Synapsenfasching.

fitzkrawallo

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20.05.2016 - 09:53 Uhr
Drehen völlig ab inzwischen, schon wieder neues Material: Ein in 5 Teile aufgeteiltes Album mit insgesamt 21 Tracks, hier runterzuladen. Ich bin ehrlich gesagt noch lange nicht durch mit den 9 Livealben vom letzten Jahr...

The MACHINA of God

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20.05.2016 - 12:06 Uhr
Juchee.
Johnny Rubber
20.05.2016 - 12:33 Uhr
Hab innerhalb des letzten Jahres durch die ganze Diskographie gehört. Bin ziemlich begeistert, nur wenn die Melodien völlig fern bleiben wirds mir ein bisschen zu irre. Die beste Mischung aus Frickelbeats und melodiösen ambient sounds ist für mich auf LP5. Daher mein Lieblingsalbum. Aber jedes Album und auch die EPs haben ihren eigenen Reiz und Magie.
Adam Jensen
22.05.2016 - 10:16 Uhr
OMG. Im Grunde ein ca. 4-stündiges neues Album. Habs mir mal gegönnt & hör mich grad durch den ersten Teil. Allein "13x0 step" schon - diese monumental-verhallten Synthiewände kreieren wieder diese unnachahmliche Sci-Fi-Atmosphäre - "´chre" liefern einfach immer.

The MACHINA of God

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22.05.2016 - 14:06 Uhr
Oh, ich bin gespannt.

boneless

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02.06.2016 - 18:30 Uhr
Dieses Jahr auch in Deutschland unterwegs. Viele Termine gibts nicht, also Tickets lieber früh als spät besorgen:

19.11.: Berlin, Kraftwerk
20.11.: Hamburg, Kampnagel
21.11.: Leipzig, Conne Island
jörn
02.06.2016 - 19:21 Uhr
mein favorit von denen ist und bleibt TRI REPETAE gefolgt von AMBER
RevCo Inc
03.06.2016 - 15:27 Uhr
24 minuten stücke, die sich genauso anhören wie Autechre 1997? Wer braucht das?

fitzkrawallo

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03.06.2016 - 15:29 Uhr
Weder hört es sich an wie Autechre 1997 noch sind es 24 Stücke. Ansonsten: Ich.

fitzkrawallo

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03.06.2016 - 15:39 Uhr
Und Kommando zurück: Habe "minuten" überlesen. Sorry.

electronic brain violence
03.06.2016 - 16:21 Uhr
die ü-20 min.-Stücke sind auch nicht gerade die Highlights, find ich. Am Besten gehen bei mir grad die "Volumes" 1, 4 und 5 rein. Auf 4 und 5 sind für Autechre-Verhältnisse erstaunlich viele kompakt strukturierte und naja, fast schon "melodiöse" Stücke zu hören. Ansonsten erinnert natürlich alles in erster Linie an die letzten Alben, vor allem "Exai".
RevCo Inc
03.06.2016 - 17:32 Uhr
Und du hoerst dir die gut 4 stunden auch intensiv durch? Damit meine ich, du staubsaugst nicht gleichzeitig oder so was?

Watchful_Eye

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13.11.2016 - 12:32 Uhr
Ich hab im Jahrespoll-Thread gesehen, dass "elseq 1-5" meistens als ein Album gesehen wird. Ich hatte mich dem dort zunächst angeschlossen, aber ist es nicht naheliegender, elseq als Compilation anzusehen? Die einzelnen Teile haben definitiv verschiedene Herangehensweisen und können seperat erworben werden. Auch wenn die Qualität über die Dauer hinweg schon beeindruckend ist, schwankt die Wertung je nach Teil bei mir um bis zu 3 Punkte. Darüber hinaus würde ich nicht empfehlen, das ganze Ding am Stück zu hören.

boneless

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20.11.2016 - 17:38 Uhr
What a Blast!

Ich war noch nie im Kraftwerk, umso beeindruckender wirkte dieser riesige Steinkoloss, welcher in Düsternis und Rauch getaucht im Inneren geradezu unheimliche Züge annahm. Es war der perfekte Ort für einen Abend wie diesen. Gut, zunächst musste man noch Russell Haswell überstehen. Ich bin durchaus ein Freund von Harsh Noise und Konsorten, aber Haswells Set nervte einfach nur tierisch. Kein Flow, keine Hypnose, nur Lärm. Zum Glück ist das Kraftwerk so geräumig, es war also kein Problem, in einer dunklen Ecke abzuwarten, bis der Spuk vorrüber ist.
Bevor Autechre dann starteten, eine Ansage mit Wirkung: "Autechre werden in kompletter Finsternis spielen, die Bar wird das Set über geschlossen sein, also findet euren Platz und bleibt da für die nächsten 60 Minuten." Nett... und wirkungsvoll. Denn wie hilfreich diese Finsternis sein sollte, zeigte sich, als Booth und Brown loslegten. LOSLEGTEN! Alter Schwede, was für ein Sound. Da schlackerten einem schon nach wenigen Sekunden die Ohren. Autechre beförderten alle Anwesenden in ein Vakuum und brachen ein derart atonales Set vom Zaun, dass einem schnell Hören und Sehen vergehen konnte. Ohne greifbare visuelle Punkte war man den beiden Briten komplett ausgeliefert und irrte quasi ziellos durch abstrakte Orte und immer wieder in sich zusammenfallende Räume. Kopfkino galore. Das es in dieser Stunde Aufenthalt im kosmischen Nichts auch musikalisch keinerlei Anhaltspunkte gab, dürfte klar sein. Autechre boten ein vermeintliches Chaos an Sounds, 1000 Stücken gebrochener Rhythmen und millimeterdünnen Melodieansätzen, die ihren Kampf gegen das Inferno stets verloren. Schaffte es mal ein Beat, länger als 30 Sekunden nachvollziehbar zu bleiben, so konnte man sich sicher sein, dass der nächste brutale Bruch nicht lange auf sich warten lässt.
Sicher, Autechre live sind anstrengend. Sehr sogar. Sie fordern alles vom Zuschauer/Hörer und verlangen eine absolute Hingabe an den Sound. Wer das nicht schafft, gibt nach wenigen Minuten entnervt auf. Nix mit feingliedrigem Beatkorsett in kalter Verpackung ala Tri Repetae, Autechre 2016 machen keine Gefangenen und sind bis zum Anschlag erbarmungslos, aber auch unglaublich faszinierend. In Verbindung mit dem Austragungsort mochte man häufiger meinen, das Kraftwerk verschmilzt irgendwann mit Sound und Publikum zu einem dunklen, winzigkleinen Punkt.
Die Vertonung schwarzer Löcher, Live und in (Nicht)Farbe.

Watchful_Eye

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20.11.2016 - 19:22 Uhr
Alles richtig. Ich hab Autechre letztes Jahr in Holland gesehen, der Sound ging in Richtung elseq 1. Und ja, die reißen alles ab. Ich fands auch super, dass sie gar nicht erst versucht haben, Kennenlernenden einen leichten Einstieg zu bieten. Das ist so brutal und konsequent, dass man regelrecht das Gefühl hat, noch nie zuvor einen ernstzunehmenden Künstler gesehen zu haben. Ich stelle mir das ungefähr so vor wie bei Leuten, die Bands wie King Crimson, John Coltrane oder Tangerine Dream zu ihrer besten Zeit Live sehen durften.

Der Untergeher

User und News-Scout

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20.11.2016 - 23:37 Uhr
Verdammt, das liest sich dermaßen euphorisch, dass mein Ärger, sie verpasst zu haben noch größer ist. Ich hoffe, sie in nicht all zu entfernter Zukunft live erleben zu dürfen.
Günther
20.11.2016 - 23:52 Uhr
Tipp:
Euphorisches Superlativgeseier irgendwelcher Möchtegernmusikjournalisten ignorieren!
Rsdio
21.11.2016 - 00:08 Uhr
Höre hier gerade die "Ae live"-Livealben. Finde die interessanterweise zugänglicher als ihre Studioalben, da es doch irgendwie "organischer" klingt und mehr einen natürlichen Flow zu haben scheint.
P-Papst
21.11.2016 - 00:10 Uhr
Und ich schau mir grad nochmal meine Mädels an und was die so machen. Ich geb zu, das ist schon ne aufregende Sache. Und das jeden Tag.

Aber kuscheln tu ich mit meiner Frau!
æ
21.11.2016 - 00:23 Uhr
Aber Autechre höre ich nur mit meiner Frau und meinen Kindern, gemeinsam im Wohnzimmer am Kamin!

fitzkrawallo

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21.11.2016 - 10:12 Uhr
Hatte Tickets und konnte dann nicht hin. Hat mich eh schon mehr geärgert als irgendein anderes Konzert, dass ich die letzten Jahre verpasst habe, aber boneless' Bericht macht's nicht gerade besser.

Watchful_Eye

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09.04.2018 - 17:55 Uhr
Bald gibts 8 Stunden neues Material von Autechre, welches im Zusammenhang mit den "NTS Sessions" im NTS Radio aufgenommen wurde:
https://thevinylfactory.com/news/autechre-nts-sessions-box-set/

Watchful_Eye

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09.04.2018 - 18:01 Uhr
Der in dem Artikel verlinkte Mix von Hans Berg ist übrigens dem ersten Eindruck zufolge auch sahnig und ein guter Einstieg für potentielle Autechre-Fans. :)

boneless

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09.04.2018 - 21:04 Uhr
Wow. Ich hätte zwar auch gern die elseq-Teile mal physisch zu Hause stehen, aber das hier klingt auch gut. 140 € für 12 Lps ist fast schon fair. :D

Watchful_Eye

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04.11.2018 - 00:04 Uhr
Falls es jemandem nach 8 Stunden neuer Autechre-Musik in diesem Jahr bereits an Nachschub mangeln sollte, dem empfehle ich übrigens das neue Album von Richard Devine, welches gestern erschienen ist. ^^

Richard Devine kreiert per se einen ähnlichen Sound wie Autechre, ist allerdings häufig einen Hauch kontrollierter (und dadurch ggf. auch limitierter). Das kann man gut finden oder nicht.

https://richarddevine.bandcamp.com/album/sort-lave

Der Opener ist direkt der sperrigste Track, würde ich sagen. Wer reinhören will, sollte daher vlt weiter hinten anfangen.

NOK

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04.11.2018 - 00:46 Uhr
Watchful_Eye spricht wahr, die Platte ist grandios, wenn man mal den Opener überstanden hat!

hexed all

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Registriert seit 15.06.2013

04.11.2018 - 21:07 Uhr
"sperrig"? 8 Stunden NTS Sessions gehen klar, aber das ist jetzt sperrig? :)

Watchful_Eye

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04.11.2018 - 21:28 Uhr
Autechre haben sicherlich heftigere Tracks, aber der Opener ist zugleich der schwierigste und der am wenigsten repräsentative. Man kann auf Basis dessen einen falschen Eindruck vom Album gewinnen. Das wollte ich damit sagen.

zurueck_zum_beton

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09.11.2018 - 20:30 Uhr
Auf Nikotinentzug seit 36 Stunden, Erstkontakt "NTS Session 2". Ich fühle mich irgendwie verstanden.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

10.11.2018 - 18:53 Uhr
Auf Nikotinentzug seit 36 Stunden, Erstkontakt "NTS Session 2". Ich fühle mich irgendwie verstanden.

Bester Post zum "Album" generell.

Watchful_Eye

User

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Registriert seit 13.06.2013

27.12.2018 - 03:28 Uhr
Gerade gibt es auf bleep.com jede Menge digitale Musik aus dem Warp-Umfeld zum halben Preis (auch FLAC für mp3-Verächter).

Unter anderem so ziemlich alles von Autechre, Aphex Twin, Boards of Canada, aber auch zB Danny Brown oder Maximo Park.

fitzkrawallo

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Registriert seit 13.06.2013

31.01.2019 - 20:27 Uhr
Man dachte schon "Ende Januar und immer noch kein neues Autechre-Zeug, ganz schön faul die zwo", da kommt gerade rechtzeitig eine Ladung von 19 (!) einstündigen Livealben um die Ecke. Echt zu krass.

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

31.01.2019 - 22:14 Uhr
%)

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