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Kate Bush - Aerial

User Beitrag
Wessel
07.11.2005 - 01:35 Uhr
Sehr schöne CD bisher. "Sunset" ist mein Favorit. Klingt alles sehr relaxt, harmonisch, entspannt - grosse Klasse, Queen of Pop!
Stefan
07.11.2005 - 06:22 Uhr
Fantastisch. Für mich DIE Überaschung des Jahres. Hätte nicht gedacht, dass mich die Dame nochmal so würde mitreißen können. Wunderschön ruhig und in sich geschlossen, zu keiner Zeit übertrieben experimentell. Das Ding wird mich noch eine Weile begleiten.
Konsum
07.11.2005 - 12:53 Uhr
Wo is eigentlich Michael? Hat der sich am Freitag mit der Platte eingschlossen und hört sie nun 24 Stunden am Stück? ;-)
Ursus
09.11.2005 - 22:40 Uhr
Hmmh, hab gerade die erste CD gehört. Bin sehr positiv überrascht. Hab mir das Teil eigentlich nur gekauft weil gerade sehr günstig im Angebot. Wollte ich eigentlich weiterverkaufen. Muß ich wohl nochmal drüber nachdenken...
Michael
10.11.2005 - 01:10 Uhr
Keine Angst, der größte Kate Bush-Fan Deutschlands lebt noch....:-) !

"Aerial" läuft bei mir allerdings tatsächlich (fast) 24 Stunden am Stück - was für ein großartiges Album !

Ehrlich, meine hohen Erwartungen wurden komplett erfüllt. Die 16 Songs erschliessen sich einem nicht sofort, nach und nach wachsen einige von ihnen aber haushoch.
"Nocturn" gehört zu den besten Stücken ihrer Karriere, "Sunset" ist göttlich, "Aerial" herrlich bizarr und "Bertie" herzallerliebst - meine Meinung, wohlbemerkt.

Konsum
10.11.2005 - 01:29 Uhr
Schön, dass Michael für kurze Zeit aus dem Kate Bush-Delirium erwacht ist. ;-)))

Bei mir hat sie noch grosses Potential zu wachsen, um´s mal so zu sagen. Aber ich habe sie echt noch nicht oft genug gehört, deshalb will ich auch noch nicht mehr sagen.
Michael
10.11.2005 - 03:05 Uhr
In den deutschen Album-Trendcharts von Samstag übrigens Platz 3 !
Gleich hinter Robbie Williams und Rammstein und noch vor vielversprechenden Top 10-Garanten wie A-Ha, Anastasia oder Bushido. Grossartig !

Gerüchte über die zweite Single gibt es auch schon: Angeblich soll´s "How to be invisible" werden...
Ursus
10.11.2005 - 07:38 Uhr
Na ja, hohe Chartsplazierungen schrecken mich eher ab. Ich hab zugegriffen nachdem ich eine schlechte Amazon-Kritik gelesen hatte. Sinngemäß schrieb da jemand das er die Platte sehr schlecht findet, es wär kein Hit drauf und es würde alles dahinplätschern und er würde lieber die alten Sachen hören. Das war für mich die Empfehlung...
Auch die zweite CD ist gut...
captain kidd
10.11.2005 - 10:20 Uhr
dass ich mit meiner meinung nicht alleine bin zeigt dieser artikel von Jens Balzer aus der Berliner Zeitung vom 7.11.05:

Die Vogelfrau, wieder zum Küken geworden

Nach 12 Jahren bringt Kate Bush ein neues Album heraus. Doch "Aerial" ist eine Enttäuschung

Frauen und Vögel: ein Thema, so alt wie die Menschheit; eine rätselhafte Zweierbeziehung, die in all ihren Gründen und Abgründen noch lange nicht erforscht worden ist. Warum, zum Beispiel, sind es von allen Vögeln gerade immer die hässlichsten und dümmsten, die die Liebe und Aufmerksamkeit bedeutender Musikerinnen erringen? Björk bekannte vor einigen Jahren ihre tiefe Zuneigung zu Schwänen; dabei sind Schwäne so selbstsüchtig, humorlos und ungerecht wie sonst nur Tauben und Amseln. Nämliche Arten hat nun Björks Vorbild, die britische Sängerin Kate Bush, auf ihrem neuen Album zu Wappenvögeln erhoben: schmutzige Ratten der Lüfte die einen; rücksichtslose Kleinvogelquäler die anderen. Doch das ist nicht die einzige Ungereimtheit, die einem den Spaß an "Aerial" verleidet.

16 Jahre alt war Kate Bush, als sie Ende der Siebziger von dem Pink-Floyd-Gitarristen David Gilmour als klavierspielendes Fräuleinwunder entdeckt wurde; ihr von Gilmour lanciertes Debütalbum "The Kick Inside" verband expressives, zugleich hoch melodisches Spiel mit hysterisch gekieksten Songs über romantische Liebe unter Geschwistern und das Wunder der Menstruation.

Mit "The Kick Inside" verdiente Kate Bush ihre erste Million - und investierte das Geld, anders als es die meisten Mädchen ihres Alters getan hätten, nicht in Drogen und Gigolos, sondern in die neuesten und teuersten Produktionsmittel. Ihre folgenden Alben komponierte sie auf dem Fairlight, einer Frühform des Samplers: "The Dreaming" (1982) und besonders das Doppel-Album "Hounds of Love" (1985) wurden zu hoch reflektierten, Musik und Geräusch stilprägend ineinanderbildenden Werken, in denen Bush überdies auch ihre Stimme zum Material nahm; sie sampelte und manipulierte ihren Gesang und duettierte mit sich in wuchernden Chören.

Danach allerdings - und auch darüber sollte man reden, wenn man über Kate Bush reden möchte - ging es künstlerisch stetig bergab. "The Sensual World" variierte 1989 noch anständig, aber ohne neue Ideen die Ästhetik des Vorgängeralbums; "The Red Shoes" (1993) bot dann bloß noch Edelkitsch für popinteressierte Oberstudienräte. Bush hatte die Sampler ausgestöpselt und musizierte lieber mit konservativen Altrockern wie Eric Clapton.

Woher also die hochgesteckten Erwartungen rührten, die jetzt an das neue Kate-Bush-Album "Aerial" erhoben wurden - das erste, das sie nach 12 Jahren herausgebracht hat -, ist nicht ganz klar. Festhalten muss man, dass es ihrer Plattenfirma gelungen ist, der Musikpresse den Mythos vom untergetauchten Genie anzudrehen, das jahrelang weltabgeschieden an einem epochalen Werk gearbeitet hat. "Wie Scott Walker! Wie Brian Wilson!" raunten die Kollegen ergriffen, die sich bei exklusiven "Listening Sessions" einen Abend lang einlullen ließen; in Wahrheit ist Bushs Werk von Walker und Wilson so weit entfernt wie vom Mond, als dessen Göttin sie in besseren Jahren gefeiert wurde.

Zumal, wenn man sie ins Verhältnis zur langen Produktionszeit setzt, wirken die 16 neuen Stücke erstaunlich unfertig. Schon die am Anfang des Doppelalbums stehende Single "King of the Mountain" schnarrt höhepunktfrei über einem stumpfen Schlagzeug dahin und wird am Ende schlicht ausgeblendet. Und wenn die folgenden Titel überhaupt einmal durch einen Sound oder ein Thema zu interessieren vermögen - wie "Bertie" mit seiner barocken Schreittanz-Instrumentierung oder "Mrs. Bartolozzi" mit dem Lobpreis des Waschens von Kinderwäsche -, ergeben sich aus den Ideen niemals schlüssige Formen oder auch nur erinnerungswürdige Melodien. Die Instrumentierung besteht oft nur aus pseudo-Steve-Reich-haft plätschernden Klangwellen; wenn Straffheit gewünscht wird, greift Bush auf ein ebenso forsch wie sinnlos in den Vordergrund gemischtes Radio-Rock-Schlagzeug zurück und auf konfektionierte Blues-Schemata, die wieder an Clapton erinnern.

Am markantesten aber ist der Verzicht auf jegliche Markanz im Gesang. Mit einer Ausnahme am Beginn der zweiten CD, wo sie durch einen Vocoder verfremdet wie eine ihrer geliebten Tauben gurrt, bleibt Bushs Gesang brav und gut wiedererkennbar vom Rest der Arrangements getrennt. Von der Reife der Selbstreflexion, die sie in ihrer Fairlight-Phase durch die vielfache Spaltung der stimmlichen Einsätze erreichte, ist hier nichts mehr zu spüren. Ohne ein einziges Mal zu extemporieren, ist der Gesang vielmehr ganz auf den profil- und interesselosen Ton des neueren Mainstream-Jazz heruntergedimmt. Die neue Kate Bush: allzu oft klingt sie nur noch wie Norah Jones.

Wie wir von ihrer Plattenfirma erfahren, ist die Künstlerin seit Jahren Hausfrau und Mutter und lebt zufrieden auf einer einsamen Themse-Insel. Daran ist nichts auszusetzen, auch nicht an der mütterlichen Milde ihrer Musik. Was an Bushs früheren Alben aber so faszinierte - die Spannung von romantischer Authentizität und fortgeschrittener Technik, von hysterischem Naturalismus und kalkuliertem processing aller "natürlichen" Sounds - ist auf "Aerial" ganz geopfert: zu Gunsten eines einfachen und leider ziemlich langweiligen Lobs des einfachen Lebens und Musizierens.
Ursus
10.11.2005 - 11:11 Uhr
Ich hatte keinerlei Erwartungshaltung an diese Platte. Ich mag von den alten Platten nur einzelne Stücke, wenn überhaubt. Ich wollte noch nicht mal reinhören, wollte sie einfach ignorieren. Hab sie nur gekauft weil sie billig war, so billig das beim Wiederverkauf ein Gewinn drin ist. Im Grunde mag ich Kate Bush nicht besonders. Bis gestern. Die Platte hat was, mal sehen wie das in vier Wochen aussieht.

Hey kidd, hast aber lange suchen müssen bis du eine negative Kritik gefunden hast, was?
Aber was soll uns das sagen? Man findet Dutzende andere im Netz...

Zum Beispiel diese hier:


Zwölf lange Jahre hat Kate Bush sich mit diesem Album Zeit gelassen. Zwölf Jahre, in deren Verlauf ich immer weniger daran geglaubt habe, dass es nach The Red Shoes noch ein weiteres Album von ihr geben würde. Und jetzt halte ich "Aerial" in den Händen. Und es ist, als ob sie nie weggewesen wäre. Als ob die Zeit stillgestanden hätte.

Der Appetizer "King of the Mountain" hat mir in den letzten Tagen schon den Mund wässrig gemacht und ist, welch Wunder, in den britischen Single-Charts gar von 0 auf Platz 4 eingestiegen. Das ist Kate Bush meines Wissens auch noch nicht passiert und zeigt letztlich, wie sehr man auf dieses Album gewartet hat. Diese Chart-Platzierung ist umso überraschender, als die Hommage an Elvis, wie Fix schon festgestellt hat, kaum Hitcharakter besitzt.

Und jetzt ist "Aerial" da. Ich nehme es vorweg: ein wundervolles Album. Einer der musikalischen Höhepunkte des ausklingenden Jahres.

Es ist, als wäre die Zeit stehengeblieben. Da ist sie wieder: die vielschichtige, wandelbare, mal warme, mal schrille Stimme. Da sind die zarten Pianomelodien, die Streicher, die "Trio Bulgarka"-Chöre.

"Aerial" ist zeitlos, ist wie ein Monolith, wie etwas, das schon immer da war und das überdauern wird. Nur ganz selten meint man zarte Tupfer der Musik des 21. Jahrhunderts zu hören. Ansonsten ist das einfach Kate Bush, ein Album, das sich fast nahtlos an die früheren Werke anschliesst.

Kate Bush hat ihr achtes Studioalbum in zwei Teile gegliedert. Die erste CD des Doppelalbums trägt die Überschrift "A Sea Of Honey", CD 2 heißt "A Sky Of Honey". Dabei erscheint mir vor allem der Honighimmel wie eine grosse Suite ineinander überleitender Themen.

Das Honigmeer beginnt mit der erwähnten Singleauskopplung "King Of The Mountain", einem fliessenden, wohlig-einlullenden Oeuvre, welches seine Faszination vor allem aus einer sich durch das ganze Stück ziehenden, monotonen 4er-Tonfolge bezieht. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang an die Pianolinie in "Life`s What You Make It" von Talk Talk.

Das ruhige "Pi" besteht im wesentlichen aus sanften, stakkatoartigen, wabernden Keyboardakkorden, einem electronic-bass und der darüber schwebenden Stimme der Protagonistin. "Bertie" ist eine Liebeserklärung an ihren Sohn. Eine Mischung aus folkloristischem Tanz, vorgetragen mit akustischer Gitarre und Cello, und zerbrechlicher, zarter Ballade. Das Stück leitet mit einem Pianointerludium über in "Mrs. Bartolozzi", ein Liebeslied über eine Waschmaschine.

Ehrlich: von 100 Liebesliedern kann ich mit 95 nichts anfangen. Dieses allerdings ist klasse.

Nach dem beinahe schon rockigen "How To Be Invisible" nimmt sich Kate Bush der Johanna von Orleans an. Und sie schafft es, in diesem Stück sowohl das Kämpferische und die Siegeszuversicht des Bauenmädchens aus der französischen Provinz, als auch das tragische Element zu vereinen. "A Coral Room" schliesslich ist eine herrlich-schöne Ballade im Stile von "Hello Earth" oder "This Woman`s Work".

Alleine diese sieben Perlen hätten schon gereicht, und ich wäre glücklich gewesen. Doch es kommt noch besser. Der Honighimmel macht aus einem sehr guten ein ausgezeichnetes Album.

Prologue ist ein erstes Highlight. Wieviel Stimmung, wieviel Gefühl und Gänsehaut man mit einem Klavier, einem Bass und einer begnadeten Stimme erzeugen kann... Mir fehlen die Worte. Kate erzählt Geschichten, von Architekten und Malern, erzählt in ruhigen, beruhigenden, fliessenden, schlichten und schönen Melodien. Melodien, in welchen man sich verlieren kann, in welche man ein- und aus welchen man nicht mehr auftauchen möchte. Und dazwischen platziert sie immer wieder Vogelstimmen, pure Lebensfreude verkörpernd, vermischt mit fröhlichen, unbeschwerten Kinderstimmen.

Das Album nähert sich seinem Höhepunkt. Aus dem erst ruhigen, einen umgarnenden "Sunset" wird ein Samba. In "Aerial Tal" singt Kate dann verschiedene Vogelstimmen, zwitschert gewissermassen mit den gefiederten Zeitgenossen um die Wette.

Mit "Somewhere In Between" beginnt das lange Finale. Der Tag, der mit Prologue begann und eben den Sonnenuntergang sah, geht langsam zu Ende. "Nocturn" beginnt wie ein sanftes Gute-Nacht-Lied, um dann in einen monotonen, vom Bass getragenen Groove zu wechseln, über welchem Kate betörend zu singen beginnt. Im Titelstück schliesslich gewinnt das Ganze noch an Intensität, gipfelt in abwechselndem Vogelgezwitscher und Lachen von Kate, unbeschwert, lebenslustig, glücklich, um schliesslich abrupt zu enden und den Vögeln das Feld und den Schluss zu überlassen.

Kate Bush hat mit "Aerial" ihr reifstes Werk geschaffen. Die Musik hat ein Selbstverständnis, strahlt aus einer inneren Ruhe und Gewissheit heraus eine Kraft aus, die einem das Gefühl gibt, die Frau sei angekommen, habe ihr absolutes Glück gefunden.

Kritikpunkte? Für mich gibt es keine. Dass ich nicht die Höchstnote vergebe liegt daran, dass die Musik nicht revolutionär neu ist und das Album den "Test Of Time" noch bestehen muss. Ansonsten: Kaufpflicht!
Rudi
10.11.2005 - 11:16 Uhr
Na, man kann ja von der Scheibe halten was man will, aber mal kurz im Laden reinhören ist nicht. Dafür ist das Teil viel zu komplex und die Songs zu lang.
Da bekommt man keinen Eindruck von dieser Platte.
Das ist viel zu oberflächlich...
Galaktika
10.11.2005 - 22:16 Uhr
So isses, Rudi.
Schliesse mich aber der grossen Mehrheit an: ein Wahnsinns-Album, absolut empfehlenswert und sehr, sehr gelungen. Comeback des Jahres, auf jeden Fall.
Entrup
12.11.2005 - 02:21 Uhr
Riesen-Scheibe. Testet mal "Sunset" oder "How to be invisible"... ganz gross!
Rudi
12.11.2005 - 13:18 Uhr
@Entrup:

Genau diese zwei Songs... :-)
Cashpoint
14.11.2005 - 01:00 Uhr
Jetzt habe ich es mir auch mal gekauft, war im Angebot und aufgrund der Kritiken dachte ich mir, da kann man ja nichts falsch machen.
Beim ersten schnellen Durchzappen im Auto war ich doch etwas enttäuscht. Langweilig, viel zu ruhig und einfach nur öde.

Heute abend habe ich mir etwas mehr Zeit genommen: und die braucht das Album auch! Nach einer Stunde war ich angenehm überrascht, nach 2 Stunden konnte ich schon freudig mitsummen und nach 3 Stunden habe ich das Album ganz tief in mein Herz geschlossden. Selbst nach 10 Durchgängen kann man immer noch neues in Melodie oder Gesangsstil entdecken. Und Kate Bush singt so wunderschön wie immer. Im Endeffekt eines der besten 3 Alben dieses Jahres, ihr müsst euch nur Zeit dafür nehmen.

Anspieltipps: "Somewhere in between", "How to be invisible", "Pi" oder "Nocturn"
Armin
14.11.2005 - 01:10 Uhr
Im Auto hört man dieses Album auch nicht. Meinen einen Versuch da habe ich gleich abgebrochen.

Besser: Mit Kopfhörer und entsprechender Atmosphäre.
Cashpoint
14.11.2005 - 02:10 Uhr
Hast ja recht, Armin.
Mit Kopfhörern dürfte der Hörgenuss wirklich noch viel besser sein, danke für den Tipp!
Stefan
14.11.2005 - 21:33 Uhr
In mir reift ganz langsam die Erkenntnis, dass Aerial die beste Kate Bush Platte seit ihrem grandiosen, unübertroffenen Debüt ist. Auch wenn dies bei einigen jetzt fassungsloses Kopfschütteln hervorrufen wird. ^^
Platte des Jahres? Vielleicht, da hat Fiona Apple noch ein Wörtchen mitzureden.
Ohana
17.11.2005 - 16:49 Uhr
Alsobei mir hat Fiona Apple absolut KEIN Wort mitzureden.
Und ja - Aerial ist absolut großartig!
Armin
17.11.2005 - 17:47 Uhr
Hast ja recht, Armin.
Mit Kopfhörern dürfte der Hörgenuss wirklich noch viel besser sein, danke für den Tipp!


Hab letzte Woche mit Kopfhörern am Strand (!) "Nocturn" gehört, das potenzierte die Wirkung natürlich weiter.

Ansonsten muß ich mich revidieren: Das Finale der zweiten CD wirkte auch beim Autofahren voegestern ganz überwältigend.

Ansonsten überlege ich schon seit Tagen, ob ich nicht doch 9/10 hätte geben sollen. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Dafür ist die CD1 stellenweise einfach zu schwach. An "Bertie" hab ich mich gewöhnt, "Mrs. Bartoluzzi" ist zumindest lustig. Aber "King of the mountain", "Pi" und vor allem "Joanni" wollen immer noch nicht zünden. "An architect's dream" und "Somewhere in between" auch noch nicht 100%ig.

Aber mit folgender Tracklist hätte sich Kate Bush bei mir um die 10/10 bewerben können:

1. Prelude
2. Prologue
3. How to be invisible
4. The painter's link
5. Sunset
6. Aerial tal
7. A coral room
8. Nocturn
9. Aerial

(43:52 Min.)

Und kommt mir jetzt nicht mit irgendeinem Konzept, das so zerstört würde. :-)

Hab mir jetzt auf der Festplatte mein ganz persönliches "Album des Jahres" zusammengebaut.
Konsum
18.11.2005 - 18:58 Uhr
Washing machine!
Armin
18.11.2005 - 19:01 Uhr
Washing mashiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiine!
Stefan
18.11.2005 - 20:22 Uhr
hehe...

Aber die Kritik an der ersten Seite kann ich nach wie vor nicht ganz nachvollziehen. Gerade Bertie und Pi sind doch herausragend.
Davon abgesehen ist das mit Doppelalben natürlich immer so eine Sache. Einerseits genug Lieder, um eine einzelne CD zur potentiellen 10 zu machen, andererseits als Ganzes gesehen aber eben auch ein paar Schwächen über die gesamte Spielzeit. Sie deshalb stark abzuwerten ist aber auch daneben, die guten Lieder sind ja nicht weniger deshalb.
Wie auch immer, ich kann nach wie vor nicht glauben, wie gut die Frau mit fast 50 nochmal geworden ist.
Tobias
21.11.2005 - 19:49 Uhr
Bei mir ganz klar 9/10.

CD 1 finde ich großartig ("How to be invisible", Mrs. Bartolozzi",...), Schwächen kann ich eher auf CD 2 entdecken.
Für mich eines der (überraschenderweise) besten Alben des Jahres.
F10
24.11.2005 - 22:21 Uhr
Hab mir das Album heute mal aus reiner Neugierde (und auch aufgrund der vielen guten Kritiken) gekauft und habs absolut nicht bereut.
Unfassbar, wie Kate Bush nach so langer Zeit noch über allem steht und sie alle an die Wand singt und komponiert. Allein Lieder wie "Sunset", "Pi" oder "Nocturn" sind Lieder für die Ewigkeit. Bin wirklich ein klein wenig euphorisch.
Thomas
25.11.2005 - 00:07 Uhr
Prinzipiell gebe ich allen Kritikern recht, ein wirklich sehr, sehr gutes Album.
Allerdings noch Meilenweit von "Hounds of love" oder "The dreaming" entfernt - doch was nicht ist, kann ja mit der Zeit noch werden.
nils
30.11.2005 - 17:19 Uhr
Ich muss das jetzt mal loswerden:

Ich bastel hier die ganze Zeit an meiner Freundin's Adventskalender und lass dabei die neue, hochgelobte Kate Bush-CD laufen und muss mal sagen: Das ist ein ganz grosser Haufen gequirlte, langweilige Kacke. Weltmusik-Einerlei, langweilerstücke und sogar ein Lied über ihre Waschmaschine ? Ja, gehts denn noch? Ich dachte ja, die Platte wächst mit der Zeit, aber es ist genau andersrum: Sie schrumpft. Heißer Favorit auf den Titel "Ödeste Platte des Jahres".

steffen
30.11.2005 - 20:08 Uhr
und dabei scheinen doch weihnachtskalender bastelnde menschen gerade zum weltmusik-publikum zu gehören...
sachen gibts!
captain kidd
30.11.2005 - 20:21 Uhr
stimme spontan nils zu. habe immer mal wieder reingehört (ich weiß, zählt nicht), aber da will nichts überspringen. das ist langweiliger art-pop. pink floyd ohne ideen. aber mich meint sie mit der platte wohl auch nicht.
Armin
30.11.2005 - 21:33 Uhr
Mich meint sie.
captain kidd
30.11.2005 - 21:41 Uhr
aber was ist an dieser weltmusik toll? ich dringe einfach nicht durch die soundschichten. für mich ist das nur heiße luft. da pssiert gar nichts.
nils
30.11.2005 - 22:12 Uhr
und dann erst dieses rumgevögel am ende...
Tobias
30.11.2005 - 22:47 Uhr
Ein grossartiges Album das bei mir wächst und wächst und wächst.
Stefan
30.11.2005 - 23:29 Uhr
Wieso eigentlich Weltmusik? Ich finde es nach wie vor eins der besten Alben des Jahres. Geschmackssache...
Dieseljugend
01.12.2005 - 13:34 Uhr
Habe mir das Album jetzt mal angehört und muss sagen,es passiert absolut nichts.
Lauwarme Sechs-Minuten-Songs,die familientauglich sind und niemandem weh tun.
Wahrscheinlich muss man einfach Kate Bush-Fan sein,um das Album so über den grünen Klee zu loben,wie es hier getan wird.
Rocken lässt sich damit vielleicht 'ne Ü-35-Party,aber mehr auch nicht.
Stefan
01.12.2005 - 13:59 Uhr
Aaaah ja... wer will denn zu Kate Bush rocken?
Dieseljugend
01.12.2005 - 14:03 Uhr
"Wessel (18.10.2005 - 23:42 Uhr):
Kate Bush rockt noch immer. Hatte die grosse Ehre,das Album in Hamburg zu hören-freut euch drauf!!!"

Er.
Pop-Profi
01.12.2005 - 22:21 Uhr
"Weltmusik" "Rocken"... jaja, die Jugend von heute merkt nichts mehr, das ist wieder mal eine Bestätigung. Wer seine Gehörgänge noch nicht ganz mit Klingeltönen, Schrammelgitarren und Utz-Beats zerschossen hat und wessen Herz noch nicht komplett blutleer ist, dem fallen schnell die feinen Unterschiede zwischen Songs mit (Schrammel)-Gitarre und Songs mit Seele auf.
...
01.12.2005 - 22:29 Uhr
rhetorisch einwandfrei
...
01.12.2005 - 22:35 Uhr
....trotzdem stimmen wir musikgeschmäcklerisch immer noch nicht überein.
Michael
01.12.2005 - 22:36 Uhr
Ich bleib dabei - ein ganz ganz grosses Album.
Mich hat sie damit erreicht und "A sky of honey" zählt zu dem wundervollsten, was ich in diesem Jahr, wenn nicht sogar seit einigen Jahren, gehört habe.
Und: "rocken" ist nicht gleich "rocken", klar ? Aber selbstverständlich rockt Kate Bush !
...
01.12.2005 - 22:45 Uhr
wieso? ich hab mich an der Diskussion vorher noch gar nicht beteiligt, woher willst du denn meinen Musikgeschmack kennen?
freeme
01.12.2005 - 23:41 Uhr
Also ich mags.
Humpty Dumpty
02.12.2005 - 00:43 Uhr
Nach dem ersten Durchgang war ich enttäuscht.
Nach dem zweiten euphorisiert.
Nach dem dritten wurde ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt
Nach dem vierten erhärtete sich letzterer Eindruck.
Nach dem fünften, skippte ich die ersten Songs, namentlich: Pi, Joanni, The Painter's Link.
Nach dem sechsten hatte ich meine liebsten Songs raus: Mrs. Bartolozzi, Bertie, A Coral Room, Sunset.
Nach dem siebten habe ich vorerst keine Lust mehr.

Meilenweitr von The Dreaming entfernt. Kilometerweit von Hounds Of Love. Songs wie auf dem Debut schreibt sie anscheinend ar nicht mehr. Und damit meine ich "Songs". Auf Aerial gibt es nur Stücke.
Dieseljugend
02.12.2005 - 01:10 Uhr
Eher polemisch,als rethorisch.

Die Musikbezeichnung ist mir auch schnuppe.Dann ist es halt langweiliger Pop.
Aber was die Klingelton-Langzeitschäden angeht,da muss ich dem selbsternannten Profi des Pop recht geben.
Unit
03.12.2005 - 19:08 Uhr
Bei mir ist das Album nach 4 Wochen extrem gross geworden. Defenitiv eines der besten Alben ´05.
...
03.12.2005 - 20:46 Uhr
Zustimmung!
Grukk
07.12.2005 - 23:53 Uhr
5 Wochen "Aerial" - sehr geiles Album.
Ich bedauere jeden, der nichts damit anfangen kann.
Pop-Profi
08.12.2005 - 20:40 Uhr
Joha, ist recht gut geworden das Album. Mit weniger hätte sich Kate aber auch nach zwölf Jahren nicht blicken lassen können ;-)
captain kidd
08.12.2005 - 20:48 Uhr
ich bedauere jeden.

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