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David Gray - Life in slow motion

User Beitrag
music777
07.09.2005 - 13:27 Uhr
Kulturnews:

Er sei es leid gewesen, sagt David Gray, die ganze Zeit hinterm Rechner zu sitzen und Loops und Sounds zu basteln. Denn was auf "White Ladder" noch Erfolgsrezept war - dieses Laptop-trifft-Akustikgitarre-Ding -, erwies sich schon auf dem Nachfolgealbum als Irrweg. "Life ..." schlägt zum Glück andere Töne an. Vorbei sind die Zeiten der spartanischen Arrangements, als Gray vorwiegend die Gitarre zupfte. Heute sitzt der Mann mit der Riesenstimme meist am Konzertflügel, drumherum wallt ein schmuckes Gewand aus Streichern, Bläsern und allerlei Geklingel. Mal schillert es grell, mal ist es nur lind getupft; den famosen Songs aber lässt es immer genügend Luft zum Atmen. Schon "Alibi", der erste Song, schlägt uns mit aufschäumender Dramaturgie in den Bann. Großes Album, gelungener Standortwechsel! (kw)


Hörproben gibt es bei www.wom.de und die sind vielversprechend.

Armin
08.09.2005 - 20:43 Uhr
DAVID GRAY - Life In Slow Motion
CD, VÖ
Das Album White Ladder verwandelte DAVID GRAY im Jahre 2000 von einem unerkannten Genie zu einem der erfolgreichsten britischen Songwriter. Besonders die Single Babylon spielte sich in die Gefühle von Millionen und sorgte dafür, dass sich die Verkaufszahlen des Albums in Millionenhöhe bewegten und DAVID GRAY mit renommierten Preisen überschüttet wurde. Nun erscheint mit Life In Slow Motion sein brandneues Album.

DAVID GRAY braucht seine Zeit, wenn er ein Album schreibt. Dementsprechend vergingen vom Vorgänger A New Day At Midnight (2002) bis Life In Slow Motion, das am 12. September erscheint, gut und gern drei Jahre. Doch es sind drei Jahre, in denen sich das Warten allemal gelohnt hat, denn auf dem neuen Album schließt DAVID GRAY in der Intensität und der emotionalen Tiefe direkt an White Ladder an.

Dabei bricht Life In Slow Motion mit einer Tradition, die DAVID GRAY bislang auf seinem Weg begleitet hatte. Entstand White Ladder nämlich nach dem Verlust seines ersten Majordeals mit geringsten Mitteln im seinem Wohnzimmer - eine Tradition, der er auf A New Day At Midnight die Treue hielt - ist Life In Slow Motion das erste DAVID GRAY-Album, das sozusagen in voller Breite in einem modern ausgerüsteten Studio aufgenommen wurde. Mit der technischen Aufwertung kam fast zwangsläufig auch ein evolutionärer Vorwärtsschritt im Songwriting. "Ich wollte endlich von diesem Lo-Fi-Wohnzimmer-Sound wegkommen und suchte das Experiment," erklärt GRAY rückblickend. "Viele der Songs entstanden, indem ich mit der ganzen Band zusammenspielte und Sounds ausprobierte, nachdem ich sie auf klassische Art am Piano oder wie auch immer geschrieben hatten. Wir spielten die Songs und probierten aus, und stellten fest, dass dies unsere Stärke ist: zu spielen."

Weiterhin ist Life In Slow Motion das erste DAVID GRAY-Album, auf dem die Band mit einem externen Producer zusammen arbeitete, nämlich Marius De Vries, der in den letzten Jahren mit Rufus Wainwright, David Bowie, Madonna und U2 im Studio war. Eine Wahl, auf die DAVID GRAY mit viel Befriedigung blickt: "Produzenten kann man in Kategorien einteilen," so GRAY. "Es gibt die technisch orientierten, die sehr gut im Studio sind und einen tollen Sound hinkriegen, und es gibt die musikalischen, die auch gern mal ein Instrument spielen und sehr inspirierend wirken. Marius gehört zur zweiten Gruppe, daher konnte ich viel mehr über die reine Musik nachdenken. Er hat sehr viel aus mir herausgeholt."

editor
12.09.2005 - 16:17 Uhr
oh mann, ich hoffe, dass die bewertung ein ähnliches mißverständnis wie bei damals bei Bright Eyes ist.
Stephie
12.09.2005 - 16:29 Uhr
Naja, das letzte Album hatte auch nur 4/10 und mir gefiel's. Warscheinlich bin ich zu einfach gestrickt...
Ypsilon
12.09.2005 - 16:50 Uhr
Die Rezensentin heisst schliesslich Mautz und nicht Gerhardt. Bei Mautz mutz etz mehr abgehen.
captain kidd
12.09.2005 - 18:33 Uhr
wahrscheinlich sein bestes album. aber selbst damit kickt er mich nicht so richtig. schon gut - aber halt nicht überragend.
editors
13.09.2005 - 08:25 Uhr
das neue sein bestes, aber es kickt nicht?
irre...
Roger
13.09.2005 - 13:33 Uhr
hab die ganze Scheibe jetzt mal in einem Abwasch durchgehört und ich muss sagen: ich bin entäuscht. White Ladder hatte mich umgehauen, das Folgealbum hatte mich danach schon entäuscht und hat sich erst im verlauf der nächsten Monate entwickelt bis ich auch dieses unwiederstehlich fand. Bin gespannt ob die neue Scheibe meine erste Entäuschung mit der Zeit ebenfalls in Begeisterung zu wechseln versteht...
captain kidd
13.09.2005 - 13:44 Uhr
finde die streicher und bläser fantastisch. und endlich kaum mehr billige computerbeats. aber die songs scheinen nicht so stark.
musie
13.09.2005 - 13:51 Uhr
... und als nächstes covert david gray im duett mit heather nova lifted von der lighthouse familiy?... argh.
schweizerländer
20.09.2005 - 22:30 Uhr
@musie: unpassend

Bin eher enttäuscht, als positiv überrascht. 3/10 ist im Verhältnis zu dem, was heute so alles auf den Markt kommt jedoch schon ein wenig zu streng. 5/10. nicht mehr, nicht weniger.
Knapp
21.09.2005 - 22:11 Uhr
5/10 für David.
der mann ist so groß, ich hab richtig angst das album aufzulegen.
schweizerländer
28.09.2005 - 11:22 Uhr
Empfinde die 3/10 nach jedem Hören für unverschämter! Naja, was soll man schon tun. Hauptsache FF hat mal wieder ne 8/10, dann ist die Plattentest-Welt ja in Ordnung :-p
oli
06.10.2005 - 13:26 Uhr
habe mich auf eine 7- geeignet. Schönes Pop Album ohne Tiefen, aber auch ohne die richtigen Highlights.
Armin
24.11.2005 - 17:48 Uhr
David Gray
25.01.2006 Köln, Theater am Tanzbrunnen
28.01.2006 München, Elserhalle
01.02.2006 Stuttgart, LKA
04.02.2006 Berlin, Huxley's
05.02.2006 Hamburg, Große Freiheit




Armin
13.01.2006 - 12:45 Uhr
DAVID GRAY - Hospital Food
CDM, VÖ 03.03.2006
Große Melodien für intensive Gefühle sind die Stärke von DAVID GRAY. Feierte der introvertierte Brite im Jahre 2000 mit seinem Album White Ladder einen unvergesslichen Durchbruch, so beweist er mit seinem aktuellen Album Life In Slow Motion, dass er bis heute nichts von seiner suggestiven Kraft verloren, sondern im Gegenteil an Reife gewonnen hat. DAVID GRAY-Songs sind wundervolle kleine Epen, die sich auf einem Album zu einer homogenen Einheit zusammen finden. Etwa wie Hospital Food (Tell Me Something), das mit einem opulent-kraftvollen Einstieg beginnt und dann in einer Melodie von unverstelltem Gefühl aufgeht. Songs wie dieser sind der Grund dafür, dass Life In Slow Motion in England die Position 1 der Charts erreichte und mit einem Einstieg in die Top-50 in Deutschland auch sein bisher erfolgreichstes Album bei uns ist.

Im Februar wird DAVID GRAY auch seine zahlreichen deutschen Fans live auf der Bühne begeistern, und dabei ein herausragendes Repertoire an hochatmosphärischen Songs mitbringen:
25. Januar 2006, Köln, Theater am Tanzbrunnen
28. Januar 2006, München, Elserhalle
01. Februar 2006, Stuttgart, LKA
04. Februar 2006, Berlin, Huxley's
05. Februar 2006, Hamburg, Große Freiheit

la la la
16.01.2006 - 23:00 Uhr
Muss ein Album namens "Slow motion" Highlights haben? Nee. Die sickert eben durch, langsam, unbeschwert, soft - und ist meines Erachtens eine gute Easy-Listening-Scheibe - mit Tiefen!
Armin
24.03.2006 - 12:42 Uhr
DAVID GRAY - Live In Slow Motion
DVD, VÖ 31.03.2006
Er ist einer der feinfühligsten Songwriter der Gegenwart. Seine Lieder sind kleine Dramen voller Poesie, und seine Stimme lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass er wirklich fühlt, was er singt. DAVID GRAYs jüngstes Album Life In Slow Motion stieg in England von 0 auf 1 in die Charts ein und wurde mit einer Top-50-Platzierung in Deutschland zu seinem hier bisher erfolgreichsten Album. Vor wenigen Wochen schloss er seine Deutschland-Tournee ab, für die er in höchsten Tönen gelobt wurde.

In der Tat, wer die emotionale Dimension DAVID GRAYs wirklich fassen möchte, braucht dazu einen Live-Eindruck. Immer wieder wirkt GRAY hin- und hergerissen zwischen dem Drang, sich unsichtbar zu machen, und dem Glück, auf ein dankbares Publikum zu treffen. In der Musik blüht der introvertierte DAVID GRAY auf und entfaltet seinen Charme. Er scheint die Songs nicht nur vorzutragen, sondern sie in jedem Takt neu zu erfinden. Dies ist jedenfalls der Eindruck, den die bemerkenswerte Live-DVD-Video Live In Slow Motion hinterlässt, die ein Konzert von einer fesselnden Intensität zeigt.

Zwei Stunden lang spielte DAVID GRAY im Dezember 2005 im Hammersmith Apollo in London vor einem Publikum, das wie hypnotisiert an seinen Lippen hing. Der Großteil der Songs stammte aus dem Album Life In Slow Motion, das Anlass und Namensgeber der Tour war. The One I Love erreichte in England die Top-10 und ging als Single auch bei uns in die Charts, und Hospital Food konnte man zur Deutschland-Tour des öfteren im Radio hören. Aber natürlich durften beim Konzert auch Hits wie Babylon, This Year’s Love und Freedom nicht fehlen und bescherten dem Publikum wohlige Schauer. Zwei Fremdkompositionen befanden sich unter den 19 Songs, nämlich eine vorzügliche Interpretation des Randy-Newman-Songs Baltimore und eine gelungene Coverversion von Friday I’m In Love von The Cure.
Zusätzlich zum Konzertmitschnitt enthält Live In Slow Motion eine Bonussektion mit den Videos zu Hospital Food, Alibi und The One I Love sowie ein ca. 10-minütiges Feature über die Entstehung des Albums Life In Slow Motion, das GRAY während der Aufnahmen im Studio zeigt. Die Kommentare können in fünf Sprachen untertitelt werden.

Seinen Durchbruch feierte DAVID GRAY im Jahr 2000 mit dem Album White Ladder, das er komplett im eigenen Homestudio aufgenommen hatte. Obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon zwei Alben (erfolglos) bei einer Plattenfirma veröffentlicht hatte, war es dieses mit einem winzigen Budget selbst produzierte Album, das ihm urplötzlich Millionenverkäufe bescherte. Zwei Millionen verkaufte Alben in England, zwei Millionen in den USA, eine Grammy-Nominierung, ein Q-Award sowie Nominierungen für BritAward und Ivor Novello Award belohnten DAVID GRAY spät, aber reichlich für sein großes Talent.
Life In Slow Motion ist nach A New Day At Midnight (2002) das dritte Album seit White Ladder, und Live In Slow Motion ist die erste DVD-Video- Veröffentlichung des Künstlers bei der Warner Music Group.

Länge: ca. 140 Minuten

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