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nagolny
Postings: 2453
Registriert seit 06.11.2022
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28.02.2026 - 17:54 Uhr
"The Tree of Life" ist wirklich großartig.
Bei spirituellen Filmen bin ich oft raus, aber hier hat es für mich tatsächlich funktioniert, auf einer lyrischen Ebene. |
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MopedTobias (Marvin)
Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion
Postings: 20325
Registriert seit 10.09.2013
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28.02.2026 - 19:54 Uhr
Es gibt keinen Film auf der Welt, bei dem sich meine Meinung so radikal geändert hat wie bei "The tree of life". Vom pseudo-deepen Eso-Quatsch zum völlig einzigartigen, filmsprachlich meisterhaften, auf einer tiefen emotionalen Ebene ergreifenden Kunstwerk. Klare 10/10 inzwischen. Und Malick ist generell einer der faszinierendsten Filmschaffenden überhaupt. |
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RaylanGivens
Postings: 355
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28.02.2026 - 19:58 Uhr
Obwohl ich Mel Gibson (schon seit 2006) als privaten Mensch überhaupt nicht mag, muss ich doch zugeben dass Hacksaw Ridge doch ein ziemlich gelungener Film ist. Teilweise höchst unrealistisch, aber trotzdem gute Unterhatung 7,25 / 10 |
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RaylanGivens
Postings: 355
Registriert seit 05.07.2025
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28.02.2026 - 20:00 Uhr
@MopedTobias
Dachte für ne Sekunde du meintest Rami Malek; das wär höchst ulkig. |
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fakeboy
Postings: 6546
Registriert seit 21.08.2019
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28.02.2026 - 23:05 Uhr
@boneless: Danke für den Hinweis auf Days Of Heaven. Grad geschaut, fantastische Bilder. Und die Erzählstimme ist absolut einnehmend. Toller Film. Mein erster Malick. Hab nun grad sehr Lust auf Tree Of Life. |
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Kai
User und News-Scout
Postings: 3328
Registriert seit 25.02.2014
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28.02.2026 - 23:45 Uhr
Marty Supreme
Das hat Spaß gemacht, wirkt aber auch irgendwie ziemlich durcheinander. Zum Meisterwerk fehlt etwas der Feinschliff und 20 Minuten weniger hätten sicher nicht geschadet.
8/10 |
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boneless
Postings: 7032
Registriert seit 13.05.2014
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01.03.2026 - 00:05 Uhr
@boneless: Danke für den Hinweis auf Days Of Heaven. Grad geschaut, fantastische Bilder. Und die Erzählstimme ist absolut einnehmend. Toller Film. Mein erster Malick. Hab nun grad sehr Lust auf Tree Of Life.
Gern. Ich kenne von Malick lediglich noch A Hidden Life, den ich auch sehr gut fand. Der nächste Film wird wohl The Thin Red Line werden.
Im Schatten
Deutschland braucht mehr Regisseure wie Thomas Arslan. Und mehr Filme wie "Im Schatten". Jetzt. 8/10
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terranova
Postings: 596
Registriert seit 24.12.2014
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01.03.2026 - 10:43 Uhr
"Obwohl ich Mel Gibson (schon seit 2006) als privaten Mensch überhaupt nicht mag, muss ich doch zugeben dass Hacksaw Ridge doch ein ziemlich gelungener Film ist. Teilweise höchst unrealistisch, aber trotzdem gute Unterhatung 7,25 / 10"
auch gestern gesehen.
ambivalent würd ich mal sagen.
Der erste Teil inklusive Ausbildungszeit (bis auf Vince Vaughn als Drill Sergeant bissi lachhaft (zb im Vergleich mir R. Lee Ermey in Kubricks Full Metal Jacket) war noch ok, die Frontszenen nahe/auf Okinawa driftete da schon mehr als lachhaft unfreiwillig komisch schon ins comic-hafte ab (Ziehszene mit Vaughn).
Neben den komplett unrealistischen battleszenen und auf effekthascherei dargestellten szenen (gedärme, weggesprengte körperteile, 10fach wiederholte szenen der flammenwerfer etc), die übliche stereotype freund/feind darstellung mit dem reinramschen der dämlichsten japaner cliches (Sturmangriffe, Harakiri Szene, etc).
Obendrauf dann noch die schlussendlich doch sehr medioker erzählte Story um das Helfersyndrom des Hauptcharakters inklusive Strickleiter-Fiasko inklusive Sonnenuntergang. Puh.
Mehr als 4/10 ist da nicht drin. |
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Loketrourak
Postings: 3695
Registriert seit 26.06.2013
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01.03.2026 - 12:45 Uhr
Supermarkt von Roland Klick (1974).
Ich verstehe die Filmpreise dafür nicht. Ich mag ja Hamburg in den frühen 70ern, das Lokalkolorit geht schon in Ordnung, aber Handlung, Anschlüsse und Dialoge lassen mich ob ihrer aus meiner Sicht handwerklichen Schnitzer etwas ratlos zurück. Keinen Autoren- sondern einen Actionfilm drehen zu wollen in allen Ehren, aber ich kann die Größe nicht erkennen. Kann an mir liegen, aber die Menschen, die mitgeschaut haben, sahen das ganz ähnlich. |
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DerMeister
Postings: 2590
Registriert seit 22.06.2013
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02.03.2026 - 01:33 Uhr
Top 10 für Februar:
01. L' immortelle (1963, Alain Robbe-Grillet)
02. The Sky Socialist (1968, Ken Jacobs)
02=Blue (2002, Hiroshi Ando)
04. The Wild Geese (1953, Shiro Toyoda)
05. The Secret Agent (2025, Kleber Mendonca Filho)
05=Snow Flurry (1959, Keisuke Kinoshita)
07. Of Whales, the Moon, and Men (1963, Michel Brault/Pierre Perrault)
08. Wind (1996, Marcell Ivany)
09. Your Face (2018, Tsai Ming-liang)
10. Die Bergkatze (1921, Ernst Lubitsch) |
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Arne L.
Postings: 2804
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02.03.2026 - 03:45 Uhr
@DerMeister Danke, hab wie immer was für die Watchlist mitgenommen. Besonders "L'Immortelle" sieht toll aus. "Szél" oder "Wind" von Ivany fand ich auch richtig super. Kurzfilm-Tipps nehm ich immer gerne.
"Of Whales, the Moon, and Men" hab ich kurioserweise vor drei Tagen auf meine Watchlist gepackt, hab ich eben gesehen. Wurde der irgendwo erwähnt? Criterion Closet oder so? Wo hast du den geschaut, wenn ich fragen darf? |
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fitzkrawallo
Postings: 1928
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02.03.2026 - 08:19 Uhr
Einiges sehr gutes gesehen in jüngerer Zeit:
Sentimental Value (8/10)
The Secret Agent (8/10)
Marty Supreme (8/10)
Sirāt (7/10)
Dass die ersten drei derzeit gefühlt auch breiteren Anklang finden, halte ich für eine sehr positive Entwicklung, sind ja nun alle nicht gerade auf Mainstream geeicht. Schön auch, dass es bei Mubi den Kleber Mendonça Filho-Backkatalog gibt. "Bacurau" hatte ich schon gesehen, aber da scheint mir noch einiges zu holen zu sein. |
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fuzzmyass
Postings: 20899
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02.03.2026 - 21:12 Uhr
Father Mother Sister Brother 8/10
Mal wieder ein schöner, wenn auch teilweise etwas "unspektakulärer" (im Jarmusch Universum sicher ein komischer und nicht wirklich passender Begriff :)) Film.
Paterson war ein spätes Meisterwerk und einer seiner IMO besten Filme (10/10 IMO), danach kam mit Dead Don't Die ein sehr unterhaltsamer, aber auch etwas ZU schräger bzw. vermutlich sein schwächster Film auf höherem Niveau (7/10)...
jetzt wieder etwas back to the roots mit einem Anthologie Film aus 3 Episoden über Familien und gestörten Verhältnissen deren Mitglieder, verbunden durch kleine Details/Elemente (Skater, Rolex Uhren, Wasser :D)... Finde der mittlere Teil, wo 2 Töchter ihre Mutter zum jährlichen Teekränzchen in Dublin besuchen etwas schwächer und langweiliger als die anderen beiden, während der erste mit dem Vater Tom Waits in der Pampa in New Jersey schräg unterhält sowie inkl. fantastischer Wendung am Ende etwas überrascht und der letzte am meisten berührt inkl. der schönsten Cinematography des Films (2 Zwillinge schließen in Paris mit dem unfallbedingten Tod ihrer Eltern ab)...
Ich denke der Film könnte etwas spalten, aber ich als langjähriger Jarmusch Fanboy bin sehr zufrieden, auch wenn nicht total überwältigt wie es bei Paterson noch der Fall war... Jarmusch enttäuscht nie, zumindest mich nicht :)
Habe jetzt schon Lust auf eine Zweitsichtung und bin gespannt, ob ich da noch kleine Details entdecke |
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Arne L.
Postings: 2804
Registriert seit 27.09.2021
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02.03.2026 - 23:31 Uhr
Accattone (1961) Pier Paolo Pasolini
Der Debütfilm von Provokateur Pasolini ist hauptsächlich mit Laiendarstellern aus dem Millieu und in enger Zusammenarbeit mit Hauptdarsteller Franco Citti entstanden. Ich kann bestimmte Darstellungen auch normalerweise akzeptieren, wenn es eben darum geht, einen realistischen Eindruck eines sozialen Millieus, einer Zeit oder eines politischem Klimas zu zeigen, aber die allgegenwärtige Misogynie in dem Film war in diesem eigentlich interessanten und teilweise sehr ästhetischen Film stellenweise echt nervig und fühlte sich ein bisschen relativierend an. Deshalb nur 7/10.
Little Bone Lodge (2023) Matthias Hoene
Zwei Verbrecher landen nachts in einer abgelegenen Hütte bei einer Familie. Einer dieser Filme, wo von Anfang an klar ist, dass es Geheimnisse und eine Gewalteskalation gibt. Kritiken sind insgesamt wohlwollend, ich hab aber nach gutem Beginn immer mehr das Interesser verloren, bis es mich am Ende nicht mehr gejuckt hat, wer nun überlebt. 4/10
Death Whisperer (2023) Taweewat Wantha
Erster, sehr erfolgreicher Teil eines thailändischen Horrorfranchises, von dem es mittlerweile schon drei Filme gibt. Startet stark, hat ein paar gute Szene, besonders für Gore-Fans, ist mit 120 Minuten für einen Horrorfilm aber deutlich zu lang. Das gibt die Geschichte einfach nicht her. 5/10
The Odessa File (1974) Ronald Neame
Basierend auf einer echten Terrorzelle aus Altnazis entsteht in Hamburg ein Katz-und-Maus-Spiel mit Jon Voight in der Hauptrolle. War insgesamt interessant und cool, ein paar Locations wie den Bahnhof St. Pauli zu sehen. 7/10
Incendies (2010) Denis Villeneuve
Der Film um zwei Geschwister, die nach dem Tod ihrer Mutter, ihren Bruder und Vater im mittleren Osten finden sollen, ist in meinen Augen Villeneuves Meisterwerk. Hab in meinem Leben kaum einen bedrückenderen Spielfilm gesehen und Villeneuve ist clever genug, um sich bewusst zu sein, dass er einen Western Gaze auf das Thema hat und es deshalb nicht zu sehr mit einem bestimmten Ort oder Konflikt aufzuladen. Hat auch beim zweiten Schauen kein bisschen an Wirkung verloren. 10/10
Shutter (2004) Parkpoom Wongpoom, Banjong Pisanthanakun
Der thailändische Horrorfilm um einen Fotografen, der nach einem Unfall von einem Geist heimgesucht wird, wurde jetzt einige Male neu verfilmt. Gerade erst von Netflix. Ans Original kommt bisher scheinbar nichts ran und die Auflösung finde ich auf jeden Fall eine der cooleren im Horrorgenre. 7/10
Murder on the Orient Express (1974) Sidney Lumet
War interessant zu sehen, wie der Lumet auf mich wirkt, weil ich wegen meines Alters zuerst die moderne Version von Kenneth Branagh gesehen und auch mehr Bezug zu den Darsteller:innen in der 2017er-Version habe. Aber auch die über 50 Jahre alte Variante mit Finney als Poirot und Ingrid Bergmann und Sean Connery ist ziemlich gut gealtert, was auch an der guten Vorlage liegt. 7/10
Star Wars: The Last Jedi (2017) Rian Johnson
Für mich der beste Film aus der neuen Trilogie, auch nach Rewatch und auch, obwohl der Humor mich dieses Mal deutlich mehr gestört hat. Aber insgesamt schon irgendwie nervig, was das Franchise und die Lore eigentlich hergeben und was man als "Fan" am Ende vorgesetzt bekommt. Hätte gerne mehr von Johnsons Vision gesehen. 7,5
Save the Green Planet! (2003) Jang Joon-hwan
Die Vorlage zu "Bugonia" (den ich noch nicht gesehen habe) und Jang Joon-hwans Debütfilm. Besonders vor dem Hintergrund sehr beeindruckend und krass, wie versiert er verschiedene Genres jongliert. Arrow Video hat eine 4K-UHD-Box rausgebracht, die die 30 Euro für Sammler:innen locker wert ist in meinen Augen. Schade, dass er krankheitsbedingt das Remake abgeben musste. Werd die Tage mal schauen, was Lanthimos draus gemacht hat. Aber wird schwer für ihn vom Gefühl. 8/10
Morning Glory (2010) Roger Michell
Nach Harrison Fords bewegender Rede zum Preis für sein Lebenswerk, wollte ich einen Film von ihm schauen, den ich nicht schon ein Dutzend Mal geschaut habe. Da sprang mich "Morning Glory" an, wo er einen verbitterten alten Journalisten spielt, der vertraglich verdammt ist, sich auf eine Position im Morgenfernsehen einzulassen. Guckt sich auch beim zweiten Mal gut weg und hat wirklich lustige Moment, auch wenn's von seiner Hall of Fame natürlich meilenweit entfernt ist. 6/10
Iphigenia (1977) Mihalis Kakogiannis
Und noch mal eine Empfehlung für physische Sammler:innen. Das Radiance-Release aus letztem Monat bringt den griechischen Historienfilm das erste Mal in HD in die Heimvideothek und ist trotz limitierter Auflage auch noch nicht ausverkauft. Wer (mythologische) Historienfilme mag, sollte hier zugreifen. 8/10 |
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Luc
Postings: 4753
Registriert seit 28.05.2015
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04.03.2026 - 13:11 Uhr
Father, Mother, Sister, Brother 6.5/10
Nein, kein schlechter Film, aber so richtig "zünden" wollte der bei mir auch nicht.
Erschien mir insgesamt eher als eine Art Fingerübung, die Bemühung die drei Geschichten miteinander zu verbinden (Skater, Anstossen) waren auch arg bemüht.
Kill The Jockey 8.5/10
Was hab ich denn da gesehen?
Einen Sportfilm, einen Gangsterfilm, einen Transgenderfilm, eine fantastische Traumreise oder gar alles auf einmal?
Der Film ist wahrlich unfassbar, immer wenn man denkt man hat ihn, biegt er wieder komplett anders ab.
Dazu faszinierende Choreographien, visuell sehr ausgefallene Ideen und ein gutes Ensemble.
Ich hatte beim Schauen sehr viel Sapß und mehr als einmal den Eindruck Bunuel hätte da, ob der Vielzahl an absurden Ideen, seine Finger drin gehabt.
Der Kameramann ist Timo Salminen (Kaurismäki).
(Läuft bei mubi) |
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kingsuede
Postings: 5264
Registriert seit 15.05.2013
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04.03.2026 - 19:49 Uhr
Bugonia von Yorgos Lanthimos
Mir gefallen seine Filme immer weniger. Bugonia ging für mich so gar nicht.
4/10 |
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Vive
Postings: 1396
Registriert seit 26.11.2019
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05.03.2026 - 07:11 Uhr
bin auch überrascht, dass der film diesen hype bekommt. inhaltlich für mich ziemlich schwach.
andererseits freue ich mich, dass so ein freakfilm so prominent ist. |
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cargo
Postings: 833
Registriert seit 07.06.2016
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05.03.2026 - 07:43 Uhr
The Bride!
Leider die erste große Enttäuschung des Jahres, obwohl Plot und Cast eigentlich enormes Potenzial hatten. Die feministische Botschaft wird extrem mit dem Holzhammer rausgehauen und ist dann auch noch inkonsequent, weil ausgerechnet der weibliche Hauptcharakter viel zu oft als schwaches Geschlecht inszeniert wird und der Film dadurch seltsam gegen die eigene Aussage arbeitet. Es gibt tolle Shots, starkes Spiel von Jessie Buckley und Christian Bale – aber am Ende bleibt der Film deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück.
5/10 |
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Enrico Palazzo
Postings: 8377
Registriert seit 22.08.2019
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05.03.2026 - 08:06 Uhr
Empire sieht es ähnlich:
https://www.empireonline.com/movies/reviews/the-bride-review/ |
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Vive
Postings: 1396
Registriert seit 26.11.2019
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05.03.2026 - 08:50 Uhr
in meinen augen kriegt jessie buckley momentan auch das Margot robbie/emma stone-treatment, sie wird mit unablässiger präsenz so verbrannt, dass man sie bald einfach nicht mehr sehen will. |
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Enrico Palazzo
Postings: 8377
Registriert seit 22.08.2019
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05.03.2026 - 09:17 Uhr
Aber eigentlich war sie doch zuletzt mehr oder weniger nur in Hamnet zu sehen, oder? Woher kommt dein Eindruck? |
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cargo
Postings: 833
Registriert seit 07.06.2016
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05.03.2026 - 09:51 Uhr
Finde auch absolut nicht, dass Jessie Buckley übermäßig zu sehen war. Es gibt halt jetzt gerade eine Überschneidung mit "Hamnet" und "The Bride!". |
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Vive
Postings: 1396
Registriert seit 26.11.2019
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05.03.2026 - 10:05 Uhr
stimmt schon - allzu geballt war ihre präsenz nicht speziell in letzter zeit, da hat mich mein eindruck getäuscht, weil ich wicked little letters und fingernails beide erst kürzlich gesehen habe, dann nochmal i'm thinking of ending things und men rewatched habe.
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fakeboy
Postings: 6546
Registriert seit 21.08.2019
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05.03.2026 - 10:25 Uhr
@kingsuede: was gefiel nicht? Bugonia ist auf meiner Watchlist. Poor Things fand ich - mit wenigen Einschränkungen - grossartig |
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Arne L.
Postings: 2804
Registriert seit 27.09.2021
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05.03.2026 - 12:33 Uhr
Hab mir eben "Bugonia" angeschaut und ich bin wirklich ein bisschen ratlos, warum der Film existiert, vor allem, wenn er die Leute davon abhält, den wesentlich interessanteren und verrückteren "Save the Green Planet!" anzuschauen. Ist jetzt keine komplett ärgerliche Westernization, aber gerade im direkten Vergleich kann ich nur mit den Schultern zucken. Wirkt aber bestimmt anders, wenn man halt nur "Bugonia" schaut. 5/10 |
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nagolny
Postings: 2453
Registriert seit 06.11.2022
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05.03.2026 - 13:08 Uhr
Ja, dann ist der gut.
Und macht auch Lust auf das Original.
Das werden einige dadurch erst kennen lernen. |
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Arne L.
Postings: 2804
Registriert seit 27.09.2021
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05.03.2026 - 13:21 Uhr
@nagolny Wenn das wirklich den Effekt hat, dann begrüße ich das natürlich. Beim Durchschauen der populären Letterboxd-Reviews sah es aber eher so aus, als würden die Leute denken, Lanthimos hätte sich die Geschichte ausgedacht. Hoffentlich hast du Recht, dass ein paar Menschen mehr auch das Original gucken. |
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nagolny
Postings: 2453
Registriert seit 06.11.2022
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05.03.2026 - 14:33 Uhr
Wer den Abspann sieht, weiß zumindest schonmal Bescheid. Anscheinend gehören die meisten letterboxd user zu den Banausen, die dies nicht tun. |
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boneless
Postings: 7032
Registriert seit 13.05.2014
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05.03.2026 - 21:28 Uhr
Ich fand Bugonia großartig, kenne Safe The Green Planet aber noch nicht (der sitzt seit Jahren in meiner Watchlist fest). Zwei gute Freunde von mir haben beide Filme gesehen und beide fanden Bugonia besser. Ist wohl wie immer Ansichtssache. |
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Arne L.
Postings: 2804
Registriert seit 27.09.2021
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06.03.2026 - 11:31 Uhr
Red Angel (1966) Yasuzo Masumura
Eine junge Krankenpflegerin wird während des Japanisch-Chinesischen Krieges in die Lazarette an der Front geschickt. Dort erfährt sie in einem Umfeld, das eh schon von Gewalt und Leid geprägt ist, auch persönliche Gewalt, aber auch Zuneigung. Sehr hart anzusehender Film. 8/10
The Sixth Sense (1999) M. Night Shyamalan
Als Kind hab ich den Film vor allem als Horrorfilm verstanden, als junger Erwachsener als Paradebeispiel für einen gelungenen Twist und einen Film, der auch beim zweiten Gucken standhält und mittlerweile sehe ich auch in oberflächlichen Zügen die Auseinandersetzung und Darstellung von Trauer. Shyamalans Bester. 9/10
Who Killed Captain Alex? (2010) Nabwana IGG
Schwer, Ugandas ersten Actionfilm (so das Studio Wakaliwood selbst) neutral zu betrachten, weil er für unter 200 Dollar eigentlich nur fürs Dorf der Macher produziert wurde, die Originalfassung verloren gegangen ist und es nur die mit einem Voiceover eines Hypemans gibt. Hat Kultstatus in Teilen des Internets und ist grundsätzlich einfach ein Manifest des Spaßes und des Willens. Ein guter Film ist es eigentlich aber nicht. Irgendwie 7/10 wahrscheinlich.
Humanist Vampire Seeking Consenting Suicidal Person (2023) Ariane Louis-Seize
Eine junge Vampirin hat Gewissensbisse (höhö) und möchte keine Menschen töten. Für mich ein Film, der in Tradition von Tumblr-Ästhetik steht und zwar ein bisschen mit Pacing-Problemem zu kämpfen hat, den ich aber eigentlich von vorne bis hinten mochte. 8/10
Dawn of the Dead (1978) George A. Romero
Ja, ein Kultfilm, ich weiß. Und ich schätze auch Romero, mag Zombiefilme und das Kaufhaussetting ist cool. Aber das ist mir irgendwie alles zu albern und die Charaktere langweilig und da bin ich dann persönlich trotz des Einflusses nur bei einer 6/10. |
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kingsuede
Postings: 5264
Registriert seit 15.05.2013
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06.03.2026 - 18:34 Uhr
@fakeboy: Ich fand die Umsetzung ein wenig zu plakativ und routiniert. Es hat mich daher etwas ratlos zurückgelassen, auch wenn der Cast natürlich durchaus gut war. Aber Plemons und Stone sind dann auch bekannte Gesichter, die ich in solch einem Setting auch ein wenig zu gut gecastet finde. Das Ganze war dann letztendlich trotz Twist etwas zu unüberraschend. |
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Vive
Postings: 1396
Registriert seit 26.11.2019
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06.03.2026 - 18:56 Uhr
I Came By (2022)
für einen random netflix-find hat mir der absolut super gefallen!
spannend und atmosphärisch! kelly macdonald und das gesamte ensemble zeigen top performances.
hat mich an zach cregger und david fincher erinnert.
8/10
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Lateralis84skleinerBruder
Postings: 1140
Registriert seit 03.03.2019
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06.03.2026 - 20:07 Uhr
@Bugonia: Mich hat er zwar gut unterhalten, aber so nachhaltig beeindruckt wie ein Dogtooth, Sacred Deer oder Kinds of Kindness, war es nicht.
Den Spoiler zum Ende habe ich mir vorher unfreiwillig im Ansatz eingefangen, aber da dachte ich nur „immerhin konsequent Lanthimos“. Daran kann es also nicht gelegen haben. |
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kiste
Postings: 318
Registriert seit 26.08.2019
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07.03.2026 - 11:59 Uhr
Ich fand Bugonia, vor allem mit Blick auf die schauspielerischen Darbietungen klasse. Grad zum Ende hin waren da einige coole Szenen (z. Bsp. die Fahrradfahrt in das Heim der Mutter). Im Vergleich zu Safe the Green Planet wesentlich runder und präziser erzählt. Ich fand Save the Green Planet aber wesentlich erinnerungswürdiger weil er die Irrsinnsschraube noch ein Stück weiter dreht. Und der Mix aus Elementen von Komödie, Body Horror, Folter, Verschwörung, Martial Arts einem sehr unbedarft um die Ohren gehauen wird. Es gab aber glaube nicht diesen creepy Cop. Beides feine Filme. |
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Lucas mit K
Postings: 435
Registriert seit 19.07.2024
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07.03.2026 - 19:48 Uhr
Father Mother Sister Brother
Ich mochte das ruhige Tempo, die klare Struktur, die Autofahrten. Aber als Ganzes war mir der Film zu öde. Die drei Episoden kamen für mich nicht ganz zusammen, vor allem nicht durch die erzwungen wirkenden gemeinsamen Motive. Das ging für mich irgendwie nach hinten los.
Story 1 gefiel mir wahrscheinlich noch am besten, wahrscheinlich weil es stellenweise sehr lustig war und mit der Pointe am Ende zugleich auch sehr traurig.
Story 2 gefiel mir am wenigsten, hier fand ich den Film zwischenzeitlich unfassbar träge und fad.
Story 3 landete für mich irgendwo dazwischen. Das war schon sehr melancholisch, dieses Flanieren durch die leere Wohnung und das gemeinsame Erinnern über alte Fotos. Nett, aber nicht wirklich was Neues? Fühlte sich an, wie schon tausendmal so gesehen.
Im allgemeinen positiv: Jim Jarmusch schafft es auf sehr kurzer Strecke mit wenigen Worten ganze Familien- und Lebenswelten zu zeigen, ohne sie zu sehr auszuschmücken. Das ist schon bemerkenswert. |
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Sneedlewoods
Postings: 1547
Registriert seit 07.05.2023
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07.03.2026 - 23:54 Uhr
Wir kommen gerade aus dem Kino
The Housemaid – Wenn sie wüsste
Solide Unterhaltung mit ein paar Längen.
8/10 |
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Arne L.
Postings: 2804
Registriert seit 27.09.2021
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11.03.2026 - 17:14 Uhr
Maria Full of Grace (2004) Joshua Marston
HBO ließ Marston bei seinem Debütfilm überraschend freie Hand und ihn auch, statt wie von anderen Studios abgelehnt, ohne Stars und auf Spanisch drehen. Marston wiederum sprach über Jahre mit Menschen aus dem Drogenmillieu und schuf so einen sehr authentischen Film über ein 17-jähriges kolumbianisches Mädchen, das als Drogenkurierin schnelles Geld machen will und mit Dutzenden Kokainpäckchen im Magen nach New York reist. 8/10
Bring Her Back (2025) Michael und Danny Philippou
Nachdem ich "Talk to me" wirklich gruselig und spannend fand, war ich gespannt, was mit mehr Geld und Sally Hawkins folgen kann. Die Antwort: Ein guter Horrorfilm, der aber weniger gruselig und dafür deutlich brutaler in seiner Darstellung ist und damit etwas weniger meinen Geschmack trifft. 7/10
Candyman (1992) Bernard Rose
Was meinen Geschmack trifft: Horrorfiguren, die eine ordentliche Lore haben. Muss zwar nicht immer sein, aber Candyman als verführerischer Geist (wow, Tony Todd) bekommt genügend Tiefe in diesem Klassiker, der mich zwar auch nicht richtig gegruselt, aber dafür ausreichend gefesselt hat. 7/10
Das schreckliche Mädchen (1990) Michael Verhoeven
Als deutscher Film 1991 für einen Oscar nominiert, aber danach scheinbar komplett in Vergessenheit geraten. Lena Stolze spielt eine junge Frau, die die Geschichte ihres bayrischen Dorfes während der NS-Zeit erforschen möchte. Dabei stößt sie erst auf Widerstand und irgendwann auch auf Anfeindungen und Gewalt. Basiert auf einer wahren Geschichte, spielt mit einer Menge satirischen Elementen und ganz vielen spielerischen Kniffen wie Theaterbühnen und projizierten Hintergründen und ist genauso witzig wie berührend. Ich hoffe, der Film findet irgendwann wieder zurück in einen breiteren Kanon. 9/10 |
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Affengitarre
User und News-Scout
Postings: 11737
Registriert seit 23.07.2014
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11.03.2026 - 18:19 Uhr
Ach cool, "Das schrecklicke Mädchen" (total unpassender und doofer Titel btw) fand ich auch echt klasse. Hatte den zufällig in der Arte-Mediathek gesehen und war äußerst angetan. Sehr spannender Genremix, klasse Thema und auch cooler Cast, aus dem gerade Lena Stolze herausragt.
"Die weiße Rose" von Verhoeven (auch mit Stolze) fand ich auch cool, aber im Vergleich natürlich deutlich konventioneller und nicht so beeindruckend. |
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Arne L.
Postings: 2804
Registriert seit 27.09.2021
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11.03.2026 - 18:32 Uhr
Hab bei Letterboxd auch gesehen, dass du die einzige Person bist, der ich folge, die den überhaupt gesehen hat und der ist da insgesamt nur etwas über 3000 mal als "gesehen" geloggt, was für einen Oscar-nominierten Film wirklich absurd wenig ist. |
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Arne L.
Postings: 2804
Registriert seit 27.09.2021
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12.03.2026 - 12:18 Uhr
"Der auf Filme des 20. Jahrhunderts spezialisierte Streamingdienst LaCinetek wird in den kommenden Wochen den Betrieb einstellen, wie „Digital Fernsehen“ berichtet.
Der Anbieter hat im Netz bekanntgegeben, dass ab dem 5. März weder Filme gekauft noch ausgeliehen und auch keine neuen Abos mehr abgeschlossen werden können. Genaue Gründe für die Einstellung werden nicht genannt. Angesichts der großen Konkurrenz auf dem Streamingmarkt kann man jedoch annehmen, dass die Streamingzahlen nicht mehr ausreichten, um das Geschäft erfolgreich fortzusetzen." |
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Arne L.
Postings: 2804
Registriert seit 27.09.2021
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13.03.2026 - 21:17 Uhr
Hab mir Louis Theroux' Trilogie über die Westboro Baptist Church angeguckt. "The Most Hated Family in America" (2007) und "America's Most Hated Family in Crisis" (2011) fand ich zwar journalistisch und filmisch sehr unspektakulär, wie nah er den Protagonist:innen kommt, ist allerdings beeindruckend. Was für eine schreckliche Parallelwelt. "Surviving America's Most Hated Family" (2019) ist zwar theoretisch ein logischer Abschluss, es kommt aber deutlich berechnender rüber und ich fand es nicht ganz so gut. Als Trilogie aber eine 7/10.
Ansonsten:
Wait Until Dark (1967) Terence Young
Audrey Hepburn spielt eine seit einem Jahr blinde Frau, die in eine brutale Kriminalgeschichte verwickelt wird. Fand nicht nur sie, sondern auch viele Szenen und Kniffe in diesem Quasi-Kammerspiel großartig und die letzten Minuten sind wirklich unfassbar spannend. 8/10
To Sleep with Anger (1990) Charles Burnett
Mag sein, dass ich als weißer Europäer viele der Motive in diesem als lang übersehender Meilenstein des Schwarzen Kinos geltenden Films nicht ganz fassen kann, ich fand ihn aber vom Pacing unausgegoren und irritierend und den Humor hab ich auch nur bedingt verstanden. Danny Glover ist allerdings teuflisch gut und die ein oder andere Szene hat mich emotional schon berührt. 6/10
10 Cloverfield Lane (2016) Dan Trachtenberg
Mittlerweile ist Trachtenberg durch die Predator-Filme ja ein household name, beim Rewatch ist mir auch klargeworden, wie gut er Spannung und Klaustrophobie schon vor zehn Jahren einfangen konnte. John Goodman ist gruselig, Winstead wie immer solide und John Gallagher sympathisch. Find hier eigentlich nur die letzten 15 Minuten unnötig. Schade, dass das Franchise danach eher falsch abgebogen ist. 7/10
Titan A.E. (2000) Don Bluth, Gary Goldman
Legendär als vermutlich größter Flop der Animationsgeschichte, der Fox als Studio begraben und wohl 100 Millionen Dollar Verlust bedeutet hat. Eine Zeitkapsel und mit der Mischung aus 2D und teilweise grauenhaft gealtertem 3D und einem fast schon lächerlich klischeehaftem Soundtrack einfach ein Kuriosum. Matt Damon und Drew Barrymore machen auch keinen besonders guten Job beim Voice Acting. Man sieht gelegentlich tolle Ansätze und wenn die 3D-Welten doch mal funktionieren, dann sieht man auch die visuelle Vision. Das passiert aber leider viel zu selten. 5/10
Holy Spider (2022) Ali Abbasi
Basierend auf einer echten Mordserie im Iran um 2000. Filmisch ergänzt um eine fiktive Journalistin, die dem Fall auf den Grund geht, weil der Staat und die Polizei versagen oder nicht wollen. Bin genauso zwiegespalten wie der Film. Auf der einen Seite begleitet er den Mörder und zeigt explizite Gewalt, die fast an Exploitation grenzt, auf der anderen Seite ist er Kriminalfall, der frustrierend real die Misogynie einer Gesellschaft zeigt, die ihre Probleme nicht angehen will. Wurde das Gefühl nicht los, dass hier deutlich mehr drinnen gewesen wäre. 6/10
When the Cat Comes (1963) Vojtech Jasny
Bunter Fantasy-Film aus der Tschechoslowakischen Neuen Welle und Staatskritik in Form von Allegorien. Eine Zirkustruppe kommt in ein böhmisches Dorf. Mit dabei: Eine coole Katze mit Sonnenbrille, die, wenn man die Sonnenbrille abnimmt, den wahren Charakter der Menschen enthüllt, da diese dann in den Farben ihres Charakters leuchten. Als das passiert, wird die Stadt in Anarchie (in Form von Gesang, Tanz und Schlägereien) gestürzt. Weiß nicht, ob ich sowas schon mal gesehen habe und hat ganz viel Charme. Allerdings auch die ein oder andere Länge. 7/10 |
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kingsuede
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Registriert seit 15.05.2013
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13.03.2026 - 22:43 Uhr
The Shrouds von David Cronenberg
Leider nur 6/10 |
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oldschool
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Registriert seit 27.04.2015
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14.03.2026 - 08:48 Uhr
The Housemaid – Wenn sie wüsste
Mich wundert, dass dieser relativ belanglose Thriller zuweilen doch rehct gut weggekommen ist. In den 90ern wurden solche Thriller am Fließband runtergekurbelt. Erst erfolgreich im Kono, dann als DVD Premiere oder auf RTL2.
Auf RTL sehe ich den Film auch am Besten aufgehoben. Hölzerne Dialoge, konstruierte und wenig glaubwürdige Wendungen, schauspielerisch sehr maniriert.
Doch gerade diese Überzeichnung und Aneinanderreihung von Stereotypes, Klischees und billiger Dramaturgie sorgt bei manchem Kritiker für Wohlwollen. Also eine Parodie?
Ein "gewolltes" B-Movie?
Funktionierte für mich leider nicht. Spassige B-Movies entstehen unbeabsichtigt (the room) Mit Vorsatz (wie bei The Toxic Avenger) geht das meist in die Hose.
Sorry, mehr als ein 3/10 war in diesem überlangen Film für mich nicht drinnen. |
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Lucas mit K
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Registriert seit 19.07.2024
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14.03.2026 - 09:15 Uhr
Blinde Weide, schlafende Frau
Animationsfilm nach Kurzgeschichten von Haruki Murakami. Läuft derzeit in der arte Mediathek. Bisschen weird, dass der im Original auf Französisch ist. Wirkt eigenartig, hätte das gern auf Japanisch gesehen. Dieser Eindruck ließ mich den ganzen Film über nicht los.
Es gelingt dennoch, den Spirit von Murakamis Geschichten einzufangen. Ich habe mich oft an die Lektüre erinnert gefühlt. Das Tempo ist angenehm ruhig, die Szenen wechseln oft, es kommt immer wieder zu überraschenden Begegnungen. Das Leben ist ein absurder Traum, der hinter jeder Tür einen neuen Gedanken bereithält.
7/10 |
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Lateralis84skleinerBruder
Postings: 1140
Registriert seit 03.03.2019
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14.03.2026 - 12:07 Uhr
The Right Stuff (1983 / Philip Kaufman)
Das erste Mal auf die Uhr geschaut nach 1 1/2 Stunden. Danach kickte leider etwas die Müdigkeit einer anstrengenden Woche rein.
Nichtsdestotrotz ein toller Film. Absolut top besetzt. Sam Shepard, Ed Harris und Dennis Quaid vorne an.
Die Actionsequenzen bauen sehr erfolgreich Nervenkitzel auf.
Toller Score.
8/10
Men in Black (1997 / Barry Sonnenfeld)
Erster rewatch nach über 15+ Jahren. War auch meiner erster Will Smith seit dem Vorfall bei den Oscars.
Den komischen Beigeschmack konnte ich auch irgendwie nicht abschütteln. Smiths Jokes sind auch nicht gut gealtert. Habe ständig versucht, einen anderen passenden Schauspieler für die Rolle zu finden.
Was für mich trotzdem funktioniert hat, Tommy Lee Jones, New York und natürlich Vincent D‘Onofrio. Damals wie heute einfach der coolste Charakter des Films.
Auch top, das ultra slicke Drehbuch.
Vermisse wirklich die Zeit, wo Unterhaltungsfilme nach 90 Minuten vorbei waren.
6/10
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Arne L.
Postings: 2804
Registriert seit 27.09.2021
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14.03.2026 - 12:10 Uhr
Hab „Men in Black“ auch vor zwei Jahren rewatcht und fand ihn mit 8/10 deutlich besser als du und Smith auch immer noch perfekt in der Rolle. Damals hatte er in meinen Augen noch Swag und der geht im Film nicht verloren für mich. |
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boneless
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Registriert seit 13.05.2014
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14.03.2026 - 12:21 Uhr
Bring Her Back (2025) Michael und Danny Philippou
Nachdem ich "Talk to me" wirklich gruselig und spannend fand, war ich gespannt, was mit mehr Geld und Sally Hawkins folgen kann. Die Antwort: Ein guter Horrorfilm, der aber weniger gruselig und dafür deutlich brutaler in seiner Darstellung ist und damit etwas weniger meinen Geschmack trifft. 7/10
Den fand ich überragend und er war für mich der klare Sieger im Horror-Duell 2025. Deutlich vor Weapons und Together.
Lucky Number Slevin
Einer dieser Filme, den ich mir immer wieder gern zu Gemüte führe. Tolle Besetzung, unterhaltsame Geschichte, geschmackvoller Score. Lucky Number Slevin hat im Grunde alles, um auf ganzer Linie zu überzeugen. Lediglich das etwas kitschige Ende befindet sich nicht ganz auf meiner Wellenlänge. Aber sonst... 8/10
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Hier stand Ihre Werbung
Postings: 2317
Registriert seit 25.09.2014
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14.03.2026 - 12:30 Uhr
The Creator - 5/10
Interessantes Scifi-setting und gute CGI. Die eigentliche Handlung ist aber ziemlicher Murks und strotzt so vor Logiklücken. Eine Stadt voller advanced AI aber nirgends Gesichtserkennung oder dergleichen? Wer kämpft eigentlich warum gegen wen?
Alle Charaktere auch relativ egal. Naja. |
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Unangemeldeter
Postings: 2389
Registriert seit 15.06.2014
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14.03.2026 - 12:49 Uhr
The Creator fand ich auch wahnsinnig enttäuschend. Sah so cool aus, eigentlich verrückt wie sehr der verkackt wurde. |
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MM13
Postings: 2520
Registriert seit 13.06.2013
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14.03.2026 - 13:06 Uhr
war machine 7/10
kein artefilm,aber chips,cola,hirn aus!
und es geht gut ab,guter wochenend berieslungsfilm,manchmal brauchts nicht mehr! |