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Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag

Sheesh

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Registriert seit 27.09.2021

04.01.2022 - 09:58 Uhr
@Neytiri

micki meister micki?

oldschool

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04.01.2022 - 13:04 Uhr
Schwanengesang 3/10

Sehr langatmiger futuristischer Thriller, in dem sich ein schwerkranker Mann klonen lässt, damit der Klon seine Familie nach seimem Tode versorgt.
Üble Schmonzette mit sehr fragwürdiger Botschaft am Ende des Filmes.

Neytiri

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Registriert seit 14.06.2013

04.01.2022 - 14:12 Uhr
Werk ohne Autor 8/10

Der Film, der an die Biografie von Künstler Gerhard Richter angelehnt ist, hat mich letztens im TV-Nachtprogramm völlig überrascht und trotz seiner Länge von 188min bis zum Schluss gefesselt. Tom Schilling is schon ein interessanter Typ und Sebastian Koch spielt den Ungustl eindrücklich.

kingsuede

Postings: 2538

Registriert seit 15.05.2013

04.01.2022 - 16:16 Uhr
Mission: Impossible 8/10
Mission: Impossible 2 4/10
Mission: Impossible III 6/10
Mission: Impossible - Ghost Protocol 7/10

peter73

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05.01.2022 - 07:34 Uhr
stowaway 5/10

cast & idee super, logik leider unterirdisch.

Sheesh

Postings: 277

Registriert seit 27.09.2021

05.01.2022 - 12:23 Uhr
Ghostbusters Legacy 2/10

Ganz knapp besser als die 2016er Katastrophe, aber meine Güte, was für ein generischer, vorhersehbarer, unorigineller Cashgrab.
Man verlässt sich hier wieder ganz allein auf die Nostalgie und schafft es nicht dem Ganzen etwas hinzuzufügen.
Dieser Film hat keine Seele und keinen einzigen nennenswerten Charakter. Die Cameos. Oh Gott.
Nix erwartet, trotzdem enttäuscht.

kingsuede

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05.01.2022 - 17:14 Uhr
Ex-Machina von Alex Garland (2014)

Schönes kleines „Kammerspiel“.

8/10

Old Nobody

User und News-Scout

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Registriert seit 14.03.2017

06.01.2022 - 00:36 Uhr
Eighth Grade 8,5/10
Starke Coming of age Dramedy von Bo Burnham
Fand ich echt einfühlsam inszeniert und authentisch dargestellt

Einerseits bin ich froh, nicht in der heutigen Zeit Teenager gewesen zu sein weil der soziale Druck noch viel gigantischer sein muss als in den 80ern. Andererseits hat man zumindest theoretisch unendlich mehr Möglichkeiten sich irgendwie zu verknüpfen. Und so Ratgeber Videos wie Kayla hier ab und an macht, hätte ich in ihrem Alter gut gebrauchen können^^

Klasse Film jedenfalls

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

06.01.2022 - 00:42 Uhr
Absolut, auch der Score von Anna Meredith ist fantastisch, gehört zu meinen liebsten der 2010er-Jahre.

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 3165

Registriert seit 15.06.2013

06.01.2022 - 09:15 Uhr
"Einerseits bin ich froh, nicht in der heutigen Zeit Teenager gewesen zu sein weil der soziale Druck noch viel gigantischer sein muss als in den 80ern."

Ich bin mir gar nicht sicher, ob das wirklich so stimmt. Womöglich verklären wir die Vergangenheit. Lies mal bspw. diesen Spiegel-Artikel aus dem Jahre 1976 (!):

https://www.spiegel.de/politik/schule-es-gibt-keine-froehliche-jugend-mehr-a-95c332e6-0002-0001-0000-000041238426

keenan

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Registriert seit 14.06.2013

06.01.2022 - 14:12 Uhr
the green knight, ist das ein batmanableger vom "Riddler" :-D?

Sheesh

Postings: 277

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06.01.2022 - 14:25 Uhr
Nein, das ist ein Biopic über Robert Habeck.

MopedTobias (Marvin)

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06.01.2022 - 14:30 Uhr
*röchel*

Deaf

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06.01.2022 - 14:48 Uhr
Meine "Weihnachtsfilme" (da beide zumindest teilweise in der Weihnachtszeit spielen) für dieses Jahr waren:

Fanny & Alexander (1982) - 9/10
Habe die 3-stündige Kinoversion gesehen, weiss jemand gerade, was da in der über 5-stündigen TV-Fassung noch zusätzlich passiert? Eventuell hat dort Fanny etwas mehr Präsenzzeit, denn so hätte der Film eher "Alexander" heissen sollen.

Eyes Wide Shut (1999) - 8/10
Rewatch. Gerade die erste Hälfte fand ich fantastisch, gegen Ende fällt die Geschichte jedoch etwas ab (ich weiss, das ist sicher auch der Vorlage geschuldet).

boneless

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Registriert seit 13.05.2014

08.01.2022 - 13:21 Uhr
AM1200

Nach einem windigen Geschäft flüchtet ein Mann aus seiner Heimatstadt, nur um nachts im Nirgendwo liegen zu bleiben. Er strandet in der Nähe einer verlassenen Radiostation, nichtsahnend, dass dort der Wahnsinn auf ihn wartet...

Was andere in zwei Stunden nicht gebacken bekommen, schafft David Prior in 40 Minuten: eine fast schon furchtbar intensive, filmische Erfahrung schaffen. Das ist Mysteryhorror, wie ich ihn mir vorstelle. Dieser Kurzfilm wandert unbemerkt durch Wände und durchdringt still und leise den Raum wie ein Gas. Fantastisch. 8/10

Das fand damals übrigens auch ein gewisser David Fincher, der über Prior sagte: In 40 short minutes, David Prior shows why he is one of the most promising directors I've ever seen. People always ask me what to do for a 'calling card' in Hollywood. Well do something like this, and try to do it half as well.
Diese Lobeshymne schien Prior aber eher zu hemmen anstatt zu beflügeln. Er vertrieb sich die Zeit lieber damit, einen Haufen Dokus über Filme von David Fincher (!) zu drehen und legte erst 12 Jahre später (nämlich 2020) mit The Empty Man sein eigentliches Debüt vor. Jenes ist ebenfalls sehr gelungen, die Intensität von AM1200 erreicht er damit aber nicht.

Am1200 ist übrigens kostenlos auf vimeo zu sehen.

sizeofanocean

Postings: 864

Registriert seit 27.01.2020

08.01.2022 - 23:06 Uhr
Dune (2021) | 5/10

5 Punkte für die bildgewaltige Optik, den Sound und ein paar nette Einfälle. Die esoterisch-pseudo-mystische Story kann da echt nicht mithalten und hat auch so einige Ärgernisse zu bieten. Mit viel Wohlwollen ist es "speziell", dass es im Jahr 10.000 noch Wachs-Siegel, Stierkampf und Dudelsäcke gibt. Richtig albern wird es aber, wenn zuerst riesige Raumschiffe sämtliche Raketen abfeuern und alles in Schutt und Asche legen, sich die Bodentruppen dann aber mit Schwertern bekämpfen, Schwerter die dann auch noch mühelos einen digital-unsichtbaren Ganzkörperschild überwinden, sorry das ergibt vorne und hinten überhaupt keinen Sinn. Fazit: auf Sky gucken hat gereicht, Kino hätte sich nicht gelohnt.

Enrico Palazzo

Postings: 2366

Registriert seit 22.08.2019

08.01.2022 - 23:39 Uhr
Respect 6/10

Biopic über Aretha Franklin, das sich mit gestelzten Dialogen und unterforderten Schauspielern von Begebenheit zu Begebenheit chronologisch hangelt. Filmisch nix dolles. Aber Jennifer Hudson einfach mit großartiger Stimme und Performance. Film geht so, Musikeinlagen top!

Peacetrail

Postings: 2869

Registriert seit 21.07.2019

09.01.2022 - 00:38 Uhr
Hat wer Beckett auf Netflix gesehen?
Spannend, aber doch viele logische Lücken.
6/10

Sheesh

Postings: 277

Registriert seit 27.09.2021

09.01.2022 - 01:54 Uhr
Ja hier. Fand den Film sehr gut vor allem aufgrund seiner Dynamik nach eher alter Schule. Und das Setting hat ordentlich was hergegeben.
7/10

Der Untergeher

User und News-Scout

Postings: 1692

Registriert seit 04.12.2015

09.01.2022 - 09:51 Uhr
Drive My Car (6.5-7/10)

Tolle Schauspieler, das langsame Pacing hat mir gefallen, die Geschichte berührt. Wären nur die Dialoge nicht so stark auserzählt. Würde einem nicht alles, was über die visuelle Erzählung schon klar ist (durch die ausdrucksstarken Gesichter, durch gestische Andeutungen), noch einmal mit einer Schippe extra Pathos gesagt. Zu viel tell, obwohl er wahnsinnig gut showed. Es hätte ein großartiger Film sein können, so ist er nur ein guter.

Autotomate

Postings: 3889

Registriert seit 25.10.2014

09.01.2022 - 10:28 Uhr
Paper Moon (9/10)

Tatum O’Neal ist als Schauspielerin einfach göttlich, ihre Rolle als Addie unwiderstehlich. Auch Ryan, bei dem ich häufig an Gustav Gans denken musste (nur äußerlich, ansonsten eher im Gegenteilmodus) und die Nebendarsteller sind klasse. Hab den Film zuletzt als Kind gesehen und mich spontan in seine Story und seine kontrastreiche Schwarzweiß-Ästhetik, zuallererst aber unsterblich in die freche Abbie verliebt.

Deaf

Postings: 1444

Registriert seit 14.06.2013

09.01.2022 - 10:33 Uhr
Den hast du doch wohl nicht zufällig gesehen, sondern zu Ehren des kürzlich verstorbenen Peter Bogdanovich? Bei mir war es "The Last Picture Show" (8/10). "Paper Moon" war bei mir auch eine 9/10.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

09.01.2022 - 10:56 Uhr
Oh, gar nicht mitbekommen, dass er gestorben ist. "The last picture show" und "Paper moon" sind beide nah an der 10 bei mir, ich mag aber auch die dazwischen veröffentlichte Screwball-Comedy "What's up, Doc?" sehr.

VfBFan

Postings: 268

Registriert seit 14.06.2013

09.01.2022 - 12:07 Uhr
Ich war nach meiner Erstsichtung damals wohl sehr geizig, Paper Mion nur 8,5/10.

boneless

Postings: 3826

Registriert seit 13.05.2014

09.01.2022 - 22:06 Uhr
Pig

Ich muss zugeben, auch ich bin zunächst meinen Erwartungen komplett auf den Leim gegangen, die mir ein Mandy 2.0 prophezeiten. Und falscher könnte man hier wirklich nicht liegen. Kaum ein Film hat einen zuletzt so an der Nase herumgeführt und war schlussendlich das komplette Gegenteil von dem, was man glaubte, zu bekommen. Aber ernsthaft: wenn die Vorabinfo einem verrät, dass Nicolas Cage einen einsamen Waldschrat mimt, dem sein liebstes Trüffelsschwein gestohlen wird und der alles in Bewegung setzt, um es wieder zu bekommen, dann kann es doch nur Mord und Totschlag geben, oder? Weit gefehlt. Pig ist weder Horror, noch Action, Thriller oder sonstwas ähnliches, nein, Pig ist eines der ungewöhnlichsten, ergreifendsten Dramen der letzten Jahre mit Szenen, die so auf den Punkt emotional sind, dass man teilweise gar nicht anders kann, als den Tränen nahe zu sein. Und Nicolas Cage scheint an seiner Rehabilitierung (raus aus der Trash-Gosse hin zu einem ernstzunehmenden Schauspieler) härter zu arbeiten, als manch einer glauben mag. Seine Performance ist (mal wieder) schlicht umwerfend. Wenn das so weiter geht, wird er noch zu einem Qualitätssiegel. Wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht... 8,5/10

peter73

Postings: 308

Registriert seit 14.09.2020

10.01.2022 - 11:50 Uhr
promising young woman 7/10
männer sind schweine, das wusste man ja auch schon vorher. dennoch regt der streifen zum nachdenken an, wobei ich nicht alle entscheidungen der story nachvollziehen kann...

peter73

Postings: 308

Registriert seit 14.09.2020

14.01.2022 - 10:52 Uhr
eternals 3/10
so ziemlich der schwächste marvel-film der letzten jahre, aber nach dem trailer hatte ich auch nicht viel erwartet. seit gestern gratis auf disney+, aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

Nummer Neun

Postings: 316

Registriert seit 14.06.2013

14.01.2022 - 13:28 Uhr
The Jesus Rolls 3/10

Ich musste es tatsächlich erst selbst sehen um zu glauben, wie schlecht dieser Ableger von The Big Lebowski wirklich ist. So gut wie keine Verbindung zum Hauptfilm und keine nennenswerte Story. Das funktioniert nicht mal auf einer trashig/ironischen Ebene.

slowmo

Postings: 873

Registriert seit 15.06.2013

16.01.2022 - 12:33 Uhr
Palmer 8/10

Ein sehr schöner, wie emotionale bewegender und an manchen stellen auch etwas zu kitschiger Film von Fisher Stevens mit Justin Timberlake, der zwar eine sehr sympathische, aber auch manchmal etwas zu konstruierte Hauptrolle spielt.
Dennoch aufgrund der Story ein wichtiger Film, den man unbedingt sehen sollte.


The Tender Bar 7/10

George Clooney verfilmt die autobiografische Erzählung von J.R. Moehringer, der mit zu meinen erweiterten Lieblingsromanen zählt. Vor vielen Jahren war dieses Buch ein absoluter Bestseller und ist dann leider zu unrecht viel zu schnell in Vergessenheit geraten. Um so überasschender ist nun die Verfilmung, die an sich gut gelungen ist, aber leider auch nur ansatzweise an den Roman herankommt, was widerrum auch keine leichte Aufgabe ist.
Ben Affleck, Tye Sheridan und ganz besonders Christopher Lloyd verwandeln die Verfilmung dennoch zu etwas sehr sehenswerten.



The Secrets We Keep 6/10

Trotz einer grandiosen Idee und Steilvorlage, was die eigentliche Aussage hinter dem Film angeht und mit Noomi Rapace einer starken Protagonistin, schafft es der Film nicht so ganz so zu glänzen wie man zunächst erhoffen würde.
Am Ende wird die Story dem aber einfach nicht gerecht. Um als Thriller zu glänzen fehlt der Spannungsbogen und um (was vllt. noch viel besser gewesen wäre), eine psychologische Täter/Opfer Abhandlung zum Thema Schuld, Rache und Vergebung zu werden, fehlt widerrum es viel zu sehr an Tiefe, Emotionalität und ergreifenden Momenten.

Talibunny

Postings: 755

Registriert seit 14.01.2020

16.01.2022 - 14:19 Uhr
Tender Bar

Kenne die Buchvorlage nicht. Kann also nicht wie slowmo den Vergleich ziehen. Von Clooney verfilmte Coming-of-age-Story, die schön bebildert ist, bei mir über den Status "nett anzusehen" nicht hinaus kommt.

6-7/10

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

16.01.2022 - 19:32 Uhr
Spencer 8/10

Früh im Jahr schon das erste Film-Highlight. Nach "Jackie" nimmt sich Pablo Larraín erneut eine populäre Frau des 20. Jahrhunderts vor, die unter dem Auge der Öffentlichkeit eine private Krise durchstehen musste. Auch formal bleibt sich der chilenische Filmemacher treu: So wie er die von Natalie Portman porträtierte Kennedy-Witwe nur für einen kurzen Zeitraum um den Tod ihres Ehemanns herum verfolgte, konzentriert er sich bei Prinzessin Diana (Kristen Stewart) ebenfalls auf drei Tage, genauer ein grausam distanziertes Weihnachtsfest mit der royalen Familie.

"Spencer" ist zwei Dinge nicht: 1. historisch akkurat ("The crown" ist eine Doku dagegen), 2. ein tiefgehendes Psychogramm seiner Protagonistin. Stattdessen stülpt Larraín ihren inneren Terror nach außen und inszeniert seinen Film wie einen paranoiden Horror-Thriller. Die emotionale Kälte, die sich im Laufe dieser teils surrealen Episoden einstellt, vermittelt einem Dianas Isolation und Hilflosigkeit unmittelbar. Man fühlt sich, als würde man selbst vor den Gletschern der königlichen Institution stehen, die unter ihren militärischen Abläufen jede Menschlichkeit zerrädert. Die stilisierten, poetischen Bilder Claire Mathons, Jonny Greenwoods stellenweise nervenzermalmender Score und Stewarts brillante Performance am Rand des Wahnsinns bilden die Ankerpunkte für diese spezielle, einnehmend-abweisende Erfahrung. Bereits zum zweiten Mal subvertiert Larraín die klassische Biopic-Form mit einem eigenständigen und lange nachhallenden Ergebnis.

Loketrourak

Postings: 1490

Registriert seit 26.06.2013

17.01.2022 - 11:37 Uhr
Im weitesten Sinne ein Musikerbiopic: "Monks The Transatlantic Feedback", eine Dokumentation der zu Unrecht etwas vergessenen Band The Monks. Hat bestimmt auch einen Thread hier irgendwo. Den Film (2006) hab ich jetzt zwar nicht "zuletzt gesehen", aber jemand fragte nach Tipps.

Hier stand Ihre Werbung

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Registriert seit 25.09.2014

17.01.2022 - 12:42 Uhr
@MopedTobi: Obwohl ich den Trailer schon gesehen hab, hab ich beim Titel noch kurz an den Namensvetter Bud gedacht und mich über einen solchen Film mit hoher Wertung gefreut :D

Hoschi

Postings: 803

Registriert seit 16.01.2017

17.01.2022 - 12:54 Uhr
Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt 7/10


Klassischer Regener/Feldhusen Streifen.
Kann man, wenn man Herr Lehmann und Co. mochte, auf jeden Fall anschauen.
Weder super klasse noch schlecht.
Durchweg sympathische und liebevolle Darsteller/Figuren, allen voran Charly Hübner.

Kann mit solchen Streifen mittlerweile aber auch deutlich mehr anfangen als alles was mittlerweile aus Hollywood kommt(Glaub der letzte, für mich mit mehr als 3/10 Punkten bewertete Hollywood Streifen war Blade Runner 2049).

boneless

Postings: 3826

Registriert seit 13.05.2014

17.01.2022 - 19:03 Uhr
Mad God

Die Visual Effects-Legende Phil Tippett wurde u.a. für seine Arbeit an den Star Wars Filmen, Robocop oder Jurassic Park bekannt, für letzteren wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet. Tippett hat die Stop-Motion und Go-Motion Entwicklung maßgeblich mitgeprägt. Während Robocop 2 begann Tippett, an Mad God zu arbeiten, er legte dieses Herzensprojekt aber zu Jurassic Park Zeiten auf Eis, weil er vorübergehend glaubte, die Zeit der Stop-Motion Animation sei vorbei. Erst 20 Jahre später nahm er die Arbeit wieder auf und vollendete Mad God mit einem engagierten Team.

Holy Moses. Ich bin mir jetzt schon bewusst, dass mein Review wahrscheinlich nicht im Geringsten das wiederspiegelt, was dieser 80 minütige Wahnsinn mit dem Verstand des Zuschauers anstellt. Schon nach gut einem Drittel fühlt man sich nahe dem mentalen Overload. Zu sagen, das Tippett hier alle Register zieht, ist im Grunde noch maßlos untertrieben. Er erschafft eher eine eigene, von allem komplett losgelöste Hölle mit Bildern, die man so schnell nicht vergisst. Dass die Geschichte kryptisch bleibt und es keinerlei Dialoge gibt, ist nicht wichtig, denn dies ist kein Film im herkömmlichen Sinne, sondern ein Erlebnis. Eine in Manie getränkte Flut von komplett abnormalen Ereignissen, Wesen und Symbolen. Und letztendlich eine der größten Liebeserklärungen an die Stop-Motion Kunst und das handgemachte Kino, die je auf die Leinwand gebracht wurden. Vergesst alles, was ihr bisher aus diesem Bereich gesehen habt, denn Mad God sprengt sämtliche bisher gekannten Grenzen und führt den Zuschauer an jene und weit darüber hinaus. Mad God ist voll mit Details, die man wahrscheinlich auch nach der zehnten Sichtung noch nicht erfasst hat und ist im Zusammenspiel mit seiner unglaublich guten musikalischen Untermalung schon jetzt ganz nahe am Klassiker. Alles weitere wird die Zeit zeigen. Hoffentlich traut sich ein Verleih, dieses Monster in die Kinos zu bringen. Kaum ein Film hätte es aktuell mehr verdient. 9,5/10

peter73

Postings: 308

Registriert seit 14.09.2020

18.01.2022 - 10:43 Uhr
manhattan queen 2/10


was bleibt in erinnerung? der allerwerteste von j.lo, sonst genau gar nichts. bitte mach keine filme mehr, die sind inzwischen noch schlimmer als deine musik.. :)

Neytiri

Postings: 318

Registriert seit 14.06.2013

19.01.2022 - 11:06 Uhr
The Kings Daughter - 6/10

Nettes Märchen für zwischendurch.

saihttam

Postings: 1808

Registriert seit 15.06.2013

20.01.2022 - 13:21 Uhr
Ach, mich nervt es, dass es hier im Thread keine Suchfunktion gibt. Hier wurde doch bestimmt schon mal über The Lobster gesprochen, aber ich hab keine Lust alle Seiten durchzublättern. Wenn man wenigstens auf eine bestimmte Seite und damit direkt ins Erscheinungsjahr springen könnte. Oder bin ich nur dämlich?

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 17994

Registriert seit 10.09.2013

20.01.2022 - 13:30 Uhr
Du kannst zumindest "The Lobster site:plattentests.de" bei Google eingeben und findest da dann wenigstens ein paar versprengte Erwähnungen des Films hier im Thread.

saihttam

Postings: 1808

Registriert seit 15.06.2013

20.01.2022 - 13:58 Uhr
Danke für den Tipp! Hat schon mal geholfen. Deine Meinung zu dem Film habe ich dabei aber leider noch nicht gefunden, Tobi. ;)

VfBFan

Postings: 268

Registriert seit 14.06.2013

20.01.2022 - 14:14 Uhr
Besser gleich so suchen:
"The Lobster site:https://www.plattentests.de/forum.php?topic=14905"

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 17994

Registriert seit 10.09.2013

20.01.2022 - 14:47 Uhr
Wenn ich so suche, kriege ich überhaupt keine Beiträge aus dem Film-Thread^^

@saittham: Ich habe hier auch irgendwo ausführlicher was dazu geschrieben, aber in Kurzform: Ich fand den Film wie alles von Lanthimos sehr gut, sehr kunstvoll und eigen mit einem herrlich absurden Humor, finde aber vor allem die nachfolgenden Filme des Griechen "The killing of a sacred deer" und "The favourite" noch stärker. Bei "The lobster" hab ich ein paar kleinere Probleme mit dem Ende bzw. generell dem Verlauf der Story in der zweiten Hälfte.

Autotomate

Postings: 3889

Registriert seit 25.10.2014

20.01.2022 - 15:05 Uhr
Noch ein Suchtipp, diesmal die Anführungszeichen explizit mitsuchen:

site:plattentests.de "The Lobster" AND mopedtobias

saihttam

Postings: 1808

Registriert seit 15.06.2013

20.01.2022 - 15:06 Uhr
Ja, so in etwa war auch auch unser Resümee, nachdem ich ihn letzte Woche mit Freunden geschaut habe. Das ist schon alles sehr eigenartig und -sinnig, aber gerade deshalb so toll. Verrückt, wie diese vordergründige Abstinenz jeglicher Emotionen doch so eine tiefe Wirkung bei einem selbst auslösen kann. Wobei ich sagen muss, dass ich mir den Film ursprünglich witziger vorgestellt habe, weil er überall als Komödie angepriesen war. Humor war schon vorhanden, aber er war so seltsam und absurd, dass es in mir in Verbindung mit der Bildsprache und der angesprochenen Emotionslosigkeit eher Unbehagen und Verstörung ausgelöst hat. Dementsprechend sehe ich ihn fast näher am Psychohorror, den Lanthimos ja mit dem Nachfolger noch perfektioniert hat, als an der Komödie.

8/10

Arne L.

Postings: 84

Registriert seit 27.09.2021

21.01.2022 - 03:46 Uhr
Quo Vadis, Aida? - 10/10

Hoschi

Postings: 803

Registriert seit 16.01.2017

21.01.2022 - 10:24 Uhr
Garden State 8,5/10

Früher(in den Nuller Jahren) einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
Bestimmt die letzten 10 Jahre nicht geschaut.
Nachwievor immer noch ein wirklich klasse Streifen von und mit Zach Braff inkl. tollem Soundtrack.
Hatte den aber weniger melancholisch in Erinnerung.

Deaf

Postings: 1444

Registriert seit 14.06.2013

22.01.2022 - 22:17 Uhr
The Power of the Dog - 6/10

Wenn das der grosse Oscarfavorit sein soll, dann weiss ich auch nicht... Ausgesprochen langweiliger Film, da nützen auch die an sich guten Schauspieler nichts. Vielleicht hätte ich mir lieber die literarische Vorlage vorgenommen oder nochmals "The Piano" geschaut.

Deaf

Postings: 1444

Registriert seit 14.06.2013

22.01.2022 - 22:27 Uhr
Ok, eigentlich doch eher eine 5/10, wenn ich darüber nachdenke. Da passiert einfach gar nichts Interessantes.

ijb

Postings: 2138

Registriert seit 30.12.2018

22.01.2022 - 22:40 Uhr
@Marvin // Spencer 8/10

Jonny Greenwoods stellenweise nervenzermalmender Score und Stewarts brillante Performance am Rand des Wahnsinns bilden die Ankerpunkte für diese spezielle, einnehmend-abweisende Erfahrung. Bereits zum zweiten Mal subvertiert Larraín die klassische Biopic-Form mit einem eigenständigen und lange nachhallenden Ergebnis.

Im Wesentlichen schließe ich mich deinem Urteil an; wenngleich ich letztlich doch nicht ganz so begeistert bin wie du.
Ich finde den Film dann doch etwas zu lang geraten; speziell auf die ganzen Kindheits-Elemente hätte ich gut verzichten können - denn ohne die wäre es tatsächlich, wie du schreibst, weniger ein Psychogramm. Dieser Schwerpunkt mit dem Haus ihrer Kindheit (von dem ich auch nicht so glücklich finde, dass es nur ein paar Minuten nebenan liegt) und die traumartigen Flashblacks in die Kindheit verstärken (zählen) ja doch (zu) diese Psychogramm-Stilistik. Finde ich schade (und überflüssig).

Speziell im letzten ca. Viertel des Films (letzte halb Stunde) wurd's mir dann doch ein bisschen zu lang und nicht mehr so eindringlich, und es fehlte mir die Dichte der ersten zwei Drittel (ich sag mal bis in etwa zu dem nächtlichen Besuch im Elternhaus).

Bei Kristen Stewart bin ich ein wenig unschlüssig. Ja, starke Leistung; ich muss aber auch sagen, dass ich sie auch schon mit besseren Schauspielleistungen gesehen habe. Ich würde mich schon als "Fan" ihrer künstlerischen Arbeit bezeichnen. Letztlich fand ich diese arg manierierte bzw. affektierte Sprechweise als Diana zu "over the top". Wenn man sich eh schon von der realen Figur löst, hätte das eigentlich nicht sein müssen. Das fand ich immer (von der allerersten Szene im Restaurant an) so an der Grenze zur Karikatur -... also im Sinne von: kann ich das noch ernst nehmen...? oder ist es eher ein Zerrbild?

Als kleine Anmerkung zu klassische Biopic-Form möchte ich noch anmerken, dass man unter "Biopic" doch eher (fiktive oder in den meisten Fällen auf tatsächlichen Figuren basierende) filmische Biografien versteht, also wo wirklich eine Biografie der Hauptfigur in einem größeren zeitlichen Bogen erzählt wird, meist über eine Lebensspanne, zumindest aber doch über einen größeren Lebensabschnitt oder mehrere Abschnitte hinweg. In diesem Fall ist ja der Fokus ganz speziell ein dreitätiger Aufenthalt auf diesem Schloss (ähnlich bei "Jackie", wo wenige Tage erzählt werden), d.h. als "Biopic" gehen die beiden Filme ziemlich klar nicht durch. :-)

Mr. Orange

User und News-Scout

Postings: 2109

Registriert seit 04.02.2015

23.01.2022 - 04:35 Uhr
Ok, eigentlich doch eher eine 5/10, wenn ich darüber nachdenke. Da passiert einfach gar nichts Interessantes.

Hä, wieso denn 5/10, wenn gar nichts Interessantes passiert und es „ein ausgesprochen langweiliger Film“ ist? Das verstehe ich überhaupt nicht.

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