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Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag

Analog Kid

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31.01.2021 - 11:33 Uhr
"fürchterlichen Queen-Soundtrack"

Ey, pass bloss uff doo. Sonst trommle ich die Queen-Ultras zusammen hier :)

Im Ernst, "Who wants...", "Princes of the universe"... einfach geilo

MopedTobias (Marvin)

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Postings: 16560

Registriert seit 10.09.2013

31.01.2021 - 11:42 Uhr
Connery kann den Queen-Soundtrack fast ausgleichen... aber nur fast.

Analog Kid

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Registriert seit 27.06.2013

31.01.2021 - 11:58 Uhr
Highlander und Queen gehören zusammen wie der 20seitige Würfel und Blind Guardian

Analog Kid

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31.01.2021 - 12:07 Uhr
...oder Space Invaders und das "all-Rush-mixtape" :)

Ok, reicht.

Eurodance Commando

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31.01.2021 - 12:54 Uhr
"After Hours" 8/10
You can't go wrong with Mr. Scorsese. Und wieder mal frage ich mich, warum ich dem erst jetzt gesehen habe. Ein filmischer Vorreiter für das, was später Tarantino mit Pulp Fiction zur Perfektion auf die Leinwand brachte und sogar vor kurzem mit "Uncut Gems" im Geiste wiederbelebt wurde.
Dafür, dass der auch noch im räudigen SoHo mitten in den 80ern gedreht wurde, ein atmosphärischer Hammer.
Und auch hier wieder mal: ein toller Hauptdarsteller. 8/10

ijb

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31.01.2021 - 13:15 Uhr
@Eurodance Commando:
Gut gesprochen bzw. geschrieben. Der Film ist auch dafür interessant, dass es Scorseses erste Zusammenarbeit mit Ballhaus war. Damals war Scorsese gerade nicht mehr besonders hoch angesehen, weil seine vorigen (ambitionierten) Filme nicht wertgeschätzt (aka gefloppt) waren (heute sieht man das ja ganz anders), und er wollte/musste sich beweisen, indem er an 40 Drehtagen (für deutsche Verhätlnisse wahnsinnig üppig, für US-amerikanische ein absoluter Low-Budget-Rahmen) bzw. Drehnächten und mit wenig Geld und günstigem Cast&Crew diesen Film drehte. Dafür fragte er Michael Ballhaus an, der unter solchen Bedingungen bekanntlich die ganzen Siebzigerjahre erfolgreich gearbeitet hatte.

Eurodance Commando

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Registriert seit 26.07.2019

31.01.2021 - 13:20 Uhr
Scheiße du hast recht ja, jetzt erst gescheckt. Die typischen Ballhaus-Trademarks waren definitiv zu spüren. Was fünf Jahre später folgte... Uff.

Luc

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Registriert seit 28.05.2015

01.02.2021 - 10:35 Uhr
Frenzy 9.5/10
Nach Highlander musste ich wenigstens einen guten Film am Wochenende gucken.
Frenzy bedeutet auch Hitchcocks erster Film in England nach langer Zeit.
Ein filmischer Hochgenuss (auf BluRay geschaut, ich möchte die hervorragende Bildqualität betonen).
Mit allen Tricks manipuliert Hitchcock den Zuschauer, spielt mit ihm, präsentiert einen Verdächtigen, löst diesen Verdacht aber auch wieder vorzeitig auf.
Mit viel Ironie und Spannung inszeniert, wohl einer meiner Liebsten Hitchcock-Filme.
Und allein die Kamerafahrt dem Mörder in das Haus hinein, die Treppe hoch, folgend, dann umkehrend und wieder rückwärts herausfahrend, und dann der stille Blick auf das Haus gerichtet bis der Schrei beim Auffinden der Leiche ertönt: Legendär!

Aber auch nichts für schwache Mägen. Also vor allem, wenn die Frau des Kommissars ihre neuesten Kochkurs-Kreationen serviert ;-)

Enrico Palazzo

Postings: 1273

Registriert seit 22.08.2019

06.02.2021 - 11:47 Uhr
007 - Im Geheimdienst ihrer Majestät

Das ist der einzige Bond mit Lazenby und kommt direkt nach dem Fünferpack von Connery. Meine Freundin und ich schauen die Bond-Filme aktuell chronologisch. Dies ist der filmisch bisher mit Abstand BESTE Bond bisher. Ich hatte ja schon das Gefühl, dass die Connery-Filme irgendwie lahm und zahm wirken... Und dieser Bond hat mich darin bestätigt. Okay, Goldfinger ist Goldfinger, kannste nix sagen. Aber dieser hier war definitiv besser, dynamischer, actionreicher, spannender, bunter, ironischer und gleichzeitig tragischer und düsterer als die anderen 4 Connery-Bonds. Ich hätte direkt grad nochmal Lust auf nen weiteren mit Lazenby. Schade, dass es nur den einen gibt und beim nächsten wieder Schnarch Connery ran darf, weil Lazenby damals komplett zerrupft wurde.

Wir haben dann mal gegoogelt, wie das Standing dieses Filmes ist und Stand 2003 meinten sowohl Soderbergh als auch Nolan, dass dies der mit Abstand beste Bond der Reihe sei. Spannend!

Ich gebe grad noch keine Punkte dafür, weil ich ihn nicht in den Bond-Gesamtkontext einordnen kann.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

06.02.2021 - 12:12 Uhr
Stimme dir fast zu, finde allerdings neben "Goldfinger" auch "You only live twice" und "From Russia with love" ziemlich gut und würde sie irgendwo im Dunstkreis von "On her majesty's secret service" einordnen. Aber der Lazenby-Bond ist definitiv auch sehr cool, nicht zuletzt auch wegen Diana Rigg. Nur von der Bezeichnung "Schnarch Connery" distanziere ich mich ausdrücklich :>

Enrico Palazzo

Postings: 1273

Registriert seit 22.08.2019

06.02.2021 - 13:01 Uhr
:D

Also ich finde zumindest die Bonds mit Connery deutlich gemächlicher. Klar liegt das auch am Zeitgeist, aber der Lazenby-Bond fühlte sich im direkten Vergleich an wie ein Quantensprung im Bereich des Actioonfilms. Und Connery hätte in diesen Film als Typ auch nicht gepasst.

Wir fanden bisher Thunderball am schwächsten.

Sexistisch sind bisher alle bis zum Anschlag.

Takenot.tk

Postings: 1368

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06.02.2021 - 17:38 Uhr
Im Geheimdienst ihrer Majestät ist für mich auch der beste Bond-Film, schade eigentlich dass es nur den einen mit Lazenby gibt (obwohl Roger Moore eigentlich mein liebster Bond-Schauspieler ist).
Ich finde, Im Geheimdienst ihrer Majestät ist vor allem unglaublich modern geschnitten, erinnerte mich bei der letzten Sichtung sehr an die schnellen Schnitte der Bourne-Filmreihe, und damit eigentlich noch sehr atypisch für die Zeit...

sweet nothing

Postings: 223

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07.02.2021 - 08:33 Uhr
Oh ja, After Hours. Meine Lieblingsszene ist die, wo Dick Miller Rosanna Arquettes Kuss mit der Hand auffängt. Einfach göttlich :)

Good Time

Zweitsichtung. Hab mir den Film auf Bluray geholt, weil er mich damals im Kino enorm abgeholt hat. Rasantes und unkonventionelles Heist-Movie von den Safdie Brothers mit einem grandiosen Robert Pattinson. Aber auch Benny Safdie beweist in einer nicht unwesentlichen Nebenrolle enormes schauspielerisches Talent, und ich musste lachen, weil es mir bei der Erstsichtung gar nicht aufgefallen ist, dass das einer der Regisseure ist - zumal der Typ ja auch so aussieht als könnte er nicht bis drei zählen :D. Der Film ist über weite Strecken wie ein Rausch und weist aufgrund seiner Ausgestaltung, dem treibenden Score und der temporeichen Inszenierung große Ähnlichkeiten mit "Uncut Gems" auf, der ja auch von den Safdies ist. Für mich sind die Brüder irgendwie die neuen Coens, und ich denke, dass man hier in Zukunft noch weitere Großtaten erwarten darf.

9/10

Hoschi

Postings: 497

Registriert seit 16.01.2017

07.02.2021 - 12:02 Uhr
Prisoners 8/10

Tolle schauspielerische Leistung von Gyllenhall und Jackman.
Selbst die Nebenrollen glänzen.
Bleibt bis zum Ende durchweg spannend, auch wenn man nach dem Film erstmal ne Folge Ducktales braucht ;)

boneless

Postings: 3370

Registriert seit 13.05.2014

07.02.2021 - 13:28 Uhr
Archive

George steht kurz vor dem Durchbruch. Viel Zeit bleibt dem Robotik-Ingenieur auch nicht mehr: Drei Jahre gab ihm seine Firma, um in einem streng isolierten Labor die nächste Stufe künstlicher Intelligenz zu entwickeln. Zweieinhalb davon sind bereits um. Seine einzigen Gefährten auf der Station sind sein erster Prototyp J1, ein Roboter mit den geistigen Fähigkeiten eines Kleinkindes, und das bereits modifizierte Nachfolgemodell J2, das etwa die Gefühlswelt eines Teenagers innehat. Fieberhaft arbeitet George nun an der Vollendung von J3. Sie muss einfach perfekt werden – eine Androidin mit echten Gefühlen, einem Bewusstsein und Erinnerungen.

Faszinierender Streifen, der sich ein klein wenig zu sehr bei Ex Machina bedient und auch einige weitere Querverweise zu anderen Science Fictionern recht schlecht versteckt. Abgesehen davon ist Archive dennoch sehenswert, da Gavin Rothery die Thematik von Verlust, Trauer und dem, ich nenne es mal, "nicht loslassen können/wollen" mit der hier und da durchaus gruseligen Thematik KI einfühlsam und nachvollziehbar verbindet. Die Roboter sind liebenswert, der Score ist klasse und für mich hat die Schlussviertelstunde die Wertung nochmal ordentlich nach oben geschraubt, zumal sich damit auch einige Momente erklären lassen, die bis dahin nicht so richtig Sinn ergeben haben. Der emotionale Höhepunkt in den letzten 15 Minuten erwischte mich eiskalt. 8/10

I, Tonya

Meine Herren, wie gut kann ein Soundtrack sein? Die musikalische Untermalung dieser im wahrsten Sinne des Wortes unglaublichen Farce ist hinreißend und bescherte mir mit Barracuda einen Ohrwurm, den ich die nächsten Tage garantiert nicht losbekommen werde. Was aber nichts macht, denn dieser Song ist umwerfend.
Die Geschichte hat mich gut unterhalten, ist anders, anstrengend und gespickt mit unsympathischen Vollspacken, die einen an den Rand der Weißglut bringen, aber ebenso erheitern. Theoretisch würde ich noch einen halben bis ganzen Punkt mehr vergeben, ich bin mir aber momentan nicht so richtig sicher, ob ich die satirische Überspitzung dieser Tragödie gelungen oder bescheuert finde. Gegen eine Zweitsichtung habe ich dementsprechend nichts einzuwenden. 7/10

Enrico Palazzo

Postings: 1273

Registriert seit 22.08.2019

07.02.2021 - 14:46 Uhr
007 - Diamantenfieber

Also das war nach dem tollen Lazenby-Bond echt ein richtiger Downer. Wieder sehr lahm erzählt, teilweise einfach richtig dümmlich... Und dazu dieses krass klischeehafte Schwulen-Paar. Ging echt gar nicht. Mit Thunderball für uns der schlechteste Film bisher. Lazenby bleibt klar top of the pops!

Perfect Day

Postings: 169

Registriert seit 18.01.2014

07.02.2021 - 20:00 Uhr
Der Lazenby ist auch mein Favorit...

Talibunny

Postings: 388

Registriert seit 14.01.2020

08.02.2021 - 20:04 Uhr
Die Tiefe 7/10

Nightlife 6/10

Frank 8/10

S0mbrero

Postings: 72

Registriert seit 14.06.2013

09.02.2021 - 18:14 Uhr
Molly's Game (5/10)

Aaron Sorkin sollte beim Schreiben bleiben und das Regie führen anderen überlassen. Interessante Story, aber die Inszenierung und die Dialoge ist insgesamt eher nervig und der Film schlicht zu lang.

ijb

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09.02.2021 - 18:29 Uhr
Ich habe das ganz andere erlebt mit Molly's Game<i/> – das hat aber auch den Ansatz, dass hier eine Geschichte nah an der realen Geschichte erzählt wurde statt sie hollywoodmäßig zu dramatisieren=verzerren.

Das fand ich (mit kleineren Schwächen) einen sehr erfrischenden und hochspannenden Ansatz. Die Realität ist ja oftmals weniger "glaubwürdig" als die ausgedachten Thriller-Stories. Ich würde "Molly's Way" deutlich besser beurteilen - sehr gut geschrieben und spannend inszeniert. An die Dialoge erinnere ich mich im Detail nicht, aber Aaron Sorkin ist ja vor allem für seine Dialoge bekannt und beliebt, nicht für seine "Storylines".

ijb

Postings: 867

Registriert seit 30.12.2018

09.02.2021 - 18:36 Uhr
... aber ich verstehe im übrigen gut, wann man Aaron Sorkins Dialoge nervig findet; die sind ja immer recht rasant und so ein bisschen screwballmäßig, so schlagfertig. Wenn man darauf nicht so steht, ist das natürlich schnell nervig. Ich finde die immer sehr unterhaltsam.

MopedTobias (Marvin)

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09.02.2021 - 19:22 Uhr
Ich bin da bei Sombrero, ich schätze Sorkin sehr als Writer, aber sein Regie-Debüt fand ich eher schwerfällig.

kiste

Postings: 97

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10.02.2021 - 10:15 Uhr
"Elvis & Nixon" gibt es aktuell in der Tele5 Mediathek. Witzig und auch etwas melancholisch in Szene gesetzt. Mit der Elvis Variante von Shannon wurde ich zwar nicht so recht warm, dennoch gute schauspielerische Darbietungen. Und kein einziger Elvis Song, keine Ahnung warum.

Jennifer

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10.02.2021 - 11:02 Uhr
Und kein einziger Elvis Song, keine Ahnung warum.

Das hatte mich auch gewundert, bin dann auch die Suche gegangen und hab das hier gefunden:

The licensing costs might be an issue, but it's more likely to be because of the required approval from CKX Inc., "the company that controls Presley's music, image and other intellectual property"

The following quotes are from this Hollywood Reporter article from 2011 (emphasises are mine):

(...) the famously tightfisted CKX, which acquired 85 percent of Elvis Presley Enterprises from Presley's daughter, Lisa Marie Presley, for $100 million in 2005, must approve all uses.

(...) CKX's fierce protectiveness of the Elvis image and the cost of licensing music, which can run into the hundreds of thousands of dollars per track (...)
Then, for Elvis & Nixon (which I haven't seen) add the fact that it portrays a "darker" part of Elvis' life and fictionalises some parts:

The company (CKX) has a financial incentive to maintain the image of an almost cartoonishly feel-good Presley whom many fans remember, meaning it likely would not endorse a warts-and-all biopic.


S0mbrero

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10.02.2021 - 11:16 Uhr
@ijb:
die teilweise nicht so dramatisierte Erzählweise störte mich gar nicht so sehr, es waren dann eher die doch wieder typisch hollywoodmäßigen Szenen wie die mit dem Vater am Ende. Und die Dialoge waren zwar typisch Sorkin, aber irgendwas daran schien mir einfach off, als würden da zwei Personen jeweils ihre Monologe runter rattern, ohne dass da eine echte Verbindung wäre. Vielleicht einfach fehlende Chemie zwischen Idris Elba und Jessica Chastain, die ich beide eigentlich sehr schätze, aber hier blieben sie für mich einfach blass (vor allem Elba).

Naja, vielleicht war ich auch einfach in der falschen Stimmung. Wie gefiel euch denn sein neuer Film? Da hab ich auch zwiespältiges drüber gelesen.

ijb

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10.02.2021 - 13:05 Uhr
Den neuen Film, "Trial of the Chicago 7", habe ich noch nicht gesehen, es aber vor.
Ja, ich glaube, ich verstehe, was du meinst mit den "monologisierenden Dialogen" – ich denke aber, das ist genau das, was Sorkin ja sehr oft macht (schreibt) - und weshalb die Dialoge von nicht wenigen Zuschauer*innen (Sorkin-Kritiker*innen) so empfunden / beschrieben werden, wie du es recht treffend gemacht hast: "als würden da zwei Personen jeweils ihre Monologe runter rattern, ohne dass da eine echte Verbindung wäre".

Ich müsste den Film noch einmal sehen, um präziser zu überlegen, ob oder warum das hier evtl. anders rüberkommt als in anderen Sorkin-Projekten wie "West Wing", "Newsroom", "Social Network" etc [und ich glaube mich zu erinnern, dass ich den Schluss auch nicht ganz überzeugend fand] - aber soweit ich mich erinnere, war der Unterschied tatsächlich genau der, dass die anderen (früheren Filme) schon von der Story-Konzeption her weniger realitätsnah angelegt waren, die Überhöhung also schon wesentlicher Teil der gesamten Geschichte war, in Fall von "Molly's Game" Sorkin dagegen explizit angestrebt hatte, näher an der echten Geschichte der realen Figur zu bleiben - und das macht dann wohl diesen "schwerfälligen" oder "zu langen" Eindruck. Sehr ähnlich war z.B. auch die Kritik an Clint Eastwoods Film "The Changeling", so genau die gleichen Kritikpunkte vorgebracht wurden – und auch dort war das erklärte Ziel, an der realen Dramaturgie zu bleiben - und da fand ich den Film sehr viel besser als die Kritik vorwiegend ausgefallen war, gerade weil das Drehbuch diesen ungewöhnlichen Weg ging. Ich kann mir also vorstellen, dass das bei "Chicago 7" wieder das gleiche sein wird. Ich mag es halt besonders gerne, wenn Filme solche unerwarteten Wege gehen, d.h. man als Zuschauer genau mit diesen Fragen konfrontiert wird, also etwas "zu lang" wirkt und der Blick dadurch auch mal auf diese Manipulation gelenkt wird – dass die filmische Wirklichkeit oft nicht der authentischen entspricht, sondern die Realität nur so sauber und manipulativ verpackt, dass man die Verzerrung nicht bemerkt.

kiste

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13.02.2021 - 11:27 Uhr
Oh danke Jennifer für den interessanten Link. Hatte ich mir auch so überlegt, dass es am Budget hing. Jetzt im Nachhinein betrachtet, ergab die fehlende Elvis Musik auch irgendwie Sinn. Denn mehrmals wurde ja thematisiert, dass Elvis überhaupt nicht mehr als "der Junge aus Memphis Tennessee" wahrgenommen wird, sondern nur als "das Produkt".
Richtig super war dann das Finale im Film und das vorherige Ankommen im weißen Haus. Hatte ich echt Spaß damit!

Talibunny

Postings: 388

Registriert seit 14.01.2020

14.02.2021 - 14:18 Uhr
Dog days 4/10
Das Fleisch der Orchidee 3/10

S0mbrero

Postings: 72

Registriert seit 14.06.2013

14.02.2021 - 14:23 Uhr
Judas & the black Messiah 8/10

Schauspielerisch großartig, vom Tempo eher ein slow burner, der mich aber dennoch über die ganze Laufzeit fasziniert hat.

Outrun

Postings: 12

Registriert seit 31.12.2020

14.02.2021 - 21:14 Uhr
Voll normaaal

7,5/10

Sich einfach mal über maximale Dummheit beömmeln. Das kam mir gerade gelegen. Ist auf Netflix.

Enrico Palazzo

Postings: 1273

Registriert seit 22.08.2019

14.02.2021 - 21:18 Uhr
Parasite 7/10
Oldboy (Original) 7/10
Heat 9/10

Enrico Palazzo

Postings: 1273

Registriert seit 22.08.2019

14.02.2021 - 21:20 Uhr
@Outrun

Wabbel, Wabbel, schwabbel, schwabbel. ;D
Und natürlich Köln-Kalk-Verbot

Matjes_taet

Postings: 832

Registriert seit 18.10.2017

15.02.2021 - 00:01 Uhr
"Voll normaaal" somit knapp besser als Parasite oder Oldboy (Original). Geahnt hatte ich es schon länger.

@Enrico: Heat hat bei mir einen festen Platz in den Top3 ever.


Zuletzt u.a. geguggt:

The Trial of the Chicago 7 5/10
Hatte vor kurzem die monumentale Vietnam-Doku auf Netflix geschaut, daher war für mich die Thematik gerade etwas ausgelutscht. Der Film konnte das nicht beheben - viel zu zäh und kaum mitreißend.

Freaky 6/10
Vince Vaughn als Serienkiller und hysterisches Mädchen. Best Actor 2021 ist bereits vergeben.

The Debt Collector 2 : 7/10
Mochte schon den ersten Teil (Pay Day) sehr gern. Angenehm altmodisches Buddy-Movie mit ordentlich Dampf in den Fäusten.

Dark Water: Abyss 3/10
Kein Vergleich zum halbwegs gelungenen ersten Teil des Kroko-Horrors.

Yummy: 5/10
Danach gleich mal Maaike Neuville in die Google-Bildersuche gekloppt. 1 Punkt Abzug weil die im Film von Zombies vereitelte Brustverkleinerung nachträglich doch noch geklappt zu haben scheint.

Freies Land:
Gelungenes Remake von "Mörderland" mit etwas True Detective - Anleihen.
Aber fast 1:1 zum Original, deshalb ohne Wertung.

Extreme Job – Spicy-Chicken-Police 5/10
Könnte zumindest verstehen wenn das in Asien ein Riesen-Hit war.



MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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16.02.2021 - 01:33 Uhr
The Wolverine 6/10

Die ersten zwei Drittel lang ist das quasi der Proto-"Logan", in dem James Mangold und Hugh Jackman schon mal das Terrain für ihren vier Jahre später folgenden, radikaleren Wolverine-Take sondieren. Die Action ist nuanciert und körperlich und lässt Raum für gelungene Charaktermomente. Leider läuft's nur auf einen generischen, albernen Superheldenfilm-Showdown hinaus, samt Samurai-Roboter und CGI-Overkill. Kein Highlight des X-Men-Franchise, aber für die ersten 80 Minuten, das Setting und die fast ausschließlich japanischen Darsteller*innen durchaus sehenswert.

Luc

Postings: 1054

Registriert seit 28.05.2015

16.02.2021 - 11:13 Uhr
Der Eissturm (Ang Lee, 1997) 8.5/10
Bei Prime drübergestolpert, das letze Mal bei VÖ im Kino gesehen.
Sehr gut gespieltes und dramaturgisch sorgfälrig aufgebautes Sittenbild der 70er Jahre.

Ang Lee auf seinem Höhepunkt - nach der sehr guten Austen-Verflilmung Sinn und Sinnlichkeit und der nach wie vor von mir sehr hoch geschätzten Father-Knows-Best-Trilogie (Schiebende Hände, Das Hochzeitsbankett, Eat Drink Man Woman).

Talibunny

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22.02.2021 - 23:34 Uhr
Nico, 1988
9/10

Arctic
8,5/10

ijb

Postings: 867

Registriert seit 30.12.2018

22.02.2021 - 23:50 Uhr
Au ja, der "Nico"-Film ist großartig.

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

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Registriert seit 10.09.2013

23.02.2021 - 01:25 Uhr
Christine (1983) 7/10

Ein stereotypischer Highschool-Loser wird zum stereotypischen Highschool-Arschloch unter Einfluss seines dämonischen, mordlustigen... Autos. Stephen King war wahrscheinlich wieder besoffen, als er sich das ausgedacht hat, aber John Carpenter macht keinen albernen Slasher aus der Vorlage, sondern behandelt sie mit Respekt. Gutes Pacing, solides Storytelling-Handwerk und "Christine" entwickelt mehr Persönlichkeit als die meisten ihrer Opfer. Kein Carpenter-Highlight, aber ein sehr unterhaltsamer 80er-Spaß, der filmtechnisch und erzählerisch über das B-Movie-Niveau seiner Prämisse hinausgeht.

sizeofanocean

Postings: 483

Registriert seit 27.01.2020

24.02.2021 - 08:09 Uhr
"Voll normaaal

7,5/10

Sich einfach mal über maximale Dummheit beömmeln. Das kam mir gerade gelegen. Ist auf Netflix."

noch besser ist nur "Affengeil Teil 3 - nackt auf dem Pavianfelsen"...

Old Nobody

User und News-Scout

Postings: 2233

Registriert seit 14.03.2017

24.02.2021 - 13:29 Uhr
I care a lot 7,5/10
Fängt echt böse und stark an, schlägt dann leider recht schnell in die Richtung Thriller um und verschenkt dabei Potential,finde ich.Will irgendwie eine Satire sein und n Drama und n Thriller. Guter Film aber nicht sehr gut
Pike würd ich hierfür aber Globe und Oscar gönnen,starke Performance

Enrico Palazzo

Postings: 1273

Registriert seit 22.08.2019

24.02.2021 - 20:34 Uhr
News of the World 7/10

Zwei tolle Hauptdarsteller in einer etwas angestaubten Story. Kann man mal gut weggucken zwischendurch.

Und ich habe einen neuen Traumjob. Zeitungsvorleser :)

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 2549

Registriert seit 15.06.2013

24.02.2021 - 21:19 Uhr
I Am Not Your Negro 10/10

sizeofanocean

Postings: 483

Registriert seit 27.01.2020

25.02.2021 - 21:26 Uhr
I Care A Lot (von und auf Netflix) | 2/10

dämlich-widerwärtiger Film mit extrem zweifelhafter "Botschaft".

ijb

Postings: 867

Registriert seit 30.12.2018

25.02.2021 - 21:41 Uhr
@ sizeofanocean

Hab ich selbst noch nicht gesehen, aber ich habe sehr lange von keinem Film gelesen, der die Meinungen so drastisch spaltet. (Bei The Dig oder News form the World, die auch beide noch nicht gesehen habe, sind ja fast alle Meinung irgendwo bei plusminus "ganz nett".) Viele Kritiker/Rezensenten, deren Meinung ich durchaus schätze und für kluge Leute halte, haben den Film sehr positiv besprochen (Peter Bradshaw im Guardian z.B.), während Zuschauer z.T. ähnlich verärgert reagieren wie du.

Eigentlich interessant.

Old Nobody

User und News-Scout

Postings: 2233

Registriert seit 14.03.2017

25.02.2021 - 23:11 Uhr
Spoiler zu I care a lot:

Interessant war, wie der Film erst alles dafür tut um die Figur der Pike abgrundtief zu hassen und dann zwischendurch sie mehr in eine Rolle des Opfers zu bringen, wo sie sich als starke Frau erweist und sich wehrt.
Wo man dann wohl Sympathien für sie entwickeln soll nachdem man eigentlich erst noch froh war, dass sie endlich auch was einstecken muss. Da wird schon ordentlich versucht den Zuschauer und seine Gefühle zu manipulieren, allerdings gelingt das für meine Begriffe eher so semi weil der Film halt eher oberflächlich ist.
Ne große Botschaft seh ich da jetzt nicht drin außer, dass die Welt der Altenheime ziemlich scheiße ist, die Besitzer gerne Geld scheffeln und man da nichts gegen tun kann, was ja nun keine Neuigkeit ist

Old Nobody

User und News-Scout

Postings: 2233

Registriert seit 14.03.2017

25.02.2021 - 23:16 Uhr
Zu News of the world:
Joa, nett würde ich unterschreiben. Macht eigentlich nicht viel falsch aber bewegt und packt nicht sonderlich. Wirkt son bisschen wie am Reißbrett entworfen, dieses begegne Feind X,triff auf Volk Y blablubb.
Der Part von Zengel erinnerte am Anfang so als hätte der Regisseur ihr gesagt"Mach ma einfach das, was Du bei Systemsprenger gemacht hast" :) Ein bisschen mehr kommt ja dann schon noch, aber n Globe sehe ich da nicht.

Felice

Postings: 31

Registriert seit 10.04.2020

26.02.2021 - 19:03 Uhr
@OldNobody: Ich seh's ganz ähnlich mit »I care a lot«, was die Oberflächlichkeit betrifft und so. Ne große Botschaft haben gute Filme ja normalerweise auch nicht, sonst sind es eher schlechte Filme. Aber: »Da wird schon ordentlich versucht den Zuschauer und seine Gefühle zu manipulieren« - das ist doch bei allen Filmen der Fall, ganz besonders beim US-Kino. Zuschauermanipulation ist as A und O des Hollywoodkinos. Europäische Filme machen das wohl weniger offensiv, aber dann haben sie auch schnell einen Ruf von "Kunstfilm", und viele Leute schauen die deshalb dann gar nicht mehr an.

Felice

Postings: 31

Registriert seit 10.04.2020

26.02.2021 - 19:05 Uhr
@ijb & Nobody: fand den Film auch eher so mittel. "Richtig böse" übrigens nciht, auch nicht am Anfang. Da hab ich schon ganz anderes gesehen.

Der Wanderjunge Fridolin

Postings: 2549

Registriert seit 15.06.2013

26.02.2021 - 19:18 Uhr
The Girl with All the Gifts 7/10

MopedTobias (Marvin)

Mitglied der Plattentests.de-Schlussredaktion

Postings: 16560

Registriert seit 10.09.2013

27.02.2021 - 01:08 Uhr
Um...

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