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Welchen Film habt Ihr zuletzt gesehen? Und wie fandet Ihr ihn?

User Beitrag

Pepe

Postings: 296

Registriert seit 14.06.2013

20.11.2020 - 15:06 Uhr
Verstehe die schwachen Bewertungen für Blade Runner 2049 nicht - für mich sein bester und mindestens 9/10

Das sehe ich ähnlich.

Mir gefällt auch "Incendies - Die Frau, die singt" von 2010 sehr gut.

Vive

Postings: 423

Registriert seit 26.11.2019

20.11.2020 - 16:01 Uhr
Ich sehe bei Villeneuve ebenfalls ein durchgehend hohes Niveau, auch unter big budget Last stilsicher
Den Trailer zu Dune finde ich zwar erschreckend lahm, muss aber nicht unbedingt etwas mit dem gesamtfilm zu tun haben.

boneless

Postings: 3209

Registriert seit 13.05.2014

20.11.2020 - 16:18 Uhr
Da mach ich doch mit:

Prisoners 9,5/10
Enemy 8/10
Sicario 8,5/10
Arrival 8/10
Blade Runner 2049 7,5/10

Ich sehe bei Villeneuve ebenfalls ein durchgehend hohes Niveau, auch unter big budget Last stilsicher
Den Trailer zu Dune finde ich zwar erschreckend lahm, muss aber nicht unbedingt etwas mit dem gesamtfilm zu tun haben.


Dem stimme ich komplett zu. Bin trotzdem am Zweifeln, ob Dune meine Tasse Tee sein wird.

Apropos Arrival, hab gestern diesen russischen Science Fiction Streifen gesehen, der mich doch positiv überrascht hat:

Sputnik

Eine ordentliche Mischung aus ziemlich vielen "Klassikern" des Alien-Films findet man in Sputnik vor und trotzdem schafft es der Regisseur, mit seinem düsteren Setting + guter Story zu überzeugen. Das Creature-Design ist ordentlich, die Effekte unangenehm eklig und auch in Sachen Schauspiel kann man gegen Sputnik nicht viel sagen. Leider fehlt aber so gut wie jegliche Eigenständigkeit und gerade die Nähe des Soundtracks zu denen von Sicario und Arrival ist über weite Strecken wirklich plump. Trotzdem ein sehenswerter Film, gerade für Leute, die nach Life und dem unsäglichen Alien: Covenant noch nicht mit dem Genre abgeschlossen haben. 7/10

fuzzmyass

Postings: 3388

Registriert seit 21.08.2019

20.11.2020 - 16:25 Uhr
Prisoners 9/10
Enemy 8/10
Sicario 8,5/10
Arrival 7/10
Blade Runner 2049 9,5/10

Deaf

Postings: 726

Registriert seit 14.06.2013

20.11.2020 - 17:06 Uhr
Mir gefällt auch "Incendies - Die Frau, die singt" von 2010 sehr gut.

Stimmt, gar nicht mehr auf dem Schirm gehabt, dass der von Villeneuve ist. Vielleicht sogar sein bester!

sweet nothing

Postings: 219

Registriert seit 04.11.2014

20.11.2020 - 18:00 Uhr
Muss mal Prisoners rewatchen. Dürfte grad gut zur Jahreszeit passen.

Palm Springs

Ganz nett aber zu sehr von Groundhog Day abgekupfert. 7/10

hubschrauberpilot

Postings: 6316

Registriert seit 13.06.2013

20.11.2020 - 19:56 Uhr
Prisoners 7,5/10
Enemy 5/10
Sicario 8/10
Arrival 6,5/10
Blade Runner 2049 8/10

kingsuede

Postings: 1856

Registriert seit 15.05.2013

20.11.2020 - 20:25 Uhr
Villeneuve interessiert doch mehr als gedacht. Die vor 2010 muss ich mir auch noch geben.

poser

Postings: 2282

Registriert seit 13.06.2013

21.11.2020 - 00:34 Uhr
Prisoners 7.5
Enemy 7.5
Blade Runner 2049 7 (hätte wesentlich höher sein können. Ich fand das letzte Drittel aber sehr enttäuschend.)
Arrival 7

müsste noch Sicario und Incendies gucken.

Talibunny

Postings: 278

Registriert seit 14.01.2020

21.11.2020 - 22:57 Uhr
high life 5/10

Dasc

Postings: 81

Registriert seit 14.06.2013

21.11.2020 - 23:28 Uhr
Prisoners 7,5/10
Enemy 8/10
Sicario 8/10
Arrival 9/10
Blade Runner 2049 9,5/10

Für mich hat er sich konsequent zu meinem Favoriten aktiver Regisseure (neben Wes Anderson) hochgearbeitet, obwohl er bereits sehr stark angefangen hat. Seine älteren Filme muss ich allerdings auch noch schauen.

kingsuede

Postings: 1856

Registriert seit 15.05.2013

22.11.2020 - 16:35 Uhr
Incendies ist bestellt, und ich bin gespannt.

S0mbrero

Postings: 65

Registriert seit 14.06.2013

22.11.2020 - 18:20 Uhr
Incendies ist großartig (ich würde wohl irgendwas zwischen 9 und 10 geben), aber auch ein ziemlicher Schlag in die Magengrube. Weiß noch, wie ich den damals nichtsahnend in der Sneak sah und am Ende so zerstört war wie sonst selten nach einem Film. Aus der jüngeren Vergangenheit fällt mir nur We need to talk about Kevin ein, der ein ähnliches Gefühl nach dem Schauen ausgelöst hat.

S0mbrero

Postings: 65

Registriert seit 14.06.2013

22.11.2020 - 18:23 Uhr
Ach ja:

Uncut Gems 8/10

"Ein Film wie eine zweieinhalbstündige Panikattacke" ist glaube ich die treffendste Beschreibung, die ich im Vorfeld von dem Film gelesen hatte. Adam Sandler spielt großartig überzogen und Schnitt und Soundtrack ergänzen das Ganze sehr gut, aber ich war dann auch froh, als es zu Ende war. Definitiv kein Film, den ich ein zweites Mal sehen muss.

Luc

Postings: 900

Registriert seit 28.05.2015

22.11.2020 - 19:24 Uhr
Little Miss Sunshine 8.5/10
Auch mal wieder ausgegraben.
Nach etwas zähem Beginn nimmt der Film dann Fahrt auf, wenn sich die eher dysfunktionale Familie auf die Reise nach L.A. begibt damit das Nesthäkchen Olive dort am (titelgebenen) Schönheits-Wettbewerb teilnehmen kann.
Kulminiert natürlich in der Aufführung Olives die die vorherigen Lolita-Darbietungen wunderbar zusammenfasst und locker überbietet, was mir, angesichts der (scheinheiligen) Reaktionen immer wieder die Lachtränen in die Augen treibt.
Gites Drehbuch, gute Darsteller, immer wieder sehenswert.

dreckskerl

Postings: 4145

Registriert seit 09.12.2014

22.11.2020 - 19:45 Uhr
Ich würde sogar auf 9/10 erhöhen, ein Film der mein Herz wirklich rührt. Eine entzückend liebenswerte roadtrippige Hymne auf die Andersartigkeit und Individualität.
Die Familie ist ja eben nur vordergründig dysfunktional, das eigentlich dysfunktionale ist das Wertesystem welches hinter den Wettbewerben steht.
Soundtrack u.a. von Yo La Tengo!
Oscar fürs Drehbuch und für Alan Arkin als Großvater.

Luc

Postings: 900

Registriert seit 28.05.2015

22.11.2020 - 20:14 Uhr
Den halben Punkt hab ich für den schwerfälligen Anfang abgezogen ;)

Vennart

Postings: 558

Registriert seit 24.03.2014

23.11.2020 - 00:19 Uhr
Bei den Texten von Luc & lieberkerl zu Little Miss Sunshine und der 9/10 gehe ich mit!


Zu Climax, der auf der vorherigen Seite besprochen wurde:
Das Einzige, was ich an dem Film mochte, waren die schön choreographierten Tanzszenen ansonsten finde ich den richtig schlecht. Schauspielerische Leistungen und die Dialoge waren wohl ernst gemeint aber ich konnte das nicht so richtig fassen.
Ich verstehe zwar, dass der Film rauschhaft sein soll und auch so empfunden werden kann aber dann ist das der schlechteste Rausch ever, ein Horror-Trip im wahrsten Sinne des Wortes. Mich hat dieses Improvisierte und Hektische nur genervt, wenn mir der Sinn nach solchen geistigen Ergüssen steht, dann kann ich mir auch betrunkenes Gelaber nachts in der U-Bahn anhören, wobei das eventuell noch unterhaltsam sein könnte. Immersiv war das für mich auch zu keinem Zeitpunkt.

Die Kamera hat trotz einiger guter Momente im Verlauf des Filmes zum Ende hin mit den 20 Minuten auf den Kopf gestellt dann auch genervt und mich irgendwann nur noch ermüdet.
Und es wirkte auch, als habe Noé beim Filmdreh Punkte auf seiner Checkliste abgehakt, um möglichst viele Tabuthemen zu brechen um die Zuschauer anzupissen, das ist ihm ja immerhin gelungen :)

Denn das muss ich Climax dann doch zugestehen: Das ist auf jeden Fall kein Film, der spurlos an einem vorbei geht oder der einem egal ist.

VfBFan

Postings: 83

Registriert seit 14.06.2013

23.11.2020 - 08:27 Uhr
Hab gerade mal nachgesehen, meine damalige Wertung 5/10.
Lag daran, dass ich das Ganze nicht ernst nehmen konnte und es einfach nicht akzeptiert habe. -> Suspension of disbelief

MopedTobias

Postings: 16082

Registriert seit 10.09.2013

24.11.2020 - 01:35 Uhr
Raiders of the Lost Ark 9/10

Blockbuster-Meisterklasse. Inhaltlich mag man Spielberg für einen pathetischen oder albernen Märchenonkel halten, aber handwerklich ist er 1A. Perfekte Erzählökonomie, keine Szene zu viel oder zu wenig. Kamera, Schnitt und Choreographien sorgen für einen unnachahmlichen Flow. Das wird nicht nur in einer Sequenz wie der berühmten Verfolgungsjagd, einem DER Action-Setpieces schlechthin, deutlich, sondern auch in kleinsten Dialogmomenten (man sehe etwa die Szene mit Indy und Marcus bei ersterem zuhause, die ohne Schnitt auskommt, aber nicht um showy zu sein, sondern weil's hier einfach keinen Schnitt braucht). Aber auch ohne ihn technisch auseinander zu analysieren, ist "Raiders" immer noch ein großer, für das Abenteuerkino wegweisender Spaß mit ikonischem John-Williams-Score und dem vielleicht besten klassischen Filmhelden. Top.

saihttam

Postings: 1626

Registriert seit 15.06.2013

24.11.2020 - 15:23 Uhr
@Vennart

Achtung Spoiler!

Kann deine Sichtweise zu Climax durchaus verstehen. Es waren halt auch alles keine ausgebildeten Schauspieler sondern eben Tänzer. Auf der Grundlage und der Tatsache, dass eben alles improvisiert war, kann ich die Dialoge noch verkraften, auch wenn manche Szenen da auch deutlich zu lange geraten sind. Die Geschichte um Bruder und Schwester am Ende oder die schnell ausartende Gewalt gegen die Schwangere fand ich auch etwas unglaubwürdig. Genauso, dass es im gesamten Haus keinen besseren Ort um ein Kind einzusperren gibt als den Raum für die Elektrizität. Aber Musik und Stimmung des Films haben mich dann eben doch gepackt. Daher bleibe ich wohl bei meiner schwachen 7 für den Film.

Deaf

Postings: 726

Registriert seit 14.06.2013

24.11.2020 - 15:45 Uhr
Drive - 7.5/10

Gestern auf Arte die zweite Sichtung nach dem Kinobesuch 2011. Zwar immer noch style over substance, aber gefällt mir mittlerweile trotzdem besser als damals.

Cade Redman

Postings: 343

Registriert seit 14.02.2018

24.11.2020 - 15:47 Uhr
Ach, Drive ist ein ewiger Lieblingsfilm von mir.

boneless

Postings: 3209

Registriert seit 13.05.2014

24.11.2020 - 18:14 Uhr
Jop, Climax wird gnadenlos überschätzt, aber die Tanzszenen (vor allem die am Anfang) waren tatsächlich sehenswert.


(500) Days of Summer

Roses are red, violets are blue. Fuck you, whore.

Eigentlich gar nicht meine Baustelle, aber hey, ich wurde erstaunlich gut unterhalten. Vielleicht lag es ja auch daran, dass diese Tragikomödie von einer bittersüßen Note durchdrungen ist, die in vielerlei Hinsicht unschöne Wahrheiten ausspricht und die Romantik oft im Keim erstickt bzw. dafür sorgt, dass der Kater am Tag danach heftig in der Seele rumort. Definitiv besser als 95 % der ganzen Schönwetterliebesschmonzetten, dabei nie zu dramatisch, häufig witzig und schmierigen Pathos lässt man gar nicht erst rein. So muss das. 7,5/10

The Hunt

Pseudo-politischer Slasher, dem nach flotten und amüsanten 30 Minuten die Luft ausgeht und der ab da seine angebliche Cleverness zu deutlich vor sich herträgt. Hinzu kommt eine unsympathische Heldin, die mit arrogantem Verhalten und betont lässigen, aber öden Sprüchen ohne Ende nervt. Und im letzten Drittel bedient man sich dann absolut schamlos bei einem ziemlich bekannten Tarantino. Die Referenz ist so offensichtlich, dass der gute Quentin wohl ohne weiteres Urheberrechtsansprüche geltend machen könnte. Alles in allem wurde hier viel verschenkt. 4/10

hubschrauberpilot

Postings: 6316

Registriert seit 13.06.2013

25.11.2020 - 12:54 Uhr
Bei 500 days of summer finde ich die Rollenverteilung so interessant, da die typischen, alten Geschlechter-Klischees hier mal vertauscht sind. Beim ersten mal schauen dachte ich auch erst "Boah, was für eine Bitc...", beim zweiten mal "Sie sagt ihm eigentlich die ganze Zeit wie sie empfindet, nur er will es nicht hören und klammert. Sie macht im Grunde alles richtig".

Ein großartiger Film.

saihttam

Postings: 1626

Registriert seit 15.06.2013

25.11.2020 - 12:55 Uhr
Den muss ich auch noch schauen.

hubschrauberpilot

Postings: 6316

Registriert seit 13.06.2013

25.11.2020 - 12:58 Uhr
Oh, dann hab ich hoffentlich nicht zu viel gespoilert. :O Aber im Prinzip kennt fast jeder, der schon mal in einer Beziehung war die Konflikte im Film.

Enrico Palazzo

Postings: 632

Registriert seit 22.08.2019

25.11.2020 - 12:58 Uhr
Ich finde 500 Days Of Summer auch großartig. Fernab jeglicher RomCom-Klischees und einfach wundervoll und mit viel Herz in Szene gesetzt.

saihttam

Postings: 1626

Registriert seit 15.06.2013

25.11.2020 - 13:20 Uhr
Ich vermute jetzt einfach mal, dass das kein Film ist, bei dem Spoiler so relevant sind. ;)

Ansonsten:

The Wicker Man (1973) 8/10

Verrückter Film! Die Gesangseinlagen passen überraschend gut und sind auch musikalisch sehr schön. Insgesamt unterstreichen sie die seltsame Stimmung, die auf der Insel herrscht, perfekt. Die Charakterzeichnung der Personen ist auch interessant, da der Polizist teilweise durch seine krasse Religiosität und Regeltreue mehr wie ein unsympathischer Eindringling in das Idyll wirkt, statt wie der heroische Protagonist, der versucht die Sitten auf der Insel wieder herzustellen. Und die Endszene ist natürlich wirklich sehr intensiv, auch wenn man schon früher ahnt, was kommen wird.
Ich fühlte mich auch mehrfach stark an Midsommar erinnert, für den dieser Film ein großes Vorbild gewesen sein muss.
Jetzt würde mich ja fast doch auch interessieren, was das Remake mit Nicolas Cage so viel schlechter macht als das Original.

Luc

Postings: 900

Registriert seit 28.05.2015

25.11.2020 - 14:05 Uhr
Aus dieser Zeit (1971) hab ich letzte Woche mal wieder Bananas von Woody Allen geschaut.

Fielding Mellish (Woody) wird in die Revolutions-Wirren in einem (fiktiven) lateinamerikansichen Land verwickelt und geht daraus schlußendlich als dessen Präsident hervor.

Ist stellenweise klamaukig und hat manchmal fast etwas von einer Nummernrevue aber insgesamt ist es witzig und unterhaltsam, manche Ideen sind einfach großartig:
Die Live-Berichterstattung von der jährlichen Erschießung des Präsidenten,
die Machtübernahme durch die Guerillas (was sich auch nur als Dikatatorenwechsel herausstellt, aber immerhin mit sinnvollen neuen Regeln bzgl. Unterwäsche/Amstsprache und vor allem die Traumszene mit den zwei einparkenden Kreuzen.

Gibt von mir 7/10.

Love and Death (Die "Letzte Nacht des Boris Gruschenko" hab ich letztes Jahr geguckt, dann ist nächstes Jahr wohl mal wieder "Der Schläfer" dran.)

saihttam

Postings: 1626

Registriert seit 15.06.2013

26.11.2020 - 18:53 Uhr
Ich hab gestern mal (500) Days of Summer angeschmissen. Schöner Film! Die eventuellen Spoiler weiter oben haben mich nicht weiter gestört. Tatsächich alles sehr unkitschig, aber dafür mit vielen gelungenen Ideen inszeniert. Der Film beschreibt ziemlich genau die Lage von einem Kumpel von mir. Nun ist naürlich die Frage, ob sowas eher versöhnlich wirkt oder es wieder alte Wunden aufreißt, wenn ich ihm den Film empfehlen würde. :/

boneless

Postings: 3209

Registriert seit 13.05.2014

26.11.2020 - 20:01 Uhr
Aber im Prinzip kennt fast jeder, der schon mal in einer Beziehung war die Konflikte im Film.

Amen.

Nun ist natürlich die Frage, ob sowas eher versöhnlich wirkt oder es wieder alte Wunden aufreißt, wenn ich ihm den Film empfehlen würde. :/

Es sollte ein wenig Zeit verstrichen sein, aber wenn er halbwegs reflektieren kann, dann müsste er den Film lieben. Denn wann wurde die Rosarote Brille so locker entwaffnet wie in diesem Film?


Uncut Gems

Das soll Adam Sandler gewesen sein? Ihr wollt mich doch verarschen. 2 Stunden am Anschlag und was für eine Performance... 9/10

Lateralis84skleinerBruder

Postings: 209

Registriert seit 03.03.2019

26.11.2020 - 20:01 Uhr
Selbst die „Tanzszene“ fand ich unglaublich gut und unkitschig

hubschrauberpilot

Postings: 6316

Registriert seit 13.06.2013

26.11.2020 - 20:27 Uhr
Es sollte ein wenig Zeit verstrichen sein, aber wenn er halbwegs reflektieren kann, dann müsste er den Film lieben. Denn wann wurde die Rosarote Brille so locker entwaffnet wie in diesem Film?

Jupp, direkt nach der Trennung eher nicht, aber mit etwas Abstand könnte er davon vielleicht profitieren. Der Film ist ja quasi eine Anleitung dazu, wie man sich NICHT verhalten sollte.

Lichtgestalt

User und Moderator

Postings: 4776

Registriert seit 02.07.2013

26.11.2020 - 22:25 Uhr
Black Swan - 4/10

Damals schon im Kino nicht gemocht, wurde via Netlix nicht besser.

Ein ziemlich hässlich gefilmter Streifen, mit wimpy Frauen und körniger Kamera.

Mr. Orange

User und News-Scout

Postings: 1728

Registriert seit 04.02.2015

26.11.2020 - 22:33 Uhr
Aronofsky insgesamt etwas überschätzt.

Lichtgestalt

User und Moderator

Postings: 4776

Registriert seit 02.07.2013

26.11.2020 - 22:47 Uhr
Jepp.

MopedTobias

Postings: 16082

Registriert seit 10.09.2013

26.11.2020 - 23:02 Uhr
Der ein oder andere Film vielleicht, aber "Black Swan" sicher nicht. Meisterwerk!

Zu faul zum einloggen

Postings: 107

Registriert seit 13.07.2017

27.11.2020 - 00:27 Uhr
Perfect Blue > Black Swan

poser

Postings: 2282

Registriert seit 13.06.2013

27.11.2020 - 01:03 Uhr
locker. Black Swan mag ich aber auch.

Enrico Palazzo

Postings: 632

Registriert seit 22.08.2019

27.11.2020 - 05:31 Uhr
Ich fand Black Swan tatsächlich wirklich schlecht damals im Kino.

The Wrestler ist top!

Vive

Postings: 423

Registriert seit 26.11.2019

27.11.2020 - 07:07 Uhr
Black Swan find ich auch etwas überbewertet.
Da find ich Mother! besser und eindrucksvoller

S0mbrero

Postings: 65

Registriert seit 14.06.2013

27.11.2020 - 11:27 Uhr
Ich muss sagen, dass ich (als Atheist) auch Noah damals im Kino sehr gut und eindrucksvoll fand, trotz oder gerade wegen der leichten Fantasyanleihen.

kingsuede

Postings: 1856

Registriert seit 15.05.2013

27.11.2020 - 12:35 Uhr
Black Swan ist großartig und in meiner Top 20 der 2010er, Mother! ist da in den Top 30.

Vive

Postings: 423

Registriert seit 26.11.2019

27.11.2020 - 15:49 Uhr
Noah ist für mich der große Ausreißer nach unten. Da hatte ich schon die Befürchtung, dass es jetzt vorbei ist. Aber Mother! wär dann ein eindrucksvoller Gegenbeweis

kingsuede

Postings: 1856

Registriert seit 15.05.2013

27.11.2020 - 17:44 Uhr
Damien Chazelle - Whiplash

7,5/10

sizeofanocean

Postings: 306

Registriert seit 27.01.2020

28.11.2020 - 22:32 Uhr
JoJo Rabbit | ?/10

ok, der lässt mich wirklich komplett ratlos zurück. viele clevere ideen, starker look zwischen gondry und del toro, hinreißende performances von allen hauptfiguren, allen voran von Davis und Mckenzie.

aber für eine komödie ist er viel zu grausam.
für eine satire viel zu persönlich und emotional.
für ein drama phasenweise viel zu albern und klamaukig.

in jedem segment für sich genommen ein toller film zwischen witzig, berührend und erschreckend, aber die kontraste sind mir viel zu extrem, von einer szene zur anderen springt der film von einem genre ins andere und man kommt gefühlsmäßig nicht mehr mit. nach 2 dritteln kommt eine entwicklung, bei der ich dann endgültig raus war, da konnte auch die feel-good-schlussszene nix mehr retten. es bleibt mir ein rätsel, was der film schlussendlich sein will, nochmal sehen muss ich ihn auf jeden fall erstmal nicht.

kingsuede

Postings: 1856

Registriert seit 15.05.2013

28.11.2020 - 22:39 Uhr
Lucy von Besson und mit Scarlett Johansson. Natürlich jenseits von Gut und Böse und meilenweiter drüber, aber daher umso unterhaltsamer.

7,5/10

boneless

Postings: 3209

Registriert seit 13.05.2014

28.11.2020 - 23:14 Uhr
Hold The Dark (6/10)
Venom (5/10)

Luc

Postings: 900

Registriert seit 28.05.2015

30.11.2020 - 19:37 Uhr
Sie küssten und sie schlugen ihn 8/10

Irgendwann hab ich die Doinel-Reihe auf BluRay gefunden und da ich eh ein großer Truffaut-Fan bin gleich zugeschlagen,

Und am Samstag dann auch endlich angeguckt (zum x-ten Mal).
Wunderbarer Film, praktisch der Start der sog. Nouvelle Vague (zumindest der Neuauflage in den 50ern), weg vom Romanverfilmungskino hin zum Autorenkino.
Es geht um Antoine Doinel (wie auch in den folgenden vier Filmen (inkl. einem Kurzfilm) in den nächsten 20 Jahren gespielt von Jean-Perre Leaud), der in einer eher lieblosen Umgebung aufwächst und schließlich im Erziehungsheim landet.
Enthält wohl einige biografischen Elemente von Truffaut und auch Leaud, begeistert mich aber vor allem durch die Kameraführung, die Milieuzeichnung.
Eine traurige Geschichte, die einen dennoch nicht Trübsal hinterlässt und der erste von vielen weiteren wundervollen Filmen Truffauts.

Demnächst geht's dann weiter in der Doinel-Reihe mit Truffauts Beitrag zu "Liebe mit zwanzig" (5 Kurzfilme), "Antoine und Colette".

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